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Bezirkskliniken Mittelfranken gewinnen drei Preise beim „Klinik Award 2017“ in Berlin

Ansbach, 23.10.2017 – Gleich drei Preise haben die Bezirkskliniken Mittelfranken vergangene Woche beim Klinikmarketing-Kongress in Berlin verliehen bekommen: Den „Silbernen Sonderpreis der Jury“ für die Anti-Stigma-Kampagne „Wo ist die Grenze?“, den Preis „Bestes Klinikmarketing“ für das strategisch ausgerichtete Marketinggesamtkonzept und dessen Umsetzung sowie den „KlinikAward“ in der Kategorie „Beste Pressepräsenz“ für den Umgang mit der Krise rund um die sogenannte Modellbau-Affäre. Die Laudatio für den Preis „Bestes Klinikmarketing“ hielt Prof. Heinz Lohmann, Vorsitzender der Initiative Gesundheitswirtschaft e.V. und Professor der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnungen, sie sind eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit hier bei den Bezirkskliniken Mittelfranken“, sagte Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken nach der Preisverleihung. Und Dr. Ariane Peine, Leiterin der Stabsstelle Marketing und Kommunikation, ergänzt: „Ich freue mich auch darüber, dass die Präsentation unserer Projekte auf dem Kongress auf so viel Interesse und Zustimmung gestoßen ist. Dies gilt insbesondere für unsere Anti-Stigma-Kampagne, für die wir von den anderen Teilnehmern sehr positives und ermutigendes Feedback erhalten haben.“

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und würdigt Marketing-Leistungen deutschsprachiger Krankenhäuser in Kategorien wie zum Beispiel Onlinepräsenz, interne Kommunikation, Patienten- und Zuweisermarketing oder Klinikmagazin. Eine international besetzte Jury des "KlinikAward" bewertet die eingegangenen Bewerbungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und entscheidet dann über die Nominierung der besten Kliniken. Die Ermittlung der Gewinner basiert zu 50 Prozent auf dem Jury-Urteil und zu 50 Prozent auf der Abstimmung des Fachpublikums während des Klinikmarketing-Kongresses in Berlin. Einzig die Preisträger unter anderem für das „Beste Klinikmarketing“ sowie den „Sonderpreis der Jury“ werden ausschließlich von der Jury gewählt.

Vielfältige Aktionen und Mitmachangebote am Stand in Halle 1

Ansbach, 20.10.2017 – Vom 28. Oktober bis 5. November 2017 präsentieren sich die Bezirkskliniken Mittelfranken im Gesundheitspark der Consumenta in Halle 1 (Gesundheitspark). Als moderne Gesundheitseinrichtung bieten die Kliniken der Bezirkskliniken Mittelfranken den Besuchern der Messe ein umfangreiches Informationsangebot sowie zahlreiche interessante und spannende Mitmachaktionen:

Samstag, 28. Oktober 2017 - Frankenalb-Klinik Engelthal
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik beantworten Fragen rund um die Themen Seelische Gesundheit. Mit kleinen Achtsamkeits-Übungen und Bio-Feedback helfen Sie den Besuchern, einen Beitrag zu ihrer eigenen seelischen Entspannung zu leisten. Inmitten des Messetrubels können Besucherinnen und Besucher bei einer kurzen Klangschalen-Therapie abschalten oder Qi Gong-Übungen erlernen. Gedulds- und Gedächtnisspiele helfen außerdem dabei, die eigene Merkfähigkeit und Konzentrationsstärke zu testen. 

Sonntag, 29. Oktober 2017 - Klinikum am Europakanal Erlangen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik informieren die Besucher rund um Themen der Seelischen Gesundheit. Mit Übungen zu geistiger Fitness können Interessierte ihre Merkfähigkeit testen und mithilfe von Biofeedback einen Beitrag zu ihrer eigenen seelischen Entspannung leisten. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Depression. Anhand von Selbstbeurteilungsbögen können Besucherinnen und Besucher dazu mit den Mitarbeitenden der Klinik ins Gespräch kommen.

Montag, 30. Oktober 2017 - Bezirksklinikum Ansbach
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation informieren zum Behandlungsangebot, mit dem ältere Menschen zum Beispiel nach einem Sturz oder einem Schlaganfall wieder fit für ein Leben zu Hause gemacht werden sollen. Interessierte können außerdem an Gleichgewichts-, Feinmotorik- und Koordinationsübungen teilnehmen oder sich einen Gesundheitspass ausstellen lassen. Darüber hinaus gibt es auch Informationen zur Angehörigenberatung.

Dienstag, 31. Oktober 2017 - Berufsfachschule für Krankenpflege Ansbach
An diesem Tag informieren Lehrkräfte der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach über die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft, führen Besucher durch den Rauschbrillenparcours und zeigen, wie Blutdruck, Puls sowie die Sauerstoffsättigung gemessen wird.

Mittwoch, 1. November 2017 - Berufsfachschule für Krankenpflege Erlangen
Lehrkräfte der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege des Klinikums am Europakanal informieren über die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft, zeigen, wie richtige Handhygiene funktioniert, und führen durch den Rauschbrillen-Parcours. Darüber hinaus können Besucher des Standes auch an einem Wissensquiz am Torso, einem Lehrmittel aus der Ausbildung, teilnehmen. 

Donnerstag, 2. November 2017 - Bezirksklinikum Ansbach
An diesem Tag stellt sich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vor. Der Chefarzt der Klinik, Dr. Andreas Meyer, beantwortet direkt am Stand die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen seiner Klinik informiert er über das Behandlungsangebot der Klinik. Begleitet werden sie dabei von zwei Therapiehunden aus der Klinik. Die Mitarbeiter erklären, wie Therapie mit Tieren funktioniert und wie mithilfe der Hunde die Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann. Darüber hinaus können die Besucher dann Wissenswertes zum Thema Medienkompetenz erfahren.

Freitag, 3. November 2017 - Küchen der Bezirkskliniken Mittelfranken
Über gesunde Ernährung informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Küchen der Bezirkskliniken Mittelfranken. Besucher des Stands können leckere Brotaufstriche auf Brotchips probieren und sich zum Thema Ernährungsphysiologie beraten lassen. Spannend wird es an der „RiechBar“: dort können Interessierte versuchen, Küchendüfte zu erraten.

Samstag, 4. November 2017 - Klinikum am Europakanal Erlangen
An diesem Tag stellt sich das Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation des Klinikums am Europakanal vor. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen, wie Durchblutungsstörungen anhand einer Doppler-Sonografie erkannt werden können, und demonstrieren, wie man die Wahrnehmung aller Sinne fördern kann.

Sonntag, 5. November 2017 - Bezirksklinikum Ansbach
Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Themen Alkohol und Gerontopsychiatrie. So können Interes-sierte mit sogenannten „Rauschbrillen“ einen Alkoholrausch simulieren, um zu erkennen, wie sich die eigene Wahrnehmung dabei verändert. Darüber hinaus informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchtrehabilitation über die Behandlungsangebote ihrer Station.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik stellen ihre Station vor. Hier können Besucher ganz praktischen Nutzen daraus ziehen, indem sie zum Beispiel an einem computergestützten Gedächtnistest teilnehmen. Besonders Mutige sind eingeladen, am Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ teilzunehmen. 

Neu-Investitionen kommen den Patienten zugute

Ansbach, 18.10.2017 – In seiner Sitzung am 10. Oktober hat der Verwaltungsrat den Jahresabschluss 2016 der Bezirkskliniken Mittelfranken verabschiedet. Die Bezirkskliniken weisen für das Wirtschaftsjahr 2016 einen Gewinn von 4,5 Millionen Euro aus und verzeichnen eine Ertragserhöhung von 176 Millionen Euro im Jahr 2015 auf nun 181 Millionen Euro.

„Die Sanierung der Bezirkskliniken Mittelfranken ist beendet“, erklärte Bezirkstagspräsident Richard Bartsch. „Wir kommen nun in die sogenannte Stabilisierungsphase, in der es darum geht, dass die Bezirkskliniken wirtschaftlich auf dem sehr guten, bisher erreichten Niveau bleiben.“ 

"Ziel ist es, dass der Gewinn bei rund drei Prozent des Umsatzes liegt“, ergänzte der Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil. „Damit schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass wir in unsere Kliniken investieren können: Sei es für die Sanierung von Stationen oder in zusätzliches Personal oder eine zusätzliche Ausstattung, die unseren Patientinnen und Patienten zugutekommt.“

Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Ansbach
Im Bezirksklinikum Ansbach kümmern sich derzeit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in medizinischen Dienstarten um jährlich rund 6.600 stationäre und teilstationäre sowie rund 12.700 ambulante Patienten. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie sollen 13 zusätzliche Betten mit einer akuten Aufnahmesituation geschaffen werden. Damit wird die Versorgungssituation im Landkreis für den Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie deutlich verbessert. Mit dem Rohbau des Gebäudes konnte zeitgerecht begonnen werden. Sowohl in der Geriatrischen Reha als auch in der Psychiatrie wurden alte Betten durch neue und modernere Modelle ersetzt und damit der Komfort für die Patientinnen und Patienten deutlich verbessert. In der Forensik gibt es seit diesem Jahr eine komplett eingerichtete Schreinerei, in der die Ausbildung zum Schreiner nach den Richtlinien der Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Patienten nun möglich ist. Dafür wurden Geräte und Werkzeuge beschafft und zudem in eine moderne Absauganlage investiert. 

Stationssanierungen in Erlangen
Im Klinikum am Europakanal in Erlangen wurde in die Sanierung zweier Stationen der Gerontopsychiatrie investiert, 24 Zimmer und Bäder wurden dabei barrierefrei renoviert. Zusätzlich wurde eine akutpsychiatrische Station neu eingerichtet sowie zwei Intensivüberwachungsräume geschaffen. Um den Komfort für die Patienten zu erhöhen, wurden drei Vierbettzimmer in sechs Zweibettzimmer umgebaut. Für die Forensische Psychiatrie wurde ein Interimsgebäude errichtet sowie mit einem Neubau begonnen. Das Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation konnte um sechs Betten erweitert werden. Rund 7.200 stationäre und teilstationäre Patientinnen und Patienten sowie rund 16.400 ambulante Patienten werden pro Jahr im Klinikum am Europakanal behandelt. Über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten dort in medizinischen Berufen.

Investitionen in Ausstattung und Sicherheit in Engelthal
In der Frankenalb-Klinik Engelthal wurde im Jahr 2017 ebenfalls kräftig in den Bereichen Brand-schutz und Sanierung investiert. Die psychiatrischen Akutstationen wurden komplett saniert, das heißt sämtliche Patientenzimmer, Aufenthaltsräume und Behandlungszimmer sind komplett reno-viert, neu ausgestattet und neu möbliert. Für eine verbesserte Sicherheit der Patienten wurden drei mobile Defibrillatoren angeschafft und in der Klinik verteilt. Zudem wurden Trinkwasserbrunnen für die Patienten und deren Besucher aufgestellt. Rund 2.600 stationäre und teilstationäre Patientinnen und Patienten sowie rund 5.000 ambulante Patienten werden dort pro Jahr von rund 200 Mitarbeitern in medizinischen Dienstarten betreut.

Theaterstück „Food Diaries“ erzählt vom Alltag essgestörter Frauen

Ansbach, 13.10.2017 – Das Bezirksklinikum Ansbach und das Gesundheitsamt des Landkreises Ansbach laden am Montag, den 23. Oktober 2017, um 19.30 Uhr im Rahmen des 14. Forums Essstörungen zum Ein-Personen-Stück „Food Diaries“ in die Kammerspiele Ansbach ein. Die Schauspielerin und ehemals Betroffene Susanna Hasenbach veranschaulicht mit ihrem Theaterstück realistisch den Alltag essgestörter Frauen – aber auch stets mit einer Prise Humor. In Form von Monologen, Liedern und einem Poetry Slam nimmt sie Bezug zu den verschiedenen Krankheitsbildern und vermittelt auch, dass es einen Weg aus der Krankheit heraus gibt.

Anschließend stehen Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, und Isolde Imschloß von der Kontaktgruppe „Strohhalm“ des Gesundheitsamts für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, Sitzplatzre-servierungen sind nicht möglich.

Die Zahl der Betroffenen steigt
Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik wurden im Jahr 2014 in den bayerischen Krankenhäusern 3 177 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit psychisch bedingten Essstörungen durchgeführt, rund 2,3 Prozent mehr als 2013 und 44 Prozent mehr als im Jahr 2000. Betroffen waren dabei nahezu ausschließlich Mädchen und junge Frauen (93,8 Prozent).

Je früher Betroffene und Angehörige Hilfe suchen desto besser stehen die Chancen für eine Bewältigung der Erkrankung. Die Kontaktgruppe „Strohhalm“ sowie die Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach stehen als erste Ansprechpartner zur Verfügung.

So lädt die Kontaktgruppe „Strohhalm“ lädt regelmäßig zu Gruppenabenden ein, an denen sich Betroffene im geschützten Rahmen untereinander austauschen können. Eine speziell für Angehörige eingerichtete Gruppe, bietet auch Familienangehörigen von Betroffenen Unterstützung an. 

Auf der psychosomatischen Station des Bezirksklinikums Ansbach bekommen Patientinnen eine mehrwöchige stationäre Therapie, die im Anschluss daran in der Tagesklinik fortgesetzt werden kann, um die Betroffenen weiter zu stabilisieren. 

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 11.10.2017 - Am Mittwoch, dem 18. Oktober 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Christoph U. Correll, MD hält dabei einen Vortrag zum Thema "Therapieresistente Schizophrenie: Strategien und Behandlungswege". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Christoph U. Correll, MD arbeitet und lehrt am The Zucker Hillside Hospital in New York sowie an der Charité in Berlin.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken fördern mit Stipendien den medizinischen Nachwuchs

Ansbach, 05.10.2017 – Wer in Deutschland Humanmedizin studieren will, muss hohe Hürden überwinden: Die allgemeine Hochschulreife mit 1,0 abschließen oder Wartezeiten von bis zu zwölf Semestern in Kauf nehmen. Derzeit prüft das Bundesverfassungsgericht, ob dies mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Doch selbst, wenn die Richter in Karlsruhe den strengen NC für unrechtmäßig erklären würden, hieße das noch nicht, dass sich schnell etwas ändert. Die Bezirkskliniken Mittelfranken bieten deshalb Abiturienten auch für den Studienstart im Oktober 2018 wieder bis zu fünf Stipendien für ein Medizinstudium an der Universität in Varna, Bulgarien an. Dort gibt es für das Studium der Humanmedizin keinen Numerus Clausus. 

Der Klinikverband möchte damit dem Fachkräftemangel im ärztlichen Bereich entgegenwirken und auch Studieninteressenten eine Chance geben, die kein hervorragendes Abitur vorweisen können. „Leider haben begabte und motivierte Abiturienten, die aus Überzeugung den Arztberuf ergreifen möchten, aber nicht den erforderlichen Notendurchschnitt haben, schlechte Chancen in Deutschland zum Medizinstudium zugelassen zu werden“, beklagt Christian Kämper, Leiter Zentrales Personalmanagement bei den Bezirkskliniken Mittelfranken. „Dabei sagen die Noten nicht unbedingt etwas darüber aus, ob ein Mensch ein guter Arzt werden kann oder nicht. Mit unseren Stipendien ermöglichen wir jungen Leuten aus Mittelfranken einen alternativen Weg zum Medizinstudium.“

Dr. Matthias Keilen, Leiter des Zentralen Medizinmanagements bei den Bezirkskliniken Mittelfranken, betont darüber hinaus noch einen anderen Aspekt: „Mit diesem Stipendienprogramm sichern und fördern wir unseren eigenen medizinischen Nachwuchs. Gleichzeitig tätigen wir diese Investition aber auch, um die Versorgung im psychiatrischen und neurologischen Bereich in Mittelfranken nachhaltig zu sichern. Denn der Bedarf in diesen Bereichen wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch wachsen.“ Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, sieht mit der Kooperation auch einen wichtigen Beitrag zum Europa-Gedanken und zur europäischen Vernetzung: „Mit unserem Programm tragen wir auch zur Förderung eines europäischen Selbstverständnisses und der Schaffung einer gemeinsamen Identität bei.“

Studium in englischer Sprache
Varna ist die drittgrößte Stadt Bulgariens und liegt direkt an der Küste des Schwarzen Meeres. Seine Medizinische Universität mit europäischem Exzellenz-Status befindet sich im Zentrum der Stadt und bietet ein Medizinstudium entsprechend europäischer Richtlinien in englischer Sprache, das auch in Deutschland anerkannt wird.

Nach überzeugender Bewerbung, erfolgreichem Auswahlverfahren und bestandener Aufnahmeprü-fung an der Universität Varna, lernen die Stipendiaten die Bezirkskliniken Mittelfranken kennen und absolvieren ein Interkulturelles Training inklusive eines kurzen Sprachkurses, bevor es zu Beginn des Semesters, im Oktober, nach Bulgarien geht. Während ihres Aufenthaltes werden die Studierenden von Mitarbeitern des Europäischen Forums für Entwicklung e.V. (EFE) begleitet. Außerdem erfolgt ein regelmäßiger Kontakt zu einem festen Ansprechpartner innerhalb der Bezirkskliniken. 

Niedrige Lebenshaltungskosten
Die Bezirkskliniken Mittelfranken leisten ein Stipendium in Höhe der Studiengebühren von derzeit 4.000 Euro pro Semester für einen Zeitraum von sechs Jahren. Die Lebenshaltungskosten, die im Vergleich zu Deutschland aber viel niedriger sind, müssen die Studierenden selbst aufbringen. Nach Abschluss des Studiums verpflichten sich die Stipendiaten dazu, ihre Weiterbildung zur Fachärztin / zum Facharzt innerhalb der Bezirkskliniken zu absolvieren.

Die Bewerbungsfrist für den Studienstart im Oktober 2018 läuft bereits. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/stipendium.

Plakatmotive machen auf psychische Krankheiten aufmerksam

Ansbach, 05.10.2017 – Die Anti-Stigma-Kampagne der Bezirkskliniken Mittelfranken startet in die dritte Runde. Vom 10. bis 19. Oktober 2017 werden zwei der insgesamt fünf Motive wieder auf großflächigen Plakatwänden in Ansbach, Erlangen, Fürth, Neustadt an der Aisch, Nürnberg, dem Nürnberger Land sowie in Weißenburg zu sehen sein. Die Motive stehen dabei stellvertretend für alle psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Unter dem Motto „Wo ist die Grenze?“ möchten die Bezirkskliniken Mittelfranken mit dieser Kampagne dazu beitragen, dass psychische Erkrankungen als „normal“ und zum Alltag gehörend anerkannt werden.

„Mit unserer Kampagne wollen wir über Krankheitsbilder aufklären und Betroffene sowie deren Freunde und Angehörige auffordern, sich rechtzeitig professionelle Hilfe zu holen. Dabei verweisen wir auch auf unsere Kooperationspartner, den Krisendienst Mittelfranken, den Angehörigenverein sowie den Selbsthilfeverein für Psychiatrieerfahrene“, erklärt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. 

Begleitet wird die Plakatkampagne wieder von verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen. So werden die Bezirkskliniken Mittelfranken zum Beispiel bei der Consumenta in Nürnberg vom 28. Oktober bis 4. November auf psychische Erkrankungen aufmerksam machen. Am 13. November startet dann wieder die kostenlose Vortragsreihe zu psychischen Erkrankungen im Caritas-Pirckheimer-Haus in der Nürnberger Innenstadt, bei der Ärzte und Psychologen der Bezirkskliniken Mittelfranken über Krankheiten aufklären und Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer beantworten. 

Absolventen der Berufsfachschulen für Krankenpflege feierten ihr Examen

Ansbach, 02.10.2017 – 18 Auszubildende der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach und 21 Auszubildende am Klinikum am Europakanal haben ihr Examen zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft bestanden und konnten ihren Abschied von der Ausbildung feiern. Insgesamt 15 Absolventen werden weiterhin bei den Bezirkskliniken Mittelfranken beschäftigt sein. Darüber hinaus haben fünf Dual Studierende in Ansbach die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung beendet und werden nun in die Vollzeitstudienphase gehen.

Über die Ausbildung
Die Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem Unterricht und praktischen Einsätzen auf verschiedenen Stationen. 55 neue Schülerinnen und Schüler haben gerade ihre Ausbildung in den Berufsfachschulen für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach und am Klinikum am Europakanal begonnen. Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart im Jahr 2018 läuft bereits.

Weitere Informationen unter www.bezirkskliniken-mfr.de/fuer-bewerber.

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 29.09.2017 – Am Dienstag, 10. Oktober 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Thema des Treffens ist die schizophrene Erkrankung. Dazu wird ein Informationsfilm gezeigt und im Anschluss daran wird Thomas Gruner, Leiter der Angehörigengruppe und Krankenpfleger für Psychiatrie, Fragen beantworten.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Rohbau voraussichtlich im Dezember fertig

Ansbach, 11.09.2017 – Im März dieses Jahres fand der Spatenstich für den Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach statt. Inzwischen ist der Bau schon deutlich gewachsen: Das Untergeschoss ist fertig und das Erdgeschoss schon zu 75 Prozent fertig gestellt. Der Rohbau wird voraussichtlich bis Dezember stehen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Bau damit im geplanten Kosten- und Zeitrahmen. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird im Frühjahr 2019 gerechnet. Im neuen Gebäude werden eine Aufnahmestation mit insgesamt 13 Betten sowie die Jugendstation mit 17 Betten untergebracht sein. 

Im Frühjahr 2016 war das Gebäude der Jugendstation durch ein schweres Unwetter so schwer beschädigt worden, dass es abgerissen werden musste. Mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege konnte der geplante Neubau vorgezogen werden. Die Gesamtbaukosten betragen rund 15,2 Millionen Euro, davon werden rund 11,5 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gefördert.

Über die Kinder- und Jugendpsychiatrie:
In der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes-und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach werden Kinder und Jugendliche bei seelischen Krisen versorgt. Die Behandlung erfolgt stationär, tagesklinisch und ambulant. Die Klinik verfügt über eine Kinder- und ein Jugendstation mit insgesamt 30 Betten. Darüber hinaus stehen in der Tagesklinik 15 Behandlungsplätze zur Verfügung.

Förderkreis spendet Sensormatten für die Geriatrische Rehabilitation

Ansbach, 07.09.2017 – Vier Sensormatten im Wert von insgesamt 2.360 Euro hat der Förderkreis Geriatrie Ansbach e.V. der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach gespendet. Der Erste und Zweite Vorsitzende sowie der Schatzmeister des Förderkreises übergaben die Matten an Chefarzt Dr. Reiner Weisenseel sowie Mitarbeiterinnen der Pflege. Dr. Reiner Weisenseel bedankte sich beim Förderkreis und freute sich, dass seine Klinik nun über dieses wichtige technische Hilfsmittel verfügt: „30 bis 40 Prozent unserer Patienten leiden an einer Demenz oder an Gedächtnisstörungen. Manche dürfen beispielsweise nach einer Operation nicht aufstehen, tun es aber aus Verwirrung trotzdem. Dabei besteht die Gefahr, dass sie sich bei einem Sturz verletzen.“ Die Sensormatten werden bei diesen Patienten vor das Bett gelegt. Steht der Patient auf, aktiviert sein Gewicht den Sensor in der Matte, der dann in der Pflegestation einen Alarm auslöst. Die Krankenpflegekräfte sind so sofort informiert und können dem Patienten schnell zur Hilfe kommen.

Auch Rudolf Schwemmbauer, Erster Vorsitzender des Förderkreises, ist von den Sensormatten begeistert: „Unser Verein freut sich sehr, dass er die wichtige und gute Arbeit der Klinik für Geriatrische Rehabilitation auf diese Weise unterstützen kann.“

Über den Förderkreis und die Klinik

Der Förderkreis Geriatrie Ansbach e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Klinik für Geriatrische Rehabi-litation am Bezirksklinikum Ansbach zu unterstützen. Dort setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mit-arbeiter dafür ein, dass ältere kranke Menschen zum Beispiel nach einem Oberschenkelhalsbruch oder einem Schlaganfall wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können. Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten arbeiten mit Betroffenen daran, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zu lindern. Das hilft nicht nur den Patienten, sondern nimmt auch ihren Angehörigen viele Sorgen. Für diese Arbeit setzt sich der Förderkreis unter anderem durch den Erwerb von Spenden ein.

Weitere Informationen zum Verein gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/foerderkreis-geriatrie-ansbach.de

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 06.09.2017 - Am Mittwoch, dem 13. September 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Michael Grözinger hält dabei einen Vortrag zum Thema "Moderne Elektrokonvulsionstherapie - Eine Übersicht". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Michael Grözinger ist Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Uniklinik Aachen.

Staatsministerium genehmigt Antrag der Bezirkskliniken Mittelfranken

Erlangen, 01.09.2017 – Im Rahmen des Ausbaus der palliativmedizinischen Versorgung in Bayern hat das Bayerische Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege den Antrag der Bezirkskliniken Mittelfranken zur Einrichtung eines palliativmedizinischen Dienstes im Klinikum am Europakanal in Erlangen genehmigt. Zukünftig werden im dort ansässigen Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation Patienten des Klinikums palliativmedizinisch versorgt werden.

„Medizinisches und pflegerisches Fachpersonal mit der Zusatzqualifikation Palliativmedizin wird in unserer neurologischen Klinik Patientinnen und Patienten des Klinikums am Europakanal aus den Bereichen Akutneurologie, Frührehabilitation sowie Gerontopsychiatrie versorgen“, erklärt Dr. Friedrich von Rosen, Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation. „Ziel der palliativmedizinischen Versorgung ist es, die Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten zu verbessern und Symptome, die mit ihrer Erkrankung einhergehen – wie zum Beispiel Schmerzen oder Luftnot – zu lindern.“ Auch Vorstand Helmut Nawratil freut sich über die Genehmigung: „Wir können damit eine Versorgungslücke in der Region schließen.“

In den kommenden Wochen und Monaten sind noch organisatorische Vorbereitungen zu treffen, dann kann der Dienst seine Arbeit aufnehmen.

Vernissage und Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 23.08.2017 – Am Freitag, den 1. September 2017, um 17 Uhr lädt die Klinikseelsorge herzlich zu einer Vernissage in die Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein. Unter der Überschrift „Die Bibel in Bildern“ zeigen 13 Künstlerinnen und Künstler der Malgruppe Ekkehardt Hofmann aus Leutershausen Gemälde in verschiedenen Techniken.

Die Ausstellung ist bis zum 17. November 2017 täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zu besichtigen.

Über die Malgruppe Ekkehardt Hofmann

Seit vielen Jahren trifft sich der aus rund 40 Personen bestehende Kreis der sogenannten „Mittwochsmaler“ im Atelier von Ekkehardt Hofmann in Leutershausen. Die Künstlerinnen und Künstler arbeiten ganz individuell mit unterschiedlichen Techniken und in vielfältigen Stilrichtungen. Ein Teil der in der Ausstellung gezeigten Gemälde entstand für die im Jahr 2015 vom evangelischen Pfarramt Leutershausen veranstaltete Ausstellung „Bibel im Bild“ und wurde um einige neu geschaffene Bilder erweitert.

Konstruktiver Umgang mit Rückfällen ist wichtig

Ansbach, 17.07.2017 – Laut dem Bundesministerium für Gesundheit sind 1,8 Millionen Menschen in Deutschland alkoholabhängig. Eine große Zahl, hinter der viele Einzelschicksale stehen. Am vergangenen Samstag fand in der Suchtrehabilitation des Bezirksklinikums Ansbach ein Treffen von Menschen statt, die einen Weg gefunden haben, mit ihrer Sucht umzugehen. Rund 170 ehemalige Patienten und ihre Angehörigen folgten der Einladung des Behandlungsteams, bestehend aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften und Sozialpädagogen. „Diese jährlichen Ehemaligentreffen sind wichtig und auch motivierend, sowohl für die ehemaligen Patienten als auch für uns“, sagt die Krankenschwester Anita Maurer, die in der Suchtreha arbeitet und das Fest mit vorbereitet hat. „Beim Treffen berichten sie mit Stolz über ihre Abstinenz, schildern uns Probleme und Rückfälle oder erzählen uns einfach über ihre aktuelle Lebenssituation.“

Ein anderer wichtiger Faktor bei der erfolgreichen Behandlung einer Alkoholkrankheit ist Zeit. „Eine Sucht sollte möglichst schnell angegangen werden, bevor sich weitere Begleiterkrankungen entwickeln können“, sagt Christine Pönitz, Leitende Ärztin am Bezirksklinikum Ansbach. „Vor allem die Wartezeit zwischen Entgiftung und Entwöhnung stellt oft ein Problem dar.“ Das ist bei der Suchtrehabilitation im Bezirksklinikum – auch Alkoholentwöhnung genannt – kein Problem. Innerhalb von einer Woche kann man dort in der Regel einen Behandlungsplatz anbieten.

Bei der Therapie setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Station auf das sogenannte S.T.A.R.-Programm, ein strukturiertes Alkohol-Rückfallpräventionsprogramm. Entwickelt wurde es von der Psychologin Christine Schindler, die ebenfalls in der Suchtrehabilitation des Bezirksklinikums arbeitet, und Prof. Dr. Joachim Körkel von der Evangelischen Hochschule in Nürnberg. Das etablierte Programm wird mittlerweile in vielen Kliniken und Fachgruppen eingesetzt und vermittelt den Patienten Kompetenzen, um einem erneuten Alkoholkonsum gezielt vorzubeugen. Grundlage ist dabei der konstruktive Umgang mit einem Rückfall. „Rückfalle werden heutzutage nicht mehr als moralisches Versagen oder Scheitern der Behandlung begriffen, sondern als dazugehöriger Bestandteil des Ausstiegs aus der Sucht, mit dem man therapeutisch umgehen kann“, erläutert der Leitende Psychologe Gerhard Grohe.

Die ehemaligen Patienten, die am vergangenen Samstag wieder einmal ihre Therapeuten getroffen haben, haben das Programm schon erfolgreich durchlaufen. Und das muss auch mal gefeiert werden.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 12.07.2017 - Am Mittwoch, dem 19. Juli 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Jürgen Deckert hält dabei einen Vortrag zum Thema "Angsterkrankungen: Einteilung, Therapie und Perspektiven aus der Forschung". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Jürgen Deckert ist Chefarzt der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Zentrum für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Würzburg.

Staatsministerin Huml würdigt Einsatz für psychisch kranke Menschen

Ansbach, 10.07.2017 – Am vergangenen Mittwoch wurde die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach mit dem Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis, der höchsten bayerischen Auszeichnung im Bereich Gesundheit, ausgezeichnet. Staatsministerin Melanie Huml übergab den Preis an PD Dr. Joachim Nitschke, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie. „Mit der Preisverleihung soll die forensische Psychiatrie aus der negativen Ecke herausgeholt und einer breiten Öffentlichkeit verdeutlicht werden“, erklärte die Staatsministerin in ihrer Laudatio. „Die Initiatoren und ‚Macher‘ in Mittelfranken zeigen, dass es erfolgreiche Prävention in diesem Bereich gibt.“ Vorstand Helmut Nawratil gratulierte dem Chefarzt und seinem Team, das aus Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Pflegekräften und Medizinischen Fachangestellten besteht. „Ich wünsche mir nun sehr, dass dieses nachweislich erfolgreiche Behandlungsangebot eine nachhaltige Finanzierung findet und flächendeckend in Bayern eingeführt wird“, meinte er.

Chefarzt Dr. Nitschke hofft, dass der Preis dazu dient, das Angebot der Präventionsambulanz noch bekannter zu machen, so dass noch mehr Betroffene, Angehörige, Psychiater und Hausärzte im Bedarfsfall mit der Ambulanz in Kontakt treten. 

Über die Präventionsambulanz

Die Präventionsambulanz gibt es seit 2012 und ist in Deutschland und sogar weltweit bisher einzigartig. Ziel dieses Angebots ist es, psychiatrische Risikopatienten davor zu bewahren, Straftaten zu begehen, die mit ihrer psychischen Erkrankung in Zusammenhang stehen. Gleichzeitig trägt die Arbeit der Präventionsambulanz zum Schutz potenzieller Opfer bei. Seit dem Start des Projektes gab es keinen einzigen „Rückfall“ bei den in Behandlung befindlichen Patienten.

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan

Erlangen, 3.07.2017 - Im Rahmen des 1. Netzwerktreffens klinische Sozialarbeit am Freitag, 7. Juli 2017 wird Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan von 9:45-10:45 Uhr einen Vortrag zum Thema „Transkulturelle Aspekte bei der Behandlung und Beratung von psychisch erkrankten Migranten und Flüchtlingen“ halten. 

Der Nahost-Experte und Traumatologe Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan lehrt als Professor an der Dualen Hochschule in Villingen-Schwenningen. Der promovierte Psychologe, Soziologe und Orientalist veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zu Trauma-Forschung, Depression und Suchtkrankheit sowie Beiträge zum Einfluss der Migration auf die Psyche. Zu diesem Themenbereich ist er derzeit ein gefragter Interviewpartner und Gast in Talkrunden. 

Das Netzwerktreffen zur klinischen Sozialarbeit findet von 9:00 – 15:00 Uhr im Festsaal des Klinikums am Europakanal in Erlangen statt. Es soll die Sozialdienste der Region vernetzen und auf aktuelle Herausforderungen und Gesetzesänderungen in den Bereichen Psychiatrie und Neurologie aufmerksam machen. 

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Fachpublikum, eine Anmeldung ist nötig.

Mehr Informationen finden Sie hier. 

Begegnungen auf Augenhöhe

Am Freitag, den 30. Juni 2017, findet der 33. Laienhilfetag im Pacelli Haus in Erlangen statt. Bei der ganztägigen Weiterbildung für Ehrenamtliche in der Psychiatrie geht es dieses Jahr schwerpunktmäßig um die Einführung in die Transaktionsanalyse. Damit ist eine Methode gemeint, die uns unterstützt, bestimmte, wiederkehrende Verhaltensmuster oder Anliegen in der Begegnung mit anderen wahrzunehmen. 

Dabei werden die Fragen: „Warum handele ich so und nicht anders“ und „was treibt mich an“ hinterfragt und von der Hauptreferentin Dr. med. Gudrun Jecht-Henning, Ärztin für Psychosomatik und Psychotherapie, beleuchtet. Nachmittags gibt es Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen beispielsweise zu Krankheitsbildern wie Schizophrenie und Sucht sowie zur Angehörigenarbeit, Ergotherapie und Nachwuchssuche im Ehrenamt. 

Veranstaltet wird der Laienhilfetag jedes Jahr vom Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. und dem Klinikum am Europakanal. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Teilnahmegebühr beträgt 25€, das Mittagessen kostet 5€. Um Anmeldung wird gebeten, weitere Informationen dazu finden Sie unter www.betreuungsdienst-erlangen.de

Die Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach lädt ein

Ansbach, 28.06.2017 – Zu einem Tag der offenen Tür am Donnerstag, den 6. Juli 2017, laden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, ein. Interessierte können sich dort zwischen 15 und 18 Uhr aus erster Hand über den Ausbildungsberuf Gesundheits- und Krankenpflege informieren. Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher unter anderem erfahren, wie eine Blutzucker- sowie Blutdruckmessung durchgeführt wird, oder lernen mithilfe eines Alterssimulationsanzugs wie sich der eigene Körper im Alter anfühlt.

Über die Ausbildung
Die Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem Unterricht und praktischen Einsätzen auf verschiedenen Stationen. Ausbildungsstart ist jeweils im Oktober. Die Bewerbungsphase für 2018 hat bereits begonnen. Weitere Informationen unter www.bezirkskliniken-mfr.de/fuer-bewerber.

Einladung zur Vernissage in der Frankenalb-Klinik Engelthal

Am Freitag, 30. Juni 2017, lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal um 19.00 Uhr zu einer Vernissage ins Foyer der Klinik ein. Unter dem Motto „Freigang – Kleine Schummeleien an den Kunstwerken der Welt“ werden Gemälde in Acryl und Öl von Ute Plank gezeigt. Das Irish-Folk-Trio „Heiterzacken“ wird die Vernissage musikalisch begleiten.

Die Akteure der Kunstgeschichte sind in ihren Gemälden manchmal ganz schön eingesperrt und werden noch dazu den ganzen Tag angestarrt. Ute Plank manipuliert berühmte und weniger berühmte Kunstwerke und setzt die Personen darin frei. Frei, neue Beziehungen zu knüpfen oder gar „verbotene Liebschaften“, frei, gemeinsam einen „Betriebsausflug“ zu unternehmen, frei, ihre eigene kleine Welt auf den Kopf zu stellen. Dabei sind Ute Planks Schummeleien in den Kunstdrucken großer Meister nicht auf den ersten Blick zu entdecken. Man sollte genau hinsehen, darf ein bisschen rätseln und gerne auch schmunzeln. 

Die Ausstellung ist bis einschließlich 25. August 2017 täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr im Foyer der Frankenalb-Klinik Engelthal zu besichtigen. 

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 14.06.2017 - Am Mittwoch, dem 21. Juni 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Dr. med. Jakov Gather, M. A., hält dabei einen Vortrag zum Thema "Welchen Beitrag kann die Medizinethik in der psychiatrischen Praxis leisten?". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Dr. med. Jakov Gather, M. A., ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin an der Ruhr-Universität Bochum.

Vernissage und Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 02.06.2017 – Am Mittwoch, den 14. Juni 2017, um 16 Uhr lädt die Klinikseelsorge herzlich zu einer Vernissage in die Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein. Unter dem Motto „Nicht Perfekt“ werden Acrylgemälde von Karin Abs aus Ansbach gezeigt.

Die Ausstellung ist bis zum 18. August 2017 täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zu besichtigen.

Helmut Nawratil hält weiterhin die Bezirkskliniken auf Kurs

Ansbach, 01.06.2017 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch hat in seiner gestrigen Sitzung Vorstand Helmut Nawratil (47) für weitere fünf Jahre bis Ende 2022 im Amt bestätigt. „Die Bezirkskliniken Mittelfranken haben in den letzten Jahren eine in der heutigen Zeit nicht selbstverständliche, sehr gute Entwicklung gezeigt. Dies ist nicht zuletzt der klaren strategischen Vorgehensweise und der stringenten Unternehmensführung von Herrn Nawratil zu verdanken“, so Bartsch. Besonders erfreulich sei dabei, dass parallel zum wirtschaftlichen Erfolg die ständige Verbesserung der Patientenversorgung im Fokus sei. Zeichen dafür seien auch die kürzlich genehmigten Psychiatrischen Institutsambulanzen in Höchstadt/Aisch, Neustadt/Aisch und Feuchtwangen. Während die Bezirkskliniken Mittelfranken beim Dienstantritt von Nawratil im Jahr 2012 noch über neun Millionen Defizit pro Jahr erbrachten, schreiben sie seit 2014 beständig schwarze Zahlen.

Helmut Nawratil wurde im Mai 2012 als externer Berater für den Finanzbereich der Bezirkskliniken Mittelfranken geholt und im August zum Vorstand ernannt. Der Diplom-Betriebswirt (FH) und Handelsfachwirt (IHK) verfügt über eine 25-jährige Berufserfahrung im Gesundheits- und Krankenhausbereich in verschiedensten Funktionen und Bereichen, war als freiberuflicher Interimsmanager tätig und ist Mitglied in diversen Fachausschüssen und Gremien der Gesundheitswirtschaft.

Berufungsausschuss genehmigt drei psychiatrische Ambulanzen

Ansbach, 19.05.2017 – Drei zusätzliche psychiatrische Institutsambulanzen hat der Berufungsausschuss für Ärzte Bayern diese Woche genehmigt. So können die Bezirkskliniken Mittelfranken nun mit konkreten Planungen für die neuen Außenstellen in Höchstadt an der Aisch und Feuchtwangen beginnen. Die dritte genehmigte Ambulanz ist eine Psychiatrische Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche, die am bereits bestehenden Standort für Erwachsene in Neustadt an der Aisch eingerichtet werden wird.

Ursprünglich hatten die Bezirkskliniken Mittelfranken bereits im vergangenen Jahr Anträge für sechs neue Institutsambulanzen eingereicht. Alle waren jedoch vom Zulassungsausschuss Mittelfranken in Nürnberg abgelehnt worden. Gegen diese Entscheidung hatte das Klinikunternehmen Widerspruch eingelegt. Drei Anträge hat der Berufungsausschuss nun in seiner jüngsten Sitzung genehmigt, die Anträge für die Ambulanzen in Lauf, Schwabach und Erlangen wurden jedoch erneut abgelehnt. „Wir werden nicht aufgeben und alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um für diese Standorte zu kämpfen, die für ein gut funktionierendes Gesundheitsnetz wichtig sind. Gerade die wohnortnahe ambulante und niedrigschwellige psychiatrische Versorgung ist uns ein wichtiges Anliegen“, kommentiert Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, die Entscheidung.

Ambulanz in Roth beantragt
Zusätzlich werden die Bezirkskliniken Mittelfranken zu ihrer bereits genehmigten Tagesklinik in Roth eine psychiatrische Institutsambulanz beantragen. „Unser Ziel ist es, dort eine ähnlich gut funktionierende tagesklinische und ambulante Zusammenarbeit aufzubauen, wie sie zum Beispiel an unserem Standort Neustadt an der Aisch etabliert ist“, erklärt Helmut Nawratil.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken verfolgen mit Ihren Außenstellen das strategische Ziel einer besseren Versorgung sowohl der Bevölkerung in ländlichen Gebieten als auch spezifischer Patientengruppen, zum Beispiel Substitutionspatienten, im Ballungsraum. „Mit diesen neuen Ambulanzen kommen wir der Erreichung dieses Ziels einen wesentlichen Schritt näher“, freut sich auch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch.

Offizieller Vertragsabschluss für die Fachklinik für Psychosomatik in Treuchtlingen

Ansbach/Treuchtlingen, 05.05.2017 – Im Juli 2016 fiel die Entscheidung zur Einrichtung einer Fachklinik für Psychosomatik mit 140 Betten unter der Trägerschaft der Bezirkskliniken Mittelfranken am Standort des ehemaligen Stadtkrankenhaus Treuchtlingen. Nun konnten nach intensiven Vorbereitungen Werner Baum, Bürgermeister der Stadt Treuchtlingen, sowie Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, in der vergangenen Woche ihre Unterschriften unter den offiziellen Kaufvertrag setzen. Im Laufe des Jahres 2019 soll die Übergabe des Grundstückes des heutigen Stadtkrankenhauses und Pflegeheims stattfinden, so dass unmittelbar dann mit einem wahrscheinlichen Neubau begonnen werden soll. Mit einer Inbetriebnahme der Klinik ist im Jahr 2022 zu rechnen.

Das ganze Projekt gilt als Wegweiser und Musterbeispiel für ein funktionierendes und konstruktives Miteinander kommunaler Interessenspartner des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, der Stadt Treuchtlingen, dem Bezirk Mittelfranken sowie des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. 

Bezirksklinikum Ansbach informiert über die Ausbildung Gesundheits- und Krankenpflege

Ansbach, 05.05.2017 – Welchen Beruf soll ich erlernen? Diese Frage stellen sich viele junge Menschen gegen Ende ihrer Schulzeit. Wer sich Anregungen holen will, kommt am Freitag, den 12. Mai 2017, und am Samstag, den 13. Mai 2017, zwischen 9 und 19.30 Uhr ins Brücken-Center nach Ansbach. Dort informieren Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Krankenpflege des Bezirksklinikums Ansbach über die Ausbildung. Dabei beantworten sie nicht nur Fragen, sondern zeigen auch ganz praktisch, was die Schülerinnen und Schüler während ihrer Ausbildung lernen. So erklären sie zum Beispiel wie eine Blutdruck- und Pulsmessung durchgeführt wird.

Weitere Informationen zur Ausbildung gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/fuer-bewerber 

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 25.04.2017 – Am Dienstag, 2. Mai 2017, findet um 19.00 Uhr wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt. Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, wird durch die Psychiatrieausstellung am Bezirksklinikum Ansbach führen. Treffpunkt ist wie immer der Fortbildungsraum im Therapiezentrum.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben. 

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 12.04.2017 - Am Mittwoch, dem 19. April 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Günther Niklewski hält dabei einen Vortrag zum Thema "Asylbewerber im Krankenhaus: Eine Herausforderung nicht nur für die Psychiatrie". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Günther Niklewski ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Nürnberg.

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 28.03.2017 – Am Dienstag, 4. April 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Yang Jiao, Stationsärztin im Bezirksklinikum Ansbach, informiert über Symptome und Behandlungsmöglichkeiten einer Zwangsstörung. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Neubau für eine Aufnahme- sowie eine Jugendstation

Ansbach, 27.03.2017 – Am heutigen Montag, den 27. März 2017, fand der Spatenstich für den Neubau eines Betten- und Therapiegebäudes der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach statt. Mit dem Bau wird rund ein Jahr früher als geplant begonnen, da das bisherige Gebäude der Jugendstation bei dem schweren Unwetter im Frühjahr 2016 so schwer beschädigt wurde, dass es abgerissen werden musste. 

„Leider können schon Kinder und Jugendliche an seelischen Erkrankungen leiden“, sagte Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Kinder sind unsere Zukunft, deswegen ist es so wichtig, dass sie optimal medizinisch versorgt werden. Aus diesem Grund haben wir alles dafür getan, den Neubau schnell realisieren zu können.“ Auch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch äußerte sich zufrieden mit dem vorgezogenen Baubeginn und ist überzeugt: „Mit dem neuen Gebäude und den zusätzlichen Betten werden wir die Qualität der psychiatrischen Versorgung für Kinder und Jugendliche in Mittelfranken weiter verbessern.“

Staatsministerin Melanie Huml nahm ebenfalls am Spatenstich teil. Sie betonte: "Bayern hat in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, um die Versorgungsstrukturen für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche bestmöglich auszubauen. So verfügt heute jeder Regierungsbezirk über ein gutes Angebot an voll- und teilstationären Einrichtungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mittelfranken ist im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Bezirk mit der höchsten Versorgungsdichte in ganz Bayern. Insgesamt stehen 123 Betten und 91 tagesklinische Plätze zur Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher zur Verfügung."

Die Ministerin ergänzte: "Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass psychisch kranke Menschen nicht von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Das Thema psychische Gesundheit steht deshalb im Mittelpunkt unserer aktuellen Schwerpunktkampagne. Ziel ist es, auf das Thema aufmerksam zu machen und es aus der Tabuzone herauszuholen."

Mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege konnte der geplante Neubau vorgezogen werden. Im neuen Gebäude werden eine Aufnahmestation mit insgesamt 13 Betten, die neu genehmigt wurden, sowie die Jugendstation mit 17 Betten untergebracht sein. Die Gesamtbaukosten betragen rund 15,2 Millionen Euro, davon werden rund 11,5 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gefördert. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 gerechnet. 

Über die Kinder- und Jugendpsychiatrie

In der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes-und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach werden Kinder und Jugendliche bei seelischen Krisen versorgt. Die Behandlung erfolgt stationär, tagesklinisch und ambulant. Die Klinik verfügt über eine Kinder- und ein Jugendstation mit insgesamt 30 Betten. Darüber hinaus stehen in der Tagesklinik 15 Behandlungsplätze zur Verfügung.

Zwei neue Plakatmotive

Ansbach, 10.03.2017 – Vor knapp einem halben Jahr haben die Bezirkskliniken Mittelfranken mit großflächigen Plakaten und auffälligen Motiven in Mittelfranken ihre Anti-Stigma-Kampagne bekannt gemacht. Nun geht die Kampagne in die zweite Runde: Ab dem 14. März werden wieder Plakate mit zwei neuen Motiven in Ansbach, Erlangen, Fürth, Neustadt an der Aisch, Nürnberg, dem Nürnberger Land sowie in Weißenburg-Gunzenhausen zu sehen sein. Unter dem Motto „Wo ist die Grenze?“ möchten die Bezirkskliniken Mittelfranken mit dieser Kampagne dazu beitragen, dass psychische Erkrankungen als „normal“ und zum Alltag gehörend anerkannt werden.

„Um Vorurteile gegenüber psychisch kranken Menschen dauerhaft abzubauen, braucht es einen langen Atem“, sagt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Wir wissen, dass noch viel mehr getan werden muss. Aber aus den Reaktionen auf die Kampagne im Herbst wissen wir auch, dass wir damit vielen Menschen einen Denkanstoß geben und so dem Thema mehr Öffentlichkeit verschaffen können.“

Begleitet wird die Kampagne mit einem Radio-Werbespot, der rund zwei Wochen bei Radio 8 in Westmittelfranken läuft. Außerdem wird parallel dazu die Wanderausstellung zum Thema Selbsthilfe von KISS zuerst im Klinikum am Europakanal Erlangen und anschließend in der Frankenalb-Klinik Engelthal gezeigt. Zeitgleich findet wieder die Vortragsreihe der Bezirkskliniken Mittelfranken zur Seelischen Gesundheit im Caritas-Pirckheimer Haus in Nürnberg statt. Gleichzeitig starten auch die „Irren Nächte“: in Kooperation mit dem Krisendienst Mittelfranken und den mittelfränkischen Sozialpsychiatrischen Diensten wird in verschiedenen Kinos der Film „Mängelexemplar“ mit einer anschließenden Gesprächsrunde mit Ärzten, Psychologen und Sozialpädagogen gezeigt.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 08.03.2017 - Am Mittwoch, dem 15. März 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Walter Hewer hält dabei einen Vortrag zum Thema "Internistische Erkrankungen als Ursachen von und Risikofaktoren für psychische Störungen?". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Walter Hewer ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Chefarzt am Klinikum Christophsbad, in Göppingen.

Borderline-Trialog für Betroffene, Angehörige und Fachleute

Ansbach 06.03.2017 – Eine psychische Erkrankung belastet nicht nur die Betroffenen selbst, sondern hat Auswirkungen auf alle Familienmitglieder. Unter der Überschrift „Borderline in der Familie“ findet am Freitag, 17. März 2017, ab 9.30 Uhr der 13. bundesweite Borderline-Trialog im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, statt. Beim Borderline-Trialog treffen Betroffene, Angehörige und Fachleute aufeinander, tragen Wissen und Erfahrungen zusammen, um die Borderline-Störung besser verstehen und Hilfen entwickeln zu können. Als Experten werden in diesem Jahr unter anderem der Psychologe Dr. phil. Roy Murphy von der Schön Klinik Bad Bramstedt und der Psychiater Prof. Dr. Christian Schmahl vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim Fachvorträge halten. 

Am Nachmittag finden verschiedene Workshops statt, wie zum Beispiel zur ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) oder über das Thema Kinder psychisch kranker Eltern.

Das ausführliche Programm sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es unter www.borderlinetrialog.de. Bei Rückfragen und für weitere Informationen steht Anja Link, Borderline-Trialog Kontakt- und Informationsstelle, Hessestraße 10 in Nürnberg, E-Mail anja.link‎@‎borderlinetrialog.de, Telefon 0911 42485540 zur Verfügung.

Ansbacher Organisten geben Konzert im Bezirksklinikum

Ansbach, 03.03.2017 – Am Dienstag, 14. März 2017, findet um 19 Uhr die feierliche Einweihung der neuen Orgel in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach statt. Nach einem kurzen offiziellen Festakt werden Carl Friedrich Meyer, Dekanatskantor von St. Gumbertus, und Johannes Rauh, Regionalkantor von St. Ludwig, auf dem neuen Instrument Werke unter anderem von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Flor Peeters spielen. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Über die neue Orgel
Seit über 60 Jahren war die alte Orgel in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zur musikalischen Umrahmung von Gottesdiensten und Andachten im Einsatz. In den vergangenen Jahren hat sie jedoch immer öfter ihren Dienst versagt und musste durch ein neues Instrument ersetzt werden. Finanziert wurde das rund 16.000 Euro teure Instrument unter anderem aus Spenden von Privatpersonen, Patienten, Mitarbeitern sowie bei Konzerten in der Kirche. 

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 27.02.2017 – Am Dienstag, 7. März 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Jutta Keimling, Sozialpädagogin in der Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach, hält einen Vortrag über „Spannungsfreie Kommunikation mit Angehörigen“. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 16.02.2017 - Am Mittwoch, dem 22. Februar 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Privatdozent Dr. Florian Seemüller hält dabei einen Vortrag zum Thema "Bipolare Depression – State of the Art". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

PD Dr. Florian Seemüller ist Chefarzt des Fachkrankenhauses für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Garmisch-Partenkirchen, kbo-Lech-Mangfall-Klinik.

Erfolgreiche Spendenaktion der Bezirkskliniken Mittelfranken

Ansbach, 02.02.2017 – Insgesamt 8.400 Euro haben die Bezirkskliniken Mittelfranken bei Geschäftspartnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen ihrer Weihnachtsspendenaktion 2016 gesammelt. Mit jeweils 2.800 Euro werden die Kliniken folgende Projekte unterstützen: das Projekt Künstler helfen Flüchtlingen in Markt Eckental, den Verein Psychiatrie-Erfahrener Pandora e.V. in Nürnberg sowie den Förderverein der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach.

Am gestrigen Mittwoch übergab Vorstand Helmut Nawratil die Spendenschecks an Ilse Dölle, Erste Bürgermeisterin von Markt Eckental, an Brigitte Richter, Vorsitzende des Vereins Pandora, sowie an Chefarzt Dr. Andreas Meyer für den Förderverein der Kinder- und Jugendpsychiatrie. „Als Gesundheitsunternehmen in Mittelfranken stehen wir mit unserem Versorgungsauftrag Menschen in seelischen Nöten und Krisenzeiten zur Seite“, erklärte Helmut Nawratil. „Darüber hinaus unterstützen wir aber gezielt schon seit mehreren Jahren mit unserer Weihnachtsspendenaktion wichtige Projekte in der Region.“ 

Über die Projekte:

Künstler helfen Flüchtlingen, Markt Eckental
Renommierte Künstlerinnen und Künstler aus Nürnberg und Umgebung veranstalteten Ende 2016 im Rathaus Markt Eckental eine Ausstellung mit ihren Kunstwerken. Den Erlös ihrer verkauften Bilder spendeten die Künstler komplett der lokalen Flüchtlingshilfe. Mit ihrem Spendenbeitrag unterstützen die Bezirkskliniken Mittelfranken dieses Engagement.

Sportprojekt des Vereins Pandora e.V., Verein Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener, Nürnberg
Der Selbsthilfeverein Pandora unterstützt Menschen mit psychischen Erkrankungen und in seelischen Krisen. Sport ist in dieser Situation ein wichtiges Mittel zur Stabilisierung. Mit dem von den Bezirkskliniken Mittelfranken gesammelten Betrag kann der Verein die Miete für Sporthallen bezahlen und Sportausrüstung anschaffen.

Förderverein „Spielräume e.V.“ der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Bezirksklinikum Ansbach
Auch Kinder und Jugendliche können an einer psychischen Erkrankung leiden. Manchen der jungen Patienten fehlt es leider am Nötigsten. Mit der Spende über 2.800 Euro kann ihnen der Verein kleine Wünsche erfüllen, einen Ausflug ermöglichen oder einfach nur Wäsche oder jahreszeitlich adäquate Kleidung kaufen.

Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 31.01.2017 – Ab dem 3. Februar 2017 kann in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach die Bilderausstellung „Verdichtung und Auflösung“ von Kriemhild Port und Silke Weisenberger besichtigt werden. 

„Unsere Bilder entstehen aus dem Bedürfnis nach Selbstausdruck, aus Lust, mit dem eigenen Wesen zu experimentieren“, schreiben die beiden Künstlerinnen im Begleittext zur Ausstellung. „Jedes Bild ist ein Ausdruck unseres Selbst.“

Die Ausstellung läuft bis einschließlich 2. März 2017 und kann täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr besucht werden.

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 30.01.2017 – Am Dienstag, 7. Februar 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Daniela Aeschelmann, Ärztin für Psychiatrie und Neurologie in der Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach, informiert über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten einer bipolaren Erkrankung (manisch-depressive Erkrankung). Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Dr. von Rosen wechselt an das Klinikum am Europakanal in Erlangen

Erlangen, 09.01.2017 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch hat Dr. Friedrich Freiherr von Rosen ab dem 9. Januar 2017 zum Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation im Klinikum am Europakanal Erlangen ernannt. „Wir freuen uns, dass wir mit Dr. Freiherr von Rosen einen erfahrenen und kompetenten Arzt gewinnen konnten“, sagt Vorstand Helmut Nawratil. „Ich heiße Herrn Dr. Freiherr von Rosen ganz herzlich willkommen und freue mich auf unsere Zusammenarbeit“.

Dr. Friedrich Freiherr von Rosen wurde in Marburg an der Lahn geboren und hat sein Medizinstudium in München und San Francisco absolviert. Er promovierte am Institut für chirurgische Forschung der Ludwigs-Maximilian-Universität München (LMU) und legte seine Facharztausbildung in der Neurologischen Klinik des Klinikums Großhadern der LMU ab. Er war bis 2007 in der Neurologischen Klinik in Bad Aibling angestellt und baute während seiner Zeit als kommissarischer Leiter der Neurologischen Abteilung am Behandlungszentrum Vogtareuth den Schwerpunktbereich „Rückenschmerzen“ auf. Seit 2007 war er als Chefarzt der Neurologischen Abteilung in der Schön Klinik Bad Staffelstein tätig und kümmerte sich dort insbesondere um den Ausbau der Abteilung und den Aufbau einer Intensivstation. 

Dreikönig im Bezirksklinikum

Ansbach, 30.12.2016 – Am Freitag, den 6. Januar 2017, findet um 15 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein Ökumenischer Gottesdienst statt, zu dem die Klinikseelsorgerinnen herzlich einladen. Den Rahmen bildet die fränkische Handwerkerkrippe, die an diesem Tag die feierliche Dinkelsbühler Dreikönigsprozession darstellen wird. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst durch den Posaunenchor Eyb.

Versteigerung der Ansbacher Business-Lounge zugunsten psychisch kranker Kinder

Ansbach, 14.12.2016 - Seit zehn Jahren treffen sich regelmäßig rund zehn Mal im Jahr Unternehmer aus der Region, um sich auszutauschen. Zusätzlich gibt es Vorträge über wirtschaftliche Themen, es werden aber auch Unternehmen aus der Region vorgestellt. Die Business Lounge hat in Ansbach ihr 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Dazu hatten sich die Verantwortlichen etwas Unterhaltsames ausgedacht: Eine Versteigerung von Unternehmergegenständen für einen guten Zweck. Der Erlös von 3780 Euro kommt psychisch kranken Kindern zu Gute.

Insgesamt zwölf Gegenstände wurden angeboten, von der ersten Steuerung eines Entwicklungsunternehmens aus Buch am Wald, über ein Aktbild bis zu historischem Interieur eines Hotels. Als modernes Bürogerät pries Auktionator und Moderator Mathias Neigenfind eine Maschine an, die absolut NSA-abhörsicher sei, keine ständigen Updates benötige und sehr robust ist. Dieses Gerät entpuppte sich als alte Schreibmaschine aus den 1920er Jahren, die allein am Ende 700 Euro einspielte. Entsprechend des lockeren Rahmens und für den guten Zweck zeigten sich die Gäste großzügig und boten oft weit über den eigentlichen Wert der Gegenstände. So kam am Ende des Abends eine Spendensumme 3.780 Euro für den Verein Spielräume e.V. zusammen.

Ersatz nach Hagelschaden
Dieser Förderverein wurde an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach gegründet. Dort werden Kinder behandelt, die unter Ängsten oder Zwängen, aber auch unter den Folgen von Misshandlungen oder Missbrauch leiden. Oft fallen diese Kinder durch Schwierigkeiten in Schule oder Freizeit auf. Nicht alle sinnvollen Therapiemöglichkeiten können über Kostenträger finanziert werden, zudem ist nach dem verheerenden Hagel vom 29. Mai 2016 eine komplette Kinderstation abbruchreif. „Es wurde niemand verletzt und Schäden am Gebäude werden durch die Versicherungen abgedeckt. Aber es ist auch viel Spielzeug kaputt gegangen, das wichtig für die Therapie ist und das uns keiner ersetzt“, berichtet Oberärztin Martina Vogler-Oehler, die Vorsitzende des Vereins. Doch der Verein hat auch noch eine weitere wichtige Aufgabe: Viele betroffene Kinder und Jugendliche kommen aus armen Verhältnissen und können sich zum Teil nicht einmal die Busfahrt zur ambulanten Therapie leisten. „Zu uns kommen auch Kinder auf die Krankenstation, da fehlt es am Nötigsten. Sie haben noch nicht einmal Zahnpasta oder Unterwäsche zum Wechseln“, berichtet die Vereinsvorsitzende. „Hier springen wir dann ein.“

(Text: Mathias Neigenfind)

Unterstützen Sie unsere Projekte

Als Unternehmen, dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag selbst anderen Menschen in Krisenzeiten zur Seite stehen, wollen wir, die Bezirkskliniken Mittelfranken, auch darüber hinaus helfen und wichtige Projekte unterstützen. Im vergangenen Jahr haben wir in der Vorweihnachtszeit bei Mitarbeitern und Geschäftspartnern Spenden für die Flüchtlingskinder im Aufnahmezentrum Zirndorf gesammelt. Am Ende konnten wir insgesamt 8.000 Euro an die Asylguppe Zirndorf übergeben.

In diesem Jahr sammeln wir für drei wichtige und unterstützenswerte Projekte:

1) Aktion „Künstler helfen Flüchtlingen“, Erlangen-Höchstadt
Renommierte Künstlerinnen und Künstler aus Nürnberg und Umgebung unterstützen mit einer Ausstellung in Eckental die lokale Flüchtlingshilfe. Für dieses Projekt möchten wir gerne einen Teil des Spendengeldes verwenden und somit sowohl den Flüchtlingen helfen als auch diese gute Idee der Künstler unterstützen.

2) Sportprojekt des Vereins Pandora e.V., Verein Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener, Nürnberg
Der Selbsthilfeverein Pandora unterstützt Menschen mit psychischen Erkrankungen und in seelischen Krisen. Sport ist in dieser Situation ein wichtiges Mittel zur Stabilisierung. Deswegen wollen wir das Sportprojekt des Vereins mit einem Teil der Spende unterstützen.

3) „Spielräume e.V.“, Förderverein der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Bezirksklinikum Ansbach
Manchen der jungen Patienten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie fehlt es leider am Nötigsten. Mit einem Teil des Spendenerlöses kann ihnen der Verein kleine Wünsche erfüllen, einen Ausflug ermöglichen oder einfach nur Wäsche oder jahreszeitlich adäquate Kleidung kaufen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Spendenaktion unterstützen würden. Spenden Sie bis zum Ende des Jahres auf folgendes Konto:

Empfänger:    Bezirkskliniken Mittelfranken
Bankname:    Sparkasse Ansbach
IBAN:             DE81 7655 0000 0008 6618 11
SWIFT-BIC:    BYLADEM1ANS

Verwendungszweck „Spendenaktion Bezirkskliniken Mittelfranken“

Für eine Spendenquittung schreiben Sie bitte eine Mail an pressestelle‎@‎bezirkskliniken-mfr.de.

Im Januar 2017 werden wir die Spenden übergeben. Über den Erfolg halten wir Sie auf dem Laufenden.


Vielen Dank schon jetzt für Ihre Unterstützung! Wir wünschen Ihnen eine stimmungsvolle Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr!

Es spielen junge Musikstudenten aus Dinkelsbühl

Ansbach, 30.11.2016 – Ein abwechslungsreiches Programm bieten die Studierenden der Berufsfachschule für Musik des Bezirks Mittelfranken aus Dinkelsbühl beim Adventskonzert am Donnerstag, 8. Dezember 2016, um 19.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach. Die Musikerinnen und Musiker werden Werke unter anderem von Händel, Vivaldi und Carl Philipp Emanuel Bach für Trompete und Orgel, sowie Flöten-, Blechbläser- und Saxophonensemble zur Aufführung bringen. Der Eintritt ist frei, eine Sitzplatzreservierung ist leider nicht möglich.

Zur besonderen Atmosphäre während des Konzerts in der Kirche des Bezirksklinikums trägt auch die fränkische Handwerkerkrippe bei, die noch bis einschließlich 15. Januar 2017 täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr zu besichtigen ist.

Letztes Treffen des Jahres

Ansbach, 28.11.2016 – Am Dienstag, 6. Dezember 2016, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Das Dezembertreffen ist zugleich die Jahresabschlussfeier und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen auszutauschen und zu diskutieren. Auch werden mögliche Themen für das kommende Jahr besprochen.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken fördern mit Stipendien den medizinischen Nachwuchs

Ansbach, 22.11.2016 – Der Fachkräftemangel ist für Kliniken vor allem auch im ärztlichen Bereich schon seit Langem ein Thema. Um geeignetes und auch genügend Personal zu gewinnen, sind mittlerweile neue Wege gefragt. Die Bezirkskliniken Mittelfranken bieten Abiturienten deshalb in Kooperation mit der Universität in Varna, Bulgarien, jedes Jahr bis zu fünf Stipendien für ein Medizinstudium in englischer Sprache an der dortigen medizinischen Fakultät an. Lernen mit digitalen Medien, der Einsatz innovativer Technik wie Computer- oder 3D-Simulation sowie eine persönliche und individuelle Betreuung durch die Professoren in kleinen Gruppen zählen zu den großen Pluspunkten des europaweit anerkannten Studiums. Darüber hinaus haben die Bezirkskliniken eine Studienzentrale vor Ort eingerichtet, die bulgarisch und deutschsprachig besetzt ist und die persönliche Betreuung der Stipendiaten sicherstellt.

Die ersten Stipendiaten haben bereits ihr Studium in Varna begonnen und sind sehr zufrieden. Ab sofort können sich interessierte junge Menschen für den Studienbeginn im Oktober 2017 bewerben. Zielgruppe des Programms sind Abiturienten oder andere interessierte und motivierte Menschen, die aus Überzeugung den Arztberuf ergreifen möchten, aber nicht den erforderlichen Notendurchschnitt haben, um für ein Medizinstudium in Deutschland zugelassen zu werden. Hier bieten die Bezirkskliniken Mittelfranken mit ihrem Stipendienprogramm in Varna eine interessante Alternative und die Möglichkeit ohne NC und hohe Studienkosten den Traumberuf Arzt zu verwirklichen.

Mehr zu den Bewerbungsvoraussetzungen sowie der Universität in Varna finden Sie unter www.bezirkskliniken-mfr.de/stipendium

Puppentheater mit Hand und Fuß

Erlangen, 22.11.2016 – Im Klinikum gibt es nicht nur Krankheiten, Behandlungen und Therapien sondern -passend zur Weihnachtszeit- auch kulturelle Angebote für Patienten, Angehörige und gerne auch externe Besucher. Das Klinikum am Europakanal lädt deswegen alle Interessierten zum Puppentheater „Das tapfere Schneiderlein“ am Sonntag, den 4. Dezember 2016 (2. Advent) von 14:00 – 15:00 Uhr in der Kirche des Klinikums am Europakanal ein.

Die europaweit bekannte Fußkünstlerin Künstlerin Anne Klinge hatte bereits im vergangenen Jahr einen hochgelobten Auftritt beim Adventsmarkt im Klinikum am Europakanal und bringt nun ihr Stück „Das tapfere Schneiderlein“ zur Aufführung. Fußtheater ist Körperbeherrschung auf höchstem Niveau. Ausgestattet mit Nasen, Mützen und Gewändern verwandeln sich die Füße zu eigenen Persönlichkeiten, die die Spielerin dahinter beinahe vergessen machen. Die Geschichten der Fußhelden sind eine Attraktion für Groß und Klein.  

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. Außerdem freut sich der Betreuungsverein Psychiatrie e.V. über einen Besuch beim Bücherbazar, der von 12:00 – 16:00 Uhr direkt am Eingang zur Kirche stattfindet.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bezirkskliniken-mfr.de oder unter www.fusstheater.de. 

Start der Krippensaison

Ansbach, 18.11.2016 – Am Freitag, den 25. November 2016 findet um 16.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach die feierliche Eröffnung der Handwerkerkrippe statt. Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil, und einem Grußwort von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, stellt die Leiter des Krippenteams, Margit Böckler, Geschichte und Besonderheiten der fränkischen Handwerkerkrippe vor. Die offizielle Eröffnung endet mit einem feierlichen Innehalten an der Krippe, geleitet von der Klinikseelsorgerin Margit Böhmer-Böckeler.

Bis einschließlich zum 15. Januar 2017 kann die Handwerkerkrippe täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr besichtigt werden. Führungen finden immer dienstags bis sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr statt.

Über die Handwerkerkrippe

„Bauet eine Krippe zum Lobe des Herrn, aber bauet sie nach eurer Heimat“ – dieser Spruch des Franz von Assisi inspirierte vor über 20 Jahren den Leiter der Berufsschule Rothenburg-Dinkelsbühl, Oberstudiendirektor Günther Heyn, dazu, mit Schülern und Lehrern für das Bezirksklinikum Ansbach eine Wendekrippe zu bauen. Seit dieser Zeit ist die Krippe zu einem ganzen Dorf angewachsen. Neben weihnachtlichen Szenen sind auf gut 50 Quadratmetern fränkische Miniaturgebäude, handgeschnitzte und fränkisch gekleidete Handwerkerfiguren, nachgestellte Alltagsszenen und ein üppig ausgestatteter Wochenmarkt zu bestaunen. 

Irre-Nächte Film „Hedi Schneider steckt fest“ wird in Fürth wiederholt

Fürth, 15.11.2016 – Die Filmreihe „Irre Nächte in Mittelfranken“ wurde im Frühjahr 2016 mit großen Erfolg in mehr als zehn Kinos in ganz Mittelfranken gezeigt. In Fürth war die Veranstaltung so gut gebucht, dass es nun einmalig eine Wiederholung des Films im Kulturforum geben wird. 

Der Film „Hedi Schneider steckt fest“ wird gezeigt am Dienstag, 22. November 2016, um 19:00 Uhr im Kulturforum in Fürth. Im Film geht es um eine junge Frau, deren Leben sich durch eine Angststörung plötzlich verändert. Im Anschluss an den Film diskutiert Anton Berndl, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes in Fürth, mit einem Mediziner und dem Publikum über den Film. 

Die Bezirkskliniken Mittelfranken und der Krisendienst Mittelfranken starten im Frühjahr 2017 mit der nächsten Reihe „Irre Nächte in Mittelfranken“. Dann sind wieder Aufführungen in mehreren Orten in ganz Mittelfranken geplant. Wenn Menschen psychisch krank werden, haben die Betroffenen und Angehörigen neben der Belastung durch die Krankheit oft auch noch mit Vorurteilen und falschen Klischees zu kämpfen. Mit der Filmreihe „Irre Nächte“ wollen die Bezirkskliniken Mittelfranken und der Krisendienst Mittelfranken gemeinsam mit den Sozialpsychiatrischen Diensten darauf aufmerksam machen, dass psychische Erkrankungen „normal“ sind und  jeden treffen können. 

Zum Film: 

Der 2015 erschiene Film der deutschen Regisseurin Sonja Heiss zeigt eine junge Frau, deren Leben durch eine Angststörung plötzlich aus der Bahn geworfen wird. Hedi (gespielt von Laura Tonke)  ihr Mann Uli (gespielt von Hans Löw) und der Sohn Finn führen ein harmonisches Familienleben, bis Hedis Panik-Attacken dazu führen, dass plötzlich nichts mehr so ist, wie es einmal war. Entspannungsübungen, Tabletten, Ablenkungen helfen nicht. Ihre Familie und auch sie selbst sind ratlos. Die Krankheit verändert ihr Leben und das ihrer Liebsten. Obwohl sie versuchen, aneinander festzuhalten, gerät Hedis und Ulis Welt aus den Fugen. 

Der Eintritt ist frei, Reservierungen sind nicht möglich. 

Chefarzt der forensischen Psychiatrie hält Vortrag

Erlangen, 11.11.2016 – Öffentlich diskutierte Fälle, wie beispielsweise der Fall Mollath, haben die Psychiatrie in den letzten Jahren häufig in die Schlagzeilen gebracht. Doch Psychiatrie ist nicht gleich Psychiatrie: Während sich in einer psychiatrischen Klinik die meisten Menschen auf eigenen Wunsch zur Behandlung aufhalten, werden in einer forensischen Klinik Menschen behandelt, die im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung eine Straftat begangen haben und von der Justiz in die Klinik eingewiesen wurden. Im Klinikum am Europakanal in Erlangen gibt es neben einer neurologischen und einer psychiatrischen auch eine forensische Klinik. Diese hat eine besondere Aufgabe. 

„Wir müssen sowohl den Schutz der Bevölkerung als auch den Behandlungs- und Rehabilitationsanspruch der Patienten berücksichtigen“, beschreibt Dr. Michael Wörthmüller, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie im Klinikum am Europakanal in Erlangen, die Herausforderung, vor die die forensische Psychiatrie gestellt ist. Dabei muss die Gesellschaft vor weiteren Straftaten eines psychisch kranken Menschen geschützt werden, zugleich sollen diese Menschen aber – nach einer Therapie und dem Abwägen der Risiken – die Möglichkeit bekommen, erneut am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben.

„Forensik – wegsperren oder frei lassen?“ lautet deshalb der Titel des Vortrags von  Chefarzt Dr. Michael Wörthmüller, am Montag, 21. November 2016, um 18:00 Uhr im Klinikum am Europakanal Erlangen. Im Vortrag geht es um die Aufgaben einer forensischen Klinik im Spagat zwischen dem Schutz der Bevölkerung und dem Wohl der Patienten. Thematisiert wird auch, wie spektakuläre Fälle die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Forensik gelenkt haben und welche neuen gesetzlichen Regelungen es für diesen Bereich inzwischen gibt. 

Der Vortrag mit anschließender Fragerunde richtet sich an alle Interessierten und findet im Klinikum am Europakanal in Erlangen in Raum A147 (Gebäude A, 1.Stock) statt. Der Eintritt ist frei. 

Erlös kommt Patientinnen und Patienten zugute

Ansbach, 11.11.2016 – Am Samstag, 19. und Sonntag, 20. November 2016 findet jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr ein Flohmarkt im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, statt.

Veranstaltet wird der Flohmarkt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksklinikums und des Soziotherapeutischen Wohnheims Ansbach. Der Erlös aus dem Verkauf der gespendeten Flohmarktartikel wird ausschließlich zur Unterstützung therapeutischer Maßnahmen für Patientinnen und Patienten verwendet. 

Für gewerbliche Betreiber besteht auf diesem Flohmarkt keine Möglichkeit Waren anzubieten.

Bezirkskliniken Mittelfranken erhalten das TOTAL E-QUALITY Prädikat

Ansbach, 11.11.2016 – „Die Führungspersönlichkeiten unserer Prädikatsträger haben erkannt, dass gelebte und in der Organisation fest verankerte Chancengleichheit und Vielfalt zu mehr Erfolg führt. Sie präsentieren sich als zukunftsweisende Vorbilder in unserer Gesellschaft“, sagte Eva Maria Roer, Vorsitzende des TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. bei der Prädikatsübergabe an Christian Kämper, Personalchef der Bezirkskliniken Mittelfranken. Das Unternehmen wurde als eine von 58 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden am vergangenen Mittwoch in Nürnberg in Anwesenheit der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller, für ihre zukunftsorientierte, erfolgreiche und nachhaltige Personalpolitik ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, sagte Christian Kämper. „Sie ist ein Ansporn, uns im Bereich Chancengleichheit immer weiter zu verbessern.“

Das Prädikat TOTAL E-QUALITY wird jährlich vergeben. Die Auszeichnung gilt für jeweils drei Jahre und ist das Ergebnis eines umfangreichen Bewerbungsprozesses. Geprüft und bewertet wurden die Bewerbungsunterlagen von einer unabhängigen Jury des Vereins TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. Mit der Bewerbung um das TOTAL E-QUALITY Prädikat galt es, sowohl bestehende als auch bereits geplante Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im Unternehmen zu beschreiben und nachzuweisen. Die familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik der Bezirkskliniken Mittelfranken, die mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet wurde, sowie das erweiterte Gleichstellungskonzept flossen hierbei in die Bewerbung um das TOTAL E-QUALITY Prädikat ein. 

Engelthaler Gespräche stellen ambulante Gruppenangebote vor

Engelthal, 10.11.2016 - Der Psychologe hört zu und der Patient liegt auf der Liege und erzählt – so werden Psychotherapie-Sitzungen in Film und Fernsehen häufig dargestellt. Doch so muss eine Psychotherapie heutzutage längst nicht immer ablaufen: Neben Einzeltherapien profitieren viele Menschen nämlich sehr von ambulanten Gruppentherapien. 

„Gruppentherapien sind für mich eine der wichtigsten Therapieformen denn für Patienten ist es oft sehr hilfreich zu erkennen, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind“, erklärt Kerstin Nicpon, Psychologische Psychotherapeutin in der Frankenalb-Klinik Engelthal. 

Am Mittwoch, 23. November 2016, von 18:00 – 19:30 Uhr hält die Psychologin einen Vortrag zum Thema Gruppentherapie in der Verhaltenstherapie. Kerstin Nicpon leitet selbst mehrere Gruppen in der Institutsambulanz der Frankenalb-Klinik Engelthal, unter anderem eine Depressions-Gruppe und eine Emotions-Gruppe. „Durch die Gruppenangebote können mehrere Menschen gleichzeitig von der therapeutischen Unterstützung profitieren und bekommen außerdem Kontakt zu Menschen, die sich in ähnlichen Lebenssituationen befinden“, erklärt sie. Im Vortrag stellt sie vor, welche Gruppenangebote es gibt, warum sie eingesetzt werden und wie Gruppentherapien wirken. 

Der Vortrag mit anschließender Diskussion richtet sich an alle Interessierten und findet im Multifunk-tionsgebäude (am Veranstaltungstag ausgeschildert) in der Frankenalb-Klinik Engelthal statt. Der Eintritt ist frei. 

Gedenken an die Opfer zur Zeit des Nationalsozialismus

Ansbach, 04.11.2016 – Am Mittwoch, 16. November 2016, findet um 14.15 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach während der Zeit des Nationalsozialismus statt. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen!

In der Zeit zwischen 1939 und 1945 wurden in Deutschland Gräueltaten an psychisch kranken Menschen begangen, so auch in der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach. Über 2.000 Patienten, darunter auch Kinder, wurden in Tötungsanstalten deportiert oder starben an den Folgen unzureichender Ernährung. Schon seit einiger Zeit beschäftigt sich das Unternehmen mit der Rolle der früheren Heil- und Pflegeanstalt beim sogenannten Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten und dem Gedenken an die Opfer. Das Mahnmal für die Opfer bildet den zentralen Ort des Gedenkens am Bezirksklinikum Ansbach. 

Nennung in der Focus-Klinikliste

Ansbach, 03.11.2016 – Das Bezirksklinikum Ansbach gehört zu den 396 Top-Krankenhäusern Deutschlands. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie des Nachrichtenmagazins Focus für Deutschlands größten Krankenhausvergleich. Das Bezirksklinikum Ansbach ist in der November/Dezember-Ausgabe von Focus-Gesundheit sowohl als „Top Regionales Krankenhaus 2017 für Bayern“ sowie als „Top Nationales Krankenhaus 2017“ für die Behandlung von Zwangsstörungen gelistet.

In den Focus-Kliniklisten sind die Top-Krankenhäuser und Fachkliniken Deutschlands aufgeführt. Für den bundesweiten Vergleich wertete das unabhängige Recherche-Institut MINQ große Datenmengen aus und befragte tausende Ärzte. Die Länderlisten nennen die Top-Krankenhäuser der einzelnen Bundesländer. Sie erhalten von Focus die Auszeichnung „Top Regionales Krankenhaus 2017“. Die Krankenhäuser, die im deutschlandweiten Focus-Vergleich zu den Top-Adressen des Landes zählen, erhalten die Auszeichnung „Top Nationales Krankenhaus 2017“ bzw. „Top Nationales Krankenhaus 2017 Fachbereich“.

Einladung zur Vernissage in der Frankenalb-Klinik Engelthal

Engelthal, 2.11.2016 – Am Freitag, 11. November 2016, lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal zu einer Vernissage um 19:00 Uhr ins Foyer der Klinik ein. Gezeigt werden Acrylmalereien und Mischtechniken von Beate Nunes Fernandes. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der Band „Los Allegres“. 

Bei ihrem Aufenthalt in der Frankenalb-Klinik Engelthal fand die Künstlerin über das Malen einen Zugang zu ihren Gefühlen, konnte sich öffnen und den Gefühlen Ausdruck verleihen. „Ich male, weil es die schönste Art ist, mich selbst über meine Bilder kennen zu lernen. Ich verarbeite meine Eindrücke und Gefühle – daher auch der Name der Ausstellung ‚Gefühlswelten`“, beschreibt Beate Nunes Fernandes ihre Bilder. 

Die Ausstellung ist bis einschließlich 3. Februar 2017 täglich von 9:00 – 20:00 Uhr Foyer der Frankenalb-Klinik Engelthal zu besichtigen. 

Kinofilm über die Auswirkungen der Erkrankung auf das Familienleben

Ansbach, 02.11.2016 – Magersucht, Bulimie, Binge-Eating – die Ausprägungen einer Essstörung können verschieden sein, die Auswirkungen sind jedoch immer ähnlich: Es leiden sowohl die Betroffenen als auch die Angehörigen. Am Donnerstag, den 10. November 2016, findet zu diesem Thema das 13. Forum Essstörungen statt. Das Bezirksklinikum Ansbach und das Gesundheitsamt des Landkreises Ansbach laden um 19 Uhr in die Kammerspiele Ansbach zu einer Vorführung des Films „Stella“ ein. Aus der Perspektive der zwölfjährigen Stella werden die Erkrankung ihrer älteren Schwester an einer Essstörung und die Auswirkungen auf das Familienleben eindrücklich geschildert. Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach wird in das Thema einführen. Im Anschluss an den Film stehen er, die Psychologin Annemiek Willemsen sowie Ilse Schoell-Mohr von der Kontaktgruppe „Strohhalm“ des Gesundheitsamts für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt zur Filmvorführung ist frei, Sitzplatzreservierungen sind nicht möglich.

Die Zahl der Betroffenen steigt
Im Jahr 2014 verzeichnete das Bayerische Landesamt für Statistik 2.278 stationäre Behandlungen aufgrund von Essstörungen in Bayern. Das waren 55 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Frauen mit Essstörungen lag bei 2.112. „Auf unserer psychosomatischen Station bieten wir Patientinnen eine mehrwöchige stationäre Therapie, die im Anschluss daran in unserer Tagesklinik fortgesetzt werden kann, um die Betroffenen weiter zu stabilisieren“, erklärt Prof. Dr. Mathias Zink. Mit im Boot bei der Therapie sind wenn möglich auch immer die Angehörigen. „Diese merken ja meistens als erste, dass etwas nicht stimmt“, sagt er, und Isolde Imschloß von der Kontaktgruppe „Strohhalm“ ergänzt: „Oft versuchen die besorgten Eltern ihrem betroffenen Kind mit gutgemeinten Aktionen zu helfen. Dabei stoßen sie aber erst mal auf Widerstand und das lässt die Situation in der Familie noch angespannter werden.“ Deshalb sei es wichtig, dass Angehörige im Therapieprozess eingebunden sind, um ihre betroffenen Familienmitglieder sinnvoll unterstützen zu können. Klar ist: Je früher Betroffene und Angehörige Hilfe suchen desto besser stehen die Chancen für eine Bewältigung der Erkrankung. Die Kontaktgruppe „Strohhalm“ sowie die Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach stehen als erste Ansprechpartner zur Verfügung.

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 28.10.2016 – Am Dienstag, 8. November 2016, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Birgit Konopka, Stationsärztin im Bezirksklinikum Ansbach, informiert über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten einer demenziellen Erkrankung. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Austausch und Informationen für Fachkräfte und Interessierte

Ansbach, 27.10.2016 – Informationen rund um das Thema Alter stehen wieder im Mittelpunkt des Ansbacher Geriatrieforums, das am Freitag, 11. November 2016 ab 13.15 Uhr im Saal „Mittelfranken“ des Bezirksrathauses in Ansbach stattfindet. Veranstaltet wird das Forum von dem Bezirksklinikum Ansbach und dem VdK Kreisverband Ansbach. Dr. Reiner Weisenseel, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach, wird als Moderator durch die Veranstaltung führen.

Im ersten Vortrag des Nachmittags hält Priv.-Doz. Dr. Christian Wacker, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum Ansbach, einen Vortrag mit dem Titel „Wenn das Herz schlapp macht – Ursachen, Diagnostik, Behandlung“. Im Anschluss daran gibt Polizeihauptmeister Achim Lindner vom Polizeipräsidium Mittelfranken praktische Hinweise zum Thema Sicherheit für Senioren. Über die wichtigsten Änderungen des neuen Pflegestärkungsgesetzes spricht zum Abschluss des Forums Markus Schubert, Kreisgeschäftsführer des VdK Kreisverbands Ansbach.

Darüber hinaus bietet das Forum die Möglichkeit für Ärzte und Fachkräfte im Bereich Pflege und Sozialarbeit sowie für Angehörige und Betroffene, sich untereinander auszutauschen und an den Informationsständen mit Experten ins Gespräch zu komme

Anmeldung zum Geriatrieforum: Per Telefon unter 0981 4653-1601 oder per Fax unter 0981 4653-1605. Weitere Informationen und ein ausführliches Programm gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen.

Spende des Lions Club Christiane Charlotte Ansbach

Ansbach, 19.10.2016 – Auch Kinder können an einer psychischen Erkrankung leiden: Depressionen, Essstörungen und ADHS sind dabei die häufigsten Diagnosen. Besonders schwer auffällige Kinder und Jugendliche werden stationär oder tagesklinisch in der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach behandelt. Der Förderverein der Klinik, Spielräume e.V., kann sich nun über eine Spende des Lions Club Christiane Charlotte (LCCC) Ansbach freuen. Dr. Hella Loheit, Präsidentin des LCCC, übergab heute den Scheck über 1.500 Euro an Chefarzt Dr. Andreas Meyer, Oberärztin und Vorsitzende des Fördervereins Martina Vogler-Oehler sowie an den Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken Helmut Nawratil. „Manchen unserer jungen Patienten fehlt es leider am nötigsten“, erklärt Dr. Meyer. „Mit der Spende können wir ihnen kleine Wünsche und Ausflüge erfüllen oder manchmal auch einfach nur eine Grundausstattung, wie Wäsche oder jahreszeitlich adäquate Kleidung, kaufen. Wir bedanken uns ganz herzlich beim LCCC und freuen uns sehr über die großzügige Zuwendung.“ 

"Uns, dem Ansbacher Lionsclub Christiane Charlotte liegt es am Herzen, soziale Projekte im Kinder- und Jugendbereich in und um Ansbach zu unterstützen“, sagt Dr. Hella Loheit. „Daher freuen wir uns sehr, dass wir es mit unserer Spende dem Förderverein Spielräume e.V. der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kinder- und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach etwas erleichtern können, wichtige, die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen verbessernde, und auch nötig gebrauchte Anschaffungen zu tätigen."

Über Spielräume e.V.

Der Verein Spielräume e.V. hat das Ziel, psychisch auffälligen Kindern und Jugendlichen zu helfen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Alle Spenden werden ausschließlich zur Unterstützung der Kinder und Jugendlichen und ihrer Familien eingesetzt. Der Verein will Spielräume schaffen zur Förderung, Therapie und Integration psychisch auffälliger Kinder und Jugendlicher sowie ihrer Familien.

Chefarzt erklärt, wie Angststörungen entstehen

Nürnberg, 18.10.2016 – Angst gehört zu unserem Leben. Der Urinstinkt hilft uns, bei Gefahren schnell zu reagieren und versetzt uns durch die Ausschüttung von Adrenalin in einen Zustand erhöhter Wachsamkeit. Doch wenn der „Angst-Alarm“ grundlos oder völlig übertrieben ausgelöst wird, beeinträchtigt die Angst ein normales Leben. 

„Auslöser für eine Angststörung können belastende Lebensereignisse, wie zum Beispiel Unfälle, der Tod eines nahestehenden Menschen oder chronische Arbeitsüberlastung sein“, erklärt Dr. Andreas Ahnert, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik im Klinikum am Europakanal. Manchmal findet sich aber auch kein offensichtlicher Auslöser. 

Ängste können ganz unterschiedlich auftreten. Bei einer Panikattacke leiden die Betroffenen unter plötzlichen Angstzuständen mit Herzrasen und Schwindel, bei Phobien haben sie beispielsweise Angst vor Tieren, vor der Höhe oder vor Situationen mit Menschen. Manchmal gibt es auch diffuse Ängste, die das ganze Leben überschatten mit ständiger Sorge um die Gesundheit oder die Familie. 

„Betroffene vermeiden meist angstauslösende Situationen. Dadurch verstärkt sich die Angst jedoch häufig“, erklärt Dr. Ahnert. Mit psychotherapeutischer Hilfe kann es jedoch gelingen, diesen Teufelskreis der Angst zu durchbrechen. 

Welche Angsterkrankungen es gibt und wie man sie auch wieder loswerden kann, darüber spricht Dr. Andreas Ahnert in seinem Vortrag am Dienstag, 25. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr. 

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservie-rungen nicht möglich. Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Delegation aus Polen besucht die Bezirkskliniken Mittelfranken

Ansbach, 17.10.2016 – Fachleute aus der Partnerregion Pommern in Polen sind heute und morgen zu Gast bei den Bezirkskliniken Mittelfranken. Erster Stopp der zehnköpfigen Delegation, die sich aus Vertretern der Medizin, Pflege und Verwaltung sowie der Politik zusammensetzt, ist das Bezirksklinikum Ansbach.

„Die praktischen und politischen Herausforderungen für die Psychiatrie sind in Polen wie in Deutschland überraschend ähnlich“, sagt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Deswegen ist es wichtig und hilfreich, dass wir uns zu verschiedenen Themen austauschen und dazu in Kontakt bleiben.“ Hanna Zych-Cisoń, Leiterin der Delegation, stimmt dieser Ansicht zu und hebt besonders auch die zukünftigen Herausforderungen vor: „Die Gesellschaft wird immer älter – sowohl in Polen als auch in Deutschland. Wir stellen heute die Weichen dafür, wie die Welt für zukünftige Generationen aussehen wird.“ Auch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch ist angetan vom Besuch aus Polen und wünscht allen Beteiligten einen regen Austausch.

Morgen reist die Delegation zum weiteren Informations- und Wissensaustausch zur Frankenalb-Klinik nach Engelthal im Nürnberger Land. Das Treffen der psychiatrischen Kliniken aus Mittelfranken und Pommern ist bereits das zweite dieser Art. Der erste Kontakt fand im Oktober letzten Jahres in Danzig statt.

Mitmachaktionen am Messestand

Vom 23. Oktober bis 1. November 2016 präsentieren sich die Bezirkskliniken Mittelfranken im Gesundheitspark der Consumenta in Halle 9 (Gesundheitspark). Als moderne Gesundheitseinrichtung bieten die Bezirkskliniken Mittelfranken den Besuchern der Messe an folgenden Tagen ein umfangreiches Informationsangebot sowie zahlreiche interessante und spannende Mitmachaktionen:

Sonntag, 23. Oktober 2016 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik nutzen den ersten Tag der Consumenta, um die Besucher rund um Themen der Seelischen Gesundheit zu informieren und aufzuklären. Mit Übungen zu geistigen Fitness können Interessierte ihre Merkfähigkeit testen und mithilfe von Biofeedback einen Beitrag zu ihrer eigenen seelischen Entspannung leisten. 

Montag, 24. Oktober 2016
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation informieren zum Behandlungsangebot, mit dem ältere Menschen zum Beispiel nach einem Sturz oder einem Schlaganfall wieder fit für ein Leben zu Hause gemacht werden sollen. Interessierte können außerdem an Gleichgewichts-, Feinmotorik- und Koordinationsübungen teilnehmen, sich einen Gesundheitspass ausstellen lassen, und sich über die Einsatzmöglichkeiten einer Faszienrolle informieren.

Dienstag, 25. Oktober, und Freitag, 28. Oktober 2016
Über gesunde Ernährung informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Küchen der Bezirkskliniken Mittelfranken. Am Dienstag können Besucher des Stands leckere Joghurt-Ingwer-Drinks probieren und die zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung kennenlernen. Am Freitag stehen vegane Brotaufstriche auf dem Speiseplan und Interessierte erhalten darüber hinaus Informationen zur Herzgesundheit, im Speziellen Informationen zu gesunden Ölen und Fetten.

Mittwoch, 26. Oktober 2016
Die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach sind auch in diesem Jahr fester Bestandteil unseres Consumenta-Programms. Unsere Auszubildenden zeigen, was sie schon gelernt haben und führen Besucher gerne durch unseren Rauschbrillenparcours. 

Donnerstag, 27. Oktober 2016 
Auch die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege des Klinikums am Europakanal sind bei der Consumenta wieder mit dabei. Unsere Auszubildenden zeigen, wie Handhygiene richtig funktioniert und helfen den Besuchern, mit einem Alters-Simulationsanzug einmal in die Rolle älterer Menschen zu schlüpfen. 

Samstag, 29. Oktober 2016
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Frankenalb-Klinik Engelthal beantworten Fragen rund um die Themen Seelische Gesundheit. Mit kleinen Achtsamkeits-Übungen und Bio-Feedback helfen Sie den Besuchern, einen Beitrag zu Ihrer eigenen seelischen Entspannung zu leisten. Inmitten des Messetrubels können Besucherinnen und Besucher bei einer kurzen Klangschalen-Therapie abschalten oder Qi Gong-Übungen erlernen. Gedulds- und Gedächtnisspiele helfen außerdem dabei, die eigene Merkfähigkeit und Konzentrationsstärke zu testen. 

Sonntag, 30. Oktober 2016
An diesem Tag ist das Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation des Klinikums am Europakanal am Messestand vertreten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen, wie Ultraschalluntersuchungen der hirnversorgenden Arterien funktionieren und wer Lust hat, kann diese Untersuchungen auch direkt am Messestand durchführen lassen. Außerdem demonstrieren die Mitarbeiter, was man gegen Wahrnehmungsstörungen, die von Hirnschädigungen hervorgerufen werden, tun kann, beispielsweise mit der sogenannten "Spiegel-Therapie". 

Montag, 31. Oktober 2016
An diesem Tag stellt sich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vor. Der Chefarzt der Klinik, Dr. Andreas Meyer, beantwortet direkt am Stand die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Ge-meinsam mit Mitarbeiterinnen seiner Klinik informiert er über das Behandlungsangebot der Klinik. Begleitet werden sie dabei von zwei Therapiehunden aus der Klinik. Die Mitarbeiter erklären, wie Therapie mit Tieren funktioniert und wie mithilfe der Hunde die Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann. Darüber hinaus können die Besucher dann Wissenswertes zum Thema Medienkompetenz erfahren.

Dienstag, 1. November 2016
Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Themen Alkohol und Gerontopsychiatrie. So können Interes-sierte an einem Alkoholquiz teilnehmen und mit sogenannten „Rauschbrillen“ einen Alkoholrausch simulieren, um zu erkennen, wie sich die eigene Wahrnehmung dabei verändert. Darüber hinaus informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchtrehabilitation über die Behandlungsange-bote ihrer Station, insbesondere über das Thema Rückfallprävention.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik stellen ihre Station vor. Hier können Besucher ganz praktischen Nutzen daraus ziehen, indem sie zum Beispiel an einem computergestützten Gedächtnistest teil-nehmen. Besonders Mutige sind eingeladen, am Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ teil-zunehmen. Auch Angehörige können sich darüber informieren, wie sie ihre von Demenz betroffenen Angehörigen unterstützen können.

Anti-Stigma-Kampagne
Nicht zu übersehen sind auf dem Stand auch die Motive der Anti-Stigma-Kampagne der Bezirkskliniken Mittelfranken. Mit auffälligen und provokanten Motiven auf großformatigen Plakatwänden in Nürnberg, Ansbach, Erlangen, Engelthal, Fürth, Neustadt an der Aisch, Weißenburg und im Nürnberger Land haben die Bezirkskliniken Mittelfranken im Oktober unter dem Motto „Wo ist die Grenze? auf psychische Erkrankungen aufmerksam gemacht. Darüber hinaus informieren die Kliniken im Rahmen verschiedener Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Vortragsreihe in Nürnberg, aber auch auf der Consumenta und machen auf Hilfsangebote aufmerksam. 

Bezirkskliniken Mittelfranken machen auf psychische Erkrankungen aufmerksam

Ansbach, 04.10.2016 – Mit auffälligen und provokanten Motiven auf großformatigen Plakatwänden in Nürnberg, Ansbach, Erlangen, Engelthal, Fürth, Neustadt an der Aisch, Weißenburg und im Nürnberger Land machen die Bezirkskliniken Mittelfranken seit heute auf psychische Erkrankungen aufmerksam. Unter dem Motto „Wo ist die Grenze?“ nehmen die Bezirkskliniken den Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober zum Anlass, einen Beitrag zur Entstigmatisierung psychisch kranker Menschen zu leisten. 

„Über psychische Krankheiten zu sprechen ist leider oft immer noch ein Tabu“, beklagt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Psychisch Kranke und auch Mitarbeiter psychiatrischer Einrichtungen haben mit Vorurteilen und Stigmatisierungen zu kämpfen. „Weil Stigmatisierung auch durch Wegschauen und Ignorieren passiert, haben wir bewusst provokante Plakatmotive gewählt“, erklärt die Marketingleiterin der Bezirkskliniken Mittelfranken, Dr. Ariane Peine, die Kampagne. „Mit unserer Aktion wollen wir auf psychische Erkrankungen aufmerksam machen, darüber aufklären und Hilfsmöglichkeiten aufzeigen“, fügt sie hinzu.

Die Grenzen sind fließend
Die gewählten Motive stehen dabei stellvertretend für die Vielzahl psychiatrischer Krankheitsbilder. „Psychische Erkrankungen sind komplex, es gibt keine einfache Trennung zwischen ‚normal‘ und ‚gestört‘, die Grenzen sind oft fließend und ein bisschen ‚Verrücktheit‘ steckt vielleicht in jedem von uns“, erläutert Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. 

Die Plakate sind noch zwei Wochen öffentlich zu sehen. Begleitend werden die Bezirkskliniken Mittelfranken im Rahmen von Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit im Haus Eckstein oder mit einem Messestand auf der Consumenta, über psychische Erkrankungen informieren. 

Vernetzung mit ambulanten Hilfsangeboten 
Auf der Kampagnen-Seite www.wo-ist-die-grenze.de finden Betroffene und Interessierte weitere Informationen über verschiedene psychiatrische Krankheitsbilder: wie sie entstehen, woran man sie erkennt und wie man sie behandeln kann. Auf der Homepage wird auch auf die Hilfsangebote weiterer Organisationen hingewiesen. Der Krisendienst Mittelfranken, der Selbsthilfeverein für Psychiatrie-Erfahrene Pandora und der Verein Angehöriger und Freunde psychisch Kranker in Mittelfranken begrüßen die Initiative der Bezirkskliniken Mittelfranken. Bezirkstagspräsident Richard Bartsch lobt die Zusammenarbeit der verschiedenen Einrichtungen. „In der modernen Psychiatrie gehört zu einer erfolgreichen Behandlung ein Zusammenwirken von Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften“, betont er.

Markenprozess als Anlass
Anlass für die Kampagne war der Markenprozess, den die Bezirkskliniken Mittelfranken im vergangenen Jahr durchlaufen haben. Unter Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden die Schlagworte „lebensmutig. selbstbestimmt. stark“ entwickelt, die das Selbstbild der Mitarbeiter widerspiegeln, und gleichzeitig ihren Anspruch ausdrücken, Patientinnen und Patienten auf diesem Weg dorthin zu unterstützen. Aus den Reihen der Mitarbeiter wurde immer wieder der Wunsch geäußert, als Klinik einen Beitrag zur Entstigmatisierung psychischer Krankheiten zu leisten. 

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 23.09.2016 – Am Dienstag, 4. Oktober 2016, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt. 

Yang Jiao, Stationsärztin im Bezirksklinikum Ansbach, informiert über Symptome und Diagnose der Borderline-Persönlichkeitsstörung und erläutert die Behandlungsmöglichkeiten mit der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) nach Linehan. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben. 

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Konzert zur Vernissage der Ausstellung „Märchenbilder“

Ansbach, 21.09.2016 – Am Donnerstag, 29. September 2016, findet um 19.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein Konzert zur Eröffnung der Ausstellung „Märchenbilder“ mit Gemälden von Julia Küsswetter statt. Zur Aufführung kommen der „Liederkreis“ sowie die „Märchenbilder“ für Viola und Klavier von Robert Schumann. Die ausgestellten Bilder sind dabei Illustrationen der zwölf Lieder des „Liederkreises“, und der vier Teile des den „Märchenbildern“ zugrunde liegenden Gedichts.

Die Musiker sind Julia Küsswetter (Sopran), Georg Schütz (Klavier) und Wolfgang Herrmann-Kautter (Viola). Moderiert wird der Abend von Sabine Schütz-Amato. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung „Märchenbilder“ ist vom 30. September bis 11. November täglich zwischen 9 und 17 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zu besichtigen.

Friedrich Hilterhaus übergibt Scheck für eine neue Orgel im Bezirksklinikum

Ansbach, 15.09.2016 – Seit über 60 Jahren ist die Orgel in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zur musikalischen Umrahmung von Gottesdiensten und Andachten im Einsatz. In den vergangenen Jahren hat sie jedoch immer öfter ihren Dienst versagt und muss durch ein neues Instrument ersetzt werden. Friedrich Hilterhaus, Ansbacher Unternehmer und Mäzen, unterstützt die Finanzierung dafür mit einer Spende von 1.500 Euro. Den Scheck übergab er heute an Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, im Beisein von Bezirksrätin Dr. Ute Salzner, dem Kaufmännischen Leiter des Bezirksklinikums Markus Calana sowie der katholischen Klinikseelsorgerin Eva Reichenbach.

„Auch die Finanzierung einer Kirchenorgel stellt sich nicht immer so einfach dar wie es scheint“, erklärt Helmut Nawratil bei der Übergabe. „Deswegen hat es eine Weile gedauert. Doch nun haben wir es final dank der großzügigen Spende von Herrn Hilterhaus geschafft. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich.“ Er dankte außerdem Eva Reichenbach, die sich gemeinsam mit ihrer Kollegin, Pfarrerin Ulrike Rehm-Kuhn, schon seit langem für eine Neuanschaffung eingesetzt hat. 

Finanziert wurde das rund 16.000 Euro teure Instrument durch den Verkauf des Inventars aufgelöster Bereiche der Bezirkskliniken sowie aus Spenden, zum Beispiel bei Konzerten in der Kirche, von Privatpersonen und auch Mitarbeitern. Den fehlenden Betrag steuerte Friedrich Hilterhaus mit seiner Spende bei.

„Die Orgel ist die Königin der Instrumente und es war immer mein heimlicher Wunsch, Orgel spielen zu lernen“, erklärt Friedrich Hilterhaus bei der Übergabe. „Leider ist es zwar nie dazu gekommen, ich habe aber deshalb gerne zugesagt, die Anschaffung der neuen Orgel mit einer Spende zu unterstützen.“

Mit dem Einbau der Orgel wird bis Ende Oktober gerechnet. Anschließend soll sie im Rahmen eines Konzerts eingeweiht werden. 

Aufwärtstrend setzt sich im Wirtschaftsjahr 2015 fort

Ansbach, 12.09.2016 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken hat den Jahresabschluss 2015 verabschiedet. Das Klinikunternehmen weist für das Wirtschaftsjahr 2015 einen Gewinn von rund 3,5 Millionen Euro und eine Erhöhung des Erlöses von 153,5 Millionen Euro auf 162,5 Millionen Euro aus. Der Gewinn im Wirtschaftsjahr 2015 konnte damit im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 1,1 Millionen gesteigert werden.

Bezirkstagspräsident und Verwaltungsratsvorsitzender Richard Bartsch äußert sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Für die geleistete Arbeit bedanke ich mich ganz herzlich bei Herrn Nawratil, bei den Führungskräften sowie bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirkskliniken Mittelfranken. Der gute Abschluss zeigt, dass eine klare Strategie und eine stringente Unternehmensführung zum Erfolg führen.“ 

Auch Vorstand Helmut Nawratil nennt als Erfolgsfaktor die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie: „Wir kennen unseren Kurs, überprüfen ihn regelmäßig und lassen uns weder von Gegenwind noch hohem Wellengang davon abhalten“, so Nawratil. Erfreulich ist, dass neben der verbesserten Wirtschaftlichkeit auch die Zufriedenheit der Patienten, Mitarbeiter und Zuweiser im Zeitraum gestiegen ist und sich Qualität und Wirtschaftlichkeit somit parallel entwickeln.

Im Jahr 2015 wurden viele Maßnahmen umgesetzt und wesentliche Entwicklungen vorangetrieben. Wir haben eine Medizinstrategie BM2025 mit einer flächendeckenden, qualitativ-hochwertigen psychiatrischen Versorgung in Mittelfranken entwickelt. Passend dazu haben wir den Verkauf der Neurologie in Ansbach erfolgreich abgeschlossen und eine Tagesklinik in Neustadt an der Aisch eröffnet. „Das PEPP-System bringt uns – trotz Nachbesserungsbedarf – eine steigende Transparenz von Qualität und Quantität der Patientenversorgung“, ergänzt Vorstand Helmut Nawratil. 

Die Jahresüberschüsse kommen den Bezirkskliniken Mittelfranken direkt zugute, indem sie in Bau-, Instandhaltungs- und Personalmaßnahmen investiert werden. Helmut Nawratil betont: „Ohne diese wirtschaftliche Entwicklung könnten wir weder die Tarifsteigerungen bewältigen noch die Baumaßnahmen durchführen, die an allen Standorten stattfinden oder geplant sind. Daher wollen wir diesen erfolgreichen Weg auch in den nächsten Jahren fortsetzen.“

Stigmatisierung der Psychiatrie abbauen
Um die positive Entwicklung weiterzuführen gibt es auch im bestehenden Wirtschaftsjahr 2016 viel zu tun. Die dezentrale wohnortnahe Versorgung wollen wir weiter ausbauen und erhalten Unterstützung seitens der Kostenträger und des Staatsministeriums für unser psychiatrisches Netzwerk. Viele Abläufe sollen digitalisiert werden und im IT-Bereich werden wir nach dem Trojaner-Angriff im Frühjahr deutlich in noch besseren Systemschutz investieren. „Besonders wichtig ist uns außerdem eine Anti-Stigmatisierung der Psychiatrie – im Rahmen unseres Markenprozesses haben wir gesehen, wie wichtig dieses Thema auch den Mitarbeitern ist“, fügt Nawratil hinzu. Mit einer großen Kampagne weisen wir deshalb im Herbst 2016 und Frühjahr 2017 an Plakatwänden, bei Veranstaltungen und im Internet darauf hin, dass psychische Erkrankungen zum Leben dazu gehören und „normal“ sind. 

Die Bezirkskliniken Mittelfranken fördern mit Stipendien den medizinischen Nachwuchs

Ansbach, 05.08.2016 – Der Fachkräftemangel ist für Kliniken vor allem auch im ärztlichen Bereich schon seit Langem ein Thema. Um geeignetes und auch genügend Personal zu gewinnen, sind mittlerweile neue Wege gefragt. Die Bezirkskliniken Mittelfranken bieten Abiturienten deshalb in Kooperation mit der Universität in Varna, Bulgarien, jedes Jahr bis zu fünf Stipendien für ein Medizinstudium in englischer Sprache an der dortigen medizinischen Fakultät an.

Die ersten Stipendiaten starten in Kürze ihr Studium in Varna. Ab sofort können sich interessierte junge Menschen für den Studienbeginn im Oktober 2017 bewerben. Zielgruppe des Programms sind Abiturienten, die aus Überzeugung den Arztberuf ergreifen möchten, aber nicht den erforderlichen Notendurchschnitt haben, um für ein Medizinstudium in Deutschland zugelassen zu werden. Hier bieten die Bezirkskliniken Mittelfranken mit ihrem Stipendienprogramm in Varna eine interessante Alternative.

Mehr zu den Bewerbungsvoraussetzungen sowie der Universität in Varna finden Sie unter www.bezirkskliniken-mfr.de/stipendium. Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2016.

Bezirkskliniken Mittelfranken erhalten Auszeichnung für familienbewusste Personalpolitik

Ansbach, 07.07.2016 – Für ihre familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik wurden die Bezirkskliniken Mittelfranken mit dem Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit 271 weiteren Arbeitgebern und in Anwesenheit von Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, nahm der Vorstand Helmut Nawratil das Zertifikat bei einem Festakt in Berlin entgegen.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken haben in den vergangenen Monaten erfolgreich das Auditierungsverfahren der berufundfamilie Service GmbH durchlaufen und nachhaltig verbesserte Rahmenbedingungen für Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben geschaffen. In zahlreichen Workshops konnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ideen zu einer familienfreundlichen Personalpolitik einbringen. Insgesamt wurden 70 Maßnahmen zu Handlungsfeldern wie Arbeitszeit, Arbeitsorganisation oder Service für Familien erarbeitet, die innerhalb der nächsten drei Jahre umzusetzen sind. Dann werden die Bezirkskliniken einen Rezertifizierungsprozess durchlaufen.

Über das „audit berufundfamilie“

Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit, das von den Spit-zenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel tragen gemeinsam die Schirmherrschaft für das audit. Das „audit berufundfamilie“ ist das zentrale Angebot der berufundfamilie Service GmbH und beruht auf einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. 

Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 05.07.2016 – Seit dem 1. Juli 2016 kann in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach eine Bilderausstellung von Eva Maigut aus Großhabersdorf besichtigt werden. Unter dem Motto „Verlorenes Paradies“ zeigt die Künstlerin eine Auswahl ihrer Bilder, die Wolken, Sonnenauf- und -untergänge, Landschaften, aber auch Phantasiegebilde und geometrische Formen zeigen. Inspiriert sind Eva Maiguts Bilder von der Suche nach ästhetischen Formen vor allem in der Natur, die sich so in ihren Arbeiten widerspiegelt.

Die Ausstellung läuft bis einschließlich 22. September 2016 und kann täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr besucht werden.

Vernissage in der Frankenalb-Klinik Engelthal

Engelthal, 27.06.2016 – Am Freitag, 08. Juli 2016, lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal zu einer Vernissage um 19:00 Uhr ins Foyer der Klinik ein. Gezeigt wird FotoArt von Ingo von Ramdohr. Die afrikanische Trommelperformance „BoAfriCo“ wird die Vernissage musikalisch begleiten.

Die Ausstellung zeigt die experimentelle fotografische Auseinandersetzung mit Formen, Farben und Details im Kontext mit Mensch und Natur. Die fotografischen Kunstwerke wurden technisch möglichst wenig verändert und sollen den Moment eines Augenblicks möglichst realitätsnah abbilden.

„Trotz eines gefühlt immer schnelleren Lebenstempos im privaten und geschäftlichen Umfeld bemerken wir hin und wieder besondere Momente, denen etwas Außergewöhnliches inne wohnt“, erklärt Ingo von Ramdohr. Dies könnten beispielsweise Momente der Ruhe, in denen die Zeit stehen zu bleiben scheint, sein. „Diese Momente sind es, die den Rhythmus des Lebens ("Rhythm of Life") ausmachen“, beschreibt der Künstler den Titel seiner Ausstellung.

Die Ausstellung ist bis einschließlich 16.September 2016 täglich von 9:00 bis 20.00 Uhr im Foyer der Frankenalb-Klinik Engelthal zu besichtigen. 

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 24.06.2016 – Am Dienstag, 5. Juli 2016, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Die Sozialpädagogen Melanie Kaiser und Helmut Popp-Stahl vom Domiziel Ansbach informieren über ambulante Hilfen für junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen, die ihre Einrichtung bietet. Anschließend stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Die Werkfeuerwehr des Bezirksklinikums bekommt zwei neue Fahrzeuge

Ansbach, 21.06.2016 – Zwei neue Fahrzeuge – ein Gerätewagen Logistik sowie ein Hilfeleistungslöschfahrzeug – komplettieren seit Kurzem den Fuhrpark der Werkfeuerwehr am Bezirksklinikum Ansbach. „Mit den beiden Fahrzeugen sind wir nun bestens ausgestattet und für den Brandfall gut gerüstet“, sagt Peter Richter, Leiter der Werkfeuerwehr.

Das Hilfsleistungslöschfahrzeug ist für die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung unter anderem mit einem 2.000 Liter fassenden Wassertank, Schiebe- und Steckleitern, hydraulischem Rettungsgerät, Gerätschaften für die technische Hilfeleistung sowie einem Generator ausgestattet. Als weiteres Fahrzeug wurde ein mit einer Hebebühne ausgestatteter Gerätewagen Logistik beschafft, mit dem Schläuche und eine Tragkraftspritze sowie die dazugehörigen Gerätschaften zur Wasserentnahme transportiert werden. Die beiden Fahrzeuge wurden gebraucht gekauft.

Im Rahmen einer Feierstunde wurden die Fahrzeuge nach der Segnung durch die Klinikseelsorgerin offiziell in Betrieb genommen.

Über die Werkfeuerwehr
Die Feuerwehr des Bezirksklinikum Ansbach wurde im Jahr 1905 gegründet und im Jahr 1989 aufgrund gesetzlicher Vorgaben als Werkfeuerwehr anerkannt. Neben den zwei hauptamtlichen Leitern hat sie 50 nebenberufliche Mitglieder. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Klinikum beispielsweise im Zentralen Facilitymanagement (technischer Betrieb) und Pflegeberuf beschäftigt sind, können im Ernstfall jederzeit zum Einsatz gerufen werden. Im laufenden Jahr hat die Feuerwehr bereits 113 Einsätze abgearbeitet. Im Regelfall waren dies Standardeinsätze wie Brandmeldealarme oder Insekteneinsätze. Bei dem Unwetter Ende Mai war die Feuerwehr aber auch viele Stunden im Einsatz, um vollgelaufene Keller auf dem Gelände des Bezirksklinikums leer zu pumpen und unterstützte dabei auch die Städtische Feuerwehr.

Sommerfest und Jubiläum im Soziotherapeutischen Wohnheim Ansbach

Ansbach, 15.06.2016 – Seit 20 Jahren gibt es das Soziotherapeutische Wohnheim auf dem Gelände des Bezirksklinikums Ansbach in der Feuchtwanger Straße. Dieses Jubiläum nehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Bewohner zum Anlass, um zu feiern. Am Samstag, 25. Juni 2016, laden sie unter dem Motto „Mach mit und hab Spaß!“ ab 14.00 Uhr zu einem Sommerfest ein, zu dem neben Angehörigen, Freunden, Betreuern und Unterstützern auch die Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist.

Nach einer Begrüßung und Grußworten von Vertretern der Unternehmensleitung, des Bezirks und der Stadt Ansbach erwartet die Gäste ein buntes Programm. Als Überraschungsgast tritt „SCHeRLiNde“ auf und für die musikalische Unterhaltung sorgt die Band „Four Lucky Charms“ aus Fürth. Darüber hinaus können sich Interessierte an verschiedenen Mitmachaktionen beteiligen oder mit Bewohnern und Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Über das Soziotherapeutische Wohnheim

Im Soziotherapeutischen Wohnheim der Bezirkskliniken Mittelfranken werden bis zu 50 chronisch psychisch kranke Menschen betreut und abhängig von ihren individuellen Bedürfnissen versorgt. Ziel ist die ganzheitliche und bedarfsgerechte Betreuung sowie die Wahrung größtmöglicher Unabhängig-keit jedes einzelnen Bewohners von stationärer Betreuung.

Margarete-und-Inge-Brenner-Stiftung ermöglicht die Finanzierung

Erlangen, 14.06.2016 – Auf dem Außengelände des Klinikums am Europakanal in Erlangen wurde ein Kneippbecken errichtet. Das Becken erweitert die Sport- und Freizeitmöglichkeiten für die Patientinnen und Patienten des Klinikums und kann auch von ehemaligen Patienten genutzt werden, die noch in Kontakt zum Klinikum und den angesiedelten Einrichtungen stehen. 

„Das Wassertreten im Kneippbecken kann die psychische Gesundheit in vielerlei Hinsicht beeinflussen: es kann Schmerzen lindern, Ängste lösen, Entspannung fördern und den Schlaf verbessern“, erklärte der Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil, bei der heutigen Einweihung. 

Die Kosten von rund 40.000 Euro für das Becken wurden von der Margarete-und-Inge-Brenner Stiftung getragen. Aufgrund ihrer langjährigen und guten Erfahrungen mit der Klinik hatte Margarete Brenner die Errichtung der Stiftung in Ihrem Testament veranlasst. „Ziel der Stiftung ist es, Maßnahmen zu fördern, die die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten verbessern“, so Stiftungsvorstand Jürgen Heldmann. 

Im Klinikum am Europakanal hat die Stiftung im Jahr 2009 einen Bewegungsparcours und im Jahr 2011 einen Sinnesgarten finanziert. 

Abbrucharbeiten haben begonnen

Fürth, 13.06.2016 – Der siebenstöckige Bau des alten Kinderkrankenhauses ist bald Geschichte: In wenigen Wochen kommt der Abrissbagger, der das alte Gebäude auf dem Gelände des Klinikums Fürth Stück für Stück abtragen wird. Noch in diesem Jahr soll an dieser Stelle die Bodenplatte für die neue psychiatrische Fachklinik der Bezirkskliniken Mittelfranken mit 100 Betten gelegt werden.

„Damit können wir unseren Patienten aus der Stadt und dem Landkreis Fürth in Zukunft eine wohnortnahe Betreuung anbieten. Der Neubau auf dem Gelände des somatischen Krankenhauses soll außerdem dazu beitragen, das Thema Psychiatrie zu entstigmatisieren und die Hemmschwelle für Betroffene senken, sich behandeln zu lassen“, so der Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken bieten bereits eine psychiatrische Ambulanz und Tagesklinik in Fürth an. Voraussichtlich im Sommer 2019 soll die neue Klinik in Betrieb gehen, dann werden rund 100 der insgesamt 400 Betten aus dem Klinikum am Europakanal in Erlangen nach Fürth verlegt. Die Behandlungsschwerpunkte werden im Bereich der Allgemeinpsychiatrie, der Gerontopsychiatrie und der Suchtmedizin liegen. 

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 27.05.2016 – Am Dienstag, 7. Juni 2016, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Margit Fleischmann, Krankenschwester für Psychiatrie, stellt die Angebote der Tagesklinik der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach vor. Dort können Patientinnen und Patienten tagsüber an Einzel- und Gruppentherapieprogrammen teilnehmen, verbringen die Abende und Wochenenden aber zu Hause und können so die erlernten neuen Fertigkeiten im Alltag testen. Im Anschluss an den Vortrag geht die Referentin auch gerne auf Fragen ein. 

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Komplettrenovierung des Café Mosaik

Ansbach, 13.05.2016 – Seit dem Jahr 2005 wird im Therapiezentrum des Bezirksklinikums Ansbach das Café Mosaik betrieben, das sowohl von Patientinnen und Patienten als auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genutzt wird. Nun wurde das Café rundum erneuert, vergrößert und modernisiert, um das Café als wichtigen Treffpunkt noch attraktiver zu gestalten. Neben heißen und kalten Getränken werden dort warme Gerichte, Snackvarianten sowie eine große Gebäckauswahl angeboten. Darüber hinaus können Zeitungen, Zeitschriften und auch Waren des täglichen persönlichen Bedarfs erworben werden.

Betrieben wird das Café von der Mosaik GmbH, einer Tochtergesellschaft der Bezirkskliniken Mittelfranken. Insgesamt beschäftigt die GmbH 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit und ohne psychische Erkrankungen. „Die Mosaik GmbH ist ein integratives Unternehmen, das Menschen mit einer seelischen Erkrankung eine Arbeitsstelle bietet und ihnen so die Chance für einen geregelten Alltag gibt“, erklärt Gerhard Lunz, Geschäftsführer der Mosaik GmbH. 

Das Café Mosaik kann gerne auch von der Öffentlichkeit genutzt werden. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr.

Erich Kraus war über 100 Tage auf dem Jakobsweg unterwegs

Erlangen, 03.05.2016 – 3.000 Kilometer ist Erich Kraus aus Weidenbach im vergangenen Jahr auf dem Jakobsweg gewandert. Einen Einblick in seine Erfahrungen und Erlebnisse während dieser Reise gibt er in einem Fotovortrag, den er am Mittwoch, 11. Mai 2016, um 18 Uhr im Lehrsaal des I-Gebäudes des Klinikums am Europakanal Erlangen hält. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei, eine Sitzplatzreservierung ist nicht möglich.

Gut 100 Tage war Erich Kraus, der bis zu seiner Pensionierung stellvertretender Gesamtpersonalratsvorsitzender der Bezirkskliniken Mittelfranken war, unterwegs. Von Eckartsreuth, am Südrand des Fichtelgebirges, über Santiago die Compostela bis zum Kap Finisterre am Atlantik ist Erich Kraus gewandert. Der passionierte Hobbyfotograf zeigt bei seinem Vortrag im Klinikum am Europakanal eine Auswahl seiner Fotografien und erzählt von seiner Pilgerreise.

Prof. Dr. Mathias Zink ist ab 1. Mai neuer Psychiatrie-Chefarzt

Ansbach, 26.04.2016 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch hat Prof. Dr. Mathias Zink ab dem 1. Mai 2016 zum Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Bezirksklinikums Ansbach ernannt. „Wir freuen uns, dass wir mit Prof. Dr. Zink einen erfahrenen und kompetenten Arzt gewinnen konnten“, sagt Vorstand Helmut Nawratil. „Ich heiße Herrn Prof. Dr. Zink ganz herzlich willkommen und freue mich auf unsere Zusammenarbeit.“

Prof. Dr. Zink wurde in Würzburg geboren und hat sein Medizinstudium in Heidelberg und München absolviert. Er promovierte am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried und ist seit 1999 am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim beschäftigt, zuletzt als Arbeitsgruppenleiter und Oberarzt in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Im Jahr 2006 habilitierte er sich an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg und ist seit Juli 2010 außerordentlicher Professor und Vertrauensdozent der Studienstiftung des deutschen Volkes. Zusammen mit Dr. med. Terese Zink hat er vier Kinder von acht, 14, 18 und 21 Jahren.

Angehörigengruppe psychisch Erkrankter trifft sich

Ansbach, 26.04.2016 – Am Dienstag, 3. Mai 2016, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Die Diplom-Psychologin Gudrun Winzenburg spricht zum Thema „Die Zauberkraft der richtigen Wortwahl im Umgang mit sich selbst“. Im Anschluss an den Vortrag geht die Referentin auch gerne auf Fragen ein.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

1.000 Euro für diverse Projekte

Zur Spendenübergabe waren acht Vertreter vor dem Soziotherapeutischen Wohnheim Eggenhof anwesend. Von der Leiterin des Wohnheimes, Karin Bulle, über Vertreter des Freundeskreises, wie den 1. Vorstand Dr. Matthias Senn, bis hin zur Klinikleitung, vertreten durch Kai Schadow, Leiter des Zentralen Klinikmanagements. Alle freuten sich über die Spende in Höhe von 1.000 Euro von der Sparkasse Erlangen. Manfred Ackermann, Leiter der Geschäftsstelle Uttenreuth, überreichte den großen Spendenscheck.

Dr. Matthias Senn freute sich besonders, dass direkt vor der Mitgliederversammlung des Freundeskreises Eggenhofs noch einmal ein besonderer Motivationsschub an den Förderkreis des soziotherapeutischen Wohnheim Eggenhof e.V. gegangen ist. Frau Bulle lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Förderkreis und der Leitung des Wohnheims. So werden immer wieder kleinere und größere Projekte ermöglicht, die das Leben der Bewohner angenehmer machen.

Gebrauchte Fahrräder für Klein und Groß

Ansbach, 22.03.2016 – Am Samstag, den 02.04.2016, findet zwischen 11.00 und 13.00 Uhr im Bezirksklinikum Ansbach ein Fahrradbasar statt. Beschäftigte der Bezirkskliniken, des Bezirks Mittelfranken, des Klinikums Ansbach sowie deren Angehörige und Freunde verkaufen dort gebrauchte Fahrräder. Interessierte Käufer sind herzlich in den Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Str. 38, eingeladen. Gewerbliche Händler sind nicht zugelassen!

Der Erlös der verkauften Fahrräder wird zu 90 Prozent an die ehemaligen Fahrradeigentümer ausbezahlt. Die restlichen zehn Prozent gehen an das Bezirksklinikum Ansbach. Mit diesem Geld sollen therapeutische Maßnahmen unterstützt werden.

Anmeldung für Boys‘ Day läuft

Ansbach, 21.03.2016 – Am Donnerstag, 28. April 2016, findet der diesjährige Boys’ Day statt. Auch in diesem Jahr wird das Bezirksklinikum Ansbach daran teilnehmen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege und der Krankenpflegeschule laden Schüler ab 14 Jahren ein, den Pflegeberuf näher ken-nenzulernen. Die Jungen besuchen die Drogenentzugsstation sowie die Klinik für Geriatrische Rehabilitation. So können sie hautnah erleben, wie Pflege sowohl für seelisch als auch körperlich Erkrankte funktioniert. Auf dem Programm stehen außerdem Informationen über die Einrichtung, praktische Übungen sowie ein Austausch mit Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege.

Es fehlen Männer
Der Beruf Gesundheits- und Krankenpflege wird meist von Frauen gewählt. So sind im Bezirksklinikum Ansbach von 89 Auszubildenden nur 16 männlich. „Mit der Teilnahme am Boys’ Day wollen wir Jungen den Pflegeberuf näherbringen“, erklärt Reinhard Knuff, Praxisanleiter an der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach, und Pflegedienstleiterin Anna Schmidt ergänzt: „Je nach gesundheitlichen Beschwerden kann es für die Betroffenen leichter sein, eine pflegerische Bezugsperson des gleichen Geschlechts ins Vertrauen zu ziehen und sich überhaupt auf die Pflege oder ein Gespräch einzulassen. Da wir auch viele männliche Patienten behandeln, ist es uns wichtig, auch entsprechend männliche Gesundheits- und Krankenpfleger einzusetzen.“

Der Boys’ Day am Bezirksklinikum Ansbach beginnt um 8.30 Uhr und endet gegen 13.00 Uhr. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen. Es sind noch Plätze frei.

Oberarzt erklärt, wie man Depressionen erkennt und behandelt

Nürnberg, 14.03.2016 – Die Welt erscheint in düsteren Farben, Spaß und Freude gibt es kaum mehr: Depression ist eine schwere Krankheit. Rund vier Millionen Menschen leiden in Deutschland aktuell an dieser psychischen Erkrankung. Kinder und Jugendliche können ebenso betroffen sein, wie Erwachsene und vor allem ältere Menschen.

„Es ist, als ob eine unglaublich große Wolke der Traurigkeit über einen hinwegfegt“, beschreibt Ernst Höfler, Oberarzt in der Frankenalb-Klinik Engelthal das Auftreten einer Depression. „Manchmal fällt es schwer, zwischen einer Phase der vorübergehenden Trostlosigkeit oder Trauer und einer tatsächlichen Depressionserkrankung zu unterscheiden und doch gibt es deutliche Warnsignale“, so Höfler. Häufig würden jedoch nur die körperlichen Symptome, wie beispielsweise chronische Schmerzen oder Schlafstörungen, behandelt und die Depression als eigentliche Ursache gar nicht erkannt.

Wie Depressionen entstehen und wie sie behandelt werden können, erklärt Ernst Höfler, Oberarzt in der Frankenalb-Klinik Engelthal, bei seinem Vortrag am Mittwoch, 16. März, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum 1.01, von 18:30 – 20:00 Uhr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Insgesamt besteht die Reihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“ der Bezirkskliniken Mittelfranken aus vier Vorträgen, die jeweils mittwochs von 18:30 bis 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg stattfinden. Am 23. März folgt noch ein Vortrag zum Thema „Resilienz – wie bleibe ich gesund?“.

Klinikum am Europakanal und Universitätsklinikum gründen Erlanger Rückenschmerzzentrum

Erlangen, 10.03.2016 - Es sticht, es drückt, es brennt – das Sitzen, Liegen oder Gehen fällt schwer. Rückenschmerzen sind eine der häufigsten Schmerzarten. Meisten lösen Muskelverspannungen, Bandscheibenvorfälle oder Gelenkveränderungen die Schmerzen aus. Nur selten ist eine einzige Ursache alleine für die Beschwerden verantwortlich.  In Erlangen gibt es nun ein spezielles Rückenschmerzzentrum für die Behandlung chronischer Rückenschmerzpatienten.

„Sind Rückenschmerzen bereits chronisch, beeinträchtigen sie das Leben oft in vielfältiger und sehr belastender  Weise“, erklärt Prof. Stefan Schwab, Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikum Erlangen. Das gemeinsame Rückenschmerzzentrum des Klinikum am Europakanals und der Universitätsklinik Erlangen bietet chronischen Schmerzpatienten nun erstmals in der Metropolregion Nürnberg eine Anlaufstelle, um der Ursachen der Beschwerden auf den Grund zu gehen und ein ganzheitliches therapeutisches Konzept zu Linderung der oft langjährig bestehenden Beschwerden anzubieten. „Belastende Diagnostik und überflüssige Therapie sollen so vermieden werden“, sagt Prof. Schwab.

Für eine ausführliche Diagnose steht das gesamte moderne, diagnostische Spektrum der Neurologischen Klinik im Verbund mit allen anderen Fachbereichen des Universitätsklinikums Erlangen zur Verfügung. Die anschließende Behandlung erfolgt im Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation im Klinikum am Europakanal.

„Wir bieten den Patienten eine multimodale Schmerztherapie mit individuell aufeinander abgestimmten Maßnahmen“, erläutert der Chefarzt im Klinikum am Europakanal, Dr. Detlef Kohl. Zu den Behandlungselementen gehören neben Krankengymnastik und Medikamenten auch Entspannungstraining und ein psychologisches Schmerzbewältigungstraining.

Über das Angebot des Rückenschmerzzentrums können sich Interessierte unter www.rueckenschmerz-erlangen.de oder unter der Telefonnummer 09131/ 753-3753 informieren.

Chefarzt erklärt, wie man Zwänge erkennt und behandelt.

Nürnberg, 4.03.2016 -  Ist zwei Mal zum Auto zurücklaufen, um zu überprüfen, ob die Handbremse tatsächlich angezogen ist, schon ein Zwang? Wenn die Handlung eines Mitmenschen uns logisch erscheint, dann hinterfragen wir diese nicht. Doch immer dann, wenn  wiederkehrend unnötigen Gedanken und Verhaltensweisen den Alltag eines Menschen beeinträchtigen, werden sie irgendwann zu einer untragbaren Last.

„Nicht die Herrschaft über ihre eigenen Handlungen zu haben, lässt viele Menschen verzweifeln“, erklärt Prof. Dr. Thomas Kraus, der als Chefarzt der Frankenalbklinik Engelthal regelmäßig Zwangserkrankungen behandelt. „Zwanghafte Handlungen wie beispielsweise ein Waschzwang oder zwanghafte Gedanken sind den meisten Menschen peinlich und sie versuchen oft, diese  zu verstecken. Darum ist auch ein aufmerksamer Blick von Familie und Freunden gefragt.“, so Prof. Kraus. 

 Ab wann zwanghaftes Verhalten krankhaft ist und was man dagegen tun kann, erklärt, Prof. Dr. Thomas, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, bei seinem Vortrag am Mittwoch, 09. März 2016 mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Insgesamt besteht die Reihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“ der Bezirkskliniken Mittelfranken aus vier Vorträgen, die jeweils mittwochs von 18:30 bis 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg stattfinden. In den beiden noch folgenden Vorträgen geht es um die Themen „Wie können Depressionen entstehen?“ und „Resilienz – wie bleib ich gesund?“

Überforderung - Depression - Flucht

Engelthal, 25.02.2016 - Keine Freunde am Leben, schlaflos und keine Energie - die typischen Symptome einer Depression sind allgemein bekannt. Alleine in Deutschland leiden aktuell rund vier Millionen Menschen an einer Depression. Ursachen der Erkrankung sind dabei häufig hohe Leistungsansprüche, Überforderung und das Gefühl, immer funktionieren zu müssen. Doch es gibt Auswege aus dieser Spirale. 

Fachärzte und Psychologen der Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb gemeinsam mit dem Bündnis gegen Depression im Nürnberger Land e.V. zum dritten Mal einen „Anti-Depressionstag“. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 5. März 2016, 9:30 - 14:45 Uhr, in der Aula der Bertleinschule, Martin-Luther-Straße 2, 91207 Lauf an der Pegnitz. Der Anti-Depressionstag greift mit den Themen Überforderung und Depression das Sozialforum auf, das im Vorjahr erfolgreich in Herdruck und Altdorf angeboten wurde. 

„Je früher eine Depression erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen“, erklärt Prof. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. In seinem Impulsreferat beschreibt er den Weg von der Überforderung zum zum Burn-Out und möglicherweise zur Depression. In weiteren Referaten geht es beispielsweise um Behandlungsmöglichkeiten und den Umgang mit Medikamenten. Aufgelockert werden diese Themen von der Kabarett-Gruppe der evangelischen Jugend „Schluss mit Lustig“. 

Ergänzend kommt in diesem Jahr das Thema Flucht hinzu. Angeboten wird ein Workshop für ehrenamtliche Flüchtlings-Helfer. Dabei sollen Grunderkenntnisse zu den Themen Trauma und Depression vermittelt werden. Betroffene, Angehörige und Therapeuten können sich in der trialogischen Gesprächsrunde unter der Leitung von Brigitte Bakalov (Kiss Nürnberger Land) über das Thema Depression austauschen. neben den Diskussionsmöglichkeiten in den Workshops können Interessierte außerdem Qi Gong ausprobieren oder mit der Selbsthilfegruppe „Einfach singen“. 

Betroffene, Angehörige, Fachpersonal und alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Voranmeldung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei. 

Ein Vortrag über die Droge Crystal Meth

Nürnberg, 24.02.2016 - Drogen verändern die Wahrnehmung und das Bewusstsein, immer wieder kommen neue Modedrogen auf den Markt. Seit einigen Jahren ist das sogenannte „Crystal Meth“ vor allem in Bayern auf dem Vormarsch. Ebenso wie Ecstasy und Speed gehört das Crystal Meth zur Gruppe der Amphetamine. Der Wirkstoff ist aber nicht neu: Bereits im 2. Weltkrieg half das Mittel, das damals verharmlosend „Panzerschokolade“ genannt wurde, den Soldaten gegen Müdigkeit und Angst. 

„Gerade Menschen, die leistungsfähiger sein wollen, zum Beispiel im Beruf, oder Haushalt nutzen die aufputschende Wirkung der Droge. Sie verschafft vorübergehende geistige Wachheit, fördert die Gewichtsabnahme und intensiviert die Sexualität“, erklärt Dr. Werner Tauber, Oberarzt im Bezirksklinikum Ansbach. „Da die Droge dem Konsumenten ein Gefühl von Energie, Stärke und Selbstvertrauen gibt, wird sie häufig auch von Menschen konsumiert, die einen Ausweg aus Depression und Selbstunsicherheit suchen“, fügt er hinzu. Doch dieser Weg ist gefährlich.„Crystal macht sehr schnell abhängig und es gehört zu den am schnellsten zerstörenden Drogen überhaupt“, so Dr. Tauber, der als Oberarzt auf einer Drogenentzugsstation tätig ist. Neben dem körperlichen Verfall kann die Droge auch Nebenwirkungen wie Psychosen, Paranoia und Depressionen auslösen. 

Über die Geschichte der Droge, die Wirkungsweise und die Folgen des Drogenkonsums spricht Dr. Werner Tauber, Arzt aus dem Bezirksklinikum Ansbach am Mittwoch, 2. März 2016 im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 - 20:00 Uhr. 

Alle Interessierten sind herzlich einladen. Der Eintritt ist frei, Sitzplatzreservierungen sind leider nicht möglich. 

Insgesamt besteht die Reihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“ der Bezirkskliniken Mittelfranken aus vier Vorträgen, die jeweils mittwochs von 18:30 - 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg stattfinden. Es folgen noch drei Vorträge zu den Themen Zwänge, Depression und Resilienz. 

Angehörigengruppe psychisch Erkrankter

Ansbach, 19.02.2016 – Am Dienstag, 1. März 2016, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Elena-Flavia Mazilu, Stationsärztin im Bezirksklinikum Ansbach, spricht über Symptome und Diagnose einer Schizophrenie sowie die ersten Anzeichen eines Wiederauftretens der Krankheit nach einer bereits erfolgten Behandlung. Im Anschluss an den Vortrag geht die Referentin auch gerne auf Fragen ein.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Anmeldung zum Borderline-Trialog für Betroffene, Angehörige und Fachleute

Ansbach 12.02.2016 – Wie geht es weiter nach der Borderline-Diagnose? Diese Frage stellen sich besonders Betroffene und Angehörige, aber auch Fachleute müssen sich damit beschäftigen, welche Unterstützung sie leisten können. Unter dem Motto „Miteinander reden – voneinander lernen“ findet am Freitag, 18. März 2016, ab 9.30 Uhr der 12. bundesweite Borderline-Trialog im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, statt. Beim Borderline-Trialog treffen Betroffene, Angehörige und Fachleute aufeinander, tragen Wissen und Erfahrungen zusammen, um die Borderline-Störung besser verstehen und Hilfen entwickeln zu können. Die Rolle des „Profis“ ist in diesem Jahr mit Prof. Dr. Martin Bohus vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim wieder prominent besetzt.

Beim Trialog tauschen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über verschiedene Aspekte der Krankheit aus, wie zum Beispiel, welche Auswirkungen die Borderline-Diagnose auf das weitere Leben hat, was sich verändert, wenn die Betroffenen älter werden, wie das Umfeld den Betroffenen unterstützen aber auch wie das Umfeld selbst unterstützt werden kann. 

Das ausführliche Programm sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es unter www.borderlinetrialog.de. Bei Rückfragen und für weitere Informationen steht Anja Link, Borderline-Trialog Kontakt- und Informationsstelle, Hessestraße 10 in Nürnberg, E-Mail anja.link@borderlinetrialog.de, Telefon 0911 42485540 zur Verfügung.

Erich Kraus war rund 100 Tage auf dem Jakobsweg unterwegs

Ansbach, 09.02.2016 – 3.000 Kilometer ist Erich Kraus aus Weidenbach im vergangenen Jahr auf dem Jakobsweg gewandert. Einen Einblick in seine Erfahrungen und Erlebnisse während dieser Reise gibt er in einem Fotovortrag, den er am Dienstag, 16. Februar 2016, um 18 Uhr im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach hält. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Gut 100 Tage war Erich Kraus, der bis zu seiner Pensionierung stellvertretender Gesamtpersonalratsvorsitzender der Bezirkskliniken Mittelfranken war, unterwegs. Von Eckartsreuth, am Südrand des Fichtelgebirges, über Santiago die Compostela bis zum Kap Finisterre am Atlantik ist Erich Kraus gewandert. Der passionierte Hobbyfotograf zeigt bei seinem Vortrag im Bezirksklinikum Ansbach eine Auswahl seiner Fotografien und erzählt von seiner Pilgerreise.

Vortrag über Depression im Seniorenalter

Ansbach, 22.01.2016 – Am Dienstag, 2. Februar 2016, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Urannyam Yondonperenlei, Stationsärztin in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach wird über das Thema „Depression im Seniorenalter“ sprechen. Im Anschluss an den Vortrag steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Verwaltungsrat bestellt Patientenfürsprecher für die Bezirkskliniken Mittelfranken

Ansbach / Erlangen / Engelthal, 18.12.2015 - In seiner letzten Sitzung im Jahr 2015 hat der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken die Patientenfürsprecher für weitere zwei Jahre, bis zum 31. Dezember 2017, in ihren Ämtern als Patientenfürsprecher bestätigt. Rosi Schmitt ist damit weiterhin Patientenfürsprecher im Klinikum am Europakanal Erlangen, Herbert Matijas und Klaus Hähnlein sind für das Bezirksklinikum Ansbach beziehungsweise für die Frankenalb-Klinik Engelthal zuständig.

Die ehrenamtlichen Patientenfürsprecher haben die Aufgabe, Anregungen und Beschwerden nachzugehen, die von den Patienten oder deren Angehörigen an sie herangetragen werden. Sie arbeiten eng mit den Qualitätsmanagement-Beauftragten der Standorte zusammen. 

Der Verwaltungsrat verabschiedet den Wirtschaftsplan 2016 für die Bezirkskliniken Mittelfranken

Ansbach, 17.12.2015 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken hat unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch den Wirtschaftsplan 2016 für die Bezirkskliniken Mittelfranken verabschiedet. Der von Vorstand Helmut Nawratil vorgelegte Plan sieht nun das zweite Mal in Folge ein positives Ergebnis vor. Bei einem Umsatz von 174 Millionen Euro ist für 2016 ein positives Jahresergebnis von 4,3 Millionen Euro vorgesehen.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken sind mit ihren Kliniken, Heimen und Ambulanzen an neun Standorten in Mittelfranken vertreten. Rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind jährlich für etwa 50.000 Patientinnen und Patienten da.

Bezirkstagspräsident Richard Bartsch dankte Vorstand Nawratil und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirkskliniken Mittelfranken, die mit ihrer Leistung bereits heute diese guten Aussichten für die Zukunft möglich gemacht haben.

Erfolgreiche Spendenaktion der Bezirkskliniken Mittelfranken

Ansbach, 16.12.2015 – Insgesamt 8.000 Euro haben die Bezirkskliniken Mittelfranken bei ihren Geschäftspartnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das Schulprojekt des Freundeskreises Asyl in Zirndorf gesammelt. „Mit dieser Spendensammelaktion wollen wir das großartige Schulprojekt für die Flüchtlingskinder in Zirndorf unterstützen“, sagte Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Am vergangenen Montag hat er die gesammelten Spenden symbolisch an Erwin Bartsch, Gemeindepädagoge der St. Rochus Gemeinde Zirndorf, übergeben.

Jeden Tag kommen rund 30 bis 50 neue Flüchtlingskinder mit ihren Eltern in der Erstaufnahmeeinrichtung an. Im Rahmen des Schulprojekts, das vom Freundeskreises Asyl unterstützt wird, erhalten die Flüchtlingskinder zwischen 8 und 14 Jahren dort Deutschunterricht. Dafür wird entsprechendes Unterrichtsmaterial benötigt. Darüber hinaus bekommt jedes Kind eine persönliche Schulausstattung, die es später auch in der Schule des ihnen zugewiesenen neuen Aufenthaltsortes nutzen kann. Dieser schnelle Übergang in einen einigermaßen geregelten und normalen Alltag stellt eine große Unterstützung für die zum Teil traumatisierten Flüchtlingskinder dar. 

Der Gemeindepädagoge Erwin Bartsch war überwältigt von der großen Spendenbereitschaft: „Ich danke allen Geschäftspartnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirkskliniken in Mittelfranken. Durch ihre große Spendenbereitschaft ermöglichen sie den Flüchtlingskindern einen guten Start, der den Grundstein für ein gelingende Integration schafft“, so Erwin Bartsch bei der Übergabe in der Schule in Zirndorf.

Musikfachschüler aus Dinkelsbühl spielen klassische und moderne Stücke

Ansbach, 04.12.2015 – Ein abwechslungsreiches Programm bieten die Studierenden der Berufsfachschule für Musik des Bezirks Mittelfranken aus Dinkelsbühl beim Adventskonzert am Donnerstag, 10. Dezember 2015, um 19.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach. Unter anderem werden das Klarinetten- und das Gitarrenensemble der Schule klassische Stücke unter anderem von Vivaldi, Mozart und Brahms zur Aufführung bringen. Für Abwechslung sorgen Schülerinnen und Schüler der Rock- und Popsparte mit einer Auswahl aus ihrem eigenen Liederrepertoire. Auch ein aktueller Song von Adele wird vorgetragen. Der Eintritt ist frei.

Zur besonderen Atmosphäre während des Konzerts in der Kirche des Bezirksklinikums trägt auch die fränkische Handwerkerkrippe bei, die noch bis einschließlich 10. Januar 2016 täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr zu besichtigen ist.

Letztes Treffen im Jahr 2015

Ansbach, 24.11.2015 – Am Dienstag, 2. Dezember 2015, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Das Dezembertreffen ist zugleich die Jahresabschlussfeier und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu dem Thema „Leben mit psychisch Erkrankten“ auszutauschen und zu diskutieren.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Bezirkskliniken Mittelfranken gewinnen Klinik Award 2015

Ansbach, 20.11.2015 - Strategisches Marketing wird im Gesundheitsmarkt immer wichtiger, denn die Konkurrenz zwischen Kliniken steigt. Ziel ist es dabei, das eigene Behandlungsangebot gut zu präsentieren. Zum ersten Mal haben die Bezirkskliniken Mittelfranken den Klinik Award, den „Oskar der Krankenhausbranche“ gewonnen. Mit dem ersten Platz wurde die Klinik für ihre patientenfreundliche Homepage ausgezeichnet. Für ihr innovatives Zuweisermarketing belegten die Bezirkskliniken Rang 2. 

Vor einem Jahr wurde die Webseite der Bezirkskliniken Mittelfranken grundlegend überarbeitet. Direkt auf der Startseite können Patienten Diagnosen, wie beispielsweise Depression, Angst oder Sucht, anklicken und gelangen auf diese Weise schnell und einfach an Informationen zu den Krankheitsbildern und entsprechenden Behandlungsangeboten. „Die Klarheit und Übersichtlichkeit unserer Homepage und die konsequente Orientierung an den Bedürfnissen der Patienten macht unsere Homepage besonders“, freut sich Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Für weitere Zielgruppen, wie zum Beispiel Bewerber, gibt es zudem gesonderte Seiten auf der Homepage. 

In der Kategorie „Bestes Zuweisermarketing“ wurde die systematische Kommunikation mit den Zuweisern, also den niedergelassenen Haus- und Fachärzten gewürdigt. Seit zwei Jahren arbeiten die Bezirkskliniken Mittelfranken gezielt an der Schnittstelle zwischen den Kliniken und den Zuweisern. Hierzu gehören auch strukturierte Marktanalysen sowie Zuweiserbefragungen. 

In 14 Kategorien traten Kliniken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gegeneinander an. Aus über 100 Einsendungen wurden 52 Teilnehmer nominiert. Während des Kongress Klinikmarketing vergangene Woche in Berlin präsentierten die Vertreter der Klinik  die Konzepte dem Fachpublikum. Eine internationale Jury aus Marketingexperten und Vertreter des Klinikmanagements, sowie das anwesende Fachpublikum entschieden schließlich über die Gewinner. Die Gewinner wurden im Rahmen einer Preisverleihung am 11. November 2015 im Berliner Konzerthaus geehrt. 

Miniatur-Dorf wieder zu besichtigen

Am Freitag, den 27. November 2015 findet um 16.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach die feierliche Eröffnung der Handwerkerkrippe statt. Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil, und einem Grußwort von Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, stellt das Krippenteam Geschichte und Besonderheiten der fränkischen Handwerkerkrippe vor. Anschließend wird die Klinikseelsorgerin Eva Reichenbach ein feierliches Innehalten an der Krippe abhalten. 

Bis einschließlich zum 10. Januar 2016 kann die Handwerkerkrippe täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr besichtigt werden. Führungen finden immer dienstags bis sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr statt.

„Bauet eine Krippe zum Lobe des Herrn, aber bauet sie nach eurer Heimat“ – dieser Spruch des Franz von Assisi inspirierte vor über 20 Jahren den Leiter der Berufsschule Rothenburg-Dinkelsbühl, Oberstudiendirektor Günther Heyn, dazu, mit Schülern und Lehrern für das Bezirksklinikum Ansbach eine Wendekrippe zu bauen. Seit dieser Zeit ist die Krippe zu einem ganzen Dorf angewachsen. Neben weihnachtlichen Szenen sind auf gut 50 Quadratmetern fränkische Miniaturgebäude, handgeschnitzte und fränkisch gekleidete Handwerkerfiguren, nachgestellte Alltagsszenen und ein üppig ausgestatteter Wochenmarkt zu bestaunen. 

Geschichten, Informationen und Anekdoten rund um die Handwerkerkrippe sin in einem Bildband zusammengefasst. Das Buch kostet 16,90 Euro und ist im Buchhandel sowie an der Pforte des Bezirksklinikums Ansbach erhältlich.

Gottesdienst, Adventsmarkt und Theater mit Hand und Fuß

Pünktlich zum ersten Advent beginnt die Weihnachtszeit im Klinikum am Europakanal in Erlangen: Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum Adventsmarkt am Sonntag, 29. November 2015, von 10:00 – 15:00 auf dem Klinikgelände am Europakanal 71 in Erlangen. 

Um 10 Uhr beginnt der Tag mit einem Ökumenischen Advents-Gottesdienst mit den ehrenamtlichen Klinikseelsorgerinnen in der Kirche der Klinik. Von 11 bis 14 Uhr können Besucher beim Adventscafé Einblicke in die Gestaltung von Werkstücken bekommen, selbstgefertigte Weihnachtsartikel kaufen oder an der Bastelaktion Weihnachtsengel mit der Klinikseelsorge teilnehmen. Die Betreuungsdienst Psychiatrie e.V. organisiert außerdem einen Bücherflohmarkt. 

Von 14:00 bis 14:45 Uhr wird das Stück „Der gestiefelte Kater“ bei einem Theater mit Hand und Fuß von der Fußkünstlerin Anne Kling in der Kirche aufgeführt. 

Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Musik aus Dinkelsbühl begleiten die Veranstaltung mit stimmungsvoller Adventsmusik. Die Küche sorgt mit Kaffee und hausgemachten Kuchen für das leibliche Wohl der Besucher. 

Bilder: Hier finden Sie Pressefotos zum Fußtheater: www.fusstheater.de/pressebilder.html

Institutsambulanz bietet psychoonkologische Unterstützung

Die Diagnose Krebs verändert für die Betroffene das gesamte Leben – denn es ist nicht nur der Körper krank, auch die Seele leidet häufig mit. In der Institutsambulanz der Frankenalb-Klinik Engelthal gibt es nun eine ambulante Gesprächsgruppe für Krebspatienten. Im Gruppengespräch geht es beispielsweise um den Umgang mit der Diagnose, um die Folgen für Familie und Arbeit sowie Stress- und Angstbewältigung. Ziel ist es, in der Gruppe gemeinsame Lösungsstrategien zu entwickeln und eigene Fähigkeiten und Ressourcen zu aktivieren. Fester Bestandteil der Gruppentermine sind regeneratives Yoga und Imaginations- und Achtsamkeitsübun-gen, die beruhigend wirken und das Immunsystem fördern sollen. 

Die Wintertermine finden einmal monatlich, mittwochs von 16:30 – 18:00 Uhr in der Institutsambulanz der Frankenalb-Klinik statt und zwar am 18. November 2015, 16. Dezember 2015 und 13. Januar 2016. Ab dem 3. Februar 2016 findet eine fortlaufende Gesprächsgruppe statt – jeweils Mittwochnachmittag. Interessierte können sich für diesen Kurs mit sechs Sitzungen anmelden. Geplant ist eine kleine Gruppe mit circa 8 Teilnehmern. 

Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen. Bei Fragen und zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Institutsambulanz, Frau Reichel unter Tel 09158/9262203 oder per Mail an kathrin.reichel@bezirkskliniken-mfr.de. 

Gedenken an die Opfer zur Zeit des Nationalsozialismus

Ansbach, 10.11.2015 – Am Mittwoch, 18. November 2015, findet um 14.15 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach während der Zeit des Nationalsozialismus statt. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen.

In der Zeit zwischen 1939 und 1945 wurden in Deutschland Gräueltaten an psychisch kranken Menschen begangen, so auch in der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach. Über 2.000 Patienten, darunter auch Kinder, wurden in Tötungsanstalten deportiert oder starben an den Folgen unzureichender Ernährung. Schon seit einiger Zeit beschäftigt sich das Unternehmen mit der Rolle der früheren Heil- und Pflegeanstalt beim sogenannten Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten und dem Gedenken an die Opfer. Das Mahnmal für die Opfer bildet den zentralen Ort des Gedenkens am Bezirksklinikum Ansbach. 

Austausch und Informationen für Fachkräfte und Interessierte

Ansbach, 04.11.2015 – Informationen rund um das Thema Alter stehen wieder im Mittelpunkt des Ansbacher Geriatrieforums, das am Freitag, 20. November 2015 ab 13.30 Uhr im Saal „Mittelfranken“ des Bezirksrathauses in Ansbach stattfindet. Veranstaltet wird das Forum von dem Bezirksklinikum Ansbach und dem VdK Kreisverband Ansbach. Dr. Reiner Weisenseel, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach, wird als Moderator durch die Veranstaltung führen.

Im ersten Vortrag des Nachmittags wird Dr. Birgit Mößner-Haug, Oberärztin im Bereich Gerontopsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach, zum Thema Depression sprechen und dabei auch auf nicht-medikamentöse Behandlungsmethoden eingehen.

Über das Thema Kurzzeitpflege spricht Sabine Wilke, Pflegedienst- und Heimleitung der Kurzzeitpflege der Praxisklinik Feuchtwangen, und Christine Dörr, Pflegedienstleiterin im Seniorenzentrum Hospital in Ansbach stellt die Tagespflege vor. Beide Angebote stellen gerade auch für pflegende Angehörige eine wichtige Entlastungsmöglichkeit dar.

Darüber hinaus bietet das Forum die Möglichkeit für Ärzte und Fachkräfte im Bereich Pflege und Sozialarbeit sowie für Angehörige und Betroffene, sich untereinander auszutauschen und an den Informationsständen mit Experten ins Gespräch zu kommen. 

Bis zum 13. November kann man sich noch für das Geriatrieforum anmelden: Per Telefon unter 0981 4653-1601 oder per Fax unter 0981 4653-1605. Weitere Informationen und ein ausführliches Programm gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen.

Vortrag bei der Angehörigengruppe psychisch Erkrankter

Ansbach, 04.11.2015 – Am Dienstag, 10. November 2015, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Wolfram Winzenburg, Physiotherapeut, Burnout-Coach und Schmerztherapeut mit eigener Praxis in Herrieden, spricht über das Thema „Burnout: Was kann ich selbst zur Vorbeugung beitragen?“. Anschließend steht der Referent für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Der Zwerg an der Quelle

Engelthal, 02.11.2015 – Am Freitag, 13. November 2015, lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal zu einer Vernissage um 19:00 Uhr ins Foyer der Klinik ein. Gezeigt werden Acrylmalereien und experimentelle Malerei von Jutta Hofmeister. Der Sänger und Gitarrist Stefan Dimpel wird die Vernissage musikalisch begleiten. 

Bei einem Aufenthalt in der Klinik vor einigen Jahren konnte Jutta Hofmeister das Malen als Leidenschaft wiedererwecken. „Im Laufe der Zeit hat sich ein Begleiter in Gestalt eines Zwerges immer wieder in meine Bilder hineingeschmuggelt“, erzählt die Künstlerin. Er motiviere zum Aufbruch, zur Leichtigkeit, zum Nachdenken. „Der Titel der Ausstellung „Der Zwerg an der Quelle“ soll aufzeigen, dass es sich lohnt zu graben, um wieder an Lebensquellen zu gelangen, die zwar da sind aber oft lange Zeit nicht sprudeln“, so Hofmeister. 

Die Ausstellung ist bis einschließlich 29. Januar 2016 täglich von 9:00 bis 20.00 Uhr im Foyer der Frankenalbklinik Engelthal zu besichtigen. 

Erlös kommt Patientinnen und Patienten zugute

Ansbach, 29.10.2015 – Am Samstag, 7. und Sonntag, 8. November 2015 findet jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr ein Flohmarkt im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, statt.

Veranstaltet wird der Flohmarkt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksklinikums und des Soziotherapeutischen Wohnheims Ansbach. Der Erlös aus dem Verkauf der gespendeten Flohmarktartikel wird ausschließlich zur Unterstützung therapeutischer Maßnahmen für Patientinnen und Patienten verwendet. 

Für gewerbliche Betreiber besteht auf diesem Flohmarkt keine Möglichkeit Waren anzubieten.

Themenforum in Ansbach befasst sich mit Essstörungen

Ansbach, 23. Oktober 2015 – Am Donnerstag, 12. November 2015, findet um 18 Uhr das 12. Forum zum Thema Essstörungen statt. Veranstaltet wird es vom Bezirksklinikum Ansbach in Kooperation mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Ansbach. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Öffentlichkeit weiter über die Krankheit aufzuklären und Therapiemöglichkeiten sowie Hilfsangebote aufzuzeigen. Und der Bedarf wächst: Im Zeitraum von 1998 bis 2013 starben laut Statistischem Bundesamt in Deutschland pro Jahr zwischen 33 und 100 Menschen an den Folgen einer Essstörung, zirka 90 Prozent davon waren Frauen. Und eine Umfrage des Robert Koch Instituts bei elf- bis 17-jährigen Mädchen ergab, dass bei 35 Prozent der 16-Jährigen Hinweise auf eine Essstörung vorlagen.

Mit dem 12. Forum zum Thema Essstörungen werden in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen gefeiert: Seit 20 Jahren bietet das Gesundheitsamt Ansbach mit der Gruppe „Strohhalm“ eine Anlaufstelle, bei der von einer Essstörung Betroffene sowie ihre Angehörigen Rat und Hilfe finden können. Seit 15 Jahren arbeitet das Gesundheitsamt eng mit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach zu diesem Thema zusammen. „Eine Essstörung ist eine ernstzunehmende Krankheit, die oft auch tödlich enden kann“, betont Annemiek Willemsen, Psychologin am Bezirksklinikum Ansbach. „Auf unserer psychosomatischen Station bieten wir Patientinnen eine mehrwöchige stationäre Therapie, die im Anschluss daran in unserer Tagesklinik fortgesetzt werden kann, um die Betroffenen weiter zu stabilisieren.“ Klar ist: Je früher Betroffene und Angehörige Hilfe suchen desto besser stehen die Chancen für eine Bewältigung der Erkrankung. 

„Das gemeindenahe Angebot zur Behandlung von Essstörungen ist vielfältiger geworden“, berichtet Ilse Schoell-Mohr vom Gesundheitsamt Ansbach. Sie hat die Gruppe „Strohhalm“ vor 20 Jahren ins Leben gerufen. Im Laufe der Jahre haben sie und ihre Kollegin Isolde Imschloß sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik schon viele verschiedene Patientenschicksale erlebt. Von Ratsuchenden, die eigentlich beratungsresistent sind, über chronifiziert Betroffene, die den Sprung in ein gesundes Leben nicht geschafft haben, bis zu Menschen, die sagen, dass sie ihre Krankheit tatsächlich überwunden haben. Die gute Nachricht ist: „In den 20 Jahren seit unsere Gruppe besteht, haben wir noch von keiner Ratsuchenden gehört, die an ihrer Essstörung verstorben ist“, sagt Ilse Schoell-Mohr abschließend.

Zum Forum Essstörungen
Die Jubiläumsveranstaltung des Forums zum Thema Essstörungen findet am Donnerstag, dem 12. November 2015, um 18.00 Uhr im Sitzungssaal des Landratsamtes Ansbach, Crailsheimstraße 1, statt. Nach Grußworten von Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Bezirkstagspräsident Richard Bartsch wird der kommissarische Chefarzt am Bezirksklinikum Ansbach, Dr. Uwe Enders, kurz in das Thema einführen. Dr. Elisabeth Rauh von der Schön Klinik Bad Staffelstein wird im Anschluss daran einen Fachvortrag mit dem Titel „Surf and Scout – Der Umgang mit Betroffenen von Essstörungen“ halten. Sie stellt darin ein spezielles Programm vor, das aus England stammt und von ihr überragen wurde, um vor allem auch Angehörigen Hilfestellung zu geben. Anschließend haben die Gäste die Möglichkeit, mit den Fachleuten über das Thema zu diskutieren und Fragen zu stellen. Der Eintritt ist frei, um schriftliche Anmeldung unter Bezirksklinikum Ansbach, Martina Abelein, Feuchtwanger Straße 38, 91522 Ansbach wird gebeten. Eingeladen sind Betroffene, Angehörige und alle, die am Thema interessiert sind. Weitere Informationen gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen.

Tag der offenen Tür der Psychiatrischen Tagesklinik und Institutsambulanz Weißenburg

Weißenburg, 19.10.2015 – Am Sonntag, 25. Oktober 2015, veranstaltet das Team der Psychiatrischen Tagesklinik und Institutsambulanz in Weißenburg – Krankenhausstraße 5, gleich neben dem Klinikum Altmühlfranken – von 10.30 bis 16.00 Uhr einen Tag der offenen Tür für die Öffentlichkeit. Unter dem Motto "Vorbeugen oder Nachsorgen" stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Behandlungsangebot vor, zeigen die Räumlichkeiten und stehen für Fragen zur Verfügung.

So können Interessierte zwischen 10.30 und 16.00 Uhr die Ergotherapie besuchen und dort mit Speckstein arbeiten oder Fadenbilder herstellen. Jeweils um 13.00, 14.00 und 15.00 Uhr gibt es eine Extraführung in der Tagesklinik und Institutsambulanz durch eine Fachärztin. Um 11.00 und 12.00 Uhr wird eine Einführung in das Entspannungsverfahren Progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Jacobsen angeboten. Zwischen 11.00 und 13.00 Uhr zeigt eine Psychologin wie Biofeedback funktioniert und lädt auch zur praktischen Anwendung ein. Jeweils um 13.30 und 14.30 Uhr können Besucher ein Konzentrationstraining kennenlernen und ausprobieren. 

Das Programm zum Tag der offenen Tür gibt es auch unter www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen.

Über die Einrichtung
Das Team der Psychiatrischen Institutsambulanz bietet Hilfe sowohl bei Notfällen und Krisen als auch bei schwierigen und langwierigen Krankheitsverläufen. Das intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlungsangebot richtet sich von Montag bis Freitag an Patienten u.a. mit einer Depression, psychischen Erkrankungen des höheren Lebensalters, Angst- und Zwangsstörungen. Die therapeutischen Eckpfeiler sind unter anderem psychotherapeutische Einzel- und Gruppengespräche, Kreativtherapie, Entspannungsverfahren, lebenspraktisches Training, Lichttherapie oder auch eine medikamentöse Behandlung.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken auf der Consumenta 2015

Ansbach, 16.10.2015 – Stressbewältigung, gesunde Ernährung, Burnout – diese Gesundheitsthemen stehen auch in diesem Jahr am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken auf der Consumenta im Mittelpunkt. Als größtes Gesundheitsunternehmen präsentieren sich die Bezirkskliniken Mittelfranken im Gesundheitspark in Halle 4 der Consumenta. 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Mitmachaktionen aus den Bereichen Psychiatrie und Neurologie. Mithilfe von „Rauschbrillen“ testen die Besucherinnen und Besucher beispielsweise die Auswirkungen von Alkohol und können sich dabei über Alkoholmissbrauch informieren. Ein besonderes Highlight ist der Besuch der beiden Therapiehunde der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Spitha und Kira. Sie besuchen den Messestand und liefern ein anschauliches Beispiel für die tiergestützte Therapie. Wer möchte, kann vor Ort auch seine Konzentration testen oder sich von den Mitarbeitern Gleichgewichtsübungen zeigen lassen. Die Küchen der Bezirkskliniken Mittelfranken informieren außerdem über gesunde Ernährung.

Weitere Informationen:

Esstörungen verstehen und behandeln

Nürnberg, 14.10.2015 – Essen ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen. Dabei ist es mehr als pure Nahrungszufuhr – Essen kann auch Genuss, Belohnung, Ablenkung oder Trost sein. Die meisten Menschen essen, ohne viel darüber nachzudenken, für einige jedoch dreht sich alles um dieses Thema. 

„Typisches Kennzeichen einer Essstörung ist, das die Gedanken ständig um das Thema Essen kreisen“, beschreibt Dr. Uwe Enders, kommissarischer Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach, die Erkrankung. Die Betroffenen essen zu wenig, wie beispielsweise bei einer Magersucht, oder zu viel wie beispielsweise bei einer „Binge-Eating-Störung“. Dabei geht es nur vordergründig um das Gewicht, hinter der Krankheit stecken meist tiefere seelische Probleme. „Viele Betroffene habe ein verzerrtes Selbstbild, die Essstörung kann Flucht oder Ersatz für verdrängte Gefühle sein, aber auch Protest ausdrücken“, erklärt Dr. Enders. 

Wie Essstörungen entstehen und wie man sie behandeln kann, darüber spricht Dr. Uwe Enders, kommissarischer Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach, bei seinem Vortrag am Dienstag, 20. Oktober 2015 mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Vortrag bei den Engelthaler Gesprächen informiert über häufige Therapiemethode

Engelthal, 14.10. 2015 – In einer Krisensituation oder einer Phase von außergewöhnlicher psychischer Belastung ist manchmal professionelle Hilfe nötig, um sich wieder stabilisieren zu können. Oftmals ist es aber gar nicht einfach aus der Vielfalt der Hilfsangebote das individuell passende therapeutische Angebot zu finden. 

„Häufig hilft eine Verhaltenstherapie, sie ist eine sehr wirksame, wissenschaftlich gut untersuchte und daher in der Psychotherapie oft  angewandte Therapiemethode“, erklärt Julia Rode, Psychologin in der Frankenalb-Klinik Engelthal. Gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Klinik, hält sie am Mittwoch, den 21. Oktober 2015 um 18 Uhr in der Frankenalb-Klinik Engelthal im Rahmen der Engelthaler Gespräche einen Vortrag zu den „Grundlagen der Verhaltenstherapie“. Dabei geht es um die Ursprünge der Verhaltenstherapie, um die Wirkmechanismen und die neuesten Behandlungsmöglichkeiten aus der Forschung. 

Der Vortrag mit anschließender Diskussion richtet sich an Interessierte, Betroffene und Angehörige und findet in der ehemaligen Arbeitstherapie (am Veranstaltungstag ausgeschildert) statt. Der Eintritt ist frei.

Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit

Nürnberg, 09.10.2015 – In Zeitung und Fernsehen sehen und hören wir täglich von aggressiven Gewaltereignissen. Aber auch im Alltag erleben viele Aggression in unterschiedlicher Form und Ausprägung. Dabei ist körperliche Gewalt nicht der einzige Ausdruck aggressiven Verhaltens. 

„Verdeckte Aggression ist in unserer Gesellschaft weitaus häufiger und es ist oft schwieriger, damit umzugehen“, erklärt Dr. Carolin Hinkmann, Ärztin im Klinikum am Europakanal in Erlangen. Um aggressives Verhalten verstehen zu können, ist es wichtig, die Ursachen und Hintergründe zu kennen. 

Wenn Aggressionen im zwischenmenschlichen Bereich auftreten, sind wir häufig damit überfordert. Wie können wir Aggressionen erkennen und wie verhalten wir uns in schwierigen Situationen richtig? Darüber informiert Dr. Carolin Hinkmann, Ärztin im Klinikum am Europakanal in Erlangen, bei ihrem Vortrag am Dienstag, 13. Oktober 2015, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 -20:00 Uhr. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Insgesamt besteht die Reihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“ der Bezirkskliniken Mittelfranken aus vier Vorträgen, die jeweils dienstags von 18:30 bis 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg stattfinden. Der noch folgende Vortrag ist zum Thema  „Wenn die Seele hungert – Essstörungen verstehen und behandeln“.

Anlässlich des Internationalen Tags der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober fordern die Bezirkskliniken Mittelfranken einen besseren Umgang mit psychischen Erkrankungen

Ansbach/Erlangen/Engelthal, 07.10.2015 – Es ist schon lange kein Geheimnis mehr: Seelische Erkrankungen nehmen zu. So zeigt der DAK-Gesundheitsreport 2015, dass im vergangenen Jahr psychische Erkrankungen die dritthäufigste Ursache für Krankschreibungen der Beschäftigten im Landkreis Ansbach und Umgebung war – nach Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und Verletzungen. In der Region Erlangen war es sogar die zweithäufigste Ursache. Die Zahl der Fehltage aufgrund von psychischen Erkrankungen in Bayern stieg im Zeitraum 2000 bis 2014 um 86 Prozent.

Ein Grund für den Anstieg können die zunehmenden Anforderungen im Alltags- und Berufsleben sein, jedoch nicht nur: Die öffentliche Wahrnehmung von psychischen Erkrankungen und der Umgang damit habe sich in den vergangenen Jahren geändert und sei positiver geworden sind sich die Psychiatrie-Chefärzte der Bezirkskliniken Mittelfranken einig. Viele Arbeitnehmer würden heute mit einer psychischen Erkrankung krankgeschrieben, während früher psychiatrische Diagnosen vermieden worden seien. Das wirke sich natürlich auf die Zahlen aus. Im Vergleich zu früher wird also anders diagnostiziert und, was die Chefärzte aus ihrem Arbeitsalltag berichten können, Betroffene begeben sich auch eher in psychiatrische Behandlung als früher. Psychische Erkrankungen nähmen zwar zu, aber nicht in dem Maße wie der Anstieg an Krankschreibungen wegen psychischer Probleme vermuten lasse.

Obwohl in der Öffentlichkeit zunehmend über psychische Erkrankungen berichtet wird, bestehen immer noch viele Vorurteile. So befragte die DAK-Gesundheit für ihren Gesundheitsreport des Jahres 2013 die bei ihnen versicherten Beschäftigten nach ihrer Haltung dazu. Mehr als die Hälfte der Befragten bewerteten die Aussage „Wenn ich an einer psychischen Erkrankung leiden würde, würde ich es möglichst niemandem sagen“ mit „trifft eher zu“ bzw. „trifft voll zu“. Gleichzeitig gaben rund acht Prozent der Befragten an, dass sie niemanden als Kollegen haben möchten, von dem sie wissen, dass er oder sie eine psychische Erkrankung hat. Das scheinen nicht viele zu sein, doch ist im konkreten Fall für den erkrankten Kollegen ein zusätzliches Problem.

Doch wie kann Betroffenen und Angehörigen besser geholfen werden? Die Öffentlichkeit und auch Fachkräfte müssten noch besser über psychiatrische Krankheitsbilder aufgeklärt werden, so die Chefärzte. Denn je mehr man über etwas Bescheid wisse, desto weniger Angst mache es. Außer-dem könne durch mehr Wissen eine psychische Erkrankung früher erkannt und so besser behandelt werden. Gleichzeitig sollte die Tabuisierung abgebaut werden, damit Betroffene sich ihre Erkrankung eingestehen und gezielt Hilfe suchen können – sei es bei Krisendiensten, Sozialdiensten, beim Hausarzt oder in einer Ambulanz. Eine psychische Erkrankung müsse nicht gleich den Aufenthalt in einer stationären Einrichtung bedeuten. Für viele komme auch eine ambulante oder tagesklinische Behandlung in Frage. Und auch Ärzte, vor allem Hausärzte, müssten weiter für psychische Erkrankungen sensibilisiert werden.

Chefarzt spricht über Hilfen zum Umgang mit traumatischen Erlebnissen und ihren Auswirkungen

Unfälle im Straßenverkehr, katastrophale Naturereignisse wie Erdbeben oder Lawinen, Gewalttaten und Anschläge – jeden Tag passieren Ereignisse, bei denen Menschen nicht nur körperlich sondern vor allem seelisch verwundet werden. Während die körperlichen Verletzungen heilen, bleiben die seelischen Narben jedoch manchmal zurück – ein sogenanntes seelisches Trauma kann entstehen, unter dem Betroffene oft jahrzehntelang leiden. 

„Typische Traumafolgen sind beispielsweise Schlafstörungen, Ängste oder eine starke Schreckhaftigkeit“, erklärt Prof. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik in Engelthal. „In schweren Fällen könnten diese Traumafolgen zu einer psychischen Erkrankung wie einer posttraumatischen Belastungsstörung, einer Sucht, oder sogar bis zum Suizid führen“, so Prof. Kraus. 

Wie sich traumatische Erlebnisse auswirken und wie diese behandelt werden können, erklärt der Chefarzt der Frankenalb-Klinik in Engelthal, Prof. Thomas Kraus, bei seinem Vortrag am Dienstag, 6. Oktober 2015, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Insgesamt besteht die Reihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“ der Bezirkskliniken Mittelfranken aus vier Vorträgen, die jeweils dienstags von 18:30 bis 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt-finden. Die folgenden Vorträge sind zu den Themen: „Ruhig bleiben – wie reagiere ich richtig auf Wut und Aggression“ und „Wenn die Seele hungert – Essstörungen verstehen und behandeln“.

Vortrag bei der Angehörigengruppe psychisch Erkrankter

Ansbach, 25.09.2015 – Am Dienstag, 6. Oktober 2015, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Dr. Hans-Jürgen Schulz, Stationsarzt auf der Depressionsstation am Bezirksklinikum Ansbach, erläutert in seinem Vortrag, was eine chronische und therapieresistente Depression ausmacht und geht darauf ein, welche Hoffnung es für Betroffene und Angehörige geben kann. Anschließend steht der Referent für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Abschluss des Stationsleitungslehrgangs am Bezirksklinikum Ansbach

Ansbach, 24.09.2015 – 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben diese Woche nach dem erfolgreichen Bestehen ihrer schriftlichen und mündlichen Prüfungen den Stationsleitungslehrgang des Bildungszentrums am Bezirksklinikum Ansbach abgeschlossen. Somit konnten in dem zweijährlich angebotenen Lehrgang an der Weiterbildungseinrichtung des Bezirksklinikums Ansbach zum wiederholten Male Pflegekräfte für Führungsaufgaben geschult werden. Etwa drei Viertel der Teilnehmer waren Pflegekräfte aus den Bezirkskliniken Mittelfranken. Die weiteren Teilnehmer kamen aus Krankenhäusern, ambulanten Diensten und Heimen in der Region. Das Einzugsgebiet reichte in den letzten Jahren von Bad Windsheim bis Feuchtwangen und von Rothenburg ob der Tauber bis Nürnberg.

Der Lehrgang umfasst zirka 18 Unterrichts- und Praktikumswochen in einem Zeitraum von 17 Monaten und richtet sich an Pflegekräfte mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung. Die Inhalte orientieren sich an den Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft für die Weiterbildung zur pflegerischen Leitung. Die Teilnehmer sollen befähigt werden, eine patientenorientierte Pflege sicherzustellen, Mitarbeiter zu führen und zu motivieren sowie betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen und umzusetzen. Ziel der Bezirkskliniken Mittelfranken ist es, dass alle Stationsleitungen und stellvertretenden Stationsleitungen den Lehrgang absolvieren. Dadurch wird ein hoher Standard der Krankenversorgung ermöglicht.

Verein „Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen“ lädt zu Veranstaltungsreihe

Erlangen, 23.09.2015 – Von Ende September bis Ende November veranstaltet der Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. gemeinsam mit dem Klinikum am Europakanal wieder eine kostenfreie Veranstaltungsreihe zum Thema „Psychische Erkrankungen“. An acht Abenden können sich Menschen, die an einem Ehrenamt im Bereich Psychiatrie interessiert sind, Angehörige von psychisch Erkrankten oder einfach am Thema Interessierte informieren. 

Die Veranstaltungsreihe beginnt am Mittwoch, 30. September 2015, und findet bis zum 25. November 2015 jede Woche mittwochs statt (außer am 4. November). Die zweistündige Veranstaltung beginnt jeweils um 18.30 Uhr, Veranstaltungsort ist das Klinikum am Europakanal. 

Der Chefarzt der psychiatrischen Klinik, Dr. med. Andreas Ahnert, sowie die stellvertretende Chefärztin und weitere Oberärzte werden Vorträge zu verschiedenen psychischen Krankheitsbildern halten. Außerdem gibt es Vorträge zum Thema Gesprächsführung sowie über den Umgang mit psychisch Erkrankten und deren Angehörigen.

Um Anmeldung für die gesamte Veranstaltungsreihe bei der Leiterin des Betreuungsdienstes, Susanne Gillmann, wird gebeten. 

 

Kontakt: 
Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e. V.
Klinikum am Europakanal
Am Europakanal 71
91056 Erlangen

Oberärztin erklärt, wie man Demenz erkennt und behandelt

Nürnberg, 21.09.2015 - Fast jeder von uns kennt Menschen, die von Demenz betroffen sind - sei es die Oma, der Nachbar oder ein Bekannter. Und das ist nicht verwunderlich, denn weltweit leiden – nach Angaben der deutschen Alzheimer-Gesellschaft e.V. – rund 44 Millionen Menschen unter der Erkrankung. 

„Nicht nur die Patienten selbst, auch Freunde und Familie müssen lernen, mit der Erkrankung umzugehen“, erklärt Dr. Katharina Hösl, die als Ärztin in der Gerontopsychiatrie täglich mit Betroffenen und Angehörigen zu tun hat. So sei beispielsweise ein aggressives Verhalten der Patienten oft ein Zeichen für Angst. 

Wie man Demenz vorbeugen kann und wie man die Erkrankungen erkennt und behandelt, erklärt Dr. Katharina Hösl, Oberärztin im Klinikum am Europakanal in Erlangen, bei ihrem  Vortrag am Dienstag, 29. September 2015 mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Insgesamt besteht die Reihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“ der Bezirkskliniken Mittelfranken aus vier Vorträgen, die jeweils dienstags von 18:30 bis 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt-finden. Die folgenden Vorträge sind zu den Themen: „Trauma – schlimme Erlebnisse und ihre Auswirkungen“, „Ruhig bleiben – wie reagiere ich richtig auf Wut und Aggression“ und „Wenn die Seele hungert – Essstörungen verstehen und behandeln“.

Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege feierten ihr Examen

Ansbach, 17.09.2015 – 18 Auszubildende der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach haben ihr Examen zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft bestanden und konnten ihren Abschied von der Ausbildung feiern. Elf Absolventen werden weiterhin bei den Bezirkskliniken Mittelfranken beschäftigt sein. Darüber hinaus haben drei Dual Studierende die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung beendet und werden nun in die Vollzeitstudienphase gehen. Für diese Zeit erhalten sie weiter eine fundierte Begleitung von Seiten des Unternehmens. Dieses Angebot der Bezirkskliniken Mittelfranken für eine akademische Pflegeausbildung entspricht genau den Anforderungen der heutigen Zeit. 

Besonders freut sich das Unternehmen, dass fünf Absolventinnen auf Grund ihrer hervorragenden Leistungen in den drei Jahren den Bayerischen Staatspreis der Regierung erhalten werden. Zwei Absolventinnen erzielten dabei einen Notendurchschnitt von 1,0.

Über die Ausbildung

Die Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem Unterricht und praktischen Einsätzen auf verschiedenen Stationen. Im Oktober werden 33 neue Schüler ihre Ausbildung in der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach beginnen. Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart im Jahr 2016 hat bereits begonnen.

Weitere Informationen unter www.bezirkskliniken-mfr.de/fuer-bewerber.

Engelthaler Gespräche informieren über Psychoonkologie

Engelthal, 16.09.2015 – Jedes Jahr erkranken rund eine halbe Million Menschen in Deutschland an Krebs. Damit ist Krebs nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Jedes Jahr kommen mehr Neuerkrankungen hinzu und so sind zunehmend mehr Personen und deren Angehörige von individuellem Leid betroffen. Der nationale Krebsplan des Bundesministeriums für Gesundheit fordert deshalb psychosoziale Angebote als wichtiger Bestandteil der Krebsbehandlung.

Psychoonkologie beschäftigt sich mit psychischen und sozialen Problemen sowie Funktionsstörungen im Kontext einer Krebserkrankung und deren Behandlung. Welche Folgen haben Diagnose und Behandlung einer Krebserkrankung für den Patienten und sein soziales Umfeld? Welchen Hilfebedarf welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es? Was kann Psychoonkologie er-reichen und wo sind ihre Grenzen? 

„Der Austausch mit Betroffenen liegt uns am Herzen, denn Krebs kann jeden treffen“, sagt die Psychologische Psychotherapeutin und Psychoonkologin Ursula Bierschenk. Gemeinsam mit  Ihrer Kollegin, Dr. Heike Mrachacz- Ramscheck, Fachärztin für allgemeine Chirurgie, spricht sie am Mittwoch, den 23. September 2015 um 18 Uhr in der Frankenalb-Klinik Engelthal im Rahmen der Engelthaler Gespräche über Psychoonkologie. Der Vortrag richtet sich an Interessierte, Betroffene und Angehörige und findet in der ehemaligen Arbeitstherapie (am Veranstaltungstag ausgeschildert) statt. 

Bei der Veranstaltung wird auch über eine geplante Psychoedukationsgruppe für Frauen mit Brust-krebs gesprochen werden, die ab Herbst/Winter 2015 in Ambulanz der Frankenalb-Klinik Engelthal angeboten werden soll. 

Patienten-Transport in Tötungsanstalten jährt sich

Vor 75 Jahren, am 16. September 1940, deportierten die Nationalsozialisten erstmals Patientinnen und Patienten der damaligen Heil- und Pflegeanstalt aus Erlangen. Bei dem ersten Transport waren auch die 27 jüdischen Patienten der Anstalt dabei, so wie die 77-jährige Mathilde Tuteur, die an diesem Tag in die Tötungsanstalt Hartheim bei Linz transportiert wurde (siehe Bild). Insgesamt mussten mehr als 900 Patienten in den Jahren 1940 und 1941 Erlangen verlassen. Im Rahmen der systematischen Ermordung von Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen wurden sie in den Anstalten Hartheim bei Linz oder Sonnenstein bei Pirna in den Gaskammern getötet. In den drauffolgenden Jahren bis 1945 starben weitere tausend Patienten der Heil- und Pflegeanstalt in Erlangen an der sogenannten Hungerkost, bei der die Patienten bewusst zu wenig zu essen bekamen. 

Um diesen grauenhaften Ereignissen zu gedenken, errichtete das Bezirkskrankenhaus Erlangen, das heutige Klinikum am Europakanal, 1996 ein Denkmal vor dem damaligen Verwaltungsgebäude der Heil- und Pflegeanstalt in Erlangen. Inzwischen ist die Verwaltung des Universitätsklinikums in die-sem Gebäude untergebracht. 2007 wurden in der Nähe des Mahnmals 27 „Stolpersteine“ für die jüdischen Patientinnen und Patienten verlegt. Derzeit sichtet das Stadtarchiv Erlangen gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Geschichte der Medizin nochmals gründlich die Akten aus der damaligen Zeit, um alle Hinweise auf die verstorbenen Patientinnen und Patienten zu erfassen und für die Zukunft zu sichern.

Anlässlich des 75. Jahrestages der Transporte findet eine Gedenkfeier am Dienstag, 20. Oktober 2015 um 12:30 Uhr am Denkmal, vor dem Gebäude Maximilianstraße 2, statt. Nach einer Begrüßung des Vorstands der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil, werden Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens und die Vorsit-zende der jüdischen Kultusgemeinschaft, Ester Klaus, ein Grußwort sprechen. Stadtarchivar Dr. Andreas Jakob und Prof. Karl-Heinz Leven vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin erläutern anschließend den geschichtlichen Hintergrund und ein geplantes Projekt zur Aufarbeitung. 

Ärzte der Bezirkskliniken Mittelfranken beantworten Fragen zu psychischen Problemen

Nürnberg, 02.09.2015 –Ob durch genetische Vorbelastung, einschneidende Erlebnisse oder das Alter: Psychische Erkrankungen, wie Essstörungen, Traumata oder Demenz können jeden treffen. Unklar bleibt jedoch oft: Ab wann ist ein Mensch krank, was kann man selbst zur Genesung beitragen und welche medizinischen Behandlungsmöglichkeiten gibt es? 

Um diese und andere Fragen zu klären, organisieren die Bezirkskliniken Mittelfranken in diesem Herbst bereits zum vierten Mal die Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“. Mediziner aus den Kliniken in Erlangen, Ansbach und Engelthal informieren über psychische Erkrankungen. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher nutzten bei den vergangenen Veranstaltungen bereits die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen und eigene Fragen zu stellen. 

Die Reihe im Herbst findet an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen, jeweils von 18:30 bis 20:00 Uhr, im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3 in Nürnberg statt.

Sie startet am 29. September mit einem Vortrag zum Thema Demenz, am 6. Oktober ist die Verarbeitung traumatischer Erlebnisse das Thema. Am 13. Oktober geht es um die Frage, wie man richtig auf Wut und Aggression reagiert. Am 20. Oktober wird das Thema Essstörungen behandelt. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de. 

Die einzelnen Vorträge im Überblick: 

Zeit: immer dienstags von 18:30 – 20:00Uhr 

Ort: Haus Eckstein, Burgstraße 1–3, 90403 Nürnberg

Dienstag, 29. September: „Nur vergesslich oder schon dement? – Demenz vorbeugen, erkennen und behandeln“, Oberärztin Dr. Katharina Hösl, Klinikum am Europakanal Erlangen 

Dienstag, 6. Oktober: „Trauma – schlimme Ereignisse und ihre Auswirkungen“, Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal 

Dienstag, 13. Oktober: „Ruhig bleiben – wie reagiere ich richtig auf Wut und Aggression?“, Dr. Carolin Hinkmann, Ärztin im Klinikum am Europakanal 

Dienstag, 20. Oktober: „Wenn die Seele hungert – Essstörungen verstehen und behandeln“, Dr. Uwe Enders, komm. Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach

Hinweis an die Medien: Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview mit den Referenten vor Ort oder telefonisch. 

Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 31.08.2015 – Ab morgen, dem 1. September 2015, kann in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach eine Bilderausstellung von Jens Wiemann aus Nürnberg besichtigt werden. Unter dem Motto „Es gibt viele Wege, auch Genesungswege“ zeigt Jens Wiemann Arbeiten in verschiedenen Techniken aus den vergangenen zehn Jahren, die seinen eigenen Lebensweg heraus aus einer persönlichen Krise nachzeichnen. Die Ausstellung läuft bis Mitte November und kann täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr besucht werden.

Jens Wiemann wurde 1973 in Dresden geboren, lebt heute in Nürnberg und arbeitet als Pflegehilfskraft im Bezirksklinikum Ansbach.

Hansi Meyer war Patient in der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach

Während des Dritten Reichs, in der Zeit zwischen 1939 und 1945, sind in Deutschland Gräueltaten insbesondere an psychisch Kranken begangen worden, so auch in der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach. Es wurden Kinder, Erwachsene und alte Menschen umgebracht. Im Rahmen der T4-Aktion deportierte man in den Jahren 1940 und 1941 fast 900 Schutzbefohlene, psychisch Kranke und geistig Behinderte, in Tötungsanstalten. Auch Kinder wurden nicht verschont. In Ansbach eröffnete 1941 eine Kinderfachabteilung. Der Name versprach Hilfe und Heilung, in der Realität brachte er für viele der dort bis 1945 aufgenommenen Kinder den Tod. Von 306 Kindern verstarb die Hälfte. Im folgenden Bericht wird die Geschichte von Johann Siegmund Meyer, genannt Hansi, erzählt, der während der NS-Zeit über ein Jahr Patient der Kinderfachabteilung gewesen ist. Die Fakten wurden seinen Patientenunterlagen entnommen - mit Genehmigung von Hansis Schwester, Luise Gömmel.

Hansi wurde am 10. April 1929 in Schwabach geboren. Es handelte sich dabei um eine Steißgeburt, die vermutlich mit einer Sauerstoffunterversorgung einherging und eine geistige und körperliche Behinderung nach sich zog. Bis 1937 blieb er bei seinen Eltern in Schwabach und wurde dann mit acht Jahren in der Pflegeanstalt in Bruckberg aufgenommen, mit dem Ziel ihn schulisch zu fördern. Die Betreuung zu Hause war beschwerlich geworden. Hansis Eltern waren dabei auf die Unterstützung von Nachbarn angewiesen, denn beide hatten nach längerer Zeit der Arbeitslosigkeit wieder eine Arbeit gefunden und wollten diese natürlich nicht wieder verlieren. Doch offensichtlich kam Hansi mit dieser Veränderung nicht zurecht, denn er verweigerte bei den Nachbarn die Nahrungsaufnahme. Hansis Eltern wünschten sich deshalb für ihren Sohn ein geordnetes Leben und so kam es dann zur Aufnahme in die Bruckberger Pflegeanstalt.

In dieser Einrichtung wurde überprüft, ob Hansi bildungsfähig ist. Leider wurde ihm attestiert, dass er „zu unruhig“ sei und über „wenig Geschick und Ausdauer“ verfüge und somit nicht beschult werden könne. Damit wurde die finanzielle Unterstützung durch den Landesfürsorgeverband Oberfranken und Mittelfranken entzogen. Hansi sollte stattdessen eine „sorgfältige Familienpflege“ erhalten. Er blieb weiterhin in Bruckberg, vermutlich finanziert durch die Eltern. In der Dokumentation der Mitarbeiter finden sich Einträge aus der Anfangszeit, dass Hansi ein sehr lebhaftes und fröhliches Kind ist und dass er beim Spielen große Freude und Geschicklichkeit zeigt. Er übernimmt sogar kleine Hilfeleistungen bei der Hausarbeit. Er spricht wenig und wenn, dann sehr undeutlich. Dieser Eintrag ist vom Februar 1938, da ist er acht Jahre alt. Zweieinhalb Jahre später heißt es: Hansi habe nur noch wenig Ausdauer beim Spiel und sei lieber bei großen Leuten. 

Überführung nach Ansbach
Als Hansis Vater zum Heer eingezogen wird, werden die Pflegekosten wieder von staatlicher Seite übernommen. Und das hat Folgen: Im April 1941 wird Hansi wie auch andere Pfleglinge der Neuendettelsauer Anstalten, die finanzielle Unterstützung durch den Landesfürsorgeverband erhalten, in die Heil- und Pflegeanstalt Ansbach überführt. Aus den Unterlagen ist zu entnehmen, dass er bis zum fünften Lebensjahr Krampfanfälle hatte und danach erst das Laufen lernte. Sein Gang ist spastisch, er ist gezeichnet von einer psychischen und motorischen Unruhe und seine Sprache ist wenig entwickelt. In Bezug auf Tiere kann er zwar nicht die genaue Bezeichnung angeben, jedoch aber deren Laute. Er zeigt sich Aufforderungen gegenüber recht unwillig, ist mürrisch und abweisend. Einige Monate später zeigt sich ein anderes Bild: einerseits wird er als anschmiegsam und gutmütig bezeichnet, gleichzeitig aber auch als ängstlich und weinerlich, andererseits zerreißt er seine Kleidung und beißt andere Kinder. Auffällig ist sein Hunger, den er offensichtlich den ganzen Tag über hat.

Am 13. August 1942 wird Hansi mit 29 anderen Kindern in die Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren gebracht. Den Eltern der Kinder wurde damals mitgeteilt, dass für die Kinder hier eine bessere Förderung möglich sei, allerdings haben nur sechs dieser Kinder die Zeit in Kaufbeuren überlebt. Es stellt sich die Frage, ob die Förderung der Kinder wirklich das Ziel war.

„Plötzlicher“ Tod in Kaufbeuren
Am 31. Oktober 1942, zweieinhalb Monate später, wird der Mutter in einem Schreiben, das offensichtlich beruhigend wirken soll, mitgeteilt, dass ihr Sohn anhänglich, gutmütig und ruhig sei, dass eine einfache Verständigung mit ihm möglich sei und dass er getestet werden würde, ob er die Spielschule besuchen könne. Ende Dezember erhält Hansi Besuch von seinen Eltern und Großeltern. Hierbei ist zu bedenken, dass eine solche Reise von Schwabach nach Kaufbeuren in Kriegszeiten sehr umständlich gewesen sein muss. Eine Woche später wird die Mutter in einem Brief über die Verschlechterung des körperlichen Zustandes informiert: Hansi hat Darmkatarrh und Lungenentzündung. Acht Tage später erhält die Mutter ein Telegramm, das sie nüchtern über den Tod ihres Sohnes informiert: „Hans verstorben. Beerdigung Samstag 13.30 Uhr in Kaufbeuren. Beerdigungskosten 90 Mark mitbringen.“

Ob der Tod von Hansi am 14. Januar 1943 bewusst herbeigeführt wurde, kann nicht mit Sicherheit behauptet werden, doch die Diagnose „Lungenentzündung“ lässt den Verdacht aufkommen, dass Hansi das Barbiturat Luminal erhalten hat – wie viele andere Kinder auch, die aus Sicht der Nationalsozialisten nicht bildungsfähig waren und somit für die Gesellschaft keinen Beitrag leisten konnten.

Es gab in Deutschland damals an die 30 Kinderfachabteilungen – eine davon in Ansbach. Deren Zweck war es, Kinder hinsichtlich ihrer Bildungsfähigkeit zu beurteilen. Die „Letalitätsrate“ in diesen Abteilungen betrug bis zu 50 Prozent. Es hat viele Jahre gedauert, diese Vergangenheit aufzuarbeiten und die perfide Systematik zu erfassen, mit der bewusst Tötungen vorgenommen wurden. Und noch immer ist die Forschung dabei, weitere Zusammenhänge aufzudecken. Lange Zeit war es üblich, die unfassbar großen Zahlen der Opfer zu benennen. Dazu zählen über 100 000 erwachsene geistig Behinderte und psychisch Kranke sowie 5 000 Kinder. Heute aber wird beim Gedenken Wert darauf gelegt, die dahinter stehenden Schicksale wie das von Hansi in den Vordergrund zu stellen. So sollen die Betroffenen nicht ein weiteres Mal Opfer einer bürokratischen Vorgehensweise werden. 

Ehrenamtliche Helfer für Demenz-Kranke werden ausgebildet

Erlangen, 25.08.2015 – Demenz zählt zu den häufigsten Gesundheitsproblemen im höheren Lebensalter. Rund 1,5 Millionen Menschen sind in Deutschland nach Angaben der deutschen Alzheimer-Gesellschaft e.V. von einer Demenzerkrankung betroffen, circa 60 Prozent der Betroffenen leiden an einer sogenannten Alzheimer-Demenz. Die Krankheit ist nicht heilbar - menschliche Zuwendung, Aktivierung und Beschäftigung können den Erkrankten jedoch dabei helfen, mit Ihrer Diagnose umzugehen. 

Der Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. sucht deswegen Erwachsene, die im Rahmen des ehrenamtlichen Besuchsdienstes, Patientinnen und Patienten mit einer Demenz-Erkrankung im Klinikum am Europakanal in Erlangen besuchen möchten. 

Die Demenzstation im Klinikum am Europakanal ist eine beschützt geführt Station. „Ziel der Behandlung ist eine Stabilisierung des Verhaltens und möglichst schnelle Integration zurück in das gewohnte Umfeld“, erklärt Oberärztin Dr. Gudrun Massicot. Mithilfe von Handpuppen, Duftaromen, Arbeit in Kleingruppen und Begegnungen mit Therapiehunden soll den Patienten geholfen werden, in einem ungewohnten Umfeld zurecht zu kommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ehrenamtlichen Besuchsdienstes arbeiten überwiegend im Team und können durch gemeinsame Spiele, Kaffeezeiten und durch Erzählen und Zuhören den Patienten eine große Hilfe sein. 

Interessierte sollten menschenzugewandt und flexibel sein. „Geregelte Abläufe sind oft nicht möglich, deswegen ist häufig eigene Kreativität gefordert“, beschreibt Susanne Gillmann, Vorsitzende des Betreuungsdienstes Erlangen e.V., die Arbeit des Besuchsdienstes. Engagierte könnten dadurch viel über die Krankheit aber auch über sich selbst lernen. 

Als Vorbereitung auf die ehrenamtliche Tätigkeit bietet das Klinikum am Europakanal in Kooperation mit Prof. Sabine Engel, 1. Vorsitzende Dreycedern e.V., nach einem ersten Vorgespräch eine Weiterbildung an. Die Vorgespräche beginnen am 16. September 2015, die Weiterbildung findet an den Wochenenden 23./24. Oktober 2015 sowie 6./7. November 2015 statt. Für Ihre Einsätze erhalten die Ehrenamtlichen eine Fahrtkostenpauschale und eine Aufwandsentschädigung. 

Tipps für den Urlaub mit einer psychischen Erkrankung

Ansbach, 27.07.2015 – Sommerzeit ist Urlaubszeit. Das gilt auch für Menschen mit einer chronischen Krankheit. Doch wie ist es bei einer psychischen Erkrankung? Kann man damit überhaupt eine Reise unternehmen? Dr. Hans-Jürgen Schulz arbeitet als Stationsarzt auf der Depressionsstation am Bezirksklinikum Ansbach und ist zusätzlich Reisemediziner. Er hat sich mit dieser Frage beschäftigt: "Man kann mit einer psychischen Erkrankung verreisen", sagt er, "aber der Patient muss stabil sein und zuverlässig seine Medikamente einnehmen." Reisestress kann jedoch der Auslöser für eine Verschlimmerung oder das Erstauftreten einer psychischen Erkrankung sein. Deswegen sollte man nicht unrealistisch hohe Erwartungen an einen Urlaub stellen und sich während der Reise nicht zu viel vornehmen, um sich nicht zu überfordern. Auch extreme Sportarten sollten gemieden werden. So steige zum Beispiel beim Tauchen oder Bergsteigen unter Umständen die Suizidgefahr.

Die Wahl des geeigneten Reisezieles ist für Menschen mit einer psychischen Erkrankung nicht zu unterschätzen. Zum Beispiel bei einer Alkohol- oder Drogenabhängigkeit: "In manchen Ländern wird der Konsum von Alkohol und Drogen mit schweren Strafen bis hin zur Todesstrafe geahndet. Von Reisen in solche Länder ist bei einer Abhängigkeit dringend abzuraten", sagt Dr. Schulz. Hinzu kommt, dass in vielen Ländern die medizinische Versorgung sehr schlecht ist, gerade bei psychischen Erkrankungen. 

"Man muss immer bedenken, dass jeder Notfall, der zu Hause auftreten kann, auch im Urlaubsort passieren kann", erklärt Dr. Schulz abschließend. Für solche Fälle hat er noch einen wichtigen Hinweis: "Manche Auslandskrankenversicherungen schließen chronische und psychische Er-krankungen aus", erklärt er. "Das heißt, im Notfall bleibe ich auf den Kosten der Behandlung und des Rücktransportes sitzen." Deswegen rät er, sich vor Vertragsabschluss die Klauseln gut anzuschauen und eine entsprechende Versicherung auszuwählen, die auch chronische und psychische Erkrankungen einschließt. 

Mitglied des Bundestages Harald Weinberg informierte sich

Am Mittwoch, 15. Juli 2015, besuchte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion der Partei DIE LINKE im Bundestag, Harald Weinberg, die Psychiatrische Tagesklinik in Weißenburg. Der Leiter der Tagesklinik, Oberarzt Gregor Plaskacewicz-Hoffmann, und Vorstand Helmut Nawratil führten ihn durch die Einrichtung, erläuterten Therapieangebote und informierten über die aktuellen Herausforderungen der Psychiatrien.

Außerdem wurde auch ausführlich das Problem der psychiatrischen Unterversorgung von Flüchtlingen, die zum Teil mit schweren Traumatisierungen nach Deutschland kommen, diskutiert. Gregor Plaskacewicz-Hoffmann konnte dabei von eigenen Erfahrungen berichten. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass in diesem Bereich bald etwas bewegt werden muss. 

Begleitet wurde Harald Weinberg vom Weißenburger Stadtrat Erkan Dinar, dem Sprecher des Ortsverbandes Victor Rother und Bezirksrat Uwe Schildbach.

Wissen über Behandlungsmöglickeiten kann Leben retten

Engelthal, 16.07.2015 - Vor genau acht Jahren wurde im Landkreis Nürnberger Land das Bündnis gegen Depression gegründet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit über das weit verbreitete Krankheitsbild Depression zu informieren und Fortbildungsmaßnahmen für Ärzte und Pflegepersonal zu ergreifen.

„Das Wissen über die Behandlungsmöglichkeiten ist leider wenig bekannt – frühzeitiges Handeln kann aber Leben retten“, sagt Ernst Höfler, Vorsitzender des Bündnisses und Oberarzt in der Frankenalb-Klinik Engelthal.

Mitglieder des Bündnisses sind Vertreter psychosozialer Einrichtungen, engagierte Politiker, interessierte Bürger sowie Betroffene und Angehörige. Sie machen seit Jahren durch eine Vielzahl von Vorträgen auf die Problematik aufmerksam, beispielsweise durch die jährlich stattfindenden Antidepressionstage. Außerdem hat das Bündnis eine öffentliche Diskussionsrunde – das Hersbrucker Sozialforum – ins Leben gerufen, bei dem sich die Experten beispielsweise mit Fragen wie „Macht Egoismus krank?“ oder „Was ist Glück?“ auseinandersetzten.

Für Herbst 2015 ist das Thema „Depression – Überforderung – Sucht“ geplant, bei der die Spirale ständiger Überforderung oder Perfektion mit anschließendem Absturz zur Sprache kommen soll. „Denn im Anspruch perfekten Funktionierens liegt die Gefahr, nur noch mit Alkohol oder Beruhigungsmitteln zur Ruhe kommen zu können“, erklärt Oberarzt Höfler.

Aktive Mitglieder sind im Bündnis stets willkommen. Wichtig sind auch Fördermitglieder, die das Engagement gegen Depression finanziell unterstützen, wie beispielsweise die Bigband der Musikfreunde Lauf, die dem Bündnis die Einnahmen eines Benefizkonzertes gespendet haben.

Weitere Informationen zum Bündnis gegen Depression erhalten Sie unter Telefon 09158/926-2234. 

Vortrag bei der Angehörigengruppe psychisch Erkrankter

Ansbach, 26.06.2015– Am Dienstag, 7. Juli 2015, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Dr. Michaela Wagner, Stationsärztin in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, informiert über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten bei einer Angst- und Panikstörung. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben. 

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Junge Musiker aus Dinkelsbühl treten im Bezirksklinikum auf

Ansbach, 26.06.2015 – Am Freitag, den 3. Juli wird im Bezirksklinikum Ansbach gerockt. Ab 19 Uhr treten im Festsaal vier Bands der Berufsfachschule für Musik des Bezirks Mittelfranken in Dinkelsbühl auf und präsentieren einen Mix aus Rock, Pop, Metal, Hiphop, Funk und Balladen. Sowohl die Musik als auch die Songtexte stammen ausschließlich von den jungen Künstlern selbst. In Ansbach treten die Bands Stand Art, Twisted Fade, Fouranda Halfmen und IZE zum ersten Mal auf. Musikbegeisterte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Für Essen und Getränke ist gesorgt.

Ihr Know-how erlernen die Musiker, die zwischen 18 und 21 Jahren alt sind, an der Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl, in der Fachrichtung Rock und Pop. Neben einem Hauptfach wie Drums, E-Gitarre oder Gesang belegen die Studierenden unter anderem auch Fächer wie Musik und neue Medien, Marketing für Musiker, Arranging, Chorleitung, Tonsatz sowie wissenschaftliches Arbeiten.

Spende der VR-Bank Mittelfranken West eG unterstützt ältere Menschen

Ansbach, 22. Juni 2015 – Sichere Gehhilfen für bewegungseingeschränkte ältere Menschen – darüber können sich Patienten und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach freuen. Die VR-Bank Mittelfranken West eG spendete dem Förderkreis Geriatrie Ansbach e.V. zwei Gehhilfen – sogenannte „Walker“ – im Wert von insgesamt rund 2.000 Euro.

Am heutigen Montag wurden die beiden Geräte vom Ersten Vorsitzenden des Vereins, Rudolf Schwemmbauer, im Beisein des Vorstandsvorsitzenden der VR-Bank, Manfred Geyer, und dem Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil, an den Chefarzt Dr. Reiner Weisenseel, übergeben. Für Bankdirektor Manfred Geyer passt die Spende perfekt zur Vision der VR-Bank: „Gemäß unserem Leitspruch ‚was Menschen bewegt‘ wollen wir als Genossenschaftsbank betroffenen Menschen ein Stück persönliche Freiheit zurückgeben, so dass sie sich mit Gehhilfen allein und sicher bewegen können.“ Chefarzt Dr. Reiner Weisenseel freute sich über die Spende: „Wir haben in unserer Klinik immer wieder Patienten, die sturzgefährdet sind und gleichzeitig einen hohen Bewegungsdrang haben. Diesen Patienten bieten die Gehhilfen die Möglichkeit mobil zu bleiben, ohne dass sie Angst vor einem Sturz haben müssen.“

Auch Rudolf Schwemmbauer ist von den Walkern begeistert: „Im Namen des Förderkreises bedanke ich mich herzlich für die großzügige Spende der VR-Bank“, sagte er. „Sie ist nicht nur eine konkrete Unterstützung für die Patienten im Klinikalltag, sondern auch eine Anerkennung der wichtigen Arbeit, die in der Klinik für Geriatrische Rehabilitation geleistet wird.“ Vorstand Helmut Nawratil würdigte ebenfalls die Bedeutung der Spende: „Ich bedanke mich ganz herzlich bei der VR-Bank für die Spende und auch beim Förderkreis für das große Engagement zugunsten unserer Klinik“.

Über den Förderkreis und die Klinik

Der Förderkreis Geriatrie Ansbach e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach zu unterstützen. Dort setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür ein, dass ältere kranke Menschen zum Beispiel nach einem Oberschenkelhalsbruch oder einem Schlaganfall wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können. Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten arbeiten mit Betroffenen daran, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zu lindern. Das hilft nicht nur den Patienten, sondern nimmt auch ihren Angehörigen viele Sorgen. Für diese Arbeit setzt sich der Förderkreis unter anderem durch den Erwerb von Spenden ein.

Sommerfest im Soziotherapeutischen Wohnheim Ansbach

Ansbach, 19.06.2015 – Im Rahmen des Wochenende des Bezirks laden die Bewohner und Mitarbeiter des Soziotherapeutischen Wohnheims Ansbach, Feuchtwanger Straße 38 auf dem Gelände des Bezirksklinikums Ansbach, am Samstag, 27. Juni 2015, ab 14.00 Uhr ganz herzlich zu ihrem Sommerfest ein. Das diesjährige Motto lautet „Gemeinsamkeit ist unsere Stärke“.

Nach einer kurzen Begrüßung und Grußworten ab 14.30 Uhr, wird ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und Mitmachaktionen zum Motto „Gemeinsamkeit erleben“ angeboten. Für die musikalische Umrahmung des Nachmittags sorgen die Liveband sowie DJ Jermaine vom Soziotherapeutischen Wohnheim. 

Über das Soziotherapeutische Wohnheim

Im Soziotherapeutischen Wohnheim der Bezirkskliniken Mittelfranken werden chronisch psychisch kranke Menschen betreut und abhängig von ihren individuellen Bedürfnissen versorgt. Ziel ist die ganzheitliche und bedarfsgerechte Betreuung sowie die Wahrung größtmöglicher Unabhängigkeit jedes einzelnen Bewohners von stationärer Betreuung.

Wir freuen uns, Sie auf dem Sommerfest begrüßen zu dürfen!

Führungen und Mitmachaktionen für die Öffentlichkeit

Ansbach, 19.06.2015 – Im Rahmen des Wochenendes des Bezirks laden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksklinikums Ansbach am Freitag, den 27.06.2014 zum Tag der offenen Tür ein. Zwischen 14.00 und 16.00 Uhr können Interessierte die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik kennenlernen. Besucher haben die Möglichkeit, die Tagesklinik in Haus 19 zu besichtigen, auf der gerontopsychiatrischen Station 4/1 ein Gedächtnistraining durchzuführen oder auf der Depressionsstation im Haus 26 an einem Biofeedback-Test teilzunehmen.

Von 15.00 bis 17.00 Uhr findet eine Führung in der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters statt. Treffpunkt für alle Interessenten ist im Erdgeschoss von Haus 28.

Auch die Klinik für Geriatrische Rehabilitation kann zwischen 14.00 und 16.00 Uhr besichtigt werden. Um 14.00 Uhr, 14.30 Uhr sowie um 15.00 Uhr findet jeweils eine halbstündige Führung durch Pflegekräfte statt. Außerdem wird das therapeutische Angebot vorgestellt und für Fragen stehen ein Arzt sowie eine Mitarbeiterin des Sozialdienstes zur Verfügung.

Ein weiteres Highlight ist die Werksfeuerwehr des Bezirksklinikums Ansbach, die sich zwischen 13.00 und 16.30 Uhr vorstellt. So werden die Löschfahrzeuge ausgestellt und Interessierte können eine praktische Übung mit dem Feuerlöscher durchführen. Kinder können beim Spritzenhaus selbst Feuerwehrmann bzw. -frau spielen. Von 14.30 bis 15.00 Uhr findet eine Modenschau mit Schutzkleidung und von 15.30 bis 16.00 Uhr eine Demonstration technischer Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall statt.

Zudem stellen sich von 14.00 bis 17.00 Uhr die Klinikseelsorge und die Laienhelfer in der Kirche des Bezirksklinikums vor und geben einen Überblick über ihren Aufgabenbereich.   

Weiterbildung für Ehrenamtliche

Am Freitag, den 26. Juni 2015, findet der 31. Laienhilfetag im Pacelli Haus in Erlangen statt. Bei der ganztägigen Weiterbildung für Ehrenamtliche in der Psychiatrie geht es dieses Jahr um „Gesunderhaltung – eigene Wege und unterstützende Angebote“. Das Thema „Gesund bleiben“ beschäftigt die ehrenamtlichen Helfer in der Psychiatrie immer wieder – sowohl in Bezug auf die Patienten als auch in Bezug auf die eigene Gesundheit. Darüber wird auch Hauptreferent Martin Heyn, Leiter des Bayerischen Zentrums für Prävention und Gesundheitsförderung, sprechen. Au-ßerdem gibt es unterschiedliche Arbeitsgruppen zu unterstützenden Hilfsangeboten, zum Beispiel mit Informationen zu ambulanten Angeboten der Psychiatrischen Institutsambulanz im Klinikum am Europakanal oder Informationen zu Sozialpsychiatrischen Diensten. Der Weiterbildungstag endet mit einer Aufführung des Theaterprojektes der Gruppe Theaterhoch5 aus Hersbruck. 

Veranstaltet wird der Laienhilfetag jedes Jahr vom Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. und dem Klinikum am Europakanal. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Teilnahmegebühr beträgt 25€, das Mittagessen kostet 5€. Um Anmeldung wird gebeten, weitere Informationen dazu finden Sie unter www.betreuungsdienst-erlangen.de oder unter der Telefonnummer 09131/753-2302. 

Tagesklinik und Ambulanz informieren über Behandlungsmöglichkeiten

Im Rahmen des Wochenendes des Bezirks lädt die Psychiatrische Tagesklinik und Institutsambulanz in Neustadt a.d.Aisch am Freitag, den 26.06.2015, zum Tag der offenen Tür ein. Zwischen 14.00 und 17.00 Uhr können interessierte Mitbürger die Klinik besuchen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren über ihre tägliche Arbeit und stellen das Behandlungsangebot vor. Jeweils um 15.00 und 16.00 Uhr können Besucherinnen und Besucher an einer Führung durch die Räumlichkeiten teilnehmen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. 

Vortrag im Bezirksklinikum Ansbach

Ansbach, 3. Juni 2015 – Am Mittwoch, den 10. Juni 2015 findet in der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach um 14.00 Uhr ein Vortrag zum Thema „Kriminalprävention für Senioren“ statt. Polizeihauptmeister Achim Lindner von der Polizeiinspektion Ansbach informiert darüber, wie sich speziell Senioren gegen Tricks und Betrügereien am Telefon oder an der Haustüre schützen können. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine telefonische Anmeldung unter 0981 4653-1601 gebeten.

Vortrag bei der Angehörigengruppe psychisch Erkrankter

Ansbach, 22.05.2015– Am Dienstag, 2. Juni 2015, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Die Oberärztin Dr. Martina Weig, stellt die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach vor und berichtet über deren Aufgaben und Ziele. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Dr. Hans-Peter Scholl, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, geht zum 30. Juni 2015.

Ansbach, 08.05.2015 – Dr. Hans-Peter Scholl, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, verlässt auf eigenen Wunsch zum 30. Juni 2015 die Bezirkskliniken Mittelfranken. „Ich bedaure es sehr, einen so erfahrenen und kompetenten Chefarzt zu verlieren“, sagt Vorstand Helmut Nawratil. Dr. Hans-Peter Scholl war 1995 als zweiter stellvertretender ärztlicher Direktor in das Bezirksklinikum Ansbach eingetreten und wurde im Jahr 2000 Chefarzt.

Bis ein Nachfolger für Dr. Scholl gefunden ist, übernimmt Dr. Uwe Enders, stellvertretender Chefarzt, die kommissarische Leitung der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Dr. Uwe Enders ist seit 1999 im Bezirksklinikum Ansbach tätig. Im Jahr 2012 wurde der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie stellvertretender Chefarzt.

Bezirkskliniken Mittelfranken für Internetauftritt prämiert

Ansbach, 06.05.2015 – Bei einem bundesweiten Wettbewerb wurden die Bezirkskliniken Mittelfranken für ihren Internetauftritt mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Insgesamt 34 Kliniken kämpften bei der Online-Abstimmung um einen Platz auf dem Siegertreppchen, mit mehr als 500 Stimmen bekamen die Bezirkskliniken Mittelfranken 25 Prozent aller abgegebenen Stimmen und mussten sich nur der Schmerzklinik Kiel geschlagen geben. Damit liegen die Bezirkskliniken Mittelfranken auch weit vor anderen regionalen Kliniken, wie beispielsweise der Schön-Klinik (Platz 8) und dem Diakoniewerk Martha-Maria (Platz 23).

Nach einer inhaltlichen und grafischen Neugestaltung im letzten Jahr zeichnet sich die Homepage nun durch großflächige Bilder, aktuelle Nachrichten und eine übersichtliche Navigation aus. Egal ob Depression, Essstörungen oder Parkinson – Patienten können direkt von der Startseite aus zielgerichtete Behandlungsangebote für Ihre jeweilige Diagnose suchen. Sie erfahren, woran man die Erkrankungen erkennt, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und was Patienten und Angehörige konkret tun können.

Die Abstimmung zum Wettbewerb erfolgte größtenteils über Facebook, wo auch die Bezirkskliniken Mittelfranken bereits seit einiger Zeit eine eigene Facebook-Seite haben. Der Wettbewerb zeigt, dass es durch die Aktivität in den sozialen Medien gelingt, Online-Trends schnell zu erkennen und verschiedene Zielgruppen auf unser Unternehmen aufmerksam zu machen. 

Vortrag im Bezirksklinikum Ansbach

Ansbach, 6. Mai 2015 – Am Mittwoch, den 13. Mai 2015 findet in der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach um 14.00 Uhr ein Vortrag zum Thema „Sicher mobil im Alter“ statt. Polizeihauptmeister Achim Lindner von der Polizeiinspektion Ansbach informiert dabei über Verkehrssicherheit für Senioren und geht auch individuell auf Fragen des anwesenden Publikums ein. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine telefonische Anmeldung unter 0981 4653-1601 gebeten.

Buntes Programm für die ganze Familie

Engelthal, 30.04.2015 – Am Muttertag, 10. Mai 2015, laden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frankenalb-Klinik in Engelthal ganz herzlich zu ihrem traditionellen Gartenfest ein.

Zwischen 13.00 und 17.00 Uhr gibt es auf dem Klinikgelände ein buntes Programm für die ganze Familie. Besucherinnen und Besucher können in der Sporthalle Tischtennis, Badminton oder Basketball spielen. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg und eine Wurfbude zum Austoben. Ab 14:30 Uhr können Interessierte an einer Klinikführung teilnehmen.

Die Besucher haben außerdem die Möglichkeit, in der Klinikgärtnerei Balkon- und Gartenpflanzen einzukaufen. Mütter erhalten kostenlos einen kleinen Blumengruß. Für die musikalische Umrahmung des Gartenfestes sorgt MC PfeffsSteah & Co von der Stadtmusik Hersbruck. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Infonachmittag für Interessierte

Erlangen, 30.04.2015 – Was tun nach der Schule? Direkt ein Studium oder eine Ausbildung beginnen, erstmal ins Ausland oder vielleicht doch was Soziales? Rund 40.000 junge Menschen nehmen derzeit an einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) teil und nutzen die soziale Tätigkeit auch als ersten Einstieg ins Berufsleben.
Im Klinikum am Europakanal in Erlangen können junge Leute ein soziales Jahr oder ein Bundesfreiwilligendienst absolvieren – die nötigen Infos hierzu gibt’s beim Infotag am Freitag, 8. Mai 2015, von 15:00-18:00 Uhr.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums am Europakanal informieren gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und dem Internationalen Bund über den Ablauf eines Freiwilligendienstes im Klinikum. Ehemalige FSJ-ler berichten von ihren Erfahrungen und Interessierte lernen in kurzen Vorträgen die Klinik-Bereiche kennen, in denen ein FSJ oder BFD absolviert werden kann.

Alle Interessierten sowie Eltern und Freunde sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Vortrag bei der Angehörigengruppe psychisch Erkrankter

Ansbach, 27.04.2015– Am Dienstag, 5. Mai 2015, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Die Sozialpädagogen Simone Stange und Helmut Popp-Stahl vom Domiziel Ansbach informieren über ambulante Hilfen für junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen, die ihre Einrichtung bietet. Anschließend stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Heitere und ernste Lieder zum Thema Blumen

Ansbach, 17.04.2015 – Am Donnerstag, 23. April 2015, findet um 19.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein Liederabend mit der Sopranistin Julia Küsswetter und dem Pianisten Georg Schütz statt. Unter dem Motto „musica floralis“ präsentieren die beiden Künstler heitere und ernste Lieder zum Thema Blumen, unter anderem von Georg Friedrich Händel, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Edvard Grieg, Richard Strauß und Benjamin Britten. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Die Sopranistin Julia Küsswetter studierte Gesang in Berlin, Graz und München. Im Anschluss daran wurde sie an die Oper Chemnitz engagiert. Gastengagements führten sie an die Hamburgische Staatsoper, in die USA und nach Fernost. Sie ist Finalistin und Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe und arbeitet als Solistin unter anderem mit den Münchener Philharmonikern, den Münchener Symphonikern und dem Rundfunkorchester Prag. Seit 2013 ist sie außerdem Dozentin für das Fach Gesang an der Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl.

Der Pianist Georg Schütz studierte in Nürnberg, München und Würzburg und gewann zahlreiche Preise und Stipendien. In verschiedenen Meisterkursen ergänzte er seine pianistischen Studien. Im Anschluss an seine Studienzeit begann er eine umfangreiche Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker auf nationaler und internationaler Ebene, unter anderem beim Schuhmann-Festival in Düsseldorf und beim Max-Reger-Symposium in Paris. Seit 1984 ist er Dozent an der Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl.

Vernissage und Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 16.04.2015 – Am Mittwoch, den 22. April 2015 lädt die evangelische Seelsorgerin Ulrike Rehm-Kuhn um 14.30 Uhr Interessierte zu einer Vernissage in die Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein. Unter dem Motto „Lichtblicke: Wenn die Sonne wieder scheint“ werden Acrylgemälde von Karin Abs aus Ansbach gezeigt.

Die Ausstellung ist bis zum 31. Juli 2015 täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zu besichtigen.

Spezielle Behandlungsmöglichkeiten im Klinikum am Europakanal in Erlangen

Am 11. April findet jährlich der Welt-Parkinson-Tag statt, am Geburtstag des Arztes und Apothekers James Parkinson, der die Erkrankung im Jahr 1817 erstmals beschrieb. In Deutschland leiden rund 300.000 Menschen an der Nervenkrankheit,  weltweit sind es etwa zwei Millionen - darunter auch prominente Deutsche, wie beispielsweise der Schauspieler Ottfried Fischer.

Parkinson ist eine chronische Erkrankung des Nervensystems und auch als „Schüttellähmung“ bekannt. „Die Nervenkrankheit erkennt man zunächst meist an der Bewegungsstörung“, erklärt der Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation im Klinikum am Europakanal Erlangen, Dr. Detlef Kohl. „Die Schritte werden kürzer, die Bewegungen verlangsamen sich zunehmend, typisch ist auch eine Neigung zum Stürzen“, so der Chefarzt. Charakteristisch seien außerdem zitternde Hände und Sprechstörungen.

„Parkinson ist nicht heilbar, mit medizinischer Hilfe können die Betroffenen ihren Krankheitsverlauf jedoch sehr positiv beeinflussen“, sagt Dr. Detlef Kohl. Im Klinikum am Europakanal können Betroffene deshalb an einer speziellen Komplexbehandlung teilnehmen. Nach einer ausführlichen Diagnostik erhalten die Patienten einen individuellen Therapieplan und sollen beispielsweise mithilfe von Krankengymnastik und Logopädie ihre Alltagsfähigkeiten verbessern. „Ziel ist es, einen weitestgehend aktiven Alltag zu ermöglichen“, erläutert Chefarzt Dr. Kohl. Auch die psychische Bewältigung der Krankheit spiele eine große Rolle. „Wichtig ist es dabei, offen mit den Einschränkungen umzugehen und trotz Krankheitsfolgen weiterhin am sozialen Leben teilzuhaben“.

Weitere Informationen zur Parkinson-Komplex-Behandlung im Klinikum am Europakanal Erlangen finden Sie hier oder telefonisch unter Tel: 09131 753- 3753.

Am Samstag, 25. April 2015, veranstaltet das Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation von 13.00 bis 16.30 Uhr einen „Fachtag Neurologische Rehabilitation“. Interessierte können sich dort in Kurzvorträgen und an Infoständen über das Behandlungsangebot der Klinik informieren. Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter Veranstaltungen oder unter der Telefonnummer: 09131 753-2411.

 

Teil des Erlöses kommt Therapiemaßnahmen zugute

Ansbach, 02.04.2015 – Am Samstag, den 11.04.2015, findet zwischen 12.00 und 13.00 Uhr im Bezirksklinikum Ansbach ein Fahrradbasar statt. Beschäftigte der Bezirkskliniken, des Bezirks Mittelfranken, des Klinikums Ansbach sowie deren Angehörige und Freunde verkaufen dort gebrauchte Fahrräder. Interessierte Käufer sind herzlich in den Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Str. 38, eingeladen.

Zu verkaufende Fahrräder können zwischen 11.00 und 12.00 Uhr vorbeigebracht werden, der Verkauf findet von 12.00 bis 13.00 Uhr statt. Gewerbliche Händler sind nicht zugelassen!

Zwischen 13.00 und 13.30 Uhr können die übrig gebliebene Fahrräder wieder abgeholt werden. Der Erlös der verkauften Fahrräder wird zu 90 Prozent an die ehemaligen Fahrradeigentümer ausbezahlt. Die restlichen zehn Prozent gehen an das Bezirksklinikum Ansbach. Mit diesem Geld sollen therapeutische Maßnahmen unterstützt werden.

Vortrag bei der Angehörigengruppe psychisch Erkrankter

Ansbach, 02.04.2015– Am Dienstag, 14. April 2015, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Der Diplom-Psychologe Matthias Kaller leitet die Erziehungsberatungsstelle des Landkreises und der Stadt Ansbach. In seinem Vortrag stellt er das Beratungsangebot seiner Abteilung vor und informiert über die besondere Situation von Kindern mit psychisch erkrankten Angehörigen.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben. Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Boys' Day im Klinikum am Europakanal Erlangen

Erlangen, 23.03.2015 – Am Donnerstag, 23. April 2015 findet der diesjährige Boys’ Day statt. Auch in diesem Jahr wird das Klinikum am Europakanal Erlangen daran teilnehmen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege und der Krankenpflegeschule laden Schüler ab 15 Jahren ein, den Pflegeberuf näher kennenzulernen. Die Jungen lernen die Einrichtung kennen, erhalten Einblicke in die Tätigkeitsgebiete und Weiterentwicklungsmöglichkeiten von Gesundheits- und Krankenpflegern und können sich außerdem mit Auszubildenden und Lehrkräften über die Ausbildung austauschen. Auf dem Programm steht außerdem ein gemeinsames Mittagessen.

Es fehlen Männer
Der Beruf Gesundheits- und Krankenpflege wird meist von Frauen gewählt. So sind im Klinikum am Europakanal Erlangen von 68 Auszubildenden nur elf männlich. „Mit der Teilnahme am Boys’ Day wollen wir Jungen den Pflegeberuf näherbringen“, erklärt Walter Welzenbach, Leiter der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum am Europakanal Erlangen.

Der Boys’ Day im Klinikum am Europakanal Erlangen beginnt um 9.00 Uhr und endet gegen 14.30 Uhr. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen.

Boys' Day am Bezirksklinikum Ansbach

Ansbach, 23.03.2015 – Am Donnerstag, 23. April 2015, findet der diesjährige Boys’ Day statt. Auch in diesem Jahr wird das Bezirksklinikum Ansbach daran teilnehmen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege und der Krankenpflegeschule laden Schüler ab 14 Jahren ein, den Pflegeberuf näher kennenzulernen. Die Jungen besuchen die Drogenentzugsstation sowie die Klinik für Geriatrische Rehabilitation. So können sie hautnah erleben, wie Pflege sowohl für seelisch als auch körperlich Erkrankte funktioniert. Auf dem Programm stehen außerdem Informationen über die Einrichtung, praktische Übungen sowie ein Austausch mit Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege.

Es fehlen Männer
Der Beruf Gesundheits- und Krankenpflege wird meist von Frauen gewählt. So sind im Bezirksklinikum Ansbach von 77 Auszubildenden nur 15 männlich. „Mit der Teilnahme am Boys’ Day wollen wir Jungen den Pflegeberuf näherbringen“, erklärt Andreas Dummert, Leiter der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach, und Pflegedienstleiterin Christine Hey ergänzt: „Je nach gesundheitlichen Beschwerden kann es für die Betroffenen leichter sein, eine pflegerische Bezugsperson des gleichen Geschlechts ins Vertrauen zu ziehen und sich überhaupt auf die Pflege oder ein Gespräch einzulassen. Da wir auch viele männliche Patienten behandeln, ist es uns wichtig, auch entsprechend männliche Gesundheits- und Krankenpfleger einzusetzen.“

Der Boys’ Day am Bezirksklinikum Ansbach beginnt um 8.30 Uhr und endet gegen 13.00 Uhr. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen. Es sind noch wenige Plätze frei.

Vortrag bei der Angehörigengruppe psychisch Erkrankter

Ansbach, 02.04.2015– Am Dienstag, 14. April 2015, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Der Diplom-Psychologe Matthias Kaller leitet die Erziehungsberatungsstelle des Landkreises und der Stadt Ansbach. In seinem Vortrag stellt er das Beratungsangebot seiner Abteilung vor und informiert über die besondere Situation von Kindern mit psychisch erkrankten Angehörigen.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Reisen mit psychischen Erkrankungen - wie bleibe ich auf Reisen gesund?

Ansbach, 20.02.2015– Am Dienstag, 3. März 2015, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Dr. Hans-Jürgen Schulz, Stationsarzt am Bezirksklinikum Ansbach und Reisemediziner, spricht über das Thema „Reisen und Urlaub mit psychischen Erkrankungen – Wie bleibe ich auf Reisen gesund?“. Im Anschluss an den Vortrag geht der Referent auch gerne auf Fragen ein.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Chefarzt Dr. Andreas Ahnert spricht über die Erkrankung der Seele

Depression ist inzwischen eine Volkskrankheit – rund vier Millionen Menschen leiden in Deutschland aktuell an der schwerwiegenden psychischen Erkrankung. Öffentlich diskutiert wird das Thema jedoch meist nur dann, wenn die Krankheit bekannte Menschen trifft, wie beispielsweise den ehemaligen Nationaltorwart Robert Enke.

Denn Betroffene scheuen sich häufig der Familie, Freunden oder Kollegen davon zu erzählen, „das hängt meist mit dem Gefühl der eigenen Wertlosigkeit zusammen“, erklärt Dr. Andreas Ahnert, Chefarzt der Psychiatrischen Klinik im Klinikum am Europakanal in Erlangen. „Sozialer Rückzug und Antriebslosigkeit erschweren dann oft die Behandlung“, fügt Dr. Ahnert hinzu. Häufig würden auch nur die körperlichen Symptome, wie beispielsweise chronische Schmerzen oder Schlafstörungen, behandelt und die Depression als eigentliche Ursache gar nicht erkannt.

Welche verschiedenen Arten der Depression es gibt und wie diese behandelt werden können, erklärt Chefarzt Dr. Andreas Ahnert vom Klinikum am Europakanal Erlangen bei einem öffentlichen Vortrag am Mittwoch, 25. Februar 2015, mit anschließender Fragerunde von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe der Bezirkskliniken Mittelfranken zum Thema „Seelische Gesundheit“. Die Mediziner erläutern psychische Erkrankungen auf allgemein verständliche Weise und beantworten die Fragen aus dem Publikum.

Mitarbeiter des Klinikums am Europakanal nehmen am Gesundheitstag teil

Erlangen, 09.02.2015 – Tagtäglich setzen sich die Mitarbeiter des Klinikums am Europakanal für die Patienten ein – oft bleibt dabei aber die eigene Gesundheit auf der Strecke. Die Bezirkskliniken Mittelfranken haben deshalb heute gemeinsam mit dem Turnverein 1848 Erlangen e.V. (TVE) und der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) einen Gesundheitstag für die rund 1200 Mitarbeiter organisiert.

Die Mitarbeiter konnten Sportangebote wie Boxen, Aerobic oder Zumba ausprobieren und sich auch zu speziellen Kursen wie Qigong oder Shiatsu anmelden. Wie man sich im Alter fühlt, konnten die Interessierten anhand eines Altersanzugs am eigenen Körper erfahren. Die Küche der Bezirkskliniken informierte außerdem über gesunde Zwischenmahlzeiten.

„Wir wollen unseren Mitarbeitern nicht vorschreiben, wie sie zu leben haben aber wir sehen es als wichtige Aufgabe des Unternehmens - gerade in einem Klinikbetrieb - nicht nur die Gesundheit der Patienten sondern auch die der eigenen Mitarbeiter im Blick zu haben“, sagte Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, bei der offiziellen Eröffnung.

Einladung zur Vernissage im Bezirksklinikum Ansbach

Ansbach, 29.01.2015 - Am Sonntag, dem 1. Februar 2015, lädt die evangelische Seelsorgerin des Bezirksklinikums Ansbach, Pfarrerin Ulrike Rehm-Kuhn, im Anschluss an den katholischen Gottesdienst um 11.15 Uhr zu einer Vernissage in die Klinikkirche ein. Gezeigt werden Kunstwerke von Magnus Zawodsky aus Nürnberg, der Holzkreuze mit vielfältigen Symbolen unserer Zeit kombiniert, immer unter der Fragestellung „Was bedeutet der christliche Glaube für mich“.

Die Ausstellung ist bis einschließlich 18. Februar 2015 täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zu besichtigen. Pfarrerin Ulrike Rehm-Kuhn steht dabei für Fragen zur Verfügung.

Erster Mitarbeiter-Gesundheitstag im Bezirksklinikum Ansbach

„Viele Kliniken bieten Gesundheits-Check-ups für andere an – wir haben beschlossen, bei uns selbst anzufangen und veranstalten deswegen heute einen Mitarbeiter-Gesundheitstag.“ Mit diesen Worten eröffnete Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, am 21. Januar den ersten Gesundheitstag im Bezirksklinikum Ansbach. Dass das Unternehmen noch mehr für die Gesunderhaltung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten muss, belegte Helmut Nawratil auch durch Zahlen. So liege die durchschnittliche Krankheitsquote bei bayerischen Krankenhäusern bei 5 Prozent, in den Bezirkskliniken betrage sie sogar 5,8 Prozent. Das ergab eine Studie, die die AOK unter den bei der AOK versicherten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksklinikums Ansbach durchgeführt hat. Denn Tag für Tag setzen sich die Beschäftigten für ihre Patienten ein, oft ohne dabei auf die eigene Gesundheit Rücksicht zu nehmen. Darüber hinaus äußerten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einer im März vergangenen Jahres durchgeführten Mitarbeiterbefragung den Wunsch, dass die Bezirkskliniken Mittelfranken noch mehr für die Gesunderhaltung ihrer Beschäftigten tun. Der Gesundheitstag ist somit die Auftaktveranstaltung für die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements im Unternehmen. Partner der Veranstaltung waren die AOK Bayern und die Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf.

Das Angebot, das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens für ihre Kollegen zusammengestellt haben, war vielfältig. An Informationsständen konnten sich Interessierte unter anderem über die Auswirkungen von Alkohol informieren, mehr über die Anwendung von Wickeln und ätherischen Ölen erfahren, an einem Gedächtnistest teilnehmen oder einen Alterssimulationsanzug testen. In der Sporthalle gab es Schnupperangebote für zum Beispiel Rückenworkout, Wirbelsäulengymnastik oder Kickbox-Fitness. Außerdem konnten die Teilnehmer eine Entspannungsmassage buchen oder Vorträge zu den Themen Burnout, Freude an der Arbeit oder Resilienz besuchen. Die AOK Bayern bot einen Rücken-Check an und gab wertvolle Tipps zur Stärkung der Rückengesundheit und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachzentrums Streuobst Triesdorf informierten über die ernährungsphysiologischen Eigenschaften von Äpfeln, die sie auch großzügig an die Besucher verteilten.

Ein Gewinnspiel, bei dem unter den Teilnehmern 15 Tageskarten für das Freizeitbad Aquella in Ansbach verlost wurde, rundete den Tag ab. Anfang Februar findet der Gesundheitstag auch am Standort Erlangen statt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frankenalb-Klinik Engelthal sowie der Tageskliniken Fürth, Neustadt / Aisch und Weißenburg sind zur Teilnahme an den Gesundheitstagen in Ansbach und Erlangen eingeladen.

Bigband sammelte für das Bündnis gegen Depression

Engelthal, 26.01.2015 – 1600 Euro konnte die Bigband der Musikfreunde Lauf im Rahmen eines weihnachtlichen Benefizkonzerts sammeln. Die Musiker hatten zur Spende für das Bündnis gegen Depression im Nürnberger Land aufgerufen. Nun haben die Initiatoren des Konzerts, Andrea Meyer-Albert, Dr. Stefan Albert und Wolfgang Hutterer von den Musikfreunden, die Spende an den Vorsitzenden des Bündnisses gegen Depression im Nürnberger Land Ernst Höfler, Oberarzt an der Frankenalb-Klinik Engelthal, überreicht.

Die Spende wird für das Jahresprojekt „Depression und Sucht“, das mit einem Sozialforum im Herbst und weiteren Veranstaltungen begleitet wird, genutzt. Außerdem soll mit dem Geld das ebenfalls für 2015 geplante Projekt „Singen macht Spaß“ als Angebot des Bündnisses für Menschen mit Depressionen und für alle, die Freude am Singen haben, ermöglicht werden.

Damit werden die Ziele des Bündnisses, Laien und professionelle Helfer besser über Depressionen zu informieren und damit eine frühere Erkennung sowie das Stigma psychischer Erkrankung zu mindern, unterstützt.

Das Bündnis gegen Depression Nürnberger Land ist per Mail über buendnis‎@‎bezirkskliniken-mfr.de oder telefonisch unter 09158 926-2234 erreichbar.

Angehörigengruppe psychisch Erkrankter trifft sich

Ansbach, 23.01.2015– Am Dienstag, 3. Februar 2015, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Wolfram Winzenburg, Burnout Coach sowie Schmerz- und Physiotherapeut aus Herrieden wird über das Thema Burnout sprechen. Im Anschluss an den Vortrag geht der Referent auch gerne auf Fragen ein.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Rezitation mit Klavierbegleitung

Ansbach, 19.01.2015 – Am Samstag, 24. Januar 2015, findet um 19.30 Uhr im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach ein Benefizkonzert zugunsten der Stiftung der Angehörigen psychisch Kranker statt. Reinhard Wunderlich rezitiert Erich Kästners Gedichtzyklus „Die dreizehn Monate“ und wird dabei am Flügel von Johannes Wittmann begleitet. Er spielt Mazurkas von Frédéric Chopin und drei Melodramen von Franz Liszt und Franz Schubert. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch. Der Eintritt ist frei, um Spenden zugunsten der Stiftung wird gebeten.

Über die Stiftung
Die Aufgaben der Stiftung der Angehörigen psychisch Kranker im Sinne der Satzung sind die Unterstützung seelisch Kranker und ihrer Angehörigen, zum Beispiel durch Hilfen zum Lebensunterhalt sowie die Förderung von Selbsthilfegruppen für Erkrankte und deren Angehörige. Die Stiftung kann unter anderem Zuschüsse gewähren für die Anschaffung und Sicherung einer eigenen Wohnung, für die Beschaffung von Einrichtungsgegenständen, für die Übernahme einiger Jahresbeiträge für die Versicherung zum Erhalt des Rentenanspruchs sowie für Beihilfen für Kuren bzw. Erholungsaufenthalte von Angehörigen. Weitere Informationen unter www.apk-nuernberg.de.

Pianist und Rezitator
Dr. med. Johannes Wittmann wurde 1985 in Bamberg geboren. Ab seinem achten Lebensjahr erhielt er Klavierunterricht unter anderem bei Prof. Gabriel Rosenberg in Nürnberg. Nach dem Abitur studierte er Medizin an der Universität Erlangen und schloss 2011 mit dem Staatsexamen ab. Preise erhielt er u. a. beim Steinway-Klavierwettbewerb, beim Ingolstädter Klavierwettbewerb, beim Internationalen Johann-Baptist-Cramer-Wettbewerb, beim Internationalen Schnittke-Wettbewerb und beim Münchner Klavierpodium. Er ist Kulturpreisträger der Stadt Görlitz.

Prof. Dr. Dr. Reinhard Wunderlich leitet die Abteilung Evangelische Theologie/Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Die Firma Bristol aus Dombühl spendet für psychisch kranke Kinder

Ansbach, 16.01.2015 – Die Kinder der Station 20K der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach können sich bald über ein neues Gokart freuen: Die Firma Bristol Tool & Gauge International GmbH aus Dombühl verzichtete auf die zu Weihnachten üblichen Geschenke für Geschäftspartner und spendete davon 500 Euro an den Förderverein Spielräume e.V., der die Kinder- und Jugendpsychiatrie unterstützt. Magnus Planner, Geschäftsführer von Bristol, übergab heute den Scheck an Chefarzt Dr. Andreas Meyer und die kommissarische stellvertretende Stationsleiterin Daniela Billmeyer. Nun kann Ersatz für das stark beanspruchte alte Fahrzeug beschafft werden.

Über Spielräume e.V.
Der Verein Spielräume e.V. hat das Ziel, psychisch auffälligen Kindern und Jugendlichen zu helfen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Alle Spenden werden ausschließlich zur Unterstützung der Kinder und Jugendlichen und ihrer Familien eingesetzt. Der Verein will Spielräume schaffen zur Förderung, Therapie und Integration psychisch auffälliger Kinder und Jugendlicher sowie ihrer Familien.

Bezirkskliniken Mittelfranken und ANregiomed bauen ihre Zusammenarbeit aus

Gemeinsame Pressemeldung der Bezirkskliniken Mittelfranken und ANregiomed

Heute haben die Verwaltungsräte der Bezirkskliniken Mittelfranken und von ANregiomed einer detaillierten Vereinbarung der Vorstände zugestimmt. Die Verwaltungsratsvorsitzenden Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Bezirkstagspräsident Richard Bartsch haben in den letzten Wochen zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die jetzt be-schlossene Vereinbarung ausgearbeitet. Demnach soll die Neurologie mit Akutneurologie und Schmerztherapie zum 1. April 2015 von den Bezirkskliniken Mittelfranken an ANregiomed übergehen. Gleichzeitig soll ein Zentrum für Altersmedizin in der Trägerschaft der Bezirkskliniken Mittelfranken in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen beiden Klinikunternehmen aufgebaut werden.

„Ich begrüße die erzielte Einigung als einen guten Weg für die Zukunft der Versorgung in Westmittelfranken“, so der Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken Helmut Nawratil. ANregiomed-Vorstand Dr. Andreas Goepfert freut sich über die nun getroffene Regelung, „mit der wir gemeinsam eine hervorragende Lösung für die Zukunft der neurologischen und schmerztherapeutischen Versorgung der Menschen in unserer Region gefunden haben“.

Bereits in den vergangenen Jahren, zuletzt mit der „Kooperationsvereinbarung zur neurologischen Versorgung in der Stadt und im Landkreis Ansbach“ vom 15. April 2011, haben die beiden Klinikunternehmen eine optimierte neurologische Versorgung in Westmittelfranken angestrebt. Zu diesem Zweck wurde zunächst eine Schlaganfalleinheit am Klinikum Ansbach errichtet, für die das Personal von den Bezirkskliniken Mittelfranken überlassen wird; ferner wurde die Abteilung Akutneurologie des Bezirksklinikums Ansbach in neue angemietete Räumlichkeiten am Klinikum Ansbach ausgelagert. Mit der aktuellen Vereinbarung wird nun der Übergang der Trägerschaft der neurologischen Abteilungen des Bezirksklinikums Ansbach auf ANregiomed sowie die Errichtung eines „Ansbacher Zentrums für Altersmedizin“ angegangen.

Erfolgreiche Spendenaktion der Bezirkskliniken Mittelfranken

Erlangen, 15.12.2014 – Insgesamt 7.950 Euro haben die Bezirkskliniken Mittelfranken bei ihren Geschäftspartnern für die Erlanger Beck Kinderfonds Stiftung gesammelt und diesen Betrag auf die stolze Spendensumme von 10.000 Euro erhöht. „Mit dieser Spendensammelaktion wollen wir besonders den Jüngsten in unserer Gesellschaft helfen und gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern die vorbildliche Arbeit der Beck Kinderfons Stiftung unterstützen.“, sagte Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Am vergangenen Samstag hat er im Rahmen der Erlanger Waldweihnacht die gesammelten Spenden symbolisch an Petra Beck, Vorstand der Beck Kinderfonds Stiftung, übergaben. Die Beck Kinderfonds Stiftung unterstützt benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Region.

Folgende Firmen haben die Spendensammelaktion der Bezirkskliniken Mittelfranken unterstützt:

  • Kupfer & Sohn, Nürnberg
  • Carl-Korth-Institut, Erlangen
  • eptima GmbH, Kleinmachnow
  • Ullmer GmbH + Co. KG, Bad Neustadt a.d. Saale
  • Labor Dr. Gärtner & Kollegen, Ravensburg
  • Breitenbach Software, Tiefenbach
  • NextHealth GmbH, Berlin
  • Autohaus Josef Pickel, GmbH & Co. KG, Erlangen
  • TMC Warzinek, Gauting
  • Unternehmensgruppe Dr. Loew, Wernberg-Köblitz
  • Pauly GmbH, Leingarten
  • Neuberger Gebäudeautomation GmbH, Rothenburg
  • Erhard Goebel GmbH, Erlangen
  • Gütersloher Organisationsberatung GmbH, Gütersloh
  • Neumann und Neumann Software und Beratungs GmbH, Steingaden
  • Konrad Böhnlein GmbH & Co. KG, Bamberg
  • IKS Network, Bamberg
  • eger + eger Personalmanagement GmbH, Ansbach
  • T+E Humuswerk, Bechhofen
  • Loy & Hutz AG, Freiburg
  • Henrichsen AG, Straubing
Vortrag in der Wärmestube Ansbach

Ansbach, 11.12.2014 – Am Mittwoch, 17. Dezember 2014, findet um 16.00 Uhr in der Wärmestube Ansbach, Karolinenstraße 29 bei Plätzchen und Tee eine Informationsveranstaltung für Betroffene, Angehörige und Betreuende zum Behandlungsangebot der Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach statt.

Die Präventionsambulanz soll an Schizophrenie erkrankte Menschen, die zu Gewalttaten neigen, davor bewahren, eine Straftat zu begehen. Nach einer ausführlichen Diagnose, bietet das Team der Präventionsambulanz in Ergänzung zur Behandlung bei einem niedergelassenen Arzt oder Psychologen therapeutische und sozialpsychiatrische Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem regelmäßige Hausbesuche, individuelle Gespräche mit einem Bezugsmitarbeiter und Gruppentherapien.

Weitere Informationen zum Angebot der Präventionsambulanz gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de oder unter www.stopp-die-gewalt-in-dir.de.

Trialog für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer

Erlangen, 04.12.2014 – Am Donnerstag, dem 11. Dezember 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Die Verantwortung der Angehörigen und der ‚Profis’“.

Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Studierende und Lehrkräfte der Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl musizieren

Ansbach, 03.12.2014 – Am Donnerstag, 11. Dezember 2014, findet um 19.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein Adventskonzert mit Studierenden und Lehrkräften der Berufsfachschule für Musik Dinkelsbühl statt. Die Sopranistin Julia Küsswetter, der Organist Georg Schütz und der Chor der Berufsfachschule für Musik unter der Leitung von Uwe Münch führen unter anderem Werke von Georg Friedrich Händel und Felix Mendelssohn Bartholdy auf. Der Eintritt ist frei.

Zur besonderen Atmosphäre während des Konzerts in der Kirche des Bezirksklinikums trägt auch die fränkische Handwerkerkrippe bei, die noch bis einschließlich 11. Januar 2015 täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr zu besichtigen ist.

Der Verwaltungsrat verabschiedet den Wirtschaftsplan 2015 für die Bezirkskliniken Mittelfranken

Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken hat unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch den Wirtschaftsplan 2015 für die Bezirkskliniken Mittelfranken verabschiedet. Das besondere an dem von Vorstand Helmut Nawratil vorgelegten Plan ist: Das erste Mal seit dem wirtschaftlichen Einbruch in 2011 planen die Kliniken wieder ein positives Ergebnis. Bei einem Umsatz von 175 Millionen Euro ist für 2015 ein positives Jahresergebnis von 2,5 Millionen Euro vorgesehen.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken sind mit ihren Kliniken, Heimen und Ambulanzen an acht Standorten in Mittelfranken vertreten. Rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind jährlich für etwa 50.000 Patientinnen und Patienten da.

Bezirkstagspräsident Bartsch dankte Vorstand Nawratil und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirkskliniken Mittelfranken, die mit ihrer Leistung bereits heute diese guten Aussichten für die Zukunft möglich gemacht haben.

Feierliche Eröffnung am 28. November

Ansbach, 21.11.2013 – Am Freitag, den 28. November 2014 findet um 16.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach die feierliche Eröffnung der Handwerkerkrippe statt. Nach der Begrüßung durch den Kaufmännischen Leiter des Bezirksklinikums Ansbach, Markus Calana, und einem Grußwort von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch stellt das Krippenteam Geschichte und Besonderheiten der fränkischen Handwerkerkrippe vor. Anschließend werden die Klinikseelsorger ein feierliches Innehalten an der Krippe abhalten. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von der Organistin Hildegard Zöller.

Bis einschließlich zum 11. Januar 2015 kann die Handwerkerkrippe täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr besichtigt werden. Führungen finden von 14.00 bis 16.00 Uhr statt – außer am Tag des Adventskonzerts, am 11. Dezember 2014.

Über die Handwerkerkrippe
„Bauet eine Krippe zum Lobe des Herrn, aber bauet sie nach eurer Heimat“ – dieser Spruch des Franz von Assisi inspirierte vor über 20 Jahren den Leiter der Berufsschule Rothenburg-Dinkelsbühl, Oberstudiendirektor Günther Heyn, dazu, mit Schülern und Lehrern für das Bezirksklinikum Ansbach eine Wendekrippe zu bauen. Seit dieser Zeit ist die Krippe zu einem ganzen Dorf angewachsen. Neben weihnachtlichen Szenen sind auf gut 50 Quadratmetern fränkische Miniaturgebäude, handgeschnitzte und fränkisch gekleidete Handwerkerfiguren, nachgestellte Alltagsszenen und ein üppig ausgestatteter Wochenmarkt zu bestaunen.

Geschichten, Informationen und Anekdoten rund um die Handwerkerkrippe gibt es in einem 2012 erschienenen Bildband. Das Buch kostet 16,90 Euro und ist im Buchhandel sowie an der Pforte des Bezirksklinikums Ansbach erhältlich.

Jahresabschlusstreffen mit Erfahrungsaustausch

Ansbach, 21.11.2014 – Am Dienstag, 2. Dezember 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Das Dezembertreffen ist zugleich die Jahresabschlussfeier und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu dem Thema „Leben mit psychisch Erkrankten“ auszutauschen und zu diskutieren.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Weihnachtsgeschenke und Mitmachaktionen für Groß und Klein

Engelthal, 20.11.2014 – Vorweihnachtliche Stimmung gibt es wieder auf dem Weihnachtsbasar der Frankenalb-Klinik Engelthal zu erleben und zwar am Sonntag, den 30. November 2014, von 13.00 bis 16.30 Uhr Auf dem Klinikgelände in der Reschenbergstraße 20 verkaufen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Weihnachtsgestecke, kunsthandwerkliche Geschenke und Leckereien. Für die kleinen Besucher kommt außerdem der Nikolaus zu Besuch. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet vom Posaunenchor Engelthal.

Weitere Programmpunkte sind der Besuch des Hersbrucker Christkinds um 14.00 Uhr und die Führung durch die Klinik um 15.00 Uhr.

Trialog für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer

Erlangen, 20.11.2014 – Am Donnerstag, dem 27. November 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Bei diesem Treffen können die Teilnehmer eigene Themen besprechen.

Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Ausblick nächster Termin:

  • 11. Dezember: Die Verantwortung der Angehörigen und der „Profis“
Gottesdienst am 23. November 2014 zum Gedenken an die Opfer der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach während der Zeit des Nationalsozialismus

Ansbach, 14.11.2014 – Am Totensonntag, den 23. November 2014 findet um 10.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach während der Zeit des Nationalsozialismus statt. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen.

In der Zeit zwischen 1939 und 1945 wurden in Deutschland Gräueltaten an psychisch kranken Menschen begangen, so auch in der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach. Über 2.000 Patienten, darunter auch Kinder, wurden in Tötungsanstalten deportiert oder starben an den Folgen unzureichender Ernährung. Schon seit einiger Zeit beschäftigt sich das Unternehmen mit der Rolle der früheren Heil- und Pflegeanstalt beim sogenannten Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten und dem Gedenken an die Opfer. Das Mahnmal für die Opfer bildet den zentralen Ort des Gedenkens am Bezirksklinikum Ansbach. Weitere Orte auf dem Klinikgelände, die an die Geschehnisse im Dritten Reich erinnern, sind unter anderem ein spezieller Ausstellungsraum des Psychiatriemuseums sowie eine Gedenktafel im Verwaltungsgebäude, die bereits im Jahr 1992 angebracht wurde.

Genau einen Monat und ein Tag vor Weihnachten lädt das Klinikum am Europakanal in Erlangen zu einem Adventsmarkt am Sonntag, den 23. November 2014, von 13:00 – 17:00 Uhr ein.

Im Festzelt am Klinikeingang wartet ein kreatives und weihnachtliches Angebot auf die Besucherinnen und Besucher. Mitarbeiter der Gärtnerei verkaufen weihnachtliche Gestecke und das Team der Ergotherapie bietet einen Einblick in die Arbeit und Gestaltung von Werkstücken. Neben einem Bücherflohmarkt können sich Besucher an Informationsständen über verschiedene Behandlungs- und Betreuungsangebote sowie die Aufgaben von Kirche und Seelsorge informieren.

Mitarbeiter der AWO-Kinderkrippe schminken die kleinen Besucher und für die Eltern öffnet die neue Kinderkrippe ihre Pforten. Mit einer Pferde-Kutschfahrt über das Gelände des Klinikums können die Besucher einen Eindruck von der parkähnlichen Anlage gewinnen. Die Küche sorgt mit Kaffee und hausgemachten Kuchen sowie Herzhaftem vom Grill für das leibliche Wohl. Die musikalische Begleitung übernehmen die „Regnitzer Saitenmusiker“.

Mehr Infos in unseren Veranstaltungen.

Vernissage und Ausstellung in der Frankenalb-Klinik Engelthal

Engelthal, 05.11.2014 – Am Freitag, den 14. November 2014 lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal um 19.00 Uhr zu einer Vernissage in die Reschenbergstraße 20 in Engelthal ein. Unter dem Motto "Meine bunte Welt" wird Acrylmalerei von Barbara Orlicz-Welcz ausgestellt.

Die in Chelm (Polen) geborene Barbara Orlicz-Welcz begann 2009 autodidaktisch mit Acrylmalerei. Die studierte Biologin kam im Jahr 1987 nach Deutschland und arbeitete dort kurz in verschiedenen Berufen, bevor sie eine Festanstellung als MTA in der Uni Erlangen bekam.

2011 erkrankte sie an einer Depression. In der Kunsttherapie der Frankenalb Klink fand sie die nötige Ruhe, sich der Malerei zu widmen.

Musikalisch begleitet wird die Vernissage von dem Klarinettenquartett "Holzherbei". Die Ausstellung ist bis zum 24. Januar 2015 täglich zwischen 9.00 und 20.00 Uhr im Eingangsbereich der Frankenalb-Klinik zu besichtigen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkaufen Gebrauchtes für einen guten Zweck

Ansbach, 31.10.2014 – Am Samstag, 8. und Sonntag, 9. November 2014 findet jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr ein Flohmarkt im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, statt.

Veranstaltet wird der Flohmarkt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksklinikums. Der Erlös aus dem Verkauf der zum großen Teil von Beschäftigten gespendeten Flohmarktartikel wird ausschließlich zur Unterstützung therapeutischer Maßnahmen für Patienten des Bezirksklinikums verwendet. Dazu zählen unter anderem die Durchführung von Veranstaltungen und Ausflügen für Patienten sowie die Anschaffung therapeutischer Materialien.

Krankheiten des höheren Lebensalters stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung

Ansbach, 28.10.2014 – Das diesjährige Ansbacher Geriatrieforum findet am Freitag, 14. November 2014 um 14.00 Uhr im Saal „Mittelfranken“ des Bezirksrathauses in Ansbach statt. Veranstaltet wird das Forum von dem Bezirksklinikum Ansbach und dem VdK Kreisverband Ansbach. Dr. Reiner Weisenseel, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach wird als Moderator durch die Veranstaltung führen.

Augenerkrankungen beeinträchtigen in erheblichem Maße die Lebensqualität im Alter. Deswegen informiert Dr. Axel Jaksche, Facharzt für Augenheilkunde in Ansbach, darüber, welche Augenerkrankungen es im Alter gibt und was man tun kann, um ein Leben lang gut sehen zu können.

Auch Alterszucker ist ein Thema, mit dem viele ältere Menschen zu tun haben. Wie er entsteht, wie er behandelt wird und was Betroffene dagegen tun können, darüber spricht Dr. Bruno Fleischmann, Oberarzt am Klinikum Ansbach.

Der Nachmittag schließt mit einem Vortrag von Dr. Gerhard Schanzer, Palliativmediziner und Oberarzt am Klinikum Ansbach. Er zeigt, welche palliativmedizinischen Versorgungsangebote es für chronisch und unheilbar Kranke im Landkreis Ansbach gibt – sowohl ambulant als auch stationär.

Darüber hinaus bietet das Forum die Möglichkeit für Ärzte und Fachkräfte im Bereich Pflege und Sozialarbeit sowie für Angehörige und Betroffene, sich untereinander auszutauschen und an den Informationsständen mit Experten ins Gespräch zu kommen.

Bis zum 7. November kann man sich noch für das Geriatrieforum anmelden: per Mail bei elisabeth.leindecker‎@‎bezirkskliniken-mfr.de oder per Fax unter 0981 4653-1605. Weitere Informationen und ein ausführliches Programm gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de.

Der VdK Kreisverband Ansbach stellt sich vor

Ansbach, 27.10.2014 – Am Dienstag, 4. November 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Markus Schubert, Geschäftsführer des VdK Kreisverbands Ansbach, stellt das Tätigkeitsfeld des VdK vor und informiert über Pflegestufen, Unterstützung im Sozialrechtsbereich sowie wichtige Versorgungsaspekte.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Mit leisen Elektrofahrzeugen vom Autohaus Breitschwert erweitern die Bezirkskliniken Mittelfranken ihren Fuhrpark. Die Stadtwerke Ansbach, die Erlanger Stadtwerke sowie die N-ERGIE AG unterstützen die Bezirkskliniken Mittelfranken mit jeweils fünf Ladestationen.

Ansbach, Erlangen, Engelthal, 24.10.2014 – Mit fünf neuen Elektroautos (E-Golfs) gehen die Bezirkskliniken Mittelfranken neue Wege im Bereich Klimaschutz. Die Fahrzeuge stehen den Mitarbeitern an den Standorten in Ansbach, Erlangen und Engelthal zur Verfügung und werden sowohl für die Strecken zwischen den Standorten als auch für Fahrten in Erlangen und Umgebung eingesetzt werden. „Der Green Hospital-Gedanke, bei dem es darum geht die Bedürfnisse von Patienten und Mitarbeitern mit den Belangen Natur und Umwelt zu vereinen, ist Teil unserer Unternehmensstrategie“, betont Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Die Elektroautos sind dabei ein Baustein, um unsere Ökobilanz zu verbessern. Betankt werden die Fahrzeuge mit Ökostrom.“ „Für unsere Kliniken, die sich alle in Parkanlagen mit viel Grün befinden, hat nach der Gesundheit unserer Patienten die Gesundheit der Natur einen besonderen Stellenwert, so dass der Einstieg in die Elektromobilität eine logische und innovative Konsequenz ist“, so Bezirkstagspräsident Richard Bartsch.

Getankt wird umweltfreundlicher Strom
Mit jeweils fünf Wandstationen zum Aufladen von Elektroautos unterstützen die kommunalen Energiedienstleister, die Stadtwerke Ansbach, die Erlanger Stadtwerke sowie die N-ERGIE Aktiengesellschaft aus Nürnberg die Bezirkskliniken an den Standorten Ansbach, Erlangen und Engelthal. Diese Energieversorger gehören zum des Ladeverbund Franken+, der in Summe 31 öffentliche Ladestationen in unserer Region betreibt.

„Wir möchten die umweltfreundliche Elektromobilität in Ansbach ausbauen und haben uns deshalb bereit erklärt, die Kosten für die Wandladestationen zu übernehmen“, erklärt Roland Moritzer, Geschäftsführer der Stadtwerke Ansbach. In diesem Zusammenhang weist er darauf hin, dass die neuen Elektroautos nicht nur emissionsfrei fahren, sondern zudem auch mit umweltfreundlichem Strom betankt werden. Dies gelte auch für die zwei Ladesäulen am Freizeitbad Aquella und am Montgelas-Platz, die öffentlich genutzt werden können. Auf dem Besucher-Parkplatz der Stadtwerke Ansbach wird zudem in Kürze eine weitere Ladestation errichtet. Die Stadtwerke selbst haben zwei Elektrofahrzeuge und ein E-Bike in ihrem Fahrzeugbestand.

Matthias Exner, Vorstand der Erlanger Stadtwerke AG, weist darauf hin, dass die neuen Elektroautos nicht nur emissionsfrei fahren, sondern zudem auch mit umweltfreundlichem Strom betankt werden. Dies gelte auch für die Ladesäulen am Erlanger Rathaus, die öffentlich genutzt werden können. Die Erlanger Stadtwerke haben fünf Elektrofahrzeuge und sechs E-Bikes in ihrem Fahrzeugbestand.

Die N-ERGIE engagiert sich seit 2008 im Bereich der Elektromobilität. Neben einer bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet von Nürnberg testet das Unternehmen innovative Ladesäulen und Fahrzeuge in ihrem Fuhrpark.

Ebenso wurden die Bezirkskliniken mit zwei weiteren Ladestationen vom Autohaus Breitschwert unterstützt. „Mit der Markteinführung des ersten Elektrofahrzeuges haben wir unsere Standorte in der Nürnberger Straße und Bandelstraße mit den Wallboxen ausgerüstet“ erklärte Klaus-Dieter Breitschwert. Auch hat das Autohaus Breitschwert seine Produktpalette um E-Bikes erweitert, die einerseits zum Verkauf oder Verleih stehen oder während des Werkstattbesuches kostenlos genutzt werden können.

Chefarzt Dr. Scholl spricht über die Erkrankung der Seele

Die Tage werden kürzer, das Sonnenlicht weniger – in der dunklen Jahreszeit entwickeln viele Menschen einen „Winter-Blues“. Sie fühlen sich traurig, müde und antriebslos. Manchmal führt diese Traurigkeit sogar in eine Depression. „Doch nicht nur die Jahreszeit kann ein Auslöser sein – es gibt viele andere Auslöser, wie zum Beispiel Ängste, Krankheiten oder Lebensveränderungen“, erklärt Dr. Hans-Peter Scholl, Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach.

Was bei einigen Menschen nur zu einer kurzzeitig gedrückten Stimmung führt, kann sich bei anderen zu einer schweren Erkrankung entwickeln. Alleine in Deutschland leiden aktuell rund vier Millionen Menschen an einer Depression. „Den Betroffenen fehlt die Freude am Leben“, sagt Dr. Hans-Peter Scholl und das belaste zumeist nicht nur die Patienten selbst, sondern vor allem auch die Beziehungen zu Angehörigen und Freunden. Die Symptome der Depression sind dabei aber nicht bei jedem Menschen gleich.

„So unterschiedlich die Auslöser einer Depression sein können – so unterschiedlich sind auch die Erscheinungsformen“, erklärt Dr. Scholl. Bei jungen Menschen äußere sich die Krankheit anders als bei älteren Menschen, bei Frauen anders als bei Männern.

Welche verschiedenen Arten der Depression es gibt und wie diese behandelt werden können, erklärt Chefarzt Dr. Hans-Peter Scholl vom Bezirksklinikum Ansbach, bei einem Vortrag am Dienstag, 28. Oktober 2014, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, 17:30 bis 19:00 Uhr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Trialog für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer

Erlangen, 23.10.2014 – Am Donnerstag, dem 30. Oktober 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Der 'informierte und selbstbestimmte Patient' – Ist er erwünscht?“.

Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Ausblick nächste Termine:

  • 27. November: Offener Trialog (ohne festgelegtes Thema)
  • 11. Dezember: Die Verantwortung der Angehörigen und der „Profis“
Klinikum am Europakanal bei den Erlanger Seniorentagen

Das Klinikum am Europakanal in Erlangen beteiligt sich mit einem vielfältigen Informationsangebot an den Erlanger Seniorentagen. Am Freitag, 24. Oktober 2014, steht das Team der Institutsambulanz und der Abteilung für Gerontopsychiatrie von 9-18 Uhr in der Heinrich-Lades-Halle an einem Infostand bereit. Besucherinnen und Besucher können sich über das ambulante und stationäre Behandlungsangebot informieren und direkt am Stand ihr eigenes Gedächtnis mit speziellen Übungen testen.

Am Samstag, 25. Oktober 2014, von 10-16 Uhr können sich Interessierte dann direkt vor Ort informieren und mit Shuttlebussen zum Tag der offenen Tür in die gerontopsychiatrische Tagesklinik des Klinikum am Europakanal fahren. In der teilstationären Einrichtung werden ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr tagsüber behandelt, können die Abende und Wochenenden jedoch zu Hause in Ihrer gewohnten Umgebung verbringen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen die Besucher durch das Haus und erklären das Behandlungskonzept und Therapieangebot.

Die Shuttlebusse fahren auch zum Haus Dreycedern, wo an diesem Tag ebenfalls ein Team der Institutsambulanz über das Behandlungsangebot informiert und mit allen Interessierten Gedächtnisübungen am Computer durchführt.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken auf der Consumenta 2014

Ansbach, 20.10.2014 – Stressbewältigung, gesunde Ernährung, Burnout – diese Gesundheitsthemen stehen auch in diesem Jahr am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken auf der Consumenta im Mittelpunkt. Als größtes Gesundheitsunternehmen präsentieren sich die Bezirkskliniken Mittelfranken im Gesundheitspark in Halle 4 der Consumenta.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Mitmachaktionen aus den Bereichen Psychiatrie und Neurologie. Mithilfe von „Rauschbrillen“ testen die Besucherinnen und Besucher beispielsweise die Auswirkungen von Alkohol und können sich dabei über Alkoholmissbrauch informieren. Ein besonderes Highlight ist der Besuch der beiden Therapiehunde der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Spitha und Picasso. Sie besuchen den Messestand und liefern ein anschauliches Beispiel für die tiergestützte Therapie. Wer möchte, kann vor Ort auch seine Konzentration testen oder sich von den Mitarbeitern Gleichgewichtsübungen zeigen lassen. Die Küchen der Bezirkskliniken Mittelfranken informieren außerdem über gesunde Ernährung.

Das komplette Standprogramm finden Sie hier.

Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal erklärt am 21. Oktober das Phänomen Angst

Sei es die Angst vor dem Nachbarshund, die Angst vor der nächsten Prüfung oder Höhenangst – bestimmte Ängste kennt jeder von uns. Doch wann sind Ängste normal und ab wann spricht man von einer psychischen Erkrankung?

„Angst ist ein notwendiger Bestandteil des menschlichen Daseins und beschützt uns vor Gefahren“, erklärt Prof. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik in Engelthal. Doch in manchen Fällen werde die Angst selbst zum Problem. „Nämlich dann, wenn sie ohne ersichtlichen Grund kommt oder die Reaktionen völlig übertrieben sind“, so Kraus.

Wer eine Angst- oder Panikstörung entwickelt, ist dann im Alltag oft eingeschränkt und reagiert mit starken körperlichen Symptomen, wie Schwitzen oder Zittern auf vermeidlich harmlose Situationen. „Die Lebensqualität der Betroffenen wird dadurch häufig erheblich vermindert“, berichtet der Chefarzt. Doch den richtigen Umgang mit der Angst kann man lernen. Selbstbeobachtung und Entspannungstechniken tragen dazu bei, die Angst in den Griff zu bekommen. „Auch Psychotherapie und Medikamente können in bestimmten Fällen sinnvoll sein“, rät Prof. Kraus.

Wie Ängste entstehen und wie man sie behandeln kann, erklärt der Chefarzt der Frankenalb-Klinik in Engelthal, Prof. Thomas Kraus, bei einem Vortrag am Dienstag, 21, Oktober 2014, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, 17:30 bis 19:00 Uhr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Insgesamt besteht die Reihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“ der Bezirkskliniken Mittelfranken aus vier Vorträgen, die jeweils dienstags von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg gehalten werden. Der letzte Vortrag ist am 28. Oktober.

Vortrag am 14. Oktober informiert über Suchterkrankungen

Egal ob Drogen, Medikamente oder Alkohol – ist ein Mensch süchtig, so gibt es für ihn kaum etwas Wichtigeres als dieses Suchtmittel. Die Abhängigkeit beeinflusst das ganze Leben und zerstört oft auch Freundschaften und Partnerschaften.

„Sucht bedeutet nicht immer nur die Abhängigkeit von einer Substanz, Menschen können auch von bestimmten Verhaltensweisen abhängig sein, zum Beispiel bei der Spielsucht oder Online-Sucht“, erklärt Oberärztin Christine Pönitz vom Bezirksklinikum Ansbach. In all diesen Fällen habe der Betroffene keine Selbstkontrolle mehr. „Darunter leidet vorallem auch das eigene Selbstbewusstsein“, ergänzt Pönitz. Suchterkrankungen kommen häufig auch bei Menschen vor, die bereits an einer anderen psychischen Erkrankung leiden, wie zum Beispiel einer Depression oder Angsstörung, „denn Tabletten, Alkohol oder Drogen helfen dabei, kurzfristig glücklicher und ent-spannter zu sein und verleiten damit zum regelmäßigen Konsum“, sagt Pönitz.

Die Oberärztin hat täglich mit Suchtpatienten zu tun und weiß, wie sehr die Sucht nicht nur das Leben der Betroffenen sondern auch der Angehörigen und Freunde bestimmt. Wie Sucht entsteht und wie Abhängigkeiten behandelt werden können, erklärt Christine Pönitz bei einem Vortrag mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, 17:30 bis 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Insgesamt besteht die Reihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“ der Bezirkskliniken Mittelfranken aus vier Vorträgen, die jeweils dienstags von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg gehalten werden.

Neuer Computertomograph im Klinikum am Europakanal in Betrieb genommen

Weniger Belastung für den Patienten und dennoch bessere Diagnoseergebnisse – über diese positive Entwicklung freut man sich im Klinikum am Europakanal in Erlangen. Heute wurde dort im im Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation des Klinikums am Europakanal Erlangen der neue Computertomograph der Firma Siemens im Wert von rund 400.000€ in Betrieb genommen.

 „Im Gegensatz zu dem vorherigen CT ist es nun möglich, die Bestrahlungsintensität pro Patient deutlich zu reduzieren“, erklärt der Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation, Dr. Detlef Kohl. So bekomme jeder Patient nur soviel Strahlung, wie für die jeweilige Aufnahme nach neuestem Stand der Technik unbedingt nötig sei. Auf diese Art und Weise kann die Strahlenbelastung insgesamt um bis zu 60 Prozent gesenkt werden. Durch die robuste Bauweise und die vergrößerte Öffnung des Geräts können nun außerdem auch schwergewichtige Menschen und Patienten mit Lähmungserscheinungen oder beatmete Patienten besser untersucht werden.

Obwohl das neue Modell schneller arbeitet sind nun genauere und detailreichere Aufnahmen möglich, die nicht durch das Atmen der Patienten verwackelt werden. Eine genaue Diagnose ist entscheidend für eine passgenaue Weiterbehandlung der Patienten, „sehr gute technische Ausstattung ist uns deswegen in unseren Kliniken besonders wichtig“, betont Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Die Investionen in das neue CT bezeichnet er als eine „Weichenstellung und Schritt in die Zukunft des Standortes Erlangen“.

„Für eine qualitativ hochwertige Diagnostik nehm wir gerne Geld in die Hand“, bekräftigt auch Bezirktagspräsident Richard Bartsch und freut sich darüber, dass die Bezirkskliniken Mittelfranken damit in der Region gut aufgestellt sind.

Jährlich werden im Klinikum am Europakanal rund 3.000 CT-Untersuchungen durchgeführt. Rund zwei Drittel der Untersuchungen finden in der Neurologie statt, bei einem Drittel werden Patienten aus der Psychiatrischen Abteilung untersucht. Die häufigsten Untersuchungsursachen sind dabei das Abklären eines Tumorverdachts, Untersuchungen bei Schädel-Hirn-Trauma und Schlaganfall sowie die Darstellung von Blutungen im Gehirn.

Oberarzt Dr. Albert Summ spricht über Borderline im Rahmen der Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit

Jeder von uns hat sie, seine eigenen Schwächen und persönlichen Tücken. Doch was gehört zur eigenen Persönlichkeit dazu und ab wann spricht man von einer Persönlichkeitsstörung?

Die „Borderline“- oder auch emotional- instabile Persönlichkeitsstörung zählt zu den häufigen Persönlichkeitsstörungen und ist nicht immer leicht zu erkennen. „Betroffene pendeln häufig zwischen dem Gefühl der inneren Leere und einer kaum erträglichen seelischen Anspannung“, erklärt Dr. Albert Summ, bereichsleitender Oberarzt der Psychosomatik im Klinikum am Europakanal in Erlangen. Die Symptome der Krankheit können sehr unterschiedlich sein, „häufiges Kennzeichen ist das sogenannte „Ritzen“ und andere Arten der Selbstverletzung, aber eben nicht nur“, fügt Dr. Albert Summ hinzu. Meist leiden die Betroffenen unter einem instabilen Selbstbild und haben komplizierte, oft extreme zwischenmenschliche Beziehungen: „Ich hasse dich, verlass mich nicht“.

Dr. Albert Summ behandelt täglich Boderline-Patienten in der Klinik und weiß daher, wie man die Krankheit erkennt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Sein Vortrag und die anschließende Fragerunde zum Boderline-Syndrom findet statt am Dienstag, 7. Oktober 2014, im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum 1.01, von 17:30 bis 19:00 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich Willkommen, der Eintritt ist frei.

Insgesamt besteht die Reihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“ der Bezirkskliniken Mittelfranken aus vier Vorträgen, die jeweils dienstags von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg gehalten werden. In der darauffolgenden Woche, am 14. Oktober, spricht Oberärztin Christine Pönitz vom Bezirksklinikum Ansbach darüber, wie sehr Sucht das Leben bestimmt.

Ärzte der Bezirkskliniken Mittelfranken geben Antworten auf Ihre Fragen

Depression, Angst, Sucht und andere psychische Erkrankungen sind längst keine Seltenheit mehr. Seelische Leiden sind mittlerweile sogar die Hauptursache für Berufsunfähigkeit – ist die Psyche angegriffen, so kann das auch zu ernsthaften körperlichen Beschwerden führen.

Ärzte der Bezirkskliniken Mittelfranken wollen mit der Vortragreihe zur Seelischen Gesundheit über psychische Erkrankungen aufklären und direkt die Fragen der Zuhörer beantworten. Die vier aufeinanderfolgenden Vorträge mit anschließender Fragerunde finden im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3 in Nürnberg, jeweils dienstags von 17:30 bis 19:00 Uhr statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Die Reihe startet am 7. Oktober mit einem Vortrag von Oberarzt Dr. Albert Summ zum Thema Borderline-Syndrom. Am 14. Oktober erläutert Oberärztin Christine Pönitz, wie sehr Sucht das Leben bestimmt. Eine Woche darauf, am 21. Oktober 2014, stellt Chefarzt Prof. Thomas Kraus die Frage, ob Ängste normal sind. Die Reihe endet mit einem Vortrag von Chefarzt Dr. Scholl zum Thema Depression am 28. Oktober.

Die einzelnen Vorträge im Überblick:

7. Oktober: „Das Borderline-Syndrom – erkennen und bewältigen“, Oberarzt Dr. Albert Summ, Klinikum am Europakanal

14. Oktober: „Wenn die Sucht das Leben bestimmt“, Oberärztin Christine Pönitz, Bezirksklinikum Ansbach

21. Oktober: „Die Angst vor der Angst – sind Ängste normal?“, Chefarzt Prof. Thomas Kraus, Frankenalb-Klinik Engelthal

28. Oktober: „Depression – der tausendköpfige Drache“, Chefarzt Dr. Hans-Peter Scholl, Bezirksklinikum Ansbach

Im Oktober und November 2014 veranstaltet der Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. gemeinsam mit dem Klinikum am Europakanal wieder eine kostenfreie Veranstaltungsreihe zum Thema „Psychische Erkrankungen“.

Im Oktober und November 2014 veranstaltet der Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. gemeinsam mit dem Klinikum am Europakanal wieder eine kostenfreie Veranstaltungsreihe zum Thema „Psychische Erkrankungen“. An acht Abenden können sich Menschen, die an einem Ehrenamt im Bereich Psychiatrie interessiert sind, Angehörige von psychisch Erkrankten oder einfach am Thema Interessierte informieren.

Die Veranstaltungsreihe beginnt am Mittwoch, 1. Oktober 2014, und findet bis zum 26. November 2014 jede Woche mittwochs statt (außer 29.10). Die zweistündige Veranstaltung beginnt jeweils um 18.30 Uhr, Veranstaltungsort ist das Klinikum am Europakanal.

Der Chefarzt der psychiatrischen Klinik, Dr. med. Andreas Ahnert, sowie die stellvertretende Chefärztin und weitere Oberärzte werden Vorträge zu verschiedenen psychischen Krankheitsbildern halten. Außerdem gibt es Vorträge zum Thema Gesprächsführung sowie über den Umgang mit psychisch Erkrankten und deren Angehörigen.

Um Anmeldung für die gesamte Veranstaltungsreihe bei der Leiterin des Betreuungsdienstes, Susanne Gillmann, wird gebeten.

Kontakt:
Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e. V.
Klinikum am Europakanal
Am Europakanal 71
91056 Erlangen
Telefon 09131 753-2501
info‎@‎betreuungsdienst-erlangen.de
www.betreuungsdienst-erlangen.de

Aktuelle Erkenntnisse zur Demenz - Ursachen, Symptome und Therapie

Am Dienstag, 7. Oktober 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Dr. med. univ. Pia Radißlovich, Ärztin im Bereich der Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, informiert über aktuelle Erkenntnisse zur Demenz und geht dabei auf Ursachen, Symptome und Therapie ein. Im Anschluss an den Vortrag geht die Referentin auch auf Fragen ein.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Welt-Alzheimertag am 21. September macht auf Demenzerkrankungen aufmerksam

Fast jeder von uns kennt Menschen, die von Demenz betroffen sind - sei es die Oma, der Nachbar oder ein Bekannter. Und das ist nicht verwunderlich, denn weltweit leiden – nach Angaben der deutschen Alzheimer-Gesellschaft e.V. – rund 44 Millionen Menschen unter der Erkrankung.

Seit mehr als 20 Jahren ist der 21. September deswegen offizieller „Welt-Alzheimer-Tag“, der auf die Situation der Erkrankten und deren Angehörigen aufmerksam machen will. Das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimer-Tages „Demenz- jeder kann was tun“ wird in den drei Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal bereits umgesetzt.

„Im Bezirksklinikum Ansbach arbeiten wir jeden Tag daran, dass Menschen mit Demenzerkrankungen richtig behandelt und unterstützt werden,“ sagt der Chefarzt der Psychiatrischen Klinik in Ansbach, Dr. Hans-Peter Scholl. Das multiprofessionelle Team testet dort in der Gedächtnis-Ambulanz die Patienten auf eine mögliche Demenzerkrankung.

Auch im Klinikum am Europakanal in Erlangen können Patienten, die an Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen leiden, viele verschiedene Behandlungsangebote wahrnehmen – je nach Schwere der Erkrankung. „Auf einer speziellen Station orientieren wir uns räumlich und personell genau an den Bedürfnissen Demenzerkrankter mit Verhaltensauffälligkeiten“, ergänzt Dr. Andreas Ahnert, Chefarzt der Psychiatrischen Klinik in Erlangen.

„Unser Ziel ist es, das körperliche und seelische Wohlbefinden der Betroffenen zu verbessern“, sagt Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik in Engelthal. Auch Patienten, die neben der Demenz noch weitere psychische Erkrankungen haben, kann geholfen werden. Begleiterkrankungen, wie beispielsweise eine Depression, können in der Klinik gut mitbehandelt werden.

In allen drei Kliniken ist sowohl eine ambulante Therapie, ein Aufenthalt in der Tagesklinik - bei dem man die Nächte und Wochenenden zuhause verbringt – als auch ein eine stationäre Aufnahme möglich.

Trialog für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer

Erlangen, 19.09.2014 – Am Donnerstag, dem 25. September 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Die Verantwortung der Betroffenen“.

Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Ausblick nächste Termine:

  • 30. Oktober: Der „informierte und selbstbestimmte Patient“ – Ist er erwünscht?
  • 27. November: Offener Trialog (ohne festgelegtes Thema)
  • 11. Dezember: Die Verantwortung der Angehörigen und der „Profis“
Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege feierten ihr Examen

23 Auszubildende der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach haben ihr Examen zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft bestanden und konnten ihren Abschied von der Ausbildung feiern. 14 Absolventen werden weiterhin am Bezirksklinikum Ansbach (oder bei den Bezirkskliniken Mittelfranken an den Standorten Erlangen) beschäftigt sein. Erstmal haben in diesem Jahr fünf Dual Studierende die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung beendet. Drei von den Absolventinnen werden in Teilzeit an den Be-zirkskliniken bleiben und nun die dreisemestrige Vollstudienphase beginnen. Für diese Zeit erhalten Sie weiter eine fundierte Begleitung von Seiten des Unternehmens. Durch dieses Angebot an akademischer Pflegeausbildung liegt das Bezirksklinikum Ansbach im Trend der Zeit.

Über die Ausbildung
Die Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem Unterricht und praktischen Einsätzen auf verschiedenen Stationen. Im Oktober werden 25 neue Schüler ihre Ausbildung in der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach beginnen. Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart im Jahr 2015 hat bereits begonnen.

Geriatrische Rehabilitation und Gerontopsychiatrie des Bezirksklinikums Ansbach informieren

Auch am Wochenende ist am Stand des Bezirksklinikums Ansbach auf der Kontakta ein abwechslungsreiches Programm geboten. Der Samstag steht unter dem Thema „Vermeidung von Pflegebedürftigkeit“. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation informieren zum Behandlungsangebot, mit dem ältere Menschen zum Beispiel nach einem Sturz oder einem Schlaganfall wieder fit für ein Leben zu Hause gemacht werden sollen. Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, ihr Gleichgewicht und Sturzrisiko zu testen oder ihre Vitalzeichen kontrollieren zu lassen.

Am Sonntag stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ihre Station vor. Auch hier können Besucher ganz praktischen Nutzen daraus ziehen, indem sie zum Beispiel an einem Computer gestützten Konzentrations- und Gedächtnistest teilnehmen. Ebenfalls dabei ist der Zauberer Helmuto, der große und kleine Besucher mit seinen Tricks in den Bann zieht.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist bis einschließlich 14. September von 10 bis 18 Uhr besetzt.

Tierische Begleiter - Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie stellt tiergestützte Therapie vor

Am dritten Messetag der Kontakta, Freitag, den 12. September 2014, stellt sich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vor. Der Chefarzt der Klinik, Dr. Andreas Meyer, beantwortet direkt am Stand die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen seiner Klinik erklärt er das umfassende Behandlungsangebot. Außerdem zeigen die Mitarbeiter Computerprogramme, die dabei helfen sollen die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit von Kindern zu verbessern.

Von 12-16 Uhr bekommt das Team dann tierische Unterstützung – zwei Therapiehunde der Klinik besuchen den Messestand. Die Mitarbeiter erklären, wie Therapie mit Tieren funktioniert und wie durch die Hunde die Behandlung von Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann. Große und kleine Besucher können sich nachmittags außerdem von den spannenden Tricks des Zauberers Helmuto „verzaubern“ lassen.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 10. bis 14. September von 10-18 Uhr besetzt.

2. Messetag - Präventionsambulanz stellt sich erstmals auf der Kontakta vor

Am zweiten Messetag, Donnerstag, den 11. September 2014, wartet eine Neuheit am Messestand der Bezirkskliniken Ansbach auf die Besucher. Ab 13 Uhr stellt sich dort die Präventionsambulanz der Klinik für forensische Psychiatrie vor. Unter dem Motto „Stopp die Gewalt in Dir“ unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern psychisch kranke Menschen, die zu Gewalt neigen. Ziel ist es, Straftaten zu verhindern und somit sowohl die potentiellen Täter als auch Opfer zu schützen, bevor etwas passiert.

Am Vormittag können sich die Besucherinnen und Besucher am Messestand über das Thema „Alkoholentwöhnung“ informieren. Wer Lust hat, kann an einem Alkoholquiz teilnehmen und mit sogenannten „Rauschbrillen“ einen Alkoholrausch simulieren, um zu erkennen, wie sich die eigene Wahrnehmung im Rausch verändert.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 10. bis 14. September von 10-18 Uhr besetzt.

Morgen startet die Kontakta - Bezirksklinikums Ansbach präsentiert Schmerztherapie

Wie geht man mit chronischen Schmerzen um? Welche Mittel können den Schmerz erträglich machen und welche Therapieangebote gibt es? Antworten auf diese Fragen geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Neurologie des Bezirksklinikums Ansbach am morgigen Mittwoch, 10. September 2014, auf der Kontakta.

Mitarbeiter aus dem Pflege- und Therapiebereich zeigen den Besucherinnen und Besuchern direkt am Stand, wie sie selbst wohltuende Auflagen und Wickel herstellen können, die beispielsweise bei Rücken-, Kopf-, oder Gliederschmerzen helfen. Außerdem informieren Sie die Besucher darüber, wie eine Schmerztherapie abläuft und welche weiteren Behandlungsmöglichkeiten in der Klinik angeboten werden.

Werkfeuerwehr des Bezirksklinikums Ansbach begrüßte erste Maschinistin

Werkfeuerwehr des Bezirksklinikums Ansbach begrüßte erste Maschinistin

Nina Leisner hat als erste Frau am Maschinistenlehrgang für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge bei der Werkfeuerwehr des Bezirksklinikums Ansbach teilgenommen. Gemeinsam mit ihren 12 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ansbach absolvierte sie erfolgreich die theoretischen und praktischen Abschlussprüfungen.

Der Lehrgang fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Ansbach statt. Die Auszubildenden beschäftigten sich mit Rechtsgrundlagen, Fahrzeug- und Motorenkunde, Pumpentechnik, Wasserentnahme und –förderung, und wendeten ihr Wissen gleich praktisch an,

Zusätzlich zu den bayernweit einheitlichen Lehrgangsinhalten wurden die Teilnehmer auf die kraftbetriebenen Geräte der Rüst- und Gerätewägen der Feuerwehr Ansbach geschult.

Die Werkfeuerwehr

Die Werkfeuerwehr des Bezirksklinikum Ansbach wurde im Jahr 1989 aufgrund gesetzlicher Vorgaben gegründet, die für Betriebe dieser Größe bestehen. Neben den zwei hauptamtlichen Leitern hat sie 51 nebenberufliche Mitglieder. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Klinikum beispielsweise im Pflegeberuf beschäftigt sind, können im Ernstfall jederzeit zum Einsatz gerufen werden. Im laufenden Jahr hat die Feuerwehr 78 Einsätze absolviert. Im Regelfall waren dies Standarteinsätze wie Brandmeldealarme oder Insekteneinsätze. Erst vor kurzem kam es aber auch zu einem Großeinsatz: Auslaufendes Kühlwasser hatte im IT Gebäude des Bezirksrathauses eine starke Rauchentwicklung verursacht, die von den Einsatzkräften aber schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Trialog für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer

Erlangen, 07.08.2014 – Am Donnerstag, dem 14. August 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Der Ablösungsprozess vom Elternhaus“.
Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.
Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Ausblick nächste Termine:

  • 25. September: Die Verantwortung der Betroffenen
  • 30. Oktober: Der „informierte und selbstbestimmte Patient“ – Ist er erwünscht?
  • 27. November: Offener Trialog (ohne festgelegtes Thema)
  • 11. Dezember: Die Verantwortung der Angehörigen und der „Profis“
Wirtschaftsergebnis 2013 zeigt die Kliniken weiterhin auf einem guten Weg

Ansbach, 30.07.2014 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken hat unter Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch den Jahresabschluss verabschiedet. Vorstand Helmut Nawratil hatte zuvor das endgültige Ergebnis des Wirtschaftsjahres 2013 vorgestellt. Mit dem seitens des Bezirkstages beschlossenen außerordentlichen Tilgungszuschuss weisen die Bezirkskliniken Mittelfranken für das Jahr 2013 ein Defizit von 4,4 Millionen Euro aus. Damit wurde das im Wirtschaftsplan kalkulierte Defizit von 4,5 Millionen leicht verbessert. Im Jahr 2012 lag das Defizit der Bezirkskliniken Mittelfranken noch bei 9,5 Millionen Euro. Für das Wirtschaftsjahr 2014 rechnet Vorstand Helmut Nawratil mit einer weiteren, deutlichen Verbesserung des Unternehmensergebnisses.

Bezirkstagspräsident Richard Bartsch zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Für die geleistete Arbeit bedanke ich mich ganz herzlich bei Herrn Nawratil und bei den Führungskräften sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirkskliniken Mittelfranken.“ Und Vorstand Helmut Nawratil ergänzt: „Nur weil sowohl die Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die Mitglieder des Verwaltungsrates den Weg mitgegangen sind, konnten wir diesen gewaltigen Kraftakt in einem überschaubaren Zeitraum schaffen.“

Konsequente Umsetzung der Strategie
Die schnelle Verbesserung des Wirtschaftsergebnisses ist vor allem auf die konsequente Umsetzung der neuen Unternehmensstrategie durch die Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirkskliniken Mittelfranken zurückzuführen. Aufbauend auf dem Zukunftskonzept hatte der Vorstand gemeinsam mit den Führungskräften die Strategie über mehrere Monate hinweg ausgearbeitet und Ende 2013 verabschiedet. Im September letzten Jahres waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen, ihre Gedanken, Ideen und Erfahrungen bei einer Strategiekonferenz in Fürth einzubringen. Die Resultate daraus wurden ebenfalls in die Strategie und die entsprechenden Maßnahmenpläne eingearbeitet. Die Unternehmensstrategie enthält klar definierte Zielsetzungen, Vorgaben zur Umsetzung und bietet somit einen sicheren Rahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Effizienz, der erbrachten Leistungen sowie des Arbeitsumfeldes. Bis spätestens Ende 2017 soll das Unternehmen auch dringend notwendige Investitionen, die nicht gefördert werden, aus eigener Kraft stemmen können.

Betroffene und deren Angehörige informierten sich über Behandlungsmöglichkeiten

Erlangen, 24.07.2014 – Muhammad Ali leidet daran, ebenso Michael J. Fox und auch Ottfried Fischer. Die drei prominenten Männer haben Parkinson. Rund zwei Millionen Menschen weltweit sind von dieser Krankheit betroffen, gut 250.000 davon in Deutschland. Im Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation (ZNR) des Klinikums am Europakanal Erlangen behandelt das Team um Chefarzt Dr. Detlef Kohl Betroffene – sowohl im Frühstadium als auch bei fortgeschrittener Erkrankung. Am vergangenen Mittwoch kamen rund 90 Betroffene und deren Angehörige in das ZNR, um sich über spezielle Therapieverfahren und Behandlungsansätze zu informieren. Ärzte des ZNR sowie des Universitätsklinikums Erlangen hielten Kurzvorträge und standen für Fragen zur Verfügung. Schwerpunkt war die Vorstellung der "Tiefen Hirnstimulation", ein operatives Therapieverfahren, das gerade bei fortgeschrittener Parkinson-Erkrankung eine Symptomverbesserung und damit eine deutlich verbesserte Lebensqualität bewirkt.

Neben der Vermittlung von therapeutischem Wissen hatte die Veranstaltung im ZNR noch eine zentrale Botschaft: Bewegung ist wichtig – und zwar in jedem Stadium der Krankheit. Aus diesem Grund luden die Veranstalter zum Abschluss des Informationsnachmittags zum Tanz ein. Die Tanzschule Rupprecht aus Erlangen leitete die Teilnehmer den Disco-Fox an und so konnten sich alle am Ende der Veranstaltung von der positiven Wirkung körperlicher Bewegung zur Musik überzeugen.

Trialog für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer

Erlangen, 25.07.2014 – Am Donnerstag, dem 31. Juli 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema "Der Umgang mit Gefühlen".

Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum "Wabene", Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Ausblick nächste Termine:

  • 14. August: Der Ablösungsprozess vom Elternhaus
  • 25. September: Die Verantwortung der Betroffenen
  • 30. Oktober: Der „informierte und selbstbestimmte Patient“ – Ist er erwünscht?
  • 27. November: Offener Trialog (ohne festgelegtes Thema)
  • 11. Dezember: Die Verantwortung der Angehörigen und der „Profis“
Seit 25 Jahren treffen sich ehemalige Patienten der Alkoholentwöhnung im Bezirksklinikum Ansbach

Ansbach, 16.07.2014 – Am Wochenende fand zum 25. Mal das traditionelle Ehemaligentreffen der Suchtrehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach statt. Das Team um den Leiter, Diplom-Psychologe Gerhard Grohe, konnte in diesem Jahr 177 Gäste, Ehemalige und ihre Angehörigen sowie aktuelle Patienten der Alkoholentwöhnung zum Treffen begrüßen. Für viele Ehemalige ist das Treffen in Ansbach mittlerweile ein fester Bestandteil ihres Sommerprogramms. Ein Patient ist bereits zum 25. Mal dabei, hat also kein einziges Treffen verpasst. Bei Kuchen, Kaffee, Tee und sonstigen – natürlich alkoholfreien Getränken – berichteten die ehemaligen Patienten mit Stolz über ihre Abstinenz, schilderten Probleme und Rückfälle oder erzählten über ihre aktuelle Lebenssituation.

Über die Suchtrehabilitation
Ziel der Therapie ist, die Bereitschaft zur dauerhaften Abstinenz zu fördern. Das Therapiekonzept der Suchtrehabilitation bietet verschiedene Behandlungsangebote. Als besonders positiv bewerten die Patienten die Autonomie und Eigenverantwortung, die sie während der Therapie erfahren. Schon früh erhalten sie Ausgang. So werden Erlebnisse, die sonst eigentlich der Therapie folgen, vorweg genommen und können zusammen mit dem Team verarbeitet werden. Auch die Angehörigen werden stark in die Therapie mit einbezogen.

Sommerfest des Soziotherapeutischen Wohnheims Ansbach

Ansbach, 11.07.2014 – Am Samstag, 19. Juli 2014 laden die Bewohner und Mitarbeiter des Soziotherapeutischen Wohnheims Ansbach, Feuchtwanger Straße 38 auf dem Gelände des Bezirksklinikums Ansbach, ab 14.00 Uhr ganz herzlich zu ihrem traditionellen Sommerfest ein. Das diesjährige Motto lautet „Gemeinsam sind wir stark“.

Nach einer kurzen Begrüßung und Grußworten ab 14.30 Uhr, wird ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und Mitmachaktionen zum Motto „Gemeinsamkeit erleben“ angeboten. Für die musikalische Umrahmung des Nachmittags sorgen die Bewohner des Soziotherapeutischen Wohnheims.

Über das Soziotherapeutische Wohnheim
Im Soziotherapeutischen Wohnheim der Bezirkskliniken Mittelfranken werden chronisch psychisch kranke Menschen betreut und abhängig von ihren individuellen Bedürfnissen versorgt. Ziel ist die ganzheitliche und bedarfsgerechte Betreuung sowie die Wahrung größtmöglicher Unabhängigkeit jedes einzelnen Bewohners von stationärer Betreuung.

Elf neue Behandlungsplätze in der Frankenalb-Klinik Engelthal

Engelthal, 09.07.2014 – Im Rahmen einer feierlichen Einweihung wurde die erweiterte Privatstation in der Frankenalb-Klinik Engelthal eröffnet. Ab sofort kann die Klinik elf Behandlungsplätze mehr für Privatpatienten und Selbstzahler sowie Zusatzversicherte und Beihilfeberechtigte anbieten. Zusammen mit dem ersten Teil der Privatstation – der bereits seit 2010 besteht – können nun insgesamt 27 Patientinnen und Patienten gleichzeitig aufgenommen werden.

"Ich freue mich, dass wir nun noch mehr Patientinnen und Patienten ein angemessenes Behandlungsangebot bei uns anbieten können", sagt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Die Räume, die zuvor eine psychosomatische Station beherbergten, wurden in einer halbjährigen Umbauphase für insgesamt 500.000 Euro komplett saniert und neu eingerichtet.

Auch Bezirksratpräsident Richard Bartsch lobte die Entwicklung und die Erweiterung des Angebots für Privatversicherte und Selbstzahler in der Region Mittelfranken. "Die schönen Räume und das wohltuende Ambiente tragen sicherlich zur Genesung bei", sagte er. Die Station ist über einen eigenen Eingang und eigenen Zufahrtsweg erreichbar und in einem zweistöckigen Atriumhaus in der Nähe des Hauptgebäudes der Klinik untergebracht. Neben den modern ausgestatteten Einzelzimmern mit Hotelcharakter können die Patienten beispielsweise einen Speiseraum mit Buffetangebot, eine Lounge und eine Sonnenterasse nutzen.

In Engelthal werden vor allem Patienten in Lebenskrisen, mit Burn-out und Depressionen behandeln. Unter dem Motto "Im Grünen zu sich finden" sollen die Patienten inmitten der wunderschönen Hersbrucker Schweiz zur Ruhe kommen.

Mehr Service für Patienten

Ansbach, 1.07.2014 - Großflächige Bilder, aktuelle Meldungen und eine übersichtliche Navigation – seit dem ersten Juli bieten die Bezirkskliniken Mittelfranken mit einer neuen Homepage einen besseren Service für Patienten.

Ein besonders Angebot ist der Einstieg in die Seite über verschiedene Krankheitsbilder. Nur einen Klick von der Startseite entfernt wird erklärt, woran man psychische Krankheiten – wie beispielsweise Depressionen, Suchterkrankungen oder Demenz – erkennt. Wer weiter liest erfährt, wie verschiedene Erkrankungen behandelt werden und was Betroffene und Angehörige konkret tun können. „Wir bieten den Patienten nun unabhängig von den Strukturen unserer Kliniken einen direkten Einstieg ins Thema und in die Behandlungsmöglichkeiten“, betont der Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken Helmut Nawratil. Darüber hinaus ist auch ein Einstieg über die ver-schiedenen Standorte leicht möglich.

Die Nutzer finden übersichtliche und ausführliche Informationen zu allen ambulanten, teilstationären und stationären Behandlungsangeboten an den verschiedenen Standorten. Sie bekommen den direkten Kontakt zu kompetenten Ansprechpartnern und wichtige Hinweise zur Anfahrt, der Anmeldung und dem Aufenthalt in der Klinik.

Auch Bewerber können nun schnell und direkt die nötigen Informationen zu Stellenangeboten und dem Jobeinstieg bei den Bezirkskliniken Mittelfranken recherchieren. Grundlegende Daten und Fakten zur Vergangenheit und Gegenwart des großen Klinikunternehmens sind ebenfalls übersichtlich dargestellt.

Führungen und Mitmachaktionen am 27. Juni im Bezirksklinikum Ansbach.

Ansbach, 23.06.204 - Im Rahmen des Wochenendes des Bezirks, laden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksklinikums Ansbach am Freitag, den 27.06.2014 zum Tag der offenen Tür ein. Zwischen 14.00 und 16.00 Uhr können Interessierte neben der Tagesklinik auch die Entgiftungs- und Motivationsstation für Alkohol- und Medikamentenabhängige S1, die gerontopsychiatrische Station 4/1 sowie die allgemeinpsychiatrische Station 6/1 der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik besichtigen. Ebenfalls zwischen 14.00 und 16.00 Uhr gibt es Führungen durch die Schmerztherapie. Des Weiteren findet von 15.00 bis 17.00 Uhr eine Führung in der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters statt. Treffpunkt für alle Interessenten ist im Erdgeschoss von Haus 28. Auch die Klinik für Geriatrische Rehabilitation kann besichtigt werden. Die Führung erfolgt im halbstündlichen Rhythmus zwischen 14.00 und 16.00 Uhr.

Das Thema der Krankenpflegeschule lautet: „Krankenpflege – ist das was für mich?“. Dort gibt es von 13.00 bis 15.45 Uhr Informationen rund um die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin/pfleger, sowie über berufliche Perspektiven nach der Ausbildung.

Auch die Psychiatrie-Dauerausstellung kann besucht werden. Auf insgesamt 250 Quadratmetern befinden sich dort Fotos über die Anfänge der „Kreisirrenanstalt“, Isolierungszellen und eine Darstellung über die Beteiligung der „Heil- und Pflegeanstalt“ am Euthanasieprogramm während des Nationalsozialismus. Außerdem sind Gegenstände der Therapie, der Pflege, der Werkstätten und der Verwaltung verschiedener Jahrgänge ausgestellt. So können sich Besucher einen guten Überblick über das Bezirksklinikum im Wandel der Zeit verschaffen. Die Führung beginnt um 15.00 Uhr, Treffpunkt ist der Besuchereingang von Haus 10.

Ein weiteres Highlight ist die Werksfeuerwehr des Bezirksklinikums Ansbach, die sich zwischen 13.00 und 16.30 Uhr vorstellt. So können Interessierte die Löschfahrzeuge aus der Nähe betrachten und eine praktische Übung mit dem Feuerlöscher durchführen. Für Kinder ist hierbei ein Spritzenhaus geboten. Daneben gibt es dieses Jahr eine von der Werksfeuerwehr veranstaltete Modenschau von Schutzkleidung, die von 14.30 bis 15.00 Uhr stattfinden wird. Von 15.30 bis 16.00 Uhr findet eine Demonstration technischer Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall statt.

Zudem stellen sich von 14.00 bis 17.00 Uhr die Klinikseelsorge und die Laienhelfer in der Kirche des Bezirksklinikums vor und geben einen Überblick über ihren Aufgabenbereich.  

Hierzu laden wir Sie herzlich ein!

Am Dienstag, 1. Juli 2014, geht es um das Thema Depression.

Ansbach, 20.06.2014 – Am Dienstag, 1. Juli 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Dr. Hans-Jürgen Schulz, Stationsarzt der Depressionsstation der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, informiert über Ursachen, Symptome und Therapie einer Depression. Im Anschluss an den Vortrag geht der Referent auch auf Fragen ein.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Thema: Das Recht auf Krankheit und auf Behandlung

Erlangen, 20.06.2014 – Zum 30. Mal findet die diesjährige Tagung der Laienhilfe in der Psychiatrie statt. Am Freitag, den 27. Juni 2014 treffen sich 9.00 bis 16.30 Uhr im Pacelli-Haus in Erlangen Interessierte und ehrenamtliche Helfer, um sich mit dem Thema „Das Recht auf Krankheit und auf Behandlung“ zu beschäftigen. Bei einer körperlichen Erkrankung ist die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Behandlung selbstverständlich. Aber wie ist das in der Psychiatrie? Was ist, wenn beispielsweise ein Patient die sinnvolle Medikation ablehnt oder nicht mehr zur Therapie geht? Diese und andere Fragen werden im Rahmen von Fachvorträgen und Arbeitsgruppen erörtert. Des Weiteren gibt es Vorträge unter anderem über psychiatrische Krankheitsbilder und einen Erfahrungsaustausch über Situationen im Ehrenamt.

Über den Betreuungsdienst
Der Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. feierte im letzten Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Aktuell engagieren sich zirka 50 Mitglieder ehrenamtlich im Besuchsdienst auf den Stationen, initiieren Gruppenangebote im Bereich der Alterspsychiatrie oder bieten Ausflüge an. Gemeinsam mit Chefarzt Dr. med. Andreas Ahnert und den Mitarbeitern der Klinik für Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik des Klinikums am Europakanal organisiert der Verein jedes Jahr ein Treffen der Laienhilfe in der Psychiatrie, um sich über Erfahrungen und Situationen im Ehrenamt zu informieren und auszutauschen.
Interessierte sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.klinikum-am-europakanal.de.

Erlangen, 20.06.2014 – Am Donnerstag, dem 26. Juni 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Was ist schon normal?“
Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich.

Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen. Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Ausstellungseröffnung mit musikalischer Umrahmung am Freitag, 27. Juni 2014.

Engelthal, 18.06.2014 – Am Freitag, den 27. Juni 2014 lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal um 19.00 Uhr zu einer Vernissage in die Reschenbergstraße 20 in Engelthal ein. Unter dem Motto „Die Suche geht weiter… nach vorn“ werden Mischtechniken mit Acryl, Pastellkreide und Naturpigmenten von Elke Jäger ausgestellt.

Die in München geborene Elke Jäger begann 2008 mit der Malerei in der Kunsttherapie der Frankenalbklinik. Seit 2010 arbeitet sie mit dem GAGA e.V., einer Selbsthilfegruppe psychatrieerfahrener Künstler. Mit zahlreichen Weiterbildungen erweitert sie kontinuierlich ihr Wissen und Können.

Musikalisch begleitet wird die Vernissage von der Percussiongruppe „Las Allegres“. Außerdem gibt es auch eine Skulpturenaustellung zu sehen. Die Ausstellung ist bis zum 19. September 2014 täglich zwischen 9.00 und 20.00 Uhr im Eingangsbereich der Frankenalb-Klinik zu besichtigen.

Wir freuen uns, Sie zur Vernissage begrüßen zu dürfen!

Ansbach, 30. Mai 2014 – Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Rückenschmerzen kennt jeder Mensch – und ist froh, wenn sie wieder weg sind. Für etwa acht Millionen Menschen in der Bundesrepublik aber ist der Schmerz täglicher Begleiter, oft über Jahre. Um auf die teilweise lückenhafte Versorgung, die Ursachen sowie die mögliche Behandlung dieser Krankheit aufmerksam zu machen, veranstaltet die Deutsche Schmerzgesellschaft am Dienstag, 3. Juni 2014, den Aktionstag gegen den Schmerz.

„Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn Schmerzen länger als sechs Monate anhalten“, erklärt Dr. Gerhard Hege-Scheuing, Leiter der Schmerztherapie am Bezirksklinikum Ansbach. Patienten, die zu ihm kommen, haben meistens schon einen längeren Leidensweg hinter sich. Bei vielen von ihnen begann der Schmerz mit einer akuten Erkrankung, zum Beispiel einer Gürtelrose. Die ursprüngliche Krankheit heilte ab, der Schmerz jedoch blieb. Bei anderen Patienten können die Ärzte weder Auslöser noch Ursache feststellen. Allen Patienten ist gemeinsam, dass ihre Lebensqualität sehr stark beeinträchtigt ist. „Der Schmerz ist nicht mehr nur Folge einer Krankheit, er ist selbst zur Krankheit geworden“, fasst Dr. Hege-Scheuing zusammen.

Vielschichtiges Therapieprogramm
„In der Forschung geht man heute davon aus, dass chronische Schmerzen neben körperlichen immer auch seelische und soziale Ursachen bzw. Folgen haben – jedoch bei jedem Patient in anderer Ausprägung“, erläutert Dr. Hege-Scheuing weiter. „Das bedeutet, dass auch Faktoren wie Angst und Stress oder Probleme in der Familie und am Arbeitsplatz schmerzauslösend wirken können. Deswegen legen wir das Behandlungsziel für jeden Patienten auch individuell fest.“ Völlige Schmerzfreiheit ist oft ein unrealistisches Ziel. In den meisten Fällen kann aber die Stärke des Schmerzes spürbar reduziert werden. „Das fängt damit an, dass wir gemeinsam mit dem Patienten betrachten, wie er sein Lebensumfeld im Alltag verbessern kann“, sagt Dr. Hege-Scheuing. „Wir helfen ihnen herauszufinden, was förderliche und was ungünstige Verhaltensweisen und Einstellungen sind.“ Daneben spielen auch das Schmerzbewältigungstraining, physiotherapeutische Therapie, Entspannungstraining oder ein Ausdauertraining wie z. B. Nordic Walking eine wichtige Rolle. Auch eine medikamentöse Behandlung kann Bestandteil der Therapie sein. „Unsere Patienten verlassen unsere Klinik mit sehr viel mehr Lebensqualität“, weiß Dr. Hege-Scheuing. „Wir haben ihnen mit den verschiedenen Therapiebausteinen das Bewusstsein vermitteln können, dass sie dem Schmerz nicht hilflos ausgeliefert sein müssen, sondern ihn mit verschiedenen positiven Faktoren selbst beeinflussen können.“

Deutschlandweites Patiententelefon
Für Betroffene hat die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. am 3. Juni von 9 bis 18 Uhr eine kostenlose Hotline eingerichtet, unter der Schmerztherapeuten telefonisch Rede und Antwort stehen. Die Experten sind unter der Nummer 0800 18 18 120 erreichbar.

Schmerztherapie am Bezirksklinikum Ansbach
Die sogenannte „multimodale Schmerztherapie“ wird von der Station für Schmerztherapie der Klinik für Neurologie am Bezirksklinikum Ansbach angeboten. Insgesamt kommen jährlich etwa 465 Patienten zur Behandlung in die Klinik. 140 von ihnen nehmen an einer intensiven vierwöchigen Schmerztherapie in der Gruppe teil: 80 davon auf Station, 60 in der Tagesklinik. 50 Patienten nehmen an einer einwöchigen Therapie zur Auffrischung und Vertiefung der vorangegangenen vierwö-chigen Behandlung teil. Das Alter der Patienten reicht dabei von 18 bis fast 90 Jahren. Insgesamt lassen sich mehr Frauen als Männer behandeln.

Ansbach, 23.05.2014 – Am Dienstag, 3. Juni 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Irina Fiegl, Stationsärztin der Tagesklinik der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, informiert über die Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) – sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern. Im Anschluss an den Vortrag geht die Referentin auch auf Fragen ein.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Erlangen, 15.05.2014 – Am Donnerstag, dem 22. Mai 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema Prävention und die Fragestellung wie „Krankheit“ durch gesellschaftliche und individuelle Lernprozesse vermieden werden könnte.

Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Ausblick nächster Termin:
26. Juni:  Was ist schon „normal“?

Ansbach, 14.05.2014 – Die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach erhält 13 zusätzliche Betten. Das hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml heute in München bekannt gegeben. Damit wird die stationäre Versorgung Kinder und Jugendlicher mit psychischen Erkrankungen in Mittelfranken deutlich verbessert.

 „Für uns bedeutet das, dass wir mit den zusätzlichen Betten die Wartelisten verkürzen können, denn wir sind seit Jahren mit über 100 Prozent ausgelastet“, teilte der Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Dr. Andreas Meyer, auf FLZ-Anfrage mit. Außerdem können laut Meyer dann erstmals auch intensivbehandlungsbedürftige Patienten in Ansbach behandelt werden. Das sind beispielsweise suizidgefährdete Kinder und Jugendliche, die eine spezielle Betreuung brauchen.

Die Bewilligung der zusätzlichen Betten ist aber nur der erste Schritt. In einem zweiten Schritt muss die entsprechende Station nun geplant und gebaut werden. „Mit der Planung werden wir sofort beginnen, um so frühzeitig wie möglich das komplette Angebotsspektrum bieten zu können“, so Vorstand Helmut Nawratil. Realistischerweise ist mit einer Inbetriebnahme vor 2018 nicht zu rechnen.

Derzeit bietet die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach 30 vollstationäre Betten und 15 Plätze in der Tagesklinik an.

 

 

Am Donnerstag, 22. Mai 2014, findet im Bezirksrathaus, Danziger Straße 5 in Ansbach, von 14.30 bis ca. 18.00 Uhr ein Symposium zum Thema Fibromyalgie statt. Dazu sind Betroffene und Interessierte herzlich eingeladen.

Ansbach, 08.05.2014 – Am Donnerstag, 22. Mai 2014, findet im Bezirksrathaus, Danziger Straße 5 in Ansbach, von 14.30 bis ca. 18.00 Uhr ein Symposium zum Thema Fibromyalgie statt. Dazu sind Betroffene und Interessierte herzlich eingeladen. Fibromyalgie ist eine chronische und unheilbare Erkrankung, die sich durch Schmerzen in der Muskulatur, um die Gelenke und im Rücken äußert und von weiteren Symptomen wie zum Beispiel Müdigkeit und Schlafstörungen begleitet wird.

Veranstaltet wird das Symposium von Dr. Sonja Lisch, Chefärztin der Klinik für Neurologie am Bezirksklinikum Ansbach. Die erfahrene Fachärztin stellt die Behandlungsmöglichkeiten ihrer Klinik für Fibromyalgie-Patienten vor. Außerdem spricht Claudia Dexl, Gruppensprecherin der Deutschen Fibromyalgie Vereinigung (DFV) e.V. über Hilfe und Unterstützung für Betroffene. Anschließend kann auf Wunsch die Station für Schmerztherapie besichtigt werden.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ansbach, 30.04.2014 – Am Dienstag, 6. Mai 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Birgit Estelmann, Stationsärztin am Bezirksklinikum Ansbach, wir den Film "Leben mit Schizophrenie" zeigen und steht anschließend für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Engelthal, 30.04.2014 – Am Muttertag, 11. Mai 2014, laden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frankenalb-Klinik Engelthal ganz herzlich zu ihrem traditionellen Gartenfest ein. Zwischen 13.00 und 17.00 Uhr gibt es auf dem Klinikgelände ein buntes Programm für die ganze Familie. So können Sportliche auf dem Rasenplatz vor der Sporthalle der Klinik Federball spielen. Kinder sind ab 13.00 Uhr zur Kletterwand in der Sporthalle eingeladen. Dort können sie ab 14.00 Uhr auch Tischtennis spielen. Um 15.00 Uhr gibt es eine Führung durch die Klinik und über das Gelände.

Die Besucher haben außerdem die Möglichkeit, in der Klinikgärtnerei Balkon- und Gartenpflanzen aus eigener Aufzucht einzukaufen. Mütter erhalten kostenlos einen kleinen Blumengruß. Außerdem werden selbstgestaltete, hübsche Dinge aus der kreativen Therapie verkauft. Für die musikalische Umrahmung des Gartenfestes sorgt MC PfeffsSteah & Co von der Stadtmusik Hersbruck. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Erlangen, 17.04.2014 – Am Donnerstag, dem 24. April 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Geborgenheits- und Ruhebedürfnis in bzw. nach akuten Krankheitsphasen – wie kann dem Rechnung getragen werden?“

Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Weitere Themen und Termine für die erste Jahreshälfte:
22. Mai:  Prävention – wie könnte „Krankheit“ durch gesellschaftliche und individuelle Lernprozesse vermieden werden? Schulfach „Glück“?
26. Juni:  Was ist schon „normal“?

Nürnberg, 14.04.2014  - Viele Menschen verändern im Alter ihr Verhalten. Der einst kontaktfreudige Vater zieht sich beispielsweise immer mehr zurück oder die liebevolle Mutter und Oma wird zunehmend misstrauisch und ängstlich. Solche Verhaltensänderungen sind nicht immer nur übliche Begleiterscheinungen des Alters – sie können stattdessen frühe Anzeichen einer Krankheit sein, wie beispielsweise der Alzheimer-Demenz. 

Dr. Gudrun Massicot, Oberärztin im Klinikum am Europakanal Erlangen, behandelt täglich demenzkranke Menschen. Sie erklärt, woran man eine Demenz erkennt, wie man die Krankheit behandeln kann und wie Angehörige die täglichen Herausforderungen mit den Patienten meistern können.

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 16. April 2014, von 18-19 Uhr im Haus Eck-stein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg, Raum E.01. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Der Vortrag ist der vierte Teil der Vortragsreihe der Bezirkskliniken Mittelfranken zum Thema „Seelische Gesundheit“. Die Mediziner erläutern psychische Erkrankungen auf allgemein verständliche Weise und beantworten die Fragen aus dem Publikum.

Nürnberg, 8.04.2014  - Stress kennt jeder: Sei es im Job, in der Familie oder auch der sogenannte „Freizeitstress“. Doch ständiger Stress schadet unserer Psyche - Depressionen und Burn-Out können die Folge sein. Ein gutes Stressmanagement kann aber dabei helfen, die täglichen Herausforderungen entspannter zu meistern.

 

Der Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, Prof. Dr. Thomas Kraus, behandelt in seiner Klinik häufig Patienten mit Burn-Out Erkankungen und Depressionen. Er erklärt in einem Vortrag und einer anschließenden Fragerunde, wie man die Stressfaktoren in seinem eigenen Leben erkennen und bewältigen kann.

 

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 9. April 2014, von 18-19 Uhr im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg, Raum 1.01.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

 

Der Vortrag ist Teil der erstmal stattfindenden Vortragsreihe der Bezirkskliniken Mittelfranken zum Thema „Seelische Gesundheit“. Die Mediziner erläutern psychische Erkrankungen auf allgemein verständliche Weise und beantworten die Fragen aus dem Publikum. Kommende Woche beschäftigt sich Dr. Gudrun Massicot, Oberärztin im Klinikum am Europakanal, mit dem Thema „Opa wird wunderlich – Verhaltensänderungen bei älteren Menschen“.

Nürnberg, 1.04.2014 -  Depression ist inzwischen eine Volkskrankheit – rund 4 Millionen Menschen leiden in Deutschland aktuell an der schwerwiegenden psychischen Erkrankung. Dabei fällt auf: Frauen sind doppelt so häufig betroffen, wie Männer. Die Gründe dafür können vielfältig sein: Wochenbettdepressionen, Hormonumstellungen in den Wechseljahren, genetische Veranlagung und vieles mehr.

 

Was macht Frauen depressiv und wie lassen sich speziell weibliche Depressionen behandeln? Diese Frage beantwortet Dr. Birgit Mößner-Haug, Oberärztin im Bezirksklinikum Ansbach, in ihrem Vortrag und einer anschließenden Fragerunde.

 

Der Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 2. April 2014, von 18-19 Uhr, im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg, Raum 1.01.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

 

Der Vortrag ist Teil der erstmal stattfindenden Vortragsreihe der Bezirkskliniken Mittelfranken zum Thema „Seelische Gesundheit“. Die Mediziner erläutern psychische Erkrankungen auf allgemein verständliche Weise und beantworten die Fragen aus dem Publikum.

 

Kommende Woche erklärt Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, wie Sie mit gutem Stressmanagement entspannter durch Alltag und Beruf kommen.

Nürnberg, 24.03.2014 -  Sei es die Angst vor dem Nachbarshund, die Angst vor der nächsten Prüfung oder Höhenangst – bestimmte Ängste kennt jeder von uns. Doch wann sind Ängste normal und ab wann spricht man von einer psychischen Erkrankung? Sind Ängste heilbar oder müssen wir lernen, damit zu leben?

 

Diese und andere Fragen beantwortet der Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, Prof. Dr. Thomas Kraus, bei seinem Vortrag zum Thema Angst am kommenden Mittwoch, den 26. März 2014, von 18-19 Uhr, im Eckstein (Haus der evang.-luth. Kirche), Raum 4.02, Burgstraße 1-3 in 90403 Nürnberg.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

 

Der Vortrag ist Teil einer erstmal stattfindenden Vortragsreihe der Bezirkskliniken Mittelfranken zum Thema „Seelische Gesundheit“. Die Mediziner erläutern psychische Erkrankungen und beantworten die Fragen aus dem Publikum. Kommende Woche beschäftigt sich Frau Dr. Birgit Mößner-Haug, Oberärztin im Bezirksklinikum Ansbach, mit der weiblichen Depression und erklärt, was bei Frauen zu einer Depression führen kann.

Erlangen, 24.03.2014 – Am Donnerstag, dem 27. März 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Wieder in Beziehung kommen – wie geht das?“. Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Weitere Themen und Termine:
24. April:  Geborgenheits- und Ruhebedürfnis in bzw. nach akuten Krankheitsphasen – wie könnte dem Rechnung getragen werden?
22. Mai:  Prävention – wie könnte „Krankheit“ durch gesellschaftliche und individuelle Lernpro-zesse vermieden werden? Schulfach „Glück“?
26. Juni:  Was ist schon „normal“?

Ansbach, 21.03.2014 – Am Dienstag, 1. April 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Zwei erfahrene Mitglieder der Anonymen Alkoholiker stellen ihre Selbsthilfegemeinschaft vor. Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Engelthal, 19.03.2014 – 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksklinken Mittelfranken haben erfolgreich die zweijährige Weiterbildung „Fachpflege Psychiatrie“ absolviert. Diese Fachweiterbildung wird bereits seit 2010 von den Bezirkskliniken in Kooperation mit der Psychiatrie des Universitätsklinikums Erlangen für Gesundheits- und Krankenpfleger angeboten. Sie gewährleistet eine professionelle Betreuung der Patienten durch hochqualifiziertes Pflegepersonal. Zudem wird einerseits ein Beitrag zur qualitativen und effizienten Entwicklung der Psychiatrischen Pflege geleistet. Andererseits nimmt so auch die aus dem Wettbewerb um Fachkräfte resultierende Belastung der Pflegekräfte ab.

Der Fokus der Weiterbildung liegt auf der Weiterentwicklung fachlicher Kompetenzen im Bereich Psychiatrie. Den Ausbildern ist es aber auch ein großes Anliegen, persönliche Kompetenzen wie zum Beispiel Teamarbeit oder persönliche Reflektion zu fördern. In ihren Abschlussarbeiten konnten die Teilnehmer aus Erlangen, Engelthal, Uttenreuth und Ansbach das Erlernte unter Beweis stellen. Themen, die dabei behandelt wurden, waren beispielsweise „Stationäre Suizidprävention und Strategien für die Zeit nach der Krise“ oder „Psychoedukation für Menschen mit schizophrener Psychose“.

Die Teilnehmer der Fachweiterbildung konnten so neue interessante Einsatzgebiete wie die Ambulanz oder die Tagesklinik kennenlernen. Zudem steckte sich jeder Einzelne eine Reihe an Zielen, die er künftig in der Praxis verfolgen möchte.

Nürnberg, 18.03.2014 - Was ist Angst? Warum sind besonders Frauen anfällig für Depressionen? Und wie kann sich das Verhalten älterer Menschen mit zunehmendem Alter ändern? Diese und andere Fragen beantworten Mediziner der Bezirkskliniken Mittelfranken bei der erstmals stattfindenden Vortragsreihe zur „Seelischen Gesundheit“ in Nürnberg. Auf allgemeinverständliche Weise erläutern die Mediziner psychische Erkrankungen und deren Behandlung an insgesamt vier aufeinanderfolgenden Mittwochen im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg.

Der erste Vortrag findet am Mittwoch, 26. März 2014, von 18-19 Uhr statt. Der Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, Prof. Dr. Kraus, beschäftigt sich in seinem halbstündigen Vortrag mit der „Angst vor der Angst“ und erklärt, inwieweit Ängste normal sind. Anschließend gibt es die Möglichkeit, unter der Leitung der Radio- und Fernsehmoderatorin Silvia Kunert, eigene Fragen an den Referenten zu stellen. In den darauffolgenden Wochen widmen sich die Ärztinnen und Ärzte der Bezirkskliniken Mittelfranken dann den Themen Depression bei Frauen, Stressmanagement für Alltag und Beruf sowie Verhaltensänderung bei älteren Menschen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Die einzelnen Vorträge im Überblick:

Zeit: immer mittwochs von 18.00–19.00 Uhr,
Ort: Haus Eckstein, Burgstraße 1–3, 90403 Nürnberg,

26. März: „Die Angst vor der Angst“ – Sind Ängste normal? Prof. Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal

2. April: „Warum werden Frauen depressiv? – Die weibliche Depression“, Dr. Mößner-Haug, Oberärztin im Bezirksklinikum Ansbach

9. April: „Entspannter Leben – Stressmanagement für Alltag und Beruf“ Prof. Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal

16. April: „Opa wird wunderlich“ – Verhaltensänderungen bei älteren Menschen, Dr. Massicot, Oberärztin im Klinikum am Europakanal Erlangen

Hinweis an die Medien: Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview mit den Referenten vor Ort oder telefonisch. Melden Sie sie dazu einfach bei Susanne Schneider, Unternehmenskommunikation, Tel: 0981-4653-3054.

60 Patienten in Behandlung – Große Kampagne will auf das deutschlandweit einzigartige Hilfsangebot aufmerksam machen

Ansbach, 13.03.2014 – Vor gut zwei Jahren hat die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach ihre Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, psychiatrische Risikopatienten davor zu bewahren, Straftaten zu begehen, die mit ihrer psychischen Erkrankung in Zusammenhang stehen. Gleichzeitig trägt die Arbeit der Präventionsambulanz zum Schutz potenzieller Opfer bei. Das Projekt ist auf vier Jahre angelegt und ist in Deutschland und sogar Europa bisher einzigartig.

„Es ist nur ein kleiner Prozentsatz psychisch kranker Menschen, die tatsächlich gewalttätig werden“, betont Dr. Joachim Nitschke, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie, zu der die Präventionsambulanz gehört. „Doch jede verhinderte Gewalttat vermeidet großes Leid – sowohl für die Täter als auch für die Opfer.“ Mit dem Verlauf der ersten beiden Jahre ist er zufrieden: „Bisher nehmen 60 Menschen unser Angebot wahr.“ Bei Projektstart wurde statistisch ermittelt, dass im Einzugsgebiet des Bezirksklinikums Ansbach bis zu 120 Menschen leben könnten, die in der Präventionsambulanz behandelt werden sollten. Es handelt sich dabei um Patienten mit einer Schizophrenie oder einer sehr schweren Persönlichkeitsstörung.

Krisensituationen wurden entschärft
Auch Dr. Martina Weig, Oberärztin und Leiterin der Präventionsambulanz zieht eine positive Zwischenbilanz: „Wir konnten einige Krisensituationen entschärfen und es auch gab keine gewalttätigen Zwischenfälle, bei denen etwa Menschen zu Schaden gekommen wären“, berichtet sie.

Das Team der Präventionsambulanz besteht aus Psychologen, Sozialpädagogen, medizinischen Fachangestellten, Fachkrankenpflegekräften und Ärzten. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind eine engmaschige Betreuung durch regelmäßige Hausbesuche, individuelle Gespräche, Gruppentherapien sowie Gespräche mit Angehörigen. „Wer zu uns kommt, muss keine Angst haben, als Straftäter zu gelten“, betont Dr. Martina Weig. „Vielmehr geht es darum, dass die Betroffenen eine realistische Einschätzung über den Verlauf ihrer Krankheit bekommen und ergänzende Behandlungsangebote in Anspruch nehmen können. Selbstverständlich gilt bei uns die ärztliche Schweigepflicht.“ Rückmeldungen von Patienten und auch von deren Angehörigen zeigen, dass das Angebot gut ankommt.

Plakatkampagne
Die Arbeit der Präventionsambulanz hat sich bereits gut etabliert. Dennoch gilt auch weiterhin: „Wir wollen noch mehr Betroffene und auch deren Angehörige erreichen und sie auf unser Hilfsangebot aufmerksam machen“, erklärt Dr. Joachim Nitschke. Deshalb startet am 13. März unter dem Motto „Stopp die Gewalt in dir“ eine Kampagne mit über 100 Plakaten in Nürnberg. Parallel dazu werden auch niedergelassene Fachärzte angeschrieben, die ihren Patienten das Angebot empfehlen kön-nen. Außerdem gibt es eine Aktionswebseite (www.stopp-die-gewalt-in-dir.de), die erläutert, wie das Hilfsangebot aufgebaut ist, sowie eine Präsenz auf Facebook.

An der inhaltlichen Konzeption der Kampagne haben Vertreter des Vereins Pandora (Verein Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener e.V.) und des Vereins der Angehörigen psychisch Kranker e.V. (ApK) mitgearbeitet.

Das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales und der Bezirk Mittelfranken unterstützen das Projekt Präventionsambulanz finanziell. Eine wissenschaftliche Evaluation ist Ende letzten Jah-res angelaufen und soll am Ende der Projektphase belegen, wie wirkungsvoll die Arbeit der Präven-tionsambulanz tatsächlich ist. Je nach Ergebnis wird dann entschieden, ob die Arbeit weitergeführt wird.

Engelthal, 12.03.2014 – Keine Freude am Leben, kaum Antrieb und keine Energie – die typischen Symptome einer Depression sind allgemein bekannt. Doch was bei einigen Menschen nur zu einer kurzzeitig gedrückten Stimmung führt, entwickelt sich bei anderen zu einer schweren Erkrankung. Alleine in Deutschland leiden aktuell rund vier Millionen Menschen an einer Depression. Und nicht nur die Erkrankten selbst sind betroffen, oft verändert die Krankheit auch die Beziehung zu Angehörigen und Freunden.

Fachärzte und Psychologen der Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb gemeinsam mit dem Bündnis gegen Depression im Nürnberger Land e.V. zum zweiten Mal einen „Anti-Depressionstag“. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 22. März 2014, 9:30-14:00 Uhr, in der Aula der Bertleinschule, Martin-Luther-Straße 2, 91207 Lauf an der Pegnitz.

 „Je früher eine Depression erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen“, erklärt Prof. Dr. Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. In Workshops bekommen die Teilnehmer deshalb wichtige Informationen zur Krankheit – beispielsweise über Arzneitherapie, Depression im Alter oder den Umgang mit depressiven Patienten in der ambulanten Pflege. Außerdem werden homöopathische Behandlungsmöglichkeiten und Entspannungsübungen vorgestellt. An Informationsständen können sich Besucher mit Betroffenen, Angehörigen und professionellen Helfern austauschen und mehr über die Behandlungsangebote in der Region erfahren. Unterstützt wird der Anti-Depressionstag von der AOK (allgemeine Ortskrankenkasse) und KISS e.V. Nürnberger Land (Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen).

Obwohl eine Anmeldung erwünscht ist (Anmeldung bei: Gudrun Meyer Frankenalb-Klinik Engelthal; Telefon: 09158 926-2101; Telefax: 09158 926-3101; gudrun.meyer@bezirkskliniken-mfr.de), sind auch spontane Besucher ohne Anmeldung herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Neustadt a. d. Aisch, 11.03.2014 – Am heutigen Dienstag fand auf dem Gelände der Klinik Neustadt a. d. Aisch der Spatenstich für den Bau einer Psychiatrischen Tagesklinik mit Institutsambulanz statt. Bauträger sind die Bezirkskliniken Mittelfranken, die mit dem neuen Behandlungsangebot das Netz der wohnortnahen psychiatrischen Versorgung in Mittelfranken ausbauen werden. Am Spatenstich beteiligt waren Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Richard Bartsch, Bezirkstagspräsident und Verwaltungsratsvorsitzender der Bezirkskliniken Mittelfranken, Walter Schneider, Landrat des Landkreises Neustadt / Aisch – Bad Windsheim sowie Stefan Schilling, Vorstand der Kliniken des Landkreises Neustadt / Aisch – Bad Windsheim.

Auf rund 800 Quadratmetern Bruttogrundfläche entsteht ab sofort ein zweigeschossiges Gebäude. Im Dezember sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, die Inbetriebnahme wird voraussichtlich im Januar 2015 sein.

Institutsambulanz und Tagesklinik

In der Institutsambulanz bieten ein Team aus Ärzten, Psychologen, Fachtherapeuten und Sozialpädagogen eine ambulante Versorgung bei psychischen Erkrankungen: von psychosomatischen Beschwerden über Depression und Suchterkrankungen bis hin zu Persönlichkeitsstörungen. Auch können hier Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt weiter betreut werden. Patienten werden in der Regel von niedergelassenen Fachärzten in die Institutsambulanz überwiesen.

Die Ärzte der Institutsambulanz können Betroffene zur Behandlung in die Tagesklinik überweisen. Dort erhalten die Patienten tagsüber eine intensive und individuelle Betreuung, abends kehren sie nach Hause zurück. So können sie die tagsüber gewonnen neuen Erkenntnisse abends erproben und beim nächsten Termin zusammen mit dem Behandlungsteam reflektieren und aufarbeiten.

Ansbach, 28.02.2014 - Am Dienstag, 11. März 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Eine therapeutisch-pflegerische Mitarbeiterin der psychiatrischen Institutsambulanz im Bezirksklinikum Ansbach wird über das Thema „Alzheimer und Demenz: Was ist bei der Alltagsbegleitung wichtig?“ sprechen.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Erlangen, 27.02.2014 - Seit Anfang Februar ist die neu eingerichtete neurologische Notfallambulanz im Klinikum am Europakanal in Betrieb. Sie bietet ambulanten Notfallpatienten, egal welcher Krankenkasse, fachärztliche Versorgung außerhalb der üblichen Praxiszeiten der niedergelassenen Ärzte an.

Der neurologische Dienstarzt kümmert sich zusammen mit erfahrenem Pflegepersonal um die patienten. Sämtliche neurologische Dioagnosemöglichkeiten, zum Beispiel Computertomografie oder spezialisierte Gefäßdiagnostik, stehen bei Bedarf zur Verfügung und gewährleisten so eine schnelle Notfallversorgung.

Die neurologische Notfallambulanz ist Montag bis Freitag von 17 bis 8 Uhr des Folgetages, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 24 Stunden rund um die Uhr geöffnet. Sie befindet sich im Gebäude C, 1. Stock, Zimmer C151.

Über die Pforte (09131/753-0) können sich Patienten vorher kurz anmelden.

Verwaltungsrat stimmt neuem Konzept für die Bezirkskliniken Mittelfranken zu

Ansbach, 25.02.2014 – In seiner heutigen Sitzung hat der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken dem Konzept zum Aufbau des Geschäftsbereichs Facility Management (Gebäudemanagement) einstimmig zugestimmt. Vorstand Helmut Nawratil hat die neuen Pläne in der Sitzung als Lösungsvorschlag für die Diskussionen um die Erweiterung der Service-Gesellschaft präsentiert. „Mit dem neuen Konzept können nun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Unternehmensleitung sowie Politik ohne weitere Reibungsverluste gemeinsam den Weg in die Zukunft gehen“, erklärte Helmut Nawratil nach der Sitzung. Auch Bezirkstagspräsident und Verwaltungsratsvorsitzender Richard Bartsch ist zufrieden mit dem Ergebnis: „Mit der Entscheidung halten wir weiter an unserem Ziel fest, ein finanziell positives Ergebnis für die Bezirkskliniken bis zum Jahr 2017 zu schreiben. Die Erweiterung der Service-Gesellschaft, die vom Verwaltungsrat ausgesetzt und im Dezember 2013 im Bezirkstag diskutiert wurde, wird nun nicht umgesetzt.“

Die Planungen für den neuen Geschäftsbereich Facility Management sehen vor, dass in Zukunft die Kosten und erbrachten Leistungen transparent mit den marktüblichen Bedingungen verglichen werden können. Auf diese Weise kann flexibel auf Kostenentwicklungen reagiert werden. Ohne die geplante Erweiterung der Service-Gesellschaft gehen den Bezirkskliniken Mittelfranken zwar zukünftig in jedem Jahr zirka 100.000 Euro zusätzlich verloren, die anderweitig ausgeglichen werden müssen. Trotzdem ist ausdrücklich der Verbleib aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tarif des öffentlichen Dienstes festgelegt. „Mit der Zustimmung des Verwaltungsrates haben wir nun wieder eine Verbindlichkeit erreicht und können in diese vorgegebene Richtung weiterarbeiten“, meinte Helmut Nawratil abschließend.

Erlangen, 21.02.2014 – Am Donnerstag, dem 27. Februar 2014, findet das nächste Trialog-Treffen statt, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Besprochen wird dabei das Thema „Wieviel innere und äußere Struktur braucht der Mensch?“. Das Treffen findet um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Weitere Themen und Termine für die erste Jahreshälfte:
27. Februar:  Wieviel innere und äußere Struktur braucht der Mensch?
27. März:  Wieder in Beziehung kommen – wie geht das?
24. April:  Geborgenheits- und Ruhebedürfnis in bzw. nach akuten Krankheitsphasen – wie könnte dem Rechnung getragen werden?
22. Mai:  Prävention – wie könnte „Krankheit“ durch gesellschaftliche und individuelle Lernpro-zesse vermieden werden? Schulfach „Glück“?
26. Juni:  Was ist schon „normal“?

Ansbach, 19.02.2014 – Am Donnerstag, 27. März 2014 findet der diesjährige Boys’ Day statt. Auch in diesem Jahr wird das Bezirksklinikum Ansbach daran teilnehmen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege und der Krankenpflegeschule laden Schüler ab 15 Jahren ein, den Pflegeberuf näher kennenzulernen. Die Jungen besuchen die Drogenentzugsstation sowie die Klinik für Geriatrische Rehabilitation. So können sie hautnah erleben, wie Pflege sowohl für seelisch als auch körperlich Erkrankte funktioniert. Auf dem Programm stehen außerdem praktische Übungen, ein Austausch mit Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege sowie ein gemeinsames Mittagessen.

Es fehlen Männer
Der Beruf Gesundheits- und Krankenpflege wird meist von Frauen gewählt. „Mit der Teilnahme am Boys’ Day wollen wir Jungen den Pflegeberuf näherbringen“, erklärt Andreas Dummert, Leiter der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach.

Der Boys’ Day am Bezirksklinikum Ansbach beginnt um 8.30 Uhr und endet gegen 13.30 Uhr. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter www.bezirksklinikum-ansbach.de.

Erlangen, 19.02.2014 – Am Donnerstag, 27. März 2014 findet der diesjährige Boys’ Day statt. Auch in diesem Jahr wird das Klinikum am Europakanal Erlangen daran teilnehmen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege und der Krankenpflegeschule laden Schüler ab 15 Jahren ein, den Pflegeberuf näher kennenzulernen. Die Jungen erhalten Einblicke in die Tätigkeitsgebiete und Weiterentwicklungsmöglichkeiten von Gesundheits- und Krankenpflegern und können sich mit Auszubildenden und Lehrkräften über die Ausbildung austauschen. Auf dem Programm steht außerdem ein gemeinsames Mittagessen.

Es fehlen Männer
Der Beruf Gesundheits- und Krankenpflege wird meist von Frauen gewählt. So sind im Klinikum am Europakanal Erlangen von 74 Auszubildenden nur zwölf männlich. „Mit der Teilnahme am Boys’ Day wollen wir Jungen den Pflegeberuf näherbringen“, erklärt Walter Welzenbach, Leiter der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum am Europakanal Erlangen.

Der Boys’ Day im Klinikum am Europakanal Erlangen beginnt um 9.00 Uhr und endet gegen 14.30 Uhr. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter www.klinikum-am-europakanal.de.

Erlangen, 24.01.2014 – Am Donnerstag, dem 30. Januar 2014 startet wieder der „Trialog“ in Erlangen, ein offener Gesprächskreis für Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen. Die Treffen finden einmal im Monat statt, immer donnerstags um 17.00 Uhr im Begegnungszentrum „Wabene“, Henkestraße 53 in Erlangen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und eine anonyme Beteiligung ist möglich. Organisiert wird die Reihe von der Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal Erlangen, der Caritas und dem Verein Wabe e.V. Erlangen.

Der Trialog ist ein gleichberechtigter Erfahrungsaustausch zum Krankheitsbild Psychose und wie diese aus verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Die Reihe verfolgt keinen therapeutischen Anspruch, sondern will das Verständnis füreinander fördern und darüber hinaus erarbeiten, welche Informationen und Unterstützung die Beteiligten noch benötigen. Der Gesprächskreis steht unter strikter Schweigepflicht nach außen.

Die Themen und Termine für die erste Jahreshälfte:
30. Januar
:  Frühwarnzeichen einer Psychose
27. Februar:  Wieviel innere und äußere Struktur braucht der Mensch?
27. März:  Wieder in Beziehung kommen – wie geht das?
24. April:  Geborgenheits- und Ruhebedürfnis in bzw. nach akuten Krankheitsphasen – wie könnte dem Rechnung getragen werden?
22. Mai:  Prävention – wie könnte „Krankheit“ durch gesellschaftliche und individuelle Lernprozesse vermieden werden? Schulfach „Glück“?
26. Juni:  Was ist schon „normal“?

Ansbach, 24.01.2014 - Am Dienstag, 04. Februar 2014, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Dr. Irene Etteldorf, Stationsärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, spricht über das Thema Psychose und Sucht.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken verabschiedet Wirtschaftsplan für 2014

Ansbach, 20.01.2014 – In seiner letzten Sitzung hat der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch den Wirtschaftsplan für das Jahr 2014 einstimmig verabschiedet. Vorstand Helmut Nawratil stellte in der Sitzung Erfolgsplan, Vermögensplan, die mittelfristige Finanzplanung, Schuldenplanung sowie den Stellenplan vor.

Die im Wirtschaftsplan beschriebenen Ausgaben von rund 168 Millionen sowie Investitionen von rund 27 Millionen richten sich nach dem vom Verwaltungsrat im März 2013 genehmigten Zukunftskonzept oder ergeben sich aus äußeren Umständen, wie Tarifsteigerungen oder gestiegenen Kosten bei Sach- und Materialaufwand sowie Energie. Helmut Nawratil zeigte in seiner Präsentation auch die wirtschaftliche Entwicklung: „Der Weg, den wir im vergangenen Jahr zur Verbesserung unserer wirtschaftlichen Situation eingeschlagen haben, zeigt bereits Wirkung. Wir können Wachstum sowohl in der Leistung also auch beim Ertrag verzeichnen.“ Die Planungen sehen vor, dass die Bezirkskliniken Mittelfranken im Jahr 2017 wieder ein positives Ergebnis haben werden. Mit rund 3000 Mitarbeitern und circa 1700 Betten sind die Bezirkskliniken eines der größten Klinikunternehmen der Region. Das Ergebnis für das Wirtschaftsjahr 2013 wird voraussichtlich Mitte März vorliegen. Die Hochrechnungen zeigen, dass hier schon eine deutliche Ergebnisverbesserung gegenüber dem Defizit von 9,5 Millionen aus 2012 zu erwarten ist. Das geplante Ergebnis für 2014 soll mit rund 3 Millionen Euro Defizit nochmals besser sein. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, betonte Nawratil abschließend.

Auch Bezirkstagspräsident Bartsch zeigte sich zufrieden: „Die Wirtschaftsergebnisse zeigen, dass die Strategie stimmt. Mit der einstimmigen Verabschiedung des Wirtschaftsplans stellen wir nun sicher, dass die Bezirkskliniken Mittelfranken ihre positive Entwicklung auch im Jahr 2014 ohne Verzögerung fortsetzen können.“

Neuer Kaufmännischer Leiter für den Standort Erlangen.

Erlangen, 08.01.2014 – Zum Jahresbeginn begrüßten Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, und Matthias Nowack, Leiter des Zentralen Klinikmanagements, Harald Niebler als neuen Kaufmännischen Leiter für den Standort Erlangen. „Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Niebler einen im Gesundheitswesen so kompetenten Mitarbeiter mit langjähriger Führungserfahrung gewinnen konnten“, erklärt Helmut Nawratil. Als Kaufmännischer Leiter ist der 47-jährige Niebler für die organisatorische, personelle und budgettechnische Leitung und Steuerung des Klinikums am Europakanal Erlangen verantwortlich und übernimmt darüber hinaus die Finanzplanung und -steuerung für diesen Standort.

Harald Niebler ist Wirtschafts-Diplom-Betriebswirt (VWA) und arbeitete zuletzt als Kaufmännischer Leiter der Schön Klinik Nürnberg Fürth. Er stammt ursprünglich aus Hersbruck, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 Über zwei Spenden im Wert von insgesamt 1350 € können sich die Bewohnerinnen und Bewohner des soziotherapeutischen Wohnheims Eggenhof in Uttenreuth freuen. Heimleiter Wolfgang Fuchs und Wohnbereichsleiterin Rita Ruff nahmen Anfang Dezember die Spende über 1000€ von der Sparkasse Erlangen-Höchstadt und über 350€ von der Raiffeisenbank Erlangen-Höchstadt stellvertretend für den Freundeskreises des Soziotherapheutischen Wohnheims Eggenhof entgegen.

 

„Von den Spenden können wir nun zum Beispiel ein Dienstfahrrad kaufen, mit dem ein Bewohner zukünftig Einkäufe für das Heim erledigen kann“, freut sich Heimleiter Wolfgang Fuchs. „Außerdem werden wir Sportgeräte für den Garten kaufen, zum Beispiel einen Basketballkorb und eine Tischtennisplatte“, fügt er hinzu.

 

Das soziotherapeutische Wohnheim Eggenhof ist eine Einrichtung der Bezirkskliniken Mittelfranken. In fünf Wohngruppen können insgesamt 45 Bewohnerinnen und Bewohner untergebracht werden, die in der Regel aus psychiatrischen Kliniken des Bezirks Mittelfranken kommen. Durch sozialpraktisches Training, Arbeitstherapie und Entspannungsübungen lernen die Bewohner Alltagssituationen zu bewältigen. Ziel dabei ist es, den Bewohnern ein möglichst selbstständiges Leben zu ermöglichen.

Ansbach, 12.12.2013 – Erstmals hat der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken in dieser Woche vier Bezirksräte als Beauftragte für die Kliniken und Heime der Bezirkskliniken Mittelfranken benannt. Sie wurden für die Dauer der Wahlperiode 2013 bis 2018 gewählt und sollen darauf achten, dass das Kommunalunternehmen den gesetzlichen Vorschriften, den Beschlüssen des Bezirkstages und des Verwaltungsrates nachkommt und gegenseitige Verpflichtungen erfüllt werden.

 

Die Beauftragte für das Bezirksklinikum Ansbach mit der Tagesklinik Weißenburg ist zukünftig Dr. Ute Salzner, für die Frankenalb-Klinik Engelthal sowie das Soziotherapeutische Wohnheim Ansbach und das Soziotherapeutische Wohnheim Eggenhof wurde Armin Kroder gewählt. Zuständig für das Klinikum am Europakanal in Erlangen ist Dr. Max Hubmann und der Beauftragte für die Psychiatrische Klinik und die Tagesklinik Fürth mit Tagesklinik in Neustadt an der Aisch ist zukünftig Dr. Horst Krömker.

Ansbach, 12.12.2013 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken hat in dieser Woche die Patientenfürsprecher der Bezirkskliniken für die beiden kommenden Jahre bestellt.

 

Im Bezirksklinikum Ansbach mit der Psychiatrischen Tagesklinik Weißenburg wird Herbert Matijas sein Engagement weiterführen. Ebenso wurde Rosi Schmitt in ihrem Amt für das Klinikum am Europakanal mit Psychiatrischer Tagesklinik in Fürth und Neustadt bestätigt. Erstmal gewählt wurde Klaus Hähnlein als neuer Patientenfürsprecher für die Frankenal-Klinik Engelthal mit Psychiatrischer Tagesklinik.

 

Die Patientensprecher kümmern sich darum, Anregungen und Beschwerden von Patienten oder deren Angehörigen an das Krankenhaus weiterzugeben, zu vermitteln und - soweit möglich – Abhilfe bei Problemen zu schaffen. Die Patientenfürsprecher sind eigenverantwortlich tätig und arbeiten eng mit dem Beschwerdemanager der jeweiligen Krankenhäuser zusammen.

Neuer Trainingsraum im Klinikum am Europakanal in Erlangen eröffnet

Erlangen - Neurologische Patienten des Klinikums am Europakanal in Erlangen können sich über bessere Therapiemöglichkeiten freuen. Anlässlich des Tags der offenen Tür im Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation wurde ein spezieller Raum zur medizinischen Trainingstherapie mit neuen Geräten eröffnet, in den rund 50.000€ investiert wurden.

 

„Wir freuen uns, dass wir mit unseren neuen medizinischen Trainingsgeräten unser breites Behandlungsspektrum abrunden können. Die Einrichtung steht unseren Patienten abends auch noch nach Ende des normalen Rehaprogrammes unter Anleitung zur Verfügung“, sagt Dr. Detlef Kohl, Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation. 

 

„Bei uns trainieren beispielsweise querschnittsgelähmte Patientinnen oder Patienten nach einem Schlaganfall“, erklärt Physiotherapeut Frank Höppel. Deshalb müssten die Trainingsgeräte auch besondere Anforderungen erfüllen. Im neuen Trainingsraum können Patienten mit Lähmungen nun auf einem speziellen Laufband - bei dem sehr niedrige Geschwindigkeiten möglich sind - das Gehen neu erlernen.

 

Ein Deckenlifter, in dem der Patient wie in einem Bergsteigergurt eingehängt wird, hilft außerdem dabei, die Beine nur mit einem geringen Gewicht zu belasten und dem Patienten die Angst vor einem Sturz zu nehmen. Mit verschiedenen Seilzügen kann zudem die Kraft in Händen und Armen aufgebaut werden. Dabei ist sowohl das eigene Training als auch die Teilnahme an angeleiteten Übungen möglich. „Fünf bis sechs Patienten können dort nun zeitgleich unter Aufsicht üben“, erzählt Höppel.

 

Neu ist auch das gerätegestützte Parkinson-Programm: Patienten trainieren dabei nach festgelegten Schweregraden und Geschwindigkeitsstufen, da diese Art des Trainings nachweislich die beste Behandlungsmöglichkeit für Patienten mit Morbus Parkinson bietet.

Erlangen, 04.12. 2013 – Im Klinikum am Europakanal finden auch in diesem Jahr wieder zwei Adventskonzerte in der Kirche des Klinikums statt. Am Mittwoch, den 11. Dezember 2013, von 14:30 bis 15:30 Uhr spielen die Regnitztaler Saitenmusik und der Posaunenchor Uttenreuth ihr vorweihnachtliches Programm. Eine Woche später, am Mittwoch, den 18. Dezember 2013, ebenfalls von 14:30 bis 15:30 Uhr tritt das Duo Wulli Wullschläger und Sonja Tonn auf. Alle Besucher sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Ansbach / Engelthal, 02.12.2013 – Am heutigen Montag begrüßten Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, und Matthias Nowack, Leiter des Zentralen Klinikmanagements, Markus Calana als neuen Kaufmännischen Leiter für die Standorte Ansbach und Engelthal. „Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Calana einen im Gesundheitswesen so kompetenten Mitarbeiter mit langjähriger Führungserfahrung gewinnen konnten“, erklärt Helmut Nawratil. Als Kaufmännischer Leiter ist der 48-jährige Calana für die organisatorische, personelle und budgettechnische Leitung und Steuerung des Bezirksklinikums Ansbach und der Frankenalb-Klinik Engelthal verantwortlich und übernimmt darüber hinaus die Finanzplanung und -steuerung für diese Standorte.

Markus Calana ist Diplom-Betriebswirt und arbeitete unter anderem als Direktor und Prokurist der Medical Park Bad Wiessee GmbH und als kaufmännischer Leiter der Isar Kliniken München. Calana stammt ursprünglich aus München, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Ansbach, 29.11.2013 – Am Freitag, 6. Dezember 2013, findet um 16.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein Harfenkonzert mit Claudia Forster statt. Die Harfenistin spielt unter anderem Stücke von Händel, Dussek und Hasselmans.

Claudia Forster studierte in München an der Hochschule für Musik. Weitere Studien und Meisterkurse absolvierte sie in Wien und Paris. Ihre Konzertreisen führten sie in die Musikmetropolen Europas, wie Salzburg, Wien München und Prag. Sie ist Initiatorin und künstlerische Leiterin des Internationalen Musikfestivals in Cham.

Zur besonderen Atmosphäre während des Konzerts in der Kirche des Bezirksklinikums trägt auch die Fränkische Handwerkerkrippe bei, die vom 29. November 2013 bis einschließlich 12. Januar 2014 täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr zu besichtigen ist.

Der Eintritt ist frei.

Das Bezirksklinikum Ansbach arbeitet eng mit soziotherapeutischen Einrichtungen zusammen

 

Ansbach, 27.11.2013 – Was passiert eigentlich mit forensischen Patienten nach ihrer Entlassung? Einige können nicht alleine wohnen und wechseln daher in betreute Wohnheime. Doch viele dieser Einrichtungen haben Bedenken, forensische Patienten aufzunehmen. Erstmals haben die Mitarbeiter der forensischen Klinik am Bezirksklinikum Ansbach deshalb vor kurzem einen Informationstag für soziotherapeutische Einrichtungen organisiert.

„Uns ist es sehr wichtig, schon während des Aufenthalts der Patienten an die Zeit nach ihrer Entlassung zu denken“, erklärt Chefarzt Dr. Joachim Nitschke. Das Ziel sei es, Mitarbeiter soziotherapeutischer Einrichtungen über den Umgang mit forensischen Patienten zu informieren und Vorbehalte auszuräumen. „Nur durch eine enge Kooperation können wir es schaffen, diese bestimmte Patientengruppe zu entlassen, die früher aufgrund mangelnder Nachsorgemöglichkeiten über Jahrzehnte forensisch untergebracht waren, weil sich keine Einrichtung bereit erklärte sie aufzunehmen“, ergänzt Nitschke. Die Organisatorin der Veranstaltung, Bianca Roth, bestätigte: „Die praktischen Erfahrungen zeigen, dass sich die Patienten oft sehr gut in betreuten Wohnheimen einleben“.

Zudem wurde in der Veranstaltung deutlich gemacht, dass sich die im Jahre 2009 neu geschaffene forensische Ambulanz der Forensischen Klinik Ansbach zusätzlich um die Nachsorge dieser Patienten kümmert. So werden regelmäßig Hausbesuche in den Einrichtungen durchgeführt, psychotherapeutische Beratung angeboten und sogar Blutuntersuchungen auf Alkohol und Drogen durchgeführt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Patienten in einer Probewohnphase bei Problemen umgehend wieder in die Forensische Klinik zurückzuverlegen.  

Wie wichtig diese Informationen sind, zeigte der große Andrang bei der Veranstaltung: über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Bayern kamen zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Aufgrund der großen Nachfrage wird eine Wiederholung der Veranstaltung angedacht.  

Ansbach, 22.11.2013 – Am Mittwoch, dem 4. Dezember 2013, findet um 19.00 Uhr das 11. Forum zum Thema Essstörungen statt. Veranstaltet wird es vom Bezirksklinikum Ansbach in Kooperation mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Ansbach. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Öffentlichkeit weiter über die Krankheit aufzuklären und Therapiemöglichkeiten sowie Hilfsangebote aufzuzeigen. Denn Statistiken zeigen, dass die Zahl der Todesfälle steigt: Im Jahr 1998 waren laut Statistischem Bundesamt 33 Todesfälle in Deutschland auf eine Essstörung zurückzuführen, im Jahr 2011 bereits 85. Erschreckend ist außerdem das Ergebnis einer Befragung des Robert Koch Instituts im Jahr 2006 unter 11- bis 17-jährigen Mädchen: Bei 35 Prozent der 16-Jährigen lagen Hinweise auf eine Essstörung vor.

Dr. Uwe Enders, stellvertretender Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, wird mit einem kurzem Vortrag das Thema vorstellen. Im Anschluss führen die beiden Münchner Schauspielerinnen Heidy de Blum und Isabelle Koob das Theaterstück „Food Diaries – Essgeschichten“ auf. In verschiedenen Szenen werden Geschichten von Frauen erzählt, die in ihrem Leben schon einmal mit dem Thema Diät, Hunger und Essstörungen zu kämpfen hatten. Die Schauspielerinnen schlüpfen dabei in unterschiedliche Rollen und zeigen Szenen, die direkt aus dem Leben gegriffen sind. Anschließend haben die Zuschauer die Möglichkeit, sich über das Thema auszutauschen und zu diskutieren. Dabei sind außerdem die Sozialpädagoginnen Ilse Schöll-Mohr und Isolde Imschloss vom Gesundheitsamt des Landkreises Ansbach sowie der Psychologe Andreas Schnebel vom Verein ANAD aus München.

Das Forum zum Thema Essstörungen findet am Mittwoch, dem 4. Dezember 2013, um 19.00 Uhr in den Kammerspielen Ansbach, Maximilianstraße 29, statt. Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind Betroffene, Angehörige und alle, die am Thema interessiert sind. Weitere Informationen gibt es unter www.bezirksklinikum-ansbach.de.

Ansbach, 22.11.2013 – Am Freitag, den 29. November 2013 findet um 16.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach die feierliche Eröffnung der Handwerkerkrippe statt. Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken Helmut Nawratil wird Bezirkstagspräsident Richard Bartsch Margit Böckler, Leiterin des Krippenteams, für ihr Engagement mit dem Ehrenbrief des Bezirks Mittelfranken auszeichnen. Anschließend werden die Klinikseelsorger ein feierliches Innehalten an der Krippe abhalten. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von der Organistin Hildegard Zöller.

Bis einschließlich zum 12. Januar 2014 kann die Handwerkerkrippe täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr besichtigt werden. Führungen finden von 14.00 bis 16.00 Uhr statt.

Über die Handwerkerkrippe

„Bauet eine Krippe zum Lobe des Herrn, aber bauet sie nach eurer Heimat“ – dieser Spruch des Franz von Assisi inspirierte vor über 20 Jahren den Leiter der Berufsschule Rothenburg-Dinkelsbühl, Oberstudiendirektor Günther Heyn, dazu, mit Schülern und Lehrern für das Bezirksklinikum Ansbach eine Wendekrippe zu bauen. Seit dieser Zeit ist die Krippe zu einem ganzen Dorf angewachsen. Neben weihnachtlichen Szenen sind auf gut 50 Quadratmetern fränkische Miniaturgebäude, handgeschnitzte und fränkisch gekleidete Handwerkerfiguren, nachgestellte Alltagsszenen und ein üppig ausgestatteter Wochenmarkt zu bestaunen.

Geschichten, Informationen und Anekdoten rund um die Handwerkerkrippe gibt es in einem 2012 erschienenen Bildband. Das Buch kostet 16,90 Euro und ist im Buchhandel sowie an der Pforte des Bezirksklinikums Ansbach erhältlich.

Vertreter der Medien sind herzlich zur Krippeneröffnung am 29.11.2013 um 16 Uhr in die Kirche des Bezirksklinikums Ansbach eingeladen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Programm.

Engelthal, 21.11.2013 – Ein abwechslungsreiches Programm bietet wieder der Weihnachtsbasar der Frankenalb-Klinik Engelthal am Sonntag, 1. Dezember 2013 zwischen 13.00 und 16.30 Uhr. Auf dem Klinikgelände in der Reschenbergstraße 20 verkaufen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Weihnachtsgestecke, kunsthandwerkliche Geschenke und vorweihnachtliche Leckereien. Kleine Besucher sind herzlich ins Personalcasino eingeladen, wo sie selbst Weihnachtliches gestalten können. Außerdem besucht sie der Nikolaus. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet vom Posaunenchor Engelthal.

Weitere Programmpunkte sind um 14.00 Uhr der Besuch des Hersbrucker Christkinds, um 15.00 Uhr Weihnachtsmärchen und -lieder in der Kapelle und um 15.30 Uhr eine Führung durch die Klinik.

Weitere Informationen gibt es unter www.frankenalbklinik.de.

Ansbach, 20.11.2013 - Am Dienstag, 03. Dezember 2013, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter statt.

Das Dezembertreffen ist zugleich die Weihnachtsfeier und bietet den Interessierten die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit dem Thema „Leben mit psychisch Erkrankten“ auszutauschen und zu diskutieren.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Tagung des Arbeitskreises zur Qualitätsoptimierung der Forensischen Psychiatrie zum Thema „Sicherungsverwahrung, Abstandsgebot und Therapieunterbringung“ im Bezirksklinikum Ansbach.

Ansbach, 13.11.2013 – Am 8. November 2013 sprachen der Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, Privatdozent Dr. Habermeyer, sowie Wolfgang Pfister, Richter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe, vor rund 70 geladenen Teilnehmern am Bezirksklinikum Ansbach über die Neuregelung der Sicherungsverwahrung in Deutschland. Die Veranstaltung wurde vom Arbeitskreis zur Qualitätsoptimierung der Forensischen Psychiatrie organisiert.

Privatdozent Dr. Habermeyer, der sich seit Jahren wissenschaftlich mit der Problematik der Sicherungsverwahrung und möglichen Therapieformen für dieses Klientel beschäftigt, erläuterte den Zuhörern aus forensisch-psychiatrischer Sicht, inwieweit Betroffene therapierbar sind. So beschrieb er, dass sich Personen, die in der Sicherungsverwahrung untergebracht sind, deutlich von forensisch untergebrachten Patienten im Maßregelvollzug, wie zum Beispiel am Bezirksklinikum Ansbach, unterschieden. Demnach zeige sich, dass forensische Patienten deutlich weniger dissozial seien und sie sich somit zu einer Therapie eigneten.

Wolfgang Pfister ist als Mitglied des 3. Strafsenats am Bundesgerichtshof unter anderem für Revisionen in Bezug auf die Anordnung der Sicherungsverwahrung beschäftigt. In seinem Vortrag beleuchtete er die Neuregelungen der Sicherungsverwahrung aus juristischer Sicht. Er machte deutlich, dass – trotz der von Privatdozent Dr. Habermeyer geschilderten Schwierigkeiten – Betroffene, die sich in der Sicherungsverwahrung befinden, einen Anspruch auf Therapie haben. Sollte den Untergebrachten keine Therapie angeboten werden, hat der Gesetzgeber seit dem 1. Juni 2013 beschlossen, dass diese Personen trotz weiter bestehender Gefährlichkeit unmittelbar zu entlassen sind.

Dieser Widerspruch zwischen Therapieanspruch und fraglicher Therapierbarkeit wurde in der Veranstaltung herausgearbeitet und kritisch gewürdigt. Privatdozent Dr. Habermeyer machte auf die Gefahr aufmerksam, dass gefährliche Serientäter zunehmend psychiatrisiert würden, obwohl sie therapieunfähig seien.

Wolfgang Pfister äußerte sich dahingehend, dass sich seit den 90er Jahren die Gesetzeslage dahingehend verschoben habe, dass Straftäter zunehmend nicht wegen Straftaten, die sie begangen haben, zu einer Haftstrafe verurteilt werden, sondern zudem aufgrund ihrer mutmaßlichen Gefährlichkeit präventiv untergebracht werden.

Dr. Nitschke war es ein großes Anliegen zu verdeutlichen, dass sich Sicherungsverwahrte nach wie vor in einem Gefängnis befinden, während Patienten im Maßregelvollzug in einem Krankenhaus untergebracht werden. Patienten in der Forensischen Klinik haben Straftaten aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung begangen, während Sicherungsverwahrte wegen ihrer Gefährlichkeit und nicht aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung ihre Unterbringung nach Verbüßung einer Haftstrafe antreten müssen.

Über den Arbeitskreis

Der Arbeitskreis zur Qualitätsoptimierung der forensischen Psychiatrie, geleitet vom Chefarzt der Forensischen Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach, Dr. Joachim Nitschke, sowie von Dr. Gerhard Karl, Leitender Oberstaatsanwalt des Landgerichts Ansbach, haben eine in Deutschland einzigartige Kooperation geschaffen. Seit einem Jahr finden regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen für Juristen sowie forensische Psychiater und Psychologen statt, in der Experten über aktuelle Entwicklungen und Themen im Bereich der Forensischen Psychiatrie referieren und in der Juristen und Mediziner gemeinsam nach Expertenreferaten über forensische Fragestellungen diskutieren.

„Diese Weiterbildungsreihe hat sich als sehr erfolgreich erwiesen und besitzt mittlerweile Modellcharakter für andere Landgerichte“, sagt Dr. Joachim Nitschke. Das Ziel dieser gemeinsamen Weiterbildungsveranstaltung ist es, die Sichtweisen der jeweils anderen Berufsgruppe zu verstehen und somit eine gemeinsame Sprache zu finden. Darüber hinaus besteht das Ziel darin, die Therapie forensisch untergebrachter Patienten unter Berücksichtigung des berechtigten Sicherheitsinteresses der Allgemeinbevölkerung zu verbessern.

Wir haben uns bewusst entschieden, die geladene Teilnehmerzahl auf maximal 70 Personen zu begrenzen, weil sonst der Diskussionsaspekt dieser Veranstaltung zu kurz kommt.

Das Bezirksklinikum Ansbach arbeitet in Zukunft enger mit dem Bayerischen Roten Kreuz zusammen.

 

Ansbach, 11.11.2013 – Die Werkrettung auf dem Gelände des Bezirksklinikums Ansbach und die Transporte von Patienten vom Bezirksklinikum zu anderen Ärzten und Kliniken werden ab 1. Dezember 2013 offiziell vom Bayerischen Roten Kreuz in Ansbach übernommen. Darauf haben sich der Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil, und der Geschäftsführer des BRK Ansbach, Heinz Bischoff, in dieser Woche geeinigt.

 

„Die Patienten und die Klinik werden von der Vereinbarung profitieren“, kündigt der Ressortleiter Bau/Technik der Bezirkskliniken Mittelfranken, Dr. Jürgen Beckmann-Toussaint, an. Aufgrund der Nähe zwischen dem Bayerischen Roten Kreuz in der Henry-Dunant-Straße und dem Bezirksklinikum Ansbach in der Feuchtwanger Straße würden die Transporte pünktlich und reibungslos verlaufen. „Die Patienten haben geringere Wartezeiten und werden optimal versorgt“, sagt Beckmann-Toussaint.

 

Vom Bezirksklinikum Ansbach aus werden liegende Patienten oder Menschen mit Behinderung regelmäßig zu anderen Ärzten oder Kliniken in das Stadtgebiet Ansbach oder in die Umgebung transportiert. Das Rote Kreuz übernimmt zukünftig auch spontane Transporte, die von den betriebseigenen Fahrdiensten nicht geleistet werden können.

Ansbach, 08.11.2013 – Am Totensonntag, den 24. November 2013 findet um 10.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach während der Zeit des Nationalsozialismus statt.

In der Zeit zwischen 1939 und 1945 wurden in Deutschland Gräueltaten an psychisch kranken Menschen begangen, so auch in der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach. Über 2.000 Patienten, darunter auch Kinder, wurden in Tötungsanstalten deportiert oder starben an den Folgen unzureichender Ernährung. Schon seit einiger Zeit beschäftigt sich das Unternehmen mit der Rolle der früheren Heil- und Pflegeanstalt beim sogenannten Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten und dem Gedenken an die Opfer. Das im vergangenen Jahr eingeweihte Mahnmal an die Opfer bildet den zentralen Ort des Gedenkens am Bezirksklinikum Ansbach. Weitere Orte auf dem Klinikgelände, die an die Geschehnisse im Dritten Reich erinnern, sind unter anderem ein spezieller Ausstellungsraum des Psychiatriemuseums sowie eine Gedenktafel im Verwaltungsgebäude, die bereits im Jahr 1992 angebracht wurde. Eine kleine Broschüre weist den Weg über das Gelände zu den entsprechenden Gedenkorten.

Weitere Informationen zur Geschichte und zum Mahnmal finden Sie unter www.bezirksklinikum-ansbach.de/geschichte.html.

 

Vertreter der Medien sind herzlich zum Gedenkgottesdienst um 10.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach eingeladen.

Erlangen, 04.11.2013 – Am Sonntag, 10. November 2013, veranstalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation (ZNR) im Klinikum am Europakanal Erlangen von 13.00 bis 17.00 Uhr einen Tag der offenen Tür für die Öffentlichkeit. Durch eine abwechslungsreiche Mischung aus Vorträgen, Aktionen und Informationen erhalten Interessierte einen Überblick über Diagnosen und Therapien in der Neurologie. So gibt es zum Beispiel eine Einführung in Erste Hilfe, die mit einer Reanimationspuppe geübt wird, einen Rollstuhlparcours sowie Einblicke unter anderem in die Arbeit von Logopäden, Neuropsychologen, Ostheopathen und des Sozialpädagogischen Dienstes.

Ab 14.00 Uhr halten Chefarzt und Oberärzte des ZNR zu jeder vollen und halben Stunde einen Vortrag, unter anderem zu den Themen: Blutdruckselbstmessung, neue Entwicklungen bei der akuten Therapie des Schlaganfalls, Gangstörungen im höheren Lebensalter sowie Schluckstörungen bei neurologischen Erkrankungen.

Das vollständige Programm finden Sie auf www.klinikum-am-europakanal.de.

 

Vertreter der Medien sind um 13.30 Uhr herzlich zur Eröffnung der neuen Medizinischen Trainingstherapie mit Vorstand Helmut Nawratil, Verwaltungsleiterin Kunigunde Meyerhöfer und Chefarzt Dr. Detlef Kohl eingeladen!

Der Förderverein Kunstmuseum Hersbruck e.V. zu Gast in der Frankenalb-Klinik

Engelthal, 31.10.2013 – Am Freitag, dem 8. November 2013, lädt die Frankenalb-Klinik in Engelthal um 19.00 Uhr zu einer Vernissage in die Reschenbergstraße 20 in Engelthal ein. Bei der Ausstellung im Foyer werden Werke von Künstlern und Künstlerinnen des Fördervereins Kunstmuseum Hersbruck e.V. gezeigt.

Musikalisch begleitet wird die Vernissage von Cornelia Effner. Die Besucherinnen und Besucher erwarten dabei Chansons und Moritaten (von Fritz Grasshoff) zum Akkordeon und „Kranverführungen“ – Wortspielereien zur singenden Säge.

Die Ausstellung ist bis zum 21. Dezember 2013 täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr in der Frankenalb-Klinik zu besichtigen.

 

Wir freuen uns, Sie zu Vernissage und Ausstellung begrüßen zu dürfen!

Ansbach, 29.10.2013 - Am Dienstag, 05. November 2013, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Claudia Geißler-Kraft, therapeutische und pflegerische Mitarbeiterin der psychiatrischen Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach, spricht über den Themenkomplex Alzheimer und Demenz und wie diese Krankheitsbilder den Betroffenen verändern.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Ansbach, 21.10.2013 – Psychisch erkrankte ältere Menschen sind auf eine engmaschige und individuelle Betreuung angewiesen. Das ist besonders wichtig bei einer Verlegung, beispielsweise vom Altenheim ins Krankenhaus. So sollte die aufnehmende Einrichtung über Eigenheiten des Patienten informiert sein. „In der Vergangenheit hat dies leider nicht in allen Fällen reibungslos funktioniert“, berichtet Dr. Birgit Mößner-Haug, Bereichsleitende Oberärztin am Bezirksklinikum Ansbach und Vorsitzende des Arbeitskreises Gerontopsychiatrie e.V. im Landkreis Ansbach. Der Arbeitskreis hat deswegen einen speziellen Pflegeüberleitungsbogen erarbeitet, der zukünftig die Informationsweitergabe zwischen den Einrichtungen verbessern soll. „Die aufnehmende Einrichtung sollte beispielsweise bei einer Demenz darüber informiert sein, wenn der Patient dazu neigt wegzulaufen“, erklärt Markus Fabi, Leiter der Pflegeüberleitung am Klinikum Ansbach. „Dann kann die Einrichtung gezielt darauf eingehen.“ Diese und andere Besonderheiten eines Patienten können in Zukunft auf dem Pflegeüberleitungsbogen vermerkt werden.

Der neue Bogen hat bereits den ersten Testlauf bestanden. Er kann direkt im Computer bearbeitet werden. So können die Einrichtungen für jeden Patienten oder Bewohner die Grunddaten vorab eintragen. Im Falle einer plötzlichen Verlegung müssen dann nur noch die aktuellen Daten nachgetragen werden und der Überleitungsbogen kann schnell an die aufnehmende Einrichtung weitergeschickt werden.

„Jetzt geht es darum, die Einrichtungen davon zu überzeugen, sich die Zeit zum Ausfüllen des Bogens zu nehmen“, meint Dr. Birgit Mößner-Haug abschließend. „Uns allen ist daran gelegen, die Situation psychisch erkrankter älterer Menschen zu verbessern und unser Überleitungsbogen kann definitiv dazu beitragen.“

Über den Arbeitskreis Gerontopsychiatrie

Ziel des Vereins „Arbeitskreis Gerontopsychiatrie e.V.“ ist die Förderung der Altenhilfe. Er setzt sich zusammen aus Mitarbeitern des Bezirksklinikums Ansbach, des Landratsamtes, des Seniorenbeirats, verschiedener Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenhilfe sowie der Gerontopsychiatrischen Fachkoordination Mittelfranken. Der Verein hat unter anderem den „Seniorenwegweiser für Stadt und Landkreis Ansbach“ erarbeitet.

Ansbach, 18.10.2013 – Die Krankheiten des Alters stehen wieder im Mittelpunkt des jährlichen Geriatrieforums, das in diesem Jahr am Freitag, 8. November 2013, anlässlich des 21. Mittelfränkischen Geriatrietages von dem Bezirksklinikum Ansbach und dem VdK Kreisverband Ansbach veranstaltet wird.

Da das Thema Schmerz bei älteren Menschen oft eine große Rolle spielt, beleuchtet die neue Chefärztin der Neurologie am Bezirksklinikum Ansbach, Dr. Sonja Lisch, die verschiedenen Ursachen und Therapiemöglichkeiten bei Schmerzen. Außerdem wird an diesem Tag das Thema Schlafstörungen behandelt und die Frage beantwortet, was Betroffene für einen besseren Schlaf tun können.

Neben medizinischen Themen geht es auch um Organisatorisches und die Pflege zuhause. Interessierte bekommen dabei Informationen zu Kostenerstattungen, Hilfen und Pflegestufen. Den Abschluss bildet ein Film, der anschaulich zeigt, welche technischen Hilfen es für die Unterstützung im Alltag gibt.

Das Geriatrieforum findet am Freitag, den 8. November 2013 von 14.00 bis 16.30 Uhr im Saal Mittelfranken des Bezirksrathauses Ansbach statt. Weitere Informationen und ein ausführliches Programm gibt es unter www.bezirksklinikum-ansbach.de.

Die Klinik für Forensische Psychiatrie weiht Neubau ein

Ansbach 18.10.2013 – Für 50 Patienten der Klinik für Forensische Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach steht in Kürze ein Umzug an. Am heutigen Freitag wurde der Neubau Haus 16 im Rahmen einer Feier mit geladenen Gästen eingeweiht. Anschließend bekam die Öffentlichkeit die Gelegenheit, das Gebäude zu besichtigen und sich über Abläufe, Therapien und Bedingungen in der Forensik am Bezirksklinikum zu informieren. Nach einem Probebetrieb werden die Patienten der therapeutischen Wohngruppe und des Resozialisierungsbereichs voraussichtlich Ende November umziehen. Bisher wohnen die 50 Patienten in zwei Gebäuden, die noch aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts stammen. Insgesamt hat der Neubau zehn Millionen Euro gekostet und wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration finanziert.

„Die Struktur der bisherigen Gebäude entsprach schon seit einiger Zeit nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Maßregelvollzug“, erklärt Dr. Joachim Nitschke, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie. „Im Neubau sind zum einen die Sicherheitsstandards viel höher, zum anderen haben wir für die Patienten bessere Therapiemöglichkeiten.“ So wurden die Sicher-heitsstandards des neuen Gebäudes unter Beratung der Justizvollzugsanstalten Nürnberg und Ansbach sowie der Polizei erarbeitet. Zudem haben die Patienten leichteren Zugang zu Therapien, da sich die Therapieräume jetzt im selben Gebäude befinden. Bisher mussten die Patienten dafür in ein anderes Gebäude wechseln, was mit Sicherheitsvorkehrungen und höherem Personalaufwand verbunden war.

Auch optisch unterscheidet sich das vom Architekturbüro Haid und Partner in Nürnberg gestaltete neue Gebäude deutlich von der bisherigen Unterbringung. Viel Glas und Licht prägen den Neubau. Davon profitieren die Zimmer der Patienten genauso wie die Räume der Arbeits- oder Ergotherapie sowie die Büros und Pflegestationen. Die Außenfassaden sind hell gestrichen mit farbigen Elementen. Zudem sorgt eine mit viel Grün gestaltete Außenanlage dafür, dass sich das neue Gebäude gut in das Parkgelände des Bezirksklinikums einfügt. Über einen verglasten Durchgang ist der Neubau mit den bereits bestehenden Gebäuden der Forensik (Haus 17 und 18) verbunden, die in ähnlichem Stil gebaut und in den Jahren 2008 und 2001 eröffnet wurden. In diesen Gebäuden befinden sich die gesicherten Bereiche der Klinik für Forensische Psychiatrie. Somit sind die insgesamt rund 180 Patienten der Klinik für Forensische Psychiatrie nun in einem Gebäudekomplex untergebracht.

Die Patienten, die in den Neubau ziehen, werden momentan entweder auf eine betreute Wohngrup-pe außerhalb der Klinik oder auf eine Entlassung in den Alltag vorbereitet. In die Ansbacher Forensik kamen sie aufgrund einer Verurteilung wegen Straftaten, die im Zusammenhang mit ihrer Suchterkrankung stehen, beispielsweise dem Handel mit Betäubungsmitteln oder Beschaffungskriminalität, um den Eigenbedarf zu finanzieren. Die Patienten durchlaufen verschiedene Einzel- und Gruppentherapien, wie Suchtbearbeitung oder ein Anti-Gewalttraining, und werden - abhängig vom therapeutischen Fortschritt - zunehmend gelockert. Außerdem nehmen sie Angebote zu Arbeits- und Ergotherapie wahr.

Bündnis gegen Depression im Nürnberger Land unterstützt Angehörige psychisch kranker Menschen

Engelthal, 7.10.2013 – Erkrankt ein Mensch an Depressionen leidet meist nicht nur er selbst, sondern auch sein direktes Umfeld. Angehörige, die den Patienten betreuen, sind selbst gefährdet an einer Depression zu erkranken, wenn Sie nicht genügend auf ihre eigenen Wünsche und Grenzen achten.

Die „Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige von älteren Menschen mit Depressionen und Demenzen“ organisiert deshalb gemeinsam mit dem „Bündnis gegen Depressionen und Demenzen im Nürnberger Land“ eine Informationsveranstaltung für Angehörige. Die Veranstaltung findet am Samstag, 19. Oktober 2013, um 14.30 Uhr in der Frankenalb-Klinik Engelthal statt und dauert voraussichtlich rund eineinhalb Stunden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen dabei noch mehr über die Erkrankung lernen und erfahren, wie sie selbst als betreuende und pflegende Angehörige einer Depression vorbeugen können.

Bei der Veranstaltung werden die Leiterin der Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige, Diplom-Sozialpädagogin Irmgard Sauerland-Entorf, der Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, Prof. Thomas Kraus, und Diplom-Psychologe Rolf Riedel von der Beratungsstelle für seelische Gesundheit der Caritas und der Diakonie in Hersbruck, als Ansprechpartner vor Ort sein.

Bei Fragen zur Veranstaltung können Sie sich unter der Telefonnummer 09158/9260 an Irmgard Sauerland-Entorf wenden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ansbach, 02.10.2013 – Gut zwei Jahre wurde im Bezirksklinikum Ansbach an einem neuen Gebäude für die Klinik für Forensische Psychiatrie gebaut. Ende Oktober werden die Bewohner einer geschlossenen therapeutischen Wohngruppe und eines Resozialisierungsbereichs den Neubau beziehen. Bisher waren die Patienten in zwei älteren Gebäuden untergebracht, deren Struktur aber nicht mehr einem modernen Maßregelvollzug entspricht. Der Neubau kostete 10 Millionen Euro und wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen finanziert. Er beherbergt zwei Stationen mit jeweils 25 Betten.

Vor dem Bezug lädt das Bezirksklinikum Ansbach die Öffentlichkeit am Freitag, 18. Oktober 2013, zu Führungen durch den Neubau ein. Die Führungen beginnen jeweils um 15.30 Uhr, 16.15 Uhr und 17.00 Uhr. Interessierte müssen sich aus organisatorischen Gründen und aufgrund der Sicherheitsbestimmungen schriftlich bis zum 10. Oktober für ihren Wunschtermin mit Vor- und Nachnamen sowie ihrer Anschrift anmelden: Per E-Mail an bezirksklinikum.ansbach‎@‎bezirkskliniken-mfr.de oder per Post an Bezirksklinikum Ansbach, Verwaltungsleitung, Feuchtwanger Straße 38, 91522 Ansbach.

Ansbach – Das Bezirksklinikum Ansbach bietet im kommenden Jahr erneut eine Weiterbildung für die pflegerische Leitung eines Bereichs im Krankenhaus und in anderen pflegerischen Versorgungseinheiten an.

Der Lehrgang beginnt am 5. Mai 2014 und endet am 22. September 2015. Die insgesamt 730 Unterrichtstunden werden in zweiwöchigen Blöcken im Bezirksklinikum Ansbach sowie in einem vierwöchigen Praktikum auf einer    - für den Teilnehmer fremden - Station absolviert.

Die Weiterbildung richtet sich an ausgebildete Pflegekräfte aus allen Kliniken, ambulanten oder stationären Einrichtungen der Region, die eigenverantwortlich Leitungsaufgaben übernehmen möchten. Sie sollten mindestens zwei Jahre Berufserfahrung mitbringen und möglichst bereits seit sechs Monate in einer Leitungsfunktion tätig sein.

Interessierte können sich bis spätestens 15. Januar 2014 bewerben. Die Weiterbildung kostet 2.500€. Für weitere Fragen steht die Kursleitung Françoise Laass telefonisch zur Verfügung (0981/4653-3052).

Im Oktober Aktionen zum Thema Depression

Engelthal, 30.09.2013 – Das Bündnis gegen Depression im Nürnberger Land hat einen neuen Vorstand. Der bisherige Vorsitzende, Dr. Alfred Schubert, hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Zu seinem Nachfolger wurde Ernst Höfler, Leitender Oberarzt in der Frankenalb-Klinik Engelthal, gewählt.

Michael Schubert, Einrichtungsleiter des Don-Bosco-Hauses der Caritas in Hersbruck, bleibt zweiter Vorsitzender. Zur dritten Vorsitzenden wurde Susanne Jeschke gewählt, die als Psychologische Psychotherapeutin in der Frankenalb-Klinik Engelthal arbeitet. Schatzmeisterin Ursula Schug vom Don-Bosco-Haus wurde im Amt bestätigt. Neu im Vorstand ist Brigitte Bakalov als Schriftführerin, bekannt von ihrer Arbeit bei KISS in Hersbruck.

Aktionen für Angehörige

Das Bündnis gegen Depression wurde im Jahr 2007 gegründet und hat das Ziel, über Depressionen sowie über psychische Erkrankungen im Allgemeinen aufzuklären und so die Situation für Betroffene und deren Angehörige zu verbessern. Für dieses Jahr sind im Herbst anlässlich des Tages der seelischen Gesundheit am 10. Oktober Aktionen für Angehörige depressiver und psychisch kranker Menschen geplant. Thematische Schwerpunkte sind der Umgang mit Überforderung sowie die Prävention von Depression. Die Termine im Einzelnen sind:

10.10.2013: 19.30 Uhr, Austausch und Lachyoga für Angehörige von Menschen mit Depressionen veranstaltet von KISS (Kontakt- und Infostelle für Selbsthilfegruppen) und Sozialpsychiatrischer Dienst. Ort: Räume von Kiss in Hersbruck.

11.10.2013: 16.00 Uhr, Veranstaltung für Angehörige der Bewohner des Don-Bosco-Hauses in Zusammenarbeit mit Dr. Alfred Schubert.

19.10.2013: 14.30 Uhr, Information für die Angehörigen gerontopsychiatrischer Patienten in der Frankenalb-Klinik Engelthal mit Chefarzt Prof. Dr. Kraus und Rolf Riedel, Diplom-Psychologe vom Sozialpsychiatrischem Dienst Hersbruck.

Das Bündnis gegen Depression Nürnberger Land sucht weitere Interessierte und Unterstützer für seine Arbeit, um die Situation von Menschen mit einer Depression stetig verbessern zu können. Auch Spenden sind willkommen. Weitere Informationen bei Ernst Höfler, Frankenalb-Klinik Engelthal, Telefon 09158 926-2212.

Ansbach, 25.09.2013 - Am Dienstag, 01. Oktober 2013, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Dr. Werner Weidmann, Facharzt für Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach, wird einen Vortrag zum Thema „Bipolare Störung“ halten und dabei auf Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten eingehen.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Positive Resonanz auf das Behandlungsangebot der psychiatrischen Tagesklinik der Frankenalb-Klinik Engelthal.

Engelthal, 10.09.2013 – Mit der Eröffnung einer psychiatrischen Tagesklinik in der Frankenalb-Klinik Engelthal haben die Bezirkskliniken Mittelfranken Anfang August ihr teilstationäres Versorgungsangebot erweitert. Eine erste Bilanz zogen gestern auf einer Pressekonferenz Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, der Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil, und Chefarzt Prof. Dr. Thomas Kraus. „Für die Bewohner im Nürnberger Land ist die neue Tagesklinik ein wichtiger Baustein der professionellen und wohnortnahen psychiatrischen Versorgung“, sagte Bezirkstagspräsident Richard Bartsch. Die Belegungszahlen zeigten, dass die Bevölkerung die Tagesklinik sehr gut annehme. „Schon kurz nach Ankündigung der Neueröffnung haben wir viele Anrufe aus ganz Mittelfranken erhalten“, berichtete Prof. Dr. med. Thomas Kraus. „Alle zehn Plätze der Tagesklinik waren sehr schnell belegt. Täglich führen wir Erstgespräche mit interessierten Patienten und es gibt sogar schon eine Warteliste.“

Auch Klinikvorstand Helmut Nawratil zeigte sich erfreut über die positive Resonanz und ist auch insgesamt mit der Entwicklung der Frankenalb-Klinik Engelthal zufrieden: „Das Behandlungsangebot der Klinik wurde in den letzten zwei Monaten erheblich verbessert. Neben der Tagesklinik gibt es auch ein erweitertes Angebot für Patienten mit einer Depression. Außerdem werden wir im kommenden Jahr die Privatstation für Burnout-Patienten vergrößern. Die bereits bestehenden 16 Betten ziehen Patienten aus dem ganzen Bundesgebiet an“, meinte Helmut Nawratil abschließend.

Über die Tagesklinik

Ziel der Tagesklinik ist es, Menschen mit psychischen Erkrankungen zu einer verbesserten Krankheitsbewältigung und einer sinnvollen Tagesstruktur zu verhelfen. Abends können die Patienten neue Erkenntnisse zu Hause erproben und beim nächsten Termin zusammen mit dem Team reflektieren und aufarbeiten. Der Therapieplan wird mit jedem Patienten speziell abgestimmt. Neben ärztlicher Diagnostik kann dieser Einzel- und Gruppengespräche, Ergotherapie, Entspannungstherapie, Sport- und Bewegungstherapie, Sozialtherapie und Vorbereitung auf den beruflichen Alltag sowie viele weitere Behandlungsleistungen umfassen.

Erlangen, 13.09.2013 – Im Oktober und November 2013 veranstaltet der Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. gemeinsam mit der Klinik für Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik des Klinikums am Europakanal wieder eine kostenfreie Veranstaltungsreihe zum Thema „Psychische Erkrankungen“. An acht Abenden können sich Menschen, die an einem Ehrenamt im Bereich Psychiatrie interessiert sind, Angehörige von psychisch Erkrankten oder einfach am Thema Interessierte informieren.

Der Chefarzt der Klinik, Dr. med. Andreas Ahnert, sowie die stellvertretende Chefärztin und weitere Oberärzte werden Vorträge zu verschiedenen psychischen Krankheitsbildern halten. Des Weiteren gibt es Vorträge und Gespräche zum Thema Gesprächsführung sowie über den Umgang mit psychisch Erkrankten und deren Angehörigen.

Die Veranstaltungsreihe beginnt am Mittwoch, 09. Oktober 2013, und findet bis zum 27. November 2013 jede Woche mittwochs statt. Die zweistündige Veranstaltung beginnt jeweils um 18.30 Uhr, Veranstaltungsort ist das Klinikum am Europakanal, Raum A 147. Um Anmeldung für die gesamte Veranstaltungsreihe bei der Leiterin des Betreuungsdienstes Susanne Gillmann unter „Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. am Klinikum am Europakanal“, wird gebeten.

Weitere Informationen finden Sie auch unter
www.klinikum-am-europakanal.de.

Zeitplan der Vortragsreihe:

09.10.2013: Borderline-Persönlichkeitsstörung

16.10.2013: Suchterkrankungen

23.10.2013: Depression

30.10.2013: Schizophrenie

06.11.2013: Posttraumatische Belastungsstörungen

13.11.2013: Miteinander reden – aufeinander hören! Grundkenntnisse von Gesprächsführung

20.11.2013: „Und dann stehst du da“ – Wie Angehörige diese Krankheitssituation erleben

27.11.2013: Wenn nichts mehr weitergeht. Pandora-Selbsthilfearbeit

Erlangen, 26.07.2013 – Zum 1. August nimmt die Ambulanz der Klinik für Forensische Psychiatrie im Klinikum am Europakanal Erlangen in neuen
Räumlichkeiten ihren Betrieb auf. Dort werden Patienten nach einem Aufenthalt im Maßregelvollzug ambulant nachbetreut.

Die sechs Mitarbeiter der Forensischen Ambulanz in Erlangen, bestehend aus Psychologen, Sozialpädagogen, Suchttherapeuten, Pflegepersonal und einem ärztlichen Mitarbeiter, betreuen momentan 120 Patienten. Ziel ist es, sie nach einem stationären Aufenthalt in der Klinik für Forensische Psychiatrie unter anderem in Einzel-, Gruppen- und Angehörigengesprächen, durch eine sozialpädagogische Beratung und Unterstützung, durch lebenspraktische Hilfen sowie mit Hausbesuchen bei der Alltagsbewältigung zu unterstützen. Dadurch soll auch der Therapieerfolg nachhaltig gesichert werden. Die Forensische Ambulanz führt auch regelmäßige Kontrollmaßnahmen durch, so dass auf Veränderungen in der Lebensführung rasch reagiert werden kann und ungünstige Entwicklungsverläufe verhindert werden können.

Engelthal, 26.07.2013 – Ab dem 5. August erweitern die Bezirkskliniken Mittelfranken ihr teilstationäres Angebot mit der Eröffnung einer Psychiatrischen Tagesklinik an der Frankenalb-Klinik Engelthal. Die neue Tagesklinik verfügt über zehn Plätze und bietet Patienten tagsüber eine intensive und individuelle Betreuung. Abends kehren die Patienten nach Hause zurück. „Mit dem neuen Angebot können wir Betroffenen die komplette psychiatrische Versorgungskette anbieten“, sagt Prof. Dr. med. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik. „Das fängt bei der Aufnahme in der Akutpsychiatrie an, geht über die Verlegung in den stationären Bereich, die Weiterbehandlung in der neuen Tagesklinik, durch die Patienten die Rückkehr in ihr privates Umfeld im geschützten Rahmen erproben können, bis hin zur ambulanten Nachbetreuung zu Hause.“

Das multiprofessionelle Behandlungsteam nutzt die Untersuchungsmöglichkeiten und therapeutischen Angebote der Frankenalb-Klinik und orientiert sich an wissenschaftlichen Leitlinien. Ziel ist es, Menschen mit psychischen Erkrankungen zu einer verbesserten Krankheitsbewältigung und einer sinnvollen Tagesstruktur zu verhelfen. Abends können die Patienten neue Erkenntnisse zu Hause erproben und beim nächsten Termin zusammen mit dem Team reflektieren und aufarbeiten.

Individueller Therapieplan
Der Therapieplan wird mit jedem Patienten speziell abgestimmt. Neben ärztlicher Diagnostik kann dieser Einzel- und Gruppengespräche, Ergotherapie, Entspannungstherapie, Sport- und Bewegungstherapie, Sozialtherapie und Vorbereitung auf den beruflichen Alltag sowie viele weitere Behandlungsleistungen umfassen.

Weitere Informationen zur Psychiatrischen Tagesklinik in Engelthal und anderen Angeboten der Bezirkskliniken