Aktuelles

Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 14.06.2018 – Ab dem 22. Juni 2018 kann in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach das gemeinsame Ausstellungsprojekt von Siliane Gläsmann und Jens Wiemann besichtigt werden.

Wohin geht der Fokus? Wieviel Raum darf das Detail einnehmen? Anhand dieser Fragen nimmt Siliane Gläsmann in Form von digitaler Fotografie Acryl - und Kreidebilder von Jens Wiemann "unter die Lupe".

Zusätzlich bietet die Ausstellung einen kleinen Einblick in die Digitalfotografie von Siliane Gläsmann und zeigt weitere Werke von Jens Wiemann.

Die Ausstellung läuft bis zum 25. Oktober 2018 und kann täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr besucht werden. Die Vernissage findet am 22. Juni 2018 um 16 Uhr mit einem meditativen Impuls von Margit Böhmer-Böckeler, Pastoralreferentin, statt.

Sommerfest im Soziotherapeutischen Wohnheim Ansbach

Ansbach, 14.06.2018 – Am Samstag, den 23. Juni 2018, laden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Soziotherapeutischen Wohnheims unter dem Motto „Vielfalt leben und bunt gestalten“ von 14.00 bis 17:00 Uhr zu einem Sommerfest ein, bei dem neben Angehörigen, Freunden, Betreuern und Unterstützern auch die Öffentlichkeit herzlich willkommen ist.

Nach einer Begrüßung und Grußworten von Vertretern der Unternehmensleitung, des Bezirks und der Stadt Ansbach erwartet die Gäste ein buntes Programm mit Live-Musik. Darüber hinaus können sich Interessierte mit Bewohnern und Mitarbeitern austauschen und ins Gespräch kommen. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt.

 

Über das Soziotherapeutische Wohnheim

Im Soziotherapeutischen Wohnheim der Bezirkskliniken Mittelfranken werden 50 chronisch psychisch kranke Menschen betreut und abhängig von ihren individuellen Bedürfnissen versorgt. Ziel ist die ganzheitliche und bedarfsgerechte Betreuung im Sinne der Wiedereingliederung sowie die Wahrung größtmöglicher Selbstständigkeit und Unabhängigkeit.

Bohrungen bestätigen: Keine Keller auf dem Baugelände

Ansbach/Fürth, 06.06.2018 – Vor etwa zwei Jahren wurde mit dem anstehenden Abriss des achtstöckigen Gebäudes der alten Kinderklinik bereits mit den Bauarbeiten begonnen. Nun hat die Stadt Fürth den Bezirkskliniken Mittelfranken die Baugenehmigung für die Psychiatrische Klinik mit 100 Betten auf dem Gelände des Klinikums Fürth erteilen können.

Die Verzögerung war entstanden, weil Mitte 2016 der Verdacht aufgekommen war, dass sich ein alter Bierkeller, der sich unter der Zufahrtstrasse befindet, auf das Baugelände erstrecken und die Statik des zweistöckigen Gebäudes gefährden könnten. Die Bezirkskliniken Mittelfranken hatten zwar schon vor Beginn der Bauarbeiten ausreichend Sondierungsbohrungen und Baugrunduntersuchungen auf dem Baufeld durchgeführt, die die Eignung des Baugeländes bestätigt hatten. Dennoch musste der Verdacht der Stadt Fürth überprüft werden. Da nur wenige Fachfirmen Deutschlandweit entsprechende Tunnel begehen können, war die Terminierung entsprechend schwierig. Nachdem die entsprechenden Untersuchungen seitens der Stadt Fürth schließlich stattgefunden haben, wurden auf Initiative und Kosten der Bezirkskliniken Mittelfranken in Absprache mit der Stadt Fürth noch Probebohrungen zwischen der Straße und dem Baufeld durchgeführt. Diese haben bestätigt, dass sich der Keller unterhalb der Straße nicht auf das Baugelände erstreckt.

Mit der Erteilung der Baugenehmigung durch die Stadt Fürth wird die Bauabteilung der Bezirkskliniken Mittelfranken nun alles Weitere veranlassen, um nach den entsprechenden Ausschreibungen die Bauarbeiten zu beginnen. Mögliche Mehrkosten durch Baupreiserhöhungen auf Grund der guten Baukonjunktur werden hinsichtlich der Förderung mit den zuständigen Behörden abgestimmt.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 06.06.2018 - Am Mittwoch, dem 13. Juni 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. med. Christian Schmahl hält dabei einen Vortrag zum Thema "Wie Psychotherapie und Neurobiologie voneinander lernen – am Beispiel der Borderline-Störung". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. med. Christian Schmahl ist Ärztlicher Direktor Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, ZI Mannheim.

Investitionen kommen den Patientinnen und Patienten zugute

Ansbach, 05.06.2018 – In seiner heutigen Sitzung hat der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken den Jahresabschluss 2017 verabschiedet. Die Bezirkskliniken weisen für das Wirtschaftsjahr 2017 einen Gewinn von 8,2 Millionen Euro aus und verzeichnen eine Ertragserhöhung von 181 Millionen Euro im Jahr 2016 auf nun 192 Millionen Euro. Vom Wirtschafts-prüfer wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk für den Jahresabschluss sowie den Lagebericht 2017 erteilt.

Vorstand Helmut Nawratil wurde für das Geschäftsjahr 2017 Entlastung erteilt. „Der Überschuss wird satzungsgemäß vollständig wieder in die Kliniken investiert“, erklärte Verwaltungsratsvorsitzender und Bezirkstagspräsident Richard Bartsch. „So können wir zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten in Personal investieren und Baumaßnahmen finanzieren.“ Im Namen des Verwaltungsrates dankte Richard Bartsch dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das hervorragende Ergebnis und die geleistete Arbeit in 2017.

Mit 1700 Betten sowie 18.000 stationären und 35.000 ambulanten Patientinnen und Patienten sind die Bezirkskliniken Mittelfranken eines der größten Klinikunternehmen der Region. Rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich an neun Standorten in Kliniken, Tageskliniken, Ambulanzen und Heimen um Patienten und Bewohner.

Der wirtschaftliche Erfolg ist für Klinikunternehmen entscheidend, um Baumaßnahmen finanzieren zu können. In den Bezirkskliniken entstehen derzeit Neubauten für die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Ansbach sowie für die Forensische Klinik in Erlangen. Darüber hinaus stehen die Neubauten für die Psychiatrische Klinik in Fürth sowie die Psychosomatische Klinik in Treuchtlingen an.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 09.05.2018 - Am Mittwoch, dem 16. Mai 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. med. Markus Jäger hält dabei einen Vortrag zum Thema "Differenzierte psychopathologische Diagnostik in der Psychiatrie". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. med. Markus Jäger ist Ärztlicher Direktor, Bezirkskrankenhaus Kempten.

Alkohol sowie psychische Erkrankungen im Alter stehen im Mittelpunkt

Ansbach, 13.04.2018 – Auch am Wochenende ist am Stand des Bezirksklinikums Ansbach auf der Kontakta ein abwechslungsreiches Programm geboten. Der Samstag steht unter dem Thema Alkohol. Interessierte können an einem Alkoholquiz teilnehmen und mit sogenannten „Rauschbrillen" einen Alkoholrausch simulieren, um zu erkennen, wie sich die eigene Wahrnehmung dabei verändert. Darüber hinaus informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchtrehabilitation über die Behandlungsangebote ihrer Station.

Am Sonntag stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ihre Station vor. Auch hier können Besucher ganz praktischen Nutzen daraus ziehen, indem sie zum Beispiel an einem computergestützten Konzentrations- und Gedächtnistest teilnehmen. Besonders Mutige sind eingeladen, am Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge" teilzunehmen.

Zauberer Helmuto wird außerdem die kleinen und großen Messebesucher mit seiner Fingerfertigkeit zum Staunen bringen.

„Körper und Seele – analog und digital"

Engelthal / Lauf an der Pegnitz, 12.04.2018 – Informieren, Impulse bekommen und mitmachen heißt es wieder beim Anti-Depressionstag, veranstaltet durch die Frankenalb-Klinik Engelthal und dem Bündnis für Depression sowie Kooperationspartnern.

In diesem Jahr stehen analoge und digitale Möglichkeiten im Umgang mit Depressionen im Fokus.

Dank Internet und Smartphone-Apps können wir uns schnell und unverbindlich informieren – und das egal, wo wir uns gerade befinden. Dadurch kann die Hemmschwelle direkt mit einem Arzt oder Therapeuten in Kontakt zu treten, gesenkt werden. Somit sind digitale Angebote eine hilfreiche Schnittstelle, um Betroffenen oder Angehörigen den Zugang zu Informationen über Depressionen zu erleichtern.

Neben den Online-Angeboten beschäftigt sich der Anti-Depressionstag ebenfalls mit verschiedenen therapeutischen Möglichkeiten oder körperlichen Aktivitäten, die die Besserung depressiver Erkrankungen unterstützen. Darüber hinaus bekommen die Besucherinnen und Besucher einen Einblick, wie die Natur und spirituelle Kraftquellen heilsame Impulse setzen können.

Auf dem „Markt der Möglichkeiten" finden Interessierte vielfältige Informationen an den Ständen der Kooperationspartner aus dem Nürnberger Land. Impulsreferate widmen sich den Themen „Basics über Depression", „Digital und online – welche Möglichkeiten gibt es?" sowie „Glück und Lebenssinn". Des Weiteren werden Workshops, wie beispielsweise „Lachyoga" oder „Meditation", angeboten.

Der 4. Anti-Depressionstag findet am Samstag, 21. April, von 9:30 Uhr bis 14 Uhr in der Aula der Bertleinschule in Lauf an der Pegnitz statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Am dritten Messetag informiert die Kinder- und Jugendpsychiatrie

Ansbach, 12.04.2018 - Am dritten Messetag der Kontakta, Freitag, den 13. April 2018, stellt sich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vor. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erläutern dabei das umfassende Behandlungsangebot der Klinik.

Am Vormittag können die Besucher außerdem Wissenswertes zum Thema Medienkompetenz und Internetnutzung erfahren. Am Nachmittag kommen darüber hinaus zwei Therapiehunden aus der Klinik an den Stand. Die Mitarbeiterinnen erklären, wie Therapie mit Tieren funktioniert und wie mithilfe der Hunde die Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann.

Große und kleine Besucher können sich nachmittags außerdem wieder von den spannenden Tricks des Zauberers Helmuto „verzaubern" lassen.

Die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach informiert auf der Kontakta

Ansbach, 11.04.2018 – Gewalt verhindern bevor es zu einer Straftat kommt: Dieses Ziel hat die Präventionsambulanz der Klinik für Forensische Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren am zweiten Messetag, Donnerstag, den 12. April, am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken über ihr Behandlungsangebot. Darüber hinaus gibt es Informationen zu Schizophrenie und Persönlichkeitsstörungen, ein computergestützter Aufmerksamkeits- und Konzentrationstest sowie ein kurzes Intelligenzscreening. Mit einem informativen Quiz sollen Vorurteile und Missverständnisse rund um das Thema Psychiatrie und psychische Erkrankungen aufgeklärt werden.

An diesem Tag wird auch der Zauberer Helmuto am Stand sein und Groß und Klein verzaubern.

Morgen startet die Kontakta – Bezirksklinikum Ansbach ist mit Stand dabei

Ansbach 10.04.2018 – Wissenswertes rund um das Thema „Fit im Alter“ erfahren Besucherinnen und Besucher am ersten Tag der Kontakta am Stand des Bezirksklinikums Ansbach. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation informieren zum Behandlungsangebot, mit dem ältere Menschen zum Beispiel nach einem Sturz oder einem Schlaganfall wieder fit für ein Leben zu Hause gemacht werden sollen. Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, ihr Gleichgewicht und Sturzrisiko zu testen oder ihre Vitalzeichen kontrollieren zu lassen.

Das Bezirksklinikum Ansbach präsentiert sich auch in diesem Jahr auf der Kontakta

Ansbach, 04.04.2018 – Psychische Erkrankungen gehören zum Alltag. Das zeigen die vielfältigen Themen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksklinikums Ansbach auf der diesjährigen Kontakta vorstellen werden. An den fünf Messetagen können interessierte Besucherinnen und Besucher unter anderem ihr Wissen zum Thema Alkohol auffrischen, etwas über die psychischen Erkrankungen Schizophrenie und Persönlichkeitsstörungen erfahren, zwei Therapiehunde der Kinder- und Jugendpsychiatrie kennenlernen oder an einem computergestützten Gedächtnistraining teilnehmen. Darüber hinaus informiert die Klinik für Geriatrische Rehabilitation über ihr Behandlungsangebot und testet bei Interessierten das Gleichgewicht sowie das Sturzrisiko.

Zusätzlich wird von Donnerstag bis Sonntag der Ansbacher Zauberer Helmuto die Besucher am Stand mit seinen Tricks und Kunststücken begeistern.

Aufklärung über psychische Erkrankungen
Mit der im Herbst 2016 gestarteten Anti-Stigma-Kampagne „Wo ist die Grenze?“ wollen die Bezirkskliniken Mittelfranken mit Plakataktionen, Veranstaltungen und einer eigenen Webseite auf psychische Erkrankungen aufmerksam machen, darüber aufklären und Hilfsangebote aufzeigen. Denn gegenüber Menschen mit einer psychischen Erkrankung und deren Angehörigen gibt es immer noch viele Vorurteile. Mit dem Stand auf der Kontakta tragen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksklinikums Ansbach dazu bei, das Wissen und das Verständnis zu diesem Thema in der Bevölkerung zu verbessern. Denn psychische Erkrankungen sind normal, sie gehören zum Alltag und sie können jeden treffen.

 

Das komplette Standprogramm finden Sie unter www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Anti-Stigma-Kampagne „Wo ist die Grenze?“ wird fortgeführt

Ansbach, 29.03.2018 – Im Herbst 2016 starteten die Bezirkskliniken ihre Anti-Stigma-Kampagne „Wo ist die Grenze?“. Mit auffälligen und großformatigen Plakaten wurde die Öffentlichkeit mit dem Thema psychische Erkrankungen konfrontiert. Ziel der Kampagne ist es, die Bevölkerung auf psychische Erkrankungen aufmerksam zu machen, darüber aufzuklären und Hilfsangebote aufzuzeigen. Begleitet wurde diese Plakataktion, die 2017 zweimal wiederholt wurde, unter anderem mit Veranstaltungen, wie zum Beispiel den „Irren Nächte in Mittelfranken“, sowie einer eigenen Webseite mit Infos zu Diagnosen und Hilfsangeboten. 

2018 wird die Kampagne fortgeführt. „Immer noch sind Betroffene und ihre Angehörigen mit Vorurteilen konfrontiert, und noch immer wissen Menschen zu wenig über psychische Erkrankungen“, erklärt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Deswegen haben wir Erklärfilme zu den Themen Depression und Sucht produziert.“ In 90 Sekunden werden Ursachen, Auswirkungen und Behandlungsmöglichkeiten erläutert. „Immer noch werden durchschnittlich die Hälfte der Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht behandelt, weil viele davor zurückschrecken, sich Hilfe zu holen“, so Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, der als Fachexperte für den Depressionsfilm zur Verfügung stand. „Es sollte normaler werden, sich beraten zu lassen.“ 

In den Erklärfilmen führen animierte Figuren im Stil einer Zeichnung den Betrachter durch die Erzählung. Zu sehen sind die Filme im youtube-Kanal der Bezirkskliniken Mittelfranken und auf der Kampagnenseite www.wo-ist-die-grenze.de. Ihren großen Auftritt haben sie vom 5. bis 25. April, wenn sie in Kinos in Ansbach, Erlangen, Fürth, Neustadt / Aisch, Nürnberg und Weißenburg auf großer Leinwand im Vorprogramm gezeigt werden. Weitere Erklärfilme sind schon in Vorbereitung.

Darüber hinaus wurde auch die Kampagnenseite überarbeitet und besser mit weiterführenden Informationen sowie internen und externen Behandlungsangeboten vernetzt. Ganz neu ist ein Online-Selbsttest zu Depression und selbstverständlich geht es auch mit den bewährten Veranstaltungsformaten, wie zum Beispiel der Vortragsreihe für Seelische Gesundheit weiter. „Es ist noch ein langer Weg bis alle Menschen psychische Erkrankungen als zum Alltag gehörend akzeptieren“, meint Dr. Ariane Peine, Leiterin des Bereichs Marketing und Kommunikation, abschließend. „Die Bezirkskliniken Mittelfranken werden ihren Teil zu dieser Entwicklung beitragen.“

Der Erklärfilm „Depression“ wird vom 05.04. bis zum 18.04., der Erklärfilm „Sucht“ vom 19.04. bis 02.05. in folgenden Kinos bei jeder Vorstellung im Werbeblock zu sehen sein:

  • Ansbach: Capitol 1 und 5
  • Erlangen: Manhattan Deluxe 2 und Cine Star 2
  • Fürth: Metroplex 1
  • Neustadt Aisch: CINEA 1
  • Nürnberg: Cinecitta 1,3,11,19 3D sowie Admiral 1 und 5
  • Weißenburg: Regina
Vorstellung des Domiziel Ansbach

Ansbach, 23.03.2018 – Am Dienstag, 3. April 2018, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Die Sozialpädagogen Melanie Kaiser und Helmut Popp-Stahl vom Domiziel Ansbach stellen das Ambulant Betreute Wohnen, das Zuverdienstprojekt „InArbeit“ und die stationäre therapeutische Übergangseinrichtung vor. Anschließend stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben. 

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 07.03.2018 - Am Mittwoch, dem 14. März 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Steffen Moritz hält dabei einen Vortrag zum Thema "Metakognitive Therapie bei Patienten mit Psychose". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Steffen Moritz ist Leiter der Arbeitsgruppe Neuropsychologie am Zentrum für Psychosoziale Medizin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Borderline-Trialog für Betroffene, Angehörige und Fachleute

Ansbach, 05.03.2018 – „Schuld und Scham“ ist das Thema des 14. bundesweiten Borderline-Trialogs, der am Freitag, den 16. März 2018, von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, stattfindet. Beim Borderline-Trialog treffen sich Betroffene, Angehörige sowie Fachleute und tragen Wissen und Erfahrungen zusammen, um die Borderline-Störung besser verstehen und Hilfen entwickeln zu können.

Unter Schuld- und Schamgefühlen leiden sowohl Borderline-Betroffene als auch Angehörige. In Fachvorträgen und Workshops gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Frage nach, welche Ursache und Funktion Schuld- und Schamgefühle haben und wie alle lernen können, besser damit umzugehen und so das Leiden daran zu verringern.

Das ausführliche Programm sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es unter www.borderlinetrialog.de. Bei Rückfragen und für weitere Informationen steht Anja Link, Borderline-Trialog Kontakt- und Informationsstelle, Hessestraße 10 in Nürnberg, E-Mail anja.link@borderlinetrialog.de, Telefon 0911 42485540 zur Verfügung.

Über Borderline
Der Begriff Borderline (englisch: Grenzlinie) stammt aus der Zeit, als die Krankheit im Grenzbereich zwischen neurotischen und psychotischen Störungen angesiedelt wurde. Inzwischen spricht man von einer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung. Betroffene können ihre Gefühle nur schwer kontrollieren. Sie leiden an starken Stimmungsschwankungen und einer gestörten Selbstwahrnehmung. Die Krankheit beginnt meist im Jugendlichen- und jungen Erwachsenenalter.

Informationen über das Leben mit Demenz

Ansbach, 28.02.2018 – Über 230.000 Menschen in Bayern sind laut dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege an einer Demenz erkrankt. Gemäß einer Prognose werden es bis zum Jahr 2032 sogar 340.000 sein. Trotz der großen Zahl an Erkrankungen wissen viele immer noch sehr wenig über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten dieser Erkrankung. Deswegen hat das Bayerische Gesundheitsministerium die Wanderausstellung „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“ konzipiert, die seit 2016 in vielen bayerischen Städten und Gemeinden zu Gast war.

Ab Dienstag, den 6. März 2018, bis einschließlich Donnerstag, den 22. März 2018, ist die Ausstellung im Café Mosaik des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, zu sehen. Ziel der Ausstellung ist es, die Menschen über Demenz zu informieren, aufzuklären und ins Gespräch zu kommen. Dies steht in Einklang mit der Anti-Stigma-Kampagne „Wo ist die Grenze?“ der Bezirkskliniken Mittelfranken, die seit Herbst 2016 läuft. Die Ausstellung kann von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und samstags und Sonntag zwischen 13 und 18 Uhr besichtigt werden. 

Über die Ausstellung
Ein großes Kopfregal bildet den Mittelpunkt der Ausstellung zum Thema Demenz. Ein Kopf, weil dort die Ursache für eine Demenzerkrankung sitzt. Ein Kopf ist aber auch das Symbol dafür, dass sich in den Köpfen der Menschen etwas ändern muss, um der Herausforderung Demenz schon heute und zukünftig besser begegnen zu können. Die Ausstellung „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“ vermittelt mehrere Aspekte: Sie ermöglicht einen Überblick zum Thema Demenz und greift dabei auch Symptome und einzelne Stadien der Krankheit auf. Gleichzeitig verleiht die Ausstellung allen Besuchern einen Eindruck, wie sich das Leben eines von Demenz betroffenen Menschen und seiner Angehörigen verändert.

Behandlung von Demenz
Im Bezirksklinikum Ansbach erfolgt die Behandlung von Demenz ambulant, tagesklinisch oder stationär. Erste Anlaufstelle ist die Gerontopsychiatrische Ambulanz am Bezirksklinikum. Dort können eine umfangreiche diagnostische Abklärung und eine störungsspezifische Behandlung vorgenommen werden, zum Beispiel bei komplexen Störungsbildern mit Gedächtnisproblemen oder gelegentlichen Verwirrtheitszuständen. Die Therapie erfolgt anhand eines individuell abgestimmten, ganzheitlichen Behandlungsplans mit zum Beispiel medikamentöser Therapie und kognitivem Training.

Treffen der Angehörigengruppe psychisch Erkrankter

Ansbach, 28.02.2018 – Am Dienstag, 6. März 2018, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Mama trinkt nicht mehr“. Anschließend steht eine Vertreterin der Gruppe „Frauen und Alkohol“ bei KISS Ansbach für Fragen zur Verfügung. 

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Chefarzt spricht über Schlafstörungen und wie diese entstehen

Nürnberg, 21.02.2018 – Am Wochenende gemütlich ausschlafen und dadurch gut erholt in den Tag starten: so sieht für viele Menschen ein gelungener Sonntagvormittag aus. Doch was passiert, wenn der Schlaf alles andere als erholsam ist? Schlafstörungen sind ein weit verbreitetes Problem: Etwa ein Drittel aller Erwachsenen klagt darüber. Jeder Siebte leidet unter einer schweren Schlafstörung mit deutlichen Auswirkungen auf das Alltagsleben. Eine Vielzahl von diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten steht inzwischen bei der Behandlung von Schlafstörungen zur Verfügung. „Manchmal hilft auch schon ein kleiner Trick oder eine Lebensstiländerung, um eine Verbesserung zu erreichen“, erklärt Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal.

Wie Schlafstörungen entstehen und was man dagegen tun kann, darüber spricht Prof. Thomas Kraus in seinem Vortrag am Montag, 26. Februar 2018, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 bis 20 Uhr (Einlass um 18 Uhr).

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Oberärztin spricht über Körperhaltung und Psyche

Nürnberg, 13.02.2018 – Körper und Seele beeinflussen sich wechselseitig und stehen in direktem Zusammenhang. Psychische Konflikte können körperliche Symptome auslösen und umgekehrt. Emotionen und Gefühle, wie etwa Angst, nehmen wir nicht nur mental wahr, sondern spüren das Anspannen der Muskeln oder die Beschleunigung der Herzfrequenz. Stand unseren Vorfahren in der Steinzeit ein Tiger gegenüber gab es zwei Optionen: Kampf oder Flucht. Ein komplexes System setzt Hormone frei und führt so zu einer gesteigerten Leistungsbereitschaft. Adrenalin wird ausgeschüttet, der Blutdruck steigt und Energie wird bereitgestellt – eine wichtige und über Leben und Tod entscheidende Aktivierung des Körpers. Noch heute laufen in unserem Körper bei Stresssituationen dieselben Mechanismen ab. Der einzige Unterschied: oft ist die körperliche Aktivierung nicht mehr lebensnotwendig, sondern kann auf Dauer sogar krank machen. Ob und wie wir mit solch einer Situation umgehen, hängt auch davon ab, welche Erfahrungen wir bislang gesammelt haben. „Unsere emotionalen Reaktionen sind das Produkt unseres stammes- und lerngeschichtlichen Erbes“, erklärt Dr. Christine Schlick, Oberärztin im Klinikum am Europakanal in Erlangen. Des Weiteren können wir lernen mit angespannten Zuständen umzugehen. Atemübungen, Achtsamkeit oder regelmäßige Bewegung sind Selbsthilfemöglichkeiten, um zu entspannen und dadurch seelisch und körperlich wieder in Balance zu gelangen.

Wie das funktioniert und wie Körper und Seele zusammengehören, darüber spricht Dr. Christine Schlick in ihrem Vortrag am Montag, 19. Februar 2018, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 bis 20 Uhr (Einlass um 18 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 07.02.2018 - Am Mittwoch, dem 14. Februar 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. med. Dr. h.c. Manfred Wolfersdorf hält dabei einen Vortrag zum Thema "Suizid und Suizidprävention aus psychiatrischer Sicht". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Manfred Wolfersdorf ist ehemaliger Ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses Bayreuth.

Der Film „Hirngespinster“ hat das Leben mit einer Psychose zum Thema

05.02.2018 – Von Mitte Februar bis Mitte März veranstalten die Bezirkskliniken Mittelfranken, der Krisendienst Mittelfranken und die Sozialpsychiatrischen Dienste unter der Schirmherrschaft von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch wieder die „Irren Nächte in Mittelfranken“. An elf Orten und 15 Terminen wird in diesem Jahr der Film „Hirngespinster“ von Christian Bach gezeigt.

Über den Film
Der 2013 erschienene Film erzählt die Geschichte des 22-jährigen Simon, dessen Vater Hans – ein ehemals gefeierter Architekt – Schizophrenie hat, aber jegliche Behandlung verweigert. Die Krankheit macht das Familienleben unberechenbar, und Simon tut alles, um das fragile Familiensystem aufrechtzuerhalten – bis zu dem Tag, an dem mit Verena ein Mädchen in sein Leben tritt, das ihm wirklich etwas bedeutet. Spätestens jetzt reicht es nicht mehr, daran zu glauben, dass alles irgendwie so weiter gehen könnte. Als der Zustand des Vaters sich immer mehr verschlechtert und Simon plötzlich an zwei Fronten kämpft, um Verena nicht zu verlieren, eskaliert die Situation zwischen Vater und Sohn. 

Wenn Menschen psychisch krank werden, haben die Betroffenen und Angehörigen neben der Belastung durch die Krankheit oft auch noch mit Vorurteilen zu kämpfen. Ziel der Filmreihe „Irre Nächte“ ist es, auf psychische Krankheiten aufmerksam zu machen und darüber aufzuklären. Der dort gezeigte Film soll zeigen, dass psychische Erkrankungen zur Normalität gehören und jederzeit jeden treffen können. Deswegen diskutieren im Anschluss an die Filmvorführungen Mediziner, Psychologen und Sozialpädagogen mit dem Publikum über den Film und beleuchten dabei verschiedene Aspekte psychischer Erkrankungen. Das Format „Irre Nächte“ unterstützt damit auch die Ziele der Anti-Stigma-Kampagne „Wo ist die Grenze?“ der Bezirkskliniken Mittelfranken.

Die Veranstaltungsorte und -zeiten im Überblick: 

  • Montag, 19.02., 18:00 Uhr, Nürnberg, Casablanca 
  • Mittwoch, 21.02., 19:00 Uhr, Altdorf, Ev. Gemeindehaus (Schlossplatz 5)
  • Mittwoch, 21.02., 19:00 Uhr, Bad Windsheim, Central Lichtspiele 
  • Donnerstag, 22.02., 19:30 Uhr, Erlangen, E-Werk 
  • Donnerstag, 22.02., 19:00 Uhr, Hersbruck, City Kino
  • Montag, 26.02., 19:00 Uhr, Neustadt, Kino NEA
  • Mittwoch, 28.02., 19:00 Uhr, Rothenburg, Forum
  • Dienstag, 06.03., 19:00 Uhr, Fürth, Uferpalast
  • Mittwoch, 07.03., 18:00 Uhr, Weißenburg, Kinocenter 
  • Donnerstag, 08.03., 17:00 Uhr, Nürnberg, Filmhauskino 
  • Montag, 19.03., 19:30 Uhr, Ansbach, Theater 
  • Dienstag, 20.03., 19:00 Uhr, Fürth, Uferpalast 
  • Dienstag, 20.03., 17:00 Uhr, Nürnberg, Filmhauskino 
  • Mittwoch, 21.03., 19:00 Uhr, Fürth, Uferpalast 
  • Mittwoch, 21.03., 19:30 Uhr, Wassertrüdingen, Bürgersaal

Der Eintritt ist frei, Reservierungen sind nicht möglich. Mehr Informationen unter www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen 

Oberarzt spricht über Ursachen, Symptome und Therapie von Depressionen

Nürnberg, 30.01.2018 – Etwa jede vierte Frau und jeder achte Mann erkrankt im Laufe seines Lebens an Depressionen. Das Krankheitsbild ist hauptsächlich durch gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit, Interessenverlust und vermindertem Antrieb gekennzeichnet. „Depressionen entwickeln sich aus dem Zusammenspiel mehrerer, ganz unterschiedlicher Faktoren. Wir sprechen hier vom bio-psycho-sozialen Modell der Depression, “ erklärt Dr. Hans-Jürgen Schulz, Oberarzt am Bezirksklinikum Ansbach. Behandelt werden können Depressionen unter anderem mit Medikamenten und Psychotherapie, zum Teil ergänzt durch Ergotherapie, Entspannungsverfahren oder Bewegungs-, Kunst- und Musiktherapie. „Depressionen sind gut behandelbar“, so Dr. Schulz. Im Rahmen der Therapie lernen die Betroffenen negative Gedanken und verzerrte, depressive Denkfehler umzustrukturieren, ihren Tagesablauf zu reorganisieren und soziale Kontakte wieder aufzubauen. Ziel ist im Idealfall eine vollständige Symptomfreiheit.

Wie Depressionen entstehen, sich äußern und wie sie behandelt werden können, darüber spricht Dr. Hans-Jürgen Schulz in seinem Vortrag am Montag, 5. Februar 2018, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 bis 20 Uhr (Einlass um 18 Uhr).

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Treffen der Angehörigengruppe psychisch Erkrankter

Ansbach, 29.01.2018 – Am Dienstag, 6. Februar 2018, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Petra Bartenstein, Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin am Bezirksklinikum Ansbach, hält einen Vortrag zum Thema „ADHS im Erwachsenenalter“. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben. 

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Ärzte der Bezirkskliniken informieren über psychische Erkrankungen

Nürnberg, 22.01.2018 – Joggen gehen, sich fit halten und das Immunsystem stärken, um Erkältungen vorzubeugen: ein gesunder Körper steht bei Vielen auf der Liste der Vorsätze für das neue Jahr. Genauso wichtig ist aber auch eine gesunde Psyche, denn diese kann krank werden - wie unser Körper. Der einzige Unterschied: psychische Erkrankungen sind äußerlich nicht sichtbar. Dabei können sie jeden treffen und sind so „normal“ wie Grippe und Co. Wie psychische Erkrankungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden können, darüber möchten die Bezirkskliniken Mittelfranken aufklären und veranstalten aus diesem Grund bereits zum achten Mal die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit in Nürnberg. Ärztinnen und Ärzte aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen über psychische Krankheiten und wie Körper und Seele zusammengehören. Viele hundert Besucherinnen und Besucher nutzten in den letzten Jahren die Möglichkeit, sich zu informieren und mit den Experten vor Ort ins Gespräch zu kommen. Die Reihe im Frühjahr findet an drei Montagen im Februar jeweils von 18:30 Uhr bis 20 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) statt. Veranstaltungsort ist das Caritas-Pirckheimer-Haus, Großer Saal, Königstraße 64 in 90402 Nürnberg. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen.

 

Die einzelnen Vorträge im Überblick: Zeit: immer montags von 18:30 bis 20 Uhr Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg

Montag, 5. Februar 2018: „Wenn die Seele Trauer trägt: Ursachen, Symptome, Therapie von De-pressionen“, Dr. Hans-Jürgen Schulz, Oberarzt am Bezirksklinikum Ansbach

Montag, 19. Februar 2018: „Leib und Seele gehören zusammen: Wie sich Körperhaltung und Psy-che beeinflussen“, Dr. Christine Schlick, Oberärztin am Klinikum am Europakanal

Montag, 26. Februar 2018: „Gesunder Schlaf“, Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal


 

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 17.01.2018 - Am Mittwoch, dem 24. Januar 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. PD Dr. med. Anke Brockhaus-Dumke hält dabei einen Vortrag zum Thema "RoKoKom (Rollenverteilte kontinuierliche Kommunikation) in der sektorübergreifenden Versorgung von Psychosepatienten". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

PD Dr. med. Anke Brockhaus-Dumke ist Ärztliche Direktorin in der Rheinhessen-Fachklinik Alzey.

Hähnlein, Schmitt und Matijas weiterhin Patientenfürsprecher

Ansbach, Engelthal, Erlangen, 03.01.2018 - In seiner letzten Sitzung im Jahr 2017 hat der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken die Patientenfürsprecher in Ansbach, Engelthal und Erlangen für ein weiteres Jahr, bis zum 31. Dezember 2018, bestätigt:
Rosi Schmitt, welche ihr Amt seit 2008 ausübt, bleibt Patientenfürsprecherin am Standort Erlangen, Klinikum am Europakanal. Klaus Hähnlein, aktiv seit 2014, steht in der Frankenalb-Klinik Engelthal als Ansprechpartner zur Verfügung und Herbert Matijas, im Amt seit 2012, bleibt Patientenfürsprecher am Bezirksklinikum Ansbach.

Die ehrenamtlichen Patientenfürsprecher haben die Aufgabe, Anregungen und Beschwerden nachzugehen, die von den Patienten oder deren Angehörigen an sie herangetragen werden. Sie arbeiten eng mit den Qualitätsmanagement-Beauftragten der Standorte zusammen.

Vortragsreihe Seelische Gesundheit im Gespräch

Nürnberg, 22.03.2017 –  Der Mensch ist ein soziales Wesen und daher nicht gerne auf Dauer alleine. Beziehungen sind wichtig für uns, da sie uns Sicherheit geben. Wir brauchen andere Menschen, denen wir vertrauen können und mit denen wir Krisen meistern und gemeinsame Momente erleben können. 

„Bei der Geburt entsteht die erste Bindung, nämlich zur Mutter. Diese ist entscheidend dafür, wie wir unsere späteren Beziehungen und Bindungen gestalten“, erklärt Dr. Christina Stößel. Die Menschen sind jedoch verschieden, es gibt unterschiedliche Bindungstypen. Außerdem haben sowohl bestimmte Hormonkonstellationen als auch Persönlichkeitsfaktoren Einfluss auf sozialen Bindungen. „Menschen unterscheiden sich auch darin, welchen Einfluss beispielsweise Trennungen auf das psychische Wohlbefinden haben – von der normalen Trauerreaktion bin hin zur Entwicklung einer Depression ist alles möglich“, erklärt Dr. Christina Stößel. 

Wie die verschiedenen Phasen von Beziehungen verlaufen und wie diese sozialen Bindungen die Psyche beeinflussen können, darüber spricht Dr. Christina Stößel in ihrem Vortrag am Montag, 27. März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). 

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Vortragsreihe Seelische Gesundheit

Nürnberg, 14.03.2017 –  Computerspiele sind ein Wachstumsmarkt in der Unterhaltungsindustrie. In Online-Rollenspielen wie „World of Warcraft“ tauchen die Spieler in eine virtuelle Welt ein, bei Spielen wie Pokémon-Go verschwimmen sogar die Grenzen zwischen der echten und der virtuellen Welt. Durch die technische Weiterentwicklung können diese Spiele mittlerweile nicht mehr nur vom heimischen Computer sondern mithilfe des Smartphones von überall aus gespielt werden. 

„Computerspiele werden häufig so konzipiert, dass sie bestimmte psychologische Mechanismen ansprechen“, erklärt Dr. Maximilian Krinninger, Oberarzt im Klinikum am Europakanal in Erlangen. „Experten gehen davon aus, dass beim Konsum dieser Spiele im Gehirn Stoffe freigesetzt werden, die ähnlich stark abhängig machen können wie Kokain oder Heroin“, fügt Dr. Krinninger hinzu. Diese Abhängigkeit hat soziale Folgen: Die Schulnoten leiden oder die Leistungen am Arbeitsplatz werden schlechter. Häufig leiden Angehörige und Freunde unter dem sozialen Rückzug der Betroffenen. Doch Computerspielsucht ist eine anerkannte Krankheit, die behandelt werden kann. 

Wie es dazu kommt, dass Computerspiele abhängig machen und was man dagegen tun kann, darüber spricht Dr. Maximilian Krinninger in seinem Vortrag am Montag, 20. März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum siebten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinander-folgenden Montagen (06. – 27. März 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei dem letzten Vortrag geht es um die Frage, wie Beziehungen auf die Psyche wirken. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Dr. Krinninger in diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=88JkqL6k4sg

Vortragsreihe Seelische Gesundheit

Nürnberg, 07.03.2017 – Bei Schmerzen mal schnell eine Tablette einwerfen - Medikamente scheinen oft eine schnelle und unkomplizierte Lösung zu sein. Viele von uns greifen bei Schmerzen oder Unwohlsein zu Tabletten, Tropfen oder ähnlichem. Bei psychischen Krankheiten wie beispielsweise Depression oder Angst geht es jedoch um mehr als eine kurzfristige Besserung der Beschwerden. 

„Eine medikamentöse Behandlung sollte bei psychischen Krankheiten immer mit einer engmaschigen ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung kombiniert werden“, rät Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. Denn der regelmäßige Gebrauch von Medikamenten kann auch zu einer Abhängigkeit und damit zu weiteren psychischen Problemen füh-ren. 

Bei schweren Erkrankungen sind Medikamente jedoch oftmals notwendig, um eine tiefergehende Psychotherapie überhaupt beginnen zu können. „Wichtig ist, dass der Patient selbst von der Medikamenteneinnahme überzeugt ist und sich im Hinblick auf die Wirkung und mögliche Nebenwirkungen gut mit seinem behandelnden Arzt bespricht“, betont Prof. Kraus.  

Wie eine medikamentöse Behandlung bei psychischen Erkrankungen am besten aussehen soll, darüber spricht Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal in seinem Vortrag am Montag, 13. März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Inte-ressierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum siebten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinander-folgenden Montagen (06. – 27. März 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei den nachfolgenden Vorträgen geht es um Computer-Sucht sowie um die Frage, wie Beziehungen auf die Psyche wirken. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Kraus in diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=2dwHxbrReiY

Vortragsreihe Seelische Gesundheit

Nürnberg, 28.02.2017 – Mindestens eine von hundert Personen der Allgemeinbevölkerung erkrankt einmal im Leben an einer Psychose. Charakteristisch für diese seelische Erkrankung sind Veränderungen im Denken und Wahrnehmen, der Stimmung, der Leistungsfähigkeit und des Verhaltens gegenüber anderen Menschen. 

„Frühe Anzeichen einer Psychose können eine verminderte Leistungsfähigkeit, eine labile Stimmung und Probleme im Gespräch und Zusammenleben mit anderen Menschen sein“, erklärt Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Bezirksklinikum Ansbach. Später können dann Angst, Misstrauen, Wahnvorstellungen oder Wahrnehmungstäuschungen (wie Stimmenhören) hinzukommen. 

„Genetische Eigenschaften und Prozesse der frühen Gehirnentwicklung können das Risiko für eine Psychose erhöhen. Zur vollen Ausprägung der Erkrankung kommt es dann meist im späten Jugend- und frühen Erwachsenenalter, wenn die Hirnentwicklung abgeschlossen wird und besondere Stressfaktoren einwirken“, erläutert Prof. Zink. Behandelt werden kann die psychische Störung mithilfe von Medikamenten und einer Verhaltenstherapie, die dabei hilft, das eigene Denken, die Stimmung und das Verhalten wieder mehr in die eigene Kontrolle zu bringen. 

Wie das Gehirn in einer Psychose tickt, darüber spricht Prof. Dr. Mathias Zink in seinem Vortrag am Montag, 06.März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum siebten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinander-folgenden Montagen (06. – 27. März 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei den nachfolgenden Vorträgen geht es um den Nutzen von Medikamen-ten bei psychischen Erkrankungen, um Computer-Sucht sowie um die Frage, wie Beziehungen auf die Psyche wirken. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Zink in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=XvQmURp7HzM

Ausstellung im Klinikum am Europakanal

Erlangen, 27.02.2017– „Selbsthilfe zeigt Gesicht“ lautet der Titel der Ausstellung, die ab Montag, 6. März 2017, im Foyer des Klinikums am Europakanal in Erlangen zu sehen sein wird. Die Ausstellung zeigt Porträts von Menschen, die sich in Selbsthilfegruppen engagieren und ist ein Gemeinschaftsprojekt von KISS Mittelfranken und Studentinnen der Evangelischen Hochschule Nürnberg. 

Zu sehen sind beispielsweise Vertreter von Selbsthilfegruppen, die sich mit den Themen Burn-Out, Depression, Angst, oder Sucht beschäftigen. Außerdem gibt die Ausstellung einen Überblick über die Arbeit der Selbsthilfegruppen und Kontaktmöglichkeiten für Interessierte.

„Neben ärztlicher Hilfe ist es oft die Hilfe zur Selbsthilfe und der Austausch mit Gleichgesinnten der Betroffenen in schwierigen Lebensphasen hilft“, sagt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Uns ist es deshalb wichtig, öffentlich auf psychische Krankheiten aufmerksam zu machen und gleichzeitig auf das große Engagement der Selbsthilfegruppen hinzuweisen“, so Nawratil. 

Die Ausstellung ist Teil einer Anti-Stigma-Kampagne der Bezirkskliniken Mittelfranken. Dabei weisen auffällige Plakatmotive auf psychische Erkrankungen hin und werfen die Frage auf: Wo ist die Grenze zwischen „normal“ und psychisch krank (www.wo-ist-die-grenze.de)? Ziel ist es, klarzumachen, dass psychische Erkrankungen „normal“ sind und jeden treffen können. Menschen sollen sich mit psychischen Erkrankungen auseinandersetzen und dadurch Vorurteile und Vorbehalte gegenüber psychisch Kranken, deren Angehörigen oder Mitarbeitern der Psychiatrie abbauen. 

Die Ausstellung wird drei Wochen lang im Klinikum am Europakanal in Erlangen und anschließend vom 27. März – 21. April in der Frankenalb-Klinik in Engelthal zu sehen sein. 

Ärzte informieren über psychische Erkrankungen

Nürnberg, 23.02.2017 –  Ein gesunder Körper ist wichtig – ein gesunder Geist jedoch mindestens genauso. Viel mehr Menschen, als man landläufig meint, leiden an psychischen Erkrankungen. Aktuellen Studien zufolge erkrankt jeder fünfte Mensch im Laufe seines Lebens an einer Depression. Psychische Erkrankungen beeinflussen das Leben der Betroffenen stark. Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Partnerschaft können folgen. Häufig kommen auch körperliche – sogenannte psychosomatische Beschwerden – hinzu. Auch die Angehörigen leiden sehr, wenn ein geliebter Mensch psychisch krank wird. Häufig werden sie dann zusätzlich mit Vorur-teilen und Vorbehalten gegenüber psychisch Kranken konfrontiert. Doch psychische Krankheiten sind „normal“, sie gehören ebenso zum Alltag wie körperliche Krankheiten und können jeden treffen. 

Die Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb bereits zum siebten Mal die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit in Nürnberg. Ärztinnen und Ärzte aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen darüber, wie psychische Krankheiten erkannt und behandelt werden können. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher nutzten bei den vergangenen Veranstaltungen bereits die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. 

Die Reihe im Frühjahr findet an vier aufeinanderfolgenden Montagen jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr) statt. Veranstaltungsort ist erstmalig das Caritas-Pirckheimer-Haus in der Innenstadt in Nürnberg (Königstraße 64, 90402 Nürnberg). 

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Die einzelnen Vorträge im Überblick: 

Zeit: immer montags von 18:30 – 20:00Uhr
Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg

Montag, 06. März 2017: „Wie tickt das Gehirn in der Psychose?“, Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach 

Montag, 13. März 2017: „Psychische Krankheiten – wie können Medikamente helfen?“, Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal 

Montag, 20. März 2017: „ Warum machen Computerspiele süchtig?“, Dr. Maximilian Krinninger, Oberarzt im Klinikum am Europakanal Erlangen 

Montag, 27. März 2017: „Wie wirken Beziehungen auf die Psyche?“, Dr. Christina Stößel, Oberärztin in der Frankenalb-Klinik Engelthal 

Der Film „Mängelexemplar“ soll über psychische Krankheiten aufklären

Wann ist man eigentlich „normal“? Ab wann gilt man als irre oder verrückt? Jeder Mensch geht mit Krisen in seinem Leben anders um – nicht immer ist klar zu beurteilen, welche Reaktionen gesund und welche krankhaft sind. Und gehört ein bisschen Verrücktheit nicht auch zum Leben dazu? 

Diese und andere Fragen wirft der Film „Mängelexemplar“ auf, den die Bezirkskliniken Mittelfranken und der Krisendienst Mittelfranken, zusammen mit den sozialpsychiatrischen Diensten, in insgesamt acht mittelfränkischen Orten zeigen. 

Der 2016 erschienen Film „Mängelexemplar“ beruht auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Sarah Kuttner. Hauptperson im Film ist eine junge Frau, die sehr emotional ist und sich selbst nicht unter Kontrolle hat. Als sie deshalb ihren Job verliert und auch die besten Freunde nichts mehr von ihr wissen wollen stürzt sie sich voll Übereifer in eine Therapie – und macht gerade dann alles falsch. Zwischen Lebenskrisen, Panikattacken, Borderline und Depression muss sie feststellen, dass es nicht leicht ist ein Problem zu lösen, wenn man es selbst ist. 

Wenn Menschen psychisch krank werden, haben sowohl die Betroffenen selbst als auch die Angehörigen neben der Belastung durch die Krankheit oft zusätzlich mit Vorurteilen und falschen Klischees zu kämpfen. Die Filmreihe „Irre Nächte“ soll die Zuschauer darauf aufmerksam machen, dass psychische Erkrankungen „normal“ sind und jeden treffen können und damit einen Beitrag gegen die Stigmatisierung psychisch kranker Menschen leisten. 

Im Anschluss an die Filmvorführungen diskutieren deshalb Mediziner, Psychologen und Sozialpädagogen mit dem Publikum über den Film und beleuchten dabei verschiedene Aspekte psychischer Erkrankungen. 

Die Veranstaltungsorte und-zeiten im Überblick: 

Nürnberg, 6. März, 18:00 Uhr, Casablanca

Bad Windsheim, 8. März, 19:00 Uhr, Central Lichtspiele 

Nürnberg, 14. März, 18:00 Uhr, Filmhauskino 

Altdorf, 14. März, 19:00 Uhr, Wichernhaus

Hersbruck, 15. März, 19:00 Uhr, Citykino 

Erlangen, 15. März, 19:00 Uhr, E-Werk 

Fürth, 21. März, 19:00 Uhr, Uferpalast 

Weißenburg, 22. März, 18:00 Uhr, Kinocenter 

Ansbach, 27. März, 19:30 Uhr, Theater Ansbach – Kino 

Erlangen, 6. April, 18:00 Uhr, Lamm-Lichtspiele 

Der Eintritt ist frei, Reservierungen sind nicht möglich. 

Kunstaustellung natural.digital

Erlangen, 17.01.2017 - Das neue Jahr startet mit Kunst in der Klinik. Von Sonntag, 22. Januar 2017 bis Sonntag, 26. Februar 2017 wird im Foyer des A-Gebäudes im Klinikum am Europakanal Erlangen täglich von 10 bis 17 Uhr die Kunstausstellung „natural.digital“ gezeigt. 

Die Ausstellung „natural.digital“ zeigt zeitgenössische Interpretationen des Themas Landschaft als Gegenüberstellung zweier unterschiedlicher künstlerischer Standpunkte. Naturalistische Landschaftsfotografie steht dabei im Kontrast zu künstlerischen Interpretationen von Landschaften im digitalen Kontext.

Für „natural“ steht die Landschaftsfotografin Anna Franke. Die studierte Geografin ist seit 2014 freiberuflich als Fotografin und Autorin tätig. Mit Ihren Bildern will sie einzigartigen Naturschauplätzen eine Bühne geben und den Blick für den Facettenreichtum der Erde weiten. Gezeigt werden Dokumentar- und Naturfotografien. 

Für „digital“ steht der gelernte Holzbildhauer und Diplom BAUHAUS Künstler Sebastian Hertrich. Im Zeitalter der digitalen Durchdringung sämtlicher Lebensbereiche steht die Frage nach der Position des Menschen und der Natur im Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Gezeigt werden Skulpturen und Platinen-Intarsienarbeiten. 

Unterstützt wird die Ausstellung vom Förderverein Kunstzeit Erlangen-Büchenbach. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Kunststudenten und Absolventen von Kunsthochschulen bei Ihren freiberuflichen Tätigkeiten zu fördern. 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. 

Chefarzt erklärt, wie Depressionen bei Kindern entstehen

Nürnberg, 11.10.2016 – Depression bei Erwachsenen ist inzwischen ein vieldiskutiertes Thema, doch auch Kinder und Jugendliche können von dieser schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankung betroffen sein. Die Krankheit wird jedoch nicht immer erkannt. 

„Im Durchschnitt liegen bei Kindern und Jugendlichen neun Monate zwischen dem Auftreten der ersten Symptome und einer Krankheitsdiagnose. Schätzungen zufolge wird die Krankheit überhaupt nur in der Hälfte  der Fälle erkannt“, beklagt Dr. Andreas Meyer, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Bezirksklinikum Ansbach. Eine Depression zeigt sich bei Kindern - anders als bei Erwachsenen – meist nur im Verhalten, da Kinder Ihre Gefühle noch nicht so gut in Worte fassen können. Die Ursachen sind vielfältig, es können beispielsweise der Tod eines Elternteils, die Schei-dung der Eltern oder eine körperliche Erkrankung sein. 

„Tatsächlich tritt bei Kindern in vielen Fällen auch eine spontane Heilung ohne Behandlung auf – allerdings ist Gefahr, innerhalb weniger Jahre wieder an einer Depression zu erkranken dann besonders hoch“, erklärt Dr. Meyer. Eine Therapie muss dabei nicht immer mit einer Gabe von Medikamenten verbunden sein. „Wenn überhaupt Medikamente gegeben werden, dann immer nur in Verbindung mit einer Psychotherapie“, so Dr. Meyer.  

Über Depressionen bei Kindern spricht Dr. Andreas Meyer in seinem Vortrag am Dienstag, 18. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Dr. Meyer in diesem Video: www.youtube.com/watch?v=rHiXHyWGReQ

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe "Seelische Gesundheit im Gespräch", die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen (4.-25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 - 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Bei dem noch folgenden Vortrag geht es um Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Chefarzt erklärt, was eine Psychose ist

Nürnberg, 06.10.2016 – Mindestens eine von hundert Personen der Allgemeinbevölkerung erkrankt einmal im Leben an einer Psychose. Charakteristisch für diese seelische Erkrankung sind Veränderungen im Denken und Wahrnehmen, der Stimmung, der Leistungsfähigkeit und des Verhaltens gegenüber anderen Menschen. 

„Frühe Anzeichen einer Psychose können eine verminderte Leistungsfähigkeit, eine labile Stimmung und Probleme im Gespräch und Zusammenleben mit anderen Menschen sein“, erklärt Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Bezirksklinikum Ansbach. Später können dann Angst, Misstrauen, Wahnvorstellungen oder Wahrnehmungstäuschungen (wie Stimmenhören) hinzukommen. 

„Genetische Eigenschaften und Prozesse der frühen Gehirnentwicklung können das Risiko für eine Psychose erhöhen. Zur vollen Ausprägung der Erkrankung kommt es dann meist im späten Jugend- und frühen Erwachsenenalter, wenn die Hirnentwicklung abgeschlossen wird und besondere Stressfaktoren einwirken“, erläutert Prof. Zink. 

Behandelt werden kann die psychische Störung mithilfe von Medikamenten und einer Verhaltenstherapie, die dabei hilft, das eigene Denken, die Stimmung und das Verhalten wieder mehr in die eigene Kontrolle zu bringen. 

Wie das Gehirn in einer Psychose tickt, darüber spricht Prof. Dr. Mathias Zink in seinem Vortrag am Dienstag, 11. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinan-derfolgenden Dienstagen (4. – 25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Die zwei nachfolgenden Themen sind Depression bei Kindern sowie Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Zink in diesem Video: www.youtube.com/watch?v=XvQmURp7HzM

Chefarzt erklärt, wie die Ernährung unsere psychische Gesundheit beeinflusst

Nürnberg, 27.09.2016 – Ob das ausgiebige Sonntagsfrühstück, die schnelle Mittagspause im Büro oder ein Restaurantbesuch am Abend – unsere Nahrungsaufnahme bestimmt unseren Tagesablauf. Wir essen, um satt zu werden, aber auch aus Langeweile, Frust oder um soziale Beziehungen zu pflegen. 

„Ohne es zu wissen, beeinflussen wir unsere Seele ständig mit Hilfe der Nahrung“, erklärt Prof. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. Die Nahrungsmittel- und Vitaminindustrie gibt uns große Versprechen, wie wir unser Aussehen verbessern oder unsere Leistung steigern können. Doch welche Erkenntnisse sind wissenschaftlich bewiesen? Helfen Vitamine gegen Depressionen und wirkt Ginko wirklich gegen Demenz?

Wie wir mit einer guten Ernährung unsere psychische Gesundheit fördern und im Falle einer Krankheit den Heilungsvorgang unterstützen können, darüber spricht Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal in seinem Vortrag am Dienstag, 04. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass ist um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservie-rungen nicht möglich.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen (4. – 25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Die drei nachfolgenden Themen sind Psychose, Depression bei Kindern sowie Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Am Wochenende bieten die Bezirkskliniken ein abwechslungsreiches Programm zum Thema Älter werden

Ansbach, den 09.09.2016 - Auch am Wochenende ist am Stand des Bezirksklinikums Ansbach auf der Kontakta ein abwechslungsreiches Programm geboten. Der Samstag steht unter dem Thema „Fit im Alter“.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation informieren zum Behandlungsangebot, mit dem ältere Menschen zum Beispiel nach einem Sturz oder einem Schlaganfall wieder fit für ein Leben zu Hause gemacht werden sollen. Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, ihr Gleichgewicht und Sturzrisiko zu testen oder ihre Vitalzeichen kontrollieren zu lassen.

Am Sonntag stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ihre Station vor. Auch hier können Besucher ganz praktischen Nutzen daraus ziehen, indem sie zum Beispiel an einem computergestützten Konzentrations- und Gedächtnistest teilnehmen. Besonders Mutige sind eingeladen, am Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ teilzunehmen.

Ebenfalls dabei ist der Zauberer Helmuto, der große und kleine Besucher mit seinen Tricks in den Bann zieht.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Ausstellung in der Kirche des Klinikums am Europakanal Erlangen

Erlangen, 08.09.2016  - Am Sonntag, 18. September 2016 findet um 10 Uhr ein Gottesdienst in der Kirche im Klinikum am Europakanal statt, bei dem die Ausstellung „Über-Wunden“ von Herbert Küfner eröffnet wird.

Die Ausstellung  zeigt drei zusammenhängende Zyklen zum Mensch-Sein. Es geht um menschliches Leid, menschliche Tugend und die heilenden Geistesgaben Gottes. „Es gibt im Glaube die Zuversicht, dass auch das Schlimmste, was es auf Erden geben mag, heute schon ansatzweise und einmal ganz überwunden sein wird“, erklärt der Künstler sein Ausstellungskonzept. In der Ausstellung sind wie bei einem Webstück die vier philosophischen Kardinal-Tugenden verwoben mit Andeutungen heutigen Leids, die persönlich und fast unendlich erweitert werden könnten und Geistesgaben Gottes, die dazu anregen in neuer Weise mit den Wunden umzugehen.

Am Freitag, den 23. September lädt Küfner außerdem von 16:00 – 17:00 Uhr zur gemeinsamen Begegnung und zum Austausch über die Bilder.

Herbert Küfner war von 2000 bis 2014 Pfarrer an der Martin-Luther-Kirche in Erlangen-Büchenbach. Zum Malen kam er über ein Austellungsprojekt der Kunsttherapie des Klinikums am Europakanal in seiner Kirche. Die sprechenden, spontanen Bilder psychisch kranker Menschen zeigten für ihn, dass jeder und jede kreative Begabungen hat, die es nur zu entdecken gilt. Seitdem malt er in unterschiedlichen Techniken, meist in einem assoziierenden Stil, der dem unbewussten Prozess bei der Bildentstehung Raum lässt. Eine starke, kreative Kraftquelle wurde das Malen für ihn, als vor mehr als zehn Jahren die Parkinson-Krankheit bei ihm diagnostiziert wurde. „Es hilft mir, meine Krankheit gut anzunehmen, manches im Malen zu verarbeiten, insgesamt kreativ zu bleiben, immer noch positiv mit neuen Erfahrungen im Leben zu rechnen“, beschreibt Küfner. 

Die Ausstellung ist vom 18. September bis 27. November 2016 täglich von 8:00 – 19:00 Uhr in der Kirche im Klinikum am Europakanal Erlangen zu besichtigen. 

Am dritten Messetag informiert die Kinder- und Jugendpsychiatrie über ihr Angebot

Ansbach, 08.09.2016 - Am dritten Messetag der Kontakta, Freitag, den 9. September 2016, stellt sich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vor. Der Chefarzt der Klinik, Dr. Andreas Meyer, beantwortet direkt am Stand die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen seiner Klinik erklärt er das umfassende Behandlungsangebot.

Begleitet werden sie dabei am Vormittag von zwei Therapiehunden aus der Klinik. Die Mitarbeiter erklären, wie Therapie mit Tieren funktioniert und wie mithilfe der Hunde die Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann.

Nachmittags können die Besucher dann Wissenswertes zum Thema Medienkompetenz erfahren.

Große und kleine Besucher können sich nachmittags außerdem wieder von den spannenden Tricks des Zauberers Helmuto „verzaubern“ lassen.

 

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach informiert auf der Kontakta

Ansbach, 07.09.2016 – Gewalt verhindern bevor es zu einer Straftat kommt: Dieses Ziel hat die Präventionsambulanz der Klinik für Forensische Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren am zweiten Messetag, Donnerstag, den 8. September, am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken über ihr Behandlungsangebot und wollen mit einem informativen Quiz Vorurteile und Missverständnisse rund um das Thema Psychiatrie und psychische Erkrankungen aufklären.

Auch an diesem Tag wird der Zauberer Helmuto am Stand sein und Groß und Klein verzaubern.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Morgen startet die Kontakta – Bezirksklinikum Ansbach informiert über Alkoholentwöhnung

Ansbach, 06.09.2016 – Wissenswertes rund um das Thema Alkohol erfahren Besucherinnen und Besucher am ersten Tag der Kontakta am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Interessierte können an einem Alkoholquiz teilnehmen und mit sogenannten „Rauschbrillen“ einen Alkoholrausch simulieren, um zu erkennen, wie sich die eigene Wahrnehmung dabei verändert. Darüber hinaus informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchtrehabilitation über die Behandlungsangebote ihrer Station.

Zauberer Helmuto wird außerdem die kleinen und großen Messebesucher mit seiner Fingerfertigkeit zum Staunen bringen.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Beziehungen aus medizinischer Sicht

Engelthal, 01.09.2016 – Der Mensch ist ein soziales Wesen und daher nicht gerne auf Dauer alleine. Beziehungen sind wichtig für uns, da sie uns Sicherheit geben. Wir brauchen andere Menschen, denen wir vertrauen können und mit denen wir Krisen meistern und gemeinsame Momente erleben können.

„Bei der Geburt entsteht die erste Bindung, nämlich zur Mutter. Diese ist entscheidend dafür, wie wir unsere späteren Beziehungen und Bindungen gestalten“, erklärt Dr. Christina Stößel. Am Dienstag, den 13. September 2016, von 18:00 – 19:30 Uhr hält die Oberärztin in der Frankenalb-Klinik Engelthal einen Vortrag zu „Beziehungen aus medizinischer Sicht“. Im Vortrag geht es darum, welche verschiedenen Bindungstypen es aus psychologischer Sicht gibt, welchen Einfluss Persönlichkeitsfaktoren und Hormone auf Bindungen haben und wie die Phasen einer Beziehung verlaufen. Außerdem wird diskutiert, an welchen Stellen sich Schwierigkeiten oder Probleme in einer Beziehung entwickeln können und welchen Einfluss eine Trennung auf das psychische Wohlbefinden haben kann – von der normalen Trauerreaktion bis hin zur Entwicklung von Depressionen.

Der Vortrag mit anschließender Diskussion richtet sich an alle Interessierten und findet im Multifunktionsgebäude (am Veranstaltungstag ausgeschildert) in der Frankenalb-Klinik Engelthal statt. Der Eintritt ist frei. 

Medizinische Vortragsreihe startet im Herbst

Nürnberg, 30.08.2016 – „Burn-Out“ bekommen nur Manager, hyperaktive Kinder sind schlecht erzogen und Menschen mit einem Suchtproblem haben einfach keine Disziplin. So oder ähnlich können Vorurteile lauten, die sich bei psychischen Erkrankungen hartnäckig halten. Auch bei Anschlägen oder Amokläufen machen schnell Mutmaßungen über die psychische Verfassung der Täter die Runde.

Ein wichtiger Schritt zum Abbau von Vorurteilen sind fundierte Informationen zu den Krankheitsbildern. Psychische Erkrankungen gehören ebenso zum Alltag wie körperliche Krankheiten und können jeden treffen. Die Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb bereits zum sechsten Mal die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit im Haus Eckstein in Nürnberg. Chefärzte aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen darüber, wie psychische Krankheiten erkannt und behandelt werden können. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher nutzten bei den vergangenen Veranstaltungen bereits die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. 

Die Reihe im Herbst findet an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen, jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3 in Nürnberg statt.Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

 

Die einzelnen Vorträge im Überblick: 

Zeit: immer dienstags, zwischen 18:30 -20:00 Uhr 
Ort: Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg 


Dienstag, 4. Oktober 2016: "Macht Essen glücklich?"
Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal

Dienstag, 11. Oktober 2016: "Wie tickt das Gehirn in der Psychose?"
Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach

Dienstag, 18. Oktober 2016: "Können Kinder depressiv sein?"
Dr. Andreas Meyer, Chefarzt Kinder- und Jugendpsychiatrie im Bezirksklinikum Ansbach
Dienstag, 25. Oktober 2016: "Was tun gegen Angst, Panik und Phobie?"
Dr. Andreas Ahnert, Chefarzt im Klinikum am Europakanal 

Das Bezirksklinikum Ansbach präsentiert sich auch in diesem Jahr auf der Kontakta

Ansbach, 25.08.2016 - Psychische Erkrankungen gehören zum Alltag. Das zeigen die vielfältigen Themen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksklinikums Ansbach auf der diesjährigen Kontakta vorstellen werden. An den fünf Messetagen können interessierte Messebesucherinnen und -besucher unter anderem ihr Wissen zum Thema Alkohol auffrischen, etwas über Forensik und Psychiatrie erfahren, zwei Therapiehunde der Kinder- und Jugendpsychiatrie kennenlernen und an einem computergestützten Gedächtnistraining teilnehmen. Darüber hinaus informiert die Klinik für Geriatrische Rehabilitation darüber, wie man Pflegebedürftigkeit vermeidet und testet das Gleichgewicht sowie das Sturzrisiko.

Zusätzlich wird an allen Tagen der Ansbacher Zauberer Helmuto die Besucher am Stand mit seinen Tricks und Kunststücken begeistern. Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Im Folgenden finden Sie das komplette Programm:

Mittwoch, 07.09.2016
Alkoholentwöhnung: Test mit Rauschbrillen, Alkoholquiz
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Donnerstag, 08.09.2016
Präventionsambulanz: Quiz rund um Psychiatrie und Prävention
Klinik für Forensische Psychiatrie

Freitag, 09.09.2016
Gedächtnistraining am Computer, Medienkompetenz, Fragen an den Chefarzt Dr. Meyer, Vorstellung der Therapiehunde Kira und Spitha
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Samstag, 10.09.2016
Informationen und Tipps zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit, Test des Gleichgewichts und Sturzrisikos, Vitalzeichenkontrolle, Vorstellung der Behandlungsangebote der Klinik
Klinik für Geriatrische Rehabilitation

Sonntag, 11.09.2016
Gerontopsychiatrie: Vorstellung der Stationsangebote, computergestützter Gedächtnis- und Konzentrationstest, Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ 
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik