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Dreikönig im Bezirksklinikum Ansbach

Ansbach, 29.12.2017 – Am Samstag, den 6. Januar 2018, findet um 15 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein Ökumenischer Gottesdienst statt, zu dem die Klinikseelsorgerinnen herzlich einladen. Den Rahmen bildet die fränkische Handwerkerkrippe, die an diesem Tag die feierliche Dinkelsbühler Dreikönigsprozession darstellen wird. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst durch die Organistin Hedwig Käpplinger sowie den Posaunenchor Eyb.

Über die Handwerkerkrippe
„Bauet eine Krippe zum Lobe des Herrn, aber bauet sie nach eurer Heimat“ – dieser Spruch des Franz von Assisi inspirierte vor über 20 Jahren den Leiter der Berufsschule Rothenburg-Dinkelsbühl, Oberstudiendirektor Günther Heyn, dazu, mit Schülern und Lehrern für die Patientinnen und Patienten des Bezirksklinikums Ansbach eine Wendekrippe zu bauen. Seit dieser Zeit ist die Krippe zu einem ganzen Dorf angewachsen. Neben weihnachtlichen Szenen sind auf gut 50 Quadratmetern fränkische Miniaturgebäude, handgeschnitzte und fränkisch gekleidete Handwerkerfiguren, nachgestellte Alltagsszenen und ein üppig ausgestatteter Wochenmarkt zu bestaunen. 

Standorte Ansbach und Eggenhof sollen ausgebaut werden

Ansbach, 15.12.2017 – In der letzten Sitzung des Verwaltungsrates der Bezirkskliniken Mittelfranken unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch stand auch die zukünftige Entwicklung der Soziotherapeutischen Wohnheime auf der Tagesordnung. Die Wohnheime bieten chronisch psychisch kranken Männern und Frauen, die nicht selbständig leben können, einen Lebensraum, in dem sie Geborgenheit und Sicherheit finden und damit wieder ein Gefühl von zu Hause haben sollen. Ziel ist es, die individuellen Bedürfnisse und Ressourcen der Bewohner so zu fördern, dass sich die Betroffenen wieder in die Gesellschaft eingliedern können. Bereits im Juli 2017 wurde ein zusätzlicher Bedarf für 10 Plätze im intensiv-geschützten Bereich in Ansbach anerkannt. Trotz Warteliste ist aber eine Umsetzung aufgrund fehlender Kapazitäten derzeit nicht möglich. Hier musste dringend eine Zukunftsperspektive geschaffen werden. Dabei betonte Bezirkstagspräsident Bartsch: „Die Wohnheime sind für schwer kranke Menschen eine wichtige Station auf dem Weg zurück in die Gesellschaft und für manche ein dauerhaftes Zuhause. Deshalb brauchen wir hierfür zukunftsfähige Konzepte.“

Entsprechend dem Vorschlag des Vorstandes Helmut Nawratil wurde beschlossen, die bestehenden Standorte in Ansbach und Eggenhof nahe Erlangen beizubehalten. Langfristig werden sich die Standorte dabei spezialisieren. Das Eggenhofer Heim soll die aktuell bestehenden offen geführten Heimplätze von 45 auf 72 Plätze erweitern. Ansbach soll sich mittel- bis langfristig von insgesamt 50 Plätzen auf 33 Plätze verkleinern, dabei aber den intensiv-geschützten Bereich um 10 Plätze ausbauen und hierzu auch einen Neubau anstreben. „Ich freue mich, dass wir in Bezug auf qualitative und wirtschaftliche Anforderungen eine Lösung gefunden haben, bei der beide Standorte erhalten werden können“, so Vorstand Nawratil. Die nächsten wichtigen Schritte zur Umsetzung sind nun die Vorlage des Ansbacher Konzeptes bei der staatlichen Aufsichtsbehörde FQA, der sogenannten Heimaufsicht, sowie die konkrete Planung der Baukosten, um mit dem Kostenträger, dem Bezirk Mittelfranken, über die Finanzierung zu verhandeln.

Junge Musiker aus Dinkelsbühl gestalten den Abend

Ansbach, 06.12.2017 – Ein abwechslungsreiches Programm bieten die Studierenden der Berufsfachschule für Musik des Bezirks Mittelfranken aus Dinkelsbühl beim Adventskonzert am Donnerstag, 14. Dezember 2017, um 19.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach. Auftreten werden zwei Streichquartette sowie das Cello-, Querflöten- und Saxophonensemble mit Musik aus verschiedenen Jahrhunderten. Der Eintritt ist frei, eine Sitzplatzreservierung ist leider nicht möglich.

Zur besonderen Atmosphäre während des Konzerts in der Kirche des Bezirksklinikums trägt auch die fränkische Handwerkerkrippe bei, die noch bis einschließlich 14. Januar 2018 täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr zu besichtigen ist.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 06.12.2017 - Am Mittwoch, dem 13. Dezember 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Maike Rotzoll hält dabei einen Vortrag zum Thema "Psychiatrie im Nationalsozialismus – ein abgeschlossenes Kapitel?". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Maike Rotzoll ist kommissarische Leiterin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Spende der Eckart signplastics GmbH aus Ansbach

Ansbach, 05.12.2017 – Auch Kinder können an einer psychischen Erkrankung leiden: Depressionen, Essstörungen und ADHS sind dabei die häufigsten Diagnosen. Besonders schwer auffällige Kinder und Jugendliche werden stationär oder tagesklinisch in der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach behandelt. Der Förderverein der Klinik, Spielräume e.V., kann sich nun über eine Spende der Eckart signplastics GmbH aus Ansbach freuen.

Frank und Karl Eckart, Geschäftsführer der Eckart signplastics GmbH, übergaben heute den Scheck über 2.000 Euro an Martina Vogler-Oehler, Oberärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Vorsitzende des Vereins. „Manchen unserer jungen Patienten fehlt es leider am Nötigsten“, erklärt sie. „Mit der Spende können wir ihnen kleine Wünsche erfüllen, kleine Unternehmungen und Ausflüge finanzieren oder manchmal auch einfach nur eine Grundausstattung, wie Wäsche oder jahreszeitlich adäquate Kleidung, kaufen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Firma Eckart und freuen uns sehr über die großzügige Zuwendung.“ 

Mit der Spende setzt die Eckart signplastics GmbH ihre Weihnachtstradition fort: „Als lokal ansässiges Unternehmen ist es uns ein großes Anliegen die Menschen in der Region zu unterstützen, die unsere Zukunft gestalten werden: unsere Kinder. Daher unterstützen wir in diesem Jahr die Kinder- und Jugendpsychiatrie mit 2.000 Euro sowie die Cnopf'sche Kinderstation Wald im Klinikum Ansbach mit 1.000 Euro“, so Geschäftsführer Frank Eckart. 

Über Spielräume e.V.

Der Verein Spielräume e.V. hat das Ziel, psychisch auffälligen Kindern und Jugendlichen zu helfen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Alle Spenden werden ausschließlich zur Unterstützung der Kinder und Jugendlichen und ihrer Familien eingesetzt. Der Verein will Spielräume schaffen zur Förderung, Therapie und Integration psychisch auffälliger Kinder und Jugendlicher sowie ihrer Familien.

Letztes Treffen des Jahres

Ansbach, 24.11.2017 – Am Dienstag, 5. Dezember 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Das Dezembertreffen ist zugleich die Jahresabschlussfeier und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen auszutauschen und zu diskutieren. 

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben. 

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Gefeiert wird das 30-jährige Jubiläum

Ansbach, den 22.11.2017 – Am Freitag, den 1. Dezember 2017 findet um 16.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach die feierliche Eröffnung der Handwerkerkrippe statt. In diesem Jahr feiert die Krippe bereits ihr 30-jähriges Jubiläum. Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil, und einem Grußwort von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, stellt die Leiterin des Krippenteams, Margit Böckler, Geschichte und Besonderheiten der fränkischen Handwerkerkrippe vor. Die offizielle Eröffnung endet mit einem feierlichen Innehalten an der Krippe, geleitet von der Klinikseelsorgerin Pfarrerin Ulrike Rehm-Kuhn.

Bis einschließlich 14. Januar 2018 kann die Handwerkerkrippe täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr besichtigt werden. Führungen finden immer dienstags bis sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr statt.

Über die Handwerkerkrippe

„Bauet eine Krippe zum Lobe des Herrn, aber bauet sie nach eurer Heimat“ – dieser Spruch des Franz von Assisi inspirierte vor über 20 Jahren den Leiter der Berufsschule Rothenburg-Dinkelsbühl, Oberstudiendirektor Günther Heyn, dazu, mit Schülern und Lehrern für das Bezirksklinikum Ansbach eine Wendekrippe zu bauen. Seit dieser Zeit ist die Krippe zu einem ganzen Dorf angewachsen. Neben weihnachtlichen Szenen sind auf gut 50 Quadratmetern fränkische Miniaturgebäude, handgeschnitzte und fränkisch gekleidete Handwerkerfiguren, nachgestellte Alltagsszenen und ein üppig ausgestatteter Wochenmarkt zu bestaunen. 

Psychologische Psychotherapeutin spricht über Traumafolgestörungen

Nürnberg, 22.11.2017 – Jeden Tag passieren Ereignisse, bei denen Menschen nicht nur körperlich sondern auch seelisch verletzt werden – das kann zum Beispiel eine lebensbedrohliche Krankheit, der Tod von nahestehenden Menschen, ein Brand oder ein Unfall im Straßenverkehr sein. Solch ein einschneidendes Erlebnis kann eine sogenannte Traumafolgestörung hervorrufen.

„Die Symptome einer Traumafolgestörung können schon bald nach dem Ereignis auftreten, aber durchaus auch erst nach mehreren Jahren oder Jahrzehnten auftreten“, erklärt Psychologin Britta Hermann vom Klinikum am Europakanal in Erlangen. Durch bestimmte Schlüsselreize treten dann häufig Albträume oder Flashbacks auf, so als würden die traumatischen Ereignisse wie in einem Film wieder erlebt werden. „Viele Betroffenen klagen auch über vermehrte Wut, Schreckhaftigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten“, ergänzt Hermann. Weil viele Betroffenen versuchen, die Auslöser von plötzlich auftretenden Trauma-Erinnerungen zu vermeiden, schränken sie sich im Alltag häufig stark ein und es können weitere psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angsterkrankungen entstehen. 

Über die Frage, inwiefern traumatische Erlebnisse unser Leben verändern können, spricht Britta Hermann in ihrem Vortrag am Montag, 27. November 2017, mit anschließender Fragerunde im Cari-tas-Pirckheimer-Haus (großer Saal), Königstraße 64, Nürnberg, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Britta Hermann in diesem Video: 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum achten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an drei aufeinander-folgenden Montagen (13. – 27. November 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Die nächste Reihe wird im Februar 2018 angeboten. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Zwei Stationen der Frankenalb-Klinik wurden umfassend saniert

Engelthal, 16.11.2017 – Freudige Gesichter gab es heute bei der offiziellen Eröffnung der beiden kernsanierten Stationen der Frankenalb-Klinik Engelthal: Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern waren auch Chefarzt Prof. Dr. Thomas Kraus, die Kaufmännische Leiterin Katharina Kopiecny, Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Landrat Armin Kroder sowie Kreisbrandrat Norbert Thiel mit dabei.

„Am Beginn der Planung ging es eigentlich ausschließlich um eine notwendig gewordene Brandschutzsanierung“, berichtet Katharina Kopiecny. „Dann wurde immer deutlicher, dass die Stationen, eine allgemeinpsychiatrische sowie eine gerontopsychiatrische Akutstation, eigentlich kernsaniert werden müssen.“ Und so kam es dann auch: 2,5 Millionen Euro nahm das Unternehmen deshalb in die Hand, brachte die Technik auf den neuesten Stand und modernisierte die Zimmer und Nasszellen von Grund auf. „Wir haben keine Förderung dafür erhalten, das Geld haben wir als Klinik komplett selbst erwirtschaftet und in unser eigenes Haus zurückinvestiert“, betont Katharina Kopiecny nicht ohne Stolz. 

Beim Umbau wurde auf die Verwendung von ökologischen Materialien und Nachhaltigkeit geachtet. So wurden zum Beispiel ausschließlich LED-Lampen eingebaut. Die Einrichtung und Gestaltung der Zimmer spiegelt das einheitliche Farb- und Raumkonzept der Bezirkskliniken Mittelfranken wider, das sich durch helle Farben, freundliche Grüntöne und eine moderne Ausstattung auszeichnet.

Insgesamt 15 Monate, von Juli 2016 bis Oktober 2017, haben die Sanierungsmaßnahmen in Anspruch genommen. Neben der unberechenbaren Substanz des Altbaus, durch die es immer wieder zu unvorhergesehenen Verzögerungen gekommen war, war auch der Umbau im laufenden Betrieb eine Herausforderung. „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben dazu beigetragen, dass die Sanierung so gut wie reibungslos und für unsere Patientinnen und Patienten möglichst störungsfrei über die Bühne gebracht werden konnte“, meint Prof. Dr. Thomas Kraus lobend. Da die Stationen geschossweise saniert wurden, mussten die zwei Stationen für diesen Zeitraum zusammengelegt werden. Auch er ist zufrieden mit dem Ergebnis: „Nun können wir unseren Patientinnen und Patienten nicht nur eine optimale medizinische Versorgung bieten, sondern auch ein sehr ansprechendes Ambiente.“

Am Anfang der Sanierungsmaßnahme stand der Brandschutz und deshalb gab es – zur besonderen Freude von Kreisbrandrat Norbert Thiel – zum Abschluss noch eine Überraschung: Die Klinik hat einen Laufkartendrucker angeschafft, der im Brandfall die Lage des Brandes auf dem Gelände au-tomatisch auf einer Laufkarte ausdruckt. „Langes Suchen in der örtlichen Dokumentation gehört damit der Vergangenheit an“, erklärt Katharina Kopiecny. „Das beschleunigt die Reaktionszeit im Notfall und verbessert ganz erheblich die Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern.“

Fluch und Segen der neuen Medien

Nürnberg, 14.11.2017 – Rund vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an Depressionen. Schnelle Hilfe ist gefragt, doch viele Menschen trauen sich zunächst nicht, sich Hilfe zu suchen oder müssen auf einen Behandlungsplatz warten. Immer mehr Online-Tools kommen daher auf den Markt, die Betroffenen helfen wollen. Doch wie sinnvoll sind diese Programme? 

„Die meisten Angebote sind nach Modulen aufgebaut, bei denen die Nutzer stufenweise verschiedene Übungen machen. Häufig bieten Krankenkassen solche Tools kostenlos an“, erklärt Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. 

„Patienten könnten damit die Zeit bis zum Beginn einer Psychotherapie überbrücken und sich schon vorab über ihr Krankheitsbild informieren“, lobt Prof. Kraus. Allerdings falle vielen Depressionspatienten die Selbsteinschätzung schwer und die persönliche Kommunikation mit einem Therapeuten sei nach wie vor unersetzbar, so Kraus.

Über Fluch und Segen der neuen Medien in der Depressionsbehandlung spricht Prof. Dr. Thomas Kraus in seinem Vortrag am Montag, 20. November 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus (großer Saal), Königstraße 64, Nürnberg, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Dr. Kraus in diesem Video: 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum achten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an drei aufeinander-folgenden Montagen (13. – 27. November 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei dem noch folgenden Vortrag am 27.11 geht es um die Frage, inwiefern traumatische Erlebnisse unser Leben verändern. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Chefarzt erklärt, was bei der Behandlung zu beachten ist

Engelthal, 13.11.2017 –  Bei Schmerzen oder Unwohlsein eine Tablette einwerfen oder ein paar Tropfen nehmen: Für viele Menschen sind Medikamente eine unkomplizierte Lösung um schnell wieder fit und leistungsfähig zu sein. Bei psychischen Krankheiten, wie beispielsweise Depression oder Angst, geht es jedoch um mehr als eine kurzfristige Besserung der Beschwerden. 

„Eine medikamentöse Behandlung sollte bei psychischen Krankheiten immer mit einer engmaschigen ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung kombiniert werden“, rät Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. Denn der regelmäßige Gebrauch von Medikamenten kann auch zu einer Abhängigkeit und damit zu weiteren psychischen Problemen führen. 

Bei schweren Erkrankungen sind Medikamente jedoch oftmals notwendig, um eine tiefergehende Psychotherapie überhaupt beginnen zu können. „Wichtig ist, dass der Patient selbst von der Medikamenteneinnahme überzeugt ist und sich im Hinblick auf die Wirkung und mögliche Nebenwirkungen gut mit seinem behandelnden Arzt bespricht“, betont Prof. Kraus.  

Wie eine medikamentöse Behandlung bei psychischen Erkrankungen am besten aussehen soll, darüber spricht Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal bei den Engelthaler Gesprächen am Mittwoch, 22. November 2017 um 18:00 Uhr. Der Vortrag mit anschließender Diskussion richtet sich an alle Interessierten und findet im Multifunktionsgebäude (am Veranstaltungstag ausgeschildert) in der Frankenalb-Klinik Engelthal statt. Der Eintritt ist frei. 

Gedenken an die Opfer zur Zeit des Nationalsozialismus

Ansbach, 10.11.2017 – Am Mittwoch, 22. November 2017, findet um 14.15 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach während der Zeit des Nationalsozialismus statt. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen!

In der Zeit zwischen 1939 und 1945 wurden in Deutschland Gräueltaten an psychisch kranken Menschen begangen, so auch in der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach. Über 2.000 Patienten, darunter auch Kinder, wurden in Tötungsanstalten deportiert oder starben an den Folgen unzureichender Ernährung. Schon seit einiger Zeit beschäftigt sich das Unternehmen mit der Rolle der früheren Heil- und Pflegeanstalt beim sogenannten Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten und dem Gedenken an die Opfer. Das Mahnmal für die Opfer bildet den zentralen Ort des Gedenkens am Bezirksklinikum Ansbach. 

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 08.11.2017 - Am Mittwoch, dem 15. November 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, hält einen Vortrag zum Thema „Frühe kognitive und metakognitive Veränderungen bei Psychose“.
Der Vortrag von Prof. Dr. med. Göran Hajak von der Sozialstiftung Bamberg musste leider kurzfristig abgesagt werden.

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Austausch und Informationen für Fachkräfte und Interessierte

Ansbach, 07.11.2017 – Informationen rund um das Thema Alter stehen wieder im Mittelpunkt des Ansbacher Geriatrieforums, das am Freitag, 17. November 2017 ab 13.30 Uhr im Saal „Mittelfranken“ des Bezirksrathauses in Ansbach stattfindet. Veranstaltet wird das Forum von dem Bezirksklinikum Ansbach und dem VdK Kreisverband Ansbach. Dr. Reiner Weisenseel, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach, wird als Moderator durch die Veranstaltung führen.

Im ersten Vortrag des Nachmittags spricht Priv.-Doz. Dr. Matthias Elstner Chefarzt der Klinik für Neurologie und der Schlaganfalleinheit am Klinikum Ansbach, über das Thema „Gangstörungen im Alter: Ursachen, Risiken und Behandlung“. Im Anschluss daran referiert Anita Ludwig, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HGP), über eine andere Art der Gesundheitsförderung, zum Beispiel durch lustiges Gedächtnistraining, Stressbewältigung, Gelassenheit und Verständnis. Ganz praktische Hinweise gibt der Betriebswirt und Experte für Barrierefreiheit, Matthias Kommoss, der über Beratung, Umbaukosten, Fördermöglichkeiten und Alternativen für das barrierefreie Wohnen im eigenen Zuhause berichtet.

Darüber hinaus bietet das Forum für Ärzte und Fachkräfte im Bereich Pflege und Sozialarbeit sowie für Angehörige und Betroffene die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und an den Informationsständen mit Experten ins Gespräch zu kommen.

Anmeldung zum Geriatrieforum: Per Telefon unter 0981 4653-1601 oder per Fax unter 0981 4653-1605. Weitere Informationen und ein ausführliches Programm gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen.

Chefarzt klärt über Angststörungen auf

Nürnberg, 06.11.2017 –  Ängste gehören zum Leben dazu – die meisten Menschen kennen die typischen körperlichen Reaktionen auf Ängste, zum Beispiel Herzklopfen, Atemnot, Übelkeit oder den ständigen Drang, auf die Toilette zu müssen.

„Wenn Eltern die Bedürfnisse Ihrer Kinder erfüllen und sie beruhigen, wenn sie Angst haben, dann lernen Kinder, ihre Erregungen selbst zu regulieren und sich selbst zu beruhigen“, erläutert Dr. Andreas Meyer, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie im Bezirksklinikum Ansbach. Manchmal jedoch treten sogenannte pathologische Ängste auf - das Kind oder der Jugendliche hat also eine sehr starke oder lang anhaltende Angst, die in diesem Ausmaß unbegründet erscheint. Je nach Alter können das beispielsweise Trennungsängste, nächtliche Albträume oder Angst vor der Schule sein. 

„Eine Rolle spielen dabei vielfältige Faktoren“, erklärt Chefarzt Dr. Meyer. Ein ängstliches und überbehütendes Verhalten der Bezugspersonen kann das Kind ängstlicher machen und einen Teufelskreis erzeugen. „Hilfreich ist dann eine Behandlung, in die auch die Familie mit eingebunden wird“, ergänzt Dr. Meyer.

Über Ängste bei Kindern und Jugendlichen spricht Dr. Meyer in seinem Vortrag am Montag, 13. November 2017 mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus (großer Saal), Königstraße 64, Nürnberg, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum achten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an drei aufeinanderfolgenden Montagen (13. – 27. November 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei den beiden noch folgenden Vorträgen geht es um die Möglichkeiten des Internets in der Depressionsbehandlung und die Frage, inwiefern traumatische Erlebnisse unser Leben verändern. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Dr. Meyer in diesem Video: https://youtu.be/f_iUdvKKKE8  

Wir freuen uns, Sie zu einem Vortrag begrüßen zu dürfen. Gerne können wir auch im Vorfeld ein Interview mit dem Referenten vermitteln.

Erlös kommt Patientinnen und Patienten zugute

Ansbach, 06.11.2017 – Am Samstag, 11. und Sonntag, 12. November 2017 findet jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr ein Flohmarkt im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, statt. 

Veranstaltet wird der Flohmarkt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksklinikums und des Soziotherapeutischen Wohnheims Ansbach. Der Erlös aus dem Verkauf der gespendeten Flohmarktartikel wird ausschließlich zur Unterstützung therapeutischer Maßnahmen für Patientinnen und Patienten verwendet. 

Für gewerbliche Betreiber besteht auf diesem Flohmarkt keine Möglichkeit Waren anzubieten.

Einladung zur Vernissage in der Frankenalb-Klinik Engelthal

Engelthal, 03.11.2017 – Am Freitag, 17. November 2017, lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal um 19:00 Uhr zu einer Vernissage ins Foyer der Klinik ein. Unter dem Motto „…von A bis Z…“ werden Gemälde in Aquarell und Mischtechnik von Eva-Maria Moos-Wazlav gezeigt. Musikalisch begleitet wir die Vernissage von Peter Thoma am Saxophon und David Motsonashvili an der Gitarre. 

Die Künstlerin ist selbstständige Bauzeichnerin und hat bereits mit einigen Ausstellungen im Nürnberger Land auf sich aufmerksam gemacht. 

„Ich bin Autodidaktin. Ein Bild entsteht bei mir vom Inneren des Körpers heraus. Viele Ideen zu Motiven und Malweisen kommen mir in der Nacht und oft gehe ich dann spontan zum Maltisch und setze diese um“, beschreibt die Künstlerin selbst ihre Arbeit. „Je nach Gefühlslage und Erlebtem ändert sich mein Stil, sowie Inhalte und Farben der Bilder“, fügt Moos-Wazlav hinzu. Deshalb erwartet die Besucher eine große Themenvielfalt der ausgestellten Bilder. 

Die Ausstellung ist bis einschließlich 27. Januar 2018 täglich von 9:00 bis 20:00 Uhr im Foyer der Frankenalb-Klinik Engelthal zu besichtigen. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen. 

Experten informieren über psychische Erkrankungen

Nürnberg, 02.11.2017 – Psychische Erkrankungen sind ebenso wie körperliche Krankheiten Teil des Lebens und können jeden treffen. Schon Kinder und Jugendliche können beispielsweise von Angsterkrankungen betroffen sein und benötigen eine Behandlung. Traumatische Erlebnisse wie beispielsweise der Tod eines nahen Angehörigen, ein Unfall oder eine Gewalterfahrung können ebenfalls dazu führen, dass Menschen häufig jahrelang mit seelischen Problemen zu kämpfen haben. Je früher professionelle Hilfe gesucht wird, desto besser kann der Umgang mit psychischen Erkrankungen gelingen.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb bereits zum achten Mal die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit in Nürnberg. Expertinnen und Experten aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen darüber, wie psychische Krankheiten erkannt und behandelt werden können. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher nutzten bei den vergangenen Veranstaltungen bereits die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen.

Die Reihe im Herbst findet an drei aufeinanderfolgenden Montagen jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr) statt. Veranstaltungsort ist das Caritas-Pirckheimer-Haus in der Innenstadt in Nürnberg (Königstraße 64, 90402 Nürnberg).

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen.

Die einzelnen Vorträge im Überblick: 

Zeit: immer montags von 18:30 – 20:00Uhr 

Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg

Montag, 13. November 2017: „Ängste bei Kindern und Jugendlichen“, Dr. Andreas Meyer, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie im Bezirksklinikum Ansbach 

Montag, 20. November 2017: „Fluch und Segen der neuen Medien in der Depressionsbehandlung“, Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal 

Montag, 27. November 2017: „Wie beeinflussen traumatische Erlebnisse unser Leben?“, Dipl.-Psychologin Britta Hermann, Klinikum am Europakanal Erlangen 

Hinweis an die Medien: Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview mit den Referenten vor Ort oder vorab telefonisch. Über eine Aufnahme in Ihren Veranstaltungskalender würden wir uns sehr freuen.

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 27.10.2017 – Am Dienstag, 7. November 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Ceren Sen, Stationsärztin am Bezirksklinikum Ansbach, hält einen Vortrag zum Thema „Suchtmedizin und Abhängigkeit, was kann ich tun?“. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Nennung in der Focus-Klinikliste

Ansbach, 25.10.2017 - Das Bezirksklinikum Ansbach gehört zu den 412 Top-Krankenhäusern in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie des Nachrichtenmagazins Focus für Deutschlands größten Krankenhausvergleich. Das Bezirksklinikum Ansbach wird in der November/Dezember-Ausgabe 2017 von Focus-Gesundheit sowohl als „Top Regionales Krankenhaus 2018 für Bayern“ sowie als „Top Nationales Krankenhaus 2018“ für die Behandlung von Zwangsstörungen gelistet. 

In den Focus-Kliniklisten sind die Top-Krankenhäuser und Fachkliniken Deutschlands aufgeführt. Für den bundesweiten Vergleich wertete das unabhängige Recherche-Institut MINQ große Datenmengen aus und befragte tausende Ärzte. Die Länderlisten nennen die Top-Krankenhäuser der einzelnen Bundesländer. Sie erhalten von Focus die Auszeichnung „Top Regionales Krankenhaus 2018“. Die Krankenhäuser, die im deutschlandweiten Focus-Vergleich zu den Top-Adressen des Landes zählen, erhalten die Auszeichnung „Top Nationales Krankenhaus 2018“ bzw. „Top Nationales Krankenhaus 2018 Fachbereich“.

Bezirkskliniken Mittelfranken gewinnen drei Preise beim „Klinik Award 2017“ in Berlin

Ansbach, 23.10.2017 – Gleich drei Preise haben die Bezirkskliniken Mittelfranken vergangene Woche beim Klinikmarketing-Kongress in Berlin verliehen bekommen: Den „Silbernen Sonderpreis der Jury“ für die Anti-Stigma-Kampagne „Wo ist die Grenze?“, den Preis „Bestes Klinikmarketing“ für das strategisch ausgerichtete Marketinggesamtkonzept und dessen Umsetzung sowie den „KlinikAward“ in der Kategorie „Beste Pressepräsenz“ für den Umgang mit der Krise rund um die sogenannte Modellbau-Affäre. Die Laudatio für den Preis „Bestes Klinikmarketing“ hielt Prof. Heinz Lohmann, Vorsitzender der Initiative Gesundheitswirtschaft e.V. und Professor der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnungen, sie sind eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit hier bei den Bezirkskliniken Mittelfranken“, sagte Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken nach der Preisverleihung. Und Dr. Ariane Peine, Leiterin der Stabsstelle Marketing und Kommunikation, ergänzt: „Ich freue mich auch darüber, dass die Präsentation unserer Projekte auf dem Kongress auf so viel Interesse und Zustimmung gestoßen ist. Dies gilt insbesondere für unsere Anti-Stigma-Kampagne, für die wir von den anderen Teilnehmern sehr positives und ermutigendes Feedback erhalten haben.“

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und würdigt Marketing-Leistungen deutschsprachiger Krankenhäuser in Kategorien wie zum Beispiel Onlinepräsenz, interne Kommunikation, Patienten- und Zuweisermarketing oder Klinikmagazin. Eine international besetzte Jury des "KlinikAward" bewertet die eingegangenen Bewerbungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und entscheidet dann über die Nominierung der besten Kliniken. Die Ermittlung der Gewinner basiert zu 50 Prozent auf dem Jury-Urteil und zu 50 Prozent auf der Abstimmung des Fachpublikums während des Klinikmarketing-Kongresses in Berlin. Einzig die Preisträger unter anderem für das „Beste Klinikmarketing“ sowie den „Sonderpreis der Jury“ werden ausschließlich von der Jury gewählt.

Vielfältige Aktionen und Mitmachangebote am Stand in Halle 1

Ansbach, 20.10.2017 – Vom 28. Oktober bis 5. November 2017 präsentieren sich die Bezirkskliniken Mittelfranken im Gesundheitspark der Consumenta in Halle 1 (Gesundheitspark). Als moderne Gesundheitseinrichtung bieten die Kliniken der Bezirkskliniken Mittelfranken den Besuchern der Messe ein umfangreiches Informationsangebot sowie zahlreiche interessante und spannende Mitmachaktionen:

Samstag, 28. Oktober 2017 - Frankenalb-Klinik Engelthal
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik beantworten Fragen rund um die Themen Seelische Gesundheit. Mit kleinen Achtsamkeits-Übungen und Bio-Feedback helfen Sie den Besuchern, einen Beitrag zu ihrer eigenen seelischen Entspannung zu leisten. Inmitten des Messetrubels können Besucherinnen und Besucher bei einer kurzen Klangschalen-Therapie abschalten oder Qi Gong-Übungen erlernen. Gedulds- und Gedächtnisspiele helfen außerdem dabei, die eigene Merkfähigkeit und Konzentrationsstärke zu testen. 

Sonntag, 29. Oktober 2017 - Klinikum am Europakanal Erlangen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik informieren die Besucher rund um Themen der Seelischen Gesundheit. Mit Übungen zu geistiger Fitness können Interessierte ihre Merkfähigkeit testen und mithilfe von Biofeedback einen Beitrag zu ihrer eigenen seelischen Entspannung leisten. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Depression. Anhand von Selbstbeurteilungsbögen können Besucherinnen und Besucher dazu mit den Mitarbeitenden der Klinik ins Gespräch kommen.

Montag, 30. Oktober 2017 - Bezirksklinikum Ansbach
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation informieren zum Behandlungsangebot, mit dem ältere Menschen zum Beispiel nach einem Sturz oder einem Schlaganfall wieder fit für ein Leben zu Hause gemacht werden sollen. Interessierte können außerdem an Gleichgewichts-, Feinmotorik- und Koordinationsübungen teilnehmen oder sich einen Gesundheitspass ausstellen lassen. Darüber hinaus gibt es auch Informationen zur Angehörigenberatung.

Dienstag, 31. Oktober 2017 - Berufsfachschule für Krankenpflege Ansbach
An diesem Tag informieren Lehrkräfte der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach über die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft, führen Besucher durch den Rauschbrillenparcours und zeigen, wie Blutdruck, Puls sowie die Sauerstoffsättigung gemessen wird.

Mittwoch, 1. November 2017 - Berufsfachschule für Krankenpflege Erlangen
Lehrkräfte der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege des Klinikums am Europakanal informieren über die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft, zeigen, wie richtige Handhygiene funktioniert, und führen durch den Rauschbrillen-Parcours. Darüber hinaus können Besucher des Standes auch an einem Wissensquiz am Torso, einem Lehrmittel aus der Ausbildung, teilnehmen. 

Donnerstag, 2. November 2017 - Bezirksklinikum Ansbach
An diesem Tag stellt sich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vor. Der Chefarzt der Klinik, Dr. Andreas Meyer, beantwortet direkt am Stand die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen seiner Klinik informiert er über das Behandlungsangebot der Klinik. Begleitet werden sie dabei von zwei Therapiehunden aus der Klinik. Die Mitarbeiter erklären, wie Therapie mit Tieren funktioniert und wie mithilfe der Hunde die Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann. Darüber hinaus können die Besucher dann Wissenswertes zum Thema Medienkompetenz erfahren.

Freitag, 3. November 2017 - Küchen der Bezirkskliniken Mittelfranken
Über gesunde Ernährung informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Küchen der Bezirkskliniken Mittelfranken. Besucher des Stands können leckere Brotaufstriche auf Brotchips probieren und sich zum Thema Ernährungsphysiologie beraten lassen. Spannend wird es an der „RiechBar“: dort können Interessierte versuchen, Küchendüfte zu erraten.

Samstag, 4. November 2017 - Klinikum am Europakanal Erlangen
An diesem Tag stellt sich das Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation des Klinikums am Europakanal vor. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen, wie Durchblutungsstörungen anhand einer Doppler-Sonografie erkannt werden können, und demonstrieren, wie man die Wahrnehmung aller Sinne fördern kann.

Sonntag, 5. November 2017 - Bezirksklinikum Ansbach
Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Themen Alkohol und Gerontopsychiatrie. So können Interes-sierte mit sogenannten „Rauschbrillen“ einen Alkoholrausch simulieren, um zu erkennen, wie sich die eigene Wahrnehmung dabei verändert. Darüber hinaus informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchtrehabilitation über die Behandlungsangebote ihrer Station.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik stellen ihre Station vor. Hier können Besucher ganz praktischen Nutzen daraus ziehen, indem sie zum Beispiel an einem computergestützten Gedächtnistest teilnehmen. Besonders Mutige sind eingeladen, am Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ teilzunehmen. 

Neu-Investitionen kommen den Patienten zugute

Ansbach, 18.10.2017 – In seiner Sitzung am 10. Oktober hat der Verwaltungsrat den Jahresabschluss 2016 der Bezirkskliniken Mittelfranken verabschiedet. Die Bezirkskliniken weisen für das Wirtschaftsjahr 2016 einen Gewinn von 4,5 Millionen Euro aus und verzeichnen eine Ertragserhöhung von 176 Millionen Euro im Jahr 2015 auf nun 181 Millionen Euro.

„Die Sanierung der Bezirkskliniken Mittelfranken ist beendet“, erklärte Bezirkstagspräsident Richard Bartsch. „Wir kommen nun in die sogenannte Stabilisierungsphase, in der es darum geht, dass die Bezirkskliniken wirtschaftlich auf dem sehr guten, bisher erreichten Niveau bleiben.“ 

"Ziel ist es, dass der Gewinn bei rund drei Prozent des Umsatzes liegt“, ergänzte der Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil. „Damit schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass wir in unsere Kliniken investieren können: Sei es für die Sanierung von Stationen oder in zusätzliches Personal oder eine zusätzliche Ausstattung, die unseren Patientinnen und Patienten zugutekommt.“

Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Ansbach
Im Bezirksklinikum Ansbach kümmern sich derzeit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in medizinischen Dienstarten um jährlich rund 6.600 stationäre und teilstationäre sowie rund 12.700 ambulante Patienten. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie sollen 13 zusätzliche Betten mit einer akuten Aufnahmesituation geschaffen werden. Damit wird die Versorgungssituation im Landkreis für den Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie deutlich verbessert. Mit dem Rohbau des Gebäudes konnte zeitgerecht begonnen werden. Sowohl in der Geriatrischen Reha als auch in der Psychiatrie wurden alte Betten durch neue und modernere Modelle ersetzt und damit der Komfort für die Patientinnen und Patienten deutlich verbessert. In der Forensik gibt es seit diesem Jahr eine komplett eingerichtete Schreinerei, in der die Ausbildung zum Schreiner nach den Richtlinien der Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Patienten nun möglich ist. Dafür wurden Geräte und Werkzeuge beschafft und zudem in eine moderne Absauganlage investiert. 

Stationssanierungen in Erlangen
Im Klinikum am Europakanal in Erlangen wurde in die Sanierung zweier Stationen der Gerontopsychiatrie investiert, 24 Zimmer und Bäder wurden dabei barrierefrei renoviert. Zusätzlich wurde eine akutpsychiatrische Station neu eingerichtet sowie zwei Intensivüberwachungsräume geschaffen. Um den Komfort für die Patienten zu erhöhen, wurden drei Vierbettzimmer in sechs Zweibettzimmer umgebaut. Für die Forensische Psychiatrie wurde ein Interimsgebäude errichtet sowie mit einem Neubau begonnen. Das Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation konnte um sechs Betten erweitert werden. Rund 7.200 stationäre und teilstationäre Patientinnen und Patienten sowie rund 16.400 ambulante Patienten werden pro Jahr im Klinikum am Europakanal behandelt. Über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten dort in medizinischen Berufen.

Investitionen in Ausstattung und Sicherheit in Engelthal
In der Frankenalb-Klinik Engelthal wurde im Jahr 2017 ebenfalls kräftig in den Bereichen Brand-schutz und Sanierung investiert. Die psychiatrischen Akutstationen wurden komplett saniert, das heißt sämtliche Patientenzimmer, Aufenthaltsräume und Behandlungszimmer sind komplett reno-viert, neu ausgestattet und neu möbliert. Für eine verbesserte Sicherheit der Patienten wurden drei mobile Defibrillatoren angeschafft und in der Klinik verteilt. Zudem wurden Trinkwasserbrunnen für die Patienten und deren Besucher aufgestellt. Rund 2.600 stationäre und teilstationäre Patientinnen und Patienten sowie rund 5.000 ambulante Patienten werden dort pro Jahr von rund 200 Mitarbeitern in medizinischen Dienstarten betreut.

Theaterstück „Food Diaries“ erzählt vom Alltag essgestörter Frauen

Ansbach, 13.10.2017 – Das Bezirksklinikum Ansbach und das Gesundheitsamt des Landkreises Ansbach laden am Montag, den 23. Oktober 2017, um 19.30 Uhr im Rahmen des 14. Forums Essstörungen zum Ein-Personen-Stück „Food Diaries“ in die Kammerspiele Ansbach ein. Die Schauspielerin und ehemals Betroffene Susanna Hasenbach veranschaulicht mit ihrem Theaterstück realistisch den Alltag essgestörter Frauen – aber auch stets mit einer Prise Humor. In Form von Monologen, Liedern und einem Poetry Slam nimmt sie Bezug zu den verschiedenen Krankheitsbildern und vermittelt auch, dass es einen Weg aus der Krankheit heraus gibt.

Anschließend stehen Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, und Isolde Imschloß von der Kontaktgruppe „Strohhalm“ des Gesundheitsamts für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, Sitzplatzre-servierungen sind nicht möglich.

Die Zahl der Betroffenen steigt
Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik wurden im Jahr 2014 in den bayerischen Krankenhäusern 3 177 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit psychisch bedingten Essstörungen durchgeführt, rund 2,3 Prozent mehr als 2013 und 44 Prozent mehr als im Jahr 2000. Betroffen waren dabei nahezu ausschließlich Mädchen und junge Frauen (93,8 Prozent).

Je früher Betroffene und Angehörige Hilfe suchen desto besser stehen die Chancen für eine Bewältigung der Erkrankung. Die Kontaktgruppe „Strohhalm“ sowie die Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach stehen als erste Ansprechpartner zur Verfügung.

So lädt die Kontaktgruppe „Strohhalm“ lädt regelmäßig zu Gruppenabenden ein, an denen sich Betroffene im geschützten Rahmen untereinander austauschen können. Eine speziell für Angehörige eingerichtete Gruppe, bietet auch Familienangehörigen von Betroffenen Unterstützung an. 

Auf der psychosomatischen Station des Bezirksklinikums Ansbach bekommen Patientinnen eine mehrwöchige stationäre Therapie, die im Anschluss daran in der Tagesklinik fortgesetzt werden kann, um die Betroffenen weiter zu stabilisieren. 

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 11.10.2017 - Am Mittwoch, dem 18. Oktober 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Christoph U. Correll, MD hält dabei einen Vortrag zum Thema "Therapieresistente Schizophrenie: Strategien und Behandlungswege". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Christoph U. Correll, MD arbeitet und lehrt am The Zucker Hillside Hospital in New York sowie an der Charité in Berlin.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken fördern mit Stipendien den medizinischen Nachwuchs

Ansbach, 05.10.2017 – Wer in Deutschland Humanmedizin studieren will, muss hohe Hürden überwinden: Die allgemeine Hochschulreife mit 1,0 abschließen oder Wartezeiten von bis zu zwölf Semestern in Kauf nehmen. Derzeit prüft das Bundesverfassungsgericht, ob dies mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Doch selbst, wenn die Richter in Karlsruhe den strengen NC für unrechtmäßig erklären würden, hieße das noch nicht, dass sich schnell etwas ändert. Die Bezirkskliniken Mittelfranken bieten deshalb Abiturienten auch für den Studienstart im Oktober 2018 wieder bis zu fünf Stipendien für ein Medizinstudium an der Universität in Varna, Bulgarien an. Dort gibt es für das Studium der Humanmedizin keinen Numerus Clausus. 

Der Klinikverband möchte damit dem Fachkräftemangel im ärztlichen Bereich entgegenwirken und auch Studieninteressenten eine Chance geben, die kein hervorragendes Abitur vorweisen können. „Leider haben begabte und motivierte Abiturienten, die aus Überzeugung den Arztberuf ergreifen möchten, aber nicht den erforderlichen Notendurchschnitt haben, schlechte Chancen in Deutschland zum Medizinstudium zugelassen zu werden“, beklagt Christian Kämper, Leiter Zentrales Personalmanagement bei den Bezirkskliniken Mittelfranken. „Dabei sagen die Noten nicht unbedingt etwas darüber aus, ob ein Mensch ein guter Arzt werden kann oder nicht. Mit unseren Stipendien ermöglichen wir jungen Leuten aus Mittelfranken einen alternativen Weg zum Medizinstudium.“

Dr. Matthias Keilen, Leiter des Zentralen Medizinmanagements bei den Bezirkskliniken Mittelfranken, betont darüber hinaus noch einen anderen Aspekt: „Mit diesem Stipendienprogramm sichern und fördern wir unseren eigenen medizinischen Nachwuchs. Gleichzeitig tätigen wir diese Investition aber auch, um die Versorgung im psychiatrischen und neurologischen Bereich in Mittelfranken nachhaltig zu sichern. Denn der Bedarf in diesen Bereichen wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch wachsen.“ Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, sieht mit der Kooperation auch einen wichtigen Beitrag zum Europa-Gedanken und zur europäischen Vernetzung: „Mit unserem Programm tragen wir auch zur Förderung eines europäischen Selbstverständnisses und der Schaffung einer gemeinsamen Identität bei.“

Studium in englischer Sprache
Varna ist die drittgrößte Stadt Bulgariens und liegt direkt an der Küste des Schwarzen Meeres. Seine Medizinische Universität mit europäischem Exzellenz-Status befindet sich im Zentrum der Stadt und bietet ein Medizinstudium entsprechend europäischer Richtlinien in englischer Sprache, das auch in Deutschland anerkannt wird.

Nach überzeugender Bewerbung, erfolgreichem Auswahlverfahren und bestandener Aufnahmeprü-fung an der Universität Varna, lernen die Stipendiaten die Bezirkskliniken Mittelfranken kennen und absolvieren ein Interkulturelles Training inklusive eines kurzen Sprachkurses, bevor es zu Beginn des Semesters, im Oktober, nach Bulgarien geht. Während ihres Aufenthaltes werden die Studierenden von Mitarbeitern des Europäischen Forums für Entwicklung e.V. (EFE) begleitet. Außerdem erfolgt ein regelmäßiger Kontakt zu einem festen Ansprechpartner innerhalb der Bezirkskliniken. 

Niedrige Lebenshaltungskosten
Die Bezirkskliniken Mittelfranken leisten ein Stipendium in Höhe der Studiengebühren von derzeit 4.000 Euro pro Semester für einen Zeitraum von sechs Jahren. Die Lebenshaltungskosten, die im Vergleich zu Deutschland aber viel niedriger sind, müssen die Studierenden selbst aufbringen. Nach Abschluss des Studiums verpflichten sich die Stipendiaten dazu, ihre Weiterbildung zur Fachärztin / zum Facharzt innerhalb der Bezirkskliniken zu absolvieren.

Die Bewerbungsfrist für den Studienstart im Oktober 2018 läuft bereits. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/stipendium.

Plakatmotive machen auf psychische Krankheiten aufmerksam

Ansbach, 05.10.2017 – Die Anti-Stigma-Kampagne der Bezirkskliniken Mittelfranken startet in die dritte Runde. Vom 10. bis 19. Oktober 2017 werden zwei der insgesamt fünf Motive wieder auf großflächigen Plakatwänden in Ansbach, Erlangen, Fürth, Neustadt an der Aisch, Nürnberg, dem Nürnberger Land sowie in Weißenburg zu sehen sein. Die Motive stehen dabei stellvertretend für alle psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Unter dem Motto „Wo ist die Grenze?“ möchten die Bezirkskliniken Mittelfranken mit dieser Kampagne dazu beitragen, dass psychische Erkrankungen als „normal“ und zum Alltag gehörend anerkannt werden.

„Mit unserer Kampagne wollen wir über Krankheitsbilder aufklären und Betroffene sowie deren Freunde und Angehörige auffordern, sich rechtzeitig professionelle Hilfe zu holen. Dabei verweisen wir auch auf unsere Kooperationspartner, den Krisendienst Mittelfranken, den Angehörigenverein sowie den Selbsthilfeverein für Psychiatrieerfahrene“, erklärt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. 

Begleitet wird die Plakatkampagne wieder von verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen. So werden die Bezirkskliniken Mittelfranken zum Beispiel bei der Consumenta in Nürnberg vom 28. Oktober bis 4. November auf psychische Erkrankungen aufmerksam machen. Am 13. November startet dann wieder die kostenlose Vortragsreihe zu psychischen Erkrankungen im Caritas-Pirckheimer-Haus in der Nürnberger Innenstadt, bei der Ärzte und Psychologen der Bezirkskliniken Mittelfranken über Krankheiten aufklären und Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer beantworten. 

Absolventen der Berufsfachschulen für Krankenpflege feierten ihr Examen

Ansbach, 02.10.2017 – 18 Auszubildende der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach und 21 Auszubildende am Klinikum am Europakanal haben ihr Examen zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft bestanden und konnten ihren Abschied von der Ausbildung feiern. Insgesamt 15 Absolventen werden weiterhin bei den Bezirkskliniken Mittelfranken beschäftigt sein. Darüber hinaus haben fünf Dual Studierende in Ansbach die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung beendet und werden nun in die Vollzeitstudienphase gehen.

Über die Ausbildung
Die Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem Unterricht und praktischen Einsätzen auf verschiedenen Stationen. 55 neue Schülerinnen und Schüler haben gerade ihre Ausbildung in den Berufsfachschulen für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach und am Klinikum am Europakanal begonnen. Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart im Jahr 2018 läuft bereits.

Weitere Informationen unter www.bezirkskliniken-mfr.de/fuer-bewerber.

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 29.09.2017 – Am Dienstag, 10. Oktober 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Thema des Treffens ist die schizophrene Erkrankung. Dazu wird ein Informationsfilm gezeigt und im Anschluss daran wird Thomas Gruner, Leiter der Angehörigengruppe und Krankenpfleger für Psychiatrie, Fragen beantworten.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Rohbau voraussichtlich im Dezember fertig

Ansbach, 11.09.2017 – Im März dieses Jahres fand der Spatenstich für den Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach statt. Inzwischen ist der Bau schon deutlich gewachsen: Das Untergeschoss ist fertig und das Erdgeschoss schon zu 75 Prozent fertig gestellt. Der Rohbau wird voraussichtlich bis Dezember stehen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Bau damit im geplanten Kosten- und Zeitrahmen. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird im Frühjahr 2019 gerechnet. Im neuen Gebäude werden eine Aufnahmestation mit insgesamt 13 Betten sowie die Jugendstation mit 17 Betten untergebracht sein. 

Im Frühjahr 2016 war das Gebäude der Jugendstation durch ein schweres Unwetter so schwer beschädigt worden, dass es abgerissen werden musste. Mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege konnte der geplante Neubau vorgezogen werden. Die Gesamtbaukosten betragen rund 15,2 Millionen Euro, davon werden rund 11,5 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gefördert.

Über die Kinder- und Jugendpsychiatrie:
In der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes-und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach werden Kinder und Jugendliche bei seelischen Krisen versorgt. Die Behandlung erfolgt stationär, tagesklinisch und ambulant. Die Klinik verfügt über eine Kinder- und ein Jugendstation mit insgesamt 30 Betten. Darüber hinaus stehen in der Tagesklinik 15 Behandlungsplätze zur Verfügung.

Förderkreis spendet Sensormatten für die Geriatrische Rehabilitation

Ansbach, 07.09.2017 – Vier Sensormatten im Wert von insgesamt 2.360 Euro hat der Förderkreis Geriatrie Ansbach e.V. der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach gespendet. Der Erste und Zweite Vorsitzende sowie der Schatzmeister des Förderkreises übergaben die Matten an Chefarzt Dr. Reiner Weisenseel sowie Mitarbeiterinnen der Pflege. Dr. Reiner Weisenseel bedankte sich beim Förderkreis und freute sich, dass seine Klinik nun über dieses wichtige technische Hilfsmittel verfügt: „30 bis 40 Prozent unserer Patienten leiden an einer Demenz oder an Gedächtnisstörungen. Manche dürfen beispielsweise nach einer Operation nicht aufstehen, tun es aber aus Verwirrung trotzdem. Dabei besteht die Gefahr, dass sie sich bei einem Sturz verletzen.“ Die Sensormatten werden bei diesen Patienten vor das Bett gelegt. Steht der Patient auf, aktiviert sein Gewicht den Sensor in der Matte, der dann in der Pflegestation einen Alarm auslöst. Die Krankenpflegekräfte sind so sofort informiert und können dem Patienten schnell zur Hilfe kommen.

Auch Rudolf Schwemmbauer, Erster Vorsitzender des Förderkreises, ist von den Sensormatten begeistert: „Unser Verein freut sich sehr, dass er die wichtige und gute Arbeit der Klinik für Geriatrische Rehabilitation auf diese Weise unterstützen kann.“

Über den Förderkreis und die Klinik

Der Förderkreis Geriatrie Ansbach e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Klinik für Geriatrische Rehabi-litation am Bezirksklinikum Ansbach zu unterstützen. Dort setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mit-arbeiter dafür ein, dass ältere kranke Menschen zum Beispiel nach einem Oberschenkelhalsbruch oder einem Schlaganfall wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können. Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten arbeiten mit Betroffenen daran, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zu lindern. Das hilft nicht nur den Patienten, sondern nimmt auch ihren Angehörigen viele Sorgen. Für diese Arbeit setzt sich der Förderkreis unter anderem durch den Erwerb von Spenden ein.

Weitere Informationen zum Verein gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/foerderkreis-geriatrie-ansbach.de

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 06.09.2017 - Am Mittwoch, dem 13. September 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Michael Grözinger hält dabei einen Vortrag zum Thema "Moderne Elektrokonvulsionstherapie - Eine Übersicht". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Michael Grözinger ist Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Uniklinik Aachen.

Staatsministerium genehmigt Antrag der Bezirkskliniken Mittelfranken

Erlangen, 01.09.2017 – Im Rahmen des Ausbaus der palliativmedizinischen Versorgung in Bayern hat das Bayerische Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege den Antrag der Bezirkskliniken Mittelfranken zur Einrichtung eines palliativmedizinischen Dienstes im Klinikum am Europakanal in Erlangen genehmigt. Zukünftig werden im dort ansässigen Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation Patienten des Klinikums palliativmedizinisch versorgt werden.

„Medizinisches und pflegerisches Fachpersonal mit der Zusatzqualifikation Palliativmedizin wird in unserer neurologischen Klinik Patientinnen und Patienten des Klinikums am Europakanal aus den Bereichen Akutneurologie, Frührehabilitation sowie Gerontopsychiatrie versorgen“, erklärt Dr. Friedrich von Rosen, Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation. „Ziel der palliativmedizinischen Versorgung ist es, die Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten zu verbessern und Symptome, die mit ihrer Erkrankung einhergehen – wie zum Beispiel Schmerzen oder Luftnot – zu lindern.“ Auch Vorstand Helmut Nawratil freut sich über die Genehmigung: „Wir können damit eine Versorgungslücke in der Region schließen.“

In den kommenden Wochen und Monaten sind noch organisatorische Vorbereitungen zu treffen, dann kann der Dienst seine Arbeit aufnehmen.

Vernissage und Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 23.08.2017 – Am Freitag, den 1. September 2017, um 17 Uhr lädt die Klinikseelsorge herzlich zu einer Vernissage in die Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein. Unter der Überschrift „Die Bibel in Bildern“ zeigen 13 Künstlerinnen und Künstler der Malgruppe Ekkehardt Hofmann aus Leutershausen Gemälde in verschiedenen Techniken.

Die Ausstellung ist bis zum 17. November 2017 täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zu besichtigen.

Über die Malgruppe Ekkehardt Hofmann

Seit vielen Jahren trifft sich der aus rund 40 Personen bestehende Kreis der sogenannten „Mittwochsmaler“ im Atelier von Ekkehardt Hofmann in Leutershausen. Die Künstlerinnen und Künstler arbeiten ganz individuell mit unterschiedlichen Techniken und in vielfältigen Stilrichtungen. Ein Teil der in der Ausstellung gezeigten Gemälde entstand für die im Jahr 2015 vom evangelischen Pfarramt Leutershausen veranstaltete Ausstellung „Bibel im Bild“ und wurde um einige neu geschaffene Bilder erweitert.

Konstruktiver Umgang mit Rückfällen ist wichtig

Ansbach, 17.07.2017 – Laut dem Bundesministerium für Gesundheit sind 1,8 Millionen Menschen in Deutschland alkoholabhängig. Eine große Zahl, hinter der viele Einzelschicksale stehen. Am vergangenen Samstag fand in der Suchtrehabilitation des Bezirksklinikums Ansbach ein Treffen von Menschen statt, die einen Weg gefunden haben, mit ihrer Sucht umzugehen. Rund 170 ehemalige Patienten und ihre Angehörigen folgten der Einladung des Behandlungsteams, bestehend aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften und Sozialpädagogen. „Diese jährlichen Ehemaligentreffen sind wichtig und auch motivierend, sowohl für die ehemaligen Patienten als auch für uns“, sagt die Krankenschwester Anita Maurer, die in der Suchtreha arbeitet und das Fest mit vorbereitet hat. „Beim Treffen berichten sie mit Stolz über ihre Abstinenz, schildern uns Probleme und Rückfälle oder erzählen uns einfach über ihre aktuelle Lebenssituation.“

Ein anderer wichtiger Faktor bei der erfolgreichen Behandlung einer Alkoholkrankheit ist Zeit. „Eine Sucht sollte möglichst schnell angegangen werden, bevor sich weitere Begleiterkrankungen entwickeln können“, sagt Christine Pönitz, Leitende Ärztin am Bezirksklinikum Ansbach. „Vor allem die Wartezeit zwischen Entgiftung und Entwöhnung stellt oft ein Problem dar.“ Das ist bei der Suchtrehabilitation im Bezirksklinikum – auch Alkoholentwöhnung genannt – kein Problem. Innerhalb von einer Woche kann man dort in der Regel einen Behandlungsplatz anbieten.

Bei der Therapie setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Station auf das sogenannte S.T.A.R.-Programm, ein strukturiertes Alkohol-Rückfallpräventionsprogramm. Entwickelt wurde es von der Psychologin Christine Schindler, die ebenfalls in der Suchtrehabilitation des Bezirksklinikums arbeitet, und Prof. Dr. Joachim Körkel von der Evangelischen Hochschule in Nürnberg. Das etablierte Programm wird mittlerweile in vielen Kliniken und Fachgruppen eingesetzt und vermittelt den Patienten Kompetenzen, um einem erneuten Alkoholkonsum gezielt vorzubeugen. Grundlage ist dabei der konstruktive Umgang mit einem Rückfall. „Rückfalle werden heutzutage nicht mehr als moralisches Versagen oder Scheitern der Behandlung begriffen, sondern als dazugehöriger Bestandteil des Ausstiegs aus der Sucht, mit dem man therapeutisch umgehen kann“, erläutert der Leitende Psychologe Gerhard Grohe.

Die ehemaligen Patienten, die am vergangenen Samstag wieder einmal ihre Therapeuten getroffen haben, haben das Programm schon erfolgreich durchlaufen. Und das muss auch mal gefeiert werden.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 12.07.2017 - Am Mittwoch, dem 19. Juli 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Jürgen Deckert hält dabei einen Vortrag zum Thema "Angsterkrankungen: Einteilung, Therapie und Perspektiven aus der Forschung". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Jürgen Deckert ist Chefarzt der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Zentrum für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Würzburg.

Staatsministerin Huml würdigt Einsatz für psychisch kranke Menschen

Ansbach, 10.07.2017 – Am vergangenen Mittwoch wurde die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach mit dem Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis, der höchsten bayerischen Auszeichnung im Bereich Gesundheit, ausgezeichnet. Staatsministerin Melanie Huml übergab den Preis an PD Dr. Joachim Nitschke, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie. „Mit der Preisverleihung soll die forensische Psychiatrie aus der negativen Ecke herausgeholt und einer breiten Öffentlichkeit verdeutlicht werden“, erklärte die Staatsministerin in ihrer Laudatio. „Die Initiatoren und ‚Macher‘ in Mittelfranken zeigen, dass es erfolgreiche Prävention in diesem Bereich gibt.“ Vorstand Helmut Nawratil gratulierte dem Chefarzt und seinem Team, das aus Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Pflegekräften und Medizinischen Fachangestellten besteht. „Ich wünsche mir nun sehr, dass dieses nachweislich erfolgreiche Behandlungsangebot eine nachhaltige Finanzierung findet und flächendeckend in Bayern eingeführt wird“, meinte er.

Chefarzt Dr. Nitschke hofft, dass der Preis dazu dient, das Angebot der Präventionsambulanz noch bekannter zu machen, so dass noch mehr Betroffene, Angehörige, Psychiater und Hausärzte im Bedarfsfall mit der Ambulanz in Kontakt treten. 

Über die Präventionsambulanz

Die Präventionsambulanz gibt es seit 2012 und ist in Deutschland und sogar weltweit bisher einzigartig. Ziel dieses Angebots ist es, psychiatrische Risikopatienten davor zu bewahren, Straftaten zu begehen, die mit ihrer psychischen Erkrankung in Zusammenhang stehen. Gleichzeitig trägt die Arbeit der Präventionsambulanz zum Schutz potenzieller Opfer bei. Seit dem Start des Projektes gab es keinen einzigen „Rückfall“ bei den in Behandlung befindlichen Patienten.

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan

Erlangen, 3.07.2017 - Im Rahmen des 1. Netzwerktreffens klinische Sozialarbeit am Freitag, 7. Juli 2017 wird Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan von 9:45-10:45 Uhr einen Vortrag zum Thema „Transkulturelle Aspekte bei der Behandlung und Beratung von psychisch erkrankten Migranten und Flüchtlingen“ halten. 

Der Nahost-Experte und Traumatologe Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan lehrt als Professor an der Dualen Hochschule in Villingen-Schwenningen. Der promovierte Psychologe, Soziologe und Orientalist veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zu Trauma-Forschung, Depression und Suchtkrankheit sowie Beiträge zum Einfluss der Migration auf die Psyche. Zu diesem Themenbereich ist er derzeit ein gefragter Interviewpartner und Gast in Talkrunden. 

Das Netzwerktreffen zur klinischen Sozialarbeit findet von 9:00 – 15:00 Uhr im Festsaal des Klinikums am Europakanal in Erlangen statt. Es soll die Sozialdienste der Region vernetzen und auf aktuelle Herausforderungen und Gesetzesänderungen in den Bereichen Psychiatrie und Neurologie aufmerksam machen. 

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Fachpublikum, eine Anmeldung ist nötig.

Mehr Informationen finden Sie hier. 

Begegnungen auf Augenhöhe

Am Freitag, den 30. Juni 2017, findet der 33. Laienhilfetag im Pacelli Haus in Erlangen statt. Bei der ganztägigen Weiterbildung für Ehrenamtliche in der Psychiatrie geht es dieses Jahr schwerpunktmäßig um die Einführung in die Transaktionsanalyse. Damit ist eine Methode gemeint, die uns unterstützt, bestimmte, wiederkehrende Verhaltensmuster oder Anliegen in der Begegnung mit anderen wahrzunehmen. 

Dabei werden die Fragen: „Warum handele ich so und nicht anders“ und „was treibt mich an“ hinterfragt und von der Hauptreferentin Dr. med. Gudrun Jecht-Henning, Ärztin für Psychosomatik und Psychotherapie, beleuchtet. Nachmittags gibt es Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen beispielsweise zu Krankheitsbildern wie Schizophrenie und Sucht sowie zur Angehörigenarbeit, Ergotherapie und Nachwuchssuche im Ehrenamt. 

Veranstaltet wird der Laienhilfetag jedes Jahr vom Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. und dem Klinikum am Europakanal. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Teilnahmegebühr beträgt 25€, das Mittagessen kostet 5€. Um Anmeldung wird gebeten, weitere Informationen dazu finden Sie unter www.betreuungsdienst-erlangen.de

Die Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach lädt ein

Ansbach, 28.06.2017 – Zu einem Tag der offenen Tür am Donnerstag, den 6. Juli 2017, laden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, ein. Interessierte können sich dort zwischen 15 und 18 Uhr aus erster Hand über den Ausbildungsberuf Gesundheits- und Krankenpflege informieren. Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher unter anderem erfahren, wie eine Blutzucker- sowie Blutdruckmessung durchgeführt wird, oder lernen mithilfe eines Alterssimulationsanzugs wie sich der eigene Körper im Alter anfühlt.

Über die Ausbildung
Die Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem Unterricht und praktischen Einsätzen auf verschiedenen Stationen. Ausbildungsstart ist jeweils im Oktober. Die Bewerbungsphase für 2018 hat bereits begonnen. Weitere Informationen unter www.bezirkskliniken-mfr.de/fuer-bewerber.

Einladung zur Vernissage in der Frankenalb-Klinik Engelthal

Am Freitag, 30. Juni 2017, lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal um 19.00 Uhr zu einer Vernissage ins Foyer der Klinik ein. Unter dem Motto „Freigang – Kleine Schummeleien an den Kunstwerken der Welt“ werden Gemälde in Acryl und Öl von Ute Plank gezeigt. Das Irish-Folk-Trio „Heiterzacken“ wird die Vernissage musikalisch begleiten.

Die Akteure der Kunstgeschichte sind in ihren Gemälden manchmal ganz schön eingesperrt und werden noch dazu den ganzen Tag angestarrt. Ute Plank manipuliert berühmte und weniger berühmte Kunstwerke und setzt die Personen darin frei. Frei, neue Beziehungen zu knüpfen oder gar „verbotene Liebschaften“, frei, gemeinsam einen „Betriebsausflug“ zu unternehmen, frei, ihre eigene kleine Welt auf den Kopf zu stellen. Dabei sind Ute Planks Schummeleien in den Kunstdrucken großer Meister nicht auf den ersten Blick zu entdecken. Man sollte genau hinsehen, darf ein bisschen rätseln und gerne auch schmunzeln. 

Die Ausstellung ist bis einschließlich 25. August 2017 täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr im Foyer der Frankenalb-Klinik Engelthal zu besichtigen. 

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 14.06.2017 - Am Mittwoch, dem 21. Juni 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Dr. med. Jakov Gather, M. A., hält dabei einen Vortrag zum Thema "Welchen Beitrag kann die Medizinethik in der psychiatrischen Praxis leisten?". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Dr. med. Jakov Gather, M. A., ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin an der Ruhr-Universität Bochum.

Vernissage und Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 02.06.2017 – Am Mittwoch, den 14. Juni 2017, um 16 Uhr lädt die Klinikseelsorge herzlich zu einer Vernissage in die Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein. Unter dem Motto „Nicht Perfekt“ werden Acrylgemälde von Karin Abs aus Ansbach gezeigt.

Die Ausstellung ist bis zum 18. August 2017 täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zu besichtigen.

Helmut Nawratil hält weiterhin die Bezirkskliniken auf Kurs

Ansbach, 01.06.2017 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch hat in seiner gestrigen Sitzung Vorstand Helmut Nawratil (47) für weitere fünf Jahre bis Ende 2022 im Amt bestätigt. „Die Bezirkskliniken Mittelfranken haben in den letzten Jahren eine in der heutigen Zeit nicht selbstverständliche, sehr gute Entwicklung gezeigt. Dies ist nicht zuletzt der klaren strategischen Vorgehensweise und der stringenten Unternehmensführung von Herrn Nawratil zu verdanken“, so Bartsch. Besonders erfreulich sei dabei, dass parallel zum wirtschaftlichen Erfolg die ständige Verbesserung der Patientenversorgung im Fokus sei. Zeichen dafür seien auch die kürzlich genehmigten Psychiatrischen Institutsambulanzen in Höchstadt/Aisch, Neustadt/Aisch und Feuchtwangen. Während die Bezirkskliniken Mittelfranken beim Dienstantritt von Nawratil im Jahr 2012 noch über neun Millionen Defizit pro Jahr erbrachten, schreiben sie seit 2014 beständig schwarze Zahlen.

Helmut Nawratil wurde im Mai 2012 als externer Berater für den Finanzbereich der Bezirkskliniken Mittelfranken geholt und im August zum Vorstand ernannt. Der Diplom-Betriebswirt (FH) und Handelsfachwirt (IHK) verfügt über eine 25-jährige Berufserfahrung im Gesundheits- und Krankenhausbereich in verschiedensten Funktionen und Bereichen, war als freiberuflicher Interimsmanager tätig und ist Mitglied in diversen Fachausschüssen und Gremien der Gesundheitswirtschaft.

Berufungsausschuss genehmigt drei psychiatrische Ambulanzen

Ansbach, 19.05.2017 – Drei zusätzliche psychiatrische Institutsambulanzen hat der Berufungsausschuss für Ärzte Bayern diese Woche genehmigt. So können die Bezirkskliniken Mittelfranken nun mit konkreten Planungen für die neuen Außenstellen in Höchstadt an der Aisch und Feuchtwangen beginnen. Die dritte genehmigte Ambulanz ist eine Psychiatrische Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche, die am bereits bestehenden Standort für Erwachsene in Neustadt an der Aisch eingerichtet werden wird.

Ursprünglich hatten die Bezirkskliniken Mittelfranken bereits im vergangenen Jahr Anträge für sechs neue Institutsambulanzen eingereicht. Alle waren jedoch vom Zulassungsausschuss Mittelfranken in Nürnberg abgelehnt worden. Gegen diese Entscheidung hatte das Klinikunternehmen Widerspruch eingelegt. Drei Anträge hat der Berufungsausschuss nun in seiner jüngsten Sitzung genehmigt, die Anträge für die Ambulanzen in Lauf, Schwabach und Erlangen wurden jedoch erneut abgelehnt. „Wir werden nicht aufgeben und alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um für diese Standorte zu kämpfen, die für ein gut funktionierendes Gesundheitsnetz wichtig sind. Gerade die wohnortnahe ambulante und niedrigschwellige psychiatrische Versorgung ist uns ein wichtiges Anliegen“, kommentiert Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, die Entscheidung.

Ambulanz in Roth beantragt
Zusätzlich werden die Bezirkskliniken Mittelfranken zu ihrer bereits genehmigten Tagesklinik in Roth eine psychiatrische Institutsambulanz beantragen. „Unser Ziel ist es, dort eine ähnlich gut funktionierende tagesklinische und ambulante Zusammenarbeit aufzubauen, wie sie zum Beispiel an unserem Standort Neustadt an der Aisch etabliert ist“, erklärt Helmut Nawratil.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken verfolgen mit Ihren Außenstellen das strategische Ziel einer besseren Versorgung sowohl der Bevölkerung in ländlichen Gebieten als auch spezifischer Patientengruppen, zum Beispiel Substitutionspatienten, im Ballungsraum. „Mit diesen neuen Ambulanzen kommen wir der Erreichung dieses Ziels einen wesentlichen Schritt näher“, freut sich auch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch.

Offizieller Vertragsabschluss für die Fachklinik für Psychosomatik in Treuchtlingen

Ansbach/Treuchtlingen, 05.05.2017 – Im Juli 2016 fiel die Entscheidung zur Einrichtung einer Fachklinik für Psychosomatik mit 140 Betten unter der Trägerschaft der Bezirkskliniken Mittelfranken am Standort des ehemaligen Stadtkrankenhaus Treuchtlingen. Nun konnten nach intensiven Vorbereitungen Werner Baum, Bürgermeister der Stadt Treuchtlingen, sowie Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, in der vergangenen Woche ihre Unterschriften unter den offiziellen Kaufvertrag setzen. Im Laufe des Jahres 2019 soll die Übergabe des Grundstückes des heutigen Stadtkrankenhauses und Pflegeheims stattfinden, so dass unmittelbar dann mit einem wahrscheinlichen Neubau begonnen werden soll. Mit einer Inbetriebnahme der Klinik ist im Jahr 2022 zu rechnen.

Das ganze Projekt gilt als Wegweiser und Musterbeispiel für ein funktionierendes und konstruktives Miteinander kommunaler Interessenspartner des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, der Stadt Treuchtlingen, dem Bezirk Mittelfranken sowie des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. 

Bezirksklinikum Ansbach informiert über die Ausbildung Gesundheits- und Krankenpflege

Ansbach, 05.05.2017 – Welchen Beruf soll ich erlernen? Diese Frage stellen sich viele junge Menschen gegen Ende ihrer Schulzeit. Wer sich Anregungen holen will, kommt am Freitag, den 12. Mai 2017, und am Samstag, den 13. Mai 2017, zwischen 9 und 19.30 Uhr ins Brücken-Center nach Ansbach. Dort informieren Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Krankenpflege des Bezirksklinikums Ansbach über die Ausbildung. Dabei beantworten sie nicht nur Fragen, sondern zeigen auch ganz praktisch, was die Schülerinnen und Schüler während ihrer Ausbildung lernen. So erklären sie zum Beispiel wie eine Blutdruck- und Pulsmessung durchgeführt wird.

Weitere Informationen zur Ausbildung gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/fuer-bewerber 

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 25.04.2017 – Am Dienstag, 2. Mai 2017, findet um 19.00 Uhr wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt. Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, wird durch die Psychiatrieausstellung am Bezirksklinikum Ansbach führen. Treffpunkt ist wie immer der Fortbildungsraum im Therapiezentrum.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben. 

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 12.04.2017 - Am Mittwoch, dem 19. April 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Günther Niklewski hält dabei einen Vortrag zum Thema "Asylbewerber im Krankenhaus: Eine Herausforderung nicht nur für die Psychiatrie". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Günther Niklewski ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Nürnberg.

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 28.03.2017 – Am Dienstag, 4. April 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Yang Jiao, Stationsärztin im Bezirksklinikum Ansbach, informiert über Symptome und Behandlungsmöglichkeiten einer Zwangsstörung. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Neubau für eine Aufnahme- sowie eine Jugendstation

Ansbach, 27.03.2017 – Am heutigen Montag, den 27. März 2017, fand der Spatenstich für den Neubau eines Betten- und Therapiegebäudes der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach statt. Mit dem Bau wird rund ein Jahr früher als geplant begonnen, da das bisherige Gebäude der Jugendstation bei dem schweren Unwetter im Frühjahr 2016 so schwer beschädigt wurde, dass es abgerissen werden musste. 

„Leider können schon Kinder und Jugendliche an seelischen Erkrankungen leiden“, sagte Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Kinder sind unsere Zukunft, deswegen ist es so wichtig, dass sie optimal medizinisch versorgt werden. Aus diesem Grund haben wir alles dafür getan, den Neubau schnell realisieren zu können.“ Auch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch äußerte sich zufrieden mit dem vorgezogenen Baubeginn und ist überzeugt: „Mit dem neuen Gebäude und den zusätzlichen Betten werden wir die Qualität der psychiatrischen Versorgung für Kinder und Jugendliche in Mittelfranken weiter verbessern.“

Staatsministerin Melanie Huml nahm ebenfalls am Spatenstich teil. Sie betonte: "Bayern hat in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, um die Versorgungsstrukturen für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche bestmöglich auszubauen. So verfügt heute jeder Regierungsbezirk über ein gutes Angebot an voll- und teilstationären Einrichtungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mittelfranken ist im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Bezirk mit der höchsten Versorgungsdichte in ganz Bayern. Insgesamt stehen 123 Betten und 91 tagesklinische Plätze zur Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher zur Verfügung."

Die Ministerin ergänzte: "Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass psychisch kranke Menschen nicht von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Das Thema psychische Gesundheit steht deshalb im Mittelpunkt unserer aktuellen Schwerpunktkampagne. Ziel ist es, auf das Thema aufmerksam zu machen und es aus der Tabuzone herauszuholen."

Mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege konnte der geplante Neubau vorgezogen werden. Im neuen Gebäude werden eine Aufnahmestation mit insgesamt 13 Betten, die neu genehmigt wurden, sowie die Jugendstation mit 17 Betten untergebracht sein. Die Gesamtbaukosten betragen rund 15,2 Millionen Euro, davon werden rund 11,5 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gefördert. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 gerechnet. 

Über die Kinder- und Jugendpsychiatrie

In der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes-und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach werden Kinder und Jugendliche bei seelischen Krisen versorgt. Die Behandlung erfolgt stationär, tagesklinisch und ambulant. Die Klinik verfügt über eine Kinder- und ein Jugendstation mit insgesamt 30 Betten. Darüber hinaus stehen in der Tagesklinik 15 Behandlungsplätze zur Verfügung.

Zwei neue Plakatmotive

Ansbach, 10.03.2017 – Vor knapp einem halben Jahr haben die Bezirkskliniken Mittelfranken mit großflächigen Plakaten und auffälligen Motiven in Mittelfranken ihre Anti-Stigma-Kampagne bekannt gemacht. Nun geht die Kampagne in die zweite Runde: Ab dem 14. März werden wieder Plakate mit zwei neuen Motiven in Ansbach, Erlangen, Fürth, Neustadt an der Aisch, Nürnberg, dem Nürnberger Land sowie in Weißenburg-Gunzenhausen zu sehen sein. Unter dem Motto „Wo ist die Grenze?“ möchten die Bezirkskliniken Mittelfranken mit dieser Kampagne dazu beitragen, dass psychische Erkrankungen als „normal“ und zum Alltag gehörend anerkannt werden.

„Um Vorurteile gegenüber psychisch kranken Menschen dauerhaft abzubauen, braucht es einen langen Atem“, sagt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Wir wissen, dass noch viel mehr getan werden muss. Aber aus den Reaktionen auf die Kampagne im Herbst wissen wir auch, dass wir damit vielen Menschen einen Denkanstoß geben und so dem Thema mehr Öffentlichkeit verschaffen können.“

Begleitet wird die Kampagne mit einem Radio-Werbespot, der rund zwei Wochen bei Radio 8 in Westmittelfranken läuft. Außerdem wird parallel dazu die Wanderausstellung zum Thema Selbsthilfe von KISS zuerst im Klinikum am Europakanal Erlangen und anschließend in der Frankenalb-Klinik Engelthal gezeigt. Zeitgleich findet wieder die Vortragsreihe der Bezirkskliniken Mittelfranken zur Seelischen Gesundheit im Caritas-Pirckheimer Haus in Nürnberg statt. Gleichzeitig starten auch die „Irren Nächte“: in Kooperation mit dem Krisendienst Mittelfranken und den mittelfränkischen Sozialpsychiatrischen Diensten wird in verschiedenen Kinos der Film „Mängelexemplar“ mit einer anschließenden Gesprächsrunde mit Ärzten, Psychologen und Sozialpädagogen gezeigt.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 08.03.2017 - Am Mittwoch, dem 15. März 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. Walter Hewer hält dabei einen Vortrag zum Thema "Internistische Erkrankungen als Ursachen von und Risikofaktoren für psychische Störungen?". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. Walter Hewer ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Chefarzt am Klinikum Christophsbad, in Göppingen.

Borderline-Trialog für Betroffene, Angehörige und Fachleute

Ansbach 06.03.2017 – Eine psychische Erkrankung belastet nicht nur die Betroffenen selbst, sondern hat Auswirkungen auf alle Familienmitglieder. Unter der Überschrift „Borderline in der Familie“ findet am Freitag, 17. März 2017, ab 9.30 Uhr der 13. bundesweite Borderline-Trialog im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, statt. Beim Borderline-Trialog treffen Betroffene, Angehörige und Fachleute aufeinander, tragen Wissen und Erfahrungen zusammen, um die Borderline-Störung besser verstehen und Hilfen entwickeln zu können. Als Experten werden in diesem Jahr unter anderem der Psychologe Dr. phil. Roy Murphy von der Schön Klinik Bad Bramstedt und der Psychiater Prof. Dr. Christian Schmahl vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim Fachvorträge halten. 

Am Nachmittag finden verschiedene Workshops statt, wie zum Beispiel zur ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) oder über das Thema Kinder psychisch kranker Eltern.

Das ausführliche Programm sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es unter www.borderlinetrialog.de. Bei Rückfragen und für weitere Informationen steht Anja Link, Borderline-Trialog Kontakt- und Informationsstelle, Hessestraße 10 in Nürnberg, E-Mail anja.link‎@‎borderlinetrialog.de, Telefon 0911 42485540 zur Verfügung.

Ansbacher Organisten geben Konzert im Bezirksklinikum

Ansbach, 03.03.2017 – Am Dienstag, 14. März 2017, findet um 19 Uhr die feierliche Einweihung der neuen Orgel in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach statt. Nach einem kurzen offiziellen Festakt werden Carl Friedrich Meyer, Dekanatskantor von St. Gumbertus, und Johannes Rauh, Regionalkantor von St. Ludwig, auf dem neuen Instrument Werke unter anderem von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Flor Peeters spielen. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Über die neue Orgel
Seit über 60 Jahren war die alte Orgel in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach zur musikalischen Umrahmung von Gottesdiensten und Andachten im Einsatz. In den vergangenen Jahren hat sie jedoch immer öfter ihren Dienst versagt und musste durch ein neues Instrument ersetzt werden. Finanziert wurde das rund 16.000 Euro teure Instrument unter anderem aus Spenden von Privatpersonen, Patienten, Mitarbeitern sowie bei Konzerten in der Kirche. 

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 27.02.2017 – Am Dienstag, 7. März 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Jutta Keimling, Sozialpädagogin in der Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach, hält einen Vortrag über „Spannungsfreie Kommunikation mit Angehörigen“. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 16.02.2017 - Am Mittwoch, dem 22. Februar 2017, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Privatdozent Dr. Florian Seemüller hält dabei einen Vortrag zum Thema "Bipolare Depression – State of the Art". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

PD Dr. Florian Seemüller ist Chefarzt des Fachkrankenhauses für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Garmisch-Partenkirchen, kbo-Lech-Mangfall-Klinik.

Erfolgreiche Spendenaktion der Bezirkskliniken Mittelfranken

Ansbach, 02.02.2017 – Insgesamt 8.400 Euro haben die Bezirkskliniken Mittelfranken bei Geschäftspartnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen ihrer Weihnachtsspendenaktion 2016 gesammelt. Mit jeweils 2.800 Euro werden die Kliniken folgende Projekte unterstützen: das Projekt Künstler helfen Flüchtlingen in Markt Eckental, den Verein Psychiatrie-Erfahrener Pandora e.V. in Nürnberg sowie den Förderverein der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach.

Am gestrigen Mittwoch übergab Vorstand Helmut Nawratil die Spendenschecks an Ilse Dölle, Erste Bürgermeisterin von Markt Eckental, an Brigitte Richter, Vorsitzende des Vereins Pandora, sowie an Chefarzt Dr. Andreas Meyer für den Förderverein der Kinder- und Jugendpsychiatrie. „Als Gesundheitsunternehmen in Mittelfranken stehen wir mit unserem Versorgungsauftrag Menschen in seelischen Nöten und Krisenzeiten zur Seite“, erklärte Helmut Nawratil. „Darüber hinaus unterstützen wir aber gezielt schon seit mehreren Jahren mit unserer Weihnachtsspendenaktion wichtige Projekte in der Region.“ 

Über die Projekte:

Künstler helfen Flüchtlingen, Markt Eckental
Renommierte Künstlerinnen und Künstler aus Nürnberg und Umgebung veranstalteten Ende 2016 im Rathaus Markt Eckental eine Ausstellung mit ihren Kunstwerken. Den Erlös ihrer verkauften Bilder spendeten die Künstler komplett der lokalen Flüchtlingshilfe. Mit ihrem Spendenbeitrag unterstützen die Bezirkskliniken Mittelfranken dieses Engagement.

Sportprojekt des Vereins Pandora e.V., Verein Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener, Nürnberg
Der Selbsthilfeverein Pandora unterstützt Menschen mit psychischen Erkrankungen und in seelischen Krisen. Sport ist in dieser Situation ein wichtiges Mittel zur Stabilisierung. Mit dem von den Bezirkskliniken Mittelfranken gesammelten Betrag kann der Verein die Miete für Sporthallen bezahlen und Sportausrüstung anschaffen.

Förderverein „Spielräume e.V.“ der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Bezirksklinikum Ansbach
Auch Kinder und Jugendliche können an einer psychischen Erkrankung leiden. Manchen der jungen Patienten fehlt es leider am Nötigsten. Mit der Spende über 2.800 Euro kann ihnen der Verein kleine Wünsche erfüllen, einen Ausflug ermöglichen oder einfach nur Wäsche oder jahreszeitlich adäquate Kleidung kaufen.

Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 31.01.2017 – Ab dem 3. Februar 2017 kann in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach die Bilderausstellung „Verdichtung und Auflösung“ von Kriemhild Port und Silke Weisenberger besichtigt werden. 

„Unsere Bilder entstehen aus dem Bedürfnis nach Selbstausdruck, aus Lust, mit dem eigenen Wesen zu experimentieren“, schreiben die beiden Künstlerinnen im Begleittext zur Ausstellung. „Jedes Bild ist ein Ausdruck unseres Selbst.“

Die Ausstellung läuft bis einschließlich 2. März 2017 und kann täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr besucht werden.

Angehörige psychisch Erkrankter treffen sich

Ansbach, 30.01.2017 – Am Dienstag, 7. Februar 2017, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Daniela Aeschelmann, Ärztin für Psychiatrie und Neurologie in der Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach, informiert über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten einer bipolaren Erkrankung (manisch-depressive Erkrankung). Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Dr. von Rosen wechselt an das Klinikum am Europakanal in Erlangen

Erlangen, 09.01.2017 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch hat Dr. Friedrich Freiherr von Rosen ab dem 9. Januar 2017 zum Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation im Klinikum am Europakanal Erlangen ernannt. „Wir freuen uns, dass wir mit Dr. Freiherr von Rosen einen erfahrenen und kompetenten Arzt gewinnen konnten“, sagt Vorstand Helmut Nawratil. „Ich heiße Herrn Dr. Freiherr von Rosen ganz herzlich willkommen und freue mich auf unsere Zusammenarbeit“.

Dr. Friedrich Freiherr von Rosen wurde in Marburg an der Lahn geboren und hat sein Medizinstudium in München und San Francisco absolviert. Er promovierte am Institut für chirurgische Forschung der Ludwigs-Maximilian-Universität München (LMU) und legte seine Facharztausbildung in der Neurologischen Klinik des Klinikums Großhadern der LMU ab. Er war bis 2007 in der Neurologischen Klinik in Bad Aibling angestellt und baute während seiner Zeit als kommissarischer Leiter der Neurologischen Abteilung am Behandlungszentrum Vogtareuth den Schwerpunktbereich „Rückenschmerzen“ auf. Seit 2007 war er als Chefarzt der Neurologischen Abteilung in der Schön Klinik Bad Staffelstein tätig und kümmerte sich dort insbesondere um den Ausbau der Abteilung und den Aufbau einer Intensivstation.