Aktuelles

Fluch und Segen der neuen Medien

Nürnberg, 14.11.2017 – Rund vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an Depressionen. Schnelle Hilfe ist gefragt, doch viele Menschen trauen sich zunächst nicht, sich Hilfe zu suchen oder müssen auf einen Behandlungsplatz warten. Immer mehr Online-Tools kommen daher auf den Markt, die Betroffenen helfen wollen. Doch wie sinnvoll sind diese Programme? 

„Die meisten Angebote sind nach Modulen aufgebaut, bei denen die Nutzer stufenweise verschiedene Übungen machen. Häufig bieten Krankenkassen solche Tools kostenlos an“, erklärt Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. 

„Patienten könnten damit die Zeit bis zum Beginn einer Psychotherapie überbrücken und sich schon vorab über ihr Krankheitsbild informieren“, lobt Prof. Kraus. Allerdings falle vielen Depressionspatienten die Selbsteinschätzung schwer und die persönliche Kommunikation mit einem Therapeuten sei nach wie vor unersetzbar, so Kraus.

Über Fluch und Segen der neuen Medien in der Depressionsbehandlung spricht Prof. Dr. Thomas Kraus in seinem Vortrag am Montag, 20. November 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus (großer Saal), Königstraße 64, Nürnberg, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Dr. Kraus in diesem Video: 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum achten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an drei aufeinander-folgenden Montagen (13. – 27. November 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei dem noch folgenden Vortrag am 27.11 geht es um die Frage, inwiefern traumatische Erlebnisse unser Leben verändern. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Chefarzt erklärt, was bei der Behandlung zu beachten ist

Engelthal, 13.11.2017 –  Bei Schmerzen oder Unwohlsein eine Tablette einwerfen oder ein paar Tropfen nehmen: Für viele Menschen sind Medikamente eine unkomplizierte Lösung um schnell wieder fit und leistungsfähig zu sein. Bei psychischen Krankheiten, wie beispielsweise Depression oder Angst, geht es jedoch um mehr als eine kurzfristige Besserung der Beschwerden. 

„Eine medikamentöse Behandlung sollte bei psychischen Krankheiten immer mit einer engmaschigen ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung kombiniert werden“, rät Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. Denn der regelmäßige Gebrauch von Medikamenten kann auch zu einer Abhängigkeit und damit zu weiteren psychischen Problemen führen. 

Bei schweren Erkrankungen sind Medikamente jedoch oftmals notwendig, um eine tiefergehende Psychotherapie überhaupt beginnen zu können. „Wichtig ist, dass der Patient selbst von der Medikamenteneinnahme überzeugt ist und sich im Hinblick auf die Wirkung und mögliche Nebenwirkungen gut mit seinem behandelnden Arzt bespricht“, betont Prof. Kraus.  

Wie eine medikamentöse Behandlung bei psychischen Erkrankungen am besten aussehen soll, darüber spricht Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal bei den Engelthaler Gesprächen am Mittwoch, 22. November 2017 um 18:00 Uhr. Der Vortrag mit anschließender Diskussion richtet sich an alle Interessierten und findet im Multifunktionsgebäude (am Veranstaltungstag ausgeschildert) in der Frankenalb-Klinik Engelthal statt. Der Eintritt ist frei. 

Gedenken an die Opfer zur Zeit des Nationalsozialismus

Ansbach, 10.11.2017 – Am Mittwoch, 22. November 2017, findet um 14.15 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach während der Zeit des Nationalsozialismus statt. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen!

In der Zeit zwischen 1939 und 1945 wurden in Deutschland Gräueltaten an psychisch kranken Menschen begangen, so auch in der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach. Über 2.000 Patienten, darunter auch Kinder, wurden in Tötungsanstalten deportiert oder starben an den Folgen unzureichender Ernährung. Schon seit einiger Zeit beschäftigt sich das Unternehmen mit der Rolle der früheren Heil- und Pflegeanstalt beim sogenannten Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten und dem Gedenken an die Opfer. Das Mahnmal für die Opfer bildet den zentralen Ort des Gedenkens am Bezirksklinikum Ansbach. 

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 08.11.2017 - Am Mittwoch, dem 15. November 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, hält einen Vortrag zum Thema „Frühe kognitive und metakognitive Veränderungen bei Psychose“.
Der Vortrag von Prof. Dr. med. Göran Hajak von der Sozialstiftung Bamberg musste leider kurzfristig abgesagt werden.

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Austausch und Informationen für Fachkräfte und Interessierte

Ansbach, 07.11.2017 – Informationen rund um das Thema Alter stehen wieder im Mittelpunkt des Ansbacher Geriatrieforums, das am Freitag, 17. November 2017 ab 13.30 Uhr im Saal „Mittelfranken“ des Bezirksrathauses in Ansbach stattfindet. Veranstaltet wird das Forum von dem Bezirksklinikum Ansbach und dem VdK Kreisverband Ansbach. Dr. Reiner Weisenseel, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach, wird als Moderator durch die Veranstaltung führen.

Im ersten Vortrag des Nachmittags spricht Priv.-Doz. Dr. Matthias Elstner Chefarzt der Klinik für Neurologie und der Schlaganfalleinheit am Klinikum Ansbach, über das Thema „Gangstörungen im Alter: Ursachen, Risiken und Behandlung“. Im Anschluss daran referiert Anita Ludwig, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HGP), über eine andere Art der Gesundheitsförderung, zum Beispiel durch lustiges Gedächtnistraining, Stressbewältigung, Gelassenheit und Verständnis. Ganz praktische Hinweise gibt der Betriebswirt und Experte für Barrierefreiheit, Matthias Kommoss, der über Beratung, Umbaukosten, Fördermöglichkeiten und Alternativen für das barrierefreie Wohnen im eigenen Zuhause berichtet.

Darüber hinaus bietet das Forum für Ärzte und Fachkräfte im Bereich Pflege und Sozialarbeit sowie für Angehörige und Betroffene die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und an den Informationsständen mit Experten ins Gespräch zu kommen.

Anmeldung zum Geriatrieforum: Per Telefon unter 0981 4653-1601 oder per Fax unter 0981 4653-1605. Weitere Informationen und ein ausführliches Programm gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen.

Chefarzt klärt über Angststörungen auf

Nürnberg, 06.11.2017 –  Ängste gehören zum Leben dazu – die meisten Menschen kennen die typischen körperlichen Reaktionen auf Ängste, zum Beispiel Herzklopfen, Atemnot, Übelkeit oder den ständigen Drang, auf die Toilette zu müssen.

„Wenn Eltern die Bedürfnisse Ihrer Kinder erfüllen und sie beruhigen, wenn sie Angst haben, dann lernen Kinder, ihre Erregungen selbst zu regulieren und sich selbst zu beruhigen“, erläutert Dr. Andreas Meyer, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie im Bezirksklinikum Ansbach. Manchmal jedoch treten sogenannte pathologische Ängste auf - das Kind oder der Jugendliche hat also eine sehr starke oder lang anhaltende Angst, die in diesem Ausmaß unbegründet erscheint. Je nach Alter können das beispielsweise Trennungsängste, nächtliche Albträume oder Angst vor der Schule sein. 

„Eine Rolle spielen dabei vielfältige Faktoren“, erklärt Chefarzt Dr. Meyer. Ein ängstliches und überbehütendes Verhalten der Bezugspersonen kann das Kind ängstlicher machen und einen Teufelskreis erzeugen. „Hilfreich ist dann eine Behandlung, in die auch die Familie mit eingebunden wird“, ergänzt Dr. Meyer.

Über Ängste bei Kindern und Jugendlichen spricht Dr. Meyer in seinem Vortrag am Montag, 13. November 2017 mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus (großer Saal), Königstraße 64, Nürnberg, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum achten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an drei aufeinanderfolgenden Montagen (13. – 27. November 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei den beiden noch folgenden Vorträgen geht es um die Möglichkeiten des Internets in der Depressionsbehandlung und die Frage, inwiefern traumatische Erlebnisse unser Leben verändern. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Dr. Meyer in diesem Video: https://youtu.be/f_iUdvKKKE8  

Wir freuen uns, Sie zu einem Vortrag begrüßen zu dürfen. Gerne können wir auch im Vorfeld ein Interview mit dem Referenten vermitteln.

Erlös kommt Patientinnen und Patienten zugute

Ansbach, 06.11.2017 – Am Samstag, 11. und Sonntag, 12. November 2017 findet jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr ein Flohmarkt im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, statt. 

Veranstaltet wird der Flohmarkt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksklinikums und des Soziotherapeutischen Wohnheims Ansbach. Der Erlös aus dem Verkauf der gespendeten Flohmarktartikel wird ausschließlich zur Unterstützung therapeutischer Maßnahmen für Patientinnen und Patienten verwendet. 

Für gewerbliche Betreiber besteht auf diesem Flohmarkt keine Möglichkeit Waren anzubieten.

Einladung zur Vernissage in der Frankenalb-Klinik Engelthal

Engelthal, 03.11.2017 – Am Freitag, 17. November 2017, lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal um 19:00 Uhr zu einer Vernissage ins Foyer der Klinik ein. Unter dem Motto „…von A bis Z…“ werden Gemälde in Aquarell und Mischtechnik von Eva-Maria Moos-Wazlav gezeigt. Musikalisch begleitet wir die Vernissage von Peter Thoma am Saxophon und David Motsonashvili an der Gitarre. 

Die Künstlerin ist selbstständige Bauzeichnerin und hat bereits mit einigen Ausstellungen im Nürnberger Land auf sich aufmerksam gemacht. 

„Ich bin Autodidaktin. Ein Bild entsteht bei mir vom Inneren des Körpers heraus. Viele Ideen zu Motiven und Malweisen kommen mir in der Nacht und oft gehe ich dann spontan zum Maltisch und setze diese um“, beschreibt die Künstlerin selbst ihre Arbeit. „Je nach Gefühlslage und Erlebtem ändert sich mein Stil, sowie Inhalte und Farben der Bilder“, fügt Moos-Wazlav hinzu. Deshalb erwartet die Besucher eine große Themenvielfalt der ausgestellten Bilder. 

Die Ausstellung ist bis einschließlich 27. Januar 2018 täglich von 9:00 bis 20:00 Uhr im Foyer der Frankenalb-Klinik Engelthal zu besichtigen. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen. 

Experten informieren über psychische Erkrankungen

Nürnberg, 02.11.2017 – Psychische Erkrankungen sind ebenso wie körperliche Krankheiten Teil des Lebens und können jeden treffen. Schon Kinder und Jugendliche können beispielsweise von Angsterkrankungen betroffen sein und benötigen eine Behandlung. Traumatische Erlebnisse wie beispielsweise der Tod eines nahen Angehörigen, ein Unfall oder eine Gewalterfahrung können ebenfalls dazu führen, dass Menschen häufig jahrelang mit seelischen Problemen zu kämpfen haben. Je früher professionelle Hilfe gesucht wird, desto besser kann der Umgang mit psychischen Erkrankungen gelingen.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb bereits zum achten Mal die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit in Nürnberg. Expertinnen und Experten aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen darüber, wie psychische Krankheiten erkannt und behandelt werden können. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher nutzten bei den vergangenen Veranstaltungen bereits die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen.

Die Reihe im Herbst findet an drei aufeinanderfolgenden Montagen jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr) statt. Veranstaltungsort ist das Caritas-Pirckheimer-Haus in der Innenstadt in Nürnberg (Königstraße 64, 90402 Nürnberg).

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen.

Die einzelnen Vorträge im Überblick: 

Zeit: immer montags von 18:30 – 20:00Uhr 

Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg

Montag, 13. November 2017: „Ängste bei Kindern und Jugendlichen“, Dr. Andreas Meyer, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie im Bezirksklinikum Ansbach 

Montag, 20. November 2017: „Fluch und Segen der neuen Medien in der Depressionsbehandlung“, Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal 

Montag, 27. November 2017: „Wie beeinflussen traumatische Erlebnisse unser Leben?“, Dipl.-Psychologin Britta Hermann, Klinikum am Europakanal Erlangen 

Hinweis an die Medien: Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview mit den Referenten vor Ort oder vorab telefonisch. Über eine Aufnahme in Ihren Veranstaltungskalender würden wir uns sehr freuen.

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 27.10.2017 – Am Dienstag, 7. November 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Ceren Sen, Stationsärztin am Bezirksklinikum Ansbach, hält einen Vortrag zum Thema „Suchtmedizin und Abhängigkeit, was kann ich tun?“. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Nennung in der Focus-Klinikliste

Ansbach, 25.10.2017 - Das Bezirksklinikum Ansbach gehört zu den 412 Top-Krankenhäusern in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie des Nachrichtenmagazins Focus für Deutschlands größten Krankenhausvergleich. Das Bezirksklinikum Ansbach wird in der November/Dezember-Ausgabe 2017 von Focus-Gesundheit sowohl als „Top Regionales Krankenhaus 2018 für Bayern“ sowie als „Top Nationales Krankenhaus 2018“ für die Behandlung von Zwangsstörungen gelistet. 

In den Focus-Kliniklisten sind die Top-Krankenhäuser und Fachkliniken Deutschlands aufgeführt. Für den bundesweiten Vergleich wertete das unabhängige Recherche-Institut MINQ große Datenmengen aus und befragte tausende Ärzte. Die Länderlisten nennen die Top-Krankenhäuser der einzelnen Bundesländer. Sie erhalten von Focus die Auszeichnung „Top Regionales Krankenhaus 2018“. Die Krankenhäuser, die im deutschlandweiten Focus-Vergleich zu den Top-Adressen des Landes zählen, erhalten die Auszeichnung „Top Nationales Krankenhaus 2018“ bzw. „Top Nationales Krankenhaus 2018 Fachbereich“.

Bezirkskliniken Mittelfranken gewinnen drei Preise beim „Klinik Award 2017“ in Berlin

Ansbach, 23.10.2017 – Gleich drei Preise haben die Bezirkskliniken Mittelfranken vergangene Woche beim Klinikmarketing-Kongress in Berlin verliehen bekommen: Den „Silbernen Sonderpreis der Jury“ für die Anti-Stigma-Kampagne „Wo ist die Grenze?“, den Preis „Bestes Klinikmarketing“ für das strategisch ausgerichtete Marketinggesamtkonzept und dessen Umsetzung sowie den „KlinikAward“ in der Kategorie „Beste Pressepräsenz“ für den Umgang mit der Krise rund um die sogenannte Modellbau-Affäre. Die Laudatio für den Preis „Bestes Klinikmarketing“ hielt Prof. Heinz Lohmann, Vorsitzender der Initiative Gesundheitswirtschaft e.V. und Professor der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnungen, sie sind eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit hier bei den Bezirkskliniken Mittelfranken“, sagte Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken nach der Preisverleihung. Und Dr. Ariane Peine, Leiterin der Stabsstelle Marketing und Kommunikation, ergänzt: „Ich freue mich auch darüber, dass die Präsentation unserer Projekte auf dem Kongress auf so viel Interesse und Zustimmung gestoßen ist. Dies gilt insbesondere für unsere Anti-Stigma-Kampagne, für die wir von den anderen Teilnehmern sehr positives und ermutigendes Feedback erhalten haben.“

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und würdigt Marketing-Leistungen deutschsprachiger Krankenhäuser in Kategorien wie zum Beispiel Onlinepräsenz, interne Kommunikation, Patienten- und Zuweisermarketing oder Klinikmagazin. Eine international besetzte Jury des "KlinikAward" bewertet die eingegangenen Bewerbungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und entscheidet dann über die Nominierung der besten Kliniken. Die Ermittlung der Gewinner basiert zu 50 Prozent auf dem Jury-Urteil und zu 50 Prozent auf der Abstimmung des Fachpublikums während des Klinikmarketing-Kongresses in Berlin. Einzig die Preisträger unter anderem für das „Beste Klinikmarketing“ sowie den „Sonderpreis der Jury“ werden ausschließlich von der Jury gewählt.

Vielfältige Aktionen und Mitmachangebote am Stand in Halle 1

Ansbach, 20.10.2017 – Vom 28. Oktober bis 5. November 2017 präsentieren sich die Bezirkskliniken Mittelfranken im Gesundheitspark der Consumenta in Halle 1 (Gesundheitspark). Als moderne Gesundheitseinrichtung bieten die Kliniken der Bezirkskliniken Mittelfranken den Besuchern der Messe ein umfangreiches Informationsangebot sowie zahlreiche interessante und spannende Mitmachaktionen:

Samstag, 28. Oktober 2017 - Frankenalb-Klinik Engelthal
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik beantworten Fragen rund um die Themen Seelische Gesundheit. Mit kleinen Achtsamkeits-Übungen und Bio-Feedback helfen Sie den Besuchern, einen Beitrag zu ihrer eigenen seelischen Entspannung zu leisten. Inmitten des Messetrubels können Besucherinnen und Besucher bei einer kurzen Klangschalen-Therapie abschalten oder Qi Gong-Übungen erlernen. Gedulds- und Gedächtnisspiele helfen außerdem dabei, die eigene Merkfähigkeit und Konzentrationsstärke zu testen. 

Sonntag, 29. Oktober 2017 - Klinikum am Europakanal Erlangen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik informieren die Besucher rund um Themen der Seelischen Gesundheit. Mit Übungen zu geistiger Fitness können Interessierte ihre Merkfähigkeit testen und mithilfe von Biofeedback einen Beitrag zu ihrer eigenen seelischen Entspannung leisten. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Depression. Anhand von Selbstbeurteilungsbögen können Besucherinnen und Besucher dazu mit den Mitarbeitenden der Klinik ins Gespräch kommen.

Montag, 30. Oktober 2017 - Bezirksklinikum Ansbach
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation informieren zum Behandlungsangebot, mit dem ältere Menschen zum Beispiel nach einem Sturz oder einem Schlaganfall wieder fit für ein Leben zu Hause gemacht werden sollen. Interessierte können außerdem an Gleichgewichts-, Feinmotorik- und Koordinationsübungen teilnehmen oder sich einen Gesundheitspass ausstellen lassen. Darüber hinaus gibt es auch Informationen zur Angehörigenberatung.

Dienstag, 31. Oktober 2017 - Berufsfachschule für Krankenpflege Ansbach
An diesem Tag informieren Lehrkräfte der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach über die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft, führen Besucher durch den Rauschbrillenparcours und zeigen, wie Blutdruck, Puls sowie die Sauerstoffsättigung gemessen wird.

Mittwoch, 1. November 2017 - Berufsfachschule für Krankenpflege Erlangen
Lehrkräfte der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege des Klinikums am Europakanal informieren über die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft, zeigen, wie richtige Handhygiene funktioniert, und führen durch den Rauschbrillen-Parcours. Darüber hinaus können Besucher des Standes auch an einem Wissensquiz am Torso, einem Lehrmittel aus der Ausbildung, teilnehmen. 

Donnerstag, 2. November 2017 - Bezirksklinikum Ansbach
An diesem Tag stellt sich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vor. Der Chefarzt der Klinik, Dr. Andreas Meyer, beantwortet direkt am Stand die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen seiner Klinik informiert er über das Behandlungsangebot der Klinik. Begleitet werden sie dabei von zwei Therapiehunden aus der Klinik. Die Mitarbeiter erklären, wie Therapie mit Tieren funktioniert und wie mithilfe der Hunde die Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann. Darüber hinaus können die Besucher dann Wissenswertes zum Thema Medienkompetenz erfahren.

Freitag, 3. November 2017 - Küchen der Bezirkskliniken Mittelfranken
Über gesunde Ernährung informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Küchen der Bezirkskliniken Mittelfranken. Besucher des Stands können leckere Brotaufstriche auf Brotchips probieren und sich zum Thema Ernährungsphysiologie beraten lassen. Spannend wird es an der „RiechBar“: dort können Interessierte versuchen, Küchendüfte zu erraten.

Samstag, 4. November 2017 - Klinikum am Europakanal Erlangen
An diesem Tag stellt sich das Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation des Klinikums am Europakanal vor. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen, wie Durchblutungsstörungen anhand einer Doppler-Sonografie erkannt werden können, und demonstrieren, wie man die Wahrnehmung aller Sinne fördern kann.

Sonntag, 5. November 2017 - Bezirksklinikum Ansbach
Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Themen Alkohol und Gerontopsychiatrie. So können Interes-sierte mit sogenannten „Rauschbrillen“ einen Alkoholrausch simulieren, um zu erkennen, wie sich die eigene Wahrnehmung dabei verändert. Darüber hinaus informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchtrehabilitation über die Behandlungsangebote ihrer Station.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik stellen ihre Station vor. Hier können Besucher ganz praktischen Nutzen daraus ziehen, indem sie zum Beispiel an einem computergestützten Gedächtnistest teilnehmen. Besonders Mutige sind eingeladen, am Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ teilzunehmen. 

Neu-Investitionen kommen den Patienten zugute

Ansbach, 18.10.2017 – In seiner Sitzung am 10. Oktober hat der Verwaltungsrat den Jahresabschluss 2016 der Bezirkskliniken Mittelfranken verabschiedet. Die Bezirkskliniken weisen für das Wirtschaftsjahr 2016 einen Gewinn von 4,5 Millionen Euro aus und verzeichnen eine Ertragserhöhung von 176 Millionen Euro im Jahr 2015 auf nun 181 Millionen Euro.

„Die Sanierung der Bezirkskliniken Mittelfranken ist beendet“, erklärte Bezirkstagspräsident Richard Bartsch. „Wir kommen nun in die sogenannte Stabilisierungsphase, in der es darum geht, dass die Bezirkskliniken wirtschaftlich auf dem sehr guten, bisher erreichten Niveau bleiben.“ 

"Ziel ist es, dass der Gewinn bei rund drei Prozent des Umsatzes liegt“, ergänzte der Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil. „Damit schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass wir in unsere Kliniken investieren können: Sei es für die Sanierung von Stationen oder in zusätzliches Personal oder eine zusätzliche Ausstattung, die unseren Patientinnen und Patienten zugutekommt.“

Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Ansbach
Im Bezirksklinikum Ansbach kümmern sich derzeit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in medizinischen Dienstarten um jährlich rund 6.600 stationäre und teilstationäre sowie rund 12.700 ambulante Patienten. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie sollen 13 zusätzliche Betten mit einer akuten Aufnahmesituation geschaffen werden. Damit wird die Versorgungssituation im Landkreis für den Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie deutlich verbessert. Mit dem Rohbau des Gebäudes konnte zeitgerecht begonnen werden. Sowohl in der Geriatrischen Reha als auch in der Psychiatrie wurden alte Betten durch neue und modernere Modelle ersetzt und damit der Komfort für die Patientinnen und Patienten deutlich verbessert. In der Forensik gibt es seit diesem Jahr eine komplett eingerichtete Schreinerei, in der die Ausbildung zum Schreiner nach den Richtlinien der Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Patienten nun möglich ist. Dafür wurden Geräte und Werkzeuge beschafft und zudem in eine moderne Absauganlage investiert. 

Stationssanierungen in Erlangen
Im Klinikum am Europakanal in Erlangen wurde in die Sanierung zweier Stationen der Gerontopsychiatrie investiert, 24 Zimmer und Bäder wurden dabei barrierefrei renoviert. Zusätzlich wurde eine akutpsychiatrische Station neu eingerichtet sowie zwei Intensivüberwachungsräume geschaffen. Um den Komfort für die Patienten zu erhöhen, wurden drei Vierbettzimmer in sechs Zweibettzimmer umgebaut. Für die Forensische Psychiatrie wurde ein Interimsgebäude errichtet sowie mit einem Neubau begonnen. Das Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation konnte um sechs Betten erweitert werden. Rund 7.200 stationäre und teilstationäre Patientinnen und Patienten sowie rund 16.400 ambulante Patienten werden pro Jahr im Klinikum am Europakanal behandelt. Über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten dort in medizinischen Berufen.

Investitionen in Ausstattung und Sicherheit in Engelthal
In der Frankenalb-Klinik Engelthal wurde im Jahr 2017 ebenfalls kräftig in den Bereichen Brand-schutz und Sanierung investiert. Die psychiatrischen Akutstationen wurden komplett saniert, das heißt sämtliche Patientenzimmer, Aufenthaltsräume und Behandlungszimmer sind komplett reno-viert, neu ausgestattet und neu möbliert. Für eine verbesserte Sicherheit der Patienten wurden drei mobile Defibrillatoren angeschafft und in der Klinik verteilt. Zudem wurden Trinkwasserbrunnen für die Patienten und deren Besucher aufgestellt. Rund 2.600 stationäre und teilstationäre Patientinnen und Patienten sowie rund 5.000 ambulante Patienten werden dort pro Jahr von rund 200 Mitarbeitern in medizinischen Dienstarten betreut.

Theaterstück „Food Diaries“ erzählt vom Alltag essgestörter Frauen

Ansbach, 13.10.2017 – Das Bezirksklinikum Ansbach und das Gesundheitsamt des Landkreises Ansbach laden am Montag, den 23. Oktober 2017, um 19.30 Uhr im Rahmen des 14. Forums Essstörungen zum Ein-Personen-Stück „Food Diaries“ in die Kammerspiele Ansbach ein. Die Schauspielerin und ehemals Betroffene Susanna Hasenbach veranschaulicht mit ihrem Theaterstück realistisch den Alltag essgestörter Frauen – aber auch stets mit einer Prise Humor. In Form von Monologen, Liedern und einem Poetry Slam nimmt sie Bezug zu den verschiedenen Krankheitsbildern und vermittelt auch, dass es einen Weg aus der Krankheit heraus gibt.

Anschließend stehen Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, und Isolde Imschloß von der Kontaktgruppe „Strohhalm“ des Gesundheitsamts für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, Sitzplatzre-servierungen sind nicht möglich.

Die Zahl der Betroffenen steigt
Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik wurden im Jahr 2014 in den bayerischen Krankenhäusern 3 177 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit psychisch bedingten Essstörungen durchgeführt, rund 2,3 Prozent mehr als 2013 und 44 Prozent mehr als im Jahr 2000. Betroffen waren dabei nahezu ausschließlich Mädchen und junge Frauen (93,8 Prozent).

Je früher Betroffene und Angehörige Hilfe suchen desto besser stehen die Chancen für eine Bewältigung der Erkrankung. Die Kontaktgruppe „Strohhalm“ sowie die Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach stehen als erste Ansprechpartner zur Verfügung.

So lädt die Kontaktgruppe „Strohhalm“ lädt regelmäßig zu Gruppenabenden ein, an denen sich Betroffene im geschützten Rahmen untereinander austauschen können. Eine speziell für Angehörige eingerichtete Gruppe, bietet auch Familienangehörigen von Betroffenen Unterstützung an. 

Auf der psychosomatischen Station des Bezirksklinikums Ansbach bekommen Patientinnen eine mehrwöchige stationäre Therapie, die im Anschluss daran in der Tagesklinik fortgesetzt werden kann, um die Betroffenen weiter zu stabilisieren. 

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 11.10.2017 - Am Mittwoch, dem 18. Oktober 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Christoph U. Correll, MD hält dabei einen Vortrag zum Thema "Therapieresistente Schizophrenie: Strategien und Behandlungswege". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Christoph U. Correll, MD arbeitet und lehrt am The Zucker Hillside Hospital in New York sowie an der Charité in Berlin.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken fördern mit Stipendien den medizinischen Nachwuchs

Ansbach, 05.10.2017 – Wer in Deutschland Humanmedizin studieren will, muss hohe Hürden überwinden: Die allgemeine Hochschulreife mit 1,0 abschließen oder Wartezeiten von bis zu zwölf Semestern in Kauf nehmen. Derzeit prüft das Bundesverfassungsgericht, ob dies mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Doch selbst, wenn die Richter in Karlsruhe den strengen NC für unrechtmäßig erklären würden, hieße das noch nicht, dass sich schnell etwas ändert. Die Bezirkskliniken Mittelfranken bieten deshalb Abiturienten auch für den Studienstart im Oktober 2018 wieder bis zu fünf Stipendien für ein Medizinstudium an der Universität in Varna, Bulgarien an. Dort gibt es für das Studium der Humanmedizin keinen Numerus Clausus. 

Der Klinikverband möchte damit dem Fachkräftemangel im ärztlichen Bereich entgegenwirken und auch Studieninteressenten eine Chance geben, die kein hervorragendes Abitur vorweisen können. „Leider haben begabte und motivierte Abiturienten, die aus Überzeugung den Arztberuf ergreifen möchten, aber nicht den erforderlichen Notendurchschnitt haben, schlechte Chancen in Deutschland zum Medizinstudium zugelassen zu werden“, beklagt Christian Kämper, Leiter Zentrales Personalmanagement bei den Bezirkskliniken Mittelfranken. „Dabei sagen die Noten nicht unbedingt etwas darüber aus, ob ein Mensch ein guter Arzt werden kann oder nicht. Mit unseren Stipendien ermöglichen wir jungen Leuten aus Mittelfranken einen alternativen Weg zum Medizinstudium.“

Dr. Matthias Keilen, Leiter des Zentralen Medizinmanagements bei den Bezirkskliniken Mittelfranken, betont darüber hinaus noch einen anderen Aspekt: „Mit diesem Stipendienprogramm sichern und fördern wir unseren eigenen medizinischen Nachwuchs. Gleichzeitig tätigen wir diese Investition aber auch, um die Versorgung im psychiatrischen und neurologischen Bereich in Mittelfranken nachhaltig zu sichern. Denn der Bedarf in diesen Bereichen wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch wachsen.“ Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, sieht mit der Kooperation auch einen wichtigen Beitrag zum Europa-Gedanken und zur europäischen Vernetzung: „Mit unserem Programm tragen wir auch zur Förderung eines europäischen Selbstverständnisses und der Schaffung einer gemeinsamen Identität bei.“

Studium in englischer Sprache
Varna ist die drittgrößte Stadt Bulgariens und liegt direkt an der Küste des Schwarzen Meeres. Seine Medizinische Universität mit europäischem Exzellenz-Status befindet sich im Zentrum der Stadt und bietet ein Medizinstudium entsprechend europäischer Richtlinien in englischer Sprache, das auch in Deutschland anerkannt wird.

Nach überzeugender Bewerbung, erfolgreichem Auswahlverfahren und bestandener Aufnahmeprü-fung an der Universität Varna, lernen die Stipendiaten die Bezirkskliniken Mittelfranken kennen und absolvieren ein Interkulturelles Training inklusive eines kurzen Sprachkurses, bevor es zu Beginn des Semesters, im Oktober, nach Bulgarien geht. Während ihres Aufenthaltes werden die Studierenden von Mitarbeitern des Europäischen Forums für Entwicklung e.V. (EFE) begleitet. Außerdem erfolgt ein regelmäßiger Kontakt zu einem festen Ansprechpartner innerhalb der Bezirkskliniken. 

Niedrige Lebenshaltungskosten
Die Bezirkskliniken Mittelfranken leisten ein Stipendium in Höhe der Studiengebühren von derzeit 4.000 Euro pro Semester für einen Zeitraum von sechs Jahren. Die Lebenshaltungskosten, die im Vergleich zu Deutschland aber viel niedriger sind, müssen die Studierenden selbst aufbringen. Nach Abschluss des Studiums verpflichten sich die Stipendiaten dazu, ihre Weiterbildung zur Fachärztin / zum Facharzt innerhalb der Bezirkskliniken zu absolvieren.

Die Bewerbungsfrist für den Studienstart im Oktober 2018 läuft bereits. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/stipendium.

Plakatmotive machen auf psychische Krankheiten aufmerksam

Ansbach, 05.10.2017 – Die Anti-Stigma-Kampagne der Bezirkskliniken Mittelfranken startet in die dritte Runde. Vom 10. bis 19. Oktober 2017 werden zwei der insgesamt fünf Motive wieder auf großflächigen Plakatwänden in Ansbach, Erlangen, Fürth, Neustadt an der Aisch, Nürnberg, dem Nürnberger Land sowie in Weißenburg zu sehen sein. Die Motive stehen dabei stellvertretend für alle psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Unter dem Motto „Wo ist die Grenze?“ möchten die Bezirkskliniken Mittelfranken mit dieser Kampagne dazu beitragen, dass psychische Erkrankungen als „normal“ und zum Alltag gehörend anerkannt werden.

„Mit unserer Kampagne wollen wir über Krankheitsbilder aufklären und Betroffene sowie deren Freunde und Angehörige auffordern, sich rechtzeitig professionelle Hilfe zu holen. Dabei verweisen wir auch auf unsere Kooperationspartner, den Krisendienst Mittelfranken, den Angehörigenverein sowie den Selbsthilfeverein für Psychiatrieerfahrene“, erklärt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. 

Begleitet wird die Plakatkampagne wieder von verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen. So werden die Bezirkskliniken Mittelfranken zum Beispiel bei der Consumenta in Nürnberg vom 28. Oktober bis 4. November auf psychische Erkrankungen aufmerksam machen. Am 13. November startet dann wieder die kostenlose Vortragsreihe zu psychischen Erkrankungen im Caritas-Pirckheimer-Haus in der Nürnberger Innenstadt, bei der Ärzte und Psychologen der Bezirkskliniken Mittelfranken über Krankheiten aufklären und Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer beantworten. 

Absolventen der Berufsfachschulen für Krankenpflege feierten ihr Examen

Ansbach, 02.10.2017 – 18 Auszubildende der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach und 21 Auszubildende am Klinikum am Europakanal haben ihr Examen zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft bestanden und konnten ihren Abschied von der Ausbildung feiern. Insgesamt 15 Absolventen werden weiterhin bei den Bezirkskliniken Mittelfranken beschäftigt sein. Darüber hinaus haben fünf Dual Studierende in Ansbach die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung beendet und werden nun in die Vollzeitstudienphase gehen.

Über die Ausbildung
Die Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem Unterricht und praktischen Einsätzen auf verschiedenen Stationen. 55 neue Schülerinnen und Schüler haben gerade ihre Ausbildung in den Berufsfachschulen für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach und am Klinikum am Europakanal begonnen. Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart im Jahr 2018 läuft bereits.

Weitere Informationen unter www.bezirkskliniken-mfr.de/fuer-bewerber.

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 29.09.2017 – Am Dienstag, 10. Oktober 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Thema des Treffens ist die schizophrene Erkrankung. Dazu wird ein Informationsfilm gezeigt und im Anschluss daran wird Thomas Gruner, Leiter der Angehörigengruppe und Krankenpfleger für Psychiatrie, Fragen beantworten.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Rohbau voraussichtlich im Dezember fertig

Ansbach, 11.09.2017 – Im März dieses Jahres fand der Spatenstich für den Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach statt. Inzwischen ist der Bau schon deutlich gewachsen: Das Untergeschoss ist fertig und das Erdgeschoss schon zu 75 Prozent fertig gestellt. Der Rohbau wird voraussichtlich bis Dezember stehen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Bau damit im geplanten Kosten- und Zeitrahmen. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird im Frühjahr 2019 gerechnet. Im neuen Gebäude werden eine Aufnahmestation mit insgesamt 13 Betten sowie die Jugendstation mit 17 Betten untergebracht sein. 

Im Frühjahr 2016 war das Gebäude der Jugendstation durch ein schweres Unwetter so schwer beschädigt worden, dass es abgerissen werden musste. Mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege konnte der geplante Neubau vorgezogen werden. Die Gesamtbaukosten betragen rund 15,2 Millionen Euro, davon werden rund 11,5 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gefördert.

Über die Kinder- und Jugendpsychiatrie:
In der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes-und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach werden Kinder und Jugendliche bei seelischen Krisen versorgt. Die Behandlung erfolgt stationär, tagesklinisch und ambulant. Die Klinik verfügt über eine Kinder- und ein Jugendstation mit insgesamt 30 Betten. Darüber hinaus stehen in der Tagesklinik 15 Behandlungsplätze zur Verfügung.

Förderkreis spendet Sensormatten für die Geriatrische Rehabilitation

Ansbach, 07.09.2017 – Vier Sensormatten im Wert von insgesamt 2.360 Euro hat der Förderkreis Geriatrie Ansbach e.V. der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach gespendet. Der Erste und Zweite Vorsitzende sowie der Schatzmeister des Förderkreises übergaben die Matten an Chefarzt Dr. Reiner Weisenseel sowie Mitarbeiterinnen der Pflege. Dr. Reiner Weisenseel bedankte sich beim Förderkreis und freute sich, dass seine Klinik nun über dieses wichtige technische Hilfsmittel verfügt: „30 bis 40 Prozent unserer Patienten leiden an einer Demenz oder an Gedächtnisstörungen. Manche dürfen beispielsweise nach einer Operation nicht aufstehen, tun es aber aus Verwirrung trotzdem. Dabei besteht die Gefahr, dass sie sich bei einem Sturz verletzen.“ Die Sensormatten werden bei diesen Patienten vor das Bett gelegt. Steht der Patient auf, aktiviert sein Gewicht den Sensor in der Matte, der dann in der Pflegestation einen Alarm auslöst. Die Krankenpflegekräfte sind so sofort informiert und können dem Patienten schnell zur Hilfe kommen.

Auch Rudolf Schwemmbauer, Erster Vorsitzender des Förderkreises, ist von den Sensormatten begeistert: „Unser Verein freut sich sehr, dass er die wichtige und gute Arbeit der Klinik für Geriatrische Rehabilitation auf diese Weise unterstützen kann.“

Über den Förderkreis und die Klinik

Der Förderkreis Geriatrie Ansbach e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Klinik für Geriatrische Rehabi-litation am Bezirksklinikum Ansbach zu unterstützen. Dort setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mit-arbeiter dafür ein, dass ältere kranke Menschen zum Beispiel nach einem Oberschenkelhalsbruch oder einem Schlaganfall wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können. Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten arbeiten mit Betroffenen daran, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zu lindern. Das hilft nicht nur den Patienten, sondern nimmt auch ihren Angehörigen viele Sorgen. Für diese Arbeit setzt sich der Förderkreis unter anderem durch den Erwerb von Spenden ein.

Weitere Informationen zum Verein gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/foerderkreis-geriatrie-ansbach.de

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 06.09.2017 - Am Mittwoch, dem 13. September 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Michael Grözinger hält dabei einen Vortrag zum Thema "Moderne Elektrokonvulsionstherapie - Eine Übersicht". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Michael Grözinger ist Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Uniklinik Aachen.

Staatsministerium genehmigt Antrag der Bezirkskliniken Mittelfranken

Erlangen, 01.09.2017 – Im Rahmen des Ausbaus der palliativmedizinischen Versorgung in Bayern hat das Bayerische Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege den Antrag der Bezirkskliniken Mittelfranken zur Einrichtung eines palliativmedizinischen Dienstes im Klinikum am Europakanal in Erlangen genehmigt. Zukünftig werden im dort ansässigen Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation Patienten des Klinikums palliativmedizinisch versorgt werden.

„Medizinisches und pflegerisches Fachpersonal mit der Zusatzqualifikation Palliativmedizin wird in unserer neurologischen Klinik Patientinnen und Patienten des Klinikums am Europakanal aus den Bereichen Akutneurologie, Frührehabilitation sowie Gerontopsychiatrie versorgen“, erklärt Dr. Friedrich von Rosen, Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation. „Ziel der palliativmedizinischen Versorgung ist es, die Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten zu verbessern und Symptome, die mit ihrer Erkrankung einhergehen – wie zum Beispiel Schmerzen oder Luftnot – zu lindern.“ Auch Vorstand Helmut Nawratil freut sich über die Genehmigung: „Wir können damit eine Versorgungslücke in der Region schließen.“

In den kommenden Wochen und Monaten sind noch organisatorische Vorbereitungen zu treffen, dann kann der Dienst seine Arbeit aufnehmen.

Vernissage und Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 23.08.2017 – Am Freitag, den 1. September 2017, um 17 Uhr lädt die Klinikseelsorge herzlich zu einer Vernissage in die Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein. Unter der Überschrift „Die Bibel in Bildern“ zeigen 13 Künstlerinnen und Künstler der Malgruppe Ekkehardt Hofmann aus Leutershausen Gemälde in verschiedenen Techniken.

Die Ausstellung ist bis zum 17. November 2017 täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zu besichtigen.

Über die Malgruppe Ekkehardt Hofmann

Seit vielen Jahren trifft sich der aus rund 40 Personen bestehende Kreis der sogenannten „Mittwochsmaler“ im Atelier von Ekkehardt Hofmann in Leutershausen. Die Künstlerinnen und Künstler arbeiten ganz individuell mit unterschiedlichen Techniken und in vielfältigen Stilrichtungen. Ein Teil der in der Ausstellung gezeigten Gemälde entstand für die im Jahr 2015 vom evangelischen Pfarramt Leutershausen veranstaltete Ausstellung „Bibel im Bild“ und wurde um einige neu geschaffene Bilder erweitert.

Konstruktiver Umgang mit Rückfällen ist wichtig

Ansbach, 17.07.2017 – Laut dem Bundesministerium für Gesundheit sind 1,8 Millionen Menschen in Deutschland alkoholabhängig. Eine große Zahl, hinter der viele Einzelschicksale stehen. Am vergangenen Samstag fand in der Suchtrehabilitation des Bezirksklinikums Ansbach ein Treffen von Menschen statt, die einen Weg gefunden haben, mit ihrer Sucht umzugehen. Rund 170 ehemalige Patienten und ihre Angehörigen folgten der Einladung des Behandlungsteams, bestehend aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften und Sozialpädagogen. „Diese jährlichen Ehemaligentreffen sind wichtig und auch motivierend, sowohl für die ehemaligen Patienten als auch für uns“, sagt die Krankenschwester Anita Maurer, die in der Suchtreha arbeitet und das Fest mit vorbereitet hat. „Beim Treffen berichten sie mit Stolz über ihre Abstinenz, schildern uns Probleme und Rückfälle oder erzählen uns einfach über ihre aktuelle Lebenssituation.“

Ein anderer wichtiger Faktor bei der erfolgreichen Behandlung einer Alkoholkrankheit ist Zeit. „Eine Sucht sollte möglichst schnell angegangen werden, bevor sich weitere Begleiterkrankungen entwickeln können“, sagt Christine Pönitz, Leitende Ärztin am Bezirksklinikum Ansbach. „Vor allem die Wartezeit zwischen Entgiftung und Entwöhnung stellt oft ein Problem dar.“ Das ist bei der Suchtrehabilitation im Bezirksklinikum – auch Alkoholentwöhnung genannt – kein Problem. Innerhalb von einer Woche kann man dort in der Regel einen Behandlungsplatz anbieten.

Bei der Therapie setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Station auf das sogenannte S.T.A.R.-Programm, ein strukturiertes Alkohol-Rückfallpräventionsprogramm. Entwickelt wurde es von der Psychologin Christine Schindler, die ebenfalls in der Suchtrehabilitation des Bezirksklinikums arbeitet, und Prof. Dr. Joachim Körkel von der Evangelischen Hochschule in Nürnberg. Das etablierte Programm wird mittlerweile in vielen Kliniken und Fachgruppen eingesetzt und vermittelt den Patienten Kompetenzen, um einem erneuten Alkoholkonsum gezielt vorzubeugen. Grundlage ist dabei der konstruktive Umgang mit einem Rückfall. „Rückfalle werden heutzutage nicht mehr als moralisches Versagen oder Scheitern der Behandlung begriffen, sondern als dazugehöriger Bestandteil des Ausstiegs aus der Sucht, mit dem man therapeutisch umgehen kann“, erläutert der Leitende Psychologe Gerhard Grohe.

Die ehemaligen Patienten, die am vergangenen Samstag wieder einmal ihre Therapeuten getroffen haben, haben das Programm schon erfolgreich durchlaufen. Und das muss auch mal gefeiert werden.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 12.07.2017 - Am Mittwoch, dem 19. Juli 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Jürgen Deckert hält dabei einen Vortrag zum Thema "Angsterkrankungen: Einteilung, Therapie und Perspektiven aus der Forschung". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Jürgen Deckert ist Chefarzt der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Zentrum für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Würzburg.

Staatsministerin Huml würdigt Einsatz für psychisch kranke Menschen

Ansbach, 10.07.2017 – Am vergangenen Mittwoch wurde die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach mit dem Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis, der höchsten bayerischen Auszeichnung im Bereich Gesundheit, ausgezeichnet. Staatsministerin Melanie Huml übergab den Preis an PD Dr. Joachim Nitschke, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie. „Mit der Preisverleihung soll die forensische Psychiatrie aus der negativen Ecke herausgeholt und einer breiten Öffentlichkeit verdeutlicht werden“, erklärte die Staatsministerin in ihrer Laudatio. „Die Initiatoren und ‚Macher‘ in Mittelfranken zeigen, dass es erfolgreiche Prävention in diesem Bereich gibt.“ Vorstand Helmut Nawratil gratulierte dem Chefarzt und seinem Team, das aus Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Pflegekräften und Medizinischen Fachangestellten besteht. „Ich wünsche mir nun sehr, dass dieses nachweislich erfolgreiche Behandlungsangebot eine nachhaltige Finanzierung findet und flächendeckend in Bayern eingeführt wird“, meinte er.

Chefarzt Dr. Nitschke hofft, dass der Preis dazu dient, das Angebot der Präventionsambulanz noch bekannter zu machen, so dass noch mehr Betroffene, Angehörige, Psychiater und Hausärzte im Bedarfsfall mit der Ambulanz in Kontakt treten. 

Über die Präventionsambulanz

Die Präventionsambulanz gibt es seit 2012 und ist in Deutschland und sogar weltweit bisher einzigartig. Ziel dieses Angebots ist es, psychiatrische Risikopatienten davor zu bewahren, Straftaten zu begehen, die mit ihrer psychischen Erkrankung in Zusammenhang stehen. Gleichzeitig trägt die Arbeit der Präventionsambulanz zum Schutz potenzieller Opfer bei. Seit dem Start des Projektes gab es keinen einzigen „Rückfall“ bei den in Behandlung befindlichen Patienten.

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan

Erlangen, 3.07.2017 - Im Rahmen des 1. Netzwerktreffens klinische Sozialarbeit am Freitag, 7. Juli 2017 wird Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan von 9:45-10:45 Uhr einen Vortrag zum Thema „Transkulturelle Aspekte bei der Behandlung und Beratung von psychisch erkrankten Migranten und Flüchtlingen“ halten. 

Der Nahost-Experte und Traumatologe Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan lehrt als Professor an der Dualen Hochschule in Villingen-Schwenningen. Der promovierte Psychologe, Soziologe und Orientalist veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zu Trauma-Forschung, Depression und Suchtkrankheit sowie Beiträge zum Einfluss der Migration auf die Psyche. Zu diesem Themenbereich ist er derzeit ein gefragter Interviewpartner und Gast in Talkrunden. 

Das Netzwerktreffen zur klinischen Sozialarbeit findet von 9:00 – 15:00 Uhr im Festsaal des Klinikums am Europakanal in Erlangen statt. Es soll die Sozialdienste der Region vernetzen und auf aktuelle Herausforderungen und Gesetzesänderungen in den Bereichen Psychiatrie und Neurologie aufmerksam machen. 

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Fachpublikum, eine Anmeldung ist nötig.

Mehr Informationen finden Sie hier. 

Begegnungen auf Augenhöhe

Am Freitag, den 30. Juni 2017, findet der 33. Laienhilfetag im Pacelli Haus in Erlangen statt. Bei der ganztägigen Weiterbildung für Ehrenamtliche in der Psychiatrie geht es dieses Jahr schwerpunktmäßig um die Einführung in die Transaktionsanalyse. Damit ist eine Methode gemeint, die uns unterstützt, bestimmte, wiederkehrende Verhaltensmuster oder Anliegen in der Begegnung mit anderen wahrzunehmen. 

Dabei werden die Fragen: „Warum handele ich so und nicht anders“ und „was treibt mich an“ hinterfragt und von der Hauptreferentin Dr. med. Gudrun Jecht-Henning, Ärztin für Psychosomatik und Psychotherapie, beleuchtet. Nachmittags gibt es Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen beispielsweise zu Krankheitsbildern wie Schizophrenie und Sucht sowie zur Angehörigenarbeit, Ergotherapie und Nachwuchssuche im Ehrenamt. 

Veranstaltet wird der Laienhilfetag jedes Jahr vom Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. und dem Klinikum am Europakanal. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Teilnahmegebühr beträgt 25€, das Mittagessen kostet 5€. Um Anmeldung wird gebeten, weitere Informationen dazu finden Sie unter www.betreuungsdienst-erlangen.de

Die Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach lädt ein

Ansbach, 28.06.2017 – Zu einem Tag der offenen Tür am Donnerstag, den 6. Juli 2017, laden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, ein. Interessierte können sich dort zwischen 15 und 18 Uhr aus erster Hand über den Ausbildungsberuf Gesundheits- und Krankenpflege informieren. Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher unter anderem erfahren, wie eine Blutzucker- sowie Blutdruckmessung durchgeführt wird, oder lernen mithilfe eines Alterssimulationsanzugs wie sich der eigene Körper im Alter anfühlt.

Über die Ausbildung
Die Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem Unterricht und praktischen Einsätzen auf verschiedenen Stationen. Ausbildungsstart ist jeweils im Oktober. Die Bewerbungsphase für 2018 hat bereits begonnen. Weitere Informationen unter www.bezirkskliniken-mfr.de/fuer-bewerber.

Einladung zur Vernissage in der Frankenalb-Klinik Engelthal

Am Freitag, 30. Juni 2017, lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal um 19.00 Uhr zu einer Vernissage ins Foyer der Klinik ein. Unter dem Motto „Freigang – Kleine Schummeleien an den Kunstwerken der Welt“ werden Gemälde in Acryl und Öl von Ute Plank gezeigt. Das Irish-Folk-Trio „Heiterzacken“ wird die Vernissage musikalisch begleiten.

Die Akteure der Kunstgeschichte sind in ihren Gemälden manchmal ganz schön eingesperrt und werden noch dazu den ganzen Tag angestarrt. Ute Plank manipuliert berühmte und weniger berühmte Kunstwerke und setzt die Personen darin frei. Frei, neue Beziehungen zu knüpfen oder gar „verbotene Liebschaften“, frei, gemeinsam einen „Betriebsausflug“ zu unternehmen, frei, ihre eigene kleine Welt auf den Kopf zu stellen. Dabei sind Ute Planks Schummeleien in den Kunstdrucken großer Meister nicht auf den ersten Blick zu entdecken. Man sollte genau hinsehen, darf ein bisschen rätseln und gerne auch schmunzeln. 

Die Ausstellung ist bis einschließlich 25. August 2017 täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr im Foyer der Frankenalb-Klinik Engelthal zu besichtigen. 

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 14.06.2017 - Am Mittwoch, dem 21. Juni 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Dr. med. Jakov Gather, M. A., hält dabei einen Vortrag zum Thema "Welchen Beitrag kann die Medizinethik in der psychiatrischen Praxis leisten?". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Dr. med. Jakov Gather, M. A., ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin an der Ruhr-Universität Bochum.

Vernissage und Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 02.06.2017 – Am Mittwoch, den 14. Juni 2017, um 16 Uhr lädt die Klinikseelsorge herzlich zu einer Vernissage in die Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein. Unter dem Motto „Nicht Perfekt“ werden Acrylgemälde von Karin Abs aus Ansbach gezeigt.

Die Ausstellung ist bis zum 18. August 2017 täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zu besichtigen.

Helmut Nawratil hält weiterhin die Bezirkskliniken auf Kurs

Ansbach, 01.06.2017 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch hat in seiner gestrigen Sitzung Vorstand Helmut Nawratil (47) für weitere fünf Jahre bis Ende 2022 im Amt bestätigt. „Die Bezirkskliniken Mittelfranken haben in den letzten Jahren eine in der heutigen Zeit nicht selbstverständliche, sehr gute Entwicklung gezeigt. Dies ist nicht zuletzt der klaren strategischen Vorgehensweise und der stringenten Unternehmensführung von Herrn Nawratil zu verdanken“, so Bartsch. Besonders erfreulich sei dabei, dass parallel zum wirtschaftlichen Erfolg die ständige Verbesserung der Patientenversorgung im Fokus sei. Zeichen dafür seien auch die kürzlich genehmigten Psychiatrischen Institutsambulanzen in Höchstadt/Aisch, Neustadt/Aisch und Feuchtwangen. Während die Bezirkskliniken Mittelfranken beim Dienstantritt von Nawratil im Jahr 2012 noch über neun Millionen Defizit pro Jahr erbrachten, schreiben sie seit 2014 beständig schwarze Zahlen.

Helmut Nawratil wurde im Mai 2012 als externer Berater für den Finanzbereich der Bezirkskliniken Mittelfranken geholt und im August zum Vorstand ernannt. Der Diplom-Betriebswirt (FH) und Handelsfachwirt (IHK) verfügt über eine 25-jährige Berufserfahrung im Gesundheits- und Krankenhausbereich in verschiedensten Funktionen und Bereichen, war als freiberuflicher Interimsmanager tätig und ist Mitglied in diversen Fachausschüssen und Gremien der Gesundheitswirtschaft.

Berufungsausschuss genehmigt drei psychiatrische Ambulanzen

Ansbach, 19.05.2017 – Drei zusätzliche psychiatrische Institutsambulanzen hat der Berufungsausschuss für Ärzte Bayern diese Woche genehmigt. So können die Bezirkskliniken Mittelfranken nun mit konkreten Planungen für die neuen Außenstellen in Höchstadt an der Aisch und Feuchtwangen beginnen. Die dritte genehmigte Ambulanz ist eine Psychiatrische Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche, die am bereits bestehenden Standort für Erwachsene in Neustadt an der Aisch eingerichtet werden wird.

Ursprünglich hatten die Bezirkskliniken Mittelfranken bereits im vergangenen Jahr Anträge für sechs neue Institutsambulanzen eingereicht. Alle waren jedoch vom Zulassungsausschuss Mittelfranken in Nürnberg abgelehnt worden. Gegen diese Entscheidung hatte das Klinikunternehmen Widerspruch eingelegt. Drei Anträge hat der Berufungsausschuss nun in seiner jüngsten Sitzung genehmigt, die Anträge für die Ambulanzen in Lauf, Schwabach und Erlangen wurden jedoch erneut abgelehnt. „Wir werden nicht aufgeben und alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um für diese Standorte zu kämpfen, die für ein gut funktionierendes Gesundheitsnetz wichtig sind. Gerade die wohnortnahe ambulante und niedrigschwellige psychiatrische Versorgung ist uns ein wichtiges Anliegen“, kommentiert Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, die Entscheidung.

Ambulanz in Roth beantragt
Zusätzlich werden die Bezirkskliniken Mittelfranken zu ihrer bereits genehmigten Tagesklinik in Roth eine psychiatrische Institutsambulanz beantragen. „Unser Ziel ist es, dort eine ähnlich gut funktionierende tagesklinische und ambulante Zusammenarbeit aufzubauen, wie sie zum Beispiel an unserem Standort Neustadt an der Aisch etabliert ist“, erklärt Helmut Nawratil.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken verfolgen mit Ihren Außenstellen das strategische Ziel einer besseren Versorgung sowohl der Bevölkerung in ländlichen Gebieten als auch spezifischer Patientengruppen, zum Beispiel Substitutionspatienten, im Ballungsraum. „Mit diesen neuen Ambulanzen kommen wir der Erreichung dieses Ziels einen wesentlichen Schritt näher“, freut sich auch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch.

Vortragsreihe Seelische Gesundheit im Gespräch

Nürnberg, 22.03.2017 –  Der Mensch ist ein soziales Wesen und daher nicht gerne auf Dauer alleine. Beziehungen sind wichtig für uns, da sie uns Sicherheit geben. Wir brauchen andere Menschen, denen wir vertrauen können und mit denen wir Krisen meistern und gemeinsame Momente erleben können. 

„Bei der Geburt entsteht die erste Bindung, nämlich zur Mutter. Diese ist entscheidend dafür, wie wir unsere späteren Beziehungen und Bindungen gestalten“, erklärt Dr. Christina Stößel. Die Menschen sind jedoch verschieden, es gibt unterschiedliche Bindungstypen. Außerdem haben sowohl bestimmte Hormonkonstellationen als auch Persönlichkeitsfaktoren Einfluss auf sozialen Bindungen. „Menschen unterscheiden sich auch darin, welchen Einfluss beispielsweise Trennungen auf das psychische Wohlbefinden haben – von der normalen Trauerreaktion bin hin zur Entwicklung einer Depression ist alles möglich“, erklärt Dr. Christina Stößel. 

Wie die verschiedenen Phasen von Beziehungen verlaufen und wie diese sozialen Bindungen die Psyche beeinflussen können, darüber spricht Dr. Christina Stößel in ihrem Vortrag am Montag, 27. März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). 

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Vortragsreihe Seelische Gesundheit

Nürnberg, 14.03.2017 –  Computerspiele sind ein Wachstumsmarkt in der Unterhaltungsindustrie. In Online-Rollenspielen wie „World of Warcraft“ tauchen die Spieler in eine virtuelle Welt ein, bei Spielen wie Pokémon-Go verschwimmen sogar die Grenzen zwischen der echten und der virtuellen Welt. Durch die technische Weiterentwicklung können diese Spiele mittlerweile nicht mehr nur vom heimischen Computer sondern mithilfe des Smartphones von überall aus gespielt werden. 

„Computerspiele werden häufig so konzipiert, dass sie bestimmte psychologische Mechanismen ansprechen“, erklärt Dr. Maximilian Krinninger, Oberarzt im Klinikum am Europakanal in Erlangen. „Experten gehen davon aus, dass beim Konsum dieser Spiele im Gehirn Stoffe freigesetzt werden, die ähnlich stark abhängig machen können wie Kokain oder Heroin“, fügt Dr. Krinninger hinzu. Diese Abhängigkeit hat soziale Folgen: Die Schulnoten leiden oder die Leistungen am Arbeitsplatz werden schlechter. Häufig leiden Angehörige und Freunde unter dem sozialen Rückzug der Betroffenen. Doch Computerspielsucht ist eine anerkannte Krankheit, die behandelt werden kann. 

Wie es dazu kommt, dass Computerspiele abhängig machen und was man dagegen tun kann, darüber spricht Dr. Maximilian Krinninger in seinem Vortrag am Montag, 20. März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum siebten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinander-folgenden Montagen (06. – 27. März 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei dem letzten Vortrag geht es um die Frage, wie Beziehungen auf die Psyche wirken. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Dr. Krinninger in diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=88JkqL6k4sg

Vortragsreihe Seelische Gesundheit

Nürnberg, 07.03.2017 – Bei Schmerzen mal schnell eine Tablette einwerfen - Medikamente scheinen oft eine schnelle und unkomplizierte Lösung zu sein. Viele von uns greifen bei Schmerzen oder Unwohlsein zu Tabletten, Tropfen oder ähnlichem. Bei psychischen Krankheiten wie beispielsweise Depression oder Angst geht es jedoch um mehr als eine kurzfristige Besserung der Beschwerden. 

„Eine medikamentöse Behandlung sollte bei psychischen Krankheiten immer mit einer engmaschigen ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung kombiniert werden“, rät Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. Denn der regelmäßige Gebrauch von Medikamenten kann auch zu einer Abhängigkeit und damit zu weiteren psychischen Problemen füh-ren. 

Bei schweren Erkrankungen sind Medikamente jedoch oftmals notwendig, um eine tiefergehende Psychotherapie überhaupt beginnen zu können. „Wichtig ist, dass der Patient selbst von der Medikamenteneinnahme überzeugt ist und sich im Hinblick auf die Wirkung und mögliche Nebenwirkungen gut mit seinem behandelnden Arzt bespricht“, betont Prof. Kraus.  

Wie eine medikamentöse Behandlung bei psychischen Erkrankungen am besten aussehen soll, darüber spricht Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal in seinem Vortrag am Montag, 13. März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Inte-ressierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum siebten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinander-folgenden Montagen (06. – 27. März 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei den nachfolgenden Vorträgen geht es um Computer-Sucht sowie um die Frage, wie Beziehungen auf die Psyche wirken. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Kraus in diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=2dwHxbrReiY

Vortragsreihe Seelische Gesundheit

Nürnberg, 28.02.2017 – Mindestens eine von hundert Personen der Allgemeinbevölkerung erkrankt einmal im Leben an einer Psychose. Charakteristisch für diese seelische Erkrankung sind Veränderungen im Denken und Wahrnehmen, der Stimmung, der Leistungsfähigkeit und des Verhaltens gegenüber anderen Menschen. 

„Frühe Anzeichen einer Psychose können eine verminderte Leistungsfähigkeit, eine labile Stimmung und Probleme im Gespräch und Zusammenleben mit anderen Menschen sein“, erklärt Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Bezirksklinikum Ansbach. Später können dann Angst, Misstrauen, Wahnvorstellungen oder Wahrnehmungstäuschungen (wie Stimmenhören) hinzukommen. 

„Genetische Eigenschaften und Prozesse der frühen Gehirnentwicklung können das Risiko für eine Psychose erhöhen. Zur vollen Ausprägung der Erkrankung kommt es dann meist im späten Jugend- und frühen Erwachsenenalter, wenn die Hirnentwicklung abgeschlossen wird und besondere Stressfaktoren einwirken“, erläutert Prof. Zink. Behandelt werden kann die psychische Störung mithilfe von Medikamenten und einer Verhaltenstherapie, die dabei hilft, das eigene Denken, die Stimmung und das Verhalten wieder mehr in die eigene Kontrolle zu bringen. 

Wie das Gehirn in einer Psychose tickt, darüber spricht Prof. Dr. Mathias Zink in seinem Vortrag am Montag, 06.März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum siebten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinander-folgenden Montagen (06. – 27. März 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei den nachfolgenden Vorträgen geht es um den Nutzen von Medikamen-ten bei psychischen Erkrankungen, um Computer-Sucht sowie um die Frage, wie Beziehungen auf die Psyche wirken. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Zink in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=XvQmURp7HzM

Ausstellung im Klinikum am Europakanal

Erlangen, 27.02.2017– „Selbsthilfe zeigt Gesicht“ lautet der Titel der Ausstellung, die ab Montag, 6. März 2017, im Foyer des Klinikums am Europakanal in Erlangen zu sehen sein wird. Die Ausstellung zeigt Porträts von Menschen, die sich in Selbsthilfegruppen engagieren und ist ein Gemeinschaftsprojekt von KISS Mittelfranken und Studentinnen der Evangelischen Hochschule Nürnberg. 

Zu sehen sind beispielsweise Vertreter von Selbsthilfegruppen, die sich mit den Themen Burn-Out, Depression, Angst, oder Sucht beschäftigen. Außerdem gibt die Ausstellung einen Überblick über die Arbeit der Selbsthilfegruppen und Kontaktmöglichkeiten für Interessierte.

„Neben ärztlicher Hilfe ist es oft die Hilfe zur Selbsthilfe und der Austausch mit Gleichgesinnten der Betroffenen in schwierigen Lebensphasen hilft“, sagt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Uns ist es deshalb wichtig, öffentlich auf psychische Krankheiten aufmerksam zu machen und gleichzeitig auf das große Engagement der Selbsthilfegruppen hinzuweisen“, so Nawratil. 

Die Ausstellung ist Teil einer Anti-Stigma-Kampagne der Bezirkskliniken Mittelfranken. Dabei weisen auffällige Plakatmotive auf psychische Erkrankungen hin und werfen die Frage auf: Wo ist die Grenze zwischen „normal“ und psychisch krank (www.wo-ist-die-grenze.de)? Ziel ist es, klarzumachen, dass psychische Erkrankungen „normal“ sind und jeden treffen können. Menschen sollen sich mit psychischen Erkrankungen auseinandersetzen und dadurch Vorurteile und Vorbehalte gegenüber psychisch Kranken, deren Angehörigen oder Mitarbeitern der Psychiatrie abbauen. 

Die Ausstellung wird drei Wochen lang im Klinikum am Europakanal in Erlangen und anschließend vom 27. März – 21. April in der Frankenalb-Klinik in Engelthal zu sehen sein. 

Ärzte informieren über psychische Erkrankungen

Nürnberg, 23.02.2017 –  Ein gesunder Körper ist wichtig – ein gesunder Geist jedoch mindestens genauso. Viel mehr Menschen, als man landläufig meint, leiden an psychischen Erkrankungen. Aktuellen Studien zufolge erkrankt jeder fünfte Mensch im Laufe seines Lebens an einer Depression. Psychische Erkrankungen beeinflussen das Leben der Betroffenen stark. Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Partnerschaft können folgen. Häufig kommen auch körperliche – sogenannte psychosomatische Beschwerden – hinzu. Auch die Angehörigen leiden sehr, wenn ein geliebter Mensch psychisch krank wird. Häufig werden sie dann zusätzlich mit Vorur-teilen und Vorbehalten gegenüber psychisch Kranken konfrontiert. Doch psychische Krankheiten sind „normal“, sie gehören ebenso zum Alltag wie körperliche Krankheiten und können jeden treffen. 

Die Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb bereits zum siebten Mal die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit in Nürnberg. Ärztinnen und Ärzte aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen darüber, wie psychische Krankheiten erkannt und behandelt werden können. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher nutzten bei den vergangenen Veranstaltungen bereits die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. 

Die Reihe im Frühjahr findet an vier aufeinanderfolgenden Montagen jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr) statt. Veranstaltungsort ist erstmalig das Caritas-Pirckheimer-Haus in der Innenstadt in Nürnberg (Königstraße 64, 90402 Nürnberg). 

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Die einzelnen Vorträge im Überblick: 

Zeit: immer montags von 18:30 – 20:00Uhr
Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg

Montag, 06. März 2017: „Wie tickt das Gehirn in der Psychose?“, Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach 

Montag, 13. März 2017: „Psychische Krankheiten – wie können Medikamente helfen?“, Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal 

Montag, 20. März 2017: „ Warum machen Computerspiele süchtig?“, Dr. Maximilian Krinninger, Oberarzt im Klinikum am Europakanal Erlangen 

Montag, 27. März 2017: „Wie wirken Beziehungen auf die Psyche?“, Dr. Christina Stößel, Oberärztin in der Frankenalb-Klinik Engelthal 

Der Film „Mängelexemplar“ soll über psychische Krankheiten aufklären

Wann ist man eigentlich „normal“? Ab wann gilt man als irre oder verrückt? Jeder Mensch geht mit Krisen in seinem Leben anders um – nicht immer ist klar zu beurteilen, welche Reaktionen gesund und welche krankhaft sind. Und gehört ein bisschen Verrücktheit nicht auch zum Leben dazu? 

Diese und andere Fragen wirft der Film „Mängelexemplar“ auf, den die Bezirkskliniken Mittelfranken und der Krisendienst Mittelfranken, zusammen mit den sozialpsychiatrischen Diensten, in insgesamt acht mittelfränkischen Orten zeigen. 

Der 2016 erschienen Film „Mängelexemplar“ beruht auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Sarah Kuttner. Hauptperson im Film ist eine junge Frau, die sehr emotional ist und sich selbst nicht unter Kontrolle hat. Als sie deshalb ihren Job verliert und auch die besten Freunde nichts mehr von ihr wissen wollen stürzt sie sich voll Übereifer in eine Therapie – und macht gerade dann alles falsch. Zwischen Lebenskrisen, Panikattacken, Borderline und Depression muss sie feststellen, dass es nicht leicht ist ein Problem zu lösen, wenn man es selbst ist. 

Wenn Menschen psychisch krank werden, haben sowohl die Betroffenen selbst als auch die Angehörigen neben der Belastung durch die Krankheit oft zusätzlich mit Vorurteilen und falschen Klischees zu kämpfen. Die Filmreihe „Irre Nächte“ soll die Zuschauer darauf aufmerksam machen, dass psychische Erkrankungen „normal“ sind und jeden treffen können und damit einen Beitrag gegen die Stigmatisierung psychisch kranker Menschen leisten. 

Im Anschluss an die Filmvorführungen diskutieren deshalb Mediziner, Psychologen und Sozialpädagogen mit dem Publikum über den Film und beleuchten dabei verschiedene Aspekte psychischer Erkrankungen. 

Die Veranstaltungsorte und-zeiten im Überblick: 

Nürnberg, 6. März, 18:00 Uhr, Casablanca

Bad Windsheim, 8. März, 19:00 Uhr, Central Lichtspiele 

Nürnberg, 14. März, 18:00 Uhr, Filmhauskino 

Altdorf, 14. März, 19:00 Uhr, Wichernhaus

Hersbruck, 15. März, 19:00 Uhr, Citykino 

Erlangen, 15. März, 19:00 Uhr, E-Werk 

Fürth, 21. März, 19:00 Uhr, Uferpalast 

Weißenburg, 22. März, 18:00 Uhr, Kinocenter 

Ansbach, 27. März, 19:30 Uhr, Theater Ansbach – Kino 

Erlangen, 6. April, 18:00 Uhr, Lamm-Lichtspiele 

Der Eintritt ist frei, Reservierungen sind nicht möglich. 

Kunstaustellung natural.digital

Erlangen, 17.01.2017 - Das neue Jahr startet mit Kunst in der Klinik. Von Sonntag, 22. Januar 2017 bis Sonntag, 26. Februar 2017 wird im Foyer des A-Gebäudes im Klinikum am Europakanal Erlangen täglich von 10 bis 17 Uhr die Kunstausstellung „natural.digital“ gezeigt. 

Die Ausstellung „natural.digital“ zeigt zeitgenössische Interpretationen des Themas Landschaft als Gegenüberstellung zweier unterschiedlicher künstlerischer Standpunkte. Naturalistische Landschaftsfotografie steht dabei im Kontrast zu künstlerischen Interpretationen von Landschaften im digitalen Kontext.

Für „natural“ steht die Landschaftsfotografin Anna Franke. Die studierte Geografin ist seit 2014 freiberuflich als Fotografin und Autorin tätig. Mit Ihren Bildern will sie einzigartigen Naturschauplätzen eine Bühne geben und den Blick für den Facettenreichtum der Erde weiten. Gezeigt werden Dokumentar- und Naturfotografien. 

Für „digital“ steht der gelernte Holzbildhauer und Diplom BAUHAUS Künstler Sebastian Hertrich. Im Zeitalter der digitalen Durchdringung sämtlicher Lebensbereiche steht die Frage nach der Position des Menschen und der Natur im Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Gezeigt werden Skulpturen und Platinen-Intarsienarbeiten. 

Unterstützt wird die Ausstellung vom Förderverein Kunstzeit Erlangen-Büchenbach. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Kunststudenten und Absolventen von Kunsthochschulen bei Ihren freiberuflichen Tätigkeiten zu fördern. 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. 

Chefarzt erklärt, wie Depressionen bei Kindern entstehen

Nürnberg, 11.10.2016 – Depression bei Erwachsenen ist inzwischen ein vieldiskutiertes Thema, doch auch Kinder und Jugendliche können von dieser schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankung betroffen sein. Die Krankheit wird jedoch nicht immer erkannt. 

„Im Durchschnitt liegen bei Kindern und Jugendlichen neun Monate zwischen dem Auftreten der ersten Symptome und einer Krankheitsdiagnose. Schätzungen zufolge wird die Krankheit überhaupt nur in der Hälfte  der Fälle erkannt“, beklagt Dr. Andreas Meyer, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Bezirksklinikum Ansbach. Eine Depression zeigt sich bei Kindern - anders als bei Erwachsenen – meist nur im Verhalten, da Kinder Ihre Gefühle noch nicht so gut in Worte fassen können. Die Ursachen sind vielfältig, es können beispielsweise der Tod eines Elternteils, die Schei-dung der Eltern oder eine körperliche Erkrankung sein. 

„Tatsächlich tritt bei Kindern in vielen Fällen auch eine spontane Heilung ohne Behandlung auf – allerdings ist Gefahr, innerhalb weniger Jahre wieder an einer Depression zu erkranken dann besonders hoch“, erklärt Dr. Meyer. Eine Therapie muss dabei nicht immer mit einer Gabe von Medikamenten verbunden sein. „Wenn überhaupt Medikamente gegeben werden, dann immer nur in Verbindung mit einer Psychotherapie“, so Dr. Meyer.  

Über Depressionen bei Kindern spricht Dr. Andreas Meyer in seinem Vortrag am Dienstag, 18. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Dr. Meyer in diesem Video: www.youtube.com/watch?v=rHiXHyWGReQ

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe "Seelische Gesundheit im Gespräch", die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen (4.-25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 - 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Bei dem noch folgenden Vortrag geht es um Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Chefarzt erklärt, was eine Psychose ist

Nürnberg, 06.10.2016 – Mindestens eine von hundert Personen der Allgemeinbevölkerung erkrankt einmal im Leben an einer Psychose. Charakteristisch für diese seelische Erkrankung sind Veränderungen im Denken und Wahrnehmen, der Stimmung, der Leistungsfähigkeit und des Verhaltens gegenüber anderen Menschen. 

„Frühe Anzeichen einer Psychose können eine verminderte Leistungsfähigkeit, eine labile Stimmung und Probleme im Gespräch und Zusammenleben mit anderen Menschen sein“, erklärt Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Bezirksklinikum Ansbach. Später können dann Angst, Misstrauen, Wahnvorstellungen oder Wahrnehmungstäuschungen (wie Stimmenhören) hinzukommen. 

„Genetische Eigenschaften und Prozesse der frühen Gehirnentwicklung können das Risiko für eine Psychose erhöhen. Zur vollen Ausprägung der Erkrankung kommt es dann meist im späten Jugend- und frühen Erwachsenenalter, wenn die Hirnentwicklung abgeschlossen wird und besondere Stressfaktoren einwirken“, erläutert Prof. Zink. 

Behandelt werden kann die psychische Störung mithilfe von Medikamenten und einer Verhaltenstherapie, die dabei hilft, das eigene Denken, die Stimmung und das Verhalten wieder mehr in die eigene Kontrolle zu bringen. 

Wie das Gehirn in einer Psychose tickt, darüber spricht Prof. Dr. Mathias Zink in seinem Vortrag am Dienstag, 11. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinan-derfolgenden Dienstagen (4. – 25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Die zwei nachfolgenden Themen sind Depression bei Kindern sowie Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Zink in diesem Video: www.youtube.com/watch?v=XvQmURp7HzM

Chefarzt erklärt, wie die Ernährung unsere psychische Gesundheit beeinflusst

Nürnberg, 27.09.2016 – Ob das ausgiebige Sonntagsfrühstück, die schnelle Mittagspause im Büro oder ein Restaurantbesuch am Abend – unsere Nahrungsaufnahme bestimmt unseren Tagesablauf. Wir essen, um satt zu werden, aber auch aus Langeweile, Frust oder um soziale Beziehungen zu pflegen. 

„Ohne es zu wissen, beeinflussen wir unsere Seele ständig mit Hilfe der Nahrung“, erklärt Prof. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. Die Nahrungsmittel- und Vitaminindustrie gibt uns große Versprechen, wie wir unser Aussehen verbessern oder unsere Leistung steigern können. Doch welche Erkenntnisse sind wissenschaftlich bewiesen? Helfen Vitamine gegen Depressionen und wirkt Ginko wirklich gegen Demenz?

Wie wir mit einer guten Ernährung unsere psychische Gesundheit fördern und im Falle einer Krankheit den Heilungsvorgang unterstützen können, darüber spricht Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal in seinem Vortrag am Dienstag, 04. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass ist um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservie-rungen nicht möglich.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen (4. – 25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Die drei nachfolgenden Themen sind Psychose, Depression bei Kindern sowie Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Am Wochenende bieten die Bezirkskliniken ein abwechslungsreiches Programm zum Thema Älter werden

Ansbach, den 09.09.2016 - Auch am Wochenende ist am Stand des Bezirksklinikums Ansbach auf der Kontakta ein abwechslungsreiches Programm geboten. Der Samstag steht unter dem Thema „Fit im Alter“.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation informieren zum Behandlungsangebot, mit dem ältere Menschen zum Beispiel nach einem Sturz oder einem Schlaganfall wieder fit für ein Leben zu Hause gemacht werden sollen. Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, ihr Gleichgewicht und Sturzrisiko zu testen oder ihre Vitalzeichen kontrollieren zu lassen.

Am Sonntag stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ihre Station vor. Auch hier können Besucher ganz praktischen Nutzen daraus ziehen, indem sie zum Beispiel an einem computergestützten Konzentrations- und Gedächtnistest teilnehmen. Besonders Mutige sind eingeladen, am Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ teilzunehmen.

Ebenfalls dabei ist der Zauberer Helmuto, der große und kleine Besucher mit seinen Tricks in den Bann zieht.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Ausstellung in der Kirche des Klinikums am Europakanal Erlangen

Erlangen, 08.09.2016  - Am Sonntag, 18. September 2016 findet um 10 Uhr ein Gottesdienst in der Kirche im Klinikum am Europakanal statt, bei dem die Ausstellung „Über-Wunden“ von Herbert Küfner eröffnet wird.

Die Ausstellung  zeigt drei zusammenhängende Zyklen zum Mensch-Sein. Es geht um menschliches Leid, menschliche Tugend und die heilenden Geistesgaben Gottes. „Es gibt im Glaube die Zuversicht, dass auch das Schlimmste, was es auf Erden geben mag, heute schon ansatzweise und einmal ganz überwunden sein wird“, erklärt der Künstler sein Ausstellungskonzept. In der Ausstellung sind wie bei einem Webstück die vier philosophischen Kardinal-Tugenden verwoben mit Andeutungen heutigen Leids, die persönlich und fast unendlich erweitert werden könnten und Geistesgaben Gottes, die dazu anregen in neuer Weise mit den Wunden umzugehen.

Am Freitag, den 23. September lädt Küfner außerdem von 16:00 – 17:00 Uhr zur gemeinsamen Begegnung und zum Austausch über die Bilder.

Herbert Küfner war von 2000 bis 2014 Pfarrer an der Martin-Luther-Kirche in Erlangen-Büchenbach. Zum Malen kam er über ein Austellungsprojekt der Kunsttherapie des Klinikums am Europakanal in seiner Kirche. Die sprechenden, spontanen Bilder psychisch kranker Menschen zeigten für ihn, dass jeder und jede kreative Begabungen hat, die es nur zu entdecken gilt. Seitdem malt er in unterschiedlichen Techniken, meist in einem assoziierenden Stil, der dem unbewussten Prozess bei der Bildentstehung Raum lässt. Eine starke, kreative Kraftquelle wurde das Malen für ihn, als vor mehr als zehn Jahren die Parkinson-Krankheit bei ihm diagnostiziert wurde. „Es hilft mir, meine Krankheit gut anzunehmen, manches im Malen zu verarbeiten, insgesamt kreativ zu bleiben, immer noch positiv mit neuen Erfahrungen im Leben zu rechnen“, beschreibt Küfner. 

Die Ausstellung ist vom 18. September bis 27. November 2016 täglich von 8:00 – 19:00 Uhr in der Kirche im Klinikum am Europakanal Erlangen zu besichtigen. 

Am dritten Messetag informiert die Kinder- und Jugendpsychiatrie über ihr Angebot

Ansbach, 08.09.2016 - Am dritten Messetag der Kontakta, Freitag, den 9. September 2016, stellt sich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vor. Der Chefarzt der Klinik, Dr. Andreas Meyer, beantwortet direkt am Stand die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen seiner Klinik erklärt er das umfassende Behandlungsangebot.

Begleitet werden sie dabei am Vormittag von zwei Therapiehunden aus der Klinik. Die Mitarbeiter erklären, wie Therapie mit Tieren funktioniert und wie mithilfe der Hunde die Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann.

Nachmittags können die Besucher dann Wissenswertes zum Thema Medienkompetenz erfahren.

Große und kleine Besucher können sich nachmittags außerdem wieder von den spannenden Tricks des Zauberers Helmuto „verzaubern“ lassen.

 

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach informiert auf der Kontakta

Ansbach, 07.09.2016 – Gewalt verhindern bevor es zu einer Straftat kommt: Dieses Ziel hat die Präventionsambulanz der Klinik für Forensische Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren am zweiten Messetag, Donnerstag, den 8. September, am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken über ihr Behandlungsangebot und wollen mit einem informativen Quiz Vorurteile und Missverständnisse rund um das Thema Psychiatrie und psychische Erkrankungen aufklären.

Auch an diesem Tag wird der Zauberer Helmuto am Stand sein und Groß und Klein verzaubern.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Morgen startet die Kontakta – Bezirksklinikum Ansbach informiert über Alkoholentwöhnung

Ansbach, 06.09.2016 – Wissenswertes rund um das Thema Alkohol erfahren Besucherinnen und Besucher am ersten Tag der Kontakta am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Interessierte können an einem Alkoholquiz teilnehmen und mit sogenannten „Rauschbrillen“ einen Alkoholrausch simulieren, um zu erkennen, wie sich die eigene Wahrnehmung dabei verändert. Darüber hinaus informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchtrehabilitation über die Behandlungsangebote ihrer Station.

Zauberer Helmuto wird außerdem die kleinen und großen Messebesucher mit seiner Fingerfertigkeit zum Staunen bringen.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Beziehungen aus medizinischer Sicht

Engelthal, 01.09.2016 – Der Mensch ist ein soziales Wesen und daher nicht gerne auf Dauer alleine. Beziehungen sind wichtig für uns, da sie uns Sicherheit geben. Wir brauchen andere Menschen, denen wir vertrauen können und mit denen wir Krisen meistern und gemeinsame Momente erleben können.

„Bei der Geburt entsteht die erste Bindung, nämlich zur Mutter. Diese ist entscheidend dafür, wie wir unsere späteren Beziehungen und Bindungen gestalten“, erklärt Dr. Christina Stößel. Am Dienstag, den 13. September 2016, von 18:00 – 19:30 Uhr hält die Oberärztin in der Frankenalb-Klinik Engelthal einen Vortrag zu „Beziehungen aus medizinischer Sicht“. Im Vortrag geht es darum, welche verschiedenen Bindungstypen es aus psychologischer Sicht gibt, welchen Einfluss Persönlichkeitsfaktoren und Hormone auf Bindungen haben und wie die Phasen einer Beziehung verlaufen. Außerdem wird diskutiert, an welchen Stellen sich Schwierigkeiten oder Probleme in einer Beziehung entwickeln können und welchen Einfluss eine Trennung auf das psychische Wohlbefinden haben kann – von der normalen Trauerreaktion bis hin zur Entwicklung von Depressionen.

Der Vortrag mit anschließender Diskussion richtet sich an alle Interessierten und findet im Multifunktionsgebäude (am Veranstaltungstag ausgeschildert) in der Frankenalb-Klinik Engelthal statt. Der Eintritt ist frei. 

Medizinische Vortragsreihe startet im Herbst

Nürnberg, 30.08.2016 – „Burn-Out“ bekommen nur Manager, hyperaktive Kinder sind schlecht erzogen und Menschen mit einem Suchtproblem haben einfach keine Disziplin. So oder ähnlich können Vorurteile lauten, die sich bei psychischen Erkrankungen hartnäckig halten. Auch bei Anschlägen oder Amokläufen machen schnell Mutmaßungen über die psychische Verfassung der Täter die Runde.

Ein wichtiger Schritt zum Abbau von Vorurteilen sind fundierte Informationen zu den Krankheitsbildern. Psychische Erkrankungen gehören ebenso zum Alltag wie körperliche Krankheiten und können jeden treffen. Die Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb bereits zum sechsten Mal die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit im Haus Eckstein in Nürnberg. Chefärzte aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen darüber, wie psychische Krankheiten erkannt und behandelt werden können. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher nutzten bei den vergangenen Veranstaltungen bereits die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. 

Die Reihe im Herbst findet an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen, jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3 in Nürnberg statt.Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

 

Die einzelnen Vorträge im Überblick: 

Zeit: immer dienstags, zwischen 18:30 -20:00 Uhr 
Ort: Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg 


Dienstag, 4. Oktober 2016: "Macht Essen glücklich?"
Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal

Dienstag, 11. Oktober 2016: "Wie tickt das Gehirn in der Psychose?"
Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach

Dienstag, 18. Oktober 2016: "Können Kinder depressiv sein?"
Dr. Andreas Meyer, Chefarzt Kinder- und Jugendpsychiatrie im Bezirksklinikum Ansbach
Dienstag, 25. Oktober 2016: "Was tun gegen Angst, Panik und Phobie?"
Dr. Andreas Ahnert, Chefarzt im Klinikum am Europakanal 

Das Bezirksklinikum Ansbach präsentiert sich auch in diesem Jahr auf der Kontakta

Ansbach, 25.08.2016 - Psychische Erkrankungen gehören zum Alltag. Das zeigen die vielfältigen Themen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksklinikums Ansbach auf der diesjährigen Kontakta vorstellen werden. An den fünf Messetagen können interessierte Messebesucherinnen und -besucher unter anderem ihr Wissen zum Thema Alkohol auffrischen, etwas über Forensik und Psychiatrie erfahren, zwei Therapiehunde der Kinder- und Jugendpsychiatrie kennenlernen und an einem computergestützten Gedächtnistraining teilnehmen. Darüber hinaus informiert die Klinik für Geriatrische Rehabilitation darüber, wie man Pflegebedürftigkeit vermeidet und testet das Gleichgewicht sowie das Sturzrisiko.

Zusätzlich wird an allen Tagen der Ansbacher Zauberer Helmuto die Besucher am Stand mit seinen Tricks und Kunststücken begeistern. Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Im Folgenden finden Sie das komplette Programm:

Mittwoch, 07.09.2016
Alkoholentwöhnung: Test mit Rauschbrillen, Alkoholquiz
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Donnerstag, 08.09.2016
Präventionsambulanz: Quiz rund um Psychiatrie und Prävention
Klinik für Forensische Psychiatrie

Freitag, 09.09.2016
Gedächtnistraining am Computer, Medienkompetenz, Fragen an den Chefarzt Dr. Meyer, Vorstellung der Therapiehunde Kira und Spitha
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Samstag, 10.09.2016
Informationen und Tipps zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit, Test des Gleichgewichts und Sturzrisikos, Vitalzeichenkontrolle, Vorstellung der Behandlungsangebote der Klinik
Klinik für Geriatrische Rehabilitation

Sonntag, 11.09.2016
Gerontopsychiatrie: Vorstellung der Stationsangebote, computergestützter Gedächtnis- und Konzentrationstest, Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ 
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik