Durch Austausch voneinander lernen Ansbach, 05.03.2018

Ansbach, 05.03.2018 – „Schuld und Scham“ ist das Thema des 14. bundesweiten Borderline-Trialogs, der am Freitag, den 16. März 2018, von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Straße 38, stattfindet. Beim Borderline-Trialog treffen sich Betroffene, Angehörige sowie Fachleute und tragen Wissen und Erfahrungen zusammen, um die Borderline-Störung besser verstehen und Hilfen entwickeln zu können.

Unter Schuld- und Schamgefühlen leiden sowohl Borderline-Betroffene als auch Angehörige. In Fachvorträgen und Workshops gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Frage nach, welche Ursache und Funktion Schuld- und Schamgefühle haben und wie alle lernen können, besser damit umzugehen und so das Leiden daran zu verringern.

Das ausführliche Programm sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es unter www.borderlinetrialog.de. Bei Rückfragen und für weitere Informationen steht Anja Link, Borderline-Trialog Kontakt- und Informationsstelle, Hessestraße 10 in Nürnberg, E-Mail anja.link@borderlinetrialog.de, Telefon 0911 42485540 zur Verfügung.

Über Borderline
Der Begriff Borderline (englisch: Grenzlinie) stammt aus der Zeit, als die Krankheit im Grenzbereich zwischen neurotischen und psychotischen Störungen angesiedelt wurde. Inzwischen spricht man von einer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung. Betroffene können ihre Gefühle nur schwer kontrollieren. Sie leiden an starken Stimmungsschwankungen und einer gestörten Selbstwahrnehmung. Die Krankheit beginnt meist im Jugendlichen- und jungen Erwachsenenalter.