Tiergestützte Therapie

Der Einsatz von Tieren bei der Therapie von somatischen, psychosomatischen und psychischen Erkrankungen wird seit Langem erfolgreich praktiziert und vielfach als besonders hilfreiche Therapieform angesehen.

In der Kinder- und Jugendpsychiatrie haben wir fünf speziell ausgebildete Therapiebegleithunde: einen Golden Retriever, einen Labrador, einen Terriermix, einen Dalmatiner und einen Wolfspitz. Die Hunde setzen wir in einzel- und gruppentherapeutischen Angeboten zur Förderung der sozioemotionalen und kognitiven Entwicklung ein.

Tiere - insbesondere Hunde - können eine positive Rolle im Entwicklungsprozess von Kindern spielen:

  • Die Präsenz des Tieres stärkt das Sicherheitsgefühl und unterstützt die Vertrauensbildung.
  • Das Tier fördert als aktiver Spielgefährte die Erkundung der Umwelt.
  • Das Tier fördert die Freude an der Leistung und damit auch die Leistungsbereitschaft und Motivation.
  • Der Hund trägt in der Funktion als Kamerad und Vertrauter zur Entwicklung der eigenen Identität bei.
  • Das Tier verankert die Patienten im "Hier und Jetzt" und fördert damit sowohl die Konzentration als auch das Fokussieren auf die aktuelle soziale Interaktion und die eigene Erlebenswelt.

Kontakt

Ortrun Berger
Leitende Psychologin
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Telefon 0981 4653-1820