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Über 7.600 Menschen aus bayerischen Heil- und Pflegeanstalten wurden 1940 und 1941 während der „Aktion T4“ in nationalsozialistischen Tötungsanstalten ermordet. An sie erinnert die Wanderausstellung „Ermordet in Grafeneck, Hartheim und Pirna-Sonnenstein - Die Opfer der `Aktion T4´ aus Bayern“. Sie erzählt 14 Lebensgeschichten von bayerischen Opfern, die als vermeintlich lebensunwert ermordet wurden.
Gleichzeitig beleuchten die Biografien Aspekte der Stigmatisierung und Verfolgung von Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen und psychischen Krankheiten im Nationalsozialismus. Weitere Tafeln ordnen die NS-Krankenmorde der „Aktion T4“ historisch ein.
Die Wanderausstellung ist eine Produktion der Stiftung Sächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, des Lern- und Gedenkortes Schloß Hartheim und der Gedenkstätte Grafeneck e. V.
Öffnungszeiten der Sonderausstellung:
Mittwoch, 16. September 2026 bis Sonntag, 1. November 2026
Öffnungszeiten: Di-Fr 12-17 Uhr, Sa-So 10-17 Uhr
Programm:
Mittwoch, 16. September 2026, 17 Uhr:
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Begrüßung durch Peter Daniel Forster, Bezirkstagspräsident und Thomas Deffner, Oberbürgermeister der Stadt Ansbach
Grußwort von Dr. Matthias Keilen, Vorstand Bezirkskliniken Mittelfranken
Einführung durch Katrin Kasparek M.A., wiss. Mitarbeiterin Bezirksheimatpflege des Bezirks Mittelfranken
VORTRAG „Die Aktion ‚T4‘ in Bayern
Referent: Nikolaus Braun M.A., Leiter Bezirksarchiv Oberbayern
Ort: Gemeindezentrum St. Johannis, Schaitberger Straße 8, Ansbach
im Anschluss Ausstellungsbesuch und kleiner Empfang im Markgrafenmuseum
Anmeldung erforderlich bis 31. August 2026: bezirksheimatpflege@bezirk-mittelfranken.de
Sonntag, 20. September 2026, 14 Uhr: FÜHRUNG durch die Ausstellung
Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19 Uhr: VORTRAG „Die Diakonissenanstalt
Neuendettelsau und ihre Verstrickung in die NS-‚Euthanasie‘“
Referent: Matthias Honold M.A., Leiter Zentralarchiv Diakoneo
Ort: Gemeindezentrum St. Johannis, Schaitberger Straße 8, Ansbach
Sonntag, 25. Oktober 2026, 14 Uhr: FÜHRUNG an Gedenkorte im
Bezirksklinikum Ansbach mit Opfergedenken
Treffpunkt: Pforte Bezirksklinikum Ansbach, Feuchtwanger Straße 38
Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19 Uhr: „Weil es etwas mit uns
macht...“ ein GESPRÄCHSABEND mit Angehörigen von Opfern der
NS-„Euthanasie“ mit Dr. Sibylle von Tiedemann, Gedenkinitiative für die
NS-„Euthanasie“-Opfer / München und mit Angehörigen von Opfern
Ort: Behringersaal im Behringershof, Johann-Sebastian-Bach-Platz 5, Ansbach
Weitere Informationen finden Sie hier.
Mittwoch, 07. Oktober 2026, 17.30 Uhr
Das Gesundheitsamt - Landratsamt Ansbach und Stadt Ansbach lädt ein zur
Lesung aus dem Buch "Das Leuchten des Himmels an dunklen Tagen"
von Autorin und Bloggerin Elli Kolb
Im Anschluss erfolgt eine gemeinsame Diskussionsrunde mit folgenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern:
- Elli Kolb als Betroffene
- Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Bezirksklinikum Ansbach
- Sozialpsychiatrischer Dienst, Diakonie Ansbach
Veranstaltungsort:
Kulturforum Ansbach
Reitbahn 3
91522 Ansbach
Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige, Fachleute sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt ist kostenlos.
Das Veranstaltungsplakat können Sie hier einsehen.
Die Beratungs- und Informationsstelle für Autismus in Mittelfranken bietet gemeinsam mit den Bezirkskliniken Mittelfranken einmal im Monat eine Autismus-Sprechstunde an.
Diese findet am Dienstags von 13.00 bis 17.00 Uhr statt.
An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot richtet sich an Betroffene, Angehörige und Fachkräfte.
Veranstaltungsort:
In der Anmeldung der Psychiatrischen Institutsambulanz (Gebäude I, 1.OG) des Klinikums am Europakanal Erlangen.
Für die Anmeldung oder bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Dagmar Heeg
Autismus-Kompetenz-Zentrum Mittelfranken
Telefonnummer: 0911 21559 5900 oder
E-Mail: info@autismus-mittelfranken.de
Weitere Termine können Sie hier einsehen.
„Die Führung findet am 25. Oktober um 14 Uhr im Rahmen der Sonderausstellung „Ermordet in Grafeneck, Hartheim und Pirna-Sonnenstein – Die Opfer der Aktion T4 aus Bayern“ statt. Im Anschluss an den Rundgang folgt ein Gedenken an die Opfer am Gedenkstein.
Treffpunkt: Pforte Bezirksklinikum Ansbach, Feuchtwanger Straße 38
Weitere Informationen zur Sonderausstellung finden Sie hier.
Der Trialog zu psychischen Krisen ist ein offener Gesprächskreis zum gleichberechtigten Erfahrungsaustausch.
Thema: “Stigmatisierung / Toleranz gegenüber psychischen Ausnahmezuständen”
An wen richtet sich das Angebot?
Es begegnen sich Betroffene, Angehörige und professionelle Helferinnen und Helfer auf Augenhöhe, als Expertinnen und Experten in ihrem eigenen Erleben.
Die Teilnahme ist kostenlos. Wir laden hierzu herzlich ein!
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Stefan Schneider, EX-IN Angehörigenbegleiter am Bezirksklinikum Ansbach.
E-Mail: stefan.schneider@bezirkskliniken-mfr.de
Weitere Informationen und Termine finden Sie hier.
Die monatliche Familien-Sprechstunde findet immer mittwochs von 14.00 bis 15.00 Uhr statt und wird von Mitarbeitenden der Institutsambulanz und des Jugendamtes Erlangen angeboten.
An wen richtet sich das Angebot?
Die Sprechstunde richtet sich an psychisch belastete Eltern, Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie professionelle Helferinnen und Helfer.
Inhalt der Sprechstunde
Das Jugendamt Erlangen informiert anonym über Unterstützungsmöglichkeiten.
Ansprechpersonen für Terminvereinbarungen:
Frau Loretta Ash unter der Rufnummer: 09131/753-3549
Frau Ulla Eisen unter der Rufnummer: 09131/ 753-3937
Bitte vereinbaren Sie einen Termin!
Donnerstag, 29.10.2026, 17.00 - 18.30 Uhr
Der Trialog ist ein offener Gesprächskreis zum gleichberechtigten Erfahrungsaustausch, wie Psychosen aus verschiedenen Perspektiven erlebt werden.
Thema: Was entlastet die Angehörigen?
An wen richtet sich das Angebot?
Es begegnen sich Betroffene, Angehörige und professionelle Helferinnen und Helfer auf Augenhöhe, als Expertinnen und Experten in ihrem eigenen Erleben.
Die Teilnahme ist kostenlos. Wir laden hierzu herzlich ein.
Der Trialog ist eine Kooperation des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Caritasverbandes für die Stadt Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt an der Aisch (Telefon 09131 885660), der Institutsambulanz des Klinikums am Europakanal (Telefon 09131 753-2723) und des wabe e.V. (Telefon 09131 92078-50).
Weitere Informationen und alle Termine des Trialogs Erlangen finden Sie hier.
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im Festsaal am Bezirksklinikum Ansbach. Alle Impressionen des Abends finden Sie hier!