Tag der seelischen Gesundheit 10.10.2018

Ansbach 10.10.2018 – Heute ist Tag der seelischen Gesundheit. Nicht nur unser Körper kann krank werden, sondern auch unsere Psyche. Daher sehen die Bezirkskliniken Mittelfranken es nicht nur als ihre Aufgabe an, Menschen in Notlagen zu helfen, sondern auch aktiv auf das Thema aufmerksam zu machen. Die 2016 gestartete Anti-Stigma-Kampagne ist ein wichtiger Bestandteil der Aufklärungsarbeit und wurde nun um ein neues Erklärvideo erweitert. Während sich viele Menschen unter Alkoholabhängigkeit oder einer Depression etwas vorstellen können, sieht es bei Psychosen anders aus. Im Allgemeinen ist über die psychische Erkrankung wenig bekannt, was zu Unsicherheiten und Ängsten gegenüber Betroffenen führt. Nun ist der informativer Kurzfilm erschienen, der nicht nur über das Krankheitsbild aufklärt, sondern Menschen, die bisher keinerlei Berührungspunkte hatten, einen Einstieg in die Thematik ermöglicht.

Gleichzeitig erhalten Hilfesuchende Informationen über Anlaufstellen und mögliche Behandlungen. Der neue Erklärfilm ist auf der Website der Anti-Stigma-Kampagne unter www.wo-ist-die-grenze.de sowie auf den Social-Media-Kanälen der Bezirkskliniken Mittelfranken verfügbar. Des Weiteren läuft der Clip in verschiedenen mittelfränkischen Kinos im Vorprogramm. Parallel hierzu finden Besucherinnen und Besucher des Cinecitta in Nürnberg die Plakatmotive der Kampagne auf der Rückseite ihrer Kinokarte. Auf der Website finden Interessierte neben den Filmen weitere Informationen zu Diagnosen, ein Suchtquiz sowie einen Depressionstest. Zusätzlich zum digitalen Angebot finden regelmäßig kostenlose Vorträge und Aktionen im Rahmen der Anti-Stigma-Kampagne statt. Derzeit läuft die Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, bei der Ärztinnen und Ärzte der Bezirkskliniken über verschiedene Themen der psychischen Gesundheit informieren und danach für Fragen aus dem Publikum bereit stehen. Die erfolgreiche Reihe findet zwei Mal im Jahr statt und ist fester Bestandteil des Terminkalenders. Ebenso gehören die „Irren Nächte in Mittelfranken“, bei welchen ein thematisch passender Kinofilm gezeigt und im Anschluss mit Ärzten, Pflegern und Sozialpädagogen diskutiert wird, zum Angebot.