Aktuelles

Ärzte informieren über psychische Erkrankungen

Nürnberg, 23.02.2017 –  Ein gesunder Körper ist wichtig – ein gesunder Geist jedoch mindestens genauso. Viel mehr Menschen, als man landläufig meint, leiden an psychischen Erkrankungen. Aktuellen Studien zufolge erkrankt jeder fünfte Mensch im Laufe seines Lebens an einer Depression. Psychische Erkrankungen beeinflussen das Leben der Betroffenen stark. Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Partnerschaft können folgen. Häufig kommen auch körperliche – sogenannte psychosomatische Beschwerden – hinzu. Auch die Angehörigen leiden sehr, wenn ein geliebter Mensch psychisch krank wird. Häufig werden sie dann zusätzlich mit Vorur-teilen und Vorbehalten gegenüber psychisch Kranken konfrontiert. Doch psychische Krankheiten sind „normal“, sie gehören ebenso zum Alltag wie körperliche Krankheiten und können jeden treffen. 

Die Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb bereits zum siebten Mal die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit in Nürnberg. Ärztinnen und Ärzte aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen darüber, wie psychische Krankheiten erkannt und behandelt werden können. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher nutzten bei den vergangenen Veranstaltungen bereits die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. 

Die Reihe im Frühjahr findet an vier aufeinanderfolgenden Montagen jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr) statt. Veranstaltungsort ist erstmalig das Caritas-Pirckheimer-Haus in der Innenstadt in Nürnberg (Königstraße 64, 90402 Nürnberg). 

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Die einzelnen Vorträge im Überblick: 

Zeit: immer montags von 18:30 – 20:00Uhr
Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg

Montag, 06. März 2017: „Wie tickt das Gehirn in der Psychose?“, Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach 

Montag, 13. März 2017: „Psychische Krankheiten – wie können Medikamente helfen?“, Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal 

Montag, 20. März 2017: „ Warum machen Computerspiele süchtig?“, Dr. Maximilian Krinninger, Oberarzt im Klinikum am Europakanal Erlangen 

Montag, 27. März 2017: „Wie wirken Beziehungen auf die Psyche?“, Dr. Christina Stößel, Oberärztin in der Frankenalb-Klinik Engelthal 

Der Film „Mängelexemplar“ soll über psychische Krankheiten aufklären

Wann ist man eigentlich „normal“? Ab wann gilt man als irre oder verrückt? Jeder Mensch geht mit Krisen in seinem Leben anders um – nicht immer ist klar zu beurteilen, welche Reaktionen gesund und welche krankhaft sind. Und gehört ein bisschen Verrücktheit nicht auch zum Leben dazu? 

Diese und andere Fragen wirft der Film „Mängelexemplar“ auf, den die Bezirkskliniken Mittelfranken und der Krisendienst Mittelfranken, zusammen mit den sozialpsychiatrischen Diensten, in insgesamt acht mittelfränkischen Orten zeigen. 

Der 2016 erschienen Film „Mängelexemplar“ beruht auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Sarah Kuttner. Hauptperson im Film ist eine junge Frau, die sehr emotional ist und sich selbst nicht unter Kontrolle hat. Als sie deshalb ihren Job verliert und auch die besten Freunde nichts mehr von ihr wissen wollen stürzt sie sich voll Übereifer in eine Therapie – und macht gerade dann alles falsch. Zwischen Lebenskrisen, Panikattacken, Borderline und Depression muss sie feststellen, dass es nicht leicht ist ein Problem zu lösen, wenn man es selbst ist. 

Wenn Menschen psychisch krank werden, haben sowohl die Betroffenen selbst als auch die Angehörigen neben der Belastung durch die Krankheit oft zusätzlich mit Vorurteilen und falschen Klischees zu kämpfen. Die Filmreihe „Irre Nächte“ soll die Zuschauer darauf aufmerksam machen, dass psychische Erkrankungen „normal“ sind und jeden treffen können und damit einen Beitrag gegen die Stigmatisierung psychisch kranker Menschen leisten. 

Im Anschluss an die Filmvorführungen diskutieren deshalb Mediziner, Psychologen und Sozialpädagogen mit dem Publikum über den Film und beleuchten dabei verschiedene Aspekte psychischer Erkrankungen. 

Die Veranstaltungsorte und-zeiten im Überblick: 

Nürnberg, 6. März, 18:00 Uhr, Casablanca

Bad Windsheim, 8. März, 19:00 Uhr, Central Lichtspiele 

Nürnberg, 14. März, 18:00 Uhr, Filmhauskino 

Altdorf, 14. März, 19:00 Uhr, Wichernhaus

Hersbruck, 15. März, 19:00 Uhr, Citykino 

Erlangen, 15. März, 19:00 Uhr, E-Werk 

Fürth, 21. März, 19:00 Uhr, Uferpalast 

Weißenburg, 22. März, 18:00 Uhr, Kinocenter 

Ansbach, 27. März, 19:30 Uhr, Theater Ansbach – Kino 

Erlangen, 6. April, 18:00 Uhr, Lamm-Lichtspiele 

Der Eintritt ist frei, Reservierungen sind nicht möglich. 

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 16.02.2017 - Am Mittwoch, dem 22. Februar 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Privatdozent Dr. Florian Seemüller hält dabei einen Vortrag zum Thema "Bipolare Depression – State of the Art". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

PD Dr. Florian Seemüller ist Chefarzt des Fachkrankenhauses für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Garmisch-Partenkirchen, kbo-Lech-Mangfall-Klinik.

Erfolgreiche Spendenaktion der Bezirkskliniken Mittelfranken

Ansbach, 02.02.2017 – Insgesamt 8.400 Euro haben die Bezirkskliniken Mittelfranken bei Geschäftspartnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen ihrer Weihnachtsspendenaktion 2016 gesammelt. Mit jeweils 2.800 Euro werden die Kliniken folgende Projekte unterstützen: das Projekt Künstler helfen Flüchtlingen in Markt Eckental, den Verein Psychiatrie-Erfahrener Pandora e.V. in Nürnberg sowie den Förderverein der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach.

Am gestrigen Mittwoch übergab Vorstand Helmut Nawratil die Spendenschecks an Ilse Dölle, Erste Bürgermeisterin von Markt Eckental, an Brigitte Richter, Vorsitzende des Vereins Pandora, sowie an Chefarzt Dr. Andreas Meyer für den Förderverein der Kinder- und Jugendpsychiatrie. „Als Gesundheitsunternehmen in Mittelfranken stehen wir mit unserem Versorgungsauftrag Menschen in seelischen Nöten und Krisenzeiten zur Seite“, erklärte Helmut Nawratil. „Darüber hinaus unterstützen wir aber gezielt schon seit mehreren Jahren mit unserer Weihnachtsspendenaktion wichtige Projekte in der Region.“ 

Über die Projekte:

Künstler helfen Flüchtlingen, Markt Eckental
Renommierte Künstlerinnen und Künstler aus Nürnberg und Umgebung veranstalteten Ende 2016 im Rathaus Markt Eckental eine Ausstellung mit ihren Kunstwerken. Den Erlös ihrer verkauften Bilder spendeten die Künstler komplett der lokalen Flüchtlingshilfe. Mit ihrem Spendenbeitrag unterstützen die Bezirkskliniken Mittelfranken dieses Engagement.

Sportprojekt des Vereins Pandora e.V., Verein Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener, Nürnberg
Der Selbsthilfeverein Pandora unterstützt Menschen mit psychischen Erkrankungen und in seelischen Krisen. Sport ist in dieser Situation ein wichtiges Mittel zur Stabilisierung. Mit dem von den Bezirkskliniken Mittelfranken gesammelten Betrag kann der Verein die Miete für Sporthallen bezahlen und Sportausrüstung anschaffen.

Förderverein „Spielräume e.V.“ der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Bezirksklinikum Ansbach
Auch Kinder und Jugendliche können an einer psychischen Erkrankung leiden. Manchen der jungen Patienten fehlt es leider am Nötigsten. Mit der Spende über 2.800 Euro kann ihnen der Verein kleine Wünsche erfüllen, einen Ausflug ermöglichen oder einfach nur Wäsche oder jahreszeitlich adäquate Kleidung kaufen.

Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 31.01.2017 – Ab dem 3. Februar 2017 kann in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach die Bilderausstellung „Verdichtung und Auflösung“ von Kriemhild Port und Silke Weisenberger besichtigt werden. 

„Unsere Bilder entstehen aus dem Bedürfnis nach Selbstausdruck, aus Lust, mit dem eigenen Wesen zu experimentieren“, schreiben die beiden Künstlerinnen im Begleittext zur Ausstellung. „Jedes Bild ist ein Ausdruck unseres Selbst.“

Die Ausstellung läuft bis einschließlich 2. März 2017 und kann täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr besucht werden.

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 30.01.2017 – Am Dienstag, 7. Februar 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Daniela Aeschelmann, Ärztin für Psychiatrie und Neurologie in der Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach, informiert über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten einer bipolaren Erkrankung (manisch-depressive Erkrankung). Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Kunstaustellung natural.digital

Erlangen, 17.01.2017 - Das neue Jahr startet mit Kunst in der Klinik. Von Sonntag, 22. Januar 2017 bis Sonntag, 26. Februar 2017 wird im Foyer des A-Gebäudes im Klinikum am Europakanal Erlangen täglich von 10 bis 17 Uhr die Kunstausstellung „natural.digital“ gezeigt. 

Die Ausstellung „natural.digital“ zeigt zeitgenössische Interpretationen des Themas Landschaft als Gegenüberstellung zweier unterschiedlicher künstlerischer Standpunkte. Naturalistische Landschaftsfotografie steht dabei im Kontrast zu künstlerischen Interpretationen von Landschaften im digitalen Kontext.

Für „natural“ steht die Landschaftsfotografin Anna Franke. Die studierte Geografin ist seit 2014 freiberuflich als Fotografin und Autorin tätig. Mit Ihren Bildern will sie einzigartigen Naturschauplätzen eine Bühne geben und den Blick für den Facettenreichtum der Erde weiten. Gezeigt werden Dokumentar- und Naturfotografien. 

Für „digital“ steht der gelernte Holzbildhauer und Diplom BAUHAUS Künstler Sebastian Hertrich. Im Zeitalter der digitalen Durchdringung sämtlicher Lebensbereiche steht die Frage nach der Position des Menschen und der Natur im Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Gezeigt werden Skulpturen und Platinen-Intarsienarbeiten. 

Unterstützt wird die Ausstellung vom Förderverein Kunstzeit Erlangen-Büchenbach. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Kunststudenten und Absolventen von Kunsthochschulen bei Ihren freiberuflichen Tätigkeiten zu fördern. 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. 

Dr. von Rosen wechselt an das Klinikum am Europakanal in Erlangen

Erlangen, 09.01.2017 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch hat Dr. Friedrich Freiherr von Rosen ab dem 9. Januar 2017 zum Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation im Klinikum am Europakanal Erlangen ernannt. „Wir freuen uns, dass wir mit Dr. Freiherr von Rosen einen erfahrenen und kompetenten Arzt gewinnen konnten“, sagt Vorstand Helmut Nawratil. „Ich heiße Herrn Dr. Freiherr von Rosen ganz herzlich willkommen und freue mich auf unsere Zusammenarbeit“.

Dr. Friedrich Freiherr von Rosen wurde in Marburg an der Lahn geboren und hat sein Medizinstudium in München und San Francisco absolviert. Er promovierte am Institut für chirurgische Forschung der Ludwigs-Maximilian-Universität München (LMU) und legte seine Facharztausbildung in der Neurologischen Klinik des Klinikums Großhadern der LMU ab. Er war bis 2007 in der Neurologischen Klinik in Bad Aibling angestellt und baute während seiner Zeit als kommissarischer Leiter der Neurologischen Abteilung am Behandlungszentrum Vogtareuth den Schwerpunktbereich „Rückenschmerzen“ auf. Seit 2007 war er als Chefarzt der Neurologischen Abteilung in der Schön Klinik Bad Staffelstein tätig und kümmerte sich dort insbesondere um den Ausbau der Abteilung und den Aufbau einer Intensivstation. 

Dreikönig im Bezirksklinikum

Ansbach, 30.12.2016 – Am Freitag, den 6. Januar 2017, findet um 15 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein Ökumenischer Gottesdienst statt, zu dem die Klinikseelsorgerinnen herzlich einladen. Den Rahmen bildet die fränkische Handwerkerkrippe, die an diesem Tag die feierliche Dinkelsbühler Dreikönigsprozession darstellen wird. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst durch den Posaunenchor Eyb.

Versteigerung der Ansbacher Business-Lounge zugunsten psychisch kranker Kinder

Ansbach, 14.12.2016 - Seit zehn Jahren treffen sich regelmäßig rund zehn Mal im Jahr Unternehmer aus der Region, um sich auszutauschen. Zusätzlich gibt es Vorträge über wirtschaftliche Themen, es werden aber auch Unternehmen aus der Region vorgestellt. Die Business Lounge hat in Ansbach ihr 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Dazu hatten sich die Verantwortlichen etwas Unterhaltsames ausgedacht: Eine Versteigerung von Unternehmergegenständen für einen guten Zweck. Der Erlös von 3780 Euro kommt psychisch kranken Kindern zu Gute.

Insgesamt zwölf Gegenstände wurden angeboten, von der ersten Steuerung eines Entwicklungsunternehmens aus Buch am Wald, über ein Aktbild bis zu historischem Interieur eines Hotels. Als modernes Bürogerät pries Auktionator und Moderator Mathias Neigenfind eine Maschine an, die absolut NSA-abhörsicher sei, keine ständigen Updates benötige und sehr robust ist. Dieses Gerät entpuppte sich als alte Schreibmaschine aus den 1920er Jahren, die allein am Ende 700 Euro einspielte. Entsprechend des lockeren Rahmens und für den guten Zweck zeigten sich die Gäste großzügig und boten oft weit über den eigentlichen Wert der Gegenstände. So kam am Ende des Abends eine Spendensumme 3.780 Euro für den Verein Spielräume e.V. zusammen.

Ersatz nach Hagelschaden
Dieser Förderverein wurde an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach gegründet. Dort werden Kinder behandelt, die unter Ängsten oder Zwängen, aber auch unter den Folgen von Misshandlungen oder Missbrauch leiden. Oft fallen diese Kinder durch Schwierigkeiten in Schule oder Freizeit auf. Nicht alle sinnvollen Therapiemöglichkeiten können über Kostenträger finanziert werden, zudem ist nach dem verheerenden Hagel vom 29. Mai 2016 eine komplette Kinderstation abbruchreif. „Es wurde niemand verletzt und Schäden am Gebäude werden durch die Versicherungen abgedeckt. Aber es ist auch viel Spielzeug kaputt gegangen, das wichtig für die Therapie ist und das uns keiner ersetzt“, berichtet Oberärztin Martina Vogler-Oehler, die Vorsitzende des Vereins. Doch der Verein hat auch noch eine weitere wichtige Aufgabe: Viele betroffene Kinder und Jugendliche kommen aus armen Verhältnissen und können sich zum Teil nicht einmal die Busfahrt zur ambulanten Therapie leisten. „Zu uns kommen auch Kinder auf die Krankenstation, da fehlt es am Nötigsten. Sie haben noch nicht einmal Zahnpasta oder Unterwäsche zum Wechseln“, berichtet die Vereinsvorsitzende. „Hier springen wir dann ein.“

(Text: Mathias Neigenfind)

Unterstützen Sie unsere Projekte

Als Unternehmen, dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag selbst anderen Menschen in Krisenzeiten zur Seite stehen, wollen wir, die Bezirkskliniken Mittelfranken, auch darüber hinaus helfen und wichtige Projekte unterstützen. Im vergangenen Jahr haben wir in der Vorweihnachtszeit bei Mitarbeitern und Geschäftspartnern Spenden für die Flüchtlingskinder im Aufnahmezentrum Zirndorf gesammelt. Am Ende konnten wir insgesamt 8.000 Euro an die Asylguppe Zirndorf übergeben.

In diesem Jahr sammeln wir für drei wichtige und unterstützenswerte Projekte:

1) Aktion „Künstler helfen Flüchtlingen“, Erlangen-Höchstadt
Renommierte Künstlerinnen und Künstler aus Nürnberg und Umgebung unterstützen mit einer Ausstellung in Eckental die lokale Flüchtlingshilfe. Für dieses Projekt möchten wir gerne einen Teil des Spendengeldes verwenden und somit sowohl den Flüchtlingen helfen als auch diese gute Idee der Künstler unterstützen.

2) Sportprojekt des Vereins Pandora e.V., Verein Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener, Nürnberg
Der Selbsthilfeverein Pandora unterstützt Menschen mit psychischen Erkrankungen und in seelischen Krisen. Sport ist in dieser Situation ein wichtiges Mittel zur Stabilisierung. Deswegen wollen wir das Sportprojekt des Vereins mit einem Teil der Spende unterstützen.

3) „Spielräume e.V.“, Förderverein der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Bezirksklinikum Ansbach
Manchen der jungen Patienten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie fehlt es leider am Nötigsten. Mit einem Teil des Spendenerlöses kann ihnen der Verein kleine Wünsche erfüllen, einen Ausflug ermöglichen oder einfach nur Wäsche oder jahreszeitlich adäquate Kleidung kaufen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Spendenaktion unterstützen würden. Spenden Sie bis zum Ende des Jahres auf folgendes Konto:

Empfänger:    Bezirkskliniken Mittelfranken
Bankname:    Sparkasse Ansbach
IBAN:             DE81 7655 0000 0008 6618 11
SWIFT-BIC:    BYLADEM1ANS

Verwendungszweck „Spendenaktion Bezirkskliniken Mittelfranken“

Für eine Spendenquittung schreiben Sie bitte eine Mail an pressestelle‎@‎bezirkskliniken-mfr.de.

Im Januar 2017 werden wir die Spenden übergeben. Über den Erfolg halten wir Sie auf dem Laufenden.


Vielen Dank schon jetzt für Ihre Unterstützung! Wir wünschen Ihnen eine stimmungsvolle Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr!

Es spielen junge Musikstudenten aus Dinkelsbühl

Ansbach, 30.11.2016 – Ein abwechslungsreiches Programm bieten die Studierenden der Berufsfachschule für Musik des Bezirks Mittelfranken aus Dinkelsbühl beim Adventskonzert am Donnerstag, 8. Dezember 2016, um 19.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach. Die Musikerinnen und Musiker werden Werke unter anderem von Händel, Vivaldi und Carl Philipp Emanuel Bach für Trompete und Orgel, sowie Flöten-, Blechbläser- und Saxophonensemble zur Aufführung bringen. Der Eintritt ist frei, eine Sitzplatzreservierung ist leider nicht möglich.

Zur besonderen Atmosphäre während des Konzerts in der Kirche des Bezirksklinikums trägt auch die fränkische Handwerkerkrippe bei, die noch bis einschließlich 15. Januar 2017 täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr zu besichtigen ist.

Letztes Treffen des Jahres

Ansbach, 28.11.2016 – Am Dienstag, 6. Dezember 2016, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Das Dezembertreffen ist zugleich die Jahresabschlussfeier und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen auszutauschen und zu diskutieren. Auch werden mögliche Themen für das kommende Jahr besprochen.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken fördern mit Stipendien den medizinischen Nachwuchs

Ansbach, 22.11.2016 – Der Fachkräftemangel ist für Kliniken vor allem auch im ärztlichen Bereich schon seit Langem ein Thema. Um geeignetes und auch genügend Personal zu gewinnen, sind mittlerweile neue Wege gefragt. Die Bezirkskliniken Mittelfranken bieten Abiturienten deshalb in Kooperation mit der Universität in Varna, Bulgarien, jedes Jahr bis zu fünf Stipendien für ein Medizinstudium in englischer Sprache an der dortigen medizinischen Fakultät an. Lernen mit digitalen Medien, der Einsatz innovativer Technik wie Computer- oder 3D-Simulation sowie eine persönliche und individuelle Betreuung durch die Professoren in kleinen Gruppen zählen zu den großen Pluspunkten des europaweit anerkannten Studiums. Darüber hinaus haben die Bezirkskliniken eine Studienzentrale vor Ort eingerichtet, die bulgarisch und deutschsprachig besetzt ist und die persönliche Betreuung der Stipendiaten sicherstellt.

Die ersten Stipendiaten haben bereits ihr Studium in Varna begonnen und sind sehr zufrieden. Ab sofort können sich interessierte junge Menschen für den Studienbeginn im Oktober 2017 bewerben. Zielgruppe des Programms sind Abiturienten oder andere interessierte und motivierte Menschen, die aus Überzeugung den Arztberuf ergreifen möchten, aber nicht den erforderlichen Notendurchschnitt haben, um für ein Medizinstudium in Deutschland zugelassen zu werden. Hier bieten die Bezirkskliniken Mittelfranken mit ihrem Stipendienprogramm in Varna eine interessante Alternative und die Möglichkeit ohne NC und hohe Studienkosten den Traumberuf Arzt zu verwirklichen.

Mehr zu den Bewerbungsvoraussetzungen sowie der Universität in Varna finden Sie unter www.bezirkskliniken-mfr.de/stipendium

Puppentheater mit Hand und Fuß

Erlangen, 22.11.2016 – Im Klinikum gibt es nicht nur Krankheiten, Behandlungen und Therapien sondern -passend zur Weihnachtszeit- auch kulturelle Angebote für Patienten, Angehörige und gerne auch externe Besucher. Das Klinikum am Europakanal lädt deswegen alle Interessierten zum Puppentheater „Das tapfere Schneiderlein“ am Sonntag, den 4. Dezember 2016 (2. Advent) von 14:00 – 15:00 Uhr in der Kirche des Klinikums am Europakanal ein.

Die europaweit bekannte Fußkünstlerin Künstlerin Anne Klinge hatte bereits im vergangenen Jahr einen hochgelobten Auftritt beim Adventsmarkt im Klinikum am Europakanal und bringt nun ihr Stück „Das tapfere Schneiderlein“ zur Aufführung. Fußtheater ist Körperbeherrschung auf höchstem Niveau. Ausgestattet mit Nasen, Mützen und Gewändern verwandeln sich die Füße zu eigenen Persönlichkeiten, die die Spielerin dahinter beinahe vergessen machen. Die Geschichten der Fußhelden sind eine Attraktion für Groß und Klein.  

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. Außerdem freut sich der Betreuungsverein Psychiatrie e.V. über einen Besuch beim Bücherbazar, der von 12:00 – 16:00 Uhr direkt am Eingang zur Kirche stattfindet.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bezirkskliniken-mfr.de oder unter www.fusstheater.de. 

Start der Krippensaison

Ansbach, 18.11.2016 – Am Freitag, den 25. November 2016 findet um 16.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach die feierliche Eröffnung der Handwerkerkrippe statt. Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil, und einem Grußwort von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, stellt die Leiter des Krippenteams, Margit Böckler, Geschichte und Besonderheiten der fränkischen Handwerkerkrippe vor. Die offizielle Eröffnung endet mit einem feierlichen Innehalten an der Krippe, geleitet von der Klinikseelsorgerin Margit Böhmer-Böckeler.

Bis einschließlich zum 15. Januar 2017 kann die Handwerkerkrippe täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr besichtigt werden. Führungen finden immer dienstags bis sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr statt.

Über die Handwerkerkrippe

„Bauet eine Krippe zum Lobe des Herrn, aber bauet sie nach eurer Heimat“ – dieser Spruch des Franz von Assisi inspirierte vor über 20 Jahren den Leiter der Berufsschule Rothenburg-Dinkelsbühl, Oberstudiendirektor Günther Heyn, dazu, mit Schülern und Lehrern für das Bezirksklinikum Ansbach eine Wendekrippe zu bauen. Seit dieser Zeit ist die Krippe zu einem ganzen Dorf angewachsen. Neben weihnachtlichen Szenen sind auf gut 50 Quadratmetern fränkische Miniaturgebäude, handgeschnitzte und fränkisch gekleidete Handwerkerfiguren, nachgestellte Alltagsszenen und ein üppig ausgestatteter Wochenmarkt zu bestaunen. 

Irre-Nächte Film „Hedi Schneider steckt fest“ wird in Fürth wiederholt

Fürth, 15.11.2016 – Die Filmreihe „Irre Nächte in Mittelfranken“ wurde im Frühjahr 2016 mit großen Erfolg in mehr als zehn Kinos in ganz Mittelfranken gezeigt. In Fürth war die Veranstaltung so gut gebucht, dass es nun einmalig eine Wiederholung des Films im Kulturforum geben wird. 

Der Film „Hedi Schneider steckt fest“ wird gezeigt am Dienstag, 22. November 2016, um 19:00 Uhr im Kulturforum in Fürth. Im Film geht es um eine junge Frau, deren Leben sich durch eine Angststörung plötzlich verändert. Im Anschluss an den Film diskutiert Anton Berndl, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes in Fürth, mit einem Mediziner und dem Publikum über den Film. 

Die Bezirkskliniken Mittelfranken und der Krisendienst Mittelfranken starten im Frühjahr 2017 mit der nächsten Reihe „Irre Nächte in Mittelfranken“. Dann sind wieder Aufführungen in mehreren Orten in ganz Mittelfranken geplant. Wenn Menschen psychisch krank werden, haben die Betroffenen und Angehörigen neben der Belastung durch die Krankheit oft auch noch mit Vorurteilen und falschen Klischees zu kämpfen. Mit der Filmreihe „Irre Nächte“ wollen die Bezirkskliniken Mittelfranken und der Krisendienst Mittelfranken gemeinsam mit den Sozialpsychiatrischen Diensten darauf aufmerksam machen, dass psychische Erkrankungen „normal“ sind und  jeden treffen können. 

Zum Film: 

Der 2015 erschiene Film der deutschen Regisseurin Sonja Heiss zeigt eine junge Frau, deren Leben durch eine Angststörung plötzlich aus der Bahn geworfen wird. Hedi (gespielt von Laura Tonke)  ihr Mann Uli (gespielt von Hans Löw) und der Sohn Finn führen ein harmonisches Familienleben, bis Hedis Panik-Attacken dazu führen, dass plötzlich nichts mehr so ist, wie es einmal war. Entspannungsübungen, Tabletten, Ablenkungen helfen nicht. Ihre Familie und auch sie selbst sind ratlos. Die Krankheit verändert ihr Leben und das ihrer Liebsten. Obwohl sie versuchen, aneinander festzuhalten, gerät Hedis und Ulis Welt aus den Fugen. 

Der Eintritt ist frei, Reservierungen sind nicht möglich. 

Chefarzt der forensischen Psychiatrie hält Vortrag

Erlangen, 11.11.2016 – Öffentlich diskutierte Fälle, wie beispielsweise der Fall Mollath, haben die Psychiatrie in den letzten Jahren häufig in die Schlagzeilen gebracht. Doch Psychiatrie ist nicht gleich Psychiatrie: Während sich in einer psychiatrischen Klinik die meisten Menschen auf eigenen Wunsch zur Behandlung aufhalten, werden in einer forensischen Klinik Menschen behandelt, die im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung eine Straftat begangen haben und von der Justiz in die Klinik eingewiesen wurden. Im Klinikum am Europakanal in Erlangen gibt es neben einer neurologischen und einer psychiatrischen auch eine forensische Klinik. Diese hat eine besondere Aufgabe. 

„Wir müssen sowohl den Schutz der Bevölkerung als auch den Behandlungs- und Rehabilitationsanspruch der Patienten berücksichtigen“, beschreibt Dr. Michael Wörthmüller, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie im Klinikum am Europakanal in Erlangen, die Herausforderung, vor die die forensische Psychiatrie gestellt ist. Dabei muss die Gesellschaft vor weiteren Straftaten eines psychisch kranken Menschen geschützt werden, zugleich sollen diese Menschen aber – nach einer Therapie und dem Abwägen der Risiken – die Möglichkeit bekommen, erneut am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben.

„Forensik – wegsperren oder frei lassen?“ lautet deshalb der Titel des Vortrags von  Chefarzt Dr. Michael Wörthmüller, am Montag, 21. November 2016, um 18:00 Uhr im Klinikum am Europakanal Erlangen. Im Vortrag geht es um die Aufgaben einer forensischen Klinik im Spagat zwischen dem Schutz der Bevölkerung und dem Wohl der Patienten. Thematisiert wird auch, wie spektakuläre Fälle die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Forensik gelenkt haben und welche neuen gesetzlichen Regelungen es für diesen Bereich inzwischen gibt. 

Der Vortrag mit anschließender Fragerunde richtet sich an alle Interessierten und findet im Klinikum am Europakanal in Erlangen in Raum A147 (Gebäude A, 1.Stock) statt. Der Eintritt ist frei. 

Erlös kommt Patientinnen und Patienten zugute

Ansbach, 11.11.2016 – Am Samstag, 19. und Sonntag, 20. November 2016 findet jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr ein Flohmarkt im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, statt.

Veranstaltet wird der Flohmarkt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksklinikums und des Soziotherapeutischen Wohnheims Ansbach. Der Erlös aus dem Verkauf der gespendeten Flohmarktartikel wird ausschließlich zur Unterstützung therapeutischer Maßnahmen für Patientinnen und Patienten verwendet. 

Für gewerbliche Betreiber besteht auf diesem Flohmarkt keine Möglichkeit Waren anzubieten.

Bezirkskliniken Mittelfranken erhalten das TOTAL E-QUALITY Prädikat

Ansbach, 11.11.2016 – „Die Führungspersönlichkeiten unserer Prädikatsträger haben erkannt, dass gelebte und in der Organisation fest verankerte Chancengleichheit und Vielfalt zu mehr Erfolg führt. Sie präsentieren sich als zukunftsweisende Vorbilder in unserer Gesellschaft“, sagte Eva Maria Roer, Vorsitzende des TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. bei der Prädikatsübergabe an Christian Kämper, Personalchef der Bezirkskliniken Mittelfranken. Das Unternehmen wurde als eine von 58 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden am vergangenen Mittwoch in Nürnberg in Anwesenheit der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller, für ihre zukunftsorientierte, erfolgreiche und nachhaltige Personalpolitik ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, sagte Christian Kämper. „Sie ist ein Ansporn, uns im Bereich Chancengleichheit immer weiter zu verbessern.“

Das Prädikat TOTAL E-QUALITY wird jährlich vergeben. Die Auszeichnung gilt für jeweils drei Jahre und ist das Ergebnis eines umfangreichen Bewerbungsprozesses. Geprüft und bewertet wurden die Bewerbungsunterlagen von einer unabhängigen Jury des Vereins TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. Mit der Bewerbung um das TOTAL E-QUALITY Prädikat galt es, sowohl bestehende als auch bereits geplante Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im Unternehmen zu beschreiben und nachzuweisen. Die familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik der Bezirkskliniken Mittelfranken, die mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet wurde, sowie das erweiterte Gleichstellungskonzept flossen hierbei in die Bewerbung um das TOTAL E-QUALITY Prädikat ein. 

Engelthaler Gespräche stellen ambulante Gruppenangebote vor

Engelthal, 10.11.2016 - Der Psychologe hört zu und der Patient liegt auf der Liege und erzählt – so werden Psychotherapie-Sitzungen in Film und Fernsehen häufig dargestellt. Doch so muss eine Psychotherapie heutzutage längst nicht immer ablaufen: Neben Einzeltherapien profitieren viele Menschen nämlich sehr von ambulanten Gruppentherapien. 

„Gruppentherapien sind für mich eine der wichtigsten Therapieformen denn für Patienten ist es oft sehr hilfreich zu erkennen, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind“, erklärt Kerstin Nicpon, Psychologische Psychotherapeutin in der Frankenalb-Klinik Engelthal. 

Am Mittwoch, 23. November 2016, von 18:00 – 19:30 Uhr hält die Psychologin einen Vortrag zum Thema Gruppentherapie in der Verhaltenstherapie. Kerstin Nicpon leitet selbst mehrere Gruppen in der Institutsambulanz der Frankenalb-Klinik Engelthal, unter anderem eine Depressions-Gruppe und eine Emotions-Gruppe. „Durch die Gruppenangebote können mehrere Menschen gleichzeitig von der therapeutischen Unterstützung profitieren und bekommen außerdem Kontakt zu Menschen, die sich in ähnlichen Lebenssituationen befinden“, erklärt sie. Im Vortrag stellt sie vor, welche Gruppenangebote es gibt, warum sie eingesetzt werden und wie Gruppentherapien wirken. 

Der Vortrag mit anschließender Diskussion richtet sich an alle Interessierten und findet im Multifunk-tionsgebäude (am Veranstaltungstag ausgeschildert) in der Frankenalb-Klinik Engelthal statt. Der Eintritt ist frei. 

Gedenken an die Opfer zur Zeit des Nationalsozialismus

Ansbach, 04.11.2016 – Am Mittwoch, 16. November 2016, findet um 14.15 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach während der Zeit des Nationalsozialismus statt. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen!

In der Zeit zwischen 1939 und 1945 wurden in Deutschland Gräueltaten an psychisch kranken Menschen begangen, so auch in der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach. Über 2.000 Patienten, darunter auch Kinder, wurden in Tötungsanstalten deportiert oder starben an den Folgen unzureichender Ernährung. Schon seit einiger Zeit beschäftigt sich das Unternehmen mit der Rolle der früheren Heil- und Pflegeanstalt beim sogenannten Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten und dem Gedenken an die Opfer. Das Mahnmal für die Opfer bildet den zentralen Ort des Gedenkens am Bezirksklinikum Ansbach. 

Nennung in der Focus-Klinikliste

Ansbach, 03.11.2016 – Das Bezirksklinikum Ansbach gehört zu den 396 Top-Krankenhäusern Deutschlands. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie des Nachrichtenmagazins Focus für Deutschlands größten Krankenhausvergleich. Das Bezirksklinikum Ansbach ist in der November/Dezember-Ausgabe von Focus-Gesundheit sowohl als „Top Regionales Krankenhaus 2017 für Bayern“ sowie als „Top Nationales Krankenhaus 2017“ für die Behandlung von Zwangsstörungen gelistet.

In den Focus-Kliniklisten sind die Top-Krankenhäuser und Fachkliniken Deutschlands aufgeführt. Für den bundesweiten Vergleich wertete das unabhängige Recherche-Institut MINQ große Datenmengen aus und befragte tausende Ärzte. Die Länderlisten nennen die Top-Krankenhäuser der einzelnen Bundesländer. Sie erhalten von Focus die Auszeichnung „Top Regionales Krankenhaus 2017“. Die Krankenhäuser, die im deutschlandweiten Focus-Vergleich zu den Top-Adressen des Landes zählen, erhalten die Auszeichnung „Top Nationales Krankenhaus 2017“ bzw. „Top Nationales Krankenhaus 2017 Fachbereich“.

Einladung zur Vernissage in der Frankenalb-Klinik Engelthal

Engelthal, 2.11.2016 – Am Freitag, 11. November 2016, lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal zu einer Vernissage um 19:00 Uhr ins Foyer der Klinik ein. Gezeigt werden Acrylmalereien und Mischtechniken von Beate Nunes Fernandes. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der Band „Los Allegres“. 

Bei ihrem Aufenthalt in der Frankenalb-Klinik Engelthal fand die Künstlerin über das Malen einen Zugang zu ihren Gefühlen, konnte sich öffnen und den Gefühlen Ausdruck verleihen. „Ich male, weil es die schönste Art ist, mich selbst über meine Bilder kennen zu lernen. Ich verarbeite meine Eindrücke und Gefühle – daher auch der Name der Ausstellung ‚Gefühlswelten`“, beschreibt Beate Nunes Fernandes ihre Bilder. 

Die Ausstellung ist bis einschließlich 3. Februar 2017 täglich von 9:00 – 20:00 Uhr Foyer der Frankenalb-Klinik Engelthal zu besichtigen. 

Kinofilm über die Auswirkungen der Erkrankung auf das Familienleben

Ansbach, 02.11.2016 – Magersucht, Bulimie, Binge-Eating – die Ausprägungen einer Essstörung können verschieden sein, die Auswirkungen sind jedoch immer ähnlich: Es leiden sowohl die Betroffenen als auch die Angehörigen. Am Donnerstag, den 10. November 2016, findet zu diesem Thema das 13. Forum Essstörungen statt. Das Bezirksklinikum Ansbach und das Gesundheitsamt des Landkreises Ansbach laden um 19 Uhr in die Kammerspiele Ansbach zu einer Vorführung des Films „Stella“ ein. Aus der Perspektive der zwölfjährigen Stella werden die Erkrankung ihrer älteren Schwester an einer Essstörung und die Auswirkungen auf das Familienleben eindrücklich geschildert. Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach wird in das Thema einführen. Im Anschluss an den Film stehen er, die Psychologin Annemiek Willemsen sowie Ilse Schoell-Mohr von der Kontaktgruppe „Strohhalm“ des Gesundheitsamts für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt zur Filmvorführung ist frei, Sitzplatzreservierungen sind nicht möglich.

Die Zahl der Betroffenen steigt
Im Jahr 2014 verzeichnete das Bayerische Landesamt für Statistik 2.278 stationäre Behandlungen aufgrund von Essstörungen in Bayern. Das waren 55 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Frauen mit Essstörungen lag bei 2.112. „Auf unserer psychosomatischen Station bieten wir Patientinnen eine mehrwöchige stationäre Therapie, die im Anschluss daran in unserer Tagesklinik fortgesetzt werden kann, um die Betroffenen weiter zu stabilisieren“, erklärt Prof. Dr. Mathias Zink. Mit im Boot bei der Therapie sind wenn möglich auch immer die Angehörigen. „Diese merken ja meistens als erste, dass etwas nicht stimmt“, sagt er, und Isolde Imschloß von der Kontaktgruppe „Strohhalm“ ergänzt: „Oft versuchen die besorgten Eltern ihrem betroffenen Kind mit gutgemeinten Aktionen zu helfen. Dabei stoßen sie aber erst mal auf Widerstand und das lässt die Situation in der Familie noch angespannter werden.“ Deshalb sei es wichtig, dass Angehörige im Therapieprozess eingebunden sind, um ihre betroffenen Familienmitglieder sinnvoll unterstützen zu können. Klar ist: Je früher Betroffene und Angehörige Hilfe suchen desto besser stehen die Chancen für eine Bewältigung der Erkrankung. Die Kontaktgruppe „Strohhalm“ sowie die Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach stehen als erste Ansprechpartner zur Verfügung.

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 28.10.2016 – Am Dienstag, 8. November 2016, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Birgit Konopka, Stationsärztin im Bezirksklinikum Ansbach, informiert über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten einer demenziellen Erkrankung. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Austausch und Informationen für Fachkräfte und Interessierte

Ansbach, 27.10.2016 – Informationen rund um das Thema Alter stehen wieder im Mittelpunkt des Ansbacher Geriatrieforums, das am Freitag, 11. November 2016 ab 13.15 Uhr im Saal „Mittelfranken“ des Bezirksrathauses in Ansbach stattfindet. Veranstaltet wird das Forum von dem Bezirksklinikum Ansbach und dem VdK Kreisverband Ansbach. Dr. Reiner Weisenseel, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach, wird als Moderator durch die Veranstaltung führen.

Im ersten Vortrag des Nachmittags hält Priv.-Doz. Dr. Christian Wacker, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum Ansbach, einen Vortrag mit dem Titel „Wenn das Herz schlapp macht – Ursachen, Diagnostik, Behandlung“. Im Anschluss daran gibt Polizeihauptmeister Achim Lindner vom Polizeipräsidium Mittelfranken praktische Hinweise zum Thema Sicherheit für Senioren. Über die wichtigsten Änderungen des neuen Pflegestärkungsgesetzes spricht zum Abschluss des Forums Markus Schubert, Kreisgeschäftsführer des VdK Kreisverbands Ansbach.

Darüber hinaus bietet das Forum die Möglichkeit für Ärzte und Fachkräfte im Bereich Pflege und Sozialarbeit sowie für Angehörige und Betroffene, sich untereinander auszutauschen und an den Informationsständen mit Experten ins Gespräch zu komme

Anmeldung zum Geriatrieforum: Per Telefon unter 0981 4653-1601 oder per Fax unter 0981 4653-1605. Weitere Informationen und ein ausführliches Programm gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen.

Spende des Lions Club Christiane Charlotte Ansbach

Ansbach, 19.10.2016 – Auch Kinder können an einer psychischen Erkrankung leiden: Depressionen, Essstörungen und ADHS sind dabei die häufigsten Diagnosen. Besonders schwer auffällige Kinder und Jugendliche werden stationär oder tagesklinisch in der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach behandelt. Der Förderverein der Klinik, Spielräume e.V., kann sich nun über eine Spende des Lions Club Christiane Charlotte (LCCC) Ansbach freuen. Dr. Hella Loheit, Präsidentin des LCCC, übergab heute den Scheck über 1.500 Euro an Chefarzt Dr. Andreas Meyer, Oberärztin und Vorsitzende des Fördervereins Martina Vogler-Oehler sowie an den Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken Helmut Nawratil. „Manchen unserer jungen Patienten fehlt es leider am nötigsten“, erklärt Dr. Meyer. „Mit der Spende können wir ihnen kleine Wünsche und Ausflüge erfüllen oder manchmal auch einfach nur eine Grundausstattung, wie Wäsche oder jahreszeitlich adäquate Kleidung, kaufen. Wir bedanken uns ganz herzlich beim LCCC und freuen uns sehr über die großzügige Zuwendung.“ 

"Uns, dem Ansbacher Lionsclub Christiane Charlotte liegt es am Herzen, soziale Projekte im Kinder- und Jugendbereich in und um Ansbach zu unterstützen“, sagt Dr. Hella Loheit. „Daher freuen wir uns sehr, dass wir es mit unserer Spende dem Förderverein Spielräume e.V. der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kinder- und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach etwas erleichtern können, wichtige, die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen verbessernde, und auch nötig gebrauchte Anschaffungen zu tätigen."

Über Spielräume e.V.

Der Verein Spielräume e.V. hat das Ziel, psychisch auffälligen Kindern und Jugendlichen zu helfen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Alle Spenden werden ausschließlich zur Unterstützung der Kinder und Jugendlichen und ihrer Familien eingesetzt. Der Verein will Spielräume schaffen zur Förderung, Therapie und Integration psychisch auffälliger Kinder und Jugendlicher sowie ihrer Familien.

Chefarzt erklärt, wie Angststörungen entstehen

Nürnberg, 18.10.2016 – Angst gehört zu unserem Leben. Der Urinstinkt hilft uns, bei Gefahren schnell zu reagieren und versetzt uns durch die Ausschüttung von Adrenalin in einen Zustand erhöhter Wachsamkeit. Doch wenn der „Angst-Alarm“ grundlos oder völlig übertrieben ausgelöst wird, beeinträchtigt die Angst ein normales Leben. 

„Auslöser für eine Angststörung können belastende Lebensereignisse, wie zum Beispiel Unfälle, der Tod eines nahestehenden Menschen oder chronische Arbeitsüberlastung sein“, erklärt Dr. Andreas Ahnert, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik im Klinikum am Europakanal. Manchmal findet sich aber auch kein offensichtlicher Auslöser. 

Ängste können ganz unterschiedlich auftreten. Bei einer Panikattacke leiden die Betroffenen unter plötzlichen Angstzuständen mit Herzrasen und Schwindel, bei Phobien haben sie beispielsweise Angst vor Tieren, vor der Höhe oder vor Situationen mit Menschen. Manchmal gibt es auch diffuse Ängste, die das ganze Leben überschatten mit ständiger Sorge um die Gesundheit oder die Familie. 

„Betroffene vermeiden meist angstauslösende Situationen. Dadurch verstärkt sich die Angst jedoch häufig“, erklärt Dr. Ahnert. Mit psychotherapeutischer Hilfe kann es jedoch gelingen, diesen Teufelskreis der Angst zu durchbrechen. 

Welche Angsterkrankungen es gibt und wie man sie auch wieder loswerden kann, darüber spricht Dr. Andreas Ahnert in seinem Vortrag am Dienstag, 25. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr. 

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservie-rungen nicht möglich. Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Delegation aus Polen besucht die Bezirkskliniken Mittelfranken

Ansbach, 17.10.2016 – Fachleute aus der Partnerregion Pommern in Polen sind heute und morgen zu Gast bei den Bezirkskliniken Mittelfranken. Erster Stopp der zehnköpfigen Delegation, die sich aus Vertretern der Medizin, Pflege und Verwaltung sowie der Politik zusammensetzt, ist das Bezirksklinikum Ansbach.

„Die praktischen und politischen Herausforderungen für die Psychiatrie sind in Polen wie in Deutschland überraschend ähnlich“, sagt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Deswegen ist es wichtig und hilfreich, dass wir uns zu verschiedenen Themen austauschen und dazu in Kontakt bleiben.“ Hanna Zych-Cisoń, Leiterin der Delegation, stimmt dieser Ansicht zu und hebt besonders auch die zukünftigen Herausforderungen vor: „Die Gesellschaft wird immer älter – sowohl in Polen als auch in Deutschland. Wir stellen heute die Weichen dafür, wie die Welt für zukünftige Generationen aussehen wird.“ Auch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch ist angetan vom Besuch aus Polen und wünscht allen Beteiligten einen regen Austausch.

Morgen reist die Delegation zum weiteren Informations- und Wissensaustausch zur Frankenalb-Klinik nach Engelthal im Nürnberger Land. Das Treffen der psychiatrischen Kliniken aus Mittelfranken und Pommern ist bereits das zweite dieser Art. Der erste Kontakt fand im Oktober letzten Jahres in Danzig statt.

Mitmachaktionen am Messestand

Vom 23. Oktober bis 1. November 2016 präsentieren sich die Bezirkskliniken Mittelfranken im Gesundheitspark der Consumenta in Halle 9 (Gesundheitspark). Als moderne Gesundheitseinrichtung bieten die Bezirkskliniken Mittelfranken den Besuchern der Messe an folgenden Tagen ein umfangreiches Informationsangebot sowie zahlreiche interessante und spannende Mitmachaktionen:

Sonntag, 23. Oktober 2016 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik nutzen den ersten Tag der Consumenta, um die Besucher rund um Themen der Seelischen Gesundheit zu informieren und aufzuklären. Mit Übungen zu geistigen Fitness können Interessierte ihre Merkfähigkeit testen und mithilfe von Biofeedback einen Beitrag zu ihrer eigenen seelischen Entspannung leisten. 

Montag, 24. Oktober 2016
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation informieren zum Behandlungsangebot, mit dem ältere Menschen zum Beispiel nach einem Sturz oder einem Schlaganfall wieder fit für ein Leben zu Hause gemacht werden sollen. Interessierte können außerdem an Gleichgewichts-, Feinmotorik- und Koordinationsübungen teilnehmen, sich einen Gesundheitspass ausstellen lassen, und sich über die Einsatzmöglichkeiten einer Faszienrolle informieren.

Dienstag, 25. Oktober, und Freitag, 28. Oktober 2016
Über gesunde Ernährung informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Küchen der Bezirkskliniken Mittelfranken. Am Dienstag können Besucher des Stands leckere Joghurt-Ingwer-Drinks probieren und die zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung kennenlernen. Am Freitag stehen vegane Brotaufstriche auf dem Speiseplan und Interessierte erhalten darüber hinaus Informationen zur Herzgesundheit, im Speziellen Informationen zu gesunden Ölen und Fetten.

Mittwoch, 26. Oktober 2016
Die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach sind auch in diesem Jahr fester Bestandteil unseres Consumenta-Programms. Unsere Auszubildenden zeigen, was sie schon gelernt haben und führen Besucher gerne durch unseren Rauschbrillenparcours. 

Donnerstag, 27. Oktober 2016 
Auch die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege des Klinikums am Europakanal sind bei der Consumenta wieder mit dabei. Unsere Auszubildenden zeigen, wie Handhygiene richtig funktioniert und helfen den Besuchern, mit einem Alters-Simulationsanzug einmal in die Rolle älterer Menschen zu schlüpfen. 

Samstag, 29. Oktober 2016
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Frankenalb-Klinik Engelthal beantworten Fragen rund um die Themen Seelische Gesundheit. Mit kleinen Achtsamkeits-Übungen und Bio-Feedback helfen Sie den Besuchern, einen Beitrag zu Ihrer eigenen seelischen Entspannung zu leisten. Inmitten des Messetrubels können Besucherinnen und Besucher bei einer kurzen Klangschalen-Therapie abschalten oder Qi Gong-Übungen erlernen. Gedulds- und Gedächtnisspiele helfen außerdem dabei, die eigene Merkfähigkeit und Konzentrationsstärke zu testen. 

Sonntag, 30. Oktober 2016
An diesem Tag ist das Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation des Klinikums am Europakanal am Messestand vertreten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen, wie Ultraschalluntersuchungen der hirnversorgenden Arterien funktionieren und wer Lust hat, kann diese Untersuchungen auch direkt am Messestand durchführen lassen. Außerdem demonstrieren die Mitarbeiter, was man gegen Wahrnehmungsstörungen, die von Hirnschädigungen hervorgerufen werden, tun kann, beispielsweise mit der sogenannten "Spiegel-Therapie". 

Montag, 31. Oktober 2016
An diesem Tag stellt sich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vor. Der Chefarzt der Klinik, Dr. Andreas Meyer, beantwortet direkt am Stand die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Ge-meinsam mit Mitarbeiterinnen seiner Klinik informiert er über das Behandlungsangebot der Klinik. Begleitet werden sie dabei von zwei Therapiehunden aus der Klinik. Die Mitarbeiter erklären, wie Therapie mit Tieren funktioniert und wie mithilfe der Hunde die Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann. Darüber hinaus können die Besucher dann Wissenswertes zum Thema Medienkompetenz erfahren.

Dienstag, 1. November 2016
Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Themen Alkohol und Gerontopsychiatrie. So können Interes-sierte an einem Alkoholquiz teilnehmen und mit sogenannten „Rauschbrillen“ einen Alkoholrausch simulieren, um zu erkennen, wie sich die eigene Wahrnehmung dabei verändert. Darüber hinaus informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchtrehabilitation über die Behandlungsange-bote ihrer Station, insbesondere über das Thema Rückfallprävention.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik stellen ihre Station vor. Hier können Besucher ganz praktischen Nutzen daraus ziehen, indem sie zum Beispiel an einem computergestützten Gedächtnistest teil-nehmen. Besonders Mutige sind eingeladen, am Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ teil-zunehmen. Auch Angehörige können sich darüber informieren, wie sie ihre von Demenz betroffenen Angehörigen unterstützen können.

Anti-Stigma-Kampagne
Nicht zu übersehen sind auf dem Stand auch die Motive der Anti-Stigma-Kampagne der Bezirkskliniken Mittelfranken. Mit auffälligen und provokanten Motiven auf großformatigen Plakatwänden in Nürnberg, Ansbach, Erlangen, Engelthal, Fürth, Neustadt an der Aisch, Weißenburg und im Nürnberger Land haben die Bezirkskliniken Mittelfranken im Oktober unter dem Motto „Wo ist die Grenze? auf psychische Erkrankungen aufmerksam gemacht. Darüber hinaus informieren die Kliniken im Rahmen verschiedener Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Vortragsreihe in Nürnberg, aber auch auf der Consumenta und machen auf Hilfsangebote aufmerksam. 

Chefarzt erklärt, wie Depressionen bei Kindern entstehen

Nürnberg, 11.10.2016 – Depression bei Erwachsenen ist inzwischen ein vieldiskutiertes Thema, doch auch Kinder und Jugendliche können von dieser schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankung betroffen sein. Die Krankheit wird jedoch nicht immer erkannt. 

„Im Durchschnitt liegen bei Kindern und Jugendlichen neun Monate zwischen dem Auftreten der ersten Symptome und einer Krankheitsdiagnose. Schätzungen zufolge wird die Krankheit überhaupt nur in der Hälfte  der Fälle erkannt“, beklagt Dr. Andreas Meyer, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Bezirksklinikum Ansbach. Eine Depression zeigt sich bei Kindern - anders als bei Erwachsenen – meist nur im Verhalten, da Kinder Ihre Gefühle noch nicht so gut in Worte fassen können. Die Ursachen sind vielfältig, es können beispielsweise der Tod eines Elternteils, die Schei-dung der Eltern oder eine körperliche Erkrankung sein. 

„Tatsächlich tritt bei Kindern in vielen Fällen auch eine spontane Heilung ohne Behandlung auf – allerdings ist Gefahr, innerhalb weniger Jahre wieder an einer Depression zu erkranken dann besonders hoch“, erklärt Dr. Meyer. Eine Therapie muss dabei nicht immer mit einer Gabe von Medikamenten verbunden sein. „Wenn überhaupt Medikamente gegeben werden, dann immer nur in Verbindung mit einer Psychotherapie“, so Dr. Meyer.  

Über Depressionen bei Kindern spricht Dr. Andreas Meyer in seinem Vortrag am Dienstag, 18. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Dr. Meyer in diesem Video: www.youtube.com/watch?v=rHiXHyWGReQ

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe "Seelische Gesundheit im Gespräch", die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen (4.-25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 - 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Bei dem noch folgenden Vortrag geht es um Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Chefarzt erklärt, was eine Psychose ist

Nürnberg, 06.10.2016 – Mindestens eine von hundert Personen der Allgemeinbevölkerung erkrankt einmal im Leben an einer Psychose. Charakteristisch für diese seelische Erkrankung sind Veränderungen im Denken und Wahrnehmen, der Stimmung, der Leistungsfähigkeit und des Verhaltens gegenüber anderen Menschen. 

„Frühe Anzeichen einer Psychose können eine verminderte Leistungsfähigkeit, eine labile Stimmung und Probleme im Gespräch und Zusammenleben mit anderen Menschen sein“, erklärt Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Bezirksklinikum Ansbach. Später können dann Angst, Misstrauen, Wahnvorstellungen oder Wahrnehmungstäuschungen (wie Stimmenhören) hinzukommen. 

„Genetische Eigenschaften und Prozesse der frühen Gehirnentwicklung können das Risiko für eine Psychose erhöhen. Zur vollen Ausprägung der Erkrankung kommt es dann meist im späten Jugend- und frühen Erwachsenenalter, wenn die Hirnentwicklung abgeschlossen wird und besondere Stressfaktoren einwirken“, erläutert Prof. Zink. 

Behandelt werden kann die psychische Störung mithilfe von Medikamenten und einer Verhaltenstherapie, die dabei hilft, das eigene Denken, die Stimmung und das Verhalten wieder mehr in die eigene Kontrolle zu bringen. 

Wie das Gehirn in einer Psychose tickt, darüber spricht Prof. Dr. Mathias Zink in seinem Vortrag am Dienstag, 11. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinan-derfolgenden Dienstagen (4. – 25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Die zwei nachfolgenden Themen sind Depression bei Kindern sowie Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Zink in diesem Video: www.youtube.com/watch?v=XvQmURp7HzM

Bezirkskliniken Mittelfranken machen auf psychische Erkrankungen aufmerksam

Ansbach, 04.10.2016 – Mit auffälligen und provokanten Motiven auf großformatigen Plakatwänden in Nürnberg, Ansbach, Erlangen, Engelthal, Fürth, Neustadt an der Aisch, Weißenburg und im Nürnberger Land machen die Bezirkskliniken Mittelfranken seit heute auf psychische Erkrankungen aufmerksam. Unter dem Motto „Wo ist die Grenze?“ nehmen die Bezirkskliniken den Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober zum Anlass, einen Beitrag zur Entstigmatisierung psychisch kranker Menschen zu leisten. 

„Über psychische Krankheiten zu sprechen ist leider oft immer noch ein Tabu“, beklagt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Psychisch Kranke und auch Mitarbeiter psychiatrischer Einrichtungen haben mit Vorurteilen und Stigmatisierungen zu kämpfen. „Weil Stigmatisierung auch durch Wegschauen und Ignorieren passiert, haben wir bewusst provokante Plakatmotive gewählt“, erklärt die Marketingleiterin der Bezirkskliniken Mittelfranken, Dr. Ariane Peine, die Kampagne. „Mit unserer Aktion wollen wir auf psychische Erkrankungen aufmerksam machen, darüber aufklären und Hilfsmöglichkeiten aufzeigen“, fügt sie hinzu.

Die Grenzen sind fließend
Die gewählten Motive stehen dabei stellvertretend für die Vielzahl psychiatrischer Krankheitsbilder. „Psychische Erkrankungen sind komplex, es gibt keine einfache Trennung zwischen ‚normal‘ und ‚gestört‘, die Grenzen sind oft fließend und ein bisschen ‚Verrücktheit‘ steckt vielleicht in jedem von uns“, erläutert Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. 

Die Plakate sind noch zwei Wochen öffentlich zu sehen. Begleitend werden die Bezirkskliniken Mittelfranken im Rahmen von Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit im Haus Eckstein oder mit einem Messestand auf der Consumenta, über psychische Erkrankungen informieren. 

Vernetzung mit ambulanten Hilfsangeboten 
Auf der Kampagnen-Seite www.wo-ist-die-grenze.de finden Betroffene und Interessierte weitere Informationen über verschiedene psychiatrische Krankheitsbilder: wie sie entstehen, woran man sie erkennt und wie man sie behandeln kann. Auf der Homepage wird auch auf die Hilfsangebote weiterer Organisationen hingewiesen. Der Krisendienst Mittelfranken, der Selbsthilfeverein für Psychiatrie-Erfahrene Pandora und der Verein Angehöriger und Freunde psychisch Kranker in Mittelfranken begrüßen die Initiative der Bezirkskliniken Mittelfranken. Bezirkstagspräsident Richard Bartsch lobt die Zusammenarbeit der verschiedenen Einrichtungen. „In der modernen Psychiatrie gehört zu einer erfolgreichen Behandlung ein Zusammenwirken von Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften“, betont er.

Markenprozess als Anlass
Anlass für die Kampagne war der Markenprozess, den die Bezirkskliniken Mittelfranken im vergangenen Jahr durchlaufen haben. Unter Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden die Schlagworte „lebensmutig. selbstbestimmt. stark“ entwickelt, die das Selbstbild der Mitarbeiter widerspiegeln, und gleichzeitig ihren Anspruch ausdrücken, Patientinnen und Patienten auf diesem Weg dorthin zu unterstützen. Aus den Reihen der Mitarbeiter wurde immer wieder der Wunsch geäußert, als Klinik einen Beitrag zur Entstigmatisierung psychischer Krankheiten zu leisten. 

Chefarzt erklärt, wie die Ernährung unsere psychische Gesundheit beeinflusst

Nürnberg, 27.09.2016 – Ob das ausgiebige Sonntagsfrühstück, die schnelle Mittagspause im Büro oder ein Restaurantbesuch am Abend – unsere Nahrungsaufnahme bestimmt unseren Tagesablauf. Wir essen, um satt zu werden, aber auch aus Langeweile, Frust oder um soziale Beziehungen zu pflegen. 

„Ohne es zu wissen, beeinflussen wir unsere Seele ständig mit Hilfe der Nahrung“, erklärt Prof. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. Die Nahrungsmittel- und Vitaminindustrie gibt uns große Versprechen, wie wir unser Aussehen verbessern oder unsere Leistung steigern können. Doch welche Erkenntnisse sind wissenschaftlich bewiesen? Helfen Vitamine gegen Depressionen und wirkt Ginko wirklich gegen Demenz?

Wie wir mit einer guten Ernährung unsere psychische Gesundheit fördern und im Falle einer Krankheit den Heilungsvorgang unterstützen können, darüber spricht Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal in seinem Vortrag am Dienstag, 04. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass ist um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservie-rungen nicht möglich.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen (4. – 25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Die drei nachfolgenden Themen sind Psychose, Depression bei Kindern sowie Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 23.09.2016 – Am Dienstag, 4. Oktober 2016, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt. 

Yang Jiao, Stationsärztin im Bezirksklinikum Ansbach, informiert über Symptome und Diagnose der Borderline-Persönlichkeitsstörung und erläutert die Behandlungsmöglichkeiten mit der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) nach Linehan. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben. 

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Konzert zur Vernissage der Ausstellung „Märchenbilder“

Ansbach, 21.09.2016 – Am Donnerstag, 29. September 2016, findet um 19.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein Konzert zur Eröffnung der Ausstellung „Märchenbilder“ mit Gemälden von Julia Küsswetter statt. Zur Aufführung kommen der „Liederkreis“ sowie die „Märchenbilder“ für Viola und Klavier von Robert Schumann. Die ausgestellten Bilder sind dabei Illustrationen der zwölf Lieder des „Liederkreises“, und der vier Teile des den „Märchenbildern“ zugrunde liegenden Gedichts.

Die Musiker sind Julia Küsswetter (Sopran), Georg Schütz (Klavier) und Wolfgang Herrmann-Kautter (Viola). Moderiert wird der Abend von Sabine Schütz-Amato. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung „Märchenbilder“ ist vom 30. September bis 11. November täglich zwischen 9 und 17 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zu besichtigen.

Friedrich Hilterhaus übergibt Scheck für eine neue Orgel im Bezirksklinikum

Ansbach, 15.09.2016 – Seit über 60 Jahren ist die Orgel in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zur musikalischen Umrahmung von Gottesdiensten und Andachten im Einsatz. In den vergangenen Jahren hat sie jedoch immer öfter ihren Dienst versagt und muss durch ein neues Instrument ersetzt werden. Friedrich Hilterhaus, Ansbacher Unternehmer und Mäzen, unterstützt die Finanzierung dafür mit einer Spende von 1.500 Euro. Den Scheck übergab er heute an Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, im Beisein von Bezirksrätin Dr. Ute Salzner, dem Kaufmännischen Leiter des Bezirksklinikums Markus Calana sowie der katholischen Klinikseelsorgerin Eva Reichenbach.

„Auch die Finanzierung einer Kirchenorgel stellt sich nicht immer so einfach dar wie es scheint“, erklärt Helmut Nawratil bei der Übergabe. „Deswegen hat es eine Weile gedauert. Doch nun haben wir es final dank der großzügigen Spende von Herrn Hilterhaus geschafft. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich.“ Er dankte außerdem Eva Reichenbach, die sich gemeinsam mit ihrer Kollegin, Pfarrerin Ulrike Rehm-Kuhn, schon seit langem für eine Neuanschaffung eingesetzt hat. 

Finanziert wurde das rund 16.000 Euro teure Instrument durch den Verkauf des Inventars aufgelöster Bereiche der Bezirkskliniken sowie aus Spenden, zum Beispiel bei Konzerten in der Kirche, von Privatpersonen und auch Mitarbeitern. Den fehlenden Betrag steuerte Friedrich Hilterhaus mit seiner Spende bei.

„Die Orgel ist die Königin der Instrumente und es war immer mein heimlicher Wunsch, Orgel spielen zu lernen“, erklärt Friedrich Hilterhaus bei der Übergabe. „Leider ist es zwar nie dazu gekommen, ich habe aber deshalb gerne zugesagt, die Anschaffung der neuen Orgel mit einer Spende zu unterstützen.“

Mit dem Einbau der Orgel wird bis Ende Oktober gerechnet. Anschließend soll sie im Rahmen eines Konzerts eingeweiht werden. 

Aufwärtstrend setzt sich im Wirtschaftsjahr 2015 fort

Ansbach, 12.09.2016 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken hat den Jahresabschluss 2015 verabschiedet. Das Klinikunternehmen weist für das Wirtschaftsjahr 2015 einen Gewinn von rund 3,5 Millionen Euro und eine Erhöhung des Erlöses von 153,5 Millionen Euro auf 162,5 Millionen Euro aus. Der Gewinn im Wirtschaftsjahr 2015 konnte damit im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 1,1 Millionen gesteigert werden.

Bezirkstagspräsident und Verwaltungsratsvorsitzender Richard Bartsch äußert sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Für die geleistete Arbeit bedanke ich mich ganz herzlich bei Herrn Nawratil, bei den Führungskräften sowie bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirkskliniken Mittelfranken. Der gute Abschluss zeigt, dass eine klare Strategie und eine stringente Unternehmensführung zum Erfolg führen.“ 

Auch Vorstand Helmut Nawratil nennt als Erfolgsfaktor die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie: „Wir kennen unseren Kurs, überprüfen ihn regelmäßig und lassen uns weder von Gegenwind noch hohem Wellengang davon abhalten“, so Nawratil. Erfreulich ist, dass neben der verbesserten Wirtschaftlichkeit auch die Zufriedenheit der Patienten, Mitarbeiter und Zuweiser im Zeitraum gestiegen ist und sich Qualität und Wirtschaftlichkeit somit parallel entwickeln.

Im Jahr 2015 wurden viele Maßnahmen umgesetzt und wesentliche Entwicklungen vorangetrieben. Wir haben eine Medizinstrategie BM2025 mit einer flächendeckenden, qualitativ-hochwertigen psychiatrischen Versorgung in Mittelfranken entwickelt. Passend dazu haben wir den Verkauf der Neurologie in Ansbach erfolgreich abgeschlossen und eine Tagesklinik in Neustadt an der Aisch eröffnet. „Das PEPP-System bringt uns – trotz Nachbesserungsbedarf – eine steigende Transparenz von Qualität und Quantität der Patientenversorgung“, ergänzt Vorstand Helmut Nawratil. 

Die Jahresüberschüsse kommen den Bezirkskliniken Mittelfranken direkt zugute, indem sie in Bau-, Instandhaltungs- und Personalmaßnahmen investiert werden. Helmut Nawratil betont: „Ohne diese wirtschaftliche Entwicklung könnten wir weder die Tarifsteigerungen bewältigen noch die Baumaßnahmen durchführen, die an allen Standorten stattfinden oder geplant sind. Daher wollen wir diesen erfolgreichen Weg auch in den nächsten Jahren fortsetzen.“

Stigmatisierung der Psychiatrie abbauen
Um die positive Entwicklung weiterzuführen gibt es auch im bestehenden Wirtschaftsjahr 2016 viel zu tun. Die dezentrale wohnortnahe Versorgung wollen wir weiter ausbauen und erhalten Unterstützung seitens der Kostenträger und des Staatsministeriums für unser psychiatrisches Netzwerk. Viele Abläufe sollen digitalisiert werden und im IT-Bereich werden wir nach dem Trojaner-Angriff im Frühjahr deutlich in noch besseren Systemschutz investieren. „Besonders wichtig ist uns außerdem eine Anti-Stigmatisierung der Psychiatrie – im Rahmen unseres Markenprozesses haben wir gesehen, wie wichtig dieses Thema auch den Mitarbeitern ist“, fügt Nawratil hinzu. Mit einer großen Kampagne weisen wir deshalb im Herbst 2016 und Frühjahr 2017 an Plakatwänden, bei Veranstaltungen und im Internet darauf hin, dass psychische Erkrankungen zum Leben dazu gehören und „normal“ sind. 

Am Wochenende bieten die Bezirkskliniken ein abwechslungsreiches Programm zum Thema Älter werden

Ansbach, den 09.09.2016 - Auch am Wochenende ist am Stand des Bezirksklinikums Ansbach auf der Kontakta ein abwechslungsreiches Programm geboten. Der Samstag steht unter dem Thema „Fit im Alter“.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation informieren zum Behandlungsangebot, mit dem ältere Menschen zum Beispiel nach einem Sturz oder einem Schlaganfall wieder fit für ein Leben zu Hause gemacht werden sollen. Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, ihr Gleichgewicht und Sturzrisiko zu testen oder ihre Vitalzeichen kontrollieren zu lassen.

Am Sonntag stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ihre Station vor. Auch hier können Besucher ganz praktischen Nutzen daraus ziehen, indem sie zum Beispiel an einem computergestützten Konzentrations- und Gedächtnistest teilnehmen. Besonders Mutige sind eingeladen, am Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ teilzunehmen.

Ebenfalls dabei ist der Zauberer Helmuto, der große und kleine Besucher mit seinen Tricks in den Bann zieht.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Ausstellung in der Kirche des Klinikums am Europakanal Erlangen

Erlangen, 08.09.2016  - Am Sonntag, 18. September 2016 findet um 10 Uhr ein Gottesdienst in der Kirche im Klinikum am Europakanal statt, bei dem die Ausstellung „Über-Wunden“ von Herbert Küfner eröffnet wird.

Die Ausstellung  zeigt drei zusammenhängende Zyklen zum Mensch-Sein. Es geht um menschliches Leid, menschliche Tugend und die heilenden Geistesgaben Gottes. „Es gibt im Glaube die Zuversicht, dass auch das Schlimmste, was es auf Erden geben mag, heute schon ansatzweise und einmal ganz überwunden sein wird“, erklärt der Künstler sein Ausstellungskonzept. In der Ausstellung sind wie bei einem Webstück die vier philosophischen Kardinal-Tugenden verwoben mit Andeutungen heutigen Leids, die persönlich und fast unendlich erweitert werden könnten und Geistesgaben Gottes, die dazu anregen in neuer Weise mit den Wunden umzugehen.

Am Freitag, den 23. September lädt Küfner außerdem von 16:00 – 17:00 Uhr zur gemeinsamen Begegnung und zum Austausch über die Bilder.

Herbert Küfner war von 2000 bis 2014 Pfarrer an der Martin-Luther-Kirche in Erlangen-Büchenbach. Zum Malen kam er über ein Austellungsprojekt der Kunsttherapie des Klinikums am Europakanal in seiner Kirche. Die sprechenden, spontanen Bilder psychisch kranker Menschen zeigten für ihn, dass jeder und jede kreative Begabungen hat, die es nur zu entdecken gilt. Seitdem malt er in unterschiedlichen Techniken, meist in einem assoziierenden Stil, der dem unbewussten Prozess bei der Bildentstehung Raum lässt. Eine starke, kreative Kraftquelle wurde das Malen für ihn, als vor mehr als zehn Jahren die Parkinson-Krankheit bei ihm diagnostiziert wurde. „Es hilft mir, meine Krankheit gut anzunehmen, manches im Malen zu verarbeiten, insgesamt kreativ zu bleiben, immer noch positiv mit neuen Erfahrungen im Leben zu rechnen“, beschreibt Küfner. 

Die Ausstellung ist vom 18. September bis 27. November 2016 täglich von 8:00 – 19:00 Uhr in der Kirche im Klinikum am Europakanal Erlangen zu besichtigen. 

Am dritten Messetag informiert die Kinder- und Jugendpsychiatrie über ihr Angebot

Ansbach, 08.09.2016 - Am dritten Messetag der Kontakta, Freitag, den 9. September 2016, stellt sich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vor. Der Chefarzt der Klinik, Dr. Andreas Meyer, beantwortet direkt am Stand die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen seiner Klinik erklärt er das umfassende Behandlungsangebot.

Begleitet werden sie dabei am Vormittag von zwei Therapiehunden aus der Klinik. Die Mitarbeiter erklären, wie Therapie mit Tieren funktioniert und wie mithilfe der Hunde die Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann.

Nachmittags können die Besucher dann Wissenswertes zum Thema Medienkompetenz erfahren.

Große und kleine Besucher können sich nachmittags außerdem wieder von den spannenden Tricks des Zauberers Helmuto „verzaubern“ lassen.

 

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach informiert auf der Kontakta

Ansbach, 07.09.2016 – Gewalt verhindern bevor es zu einer Straftat kommt: Dieses Ziel hat die Präventionsambulanz der Klinik für Forensische Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren am zweiten Messetag, Donnerstag, den 8. September, am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken über ihr Behandlungsangebot und wollen mit einem informativen Quiz Vorurteile und Missverständnisse rund um das Thema Psychiatrie und psychische Erkrankungen aufklären.

Auch an diesem Tag wird der Zauberer Helmuto am Stand sein und Groß und Klein verzaubern.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Morgen startet die Kontakta – Bezirksklinikum Ansbach informiert über Alkoholentwöhnung

Ansbach, 06.09.2016 – Wissenswertes rund um das Thema Alkohol erfahren Besucherinnen und Besucher am ersten Tag der Kontakta am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Interessierte können an einem Alkoholquiz teilnehmen und mit sogenannten „Rauschbrillen“ einen Alkoholrausch simulieren, um zu erkennen, wie sich die eigene Wahrnehmung dabei verändert. Darüber hinaus informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchtrehabilitation über die Behandlungsangebote ihrer Station.

Zauberer Helmuto wird außerdem die kleinen und großen Messebesucher mit seiner Fingerfertigkeit zum Staunen bringen.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Beziehungen aus medizinischer Sicht

Engelthal, 01.09.2016 – Der Mensch ist ein soziales Wesen und daher nicht gerne auf Dauer alleine. Beziehungen sind wichtig für uns, da sie uns Sicherheit geben. Wir brauchen andere Menschen, denen wir vertrauen können und mit denen wir Krisen meistern und gemeinsame Momente erleben können.

„Bei der Geburt entsteht die erste Bindung, nämlich zur Mutter. Diese ist entscheidend dafür, wie wir unsere späteren Beziehungen und Bindungen gestalten“, erklärt Dr. Christina Stößel. Am Dienstag, den 13. September 2016, von 18:00 – 19:30 Uhr hält die Oberärztin in der Frankenalb-Klinik Engelthal einen Vortrag zu „Beziehungen aus medizinischer Sicht“. Im Vortrag geht es darum, welche verschiedenen Bindungstypen es aus psychologischer Sicht gibt, welchen Einfluss Persönlichkeitsfaktoren und Hormone auf Bindungen haben und wie die Phasen einer Beziehung verlaufen. Außerdem wird diskutiert, an welchen Stellen sich Schwierigkeiten oder Probleme in einer Beziehung entwickeln können und welchen Einfluss eine Trennung auf das psychische Wohlbefinden haben kann – von der normalen Trauerreaktion bis hin zur Entwicklung von Depressionen.

Der Vortrag mit anschließender Diskussion richtet sich an alle Interessierten und findet im Multifunktionsgebäude (am Veranstaltungstag ausgeschildert) in der Frankenalb-Klinik Engelthal statt. Der Eintritt ist frei. 

Medizinische Vortragsreihe startet im Herbst

Nürnberg, 30.08.2016 – „Burn-Out“ bekommen nur Manager, hyperaktive Kinder sind schlecht erzogen und Menschen mit einem Suchtproblem haben einfach keine Disziplin. So oder ähnlich können Vorurteile lauten, die sich bei psychischen Erkrankungen hartnäckig halten. Auch bei Anschlägen oder Amokläufen machen schnell Mutmaßungen über die psychische Verfassung der Täter die Runde.

Ein wichtiger Schritt zum Abbau von Vorurteilen sind fundierte Informationen zu den Krankheitsbildern. Psychische Erkrankungen gehören ebenso zum Alltag wie körperliche Krankheiten und können jeden treffen. Die Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb bereits zum sechsten Mal die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit im Haus Eckstein in Nürnberg. Chefärzte aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen darüber, wie psychische Krankheiten erkannt und behandelt werden können. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher nutzten bei den vergangenen Veranstaltungen bereits die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. 

Die Reihe im Herbst findet an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen, jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3 in Nürnberg statt.Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

 

Die einzelnen Vorträge im Überblick: 

Zeit: immer dienstags, zwischen 18:30 -20:00 Uhr 
Ort: Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg 


Dienstag, 4. Oktober 2016: "Macht Essen glücklich?"
Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal

Dienstag, 11. Oktober 2016: "Wie tickt das Gehirn in der Psychose?"
Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach

Dienstag, 18. Oktober 2016: "Können Kinder depressiv sein?"
Dr. Andreas Meyer, Chefarzt Kinder- und Jugendpsychiatrie im Bezirksklinikum Ansbach
Dienstag, 25. Oktober 2016: "Was tun gegen Angst, Panik und Phobie?"
Dr. Andreas Ahnert, Chefarzt im Klinikum am Europakanal 

Das Bezirksklinikum Ansbach präsentiert sich auch in diesem Jahr auf der Kontakta

Ansbach, 25.08.2016 - Psychische Erkrankungen gehören zum Alltag. Das zeigen die vielfältigen Themen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksklinikums Ansbach auf der diesjährigen Kontakta vorstellen werden. An den fünf Messetagen können interessierte Messebesucherinnen und -besucher unter anderem ihr Wissen zum Thema Alkohol auffrischen, etwas über Forensik und Psychiatrie erfahren, zwei Therapiehunde der Kinder- und Jugendpsychiatrie kennenlernen und an einem computergestützten Gedächtnistraining teilnehmen. Darüber hinaus informiert die Klinik für Geriatrische Rehabilitation darüber, wie man Pflegebedürftigkeit vermeidet und testet das Gleichgewicht sowie das Sturzrisiko.

Zusätzlich wird an allen Tagen der Ansbacher Zauberer Helmuto die Besucher am Stand mit seinen Tricks und Kunststücken begeistern. Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Im Folgenden finden Sie das komplette Programm:

Mittwoch, 07.09.2016
Alkoholentwöhnung: Test mit Rauschbrillen, Alkoholquiz
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Donnerstag, 08.09.2016
Präventionsambulanz: Quiz rund um Psychiatrie und Prävention
Klinik für Forensische Psychiatrie

Freitag, 09.09.2016
Gedächtnistraining am Computer, Medienkompetenz, Fragen an den Chefarzt Dr. Meyer, Vorstellung der Therapiehunde Kira und Spitha
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Samstag, 10.09.2016
Informationen und Tipps zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit, Test des Gleichgewichts und Sturzrisikos, Vitalzeichenkontrolle, Vorstellung der Behandlungsangebote der Klinik
Klinik für Geriatrische Rehabilitation

Sonntag, 11.09.2016
Gerontopsychiatrie: Vorstellung der Stationsangebote, computergestützter Gedächtnis- und Konzentrationstest, Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ 
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik