Traumatherapie

Seelische Verletzungen, wie sie nach einem Unfall oder sexuellen Übergriff entstehen, können - auch erst viele Jahre nach dem Ereignis - zu seelischen und körperlichen Problemen führen. Eine starke psychische Erschütterung, die durch ein traumatisierendes Erlebnis hervorgerufen wurde, bezeichnet man als Psychotrauma. Dabei kann das Trauma sowohl das auslösende Ereignis, als auch das hervorgerufene innere Leiden bezeichnen. Auch können Erlebnisse, bei denen die Betroffenen Angst und Hilflosigkeit empfinden, posttraumatische Belastungsstörungen nach sich ziehen. Typisch für PTBS ist das Wiedererleben in Form von Angstträumen oder Flashbacks. 

Was sind die typischen Trauma-Symptome? Wie kann man ein Trauma behandeln oder sogar ein Trauma lösen?

Hier gibt es eine Trauma-Definition und mehr Informationen darüber, wie ein Trauma entsteht und woran man es erkennen kann

 

Auf der Station H2 arbeiten Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen als Traumatherapeuten. Sie haben sich auf die Trauma-Behandlung spezialisiert und behandeln seit vielen Jahren Menschen, die unter den Nachwirkungen traumatischer Erlebnisse leiden. Solche Erlebnisse können beispielsweise ein Unfall, Gewalterfahrung, sexueller Missbrauch oder emotionale Vernachlässigung in der Kindheit sein. Entdecken Sie hier die vielfältigen Angebote unserer Trauma Klinik

Neben der Traumatherapie werden in der Klinik in Erlangen auch weitere psychosomatische Krankheiten wie Depressionen, Borderline, Ängste und Panik, Schmerz und Burn-Out behandelt. 

Neben Einzelgesprächen finden Therapien auch in verschiedenen Kleingruppen statt, zum Beispiel:

  • Psychodynamische Gesprächstherapie
  • Körperpsychotherapie
  • Gestaltungstherapie
  • Traumazentrierte Psychotherapie
  • Selbstsicherheitstraining
  • Interaktion und Psychodrama
  • Tanz und Bewegung
  • Achtsamkeit und Meditation

Neben dem ständig präsenten Behandlungsteam schafft die feste Bezugsgruppe eine unterstützende und tragende Atmosphäre und ermöglicht neue, hilfreiche Beziehungserfahrungen für einen Entwicklungsprozess.

Die Behandlungsdauer des Traumas ist individuell vom Therapieprozess abhängig und liegt in der Regel bei zirka zehn Wochen.

Ausführliche Infomappe zum Behandlungskonzept der Station H2 zum herunterladen und ausdrucken

Kontakt

Bei Aufnahmewunsch wenden Sie sich bitte direkt an unsere zentrale Patientenaufnahme.

Telefon: 09131 753 5353

Psychodynamische Therapie und Traumatherapie
Station H2
Telefon 09131 753-2645

Bereichsleitende Oberärztin: Dr. Kristina Bayerlein 

Besuchszeiten:
Di und Mi: 18:00 - 19:30 Uhr
Fr: 15:00 - 20:00 Uhr
Sa: 09:00 - 20:00 Uhr
So: 09:00 - 19:00 Uhr

Chefarzt

Dr. Andreas Ahnert
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie  

Erreichbar über die zentrale Vermittlung:
Telefon 09131 753-0