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Bezirkskliniken Mittelfranken und ANregiomed bauen ihre Zusammenarbeit aus

Gemeinsame Pressemeldung der Bezirkskliniken Mittelfranken und ANregiomed

Heute haben die Verwaltungsräte der Bezirkskliniken Mittelfranken und von ANregiomed einer detaillierten Vereinbarung der Vorstände zugestimmt. Die Verwaltungsratsvorsitzenden Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Bezirkstagspräsident Richard Bartsch haben in den letzten Wochen zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die jetzt be-schlossene Vereinbarung ausgearbeitet. Demnach soll die Neurologie mit Akutneurologie und Schmerztherapie zum 1. April 2015 von den Bezirkskliniken Mittelfranken an ANregiomed übergehen. Gleichzeitig soll ein Zentrum für Altersmedizin in der Trägerschaft der Bezirkskliniken Mittelfranken in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen beiden Klinikunternehmen aufgebaut werden.

„Ich begrüße die erzielte Einigung als einen guten Weg für die Zukunft der Versorgung in Westmittelfranken“, so der Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken Helmut Nawratil. ANregiomed-Vorstand Dr. Andreas Goepfert freut sich über die nun getroffene Regelung, „mit der wir gemeinsam eine hervorragende Lösung für die Zukunft der neurologischen und schmerztherapeutischen Versorgung der Menschen in unserer Region gefunden haben“.

Bereits in den vergangenen Jahren, zuletzt mit der „Kooperationsvereinbarung zur neurologischen Versorgung in der Stadt und im Landkreis Ansbach“ vom 15. April 2011, haben die beiden Klinikunternehmen eine optimierte neurologische Versorgung in Westmittelfranken angestrebt. Zu diesem Zweck wurde zunächst eine Schlaganfalleinheit am Klinikum Ansbach errichtet, für die das Personal von den Bezirkskliniken Mittelfranken überlassen wird; ferner wurde die Abteilung Akutneurologie des Bezirksklinikums Ansbach in neue angemietete Räumlichkeiten am Klinikum Ansbach ausgelagert. Mit der aktuellen Vereinbarung wird nun der Übergang der Trägerschaft der neurologischen Abteilungen des Bezirksklinikums Ansbach auf ANregiomed sowie die Errichtung eines „Ansbacher Zentrums für Altersmedizin“ angegangen.

Erfolgreiche Spendenaktion der Bezirkskliniken Mittelfranken

Erlangen, 15.12.2014 – Insgesamt 7.950 Euro haben die Bezirkskliniken Mittelfranken bei ihren Geschäftspartnern für die Erlanger Beck Kinderfonds Stiftung gesammelt und diesen Betrag auf die stolze Spendensumme von 10.000 Euro erhöht. „Mit dieser Spendensammelaktion wollen wir besonders den Jüngsten in unserer Gesellschaft helfen und gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern die vorbildliche Arbeit der Beck Kinderfons Stiftung unterstützen.“, sagte Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Am vergangenen Samstag hat er im Rahmen der Erlanger Waldweihnacht die gesammelten Spenden symbolisch an Petra Beck, Vorstand der Beck Kinderfonds Stiftung, übergaben. Die Beck Kinderfonds Stiftung unterstützt benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Region.

Folgende Firmen haben die Spendensammelaktion der Bezirkskliniken Mittelfranken unterstützt:

  • Kupfer & Sohn, Nürnberg
  • Carl-Korth-Institut, Erlangen
  • eptima GmbH, Kleinmachnow
  • Ullmer GmbH + Co. KG, Bad Neustadt a.d. Saale
  • Labor Dr. Gärtner & Kollegen, Ravensburg
  • Breitenbach Software, Tiefenbach
  • NextHealth GmbH, Berlin
  • Autohaus Josef Pickel, GmbH & Co. KG, Erlangen
  • TMC Warzinek, Gauting
  • Unternehmensgruppe Dr. Loew, Wernberg-Köblitz
  • Pauly GmbH, Leingarten
  • Neuberger Gebäudeautomation GmbH, Rothenburg
  • Erhard Goebel GmbH, Erlangen
  • Gütersloher Organisationsberatung GmbH, Gütersloh
  • Neumann und Neumann Software und Beratungs GmbH, Steingaden
  • Konrad Böhnlein GmbH & Co. KG, Bamberg
  • IKS Network, Bamberg
  • eger + eger Personalmanagement GmbH, Ansbach
  • T+E Humuswerk, Bechhofen
  • Loy & Hutz AG, Freiburg
  • Henrichsen AG, Straubing
Vortrag in der Wärmestube Ansbach

Ansbach, 11.12.2014 – Am Mittwoch, 17. Dezember 2014, findet um 16.00 Uhr in der Wärmestube Ansbach, Karolinenstraße 29 bei Plätzchen und Tee eine Informationsveranstaltung für Betroffene, Angehörige und Betreuende zum Behandlungsangebot der Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach statt.

Die Präventionsambulanz soll an Schizophrenie erkrankte Menschen, die zu Gewalttaten neigen, davor bewahren, eine Straftat zu begehen. Nach einer ausführlichen Diagnose, bietet das Team der Präventionsambulanz in Ergänzung zur Behandlung bei einem niedergelassenen Arzt oder Psychologen therapeutische und sozialpsychiatrische Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem regelmäßige Hausbesuche, individuelle Gespräche mit einem Bezugsmitarbeiter und Gruppentherapien.

Weitere Informationen zum Angebot der Präventionsambulanz gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de oder unter www.stopp-die-gewalt-in-dir.de.

Trialog für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer

Erlangen, 04.12.2014 – Am Donnerstag, dem 11. Dezember 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Die Verantwortung der Angehörigen und der ‚Profis’“.

Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Studierende und Lehrkräfte der Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl musizieren

Ansbach, 03.12.2014 – Am Donnerstag, 11. Dezember 2014, findet um 19.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein Adventskonzert mit Studierenden und Lehrkräften der Berufsfachschule für Musik Dinkelsbühl statt. Die Sopranistin Julia Küsswetter, der Organist Georg Schütz und der Chor der Berufsfachschule für Musik unter der Leitung von Uwe Münch führen unter anderem Werke von Georg Friedrich Händel und Felix Mendelssohn Bartholdy auf. Der Eintritt ist frei.

Zur besonderen Atmosphäre während des Konzerts in der Kirche des Bezirksklinikums trägt auch die fränkische Handwerkerkrippe bei, die noch bis einschließlich 11. Januar 2015 täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr zu besichtigen ist.

Der Verwaltungsrat verabschiedet den Wirtschaftsplan 2015 für die Bezirkskliniken Mittelfranken

Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken hat unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch den Wirtschaftsplan 2015 für die Bezirkskliniken Mittelfranken verabschiedet. Das besondere an dem von Vorstand Helmut Nawratil vorgelegten Plan ist: Das erste Mal seit dem wirtschaftlichen Einbruch in 2011 planen die Kliniken wieder ein positives Ergebnis. Bei einem Umsatz von 175 Millionen Euro ist für 2015 ein positives Jahresergebnis von 2,5 Millionen Euro vorgesehen.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken sind mit ihren Kliniken, Heimen und Ambulanzen an acht Standorten in Mittelfranken vertreten. Rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind jährlich für etwa 50.000 Patientinnen und Patienten da.

Bezirkstagspräsident Bartsch dankte Vorstand Nawratil und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirkskliniken Mittelfranken, die mit ihrer Leistung bereits heute diese guten Aussichten für die Zukunft möglich gemacht haben.

Feierliche Eröffnung am 28. November

Ansbach, 21.11.2013 – Am Freitag, den 28. November 2014 findet um 16.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach die feierliche Eröffnung der Handwerkerkrippe statt. Nach der Begrüßung durch den Kaufmännischen Leiter des Bezirksklinikums Ansbach, Markus Calana, und einem Grußwort von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch stellt das Krippenteam Geschichte und Besonderheiten der fränkischen Handwerkerkrippe vor. Anschließend werden die Klinikseelsorger ein feierliches Innehalten an der Krippe abhalten. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von der Organistin Hildegard Zöller.

Bis einschließlich zum 11. Januar 2015 kann die Handwerkerkrippe täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr besichtigt werden. Führungen finden von 14.00 bis 16.00 Uhr statt – außer am Tag des Adventskonzerts, am 11. Dezember 2014.

Über die Handwerkerkrippe
„Bauet eine Krippe zum Lobe des Herrn, aber bauet sie nach eurer Heimat“ – dieser Spruch des Franz von Assisi inspirierte vor über 20 Jahren den Leiter der Berufsschule Rothenburg-Dinkelsbühl, Oberstudiendirektor Günther Heyn, dazu, mit Schülern und Lehrern für das Bezirksklinikum Ansbach eine Wendekrippe zu bauen. Seit dieser Zeit ist die Krippe zu einem ganzen Dorf angewachsen. Neben weihnachtlichen Szenen sind auf gut 50 Quadratmetern fränkische Miniaturgebäude, handgeschnitzte und fränkisch gekleidete Handwerkerfiguren, nachgestellte Alltagsszenen und ein üppig ausgestatteter Wochenmarkt zu bestaunen.

Geschichten, Informationen und Anekdoten rund um die Handwerkerkrippe gibt es in einem 2012 erschienenen Bildband. Das Buch kostet 16,90 Euro und ist im Buchhandel sowie an der Pforte des Bezirksklinikums Ansbach erhältlich.

Jahresabschlusstreffen mit Erfahrungsaustausch

Ansbach, 21.11.2014 – Am Dienstag, 2. Dezember 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Das Dezembertreffen ist zugleich die Jahresabschlussfeier und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu dem Thema „Leben mit psychisch Erkrankten“ auszutauschen und zu diskutieren.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Weihnachtsgeschenke und Mitmachaktionen für Groß und Klein

Engelthal, 20.11.2014 – Vorweihnachtliche Stimmung gibt es wieder auf dem Weihnachtsbasar der Frankenalb-Klinik Engelthal zu erleben und zwar am Sonntag, den 30. November 2014, von 13.00 bis 16.30 Uhr Auf dem Klinikgelände in der Reschenbergstraße 20 verkaufen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Weihnachtsgestecke, kunsthandwerkliche Geschenke und Leckereien. Für die kleinen Besucher kommt außerdem der Nikolaus zu Besuch. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet vom Posaunenchor Engelthal.

Weitere Programmpunkte sind der Besuch des Hersbrucker Christkinds um 14.00 Uhr und die Führung durch die Klinik um 15.00 Uhr.

Trialog für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer

Erlangen, 20.11.2014 – Am Donnerstag, dem 27. November 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Bei diesem Treffen können die Teilnehmer eigene Themen besprechen.

Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Ausblick nächster Termin:

  • 11. Dezember: Die Verantwortung der Angehörigen und der „Profis“
Gottesdienst am 23. November 2014 zum Gedenken an die Opfer der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach während der Zeit des Nationalsozialismus

Ansbach, 14.11.2014 – Am Totensonntag, den 23. November 2014 findet um 10.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach während der Zeit des Nationalsozialismus statt. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen.

In der Zeit zwischen 1939 und 1945 wurden in Deutschland Gräueltaten an psychisch kranken Menschen begangen, so auch in der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach. Über 2.000 Patienten, darunter auch Kinder, wurden in Tötungsanstalten deportiert oder starben an den Folgen unzureichender Ernährung. Schon seit einiger Zeit beschäftigt sich das Unternehmen mit der Rolle der früheren Heil- und Pflegeanstalt beim sogenannten Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten und dem Gedenken an die Opfer. Das Mahnmal für die Opfer bildet den zentralen Ort des Gedenkens am Bezirksklinikum Ansbach. Weitere Orte auf dem Klinikgelände, die an die Geschehnisse im Dritten Reich erinnern, sind unter anderem ein spezieller Ausstellungsraum des Psychiatriemuseums sowie eine Gedenktafel im Verwaltungsgebäude, die bereits im Jahr 1992 angebracht wurde.

Genau einen Monat und ein Tag vor Weihnachten lädt das Klinikum am Europakanal in Erlangen zu einem Adventsmarkt am Sonntag, den 23. November 2014, von 13:00 – 17:00 Uhr ein.

Im Festzelt am Klinikeingang wartet ein kreatives und weihnachtliches Angebot auf die Besucherinnen und Besucher. Mitarbeiter der Gärtnerei verkaufen weihnachtliche Gestecke und das Team der Ergotherapie bietet einen Einblick in die Arbeit und Gestaltung von Werkstücken. Neben einem Bücherflohmarkt können sich Besucher an Informationsständen über verschiedene Behandlungs- und Betreuungsangebote sowie die Aufgaben von Kirche und Seelsorge informieren.

Mitarbeiter der AWO-Kinderkrippe schminken die kleinen Besucher und für die Eltern öffnet die neue Kinderkrippe ihre Pforten. Mit einer Pferde-Kutschfahrt über das Gelände des Klinikums können die Besucher einen Eindruck von der parkähnlichen Anlage gewinnen. Die Küche sorgt mit Kaffee und hausgemachten Kuchen sowie Herzhaftem vom Grill für das leibliche Wohl. Die musikalische Begleitung übernehmen die „Regnitzer Saitenmusiker“.

Mehr Infos in unseren Veranstaltungen.

Vernissage und Ausstellung in der Frankenalb-Klinik Engelthal

Engelthal, 05.11.2014 – Am Freitag, den 14. November 2014 lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal um 19.00 Uhr zu einer Vernissage in die Reschenbergstraße 20 in Engelthal ein. Unter dem Motto "Meine bunte Welt" wird Acrylmalerei von Barbara Orlicz-Welcz ausgestellt.

Die in Chelm (Polen) geborene Barbara Orlicz-Welcz begann 2009 autodidaktisch mit Acrylmalerei. Die studierte Biologin kam im Jahr 1987 nach Deutschland und arbeitete dort kurz in verschiedenen Berufen, bevor sie eine Festanstellung als MTA in der Uni Erlangen bekam.

2011 erkrankte sie an einer Depression. In der Kunsttherapie der Frankenalb Klink fand sie die nötige Ruhe, sich der Malerei zu widmen.

Musikalisch begleitet wird die Vernissage von dem Klarinettenquartett "Holzherbei". Die Ausstellung ist bis zum 24. Januar 2015 täglich zwischen 9.00 und 20.00 Uhr im Eingangsbereich der Frankenalb-Klinik zu besichtigen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkaufen Gebrauchtes für einen guten Zweck

Ansbach, 31.10.2014 – Am Samstag, 8. und Sonntag, 9. November 2014 findet jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr ein Flohmarkt im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, statt.

Veranstaltet wird der Flohmarkt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksklinikums. Der Erlös aus dem Verkauf der zum großen Teil von Beschäftigten gespendeten Flohmarktartikel wird ausschließlich zur Unterstützung therapeutischer Maßnahmen für Patienten des Bezirksklinikums verwendet. Dazu zählen unter anderem die Durchführung von Veranstaltungen und Ausflügen für Patienten sowie die Anschaffung therapeutischer Materialien.

Krankheiten des höheren Lebensalters stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung

Ansbach, 28.10.2014 – Das diesjährige Ansbacher Geriatrieforum findet am Freitag, 14. November 2014 um 14.00 Uhr im Saal „Mittelfranken“ des Bezirksrathauses in Ansbach statt. Veranstaltet wird das Forum von dem Bezirksklinikum Ansbach und dem VdK Kreisverband Ansbach. Dr. Reiner Weisenseel, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach wird als Moderator durch die Veranstaltung führen.

Augenerkrankungen beeinträchtigen in erheblichem Maße die Lebensqualität im Alter. Deswegen informiert Dr. Axel Jaksche, Facharzt für Augenheilkunde in Ansbach, darüber, welche Augenerkrankungen es im Alter gibt und was man tun kann, um ein Leben lang gut sehen zu können.

Auch Alterszucker ist ein Thema, mit dem viele ältere Menschen zu tun haben. Wie er entsteht, wie er behandelt wird und was Betroffene dagegen tun können, darüber spricht Dr. Bruno Fleischmann, Oberarzt am Klinikum Ansbach.

Der Nachmittag schließt mit einem Vortrag von Dr. Gerhard Schanzer, Palliativmediziner und Oberarzt am Klinikum Ansbach. Er zeigt, welche palliativmedizinischen Versorgungsangebote es für chronisch und unheilbar Kranke im Landkreis Ansbach gibt – sowohl ambulant als auch stationär.

Darüber hinaus bietet das Forum die Möglichkeit für Ärzte und Fachkräfte im Bereich Pflege und Sozialarbeit sowie für Angehörige und Betroffene, sich untereinander auszutauschen und an den Informationsständen mit Experten ins Gespräch zu kommen.

Bis zum 7. November kann man sich noch für das Geriatrieforum anmelden: per Mail bei elisabeth.leindecker‎@‎bezirkskliniken-mfr.de oder per Fax unter 0981 4653-1605. Weitere Informationen und ein ausführliches Programm gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de.

Der VdK Kreisverband Ansbach stellt sich vor

Ansbach, 27.10.2014 – Am Dienstag, 4. November 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Markus Schubert, Geschäftsführer des VdK Kreisverbands Ansbach, stellt das Tätigkeitsfeld des VdK vor und informiert über Pflegestufen, Unterstützung im Sozialrechtsbereich sowie wichtige Versorgungsaspekte.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Mit leisen Elektrofahrzeugen vom Autohaus Breitschwert erweitern die Bezirkskliniken Mittelfranken ihren Fuhrpark. Die Stadtwerke Ansbach, die Erlanger Stadtwerke sowie die N-ERGIE AG unterstützen die Bezirkskliniken Mittelfranken mit jeweils fünf Ladestationen.

Ansbach, Erlangen, Engelthal, 24.10.2014 – Mit fünf neuen Elektroautos (E-Golfs) gehen die Bezirkskliniken Mittelfranken neue Wege im Bereich Klimaschutz. Die Fahrzeuge stehen den Mitarbeitern an den Standorten in Ansbach, Erlangen und Engelthal zur Verfügung und werden sowohl für die Strecken zwischen den Standorten als auch für Fahrten in Erlangen und Umgebung eingesetzt werden. „Der Green Hospital-Gedanke, bei dem es darum geht die Bedürfnisse von Patienten und Mitarbeitern mit den Belangen Natur und Umwelt zu vereinen, ist Teil unserer Unternehmensstrategie“, betont Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Die Elektroautos sind dabei ein Baustein, um unsere Ökobilanz zu verbessern. Betankt werden die Fahrzeuge mit Ökostrom.“ „Für unsere Kliniken, die sich alle in Parkanlagen mit viel Grün befinden, hat nach der Gesundheit unserer Patienten die Gesundheit der Natur einen besonderen Stellenwert, so dass der Einstieg in die Elektromobilität eine logische und innovative Konsequenz ist“, so Bezirkstagspräsident Richard Bartsch.

Getankt wird umweltfreundlicher Strom
Mit jeweils fünf Wandstationen zum Aufladen von Elektroautos unterstützen die kommunalen Energiedienstleister, die Stadtwerke Ansbach, die Erlanger Stadtwerke sowie die N-ERGIE Aktiengesellschaft aus Nürnberg die Bezirkskliniken an den Standorten Ansbach, Erlangen und Engelthal. Diese Energieversorger gehören zum des Ladeverbund Franken+, der in Summe 31 öffentliche Ladestationen in unserer Region betreibt.

„Wir möchten die umweltfreundliche Elektromobilität in Ansbach ausbauen und haben uns deshalb bereit erklärt, die Kosten für die Wandladestationen zu übernehmen“, erklärt Roland Moritzer, Geschäftsführer der Stadtwerke Ansbach. In diesem Zusammenhang weist er darauf hin, dass die neuen Elektroautos nicht nur emissionsfrei fahren, sondern zudem auch mit umweltfreundlichem Strom betankt werden. Dies gelte auch für die zwei Ladesäulen am Freizeitbad Aquella und am Montgelas-Platz, die öffentlich genutzt werden können. Auf dem Besucher-Parkplatz der Stadtwerke Ansbach wird zudem in Kürze eine weitere Ladestation errichtet. Die Stadtwerke selbst haben zwei Elektrofahrzeuge und ein E-Bike in ihrem Fahrzeugbestand.

Matthias Exner, Vorstand der Erlanger Stadtwerke AG, weist darauf hin, dass die neuen Elektroautos nicht nur emissionsfrei fahren, sondern zudem auch mit umweltfreundlichem Strom betankt werden. Dies gelte auch für die Ladesäulen am Erlanger Rathaus, die öffentlich genutzt werden können. Die Erlanger Stadtwerke haben fünf Elektrofahrzeuge und sechs E-Bikes in ihrem Fahrzeugbestand.

Die N-ERGIE engagiert sich seit 2008 im Bereich der Elektromobilität. Neben einer bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet von Nürnberg testet das Unternehmen innovative Ladesäulen und Fahrzeuge in ihrem Fuhrpark.

Ebenso wurden die Bezirkskliniken mit zwei weiteren Ladestationen vom Autohaus Breitschwert unterstützt. „Mit der Markteinführung des ersten Elektrofahrzeuges haben wir unsere Standorte in der Nürnberger Straße und Bandelstraße mit den Wallboxen ausgerüstet“ erklärte Klaus-Dieter Breitschwert. Auch hat das Autohaus Breitschwert seine Produktpalette um E-Bikes erweitert, die einerseits zum Verkauf oder Verleih stehen oder während des Werkstattbesuches kostenlos genutzt werden können.

Chefarzt Dr. Scholl spricht über die Erkrankung der Seele

Die Tage werden kürzer, das Sonnenlicht weniger – in der dunklen Jahreszeit entwickeln viele Menschen einen „Winter-Blues“. Sie fühlen sich traurig, müde und antriebslos. Manchmal führt diese Traurigkeit sogar in eine Depression. „Doch nicht nur die Jahreszeit kann ein Auslöser sein – es gibt viele andere Auslöser, wie zum Beispiel Ängste, Krankheiten oder Lebensveränderungen“, erklärt Dr. Hans-Peter Scholl, Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach.

Was bei einigen Menschen nur zu einer kurzzeitig gedrückten Stimmung führt, kann sich bei anderen zu einer schweren Erkrankung entwickeln. Alleine in Deutschland leiden aktuell rund vier Millionen Menschen an einer Depression. „Den Betroffenen fehlt die Freude am Leben“, sagt Dr. Hans-Peter Scholl und das belaste zumeist nicht nur die Patienten selbst, sondern vor allem auch die Beziehungen zu Angehörigen und Freunden. Die Symptome der Depression sind dabei aber nicht bei jedem Menschen gleich.

„So unterschiedlich die Auslöser einer Depression sein können – so unterschiedlich sind auch die Erscheinungsformen“, erklärt Dr. Scholl. Bei jungen Menschen äußere sich die Krankheit anders als bei älteren Menschen, bei Frauen anders als bei Männern.

Welche verschiedenen Arten der Depression es gibt und wie diese behandelt werden können, erklärt Chefarzt Dr. Hans-Peter Scholl vom Bezirksklinikum Ansbach, bei einem Vortrag am Dienstag, 28. Oktober 2014, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, 17:30 bis 19:00 Uhr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Trialog für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer

Erlangen, 23.10.2014 – Am Donnerstag, dem 30. Oktober 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Der 'informierte und selbstbestimmte Patient' – Ist er erwünscht?“.

Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Ausblick nächste Termine:

  • 27. November: Offener Trialog (ohne festgelegtes Thema)
  • 11. Dezember: Die Verantwortung der Angehörigen und der „Profis“
Klinikum am Europakanal bei den Erlanger Seniorentagen

Das Klinikum am Europakanal in Erlangen beteiligt sich mit einem vielfältigen Informationsangebot an den Erlanger Seniorentagen. Am Freitag, 24. Oktober 2014, steht das Team der Institutsambulanz und der Abteilung für Gerontopsychiatrie von 9-18 Uhr in der Heinrich-Lades-Halle an einem Infostand bereit. Besucherinnen und Besucher können sich über das ambulante und stationäre Behandlungsangebot informieren und direkt am Stand ihr eigenes Gedächtnis mit speziellen Übungen testen.

Am Samstag, 25. Oktober 2014, von 10-16 Uhr können sich Interessierte dann direkt vor Ort informieren und mit Shuttlebussen zum Tag der offenen Tür in die gerontopsychiatrische Tagesklinik des Klinikum am Europakanal fahren. In der teilstationären Einrichtung werden ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr tagsüber behandelt, können die Abende und Wochenenden jedoch zu Hause in Ihrer gewohnten Umgebung verbringen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen die Besucher durch das Haus und erklären das Behandlungskonzept und Therapieangebot.

Die Shuttlebusse fahren auch zum Haus Dreycedern, wo an diesem Tag ebenfalls ein Team der Institutsambulanz über das Behandlungsangebot informiert und mit allen Interessierten Gedächtnisübungen am Computer durchführt.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken auf der Consumenta 2014

Ansbach, 20.10.2014 – Stressbewältigung, gesunde Ernährung, Burnout – diese Gesundheitsthemen stehen auch in diesem Jahr am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken auf der Consumenta im Mittelpunkt. Als größtes Gesundheitsunternehmen präsentieren sich die Bezirkskliniken Mittelfranken im Gesundheitspark in Halle 4 der Consumenta.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Mitmachaktionen aus den Bereichen Psychiatrie und Neurologie. Mithilfe von „Rauschbrillen“ testen die Besucherinnen und Besucher beispielsweise die Auswirkungen von Alkohol und können sich dabei über Alkoholmissbrauch informieren. Ein besonderes Highlight ist der Besuch der beiden Therapiehunde der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Spitha und Picasso. Sie besuchen den Messestand und liefern ein anschauliches Beispiel für die tiergestützte Therapie. Wer möchte, kann vor Ort auch seine Konzentration testen oder sich von den Mitarbeitern Gleichgewichtsübungen zeigen lassen. Die Küchen der Bezirkskliniken Mittelfranken informieren außerdem über gesunde Ernährung.

Das komplette Standprogramm finden Sie hier.

Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal erklärt am 21. Oktober das Phänomen Angst

Sei es die Angst vor dem Nachbarshund, die Angst vor der nächsten Prüfung oder Höhenangst – bestimmte Ängste kennt jeder von uns. Doch wann sind Ängste normal und ab wann spricht man von einer psychischen Erkrankung?

„Angst ist ein notwendiger Bestandteil des menschlichen Daseins und beschützt uns vor Gefahren“, erklärt Prof. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik in Engelthal. Doch in manchen Fällen werde die Angst selbst zum Problem. „Nämlich dann, wenn sie ohne ersichtlichen Grund kommt oder die Reaktionen völlig übertrieben sind“, so Kraus.

Wer eine Angst- oder Panikstörung entwickelt, ist dann im Alltag oft eingeschränkt und reagiert mit starken körperlichen Symptomen, wie Schwitzen oder Zittern auf vermeidlich harmlose Situationen. „Die Lebensqualität der Betroffenen wird dadurch häufig erheblich vermindert“, berichtet der Chefarzt. Doch den richtigen Umgang mit der Angst kann man lernen. Selbstbeobachtung und Entspannungstechniken tragen dazu bei, die Angst in den Griff zu bekommen. „Auch Psychotherapie und Medikamente können in bestimmten Fällen sinnvoll sein“, rät Prof. Kraus.

Wie Ängste entstehen und wie man sie behandeln kann, erklärt der Chefarzt der Frankenalb-Klinik in Engelthal, Prof. Thomas Kraus, bei einem Vortrag am Dienstag, 21, Oktober 2014, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, 17:30 bis 19:00 Uhr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Insgesamt besteht die Reihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“ der Bezirkskliniken Mittelfranken aus vier Vorträgen, die jeweils dienstags von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg gehalten werden. Der letzte Vortrag ist am 28. Oktober.

Vortrag am 14. Oktober informiert über Suchterkrankungen

Egal ob Drogen, Medikamente oder Alkohol – ist ein Mensch süchtig, so gibt es für ihn kaum etwas Wichtigeres als dieses Suchtmittel. Die Abhängigkeit beeinflusst das ganze Leben und zerstört oft auch Freundschaften und Partnerschaften.

„Sucht bedeutet nicht immer nur die Abhängigkeit von einer Substanz, Menschen können auch von bestimmten Verhaltensweisen abhängig sein, zum Beispiel bei der Spielsucht oder Online-Sucht“, erklärt Oberärztin Christine Pönitz vom Bezirksklinikum Ansbach. In all diesen Fällen habe der Betroffene keine Selbstkontrolle mehr. „Darunter leidet vorallem auch das eigene Selbstbewusstsein“, ergänzt Pönitz. Suchterkrankungen kommen häufig auch bei Menschen vor, die bereits an einer anderen psychischen Erkrankung leiden, wie zum Beispiel einer Depression oder Angsstörung, „denn Tabletten, Alkohol oder Drogen helfen dabei, kurzfristig glücklicher und ent-spannter zu sein und verleiten damit zum regelmäßigen Konsum“, sagt Pönitz.

Die Oberärztin hat täglich mit Suchtpatienten zu tun und weiß, wie sehr die Sucht nicht nur das Leben der Betroffenen sondern auch der Angehörigen und Freunde bestimmt. Wie Sucht entsteht und wie Abhängigkeiten behandelt werden können, erklärt Christine Pönitz bei einem Vortrag mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, 17:30 bis 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Insgesamt besteht die Reihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“ der Bezirkskliniken Mittelfranken aus vier Vorträgen, die jeweils dienstags von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg gehalten werden.

Neuer Computertomograph im Klinikum am Europakanal in Betrieb genommen

Weniger Belastung für den Patienten und dennoch bessere Diagnoseergebnisse – über diese positive Entwicklung freut man sich im Klinikum am Europakanal in Erlangen. Heute wurde dort im im Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation des Klinikums am Europakanal Erlangen der neue Computertomograph der Firma Siemens im Wert von rund 400.000€ in Betrieb genommen.

 „Im Gegensatz zu dem vorherigen CT ist es nun möglich, die Bestrahlungsintensität pro Patient deutlich zu reduzieren“, erklärt der Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation, Dr. Detlef Kohl. So bekomme jeder Patient nur soviel Strahlung, wie für die jeweilige Aufnahme nach neuestem Stand der Technik unbedingt nötig sei. Auf diese Art und Weise kann die Strahlenbelastung insgesamt um bis zu 60 Prozent gesenkt werden. Durch die robuste Bauweise und die vergrößerte Öffnung des Geräts können nun außerdem auch schwergewichtige Menschen und Patienten mit Lähmungserscheinungen oder beatmete Patienten besser untersucht werden.

Obwohl das neue Modell schneller arbeitet sind nun genauere und detailreichere Aufnahmen möglich, die nicht durch das Atmen der Patienten verwackelt werden. Eine genaue Diagnose ist entscheidend für eine passgenaue Weiterbehandlung der Patienten, „sehr gute technische Ausstattung ist uns deswegen in unseren Kliniken besonders wichtig“, betont Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Die Investionen in das neue CT bezeichnet er als eine „Weichenstellung und Schritt in die Zukunft des Standortes Erlangen“.

„Für eine qualitativ hochwertige Diagnostik nehm wir gerne Geld in die Hand“, bekräftigt auch Bezirktagspräsident Richard Bartsch und freut sich darüber, dass die Bezirkskliniken Mittelfranken damit in der Region gut aufgestellt sind.

Jährlich werden im Klinikum am Europakanal rund 3.000 CT-Untersuchungen durchgeführt. Rund zwei Drittel der Untersuchungen finden in der Neurologie statt, bei einem Drittel werden Patienten aus der Psychiatrischen Abteilung untersucht. Die häufigsten Untersuchungsursachen sind dabei das Abklären eines Tumorverdachts, Untersuchungen bei Schädel-Hirn-Trauma und Schlaganfall sowie die Darstellung von Blutungen im Gehirn.

Oberarzt Dr. Albert Summ spricht über Borderline im Rahmen der Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit

Jeder von uns hat sie, seine eigenen Schwächen und persönlichen Tücken. Doch was gehört zur eigenen Persönlichkeit dazu und ab wann spricht man von einer Persönlichkeitsstörung?

Die „Borderline“- oder auch emotional- instabile Persönlichkeitsstörung zählt zu den häufigen Persönlichkeitsstörungen und ist nicht immer leicht zu erkennen. „Betroffene pendeln häufig zwischen dem Gefühl der inneren Leere und einer kaum erträglichen seelischen Anspannung“, erklärt Dr. Albert Summ, bereichsleitender Oberarzt der Psychosomatik im Klinikum am Europakanal in Erlangen. Die Symptome der Krankheit können sehr unterschiedlich sein, „häufiges Kennzeichen ist das sogenannte „Ritzen“ und andere Arten der Selbstverletzung, aber eben nicht nur“, fügt Dr. Albert Summ hinzu. Meist leiden die Betroffenen unter einem instabilen Selbstbild und haben komplizierte, oft extreme zwischenmenschliche Beziehungen: „Ich hasse dich, verlass mich nicht“.

Dr. Albert Summ behandelt täglich Boderline-Patienten in der Klinik und weiß daher, wie man die Krankheit erkennt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Sein Vortrag und die anschließende Fragerunde zum Boderline-Syndrom findet statt am Dienstag, 7. Oktober 2014, im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum 1.01, von 17:30 bis 19:00 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich Willkommen, der Eintritt ist frei.

Insgesamt besteht die Reihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“ der Bezirkskliniken Mittelfranken aus vier Vorträgen, die jeweils dienstags von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg gehalten werden. In der darauffolgenden Woche, am 14. Oktober, spricht Oberärztin Christine Pönitz vom Bezirksklinikum Ansbach darüber, wie sehr Sucht das Leben bestimmt.

Ärzte der Bezirkskliniken Mittelfranken geben Antworten auf Ihre Fragen

Depression, Angst, Sucht und andere psychische Erkrankungen sind längst keine Seltenheit mehr. Seelische Leiden sind mittlerweile sogar die Hauptursache für Berufsunfähigkeit – ist die Psyche angegriffen, so kann das auch zu ernsthaften körperlichen Beschwerden führen.

Ärzte der Bezirkskliniken Mittelfranken wollen mit der Vortragreihe zur Seelischen Gesundheit über psychische Erkrankungen aufklären und direkt die Fragen der Zuhörer beantworten. Die vier aufeinanderfolgenden Vorträge mit anschließender Fragerunde finden im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3 in Nürnberg, jeweils dienstags von 17:30 bis 19:00 Uhr statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Die Reihe startet am 7. Oktober mit einem Vortrag von Oberarzt Dr. Albert Summ zum Thema Borderline-Syndrom. Am 14. Oktober erläutert Oberärztin Christine Pönitz, wie sehr Sucht das Leben bestimmt. Eine Woche darauf, am 21. Oktober 2014, stellt Chefarzt Prof. Thomas Kraus die Frage, ob Ängste normal sind. Die Reihe endet mit einem Vortrag von Chefarzt Dr. Scholl zum Thema Depression am 28. Oktober.

Die einzelnen Vorträge im Überblick:

7. Oktober: „Das Borderline-Syndrom – erkennen und bewältigen“, Oberarzt Dr. Albert Summ, Klinikum am Europakanal

14. Oktober: „Wenn die Sucht das Leben bestimmt“, Oberärztin Christine Pönitz, Bezirksklinikum Ansbach

21. Oktober: „Die Angst vor der Angst – sind Ängste normal?“, Chefarzt Prof. Thomas Kraus, Frankenalb-Klinik Engelthal

28. Oktober: „Depression – der tausendköpfige Drache“, Chefarzt Dr. Hans-Peter Scholl, Bezirksklinikum Ansbach

Im Oktober und November 2014 veranstaltet der Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. gemeinsam mit dem Klinikum am Europakanal wieder eine kostenfreie Veranstaltungsreihe zum Thema „Psychische Erkrankungen“.

Im Oktober und November 2014 veranstaltet der Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. gemeinsam mit dem Klinikum am Europakanal wieder eine kostenfreie Veranstaltungsreihe zum Thema „Psychische Erkrankungen“. An acht Abenden können sich Menschen, die an einem Ehrenamt im Bereich Psychiatrie interessiert sind, Angehörige von psychisch Erkrankten oder einfach am Thema Interessierte informieren.

Die Veranstaltungsreihe beginnt am Mittwoch, 1. Oktober 2014, und findet bis zum 26. November 2014 jede Woche mittwochs statt (außer 29.10). Die zweistündige Veranstaltung beginnt jeweils um 18.30 Uhr, Veranstaltungsort ist das Klinikum am Europakanal.

Der Chefarzt der psychiatrischen Klinik, Dr. med. Andreas Ahnert, sowie die stellvertretende Chefärztin und weitere Oberärzte werden Vorträge zu verschiedenen psychischen Krankheitsbildern halten. Außerdem gibt es Vorträge zum Thema Gesprächsführung sowie über den Umgang mit psychisch Erkrankten und deren Angehörigen.

Um Anmeldung für die gesamte Veranstaltungsreihe bei der Leiterin des Betreuungsdienstes, Susanne Gillmann, wird gebeten.

Kontakt:
Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e. V.
Klinikum am Europakanal
Am Europakanal 71
91056 Erlangen
Telefon 09131 753-2501
info‎@‎betreuungsdienst-erlangen.de
www.betreuungsdienst-erlangen.de

Aktuelle Erkenntnisse zur Demenz - Ursachen, Symptome und Therapie

Am Dienstag, 7. Oktober 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Dr. med. univ. Pia Radißlovich, Ärztin im Bereich der Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, informiert über aktuelle Erkenntnisse zur Demenz und geht dabei auf Ursachen, Symptome und Therapie ein. Im Anschluss an den Vortrag geht die Referentin auch auf Fragen ein.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Welt-Alzheimertag am 21. September macht auf Demenzerkrankungen aufmerksam

Fast jeder von uns kennt Menschen, die von Demenz betroffen sind - sei es die Oma, der Nachbar oder ein Bekannter. Und das ist nicht verwunderlich, denn weltweit leiden – nach Angaben der deutschen Alzheimer-Gesellschaft e.V. – rund 44 Millionen Menschen unter der Erkrankung.

Seit mehr als 20 Jahren ist der 21. September deswegen offizieller „Welt-Alzheimer-Tag“, der auf die Situation der Erkrankten und deren Angehörigen aufmerksam machen will. Das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimer-Tages „Demenz- jeder kann was tun“ wird in den drei Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal bereits umgesetzt.

„Im Bezirksklinikum Ansbach arbeiten wir jeden Tag daran, dass Menschen mit Demenzerkrankungen richtig behandelt und unterstützt werden,“ sagt der Chefarzt der Psychiatrischen Klinik in Ansbach, Dr. Hans-Peter Scholl. Das multiprofessionelle Team testet dort in der Gedächtnis-Ambulanz die Patienten auf eine mögliche Demenzerkrankung.

Auch im Klinikum am Europakanal in Erlangen können Patienten, die an Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen leiden, viele verschiedene Behandlungsangebote wahrnehmen – je nach Schwere der Erkrankung. „Auf einer speziellen Station orientieren wir uns räumlich und personell genau an den Bedürfnissen Demenzerkrankter mit Verhaltensauffälligkeiten“, ergänzt Dr. Andreas Ahnert, Chefarzt der Psychiatrischen Klinik in Erlangen.

„Unser Ziel ist es, das körperliche und seelische Wohlbefinden der Betroffenen zu verbessern“, sagt Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik in Engelthal. Auch Patienten, die neben der Demenz noch weitere psychische Erkrankungen haben, kann geholfen werden. Begleiterkrankungen, wie beispielsweise eine Depression, können in der Klinik gut mitbehandelt werden.

In allen drei Kliniken ist sowohl eine ambulante Therapie, ein Aufenthalt in der Tagesklinik - bei dem man die Nächte und Wochenenden zuhause verbringt – als auch ein eine stationäre Aufnahme möglich.

Trialog für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer

Erlangen, 19.09.2014 – Am Donnerstag, dem 25. September 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Die Verantwortung der Betroffenen“.

Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Ausblick nächste Termine:

  • 30. Oktober: Der „informierte und selbstbestimmte Patient“ – Ist er erwünscht?
  • 27. November: Offener Trialog (ohne festgelegtes Thema)
  • 11. Dezember: Die Verantwortung der Angehörigen und der „Profis“
Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege feierten ihr Examen

23 Auszubildende der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach haben ihr Examen zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft bestanden und konnten ihren Abschied von der Ausbildung feiern. 14 Absolventen werden weiterhin am Bezirksklinikum Ansbach (oder bei den Bezirkskliniken Mittelfranken an den Standorten Erlangen) beschäftigt sein. Erstmal haben in diesem Jahr fünf Dual Studierende die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung beendet. Drei von den Absolventinnen werden in Teilzeit an den Be-zirkskliniken bleiben und nun die dreisemestrige Vollstudienphase beginnen. Für diese Zeit erhalten Sie weiter eine fundierte Begleitung von Seiten des Unternehmens. Durch dieses Angebot an akademischer Pflegeausbildung liegt das Bezirksklinikum Ansbach im Trend der Zeit.

Über die Ausbildung
Die Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem Unterricht und praktischen Einsätzen auf verschiedenen Stationen. Im Oktober werden 25 neue Schüler ihre Ausbildung in der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach beginnen. Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart im Jahr 2015 hat bereits begonnen.

Geriatrische Rehabilitation und Gerontopsychiatrie des Bezirksklinikums Ansbach informieren

Auch am Wochenende ist am Stand des Bezirksklinikums Ansbach auf der Kontakta ein abwechslungsreiches Programm geboten. Der Samstag steht unter dem Thema „Vermeidung von Pflegebedürftigkeit“. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation informieren zum Behandlungsangebot, mit dem ältere Menschen zum Beispiel nach einem Sturz oder einem Schlaganfall wieder fit für ein Leben zu Hause gemacht werden sollen. Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, ihr Gleichgewicht und Sturzrisiko zu testen oder ihre Vitalzeichen kontrollieren zu lassen.

Am Sonntag stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ihre Station vor. Auch hier können Besucher ganz praktischen Nutzen daraus ziehen, indem sie zum Beispiel an einem Computer gestützten Konzentrations- und Gedächtnistest teilnehmen. Ebenfalls dabei ist der Zauberer Helmuto, der große und kleine Besucher mit seinen Tricks in den Bann zieht.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist bis einschließlich 14. September von 10 bis 18 Uhr besetzt.

Tierische Begleiter - Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie stellt tiergestützte Therapie vor

Am dritten Messetag der Kontakta, Freitag, den 12. September 2014, stellt sich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vor. Der Chefarzt der Klinik, Dr. Andreas Meyer, beantwortet direkt am Stand die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen seiner Klinik erklärt er das umfassende Behandlungsangebot. Außerdem zeigen die Mitarbeiter Computerprogramme, die dabei helfen sollen die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit von Kindern zu verbessern.

Von 12-16 Uhr bekommt das Team dann tierische Unterstützung – zwei Therapiehunde der Klinik besuchen den Messestand. Die Mitarbeiter erklären, wie Therapie mit Tieren funktioniert und wie durch die Hunde die Behandlung von Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann. Große und kleine Besucher können sich nachmittags außerdem von den spannenden Tricks des Zauberers Helmuto „verzaubern“ lassen.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 10. bis 14. September von 10-18 Uhr besetzt.

2. Messetag - Präventionsambulanz stellt sich erstmals auf der Kontakta vor

Am zweiten Messetag, Donnerstag, den 11. September 2014, wartet eine Neuheit am Messestand der Bezirkskliniken Ansbach auf die Besucher. Ab 13 Uhr stellt sich dort die Präventionsambulanz der Klinik für forensische Psychiatrie vor. Unter dem Motto „Stopp die Gewalt in Dir“ unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern psychisch kranke Menschen, die zu Gewalt neigen. Ziel ist es, Straftaten zu verhindern und somit sowohl die potentiellen Täter als auch Opfer zu schützen, bevor etwas passiert.

Am Vormittag können sich die Besucherinnen und Besucher am Messestand über das Thema „Alkoholentwöhnung“ informieren. Wer Lust hat, kann an einem Alkoholquiz teilnehmen und mit sogenannten „Rauschbrillen“ einen Alkoholrausch simulieren, um zu erkennen, wie sich die eigene Wahrnehmung im Rausch verändert.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 10. bis 14. September von 10-18 Uhr besetzt.

Morgen startet die Kontakta - Bezirksklinikums Ansbach präsentiert Schmerztherapie

Wie geht man mit chronischen Schmerzen um? Welche Mittel können den Schmerz erträglich machen und welche Therapieangebote gibt es? Antworten auf diese Fragen geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Neurologie des Bezirksklinikums Ansbach am morgigen Mittwoch, 10. September 2014, auf der Kontakta.

Mitarbeiter aus dem Pflege- und Therapiebereich zeigen den Besucherinnen und Besuchern direkt am Stand, wie sie selbst wohltuende Auflagen und Wickel herstellen können, die beispielsweise bei Rücken-, Kopf-, oder Gliederschmerzen helfen. Außerdem informieren Sie die Besucher darüber, wie eine Schmerztherapie abläuft und welche weiteren Behandlungsmöglichkeiten in der Klinik angeboten werden.

Werkfeuerwehr des Bezirksklinikums Ansbach begrüßte erste Maschinistin

Werkfeuerwehr des Bezirksklinikums Ansbach begrüßte erste Maschinistin

Nina Leisner hat als erste Frau am Maschinistenlehrgang für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge bei der Werkfeuerwehr des Bezirksklinikums Ansbach teilgenommen. Gemeinsam mit ihren 12 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ansbach absolvierte sie erfolgreich die theoretischen und praktischen Abschlussprüfungen.

Der Lehrgang fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Ansbach statt. Die Auszubildenden beschäftigten sich mit Rechtsgrundlagen, Fahrzeug- und Motorenkunde, Pumpentechnik, Wasserentnahme und –förderung, und wendeten ihr Wissen gleich praktisch an,

Zusätzlich zu den bayernweit einheitlichen Lehrgangsinhalten wurden die Teilnehmer auf die kraftbetriebenen Geräte der Rüst- und Gerätewägen der Feuerwehr Ansbach geschult.

Die Werkfeuerwehr

Die Werkfeuerwehr des Bezirksklinikum Ansbach wurde im Jahr 1989 aufgrund gesetzlicher Vorgaben gegründet, die für Betriebe dieser Größe bestehen. Neben den zwei hauptamtlichen Leitern hat sie 51 nebenberufliche Mitglieder. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Klinikum beispielsweise im Pflegeberuf beschäftigt sind, können im Ernstfall jederzeit zum Einsatz gerufen werden. Im laufenden Jahr hat die Feuerwehr 78 Einsätze absolviert. Im Regelfall waren dies Standarteinsätze wie Brandmeldealarme oder Insekteneinsätze. Erst vor kurzem kam es aber auch zu einem Großeinsatz: Auslaufendes Kühlwasser hatte im IT Gebäude des Bezirksrathauses eine starke Rauchentwicklung verursacht, die von den Einsatzkräften aber schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Trialog für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer

Erlangen, 07.08.2014 – Am Donnerstag, dem 14. August 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Der Ablösungsprozess vom Elternhaus“.
Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.
Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Ausblick nächste Termine:

  • 25. September: Die Verantwortung der Betroffenen
  • 30. Oktober: Der „informierte und selbstbestimmte Patient“ – Ist er erwünscht?
  • 27. November: Offener Trialog (ohne festgelegtes Thema)
  • 11. Dezember: Die Verantwortung der Angehörigen und der „Profis“
Wirtschaftsergebnis 2013 zeigt die Kliniken weiterhin auf einem guten Weg

Ansbach, 30.07.2014 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken hat unter Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch den Jahresabschluss verabschiedet. Vorstand Helmut Nawratil hatte zuvor das endgültige Ergebnis des Wirtschaftsjahres 2013 vorgestellt. Mit dem seitens des Bezirkstages beschlossenen außerordentlichen Tilgungszuschuss weisen die Bezirkskliniken Mittelfranken für das Jahr 2013 ein Defizit von 4,4 Millionen Euro aus. Damit wurde das im Wirtschaftsplan kalkulierte Defizit von 4,5 Millionen leicht verbessert. Im Jahr 2012 lag das Defizit der Bezirkskliniken Mittelfranken noch bei 9,5 Millionen Euro. Für das Wirtschaftsjahr 2014 rechnet Vorstand Helmut Nawratil mit einer weiteren, deutlichen Verbesserung des Unternehmensergebnisses.

Bezirkstagspräsident Richard Bartsch zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Für die geleistete Arbeit bedanke ich mich ganz herzlich bei Herrn Nawratil und bei den Führungskräften sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirkskliniken Mittelfranken.“ Und Vorstand Helmut Nawratil ergänzt: „Nur weil sowohl die Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die Mitglieder des Verwaltungsrates den Weg mitgegangen sind, konnten wir diesen gewaltigen Kraftakt in einem überschaubaren Zeitraum schaffen.“

Konsequente Umsetzung der Strategie
Die schnelle Verbesserung des Wirtschaftsergebnisses ist vor allem auf die konsequente Umsetzung der neuen Unternehmensstrategie durch die Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirkskliniken Mittelfranken zurückzuführen. Aufbauend auf dem Zukunftskonzept hatte der Vorstand gemeinsam mit den Führungskräften die Strategie über mehrere Monate hinweg ausgearbeitet und Ende 2013 verabschiedet. Im September letzten Jahres waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen, ihre Gedanken, Ideen und Erfahrungen bei einer Strategiekonferenz in Fürth einzubringen. Die Resultate daraus wurden ebenfalls in die Strategie und die entsprechenden Maßnahmenpläne eingearbeitet. Die Unternehmensstrategie enthält klar definierte Zielsetzungen, Vorgaben zur Umsetzung und bietet somit einen sicheren Rahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Effizienz, der erbrachten Leistungen sowie des Arbeitsumfeldes. Bis spätestens Ende 2017 soll das Unternehmen auch dringend notwendige Investitionen, die nicht gefördert werden, aus eigener Kraft stemmen können.

Betroffene und deren Angehörige informierten sich über Behandlungsmöglichkeiten

Erlangen, 24.07.2014 – Muhammad Ali leidet daran, ebenso Michael J. Fox und auch Ottfried Fischer. Die drei prominenten Männer haben Parkinson. Rund zwei Millionen Menschen weltweit sind von dieser Krankheit betroffen, gut 250.000 davon in Deutschland. Im Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation (ZNR) des Klinikums am Europakanal Erlangen behandelt das Team um Chefarzt Dr. Detlef Kohl Betroffene – sowohl im Frühstadium als auch bei fortgeschrittener Erkrankung. Am vergangenen Mittwoch kamen rund 90 Betroffene und deren Angehörige in das ZNR, um sich über spezielle Therapieverfahren und Behandlungsansätze zu informieren. Ärzte des ZNR sowie des Universitätsklinikums Erlangen hielten Kurzvorträge und standen für Fragen zur Verfügung. Schwerpunkt war die Vorstellung der "Tiefen Hirnstimulation", ein operatives Therapieverfahren, das gerade bei fortgeschrittener Parkinson-Erkrankung eine Symptomverbesserung und damit eine deutlich verbesserte Lebensqualität bewirkt.

Neben der Vermittlung von therapeutischem Wissen hatte die Veranstaltung im ZNR noch eine zentrale Botschaft: Bewegung ist wichtig – und zwar in jedem Stadium der Krankheit. Aus diesem Grund luden die Veranstalter zum Abschluss des Informationsnachmittags zum Tanz ein. Die Tanzschule Rupprecht aus Erlangen leitete die Teilnehmer den Disco-Fox an und so konnten sich alle am Ende der Veranstaltung von der positiven Wirkung körperlicher Bewegung zur Musik überzeugen.

Trialog für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer

Erlangen, 25.07.2014 – Am Donnerstag, dem 31. Juli 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema "Der Umgang mit Gefühlen".

Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum "Wabene", Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Ausblick nächste Termine:

  • 14. August: Der Ablösungsprozess vom Elternhaus
  • 25. September: Die Verantwortung der Betroffenen
  • 30. Oktober: Der „informierte und selbstbestimmte Patient“ – Ist er erwünscht?
  • 27. November: Offener Trialog (ohne festgelegtes Thema)
  • 11. Dezember: Die Verantwortung der Angehörigen und der „Profis“
Seit 25 Jahren treffen sich ehemalige Patienten der Alkoholentwöhnung im Bezirksklinikum Ansbach

Ansbach, 16.07.2014 – Am Wochenende fand zum 25. Mal das traditionelle Ehemaligentreffen der Suchtrehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach statt. Das Team um den Leiter, Diplom-Psychologe Gerhard Grohe, konnte in diesem Jahr 177 Gäste, Ehemalige und ihre Angehörigen sowie aktuelle Patienten der Alkoholentwöhnung zum Treffen begrüßen. Für viele Ehemalige ist das Treffen in Ansbach mittlerweile ein fester Bestandteil ihres Sommerprogramms. Ein Patient ist bereits zum 25. Mal dabei, hat also kein einziges Treffen verpasst. Bei Kuchen, Kaffee, Tee und sonstigen – natürlich alkoholfreien Getränken – berichteten die ehemaligen Patienten mit Stolz über ihre Abstinenz, schilderten Probleme und Rückfälle oder erzählten über ihre aktuelle Lebenssituation.

Über die Suchtrehabilitation
Ziel der Therapie ist, die Bereitschaft zur dauerhaften Abstinenz zu fördern. Das Therapiekonzept der Suchtrehabilitation bietet verschiedene Behandlungsangebote. Als besonders positiv bewerten die Patienten die Autonomie und Eigenverantwortung, die sie während der Therapie erfahren. Schon früh erhalten sie Ausgang. So werden Erlebnisse, die sonst eigentlich der Therapie folgen, vorweg genommen und können zusammen mit dem Team verarbeitet werden. Auch die Angehörigen werden stark in die Therapie mit einbezogen.

Sommerfest des Soziotherapeutischen Wohnheims Ansbach

Ansbach, 11.07.2014 – Am Samstag, 19. Juli 2014 laden die Bewohner und Mitarbeiter des Soziotherapeutischen Wohnheims Ansbach, Feuchtwanger Straße 38 auf dem Gelände des Bezirksklinikums Ansbach, ab 14.00 Uhr ganz herzlich zu ihrem traditionellen Sommerfest ein. Das diesjährige Motto lautet „Gemeinsam sind wir stark“.

Nach einer kurzen Begrüßung und Grußworten ab 14.30 Uhr, wird ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und Mitmachaktionen zum Motto „Gemeinsamkeit erleben“ angeboten. Für die musikalische Umrahmung des Nachmittags sorgen die Bewohner des Soziotherapeutischen Wohnheims.

Über das Soziotherapeutische Wohnheim
Im Soziotherapeutischen Wohnheim der Bezirkskliniken Mittelfranken werden chronisch psychisch kranke Menschen betreut und abhängig von ihren individuellen Bedürfnissen versorgt. Ziel ist die ganzheitliche und bedarfsgerechte Betreuung sowie die Wahrung größtmöglicher Unabhängigkeit jedes einzelnen Bewohners von stationärer Betreuung.

Elf neue Behandlungsplätze in der Frankenalb-Klinik Engelthal

Engelthal, 09.07.2014 – Im Rahmen einer feierlichen Einweihung wurde die erweiterte Privatstation in der Frankenalb-Klinik Engelthal eröffnet. Ab sofort kann die Klinik elf Behandlungsplätze mehr für Privatpatienten und Selbstzahler sowie Zusatzversicherte und Beihilfeberechtigte anbieten. Zusammen mit dem ersten Teil der Privatstation – der bereits seit 2010 besteht – können nun insgesamt 27 Patientinnen und Patienten gleichzeitig aufgenommen werden.

"Ich freue mich, dass wir nun noch mehr Patientinnen und Patienten ein angemessenes Behandlungsangebot bei uns anbieten können", sagt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Die Räume, die zuvor eine psychosomatische Station beherbergten, wurden in einer halbjährigen Umbauphase für insgesamt 500.000 Euro komplett saniert und neu eingerichtet.

Auch Bezirksratpräsident Richard Bartsch lobte die Entwicklung und die Erweiterung des Angebots für Privatversicherte und Selbstzahler in der Region Mittelfranken. "Die schönen Räume und das wohltuende Ambiente tragen sicherlich zur Genesung bei", sagte er. Die Station ist über einen eigenen Eingang und eigenen Zufahrtsweg erreichbar und in einem zweistöckigen Atriumhaus in der Nähe des Hauptgebäudes der Klinik untergebracht. Neben den modern ausgestatteten Einzelzimmern mit Hotelcharakter können die Patienten beispielsweise einen Speiseraum mit Buffetangebot, eine Lounge und eine Sonnenterasse nutzen.

In Engelthal werden vor allem Patienten in Lebenskrisen, mit Burn-out und Depressionen behandeln. Unter dem Motto "Im Grünen zu sich finden" sollen die Patienten inmitten der wunderschönen Hersbrucker Schweiz zur Ruhe kommen.

Mehr Service für Patienten

Ansbach, 1.07.2014 - Großflächige Bilder, aktuelle Meldungen und eine übersichtliche Navigation – seit dem ersten Juli bieten die Bezirkskliniken Mittelfranken mit einer neuen Homepage einen besseren Service für Patienten.

Ein besonders Angebot ist der Einstieg in die Seite über verschiedene Krankheitsbilder. Nur einen Klick von der Startseite entfernt wird erklärt, woran man psychische Krankheiten – wie beispielsweise Depressionen, Suchterkrankungen oder Demenz – erkennt. Wer weiter liest erfährt, wie verschiedene Erkrankungen behandelt werden und was Betroffene und Angehörige konkret tun können. „Wir bieten den Patienten nun unabhängig von den Strukturen unserer Kliniken einen direkten Einstieg ins Thema und in die Behandlungsmöglichkeiten“, betont der Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken Helmut Nawratil. Darüber hinaus ist auch ein Einstieg über die ver-schiedenen Standorte leicht möglich.

Die Nutzer finden übersichtliche und ausführliche Informationen zu allen ambulanten, teilstationären und stationären Behandlungsangeboten an den verschiedenen Standorten. Sie bekommen den direkten Kontakt zu kompetenten Ansprechpartnern und wichtige Hinweise zur Anfahrt, der Anmeldung und dem Aufenthalt in der Klinik.

Auch Bewerber können nun schnell und direkt die nötigen Informationen zu Stellenangeboten und dem Jobeinstieg bei den Bezirkskliniken Mittelfranken recherchieren. Grundlegende Daten und Fakten zur Vergangenheit und Gegenwart des großen Klinikunternehmens sind ebenfalls übersichtlich dargestellt.

Führungen und Mitmachaktionen am 27. Juni im Bezirksklinikum Ansbach.

Ansbach, 23.06.204 - Im Rahmen des Wochenendes des Bezirks, laden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksklinikums Ansbach am Freitag, den 27.06.2014 zum Tag der offenen Tür ein. Zwischen 14.00 und 16.00 Uhr können Interessierte neben der Tagesklinik auch die Entgiftungs- und Motivationsstation für Alkohol- und Medikamentenabhängige S1, die gerontopsychiatrische Station 4/1 sowie die allgemeinpsychiatrische Station 6/1 der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik besichtigen. Ebenfalls zwischen 14.00 und 16.00 Uhr gibt es Führungen durch die Schmerztherapie. Des Weiteren findet von 15.00 bis 17.00 Uhr eine Führung in der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters statt. Treffpunkt für alle Interessenten ist im Erdgeschoss von Haus 28. Auch die Klinik für Geriatrische Rehabilitation kann besichtigt werden. Die Führung erfolgt im halbstündlichen Rhythmus zwischen 14.00 und 16.00 Uhr.

Das Thema der Krankenpflegeschule lautet: „Krankenpflege – ist das was für mich?“. Dort gibt es von 13.00 bis 15.45 Uhr Informationen rund um die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin/pfleger, sowie über berufliche Perspektiven nach der Ausbildung.

Auch die Psychiatrie-Dauerausstellung kann besucht werden. Auf insgesamt 250 Quadratmetern befinden sich dort Fotos über die Anfänge der „Kreisirrenanstalt“, Isolierungszellen und eine Darstellung über die Beteiligung der „Heil- und Pflegeanstalt“ am Euthanasieprogramm während des Nationalsozialismus. Außerdem sind Gegenstände der Therapie, der Pflege, der Werkstätten und der Verwaltung verschiedener Jahrgänge ausgestellt. So können sich Besucher einen guten Überblick über das Bezirksklinikum im Wandel der Zeit verschaffen. Die Führung beginnt um 15.00 Uhr, Treffpunkt ist der Besuchereingang von Haus 10.

Ein weiteres Highlight ist die Werksfeuerwehr des Bezirksklinikums Ansbach, die sich zwischen 13.00 und 16.30 Uhr vorstellt. So können Interessierte die Löschfahrzeuge aus der Nähe betrachten und eine praktische Übung mit dem Feuerlöscher durchführen. Für Kinder ist hierbei ein Spritzenhaus geboten. Daneben gibt es dieses Jahr eine von der Werksfeuerwehr veranstaltete Modenschau von Schutzkleidung, die von 14.30 bis 15.00 Uhr stattfinden wird. Von 15.30 bis 16.00 Uhr findet eine Demonstration technischer Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall statt.

Zudem stellen sich von 14.00 bis 17.00 Uhr die Klinikseelsorge und die Laienhelfer in der Kirche des Bezirksklinikums vor und geben einen Überblick über ihren Aufgabenbereich.  

Hierzu laden wir Sie herzlich ein!

Am Dienstag, 1. Juli 2014, geht es um das Thema Depression.

Ansbach, 20.06.2014 – Am Dienstag, 1. Juli 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Dr. Hans-Jürgen Schulz, Stationsarzt der Depressionsstation der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, informiert über Ursachen, Symptome und Therapie einer Depression. Im Anschluss an den Vortrag geht der Referent auch auf Fragen ein.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Thema: Das Recht auf Krankheit und auf Behandlung

Erlangen, 20.06.2014 – Zum 30. Mal findet die diesjährige Tagung der Laienhilfe in der Psychiatrie statt. Am Freitag, den 27. Juni 2014 treffen sich 9.00 bis 16.30 Uhr im Pacelli-Haus in Erlangen Interessierte und ehrenamtliche Helfer, um sich mit dem Thema „Das Recht auf Krankheit und auf Behandlung“ zu beschäftigen. Bei einer körperlichen Erkrankung ist die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Behandlung selbstverständlich. Aber wie ist das in der Psychiatrie? Was ist, wenn beispielsweise ein Patient die sinnvolle Medikation ablehnt oder nicht mehr zur Therapie geht? Diese und andere Fragen werden im Rahmen von Fachvorträgen und Arbeitsgruppen erörtert. Des Weiteren gibt es Vorträge unter anderem über psychiatrische Krankheitsbilder und einen Erfahrungsaustausch über Situationen im Ehrenamt.

Über den Betreuungsdienst
Der Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. feierte im letzten Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Aktuell engagieren sich zirka 50 Mitglieder ehrenamtlich im Besuchsdienst auf den Stationen, initiieren Gruppenangebote im Bereich der Alterspsychiatrie oder bieten Ausflüge an. Gemeinsam mit Chefarzt Dr. med. Andreas Ahnert und den Mitarbeitern der Klinik für Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik des Klinikums am Europakanal organisiert der Verein jedes Jahr ein Treffen der Laienhilfe in der Psychiatrie, um sich über Erfahrungen und Situationen im Ehrenamt zu informieren und auszutauschen.
Interessierte sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.klinikum-am-europakanal.de.

Erlangen, 20.06.2014 – Am Donnerstag, dem 26. Juni 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Was ist schon normal?“
Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich.

Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen. Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Ausstellungseröffnung mit musikalischer Umrahmung am Freitag, 27. Juni 2014.

Engelthal, 18.06.2014 – Am Freitag, den 27. Juni 2014 lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal um 19.00 Uhr zu einer Vernissage in die Reschenbergstraße 20 in Engelthal ein. Unter dem Motto „Die Suche geht weiter… nach vorn“ werden Mischtechniken mit Acryl, Pastellkreide und Naturpigmenten von Elke Jäger ausgestellt.

Die in München geborene Elke Jäger begann 2008 mit der Malerei in der Kunsttherapie der Frankenalbklinik. Seit 2010 arbeitet sie mit dem GAGA e.V., einer Selbsthilfegruppe psychatrieerfahrener Künstler. Mit zahlreichen Weiterbildungen erweitert sie kontinuierlich ihr Wissen und Können.

Musikalisch begleitet wird die Vernissage von der Percussiongruppe „Las Allegres“. Außerdem gibt es auch eine Skulpturenaustellung zu sehen. Die Ausstellung ist bis zum 19. September 2014 täglich zwischen 9.00 und 20.00 Uhr im Eingangsbereich der Frankenalb-Klinik zu besichtigen.

Wir freuen uns, Sie zur Vernissage begrüßen zu dürfen!

Ansbach, 30. Mai 2014 – Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Rückenschmerzen kennt jeder Mensch – und ist froh, wenn sie wieder weg sind. Für etwa acht Millionen Menschen in der Bundesrepublik aber ist der Schmerz täglicher Begleiter, oft über Jahre. Um auf die teilweise lückenhafte Versorgung, die Ursachen sowie die mögliche Behandlung dieser Krankheit aufmerksam zu machen, veranstaltet die Deutsche Schmerzgesellschaft am Dienstag, 3. Juni 2014, den Aktionstag gegen den Schmerz.

„Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn Schmerzen länger als sechs Monate anhalten“, erklärt Dr. Gerhard Hege-Scheuing, Leiter der Schmerztherapie am Bezirksklinikum Ansbach. Patienten, die zu ihm kommen, haben meistens schon einen längeren Leidensweg hinter sich. Bei vielen von ihnen begann der Schmerz mit einer akuten Erkrankung, zum Beispiel einer Gürtelrose. Die ursprüngliche Krankheit heilte ab, der Schmerz jedoch blieb. Bei anderen Patienten können die Ärzte weder Auslöser noch Ursache feststellen. Allen Patienten ist gemeinsam, dass ihre Lebensqualität sehr stark beeinträchtigt ist. „Der Schmerz ist nicht mehr nur Folge einer Krankheit, er ist selbst zur Krankheit geworden“, fasst Dr. Hege-Scheuing zusammen.

Vielschichtiges Therapieprogramm
„In der Forschung geht man heute davon aus, dass chronische Schmerzen neben körperlichen immer auch seelische und soziale Ursachen bzw. Folgen haben – jedoch bei jedem Patient in anderer Ausprägung“, erläutert Dr. Hege-Scheuing weiter. „Das bedeutet, dass auch Faktoren wie Angst und Stress oder Probleme in der Familie und am Arbeitsplatz schmerzauslösend wirken können. Deswegen legen wir das Behandlungsziel für jeden Patienten auch individuell fest.“ Völlige Schmerzfreiheit ist oft ein unrealistisches Ziel. In den meisten Fällen kann aber die Stärke des Schmerzes spürbar reduziert werden. „Das fängt damit an, dass wir gemeinsam mit dem Patienten betrachten, wie er sein Lebensumfeld im Alltag verbessern kann“, sagt Dr. Hege-Scheuing. „Wir helfen ihnen herauszufinden, was förderliche und was ungünstige Verhaltensweisen und Einstellungen sind.“ Daneben spielen auch das Schmerzbewältigungstraining, physiotherapeutische Therapie, Entspannungstraining oder ein Ausdauertraining wie z. B. Nordic Walking eine wichtige Rolle. Auch eine medikamentöse Behandlung kann Bestandteil der Therapie sein. „Unsere Patienten verlassen unsere Klinik mit sehr viel mehr Lebensqualität“, weiß Dr. Hege-Scheuing. „Wir haben ihnen mit den verschiedenen Therapiebausteinen das Bewusstsein vermitteln können, dass sie dem Schmerz nicht hilflos ausgeliefert sein müssen, sondern ihn mit verschiedenen positiven Faktoren selbst beeinflussen können.“

Deutschlandweites Patiententelefon
Für Betroffene hat die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. am 3. Juni von 9 bis 18 Uhr eine kostenlose Hotline eingerichtet, unter der Schmerztherapeuten telefonisch Rede und Antwort stehen. Die Experten sind unter der Nummer 0800 18 18 120 erreichbar.

Schmerztherapie am Bezirksklinikum Ansbach
Die sogenannte „multimodale Schmerztherapie“ wird von der Station für Schmerztherapie der Klinik für Neurologie am Bezirksklinikum Ansbach angeboten. Insgesamt kommen jährlich etwa 465 Patienten zur Behandlung in die Klinik. 140 von ihnen nehmen an einer intensiven vierwöchigen Schmerztherapie in der Gruppe teil: 80 davon auf Station, 60 in der Tagesklinik. 50 Patienten nehmen an einer einwöchigen Therapie zur Auffrischung und Vertiefung der vorangegangenen vierwö-chigen Behandlung teil. Das Alter der Patienten reicht dabei von 18 bis fast 90 Jahren. Insgesamt lassen sich mehr Frauen als Männer behandeln.

Ansbach, 23.05.2014 – Am Dienstag, 3. Juni 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Irina Fiegl, Stationsärztin der Tagesklinik der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, informiert über die Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) – sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern. Im Anschluss an den Vortrag geht die Referentin auch auf Fragen ein.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Erlangen, 15.05.2014 – Am Donnerstag, dem 22. Mai 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema Prävention und die Fragestellung wie „Krankheit“ durch gesellschaftliche und individuelle Lernprozesse vermieden werden könnte.

Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Ausblick nächster Termin:
26. Juni:  Was ist schon „normal“?

Ansbach, 14.05.2014 – Die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach erhält 13 zusätzliche Betten. Das hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml heute in München bekannt gegeben. Damit wird die stationäre Versorgung Kinder und Jugendlicher mit psychischen Erkrankungen in Mittelfranken deutlich verbessert.

 „Für uns bedeutet das, dass wir mit den zusätzlichen Betten die Wartelisten verkürzen können, denn wir sind seit Jahren mit über 100 Prozent ausgelastet“, teilte der Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Dr. Andreas Meyer, auf FLZ-Anfrage mit. Außerdem können laut Meyer dann erstmals auch intensivbehandlungsbedürftige Patienten in Ansbach behandelt werden. Das sind beispielsweise suizidgefährdete Kinder und Jugendliche, die eine spezielle Betreuung brauchen.

Die Bewilligung der zusätzlichen Betten ist aber nur der erste Schritt. In einem zweiten Schritt muss die entsprechende Station nun geplant und gebaut werden. „Mit der Planung werden wir sofort beginnen, um so frühzeitig wie möglich das komplette Angebotsspektrum bieten zu können“, so Vorstand Helmut Nawratil. Realistischerweise ist mit einer Inbetriebnahme vor 2018 nicht zu rechnen.

Derzeit bietet die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach 30 vollstationäre Betten und 15 Plätze in der Tagesklinik an.

 

 

Am Donnerstag, 22. Mai 2014, findet im Bezirksrathaus, Danziger Straße 5 in Ansbach, von 14.30 bis ca. 18.00 Uhr ein Symposium zum Thema Fibromyalgie statt. Dazu sind Betroffene und Interessierte herzlich eingeladen.

Ansbach, 08.05.2014 – Am Donnerstag, 22. Mai 2014, findet im Bezirksrathaus, Danziger Straße 5 in Ansbach, von 14.30 bis ca. 18.00 Uhr ein Symposium zum Thema Fibromyalgie statt. Dazu sind Betroffene und Interessierte herzlich eingeladen. Fibromyalgie ist eine chronische und unheilbare Erkrankung, die sich durch Schmerzen in der Muskulatur, um die Gelenke und im Rücken äußert und von weiteren Symptomen wie zum Beispiel Müdigkeit und Schlafstörungen begleitet wird.

Veranstaltet wird das Symposium von Dr. Sonja Lisch, Chefärztin der Klinik für Neurologie am Bezirksklinikum Ansbach. Die erfahrene Fachärztin stellt die Behandlungsmöglichkeiten ihrer Klinik für Fibromyalgie-Patienten vor. Außerdem spricht Claudia Dexl, Gruppensprecherin der Deutschen Fibromyalgie Vereinigung (DFV) e.V. über Hilfe und Unterstützung für Betroffene. Anschließend kann auf Wunsch die Station für Schmerztherapie besichtigt werden.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ansbach, 30.04.2014 – Am Dienstag, 6. Mai 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Birgit Estelmann, Stationsärztin am Bezirksklinikum Ansbach, wir den Film "Leben mit Schizophrenie" zeigen und steht anschließend für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Engelthal, 30.04.2014 – Am Muttertag, 11. Mai 2014, laden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frankenalb-Klinik Engelthal ganz herzlich zu ihrem traditionellen Gartenfest ein. Zwischen 13.00 und 17.00 Uhr gibt es auf dem Klinikgelände ein buntes Programm für die ganze Familie. So können Sportliche auf dem Rasenplatz vor der Sporthalle der Klinik Federball spielen. Kinder sind ab 13.00 Uhr zur Kletterwand in der Sporthalle eingeladen. Dort können sie ab 14.00 Uhr auch Tischtennis spielen. Um 15.00 Uhr gibt es eine Führung durch die Klinik und über das Gelände.

Die Besucher haben außerdem die Möglichkeit, in der Klinikgärtnerei Balkon- und Gartenpflanzen aus eigener Aufzucht einzukaufen. Mütter erhalten kostenlos einen kleinen Blumengruß. Außerdem werden selbstgestaltete, hübsche Dinge aus der kreativen Therapie verkauft. Für die musikalische Umrahmung des Gartenfestes sorgt MC PfeffsSteah & Co von der Stadtmusik Hersbruck. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Erlangen, 17.04.2014 – Am Donnerstag, dem 24. April 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Geborgenheits- und Ruhebedürfnis in bzw. nach akuten Krankheitsphasen – wie kann dem Rechnung getragen werden?“

Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Weitere Themen und Termine für die erste Jahreshälfte:
22. Mai:  Prävention – wie könnte „Krankheit“ durch gesellschaftliche und individuelle Lernprozesse vermieden werden? Schulfach „Glück“?
26. Juni:  Was ist schon „normal“?

Nürnberg, 14.04.2014  - Viele Menschen verändern im Alter ihr Verhalten. Der einst kontaktfreudige Vater zieht sich beispielsweise immer mehr zurück oder die liebevolle Mutter und Oma wird zunehmend misstrauisch und ängstlich. Solche Verhaltensänderungen sind nicht immer nur übliche Begleiterscheinungen des Alters – sie können stattdessen frühe Anzeichen einer Krankheit sein, wie beispielsweise der Alzheimer-Demenz. 

Dr. Gudrun Massicot, Oberärztin im Klinikum am Europakanal Erlangen, behandelt täglich demenzkranke Menschen. Sie erklärt, woran man eine Demenz erkennt, wie man die Krankheit behandeln kann und wie Angehörige die täglichen Herausforderungen mit den Patienten meistern können.

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 16. April 2014, von 18-19 Uhr im Haus Eck-stein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg, Raum E.01. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Der Vortrag ist der vierte Teil der Vortragsreihe der Bezirkskliniken Mittelfranken zum Thema „Seelische Gesundheit“. Die Mediziner erläutern psychische Erkrankungen auf allgemein verständliche Weise und beantworten die Fragen aus dem Publikum.

Nürnberg, 8.04.2014  - Stress kennt jeder: Sei es im Job, in der Familie oder auch der sogenannte „Freizeitstress“. Doch ständiger Stress schadet unserer Psyche - Depressionen und Burn-Out können die Folge sein. Ein gutes Stressmanagement kann aber dabei helfen, die täglichen Herausforderungen entspannter zu meistern.

 

Der Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, Prof. Dr. Thomas Kraus, behandelt in seiner Klinik häufig Patienten mit Burn-Out Erkankungen und Depressionen. Er erklärt in einem Vortrag und einer anschließenden Fragerunde, wie man die Stressfaktoren in seinem eigenen Leben erkennen und bewältigen kann.

 

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 9. April 2014, von 18-19 Uhr im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg, Raum 1.01.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

 

Der Vortrag ist Teil der erstmal stattfindenden Vortragsreihe der Bezirkskliniken Mittelfranken zum Thema „Seelische Gesundheit“. Die Mediziner erläutern psychische Erkrankungen auf allgemein verständliche Weise und beantworten die Fragen aus dem Publikum. Kommende Woche beschäftigt sich Dr. Gudrun Massicot, Oberärztin im Klinikum am Europakanal, mit dem Thema „Opa wird wunderlich – Verhaltensänderungen bei älteren Menschen“.

Nürnberg, 1.04.2014 -  Depression ist inzwischen eine Volkskrankheit – rund 4 Millionen Menschen leiden in Deutschland aktuell an der schwerwiegenden psychischen Erkrankung. Dabei fällt auf: Frauen sind doppelt so häufig betroffen, wie Männer. Die Gründe dafür können vielfältig sein: Wochenbettdepressionen, Hormonumstellungen in den Wechseljahren, genetische Veranlagung und vieles mehr.

 

Was macht Frauen depressiv und wie lassen sich speziell weibliche Depressionen behandeln? Diese Frage beantwortet Dr. Birgit Mößner-Haug, Oberärztin im Bezirksklinikum Ansbach, in ihrem Vortrag und einer anschließenden Fragerunde.

 

Der Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 2. April 2014, von 18-19 Uhr, im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg, Raum 1.01.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

 

Der Vortrag ist Teil der erstmal stattfindenden Vortragsreihe der Bezirkskliniken Mittelfranken zum Thema „Seelische Gesundheit“. Die Mediziner erläutern psychische Erkrankungen auf allgemein verständliche Weise und beantworten die Fragen aus dem Publikum.

 

Kommende Woche erklärt Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, wie Sie mit gutem Stressmanagement entspannter durch Alltag und Beruf kommen.

Nürnberg, 24.03.2014 -  Sei es die Angst vor dem Nachbarshund, die Angst vor der nächsten Prüfung oder Höhenangst – bestimmte Ängste kennt jeder von uns. Doch wann sind Ängste normal und ab wann spricht man von einer psychischen Erkrankung? Sind Ängste heilbar oder müssen wir lernen, damit zu leben?

 

Diese und andere Fragen beantwortet der Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, Prof. Dr. Thomas Kraus, bei seinem Vortrag zum Thema Angst am kommenden Mittwoch, den 26. März 2014, von 18-19 Uhr, im Eckstein (Haus der evang.-luth. Kirche), Raum 4.02, Burgstraße 1-3 in 90403 Nürnberg.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

 

Der Vortrag ist Teil einer erstmal stattfindenden Vortragsreihe der Bezirkskliniken Mittelfranken zum Thema „Seelische Gesundheit“. Die Mediziner erläutern psychische Erkrankungen und beantworten die Fragen aus dem Publikum. Kommende Woche beschäftigt sich Frau Dr. Birgit Mößner-Haug, Oberärztin im Bezirksklinikum Ansbach, mit der weiblichen Depression und erklärt, was bei Frauen zu einer Depression führen kann.

Erlangen, 24.03.2014 – Am Donnerstag, dem 27. März 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Wieder in Beziehung kommen – wie geht das?“. Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Weitere Themen und Termine:
24. April:  Geborgenheits- und Ruhebedürfnis in bzw. nach akuten Krankheitsphasen – wie könnte dem Rechnung getragen werden?
22. Mai:  Prävention – wie könnte „Krankheit“ durch gesellschaftliche und individuelle Lernpro-zesse vermieden werden? Schulfach „Glück“?
26. Juni:  Was ist schon „normal“?

Ansbach, 21.03.2014 – Am Dienstag, 1. April 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Zwei erfahrene Mitglieder der Anonymen Alkoholiker stellen ihre Selbsthilfegemeinschaft vor. Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Engelthal, 19.03.2014 – 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksklinken Mittelfranken haben erfolgreich die zweijährige Weiterbildung „Fachpflege Psychiatrie“ absolviert. Diese Fachweiterbildung wird bereits seit 2010 von den Bezirkskliniken in Kooperation mit der Psychiatrie des Universitätsklinikums Erlangen für Gesundheits- und Krankenpfleger angeboten. Sie gewährleistet eine professionelle Betreuung der Patienten durch hochqualifiziertes Pflegepersonal. Zudem wird einerseits ein Beitrag zur qualitativen und effizienten Entwicklung der Psychiatrischen Pflege geleistet. Andererseits nimmt so auch die aus dem Wettbewerb um Fachkräfte resultierende Belastung der Pflegekräfte ab.

Der Fokus der Weiterbildung liegt auf der Weiterentwicklung fachlicher Kompetenzen im Bereich Psychiatrie. Den Ausbildern ist es aber auch ein großes Anliegen, persönliche Kompetenzen wie zum Beispiel Teamarbeit oder persönliche Reflektion zu fördern. In ihren Abschlussarbeiten konnten die Teilnehmer aus Erlangen, Engelthal, Uttenreuth und Ansbach das Erlernte unter Beweis stellen. Themen, die dabei behandelt wurden, waren beispielsweise „Stationäre Suizidprävention und Strategien für die Zeit nach der Krise“ oder „Psychoedukation für Menschen mit schizophrener Psychose“.

Die Teilnehmer der Fachweiterbildung konnten so neue interessante Einsatzgebiete wie die Ambulanz oder die Tagesklinik kennenlernen. Zudem steckte sich jeder Einzelne eine Reihe an Zielen, die er künftig in der Praxis verfolgen möchte.

Nürnberg, 18.03.2014 - Was ist Angst? Warum sind besonders Frauen anfällig für Depressionen? Und wie kann sich das Verhalten älterer Menschen mit zunehmendem Alter ändern? Diese und andere Fragen beantworten Mediziner der Bezirkskliniken Mittelfranken bei der erstmals stattfindenden Vortragsreihe zur „Seelischen Gesundheit“ in Nürnberg. Auf allgemeinverständliche Weise erläutern die Mediziner psychische Erkrankungen und deren Behandlung an insgesamt vier aufeinanderfolgenden Mittwochen im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg.

Der erste Vortrag findet am Mittwoch, 26. März 2014, von 18-19 Uhr statt. Der Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, Prof. Dr. Kraus, beschäftigt sich in seinem halbstündigen Vortrag mit der „Angst vor der Angst“ und erklärt, inwieweit Ängste normal sind. Anschließend gibt es die Möglichkeit, unter der Leitung der Radio- und Fernsehmoderatorin Silvia Kunert, eigene Fragen an den Referenten zu stellen. In den darauffolgenden Wochen widmen sich die Ärztinnen und Ärzte der Bezirkskliniken Mittelfranken dann den Themen Depression bei Frauen, Stressmanagement für Alltag und Beruf sowie Verhaltensänderung bei älteren Menschen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Die einzelnen Vorträge im Überblick:

Zeit: immer mittwochs von 18.00–19.00 Uhr,
Ort: Haus Eckstein, Burgstraße 1–3, 90403 Nürnberg,

26. März: „Die Angst vor der Angst“ – Sind Ängste normal? Prof. Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal

2. April: „Warum werden Frauen depressiv? – Die weibliche Depression“, Dr. Mößner-Haug, Oberärztin im Bezirksklinikum Ansbach

9. April: „Entspannter Leben – Stressmanagement für Alltag und Beruf“ Prof. Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal

16. April: „Opa wird wunderlich“ – Verhaltensänderungen bei älteren Menschen, Dr. Massicot, Oberärztin im Klinikum am Europakanal Erlangen

Hinweis an die Medien: Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview mit den Referenten vor Ort oder telefonisch. Melden Sie sie dazu einfach bei Susanne Schneider, Unternehmenskommunikation, Tel: 0981-4653-3054.

60 Patienten in Behandlung – Große Kampagne will auf das deutschlandweit einzigartige Hilfsangebot aufmerksam machen

Ansbach, 13.03.2014 – Vor gut zwei Jahren hat die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach ihre Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, psychiatrische Risikopatienten davor zu bewahren, Straftaten zu begehen, die mit ihrer psychischen Erkrankung in Zusammenhang stehen. Gleichzeitig trägt die Arbeit der Präventionsambulanz zum Schutz potenzieller Opfer bei. Das Projekt ist auf vier Jahre angelegt und ist in Deutschland und sogar Europa bisher einzigartig.

„Es ist nur ein kleiner Prozentsatz psychisch kranker Menschen, die tatsächlich gewalttätig werden“, betont Dr. Joachim Nitschke, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie, zu der die Präventionsambulanz gehört. „Doch jede verhinderte Gewalttat vermeidet großes Leid – sowohl für die Täter als auch für die Opfer.“ Mit dem Verlauf der ersten beiden Jahre ist er zufrieden: „Bisher nehmen 60 Menschen unser Angebot wahr.“ Bei Projektstart wurde statistisch ermittelt, dass im Einzugsgebiet des Bezirksklinikums Ansbach bis zu 120 Menschen leben könnten, die in der Präventionsambulanz behandelt werden sollten. Es handelt sich dabei um Patienten mit einer Schizophrenie oder einer sehr schweren Persönlichkeitsstörung.

Krisensituationen wurden entschärft
Auch Dr. Martina Weig, Oberärztin und Leiterin der Präventionsambulanz zieht eine positive Zwischenbilanz: „Wir konnten einige Krisensituationen entschärfen und es auch gab keine gewalttätigen Zwischenfälle, bei denen etwa Menschen zu Schaden gekommen wären“, berichtet sie.

Das Team der Präventionsambulanz besteht aus Psychologen, Sozialpädagogen, medizinischen Fachangestellten, Fachkrankenpflegekräften und Ärzten. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind eine engmaschige Betreuung durch regelmäßige Hausbesuche, individuelle Gespräche, Gruppentherapien sowie Gespräche mit Angehörigen. „Wer zu uns kommt, muss keine Angst haben, als Straftäter zu gelten“, betont Dr. Martina Weig. „Vielmehr geht es darum, dass die Betroffenen eine realistische Einschätzung über den Verlauf ihrer Krankheit bekommen und ergänzende Behandlungsangebote in Anspruch nehmen können. Selbstverständlich gilt bei uns die ärztliche Schweigepflicht.“ Rückmeldungen von Patienten und auch von deren Angehörigen zeigen, dass das Angebot gut ankommt.

Plakatkampagne
Die Arbeit der Präventionsambulanz hat sich bereits gut etabliert. Dennoch gilt auch weiterhin: „Wir wollen noch mehr Betroffene und auch deren Angehörige erreichen und sie auf unser Hilfsangebot aufmerksam machen“, erklärt Dr. Joachim Nitschke. Deshalb startet am 13. März unter dem Motto „Stopp die Gewalt in dir“ eine Kampagne mit über 100 Plakaten in Nürnberg. Parallel dazu werden auch niedergelassene Fachärzte angeschrieben, die ihren Patienten das Angebot empfehlen kön-nen. Außerdem gibt es eine Aktionswebseite (www.stopp-die-gewalt-in-dir.de), die erläutert, wie das Hilfsangebot aufgebaut ist, sowie eine Präsenz auf Facebook.

An der inhaltlichen Konzeption der Kampagne haben Vertreter des Vereins Pandora (Verein Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener e.V.) und des Vereins der Angehörigen psychisch Kranker e.V. (ApK) mitgearbeitet.

Das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales und der Bezirk Mittelfranken unterstützen das Projekt Präventionsambulanz finanziell. Eine wissenschaftliche Evaluation ist Ende letzten Jah-res angelaufen und soll am Ende der Projektphase belegen, wie wirkungsvoll die Arbeit der Präven-tionsambulanz tatsächlich ist. Je nach Ergebnis wird dann entschieden, ob die Arbeit weitergeführt wird.

Engelthal, 12.03.2014 – Keine Freude am Leben, kaum Antrieb und keine Energie – die typischen Symptome einer Depression sind allgemein bekannt. Doch was bei einigen Menschen nur zu einer kurzzeitig gedrückten Stimmung führt, entwickelt sich bei anderen zu einer schweren Erkrankung. Alleine in Deutschland leiden aktuell rund vier Millionen Menschen an einer Depression. Und nicht nur die Erkrankten selbst sind betroffen, oft verändert die Krankheit auch die Beziehung zu Angehörigen und Freunden.

Fachärzte und Psychologen der Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb gemeinsam mit dem Bündnis gegen Depression im Nürnberger Land e.V. zum zweiten Mal einen „Anti-Depressionstag“. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 22. März 2014, 9:30-14:00 Uhr, in der Aula der Bertleinschule, Martin-Luther-Straße 2, 91207 Lauf an der Pegnitz.

 „Je früher eine Depression erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen“, erklärt Prof. Dr. Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. In Workshops bekommen die Teilnehmer deshalb wichtige Informationen zur Krankheit – beispielsweise über Arzneitherapie, Depression im Alter oder den Umgang mit depressiven Patienten in der ambulanten Pflege. Außerdem werden homöopathische Behandlungsmöglichkeiten und Entspannungsübungen vorgestellt. An Informationsständen können sich Besucher mit Betroffenen, Angehörigen und professionellen Helfern austauschen und mehr über die Behandlungsangebote in der Region erfahren. Unterstützt wird der Anti-Depressionstag von der AOK (allgemeine Ortskrankenkasse) und KISS e.V. Nürnberger Land (Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen).

Obwohl eine Anmeldung erwünscht ist (Anmeldung bei: Gudrun Meyer Frankenalb-Klinik Engelthal; Telefon: 09158 926-2101; Telefax: 09158 926-3101; gudrun.meyer@bezirkskliniken-mfr.de), sind auch spontane Besucher ohne Anmeldung herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Neustadt a. d. Aisch, 11.03.2014 – Am heutigen Dienstag fand auf dem Gelände der Klinik Neustadt a. d. Aisch der Spatenstich für den Bau einer Psychiatrischen Tagesklinik mit Institutsambulanz statt. Bauträger sind die Bezirkskliniken Mittelfranken, die mit dem neuen Behandlungsangebot das Netz der wohnortnahen psychiatrischen Versorgung in Mittelfranken ausbauen werden. Am Spatenstich beteiligt waren Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Richard Bartsch, Bezirkstagspräsident und Verwaltungsratsvorsitzender der Bezirkskliniken Mittelfranken, Walter Schneider, Landrat des Landkreises Neustadt / Aisch – Bad Windsheim sowie Stefan Schilling, Vorstand der Kliniken des Landkreises Neustadt / Aisch – Bad Windsheim.

Auf rund 800 Quadratmetern Bruttogrundfläche entsteht ab sofort ein zweigeschossiges Gebäude. Im Dezember sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, die Inbetriebnahme wird voraussichtlich im Januar 2015 sein.

Institutsambulanz und Tagesklinik

In der Institutsambulanz bieten ein Team aus Ärzten, Psychologen, Fachtherapeuten und Sozialpädagogen eine ambulante Versorgung bei psychischen Erkrankungen: von psychosomatischen Beschwerden über Depression und Suchterkrankungen bis hin zu Persönlichkeitsstörungen. Auch können hier Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt weiter betreut werden. Patienten werden in der Regel von niedergelassenen Fachärzten in die Institutsambulanz überwiesen.

Die Ärzte der Institutsambulanz können Betroffene zur Behandlung in die Tagesklinik überweisen. Dort erhalten die Patienten tagsüber eine intensive und individuelle Betreuung, abends kehren sie nach Hause zurück. So können sie die tagsüber gewonnen neuen Erkenntnisse abends erproben und beim nächsten Termin zusammen mit dem Behandlungsteam reflektieren und aufarbeiten.

Ansbach, 28.02.2014 - Am Dienstag, 11. März 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Eine therapeutisch-pflegerische Mitarbeiterin der psychiatrischen Institutsambulanz im Bezirksklinikum Ansbach wird über das Thema „Alzheimer und Demenz: Was ist bei der Alltagsbegleitung wichtig?“ sprechen.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Erlangen, 27.02.2014 - Seit Anfang Februar ist die neu eingerichtete neurologische Notfallambulanz im Klinikum am Europakanal in Betrieb. Sie bietet ambulanten Notfallpatienten, egal welcher Krankenkasse, fachärztliche Versorgung außerhalb der üblichen Praxiszeiten der niedergelassenen Ärzte an.

Der neurologische Dienstarzt kümmert sich zusammen mit erfahrenem Pflegepersonal um die patienten. Sämtliche neurologische Dioagnosemöglichkeiten, zum Beispiel Computertomografie oder spezialisierte Gefäßdiagnostik, stehen bei Bedarf zur Verfügung und gewährleisten so eine schnelle Notfallversorgung.

Die neurologische Notfallambulanz ist Montag bis Freitag von 17 bis 8 Uhr des Folgetages, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 24 Stunden rund um die Uhr geöffnet. Sie befindet sich im Gebäude C, 1. Stock, Zimmer C151.

Über die Pforte (09131/753-0) können sich Patienten vorher kurz anmelden.

Verwaltungsrat stimmt neuem Konzept für die Bezirkskliniken Mittelfranken zu

Ansbach, 25.02.2014 – In seiner heutigen Sitzung hat der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken dem Konzept zum Aufbau des Geschäftsbereichs Facility Management (Gebäudemanagement) einstimmig zugestimmt. Vorstand Helmut Nawratil hat die neuen Pläne in der Sitzung als Lösungsvorschlag für die Diskussionen um die Erweiterung der Service-Gesellschaft präsentiert. „Mit dem neuen Konzept können nun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Unternehmensleitung sowie Politik ohne weitere Reibungsverluste gemeinsam den Weg in die Zukunft gehen“, erklärte Helmut Nawratil nach der Sitzung. Auch Bezirkstagspräsident und Verwaltungsratsvorsitzender Richard Bartsch ist zufrieden mit dem Ergebnis: „Mit der Entscheidung halten wir weiter an unserem Ziel fest, ein finanziell positives Ergebnis für die Bezirkskliniken bis zum Jahr 2017 zu schreiben. Die Erweiterung der Service-Gesellschaft, die vom Verwaltungsrat ausgesetzt und im Dezember 2013 im Bezirkstag diskutiert wurde, wird nun nicht umgesetzt.“

Die Planungen für den neuen Geschäftsbereich Facility Management sehen vor, dass in Zukunft die Kosten und erbrachten Leistungen transparent mit den marktüblichen Bedingungen verglichen werden können. Auf diese Weise kann flexibel auf Kostenentwicklungen reagiert werden. Ohne die geplante Erweiterung der Service-Gesellschaft gehen den Bezirkskliniken Mittelfranken zwar zukünftig in jedem Jahr zirka 100.000 Euro zusätzlich verloren, die anderweitig ausgeglichen werden müssen. Trotzdem ist ausdrücklich der Verbleib aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tarif des öffentlichen Dienstes festgelegt. „Mit der Zustimmung des Verwaltungsrates haben wir nun wieder eine Verbindlichkeit erreicht und können in diese vorgegebene Richtung weiterarbeiten“, meinte Helmut Nawratil abschließend.

Erlangen, 21.02.2014 – Am Donnerstag, dem 27. Februar 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Wieviel innere und äußere Struktur braucht der Mensch?“. Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Weitere Themen und Termine für die erste Jahreshälfte:
27. Februar:  Wieviel innere und äußere Struktur braucht der Mensch?
27. März:  Wieder in Beziehung kommen – wie geht das?
24. April:  Geborgenheits- und Ruhebedürfnis in bzw. nach akuten Krankheitsphasen – wie könnte dem Rechnung getragen werden?
22. Mai:  Prävention – wie könnte „Krankheit“ durch gesellschaftliche und individuelle Lernpro-zesse vermieden werden? Schulfach „Glück“?
26. Juni:  Was ist schon „normal“?

Ansbach, 19.02.2014 – Am Donnerstag, 27. März 2014 findet der diesjährige Boys’ Day statt. Auch in diesem Jahr wird das Bezirksklinikum Ansbach daran teilnehmen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege und der Krankenpflegeschule laden Schüler ab 15 Jahren ein, den Pflegeberuf näher kennenzulernen. Die Jungen besuchen die Drogenentzugsstation sowie die Klinik für Geriatrische Rehabilitation. So können sie hautnah erleben, wie Pflege sowohl für seelisch als auch körperlich Erkrankte funktioniert. Auf dem Programm stehen außerdem praktische Übungen, ein Austausch mit Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege sowie ein gemeinsames Mittagessen.

Es fehlen Männer
Der Beruf Gesundheits- und Krankenpflege wird meist von Frauen gewählt. „Mit der Teilnahme am Boys’ Day wollen wir Jungen den Pflegeberuf näherbringen“, erklärt Andreas Dummert, Leiter der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach.

Der Boys’ Day am Bezirksklinikum Ansbach beginnt um 8.30 Uhr und endet gegen 13.30 Uhr. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter www.bezirksklinikum-ansbach.de.

Erlangen, 19.02.2014 – Am Donnerstag, 27. März 2014 findet der diesjährige Boys’ Day statt. Auch in diesem Jahr wird das Klinikum am Europakanal Erlangen daran teilnehmen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege und der Krankenpflegeschule laden Schüler ab 15 Jahren ein, den Pflegeberuf näher kennenzulernen. Die Jungen erhalten Einblicke in die Tätigkeitsgebiete und Weiterentwicklungsmöglichkeiten von Gesundheits- und Krankenpflegern und können sich mit Auszubildenden und Lehrkräften über die Ausbildung austauschen. Auf dem Programm steht außerdem ein gemeinsames Mittagessen.

Es fehlen Männer
Der Beruf Gesundheits- und Krankenpflege wird meist von Frauen gewählt. So sind im Klinikum am Europakanal Erlangen von 74 Auszubildenden nur zwölf männlich. „Mit der Teilnahme am Boys’ Day wollen wir Jungen den Pflegeberuf näherbringen“, erklärt Walter Welzenbach, Leiter der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum am Europakanal Erlangen.

Der Boys’ Day im Klinikum am Europakanal Erlangen beginnt um 9.00 Uhr und endet gegen 14.30 Uhr. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter www.klinikum-am-europakanal.de.

Erlangen, 24.01.2014 – Am Donnerstag, dem 30. Januar 2014 startet wieder der „Trialog“ in Erlangen, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Die Treffen finden einmal im Monat statt, immer donnerstags um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Die Themen und Termine für die erste Jahreshälfte:
30. Januar
:  Frühwarnzeichen einer Psychose
27. Februar:  Wieviel innere und äußere Struktur braucht der Mensch?
27. März:  Wieder in Beziehung kommen – wie geht das?
24. April:  Geborgenheits- und Ruhebedürfnis in bzw. nach akuten Krankheitsphasen – wie könnte dem Rechnung getragen werden?
22. Mai:  Prävention – wie könnte „Krankheit“ durch gesellschaftliche und individuelle Lernprozesse vermieden werden? Schulfach „Glück“?
26. Juni:  Was ist schon „normal“?

Ansbach, 24.01.2014 - Am Dienstag, 04. Februar 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Dr. Irene Etteldorf, Stationsärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, spricht über das Thema Psychose und Sucht.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken verabschiedet Wirtschaftsplan für 2014

Ansbach, 20.01.2014 – In seiner letzten Sitzung hat der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch den Wirtschaftsplan für das Jahr 2014 einstimmig verabschiedet. Vorstand Helmut Nawratil stellte in der Sitzung Erfolgsplan, Vermögensplan, die mittelfristige Finanzplanung, Schuldenplanung sowie den Stellenplan vor.

Die im Wirtschaftsplan beschriebenen Ausgaben von rund 168 Millionen sowie Investitionen von rund 27 Millionen richten sich nach dem vom Verwaltungsrat im März 2013 genehmigten Zukunftskonzept oder ergeben sich aus äußeren Umständen, wie Tarifsteigerungen oder gestiegenen Kosten bei Sach- und Materialaufwand sowie Energie. Helmut Nawratil zeigte in seiner Präsentation auch die wirtschaftliche Entwicklung: „Der Weg, den wir im vergangenen Jahr zur Verbesserung unserer wirtschaftlichen Situation eingeschlagen haben, zeigt bereits Wirkung. Wir können Wachstum sowohl in der Leistung also auch beim Ertrag verzeichnen.“ Die Planungen sehen vor, dass die Bezirkskliniken Mittelfranken im Jahr 2017 wieder ein positives Ergebnis haben werden. Mit rund 3000 Mitarbeitern und circa 1700 Betten sind die Bezirkskliniken eines der größten Klinikunternehmen der Region. Das Ergebnis für das Wirtschaftsjahr 2013 wird voraussichtlich Mitte März vorliegen. Die Hochrechnungen zeigen, dass hier schon eine deutliche Ergebnisverbesserung gegenüber dem Defizit von 9,5 Millionen aus 2012 zu erwarten ist. Das geplante Ergebnis für 2014 soll mit rund 3 Millionen Euro Defizit nochmals besser sein. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, betonte Nawratil abschließend.

Auch Bezirkstagspräsident Bartsch zeigte sich zufrieden: „Die Wirtschaftsergebnisse zeigen, dass die Strategie stimmt. Mit der einstimmigen Verabschiedung des Wirtschaftsplans stellen wir nun sicher, dass die Bezirkskliniken Mittelfranken ihre positive Entwicklung auch im Jahr 2014 ohne Verzögerung fortsetzen können.“

Neuer Kaufmännischer Leiter für den Standort Erlangen.

Erlangen, 08.01.2014 – Zum Jahresbeginn begrüßten Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, und Matthias Nowack, Leiter des Zentralen Klinikmanagements, Harald Niebler als neuen Kaufmännischen Leiter für den Standort Erlangen. „Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Niebler einen im Gesundheitswesen so kompetenten Mitarbeiter mit langjähriger Führungserfahrung gewinnen konnten“, erklärt Helmut Nawratil. Als Kaufmännischer Leiter ist der 47-jährige Niebler für die organisatorische, personelle und budgettechnische Leitung und Steuerung des Klinikums am Europakanal Erlangen verantwortlich und übernimmt darüber hinaus die Finanzplanung und -steuerung für diesen Standort.

Harald Niebler ist Wirtschafts-Diplom-Betriebswirt (VWA) und arbeitete zuletzt als Kaufmännischer Leiter der Schön Klinik Nürnberg Fürth. Er stammt ursprünglich aus Hersbruck, ist verheiratet und hat zwei Kinder.