Aktuelles

Konstruktiver Umgang mit Rückfällen ist wichtig

Ansbach, 17.07.2017 – Laut dem Bundesministerium für Gesundheit sind 1,8 Millionen Menschen in Deutschland alkoholabhängig. Eine große Zahl, hinter der viele Einzelschicksale stehen. Am vergangenen Samstag fand in der Suchtrehabilitation des Bezirksklinikums Ansbach ein Treffen von Menschen statt, die einen Weg gefunden haben, mit ihrer Sucht umzugehen. Rund 170 ehemalige Patienten und ihre Angehörigen folgten der Einladung des Behandlungsteams, bestehend aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften und Sozialpädagogen. „Diese jährlichen Ehemaligentreffen sind wichtig und auch motivierend, sowohl für die ehemaligen Patienten als auch für uns“, sagt die Krankenschwester Anita Maurer, die in der Suchtreha arbeitet und das Fest mit vorbereitet hat. „Beim Treffen berichten sie mit Stolz über ihre Abstinenz, schildern uns Probleme und Rückfälle oder erzählen uns einfach über ihre aktuelle Lebenssituation.“

Ein anderer wichtiger Faktor bei der erfolgreichen Behandlung einer Alkoholkrankheit ist Zeit. „Eine Sucht sollte möglichst schnell angegangen werden, bevor sich weitere Begleiterkrankungen entwickeln können“, sagt Christine Pönitz, Leitende Ärztin am Bezirksklinikum Ansbach. „Vor allem die Wartezeit zwischen Entgiftung und Entwöhnung stellt oft ein Problem dar.“ Das ist bei der Suchtrehabilitation im Bezirksklinikum – auch Alkoholentwöhnung genannt – kein Problem. Innerhalb von einer Woche kann man dort in der Regel einen Behandlungsplatz anbieten.

Bei der Therapie setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Station auf das sogenannte S.T.A.R.-Programm, ein strukturiertes Alkohol-Rückfallpräventionsprogramm. Entwickelt wurde es von der Psychologin Christine Schindler, die ebenfalls in der Suchtrehabilitation des Bezirksklinikums arbeitet, und Prof. Dr. Joachim Körkel von der Evangelischen Hochschule in Nürnberg. Das etablierte Programm wird mittlerweile in vielen Kliniken und Fachgruppen eingesetzt und vermittelt den Patienten Kompetenzen, um einem erneuten Alkoholkonsum gezielt vorzubeugen. Grundlage ist dabei der konstruktive Umgang mit einem Rückfall. „Rückfalle werden heutzutage nicht mehr als moralisches Versagen oder Scheitern der Behandlung begriffen, sondern als dazugehöriger Bestandteil des Ausstiegs aus der Sucht, mit dem man therapeutisch umgehen kann“, erläutert der Leitende Psychologe Gerhard Grohe.

Die ehemaligen Patienten, die am vergangenen Samstag wieder einmal ihre Therapeuten getroffen haben, haben das Programm schon erfolgreich durchlaufen. Und das muss auch mal gefeiert werden.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 12.07.2017 - Am Mittwoch, dem 19. Juli 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Jürgen Deckert hält dabei einen Vortrag zum Thema "Angsterkrankungen: Einteilung, Therapie und Perspektiven aus der Forschung". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Jürgen Deckert ist Chefarzt der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Zentrum für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Würzburg.

Staatsministerin Huml würdigt Einsatz für psychisch kranke Menschen

Ansbach, 10.07.2017 – Am vergangenen Mittwoch wurde die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach mit dem Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis, der höchsten bayerischen Auszeichnung im Bereich Gesundheit, ausgezeichnet. Staatsministerin Melanie Huml übergab den Preis an PD Dr. Joachim Nitschke, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie. „Mit der Preisverleihung soll die forensische Psychiatrie aus der negativen Ecke herausgeholt und einer breiten Öffentlichkeit verdeutlicht werden“, erklärte die Staatsministerin in ihrer Laudatio. „Die Initiatoren und ‚Macher‘ in Mittelfranken zeigen, dass es erfolgreiche Prävention in diesem Bereich gibt.“ Vorstand Helmut Nawratil gratulierte dem Chefarzt und seinem Team, das aus Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Pflegekräften und Medizinischen Fachangestellten besteht. „Ich wünsche mir nun sehr, dass dieses nachweislich erfolgreiche Behandlungsangebot eine nachhaltige Finanzierung findet und flächendeckend in Bayern eingeführt wird“, meinte er.

Chefarzt Dr. Nitschke hofft, dass der Preis dazu dient, das Angebot der Präventionsambulanz noch bekannter zu machen, so dass noch mehr Betroffene, Angehörige, Psychiater und Hausärzte im Bedarfsfall mit der Ambulanz in Kontakt treten. 

Über die Präventionsambulanz

Die Präventionsambulanz gibt es seit 2012 und ist in Deutschland und sogar weltweit bisher einzigartig. Ziel dieses Angebots ist es, psychiatrische Risikopatienten davor zu bewahren, Straftaten zu begehen, die mit ihrer psychischen Erkrankung in Zusammenhang stehen. Gleichzeitig trägt die Arbeit der Präventionsambulanz zum Schutz potenzieller Opfer bei. Seit dem Start des Projektes gab es keinen einzigen „Rückfall“ bei den in Behandlung befindlichen Patienten.

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan

Erlangen, 3.07.2017 - Im Rahmen des 1. Netzwerktreffens klinische Sozialarbeit am Freitag, 7. Juli 2017 wird Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan von 9:45-10:45 Uhr einen Vortrag zum Thema „Transkulturelle Aspekte bei der Behandlung und Beratung von psychisch erkrankten Migranten und Flüchtlingen“ halten. 

Der Nahost-Experte und Traumatologe Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan lehrt als Professor an der Dualen Hochschule in Villingen-Schwenningen. Der promovierte Psychologe, Soziologe und Orientalist veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zu Trauma-Forschung, Depression und Suchtkrankheit sowie Beiträge zum Einfluss der Migration auf die Psyche. Zu diesem Themenbereich ist er derzeit ein gefragter Interviewpartner und Gast in Talkrunden. 

Das Netzwerktreffen zur klinischen Sozialarbeit findet von 9:00 – 15:00 Uhr im Festsaal des Klinikums am Europakanal in Erlangen statt. Es soll die Sozialdienste der Region vernetzen und auf aktuelle Herausforderungen und Gesetzesänderungen in den Bereichen Psychiatrie und Neurologie aufmerksam machen. 

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Fachpublikum, eine Anmeldung ist nötig.

Mehr Informationen finden Sie hier. 

Begegnungen auf Augenhöhe

Am Freitag, den 30. Juni 2017, findet der 33. Laienhilfetag im Pacelli Haus in Erlangen statt. Bei der ganztägigen Weiterbildung für Ehrenamtliche in der Psychiatrie geht es dieses Jahr schwerpunktmäßig um die Einführung in die Transaktionsanalyse. Damit ist eine Methode gemeint, die uns unterstützt, bestimmte, wiederkehrende Verhaltensmuster oder Anliegen in der Begegnung mit anderen wahrzunehmen. 

Dabei werden die Fragen: „Warum handele ich so und nicht anders“ und „was treibt mich an“ hinterfragt und von der Hauptreferentin Dr. med. Gudrun Jecht-Henning, Ärztin für Psychosomatik und Psychotherapie, beleuchtet. Nachmittags gibt es Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen beispielsweise zu Krankheitsbildern wie Schizophrenie und Sucht sowie zur Angehörigenarbeit, Ergotherapie und Nachwuchssuche im Ehrenamt. 

Veranstaltet wird der Laienhilfetag jedes Jahr vom Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. und dem Klinikum am Europakanal. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Teilnahmegebühr beträgt 25€, das Mittagessen kostet 5€. Um Anmeldung wird gebeten, weitere Informationen dazu finden Sie unter www.betreuungsdienst-erlangen.de

Die Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach lädt ein

Ansbach, 28.06.2017 – Zu einem Tag der offenen Tür am Donnerstag, den 6. Juli 2017, laden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, ein. Interessierte können sich dort zwischen 15 und 18 Uhr aus erster Hand über den Ausbildungsberuf Gesundheits- und Krankenpflege informieren. Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher unter anderem erfahren, wie eine Blutzucker- sowie Blutdruckmessung durchgeführt wird, oder lernen mithilfe eines Alterssimulationsanzugs wie sich der eigene Körper im Alter anfühlt.

Über die Ausbildung
Die Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem Unterricht und praktischen Einsätzen auf verschiedenen Stationen. Ausbildungsstart ist jeweils im Oktober. Die Bewerbungsphase für 2018 hat bereits begonnen. Weitere Informationen unter www.bezirkskliniken-mfr.de/fuer-bewerber.

Einladung zur Vernissage in der Frankenalb-Klinik Engelthal

Am Freitag, 30. Juni 2017, lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal um 19.00 Uhr zu einer Vernissage ins Foyer der Klinik ein. Unter dem Motto „Freigang – Kleine Schummeleien an den Kunstwerken der Welt“ werden Gemälde in Acryl und Öl von Ute Plank gezeigt. Das Irish-Folk-Trio „Heiterzacken“ wird die Vernissage musikalisch begleiten.

Die Akteure der Kunstgeschichte sind in ihren Gemälden manchmal ganz schön eingesperrt und werden noch dazu den ganzen Tag angestarrt. Ute Plank manipuliert berühmte und weniger berühmte Kunstwerke und setzt die Personen darin frei. Frei, neue Beziehungen zu knüpfen oder gar „verbotene Liebschaften“, frei, gemeinsam einen „Betriebsausflug“ zu unternehmen, frei, ihre eigene kleine Welt auf den Kopf zu stellen. Dabei sind Ute Planks Schummeleien in den Kunstdrucken großer Meister nicht auf den ersten Blick zu entdecken. Man sollte genau hinsehen, darf ein bisschen rätseln und gerne auch schmunzeln. 

Die Ausstellung ist bis einschließlich 25. August 2017 täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr im Foyer der Frankenalb-Klinik Engelthal zu besichtigen. 

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 14.06.2017 - Am Mittwoch, dem 21. Juni 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Dr. med. Jakov Gather, M. A., hält dabei einen Vortrag zum Thema "Welchen Beitrag kann die Medizinethik in der psychiatrischen Praxis leisten?". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Dr. med. Jakov Gather, M. A., ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin an der Ruhr-Universität Bochum.

Vernissage und Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 02.06.2017 – Am Mittwoch, den 14. Juni 2017, um 16 Uhr lädt die Klinikseelsorge herzlich zu einer Vernissage in die Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein. Unter dem Motto „Nicht Perfekt“ werden Acrylgemälde von Karin Abs aus Ansbach gezeigt.

Die Ausstellung ist bis zum 18. August 2017 täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zu besichtigen.

Helmut Nawratil hält weiterhin die Bezirkskliniken auf Kurs

Ansbach, 01.06.2017 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch hat in seiner gestrigen Sitzung Vorstand Helmut Nawratil (47) für weitere fünf Jahre bis Ende 2022 im Amt bestätigt. „Die Bezirkskliniken Mittelfranken haben in den letzten Jahren eine in der heutigen Zeit nicht selbstverständliche, sehr gute Entwicklung gezeigt. Dies ist nicht zuletzt der klaren strategischen Vorgehensweise und der stringenten Unternehmensführung von Herrn Nawratil zu verdanken“, so Bartsch. Besonders erfreulich sei dabei, dass parallel zum wirtschaftlichen Erfolg die ständige Verbesserung der Patientenversorgung im Fokus sei. Zeichen dafür seien auch die kürzlich genehmigten Psychiatrischen Institutsambulanzen in Höchstadt/Aisch, Neustadt/Aisch und Feuchtwangen. Während die Bezirkskliniken Mittelfranken beim Dienstantritt von Nawratil im Jahr 2012 noch über neun Millionen Defizit pro Jahr erbrachten, schreiben sie seit 2014 beständig schwarze Zahlen.

Helmut Nawratil wurde im Mai 2012 als externer Berater für den Finanzbereich der Bezirkskliniken Mittelfranken geholt und im August zum Vorstand ernannt. Der Diplom-Betriebswirt (FH) und Handelsfachwirt (IHK) verfügt über eine 25-jährige Berufserfahrung im Gesundheits- und Krankenhausbereich in verschiedensten Funktionen und Bereichen, war als freiberuflicher Interimsmanager tätig und ist Mitglied in diversen Fachausschüssen und Gremien der Gesundheitswirtschaft.

Berufungsausschuss genehmigt drei psychiatrische Ambulanzen

Ansbach, 19.05.2017 – Drei zusätzliche psychiatrische Institutsambulanzen hat der Berufungsausschuss für Ärzte Bayern diese Woche genehmigt. So können die Bezirkskliniken Mittelfranken nun mit konkreten Planungen für die neuen Außenstellen in Höchstadt an der Aisch und Feuchtwangen beginnen. Die dritte genehmigte Ambulanz ist eine Psychiatrische Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche, die am bereits bestehenden Standort für Erwachsene in Neustadt an der Aisch eingerichtet werden wird.

Ursprünglich hatten die Bezirkskliniken Mittelfranken bereits im vergangenen Jahr Anträge für sechs neue Institutsambulanzen eingereicht. Alle waren jedoch vom Zulassungsausschuss Mittelfranken in Nürnberg abgelehnt worden. Gegen diese Entscheidung hatte das Klinikunternehmen Widerspruch eingelegt. Drei Anträge hat der Berufungsausschuss nun in seiner jüngsten Sitzung genehmigt, die Anträge für die Ambulanzen in Lauf, Schwabach und Erlangen wurden jedoch erneut abgelehnt. „Wir werden nicht aufgeben und alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um für diese Standorte zu kämpfen, die für ein gut funktionierendes Gesundheitsnetz wichtig sind. Gerade die wohnortnahe ambulante und niedrigschwellige psychiatrische Versorgung ist uns ein wichtiges Anliegen“, kommentiert Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, die Entscheidung.

Ambulanz in Roth beantragt
Zusätzlich werden die Bezirkskliniken Mittelfranken zu ihrer bereits genehmigten Tagesklinik in Roth eine psychiatrische Institutsambulanz beantragen. „Unser Ziel ist es, dort eine ähnlich gut funktionierende tagesklinische und ambulante Zusammenarbeit aufzubauen, wie sie zum Beispiel an unserem Standort Neustadt an der Aisch etabliert ist“, erklärt Helmut Nawratil.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken verfolgen mit Ihren Außenstellen das strategische Ziel einer besseren Versorgung sowohl der Bevölkerung in ländlichen Gebieten als auch spezifischer Patientengruppen, zum Beispiel Substitutionspatienten, im Ballungsraum. „Mit diesen neuen Ambulanzen kommen wir der Erreichung dieses Ziels einen wesentlichen Schritt näher“, freut sich auch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch.

Offizieller Vertragsabschluss für die Fachklinik für Psychosomatik in Treuchtlingen

Ansbach/Treuchtlingen, 05.05.2017 – Im Juli 2016 fiel die Entscheidung zur Einrichtung einer Fachklinik für Psychosomatik mit 140 Betten unter der Trägerschaft der Bezirkskliniken Mittelfranken am Standort des ehemaligen Stadtkrankenhaus Treuchtlingen. Nun konnten nach intensiven Vorbereitungen Werner Baum, Bürgermeister der Stadt Treuchtlingen, sowie Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, in der vergangenen Woche ihre Unterschriften unter den offiziellen Kaufvertrag setzen. Im Laufe des Jahres 2019 soll die Übergabe des Grundstückes des heutigen Stadtkrankenhauses und Pflegeheims stattfinden, so dass unmittelbar dann mit einem wahrscheinlichen Neubau begonnen werden soll. Mit einer Inbetriebnahme der Klinik ist im Jahr 2022 zu rechnen.

Das ganze Projekt gilt als Wegweiser und Musterbeispiel für ein funktionierendes und konstruktives Miteinander kommunaler Interessenspartner des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, der Stadt Treuchtlingen, dem Bezirk Mittelfranken sowie des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. 

Bezirksklinikum Ansbach informiert über die Ausbildung Gesundheits- und Krankenpflege

Ansbach, 05.05.2017 – Welchen Beruf soll ich erlernen? Diese Frage stellen sich viele junge Menschen gegen Ende ihrer Schulzeit. Wer sich Anregungen holen will, kommt am Freitag, den 12. Mai 2017, und am Samstag, den 13. Mai 2017, zwischen 9 und 19.30 Uhr ins Brücken-Center nach Ansbach. Dort informieren Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Krankenpflege des Bezirksklinikums Ansbach über die Ausbildung. Dabei beantworten sie nicht nur Fragen, sondern zeigen auch ganz praktisch, was die Schülerinnen und Schüler während ihrer Ausbildung lernen. So erklären sie zum Beispiel wie eine Blutdruck- und Pulsmessung durchgeführt wird.

Weitere Informationen zur Ausbildung gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/fuer-bewerber 

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 25.04.2017 – Am Dienstag, 2. Mai 2017, findet um 19.00 Uhr wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt. Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, wird durch die Psychiatrieausstellung am Bezirksklinikum Ansbach führen. Treffpunkt ist wie immer der Fortbildungsraum im Therapiezentrum.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben. 

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 12.04.2017 - Am Mittwoch, dem 19. April 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Günther Niklewski hält dabei einen Vortrag zum Thema "Asylbewerber im Krankenhaus: Eine Herausforderung nicht nur für die Psychiatrie". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Günther Niklewski ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Nürnberg.

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 28.03.2017 – Am Dienstag, 4. April 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Yang Jiao, Stationsärztin im Bezirksklinikum Ansbach, informiert über Symptome und Behandlungsmöglichkeiten einer Zwangsstörung. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Neubau für eine Aufnahme- sowie eine Jugendstation

Ansbach, 27.03.2017 – Am heutigen Montag, den 27. März 2017, fand der Spatenstich für den Neubau eines Betten- und Therapiegebäudes der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach statt. Mit dem Bau wird rund ein Jahr früher als geplant begonnen, da das bisherige Gebäude der Jugendstation bei dem schweren Unwetter im Frühjahr 2016 so schwer beschädigt wurde, dass es abgerissen werden musste. 

„Leider können schon Kinder und Jugendliche an seelischen Erkrankungen leiden“, sagte Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Kinder sind unsere Zukunft, deswegen ist es so wichtig, dass sie optimal medizinisch versorgt werden. Aus diesem Grund haben wir alles dafür getan, den Neubau schnell realisieren zu können.“ Auch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch äußerte sich zufrieden mit dem vorgezogenen Baubeginn und ist überzeugt: „Mit dem neuen Gebäude und den zusätzlichen Betten werden wir die Qualität der psychiatrischen Versorgung für Kinder und Jugendliche in Mittelfranken weiter verbessern.“

Staatsministerin Melanie Huml nahm ebenfalls am Spatenstich teil. Sie betonte: "Bayern hat in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, um die Versorgungsstrukturen für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche bestmöglich auszubauen. So verfügt heute jeder Regierungsbezirk über ein gutes Angebot an voll- und teilstationären Einrichtungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mittelfranken ist im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Bezirk mit der höchsten Versorgungsdichte in ganz Bayern. Insgesamt stehen 123 Betten und 91 tagesklinische Plätze zur Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher zur Verfügung."

Die Ministerin ergänzte: "Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass psychisch kranke Menschen nicht von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Das Thema psychische Gesundheit steht deshalb im Mittelpunkt unserer aktuellen Schwerpunktkampagne. Ziel ist es, auf das Thema aufmerksam zu machen und es aus der Tabuzone herauszuholen."

Mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege konnte der geplante Neubau vorgezogen werden. Im neuen Gebäude werden eine Aufnahmestation mit insgesamt 13 Betten, die neu genehmigt wurden, sowie die Jugendstation mit 17 Betten untergebracht sein. Die Gesamtbaukosten betragen rund 15,2 Millionen Euro, davon werden rund 11,5 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gefördert. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 gerechnet. 

Über die Kinder- und Jugendpsychiatrie

In der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes-und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach werden Kinder und Jugendliche bei seelischen Krisen versorgt. Die Behandlung erfolgt stationär, tagesklinisch und ambulant. Die Klinik verfügt über eine Kinder- und ein Jugendstation mit insgesamt 30 Betten. Darüber hinaus stehen in der Tagesklinik 15 Behandlungsplätze zur Verfügung.

Vortragsreihe Seelische Gesundheit im Gespräch

Nürnberg, 22.03.2017 –  Der Mensch ist ein soziales Wesen und daher nicht gerne auf Dauer alleine. Beziehungen sind wichtig für uns, da sie uns Sicherheit geben. Wir brauchen andere Menschen, denen wir vertrauen können und mit denen wir Krisen meistern und gemeinsame Momente erleben können. 

„Bei der Geburt entsteht die erste Bindung, nämlich zur Mutter. Diese ist entscheidend dafür, wie wir unsere späteren Beziehungen und Bindungen gestalten“, erklärt Dr. Christina Stößel. Die Menschen sind jedoch verschieden, es gibt unterschiedliche Bindungstypen. Außerdem haben sowohl bestimmte Hormonkonstellationen als auch Persönlichkeitsfaktoren Einfluss auf sozialen Bindungen. „Menschen unterscheiden sich auch darin, welchen Einfluss beispielsweise Trennungen auf das psychische Wohlbefinden haben – von der normalen Trauerreaktion bin hin zur Entwicklung einer Depression ist alles möglich“, erklärt Dr. Christina Stößel. 

Wie die verschiedenen Phasen von Beziehungen verlaufen und wie diese sozialen Bindungen die Psyche beeinflussen können, darüber spricht Dr. Christina Stößel in ihrem Vortrag am Montag, 27. März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). 

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Vortragsreihe Seelische Gesundheit

Nürnberg, 14.03.2017 –  Computerspiele sind ein Wachstumsmarkt in der Unterhaltungsindustrie. In Online-Rollenspielen wie „World of Warcraft“ tauchen die Spieler in eine virtuelle Welt ein, bei Spielen wie Pokémon-Go verschwimmen sogar die Grenzen zwischen der echten und der virtuellen Welt. Durch die technische Weiterentwicklung können diese Spiele mittlerweile nicht mehr nur vom heimischen Computer sondern mithilfe des Smartphones von überall aus gespielt werden. 

„Computerspiele werden häufig so konzipiert, dass sie bestimmte psychologische Mechanismen ansprechen“, erklärt Dr. Maximilian Krinninger, Oberarzt im Klinikum am Europakanal in Erlangen. „Experten gehen davon aus, dass beim Konsum dieser Spiele im Gehirn Stoffe freigesetzt werden, die ähnlich stark abhängig machen können wie Kokain oder Heroin“, fügt Dr. Krinninger hinzu. Diese Abhängigkeit hat soziale Folgen: Die Schulnoten leiden oder die Leistungen am Arbeitsplatz werden schlechter. Häufig leiden Angehörige und Freunde unter dem sozialen Rückzug der Betroffenen. Doch Computerspielsucht ist eine anerkannte Krankheit, die behandelt werden kann. 

Wie es dazu kommt, dass Computerspiele abhängig machen und was man dagegen tun kann, darüber spricht Dr. Maximilian Krinninger in seinem Vortrag am Montag, 20. März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum siebten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinander-folgenden Montagen (06. – 27. März 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei dem letzten Vortrag geht es um die Frage, wie Beziehungen auf die Psyche wirken. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Dr. Krinninger in diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=88JkqL6k4sg

Zwei neue Plakatmotive

Ansbach, 10.03.2017 – Vor knapp einem halben Jahr haben die Bezirkskliniken Mittelfranken mit großflächigen Plakaten und auffälligen Motiven in Mittelfranken ihre Anti-Stigma-Kampagne bekannt gemacht. Nun geht die Kampagne in die zweite Runde: Ab dem 14. März werden wieder Plakate mit zwei neuen Motiven in Ansbach, Erlangen, Fürth, Neustadt an der Aisch, Nürnberg, dem Nürnberger Land sowie in Weißenburg-Gunzenhausen zu sehen sein. Unter dem Motto „Wo ist die Grenze?“ möchten die Bezirkskliniken Mittelfranken mit dieser Kampagne dazu beitragen, dass psychische Erkrankungen als „normal“ und zum Alltag gehörend anerkannt werden.

„Um Vorurteile gegenüber psychisch kranken Menschen dauerhaft abzubauen, braucht es einen langen Atem“, sagt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Wir wissen, dass noch viel mehr getan werden muss. Aber aus den Reaktionen auf die Kampagne im Herbst wissen wir auch, dass wir damit vielen Menschen einen Denkanstoß geben und so dem Thema mehr Öffentlichkeit verschaffen können.“

Begleitet wird die Kampagne mit einem Radio-Werbespot, der rund zwei Wochen bei Radio 8 in Westmittelfranken läuft. Außerdem wird parallel dazu die Wanderausstellung zum Thema Selbsthilfe von KISS zuerst im Klinikum am Europakanal Erlangen und anschließend in der Frankenalb-Klinik Engelthal gezeigt. Zeitgleich findet wieder die Vortragsreihe der Bezirkskliniken Mittelfranken zur Seelischen Gesundheit im Caritas-Pirckheimer Haus in Nürnberg statt. Gleichzeitig starten auch die „Irren Nächte“: in Kooperation mit dem Krisendienst Mittelfranken und den mittelfränkischen Sozialpsychiatrischen Diensten wird in verschiedenen Kinos der Film „Mängelexemplar“ mit einer anschließenden Gesprächsrunde mit Ärzten, Psychologen und Sozialpädagogen gezeigt.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 08.03.2017 - Am Mittwoch, dem 15. März 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Walter Hewer hält dabei einen Vortrag zum Thema "Internistische Erkrankungen als Ursachen von und Risikofaktoren für psychische Störungen?". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Walter Hewer ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Chefarzt am Klinikum Christophsbad, in Göppingen.

Vortragsreihe Seelische Gesundheit

Nürnberg, 07.03.2017 – Bei Schmerzen mal schnell eine Tablette einwerfen - Medikamente scheinen oft eine schnelle und unkomplizierte Lösung zu sein. Viele von uns greifen bei Schmerzen oder Unwohlsein zu Tabletten, Tropfen oder ähnlichem. Bei psychischen Krankheiten wie beispielsweise Depression oder Angst geht es jedoch um mehr als eine kurzfristige Besserung der Beschwerden. 

„Eine medikamentöse Behandlung sollte bei psychischen Krankheiten immer mit einer engmaschigen ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung kombiniert werden“, rät Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. Denn der regelmäßige Gebrauch von Medikamenten kann auch zu einer Abhängigkeit und damit zu weiteren psychischen Problemen füh-ren. 

Bei schweren Erkrankungen sind Medikamente jedoch oftmals notwendig, um eine tiefergehende Psychotherapie überhaupt beginnen zu können. „Wichtig ist, dass der Patient selbst von der Medikamenteneinnahme überzeugt ist und sich im Hinblick auf die Wirkung und mögliche Nebenwirkungen gut mit seinem behandelnden Arzt bespricht“, betont Prof. Kraus.  

Wie eine medikamentöse Behandlung bei psychischen Erkrankungen am besten aussehen soll, darüber spricht Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal in seinem Vortrag am Montag, 13. März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Inte-ressierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum siebten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinander-folgenden Montagen (06. – 27. März 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei den nachfolgenden Vorträgen geht es um Computer-Sucht sowie um die Frage, wie Beziehungen auf die Psyche wirken. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Kraus in diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=2dwHxbrReiY

Borderline-Trialog für Betroffene, Angehörige und Fachleute

Ansbach 06.03.2017 – Eine psychische Erkrankung belastet nicht nur die Betroffenen selbst, sondern hat Auswirkungen auf alle Familienmitglieder. Unter der Überschrift „Borderline in der Familie“ findet am Freitag, 17. März 2017, ab 9.30 Uhr der 13. bundesweite Borderline-Trialog im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, statt. Beim Borderline-Trialog treffen Betroffene, Angehörige und Fachleute aufeinander, tragen Wissen und Erfahrungen zusammen, um die Borderline-Störung besser verstehen und Hilfen entwickeln zu können. Als Experten werden in diesem Jahr unter anderem der Psychologe Dr. phil. Roy Murphy von der Schön Klinik Bad Bramstedt und der Psychiater Prof. Dr. Christian Schmahl vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim Fachvorträge halten. 

Am Nachmittag finden verschiedene Workshops statt, wie zum Beispiel zur ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) oder über das Thema Kinder psychisch kranker Eltern.

Das ausführliche Programm sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es unter www.borderlinetrialog.de. Bei Rückfragen und für weitere Informationen steht Anja Link, Borderline-Trialog Kontakt- und Informationsstelle, Hessestraße 10 in Nürnberg, E-Mail anja.link‎@‎borderlinetrialog.de, Telefon 0911 42485540 zur Verfügung.

Ansbacher Organisten geben Konzert im Bezirksklinikum

Ansbach, 03.03.2017 – Am Dienstag, 14. März 2017, findet um 19 Uhr die feierliche Einweihung der neuen Orgel in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach statt. Nach einem kurzen offiziellen Festakt werden Carl Friedrich Meyer, Dekanatskantor von St. Gumbertus, und Johannes Rauh, Regionalkantor von St. Ludwig, auf dem neuen Instrument Werke unter anderem von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Flor Peeters spielen. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Über die neue Orgel
Seit über 60 Jahren war die alte Orgel in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zur musikalischen Umrahmung von Gottesdiensten und Andachten im Einsatz. In den vergangenen Jahren hat sie jedoch immer öfter ihren Dienst versagt und musste durch ein neues Instrument ersetzt werden. Finanziert wurde das rund 16.000 Euro teure Instrument unter anderem aus Spenden von Privatpersonen, Patienten, Mitarbeitern sowie bei Konzerten in der Kirche. 

Vortragsreihe Seelische Gesundheit

Nürnberg, 28.02.2017 – Mindestens eine von hundert Personen der Allgemeinbevölkerung erkrankt einmal im Leben an einer Psychose. Charakteristisch für diese seelische Erkrankung sind Veränderungen im Denken und Wahrnehmen, der Stimmung, der Leistungsfähigkeit und des Verhaltens gegenüber anderen Menschen. 

„Frühe Anzeichen einer Psychose können eine verminderte Leistungsfähigkeit, eine labile Stimmung und Probleme im Gespräch und Zusammenleben mit anderen Menschen sein“, erklärt Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Bezirksklinikum Ansbach. Später können dann Angst, Misstrauen, Wahnvorstellungen oder Wahrnehmungstäuschungen (wie Stimmenhören) hinzukommen. 

„Genetische Eigenschaften und Prozesse der frühen Gehirnentwicklung können das Risiko für eine Psychose erhöhen. Zur vollen Ausprägung der Erkrankung kommt es dann meist im späten Jugend- und frühen Erwachsenenalter, wenn die Hirnentwicklung abgeschlossen wird und besondere Stressfaktoren einwirken“, erläutert Prof. Zink. Behandelt werden kann die psychische Störung mithilfe von Medikamenten und einer Verhaltenstherapie, die dabei hilft, das eigene Denken, die Stimmung und das Verhalten wieder mehr in die eigene Kontrolle zu bringen. 

Wie das Gehirn in einer Psychose tickt, darüber spricht Prof. Dr. Mathias Zink in seinem Vortrag am Montag, 06.März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum siebten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinander-folgenden Montagen (06. – 27. März 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei den nachfolgenden Vorträgen geht es um den Nutzen von Medikamen-ten bei psychischen Erkrankungen, um Computer-Sucht sowie um die Frage, wie Beziehungen auf die Psyche wirken. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Zink in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=XvQmURp7HzM

Ausstellung im Klinikum am Europakanal

Erlangen, 27.02.2017– „Selbsthilfe zeigt Gesicht“ lautet der Titel der Ausstellung, die ab Montag, 6. März 2017, im Foyer des Klinikums am Europakanal in Erlangen zu sehen sein wird. Die Ausstellung zeigt Porträts von Menschen, die sich in Selbsthilfegruppen engagieren und ist ein Gemeinschaftsprojekt von KISS Mittelfranken und Studentinnen der Evangelischen Hochschule Nürnberg. 

Zu sehen sind beispielsweise Vertreter von Selbsthilfegruppen, die sich mit den Themen Burn-Out, Depression, Angst, oder Sucht beschäftigen. Außerdem gibt die Ausstellung einen Überblick über die Arbeit der Selbsthilfegruppen und Kontaktmöglichkeiten für Interessierte.

„Neben ärztlicher Hilfe ist es oft die Hilfe zur Selbsthilfe und der Austausch mit Gleichgesinnten der Betroffenen in schwierigen Lebensphasen hilft“, sagt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Uns ist es deshalb wichtig, öffentlich auf psychische Krankheiten aufmerksam zu machen und gleichzeitig auf das große Engagement der Selbsthilfegruppen hinzuweisen“, so Nawratil. 

Die Ausstellung ist Teil einer Anti-Stigma-Kampagne der Bezirkskliniken Mittelfranken. Dabei weisen auffällige Plakatmotive auf psychische Erkrankungen hin und werfen die Frage auf: Wo ist die Grenze zwischen „normal“ und psychisch krank (www.wo-ist-die-grenze.de)? Ziel ist es, klarzumachen, dass psychische Erkrankungen „normal“ sind und jeden treffen können. Menschen sollen sich mit psychischen Erkrankungen auseinandersetzen und dadurch Vorurteile und Vorbehalte gegenüber psychisch Kranken, deren Angehörigen oder Mitarbeitern der Psychiatrie abbauen. 

Die Ausstellung wird drei Wochen lang im Klinikum am Europakanal in Erlangen und anschließend vom 27. März – 21. April in der Frankenalb-Klinik in Engelthal zu sehen sein. 

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 27.02.2017 – Am Dienstag, 7. März 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Jutta Keimling, Sozialpädagogin in der Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach, hält einen Vortrag über „Spannungsfreie Kommunikation mit Angehörigen“. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Ärzte informieren über psychische Erkrankungen

Nürnberg, 23.02.2017 –  Ein gesunder Körper ist wichtig – ein gesunder Geist jedoch mindestens genauso. Viel mehr Menschen, als man landläufig meint, leiden an psychischen Erkrankungen. Aktuellen Studien zufolge erkrankt jeder fünfte Mensch im Laufe seines Lebens an einer Depression. Psychische Erkrankungen beeinflussen das Leben der Betroffenen stark. Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Partnerschaft können folgen. Häufig kommen auch körperliche – sogenannte psychosomatische Beschwerden – hinzu. Auch die Angehörigen leiden sehr, wenn ein geliebter Mensch psychisch krank wird. Häufig werden sie dann zusätzlich mit Vorur-teilen und Vorbehalten gegenüber psychisch Kranken konfrontiert. Doch psychische Krankheiten sind „normal“, sie gehören ebenso zum Alltag wie körperliche Krankheiten und können jeden treffen. 

Die Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb bereits zum siebten Mal die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit in Nürnberg. Ärztinnen und Ärzte aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen darüber, wie psychische Krankheiten erkannt und behandelt werden können. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher nutzten bei den vergangenen Veranstaltungen bereits die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. 

Die Reihe im Frühjahr findet an vier aufeinanderfolgenden Montagen jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr) statt. Veranstaltungsort ist erstmalig das Caritas-Pirckheimer-Haus in der Innenstadt in Nürnberg (Königstraße 64, 90402 Nürnberg). 

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Die einzelnen Vorträge im Überblick: 

Zeit: immer montags von 18:30 – 20:00Uhr
Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg

Montag, 06. März 2017: „Wie tickt das Gehirn in der Psychose?“, Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach 

Montag, 13. März 2017: „Psychische Krankheiten – wie können Medikamente helfen?“, Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal 

Montag, 20. März 2017: „ Warum machen Computerspiele süchtig?“, Dr. Maximilian Krinninger, Oberarzt im Klinikum am Europakanal Erlangen 

Montag, 27. März 2017: „Wie wirken Beziehungen auf die Psyche?“, Dr. Christina Stößel, Oberärztin in der Frankenalb-Klinik Engelthal 

Der Film „Mängelexemplar“ soll über psychische Krankheiten aufklären

Wann ist man eigentlich „normal“? Ab wann gilt man als irre oder verrückt? Jeder Mensch geht mit Krisen in seinem Leben anders um – nicht immer ist klar zu beurteilen, welche Reaktionen gesund und welche krankhaft sind. Und gehört ein bisschen Verrücktheit nicht auch zum Leben dazu? 

Diese und andere Fragen wirft der Film „Mängelexemplar“ auf, den die Bezirkskliniken Mittelfranken und der Krisendienst Mittelfranken, zusammen mit den sozialpsychiatrischen Diensten, in insgesamt acht mittelfränkischen Orten zeigen. 

Der 2016 erschienen Film „Mängelexemplar“ beruht auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Sarah Kuttner. Hauptperson im Film ist eine junge Frau, die sehr emotional ist und sich selbst nicht unter Kontrolle hat. Als sie deshalb ihren Job verliert und auch die besten Freunde nichts mehr von ihr wissen wollen stürzt sie sich voll Übereifer in eine Therapie – und macht gerade dann alles falsch. Zwischen Lebenskrisen, Panikattacken, Borderline und Depression muss sie feststellen, dass es nicht leicht ist ein Problem zu lösen, wenn man es selbst ist. 

Wenn Menschen psychisch krank werden, haben sowohl die Betroffenen selbst als auch die Angehörigen neben der Belastung durch die Krankheit oft zusätzlich mit Vorurteilen und falschen Klischees zu kämpfen. Die Filmreihe „Irre Nächte“ soll die Zuschauer darauf aufmerksam machen, dass psychische Erkrankungen „normal“ sind und jeden treffen können und damit einen Beitrag gegen die Stigmatisierung psychisch kranker Menschen leisten. 

Im Anschluss an die Filmvorführungen diskutieren deshalb Mediziner, Psychologen und Sozialpädagogen mit dem Publikum über den Film und beleuchten dabei verschiedene Aspekte psychischer Erkrankungen. 

Die Veranstaltungsorte und-zeiten im Überblick: 

Nürnberg, 6. März, 18:00 Uhr, Casablanca

Bad Windsheim, 8. März, 19:00 Uhr, Central Lichtspiele 

Nürnberg, 14. März, 18:00 Uhr, Filmhauskino 

Altdorf, 14. März, 19:00 Uhr, Wichernhaus

Hersbruck, 15. März, 19:00 Uhr, Citykino 

Erlangen, 15. März, 19:00 Uhr, E-Werk 

Fürth, 21. März, 19:00 Uhr, Uferpalast 

Weißenburg, 22. März, 18:00 Uhr, Kinocenter 

Ansbach, 27. März, 19:30 Uhr, Theater Ansbach – Kino 

Erlangen, 6. April, 18:00 Uhr, Lamm-Lichtspiele 

Der Eintritt ist frei, Reservierungen sind nicht möglich. 

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 16.02.2017 - Am Mittwoch, dem 22. Februar 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Privatdozent Dr. Florian Seemüller hält dabei einen Vortrag zum Thema "Bipolare Depression – State of the Art". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

PD Dr. Florian Seemüller ist Chefarzt des Fachkrankenhauses für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Garmisch-Partenkirchen, kbo-Lech-Mangfall-Klinik.

Erfolgreiche Spendenaktion der Bezirkskliniken Mittelfranken

Ansbach, 02.02.2017 – Insgesamt 8.400 Euro haben die Bezirkskliniken Mittelfranken bei Geschäftspartnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen ihrer Weihnachtsspendenaktion 2016 gesammelt. Mit jeweils 2.800 Euro werden die Kliniken folgende Projekte unterstützen: das Projekt Künstler helfen Flüchtlingen in Markt Eckental, den Verein Psychiatrie-Erfahrener Pandora e.V. in Nürnberg sowie den Förderverein der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach.

Am gestrigen Mittwoch übergab Vorstand Helmut Nawratil die Spendenschecks an Ilse Dölle, Erste Bürgermeisterin von Markt Eckental, an Brigitte Richter, Vorsitzende des Vereins Pandora, sowie an Chefarzt Dr. Andreas Meyer für den Förderverein der Kinder- und Jugendpsychiatrie. „Als Gesundheitsunternehmen in Mittelfranken stehen wir mit unserem Versorgungsauftrag Menschen in seelischen Nöten und Krisenzeiten zur Seite“, erklärte Helmut Nawratil. „Darüber hinaus unterstützen wir aber gezielt schon seit mehreren Jahren mit unserer Weihnachtsspendenaktion wichtige Projekte in der Region.“ 

Über die Projekte:

Künstler helfen Flüchtlingen, Markt Eckental
Renommierte Künstlerinnen und Künstler aus Nürnberg und Umgebung veranstalteten Ende 2016 im Rathaus Markt Eckental eine Ausstellung mit ihren Kunstwerken. Den Erlös ihrer verkauften Bilder spendeten die Künstler komplett der lokalen Flüchtlingshilfe. Mit ihrem Spendenbeitrag unterstützen die Bezirkskliniken Mittelfranken dieses Engagement.

Sportprojekt des Vereins Pandora e.V., Verein Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener, Nürnberg
Der Selbsthilfeverein Pandora unterstützt Menschen mit psychischen Erkrankungen und in seelischen Krisen. Sport ist in dieser Situation ein wichtiges Mittel zur Stabilisierung. Mit dem von den Bezirkskliniken Mittelfranken gesammelten Betrag kann der Verein die Miete für Sporthallen bezahlen und Sportausrüstung anschaffen.

Förderverein „Spielräume e.V.“ der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Bezirksklinikum Ansbach
Auch Kinder und Jugendliche können an einer psychischen Erkrankung leiden. Manchen der jungen Patienten fehlt es leider am Nötigsten. Mit der Spende über 2.800 Euro kann ihnen der Verein kleine Wünsche erfüllen, einen Ausflug ermöglichen oder einfach nur Wäsche oder jahreszeitlich adäquate Kleidung kaufen.

Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 31.01.2017 – Ab dem 3. Februar 2017 kann in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach die Bilderausstellung „Verdichtung und Auflösung“ von Kriemhild Port und Silke Weisenberger besichtigt werden. 

„Unsere Bilder entstehen aus dem Bedürfnis nach Selbstausdruck, aus Lust, mit dem eigenen Wesen zu experimentieren“, schreiben die beiden Künstlerinnen im Begleittext zur Ausstellung. „Jedes Bild ist ein Ausdruck unseres Selbst.“

Die Ausstellung läuft bis einschließlich 2. März 2017 und kann täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr besucht werden.

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 30.01.2017 – Am Dienstag, 7. Februar 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Daniela Aeschelmann, Ärztin für Psychiatrie und Neurologie in der Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach, informiert über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten einer bipolaren Erkrankung (manisch-depressive Erkrankung). Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Kunstaustellung natural.digital

Erlangen, 17.01.2017 - Das neue Jahr startet mit Kunst in der Klinik. Von Sonntag, 22. Januar 2017 bis Sonntag, 26. Februar 2017 wird im Foyer des A-Gebäudes im Klinikum am Europakanal Erlangen täglich von 10 bis 17 Uhr die Kunstausstellung „natural.digital“ gezeigt. 

Die Ausstellung „natural.digital“ zeigt zeitgenössische Interpretationen des Themas Landschaft als Gegenüberstellung zweier unterschiedlicher künstlerischer Standpunkte. Naturalistische Landschaftsfotografie steht dabei im Kontrast zu künstlerischen Interpretationen von Landschaften im digitalen Kontext.

Für „natural“ steht die Landschaftsfotografin Anna Franke. Die studierte Geografin ist seit 2014 freiberuflich als Fotografin und Autorin tätig. Mit Ihren Bildern will sie einzigartigen Naturschauplätzen eine Bühne geben und den Blick für den Facettenreichtum der Erde weiten. Gezeigt werden Dokumentar- und Naturfotografien. 

Für „digital“ steht der gelernte Holzbildhauer und Diplom BAUHAUS Künstler Sebastian Hertrich. Im Zeitalter der digitalen Durchdringung sämtlicher Lebensbereiche steht die Frage nach der Position des Menschen und der Natur im Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Gezeigt werden Skulpturen und Platinen-Intarsienarbeiten. 

Unterstützt wird die Ausstellung vom Förderverein Kunstzeit Erlangen-Büchenbach. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Kunststudenten und Absolventen von Kunsthochschulen bei Ihren freiberuflichen Tätigkeiten zu fördern. 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. 

Chefarzt erklärt, wie Depressionen bei Kindern entstehen

Nürnberg, 11.10.2016 – Depression bei Erwachsenen ist inzwischen ein vieldiskutiertes Thema, doch auch Kinder und Jugendliche können von dieser schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankung betroffen sein. Die Krankheit wird jedoch nicht immer erkannt. 

„Im Durchschnitt liegen bei Kindern und Jugendlichen neun Monate zwischen dem Auftreten der ersten Symptome und einer Krankheitsdiagnose. Schätzungen zufolge wird die Krankheit überhaupt nur in der Hälfte  der Fälle erkannt“, beklagt Dr. Andreas Meyer, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Bezirksklinikum Ansbach. Eine Depression zeigt sich bei Kindern - anders als bei Erwachsenen – meist nur im Verhalten, da Kinder Ihre Gefühle noch nicht so gut in Worte fassen können. Die Ursachen sind vielfältig, es können beispielsweise der Tod eines Elternteils, die Schei-dung der Eltern oder eine körperliche Erkrankung sein. 

„Tatsächlich tritt bei Kindern in vielen Fällen auch eine spontane Heilung ohne Behandlung auf – allerdings ist Gefahr, innerhalb weniger Jahre wieder an einer Depression zu erkranken dann besonders hoch“, erklärt Dr. Meyer. Eine Therapie muss dabei nicht immer mit einer Gabe von Medikamenten verbunden sein. „Wenn überhaupt Medikamente gegeben werden, dann immer nur in Verbindung mit einer Psychotherapie“, so Dr. Meyer.  

Über Depressionen bei Kindern spricht Dr. Andreas Meyer in seinem Vortrag am Dienstag, 18. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Dr. Meyer in diesem Video: www.youtube.com/watch?v=rHiXHyWGReQ

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe "Seelische Gesundheit im Gespräch", die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen (4.-25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 - 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Bei dem noch folgenden Vortrag geht es um Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Chefarzt erklärt, was eine Psychose ist

Nürnberg, 06.10.2016 – Mindestens eine von hundert Personen der Allgemeinbevölkerung erkrankt einmal im Leben an einer Psychose. Charakteristisch für diese seelische Erkrankung sind Veränderungen im Denken und Wahrnehmen, der Stimmung, der Leistungsfähigkeit und des Verhaltens gegenüber anderen Menschen. 

„Frühe Anzeichen einer Psychose können eine verminderte Leistungsfähigkeit, eine labile Stimmung und Probleme im Gespräch und Zusammenleben mit anderen Menschen sein“, erklärt Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Bezirksklinikum Ansbach. Später können dann Angst, Misstrauen, Wahnvorstellungen oder Wahrnehmungstäuschungen (wie Stimmenhören) hinzukommen. 

„Genetische Eigenschaften und Prozesse der frühen Gehirnentwicklung können das Risiko für eine Psychose erhöhen. Zur vollen Ausprägung der Erkrankung kommt es dann meist im späten Jugend- und frühen Erwachsenenalter, wenn die Hirnentwicklung abgeschlossen wird und besondere Stressfaktoren einwirken“, erläutert Prof. Zink. 

Behandelt werden kann die psychische Störung mithilfe von Medikamenten und einer Verhaltenstherapie, die dabei hilft, das eigene Denken, die Stimmung und das Verhalten wieder mehr in die eigene Kontrolle zu bringen. 

Wie das Gehirn in einer Psychose tickt, darüber spricht Prof. Dr. Mathias Zink in seinem Vortrag am Dienstag, 11. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinan-derfolgenden Dienstagen (4. – 25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Die zwei nachfolgenden Themen sind Depression bei Kindern sowie Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Zink in diesem Video: www.youtube.com/watch?v=XvQmURp7HzM

Chefarzt erklärt, wie die Ernährung unsere psychische Gesundheit beeinflusst

Nürnberg, 27.09.2016 – Ob das ausgiebige Sonntagsfrühstück, die schnelle Mittagspause im Büro oder ein Restaurantbesuch am Abend – unsere Nahrungsaufnahme bestimmt unseren Tagesablauf. Wir essen, um satt zu werden, aber auch aus Langeweile, Frust oder um soziale Beziehungen zu pflegen. 

„Ohne es zu wissen, beeinflussen wir unsere Seele ständig mit Hilfe der Nahrung“, erklärt Prof. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. Die Nahrungsmittel- und Vitaminindustrie gibt uns große Versprechen, wie wir unser Aussehen verbessern oder unsere Leistung steigern können. Doch welche Erkenntnisse sind wissenschaftlich bewiesen? Helfen Vitamine gegen Depressionen und wirkt Ginko wirklich gegen Demenz?

Wie wir mit einer guten Ernährung unsere psychische Gesundheit fördern und im Falle einer Krankheit den Heilungsvorgang unterstützen können, darüber spricht Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal in seinem Vortrag am Dienstag, 04. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass ist um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservie-rungen nicht möglich.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen (4. – 25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Die drei nachfolgenden Themen sind Psychose, Depression bei Kindern sowie Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Am Wochenende bieten die Bezirkskliniken ein abwechslungsreiches Programm zum Thema Älter werden

Ansbach, den 09.09.2016 - Auch am Wochenende ist am Stand des Bezirksklinikums Ansbach auf der Kontakta ein abwechslungsreiches Programm geboten. Der Samstag steht unter dem Thema „Fit im Alter“.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation informieren zum Behandlungsangebot, mit dem ältere Menschen zum Beispiel nach einem Sturz oder einem Schlaganfall wieder fit für ein Leben zu Hause gemacht werden sollen. Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, ihr Gleichgewicht und Sturzrisiko zu testen oder ihre Vitalzeichen kontrollieren zu lassen.

Am Sonntag stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ihre Station vor. Auch hier können Besucher ganz praktischen Nutzen daraus ziehen, indem sie zum Beispiel an einem computergestützten Konzentrations- und Gedächtnistest teilnehmen. Besonders Mutige sind eingeladen, am Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ teilzunehmen.

Ebenfalls dabei ist der Zauberer Helmuto, der große und kleine Besucher mit seinen Tricks in den Bann zieht.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Ausstellung in der Kirche des Klinikums am Europakanal Erlangen

Erlangen, 08.09.2016  - Am Sonntag, 18. September 2016 findet um 10 Uhr ein Gottesdienst in der Kirche im Klinikum am Europakanal statt, bei dem die Ausstellung „Über-Wunden“ von Herbert Küfner eröffnet wird.

Die Ausstellung  zeigt drei zusammenhängende Zyklen zum Mensch-Sein. Es geht um menschliches Leid, menschliche Tugend und die heilenden Geistesgaben Gottes. „Es gibt im Glaube die Zuversicht, dass auch das Schlimmste, was es auf Erden geben mag, heute schon ansatzweise und einmal ganz überwunden sein wird“, erklärt der Künstler sein Ausstellungskonzept. In der Ausstellung sind wie bei einem Webstück die vier philosophischen Kardinal-Tugenden verwoben mit Andeutungen heutigen Leids, die persönlich und fast unendlich erweitert werden könnten und Geistesgaben Gottes, die dazu anregen in neuer Weise mit den Wunden umzugehen.

Am Freitag, den 23. September lädt Küfner außerdem von 16:00 – 17:00 Uhr zur gemeinsamen Begegnung und zum Austausch über die Bilder.

Herbert Küfner war von 2000 bis 2014 Pfarrer an der Martin-Luther-Kirche in Erlangen-Büchenbach. Zum Malen kam er über ein Austellungsprojekt der Kunsttherapie des Klinikums am Europakanal in seiner Kirche. Die sprechenden, spontanen Bilder psychisch kranker Menschen zeigten für ihn, dass jeder und jede kreative Begabungen hat, die es nur zu entdecken gilt. Seitdem malt er in unterschiedlichen Techniken, meist in einem assoziierenden Stil, der dem unbewussten Prozess bei der Bildentstehung Raum lässt. Eine starke, kreative Kraftquelle wurde das Malen für ihn, als vor mehr als zehn Jahren die Parkinson-Krankheit bei ihm diagnostiziert wurde. „Es hilft mir, meine Krankheit gut anzunehmen, manches im Malen zu verarbeiten, insgesamt kreativ zu bleiben, immer noch positiv mit neuen Erfahrungen im Leben zu rechnen“, beschreibt Küfner. 

Die Ausstellung ist vom 18. September bis 27. November 2016 täglich von 8:00 – 19:00 Uhr in der Kirche im Klinikum am Europakanal Erlangen zu besichtigen. 

Am dritten Messetag informiert die Kinder- und Jugendpsychiatrie über ihr Angebot

Ansbach, 08.09.2016 - Am dritten Messetag der Kontakta, Freitag, den 9. September 2016, stellt sich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vor. Der Chefarzt der Klinik, Dr. Andreas Meyer, beantwortet direkt am Stand die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen seiner Klinik erklärt er das umfassende Behandlungsangebot.

Begleitet werden sie dabei am Vormittag von zwei Therapiehunden aus der Klinik. Die Mitarbeiter erklären, wie Therapie mit Tieren funktioniert und wie mithilfe der Hunde die Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann.

Nachmittags können die Besucher dann Wissenswertes zum Thema Medienkompetenz erfahren.

Große und kleine Besucher können sich nachmittags außerdem wieder von den spannenden Tricks des Zauberers Helmuto „verzaubern“ lassen.

 

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach informiert auf der Kontakta

Ansbach, 07.09.2016 – Gewalt verhindern bevor es zu einer Straftat kommt: Dieses Ziel hat die Präventionsambulanz der Klinik für Forensische Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren am zweiten Messetag, Donnerstag, den 8. September, am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken über ihr Behandlungsangebot und wollen mit einem informativen Quiz Vorurteile und Missverständnisse rund um das Thema Psychiatrie und psychische Erkrankungen aufklären.

Auch an diesem Tag wird der Zauberer Helmuto am Stand sein und Groß und Klein verzaubern.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Morgen startet die Kontakta – Bezirksklinikum Ansbach informiert über Alkoholentwöhnung

Ansbach, 06.09.2016 – Wissenswertes rund um das Thema Alkohol erfahren Besucherinnen und Besucher am ersten Tag der Kontakta am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Interessierte können an einem Alkoholquiz teilnehmen und mit sogenannten „Rauschbrillen“ einen Alkoholrausch simulieren, um zu erkennen, wie sich die eigene Wahrnehmung dabei verändert. Darüber hinaus informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchtrehabilitation über die Behandlungsangebote ihrer Station.

Zauberer Helmuto wird außerdem die kleinen und großen Messebesucher mit seiner Fingerfertigkeit zum Staunen bringen.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Beziehungen aus medizinischer Sicht

Engelthal, 01.09.2016 – Der Mensch ist ein soziales Wesen und daher nicht gerne auf Dauer alleine. Beziehungen sind wichtig für uns, da sie uns Sicherheit geben. Wir brauchen andere Menschen, denen wir vertrauen können und mit denen wir Krisen meistern und gemeinsame Momente erleben können.

„Bei der Geburt entsteht die erste Bindung, nämlich zur Mutter. Diese ist entscheidend dafür, wie wir unsere späteren Beziehungen und Bindungen gestalten“, erklärt Dr. Christina Stößel. Am Dienstag, den 13. September 2016, von 18:00 – 19:30 Uhr hält die Oberärztin in der Frankenalb-Klinik Engelthal einen Vortrag zu „Beziehungen aus medizinischer Sicht“. Im Vortrag geht es darum, welche verschiedenen Bindungstypen es aus psychologischer Sicht gibt, welchen Einfluss Persönlichkeitsfaktoren und Hormone auf Bindungen haben und wie die Phasen einer Beziehung verlaufen. Außerdem wird diskutiert, an welchen Stellen sich Schwierigkeiten oder Probleme in einer Beziehung entwickeln können und welchen Einfluss eine Trennung auf das psychische Wohlbefinden haben kann – von der normalen Trauerreaktion bis hin zur Entwicklung von Depressionen.

Der Vortrag mit anschließender Diskussion richtet sich an alle Interessierten und findet im Multifunktionsgebäude (am Veranstaltungstag ausgeschildert) in der Frankenalb-Klinik Engelthal statt. Der Eintritt ist frei. 

Medizinische Vortragsreihe startet im Herbst

Nürnberg, 30.08.2016 – „Burn-Out“ bekommen nur Manager, hyperaktive Kinder sind schlecht erzogen und Menschen mit einem Suchtproblem haben einfach keine Disziplin. So oder ähnlich können Vorurteile lauten, die sich bei psychischen Erkrankungen hartnäckig halten. Auch bei Anschlägen oder Amokläufen machen schnell Mutmaßungen über die psychische Verfassung der Täter die Runde.

Ein wichtiger Schritt zum Abbau von Vorurteilen sind fundierte Informationen zu den Krankheitsbildern. Psychische Erkrankungen gehören ebenso zum Alltag wie körperliche Krankheiten und können jeden treffen. Die Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb bereits zum sechsten Mal die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit im Haus Eckstein in Nürnberg. Chefärzte aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen darüber, wie psychische Krankheiten erkannt und behandelt werden können. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher nutzten bei den vergangenen Veranstaltungen bereits die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. 

Die Reihe im Herbst findet an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen, jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3 in Nürnberg statt.Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

 

Die einzelnen Vorträge im Überblick: 

Zeit: immer dienstags, zwischen 18:30 -20:00 Uhr 
Ort: Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg 


Dienstag, 4. Oktober 2016: "Macht Essen glücklich?"
Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal

Dienstag, 11. Oktober 2016: "Wie tickt das Gehirn in der Psychose?"
Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach

Dienstag, 18. Oktober 2016: "Können Kinder depressiv sein?"
Dr. Andreas Meyer, Chefarzt Kinder- und Jugendpsychiatrie im Bezirksklinikum Ansbach
Dienstag, 25. Oktober 2016: "Was tun gegen Angst, Panik und Phobie?"
Dr. Andreas Ahnert, Chefarzt im Klinikum am Europakanal 

Das Bezirksklinikum Ansbach präsentiert sich auch in diesem Jahr auf der Kontakta

Ansbach, 25.08.2016 - Psychische Erkrankungen gehören zum Alltag. Das zeigen die vielfältigen Themen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksklinikums Ansbach auf der diesjährigen Kontakta vorstellen werden. An den fünf Messetagen können interessierte Messebesucherinnen und -besucher unter anderem ihr Wissen zum Thema Alkohol auffrischen, etwas über Forensik und Psychiatrie erfahren, zwei Therapiehunde der Kinder- und Jugendpsychiatrie kennenlernen und an einem computergestützten Gedächtnistraining teilnehmen. Darüber hinaus informiert die Klinik für Geriatrische Rehabilitation darüber, wie man Pflegebedürftigkeit vermeidet und testet das Gleichgewicht sowie das Sturzrisiko.

Zusätzlich wird an allen Tagen der Ansbacher Zauberer Helmuto die Besucher am Stand mit seinen Tricks und Kunststücken begeistern. Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Im Folgenden finden Sie das komplette Programm:

Mittwoch, 07.09.2016
Alkoholentwöhnung: Test mit Rauschbrillen, Alkoholquiz
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Donnerstag, 08.09.2016
Präventionsambulanz: Quiz rund um Psychiatrie und Prävention
Klinik für Forensische Psychiatrie

Freitag, 09.09.2016
Gedächtnistraining am Computer, Medienkompetenz, Fragen an den Chefarzt Dr. Meyer, Vorstellung der Therapiehunde Kira und Spitha
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Samstag, 10.09.2016
Informationen und Tipps zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit, Test des Gleichgewichts und Sturzrisikos, Vitalzeichenkontrolle, Vorstellung der Behandlungsangebote der Klinik
Klinik für Geriatrische Rehabilitation

Sonntag, 11.09.2016
Gerontopsychiatrie: Vorstellung der Stationsangebote, computergestützter Gedächtnis- und Konzentrationstest, Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ 
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik