BURN-OUT

Der Begriff  "Burn-out" bedeutet wörtlich "ausgebrannt sein" und bezeichnet einen Zustand starker körperlicher und emotionaler Erschöpfung. Auslöser ist häufig eine berufliche oder private Überlastung. Burn-out ist keine anerkannte Krankheits-Diagnose. Allerdings überschneiden sich die Symptome mit den typischen Beschwerden einer depressiven Erkrankung.

Auslöser eines Burn-outs ist häufig eine berufliche oder private Überlastung. Eigene Bedürfnisse werden vernachlässigt, Erholung und Entspannung auf später verschoben. Das trifft Manager genauso wie beispielsweise Mütter.

Manche Menschen brennen aus, weil sie den eigenen Ansprüchen und Erwartungen nicht mehr gerecht werden können. Häufig betrifft das zum Beispiel Menschen mit hohem sozialen Engagement.

Ähnlich wie bei einer Depression treten häufig Antriebslosigkeit, Müdigkeit und das Gefühl innerer Leere auf.

Typisch sind auch körperliche Symptome für die keine organische Ursache gefunden werden kann. Dazu zählen beispielsweise Kopfschmerzen, Herzschmerzen, Beklemmungsgefühle in der Brust, Ohrgeräusche oder Schlaflosigkeit.

Der Schwerpunkt der Behandlung liegt auf einem intensiven verhaltenstherapeutischen Gruppen- und Einzelprogramm. Ziel ist es, die eigenen Ressourcen wieder zu aktivieren und selbstsicherer zu werden. Unsere Ambulanzen bieten deshalb regelmäßige Gruppenangebote.

In einer Stressbewältigungsgruppe lernt man beispielsweise im Austausch mit Therapeuten und anderen Betroffenen einen veränderten Umgang mit Stress-Situationen. Weitere Gruppenangebote beschäftigen sich zum Beispiel mit Entspannungstechniken oder Achtsamkeit. Medikamente können gegeben werden, sind aber kein Muss.

Nehmen Sie Ihre Beschwerden ernst und holen Sie sich professionelle Unterstützung. Sprechen Sie als Angehöriger den Betroffenen darauf an. Ihre erste Anlaufstelle kann der Haus- oder Facharzt sein.

Sie können aber auch direkt mit einer unserer Institutsambulanzen Kontakt aufnehmen. In der Ambulanz bekommen Sie einen Termin für ein Vorgespräch. Dabei wird dann geklärt, ob eine ambulante, tagesklinische oder stationäre Behandlung für Sie das Richtige ist.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken bieten Anlaufstellen an sechs Standorten. Terminabsprachen für die ambulante Diagnostik sind in den psychiatrischen Institutsambulanzen der drei Kliniken (Ansbach, Erlangen und Engelthal) sowie in den Außenstellen (Fürth, Neustadt an der Aisch und Weißenburg) möglich.

Die Frankenalb-Klinik Engelthal ist besonders auf die Behandlung von Burn-out-Erkrankungen spezialisiert. Dort gibt es auch eine eigene Wahlleistungs- und Privatstation. Auch alternative Heilmethoden sind dort möglich.

Behandlungsangebot

Je nach Schwergrad der Erkrankung sind ambulante, tagesklinische oder stationäre Behandlungen möglich. Hier finden Sie eine Übersicht unserer Behandlungsarten

Ihre erste Anlaufstelle bei den Bezirkskliniken Mittelfranken sind die Institutsambulanzen. So erreichen Sie unsere Ambulanzen:

Behandlungsorte

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