Ambulante Angebote in Erlangen

In unserer Institutsambulanz behandeln wir Menschen in seelischen Krisen und mit psychischen Erkrankungen aller Art, ohne dass sie über Nacht in der Klinik bleiben müssen.

Institutsambulanz

Ziel der Behandlung ist es, dass erkrankte Menschen in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren und ihr Leben wieder bewältigen können. Unsere Hauptaufgabe ist es, einen Klinikaufenthalt zu vermeiden oder zu verkürzen und Patienten nach einem stationären Aufenthalt weiter ambulant zu behandeln.

Wir sind ein hochqualifiziertes Team von Ärzten, Psychologen, Psychotherapeuten, Sozialpädagogen, Ergotherapeuten, Pflegekräften und medizinischen Fachangestellten.

Die Institutsambulanz in Erlangen besteht aus sechs Spezialambulanzen:

  • Allgemeinpsychiatrische Ambulanz
  • Suchtambulanz
  • Gedächtnisambulanz
  • Gerontopsychiatrische Ambulanz
  • Ambulanz für Hörgeschädigte
    (Tel: 09131 753-2255)
  • Forensische Ambulanz

Zusätzlich ist eine weitere Institutsambulanz an die Tagesklinik Fürth angegliedert.

Je nach Art, Schwere oder Dauer der psychischen Erkrankung empfehlen wir unseren Patienten eines oder mehrere der folgenden Behandlungsangebote:

  • Psychiatrische und psychologische Diagnostik
  • Psychotherapie nach verschiedenen Verfahren
  • Medikamentöse Therapie
  • Beratung und Unterstützung von Patienten, Bezugspersonen und Angehörigen
  • Psychotherapeutische Gruppen
  • Selbsthilfe-Gruppen
  • Teilnahme an der klinikeigenen Arbeits-, Beschäftigungs- und Kunsttherapie
  • Hausbesuche nach Vereinbarung
  • Vermittlung von weiterführenden psychosozialen Angeboten

In unserem Diagnostik- und Trainingszentrum behandeln wir sowohl Erwachsene mit psychischen Erkrankungen, die in der Institutsambulanz behandelt werden, als auch Patienten niedergelassener Kollegen als Auftragsleistung. Hier finden Sie das Plakat mit unseren Angeboten. 

 

Neuropsychologische bzw. klinisch-psychologische Diagnostik:

  • Spezifische Diagnostik psychischer Störungen, zum Beispiel von Depressionen, Angststörungen, Zwängen, Essstörungen, PTBS, ADHS, Persönlichkeitsstörungen
  • Früh- und Differenzialdiagnostik psychotischer Erkrankungen
  • Früh- und Differenzialdiagnostik von Demenzerkrankungen und neuropsychologischen Fragestellungen
  • Intelligenz- und Leistungsdiagnostik

 

Computergestütztes Training:

  • Training kognitiver Fertigkeiten für schizophren erkrankte Patienten
  • Kognitives Training für Patienten mit Konzentrations- und Gedächtnisproblemen
  • Bio-Feedback zur therapeutischen Begleitung bei verschiedenen psychischen Problemen

Neben der Einzelbehandlung sind psychotherapeutische Gruppen ein wesentlicher Schwerpunkt unseres Behandlungsangebotes. Hier finden Sie das Plakat zu den Angeboten.

  • Depressionsbewältigungs-Gruppen für Menschen mit gedrückter Stimmung zum Aufbau von Aktivitäten, Veränderung von selbstabwertenden Gedanken und Verbesserung sozialer Kompetenzen.
  • Suchtbewältigungs-Gruppen für Menschen mit Suchtmittel- und Alkoholabhängigkeits-problemen, die ein frei bestimmtes Leben erreichen und festigen wollen.
  • Angst- und Panikbewältigungs-Gruppe für Menschen mit Sorgen, Angst- und Panikgefühlen, die Strategien zur Angstbewältigung aufbauen möchten.
  • Psychoedukative und Bewältigungs-Gruppe für Menschen mit einer schizophrenen Psychose, die Strategien zur Bewältigung ihrer Krankheit kennenlernen möchten und im Denken, Fühlen und Handeln selbstsicherer werden wollen.
  • Emotions-Gruppe für Menschen, die den Umgang mit wiederkehrenden Krisen und emotionaler Instabilität lernen möchten.
  • Emotions- und Essstörungsbewältigungs-Gruppe für Menschen mit unterschiedlichen Essstörungen, die hinsichtlich ihrer Erkrankung und daraus entstehender Schwierigkeiten Strategien zur Bewältigung aufbauen wollen.
  • Schmerzbewältigungs-Gruppe für Menschen mit chronischen Schmerzen, die Strategien zur Schmerzbewältigung kennenlernen und anwenden möchten.
  • Selbstsicherheits-Gruppen zur Entfaltung und Stärkung des eigenen Selbstvertrauens durch Aktivierung eigener Ressourcen und Erlernen sozialer Kompetenzen.
  • Aktivierungs- und Lebensbewältigungs-Gruppen zum Aufbau von Aktivitäten und Abbau von Vermeidungsstrategien.
  • SeniorenInnen aktiv, gemeinsam gestärkt durch schwierige Zeiten durch Aktivierung von Ressourcen und Entwicklung neuer hilfreicher Strategien.
  • Angehörigen-Gruppe für Angehörige von Menschen mit Suchterkrankungen und/oder Depressionen zur Vermittlung von Informationen, Bewältigungsstrategien und Hilfsmöglichkeiten sowie zur Entlastung und gegenseitiger Unterstützung.
  • Selbsthilfe-Gruppen für Menschen, die sich über ihre Erkrankung austauschen und sich gegenseitig stützen wollen.

Der Trialog in Erlangen ist ein offener Gesprächskreis unter der Beteiligung von Psychose-Erfahrenen, Angehörigen und professionellen Helfern wie zum Beispiel Ärzten, Psychologen, Pflegepersonal und Sozialpädagogen.

Die Ziele des Trialogs sind:

  • Ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch, der zeigt, wie Psychosen aus verschiedenen Perspektiven erlebt werden
  • Förderung des Verständnises füreinander
  • Klarheit darüber, welche Informationen und Unterstützungen sich die Beteiligten wünschen

Der Trialog erfüllt keinen therapeutischen Anspruch.

Der Trialog ist eine Kooperation der Institutsambulanz des Klinikums am Europakanal Erlangen mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst des Caritasverbandes Erlangen und der Wabe e. V.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Schweigepflicht nach außen ist dringend erforderlich und geboten. Eine anonyme Beteiligung ist möglich.

Die Veranstaltungen finden monatlich, jeweils donnerstags um 17.00 Uhr, im neuen Begegnungszentrum "Wabene", Henkestraße 53 in Erlangen statt. Hier finden Sie die Termine der aktuellen Veranstaltungen.

Psychisch belastete Eltern müssen ihre psychische Erkrankung bewältigen und gleichzeitig den Bedürfnissen ihrer Kinder gerecht werden. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, wollen wir Eltern und Kinder in unserer Familien-Sprechstunde darüber informieren, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt. Die Sprechstunde wird von Mitarbeitern der Institutsambulanz und des Jugendamts Erlangen gemeinsam angeboten.

Interessierte können die Sprechstunde alleine oder mit Angehörgen besuchen. Die Beratung ist auch anonym möglich.

Die Sprechstunde findet monatlich, jeweils mittwochs von 14.00 bis 15.00 Uhr, in der Psychiatrischen Institutsambulanz in Raum 216 (Gebäude I, 2.OG) statt. Gerne können Sie auch ohne Anmeldung zu einem Termin kommen, müssen dann aber gegebenenfalls Wartezeiten in Kauf nehmen. Hier finden Sie weitere Informationen auf dem Plakat.

Bei Fragen oder zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an:
Loretta Ash
Familienbeauftragte der Institutsambulanz
Telefon 09131 753-3549

Kontakt

Institutsambulanz
Telefon 09131 753-2723

Bereichsleiterin der ambulanten und teilstationären Versorgung:
Dr. Christine Schlick

Leiter der Institutsambulanz:
Carlo Siegl

Anmeldung

Sie erhalten telefonisch oder persönlich in der Anmeldung der Institutsambulanz (Gebäude I) einen Termin für ein Gespräch. Die Kosten für die Behandlung werden durch die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen voll übernommen.

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Donnerstag:
8.30 bis 17.00 Uhr
Mittwoch: 8.30 bis 12.00 Uhr und
14.00 bis 17.00 Uhr
Freitag: 8.30 bis 15.30 Uhr

Telefonsprechstunde 
Telefon: 09131 753-2723

Mittwochs von 14.00 bis 15.00 Uhr