Bezirkskliniken Mittelfranken http://example.com News de_DE Bezirkskliniken Mittelfranken Wed, 23 Jan 2019 13:49:54 +0000 Wed, 23 Jan 2019 13:49:54 +0000 TYPO3 EXT:news news-1062 Thu, 17 Jan 2019 07:32:00 +0000 30 Jahre Reha-Abteilung für Alkoholabhängige Haus 7 https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/30-jahre-reha-abteilung-fuer-alkoholabhaengige-haus-7/ Symposium mit Fachvorträgen zeigt Behandlungsspektrum der Abteilung Ansbach, 17.01.2019: Das vielfältige Therapiespektrum der Rehabilitations-Abteilung für Alkoholabhängige im Haus 7 im Bezirksklinikum Ansbach stand gestern im Mittelpunkt eines Fachsymposiums für zuweisende Ärzte, Vertreter von Selbsthilfegruppen, Suchtberatungsstellen und Kostenträgern sowie Mitarbeitern. Damit wurde gleichzeitig das 30jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert.

Alkoholismus ist die in Deutschland am weitesten verbreitete Abhängigkeitserkrankung und macht den größten Anteil innerhalb aller Süchte aus. Laut Bundesministerium für Gesundheit konsumieren rund 9,5 Millionen Menschen in Deutschland Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Etwa 1,8 Millionen Menschen gelten dabei als alkoholabhängig.

Einzigartige Reha-Einrichtung in der Region

Diese Zahlen zeigen wie groß der Bedarf und die Notwendigkeit von Maßnahmen im Rahmen der Suchtrehabilitation sind. Haus 7 im Bezirksklinikum Ansbach ist in der Behandlung von Alkoholabhängigen in Mittelfranken seit 30 Jahren eine gut vernetzte, feste Größe und zwischenzeitlich die einzige Reha-Einrichtung für Alkoholabhängige zwischen 20 und 70 Jahren in der Region.

„Haus 7 ist mit seinen 24 Plätzen und zwei Therapiegruppen beispielhaft für moderne Psychiatrien“, erläuterte Prof. Dr. Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach gegenüber den rund 95 Teilnehmern des Symposiums.

Das multiprofessionelle Team aus Ärzten, Psychologischen Psychotherapeuten, Psychologen, Sozialpädagogen, Ergo- und Sporttherapeuten sowie Pflegekräften zeigt seit drei Jahrzehnten alkoholabhängigen Männern und Frauen Wege aus ihrer Abhängigkeit.

Bei der Therapie setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Station u. a. auf das Rückfallprä-ventionstraining S.T.A.R. Dieses strukturierte Rückfallpräventionsprogramm für Alkoholabhängige wurde von der Psychologin Christine Schindler und Prof. Körkel, Professor an der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg, entwickelt, die praktische Umsetzung, Erprobung und Evaluation erfolgte in Haus 7. Das Programm wird mittlerweile in vielen Kliniken und Suchtberatungsstellen eingesetzt und vermittelt den Betroffenen Kompetenzen, um einem erneuten Alkoholkonsum gezielt vorzubeu-gen.

„Vor 30 Jahren wurde ein Rückfall moralisch bewertet, als etwas, was auf keinen Fall passieren darf,“ führt Christine Schindler aus. Um näher an der Lebenswirklichkeit der Patienten zu sein, wurden neue Konzepte entwickelt. „Mit S.T.A.R. setzen wir jetzt auch darauf, den Patienten auf einen möglichen späteren Rückfall vorzubereiten und Strategien an die Hand zu geben, mit denen es gelingen kann, nach einem erneuten Trinken schnell wieder zur Abstinenz zurückzufinden.“

Nahtlose Versorgung im Bezirksklinikum Ansbach

Die Suchtreha oder Alkoholentwöhnung greift erst nach einer körperlichen Entgiftung. Das Bezirks-klinikum Ansbach bietet den Patientinnen und Patienten eine nahtlose Versorgung an – vom qualifi-zierten Entzug in den Stationen S1 und S2 bis zur anschließenden Entwöhnung in Haus 7. „Damit haben wir das Ziel, das wir uns 1988 mit der Gründung von Haus 7 gesetzt haben, Alkohol-abhängigen einen schnellen Zugang zu einer Entwöhnungsbehandlung zu geben, verwirklicht. Nicht nur das - diese schnelle und nahtlose Versorgung von Alkoholabhängigen ist in Bayern einzigartig“, betont der Leitende Psychologe und Psychotherapeut der Einrichtung Gerhard Grohe. Zukünftig solle die Zusammenarbeit mit den regionalen Suchtberatungsstellen durch eine Kombination ambu-lanter und stationärer Therapie noch enger verzahnt werden.

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news-1059 Sun, 06 Jan 2019 15:00:00 +0000 Einladung zum Gottesdienst https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/einladung-zum-gottesdienst-2/ Dreikönig im Bezirksklinikum Ansbach Ansbach, 02.01.2019 – Am Sonntag, den 6. Januar 2019, findet um 15 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein Ökumenischer Gottesdienst statt, zu dem die Klinikseelsorgerinnen herzlich einladen. Den Rahmen bildet die fränkische Handwerkerkrippe, die an diesem Tag die feierliche Dinkelsbühler Dreikönigsprozession darstellen wird.

 

Über die Handwerkerkrippe

„Bauet eine Krippe zum Lobe des Herrn, aber bauet sie nach eurer Heimat“ – dieser Spruch des Franz von Assisi inspirierte vor über 20 Jahren den Leiter der Berufsschule Rothenburg-Dinkelsbühl, Oberstudiendirektor Günther Heyn, dazu, mit Schülern und Lehrern für die Patientinnen und Patienten des Bezirksklinikums Ansbach eine Wendekrippe zu bauen. Seit dieser Zeit ist die Krippe zu einem ganzen Dorf angewachsen. Neben weihnachtlichen Szenen sind auf gut 50 Quadratmetern fränkische Miniaturgebäude, handgeschnitzte und fränkisch gekleidete Handwerkerfiguren, nachgestellte Alltagsszenen und ein üppig ausgestatteter Wochenmarkt zu bestaunen.

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news-1060 Fri, 21 Dec 2018 09:32:00 +0000 Position des Vorstandes für ein Jahr vergeben https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/position-des-vorstandes-fuer-ein-jahr-vergeben/ Verwaltungsrat regelt die Führung der Bezirkskliniken Mittelfranken neu Ansbach, 21.12.2018 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken hat in seiner gestrigen Sitzung Dr. Matthias Keilen ab sofort und befristet für ein Jahr, bis Ende 2019, zum Vorstand ernannt. Als sein erster Stellvertreter wurde Prof. Dr. Thomas Kraus ernannt. Zweiter Stellvertreter ist wie bisher Kai Schadow und als dritte Stellvertreterin wurde Angelika Meier berufen. Mit dieser neuen, vorläufigen Struktur sollen insbesondere die patientennahen Bereiche der Bezirkskliniken Mittelfranken gestärkt werden.

Nach der Kündigung des Dienstverhältnisses mit dem bisherigen Vorstand Helmut Nawratil nahm der Verwaltungsratsvorsitzende die gesetzliche Vertretung der Bezirkskliniken Mittelfranken wahr. Das Tagesgeschäft führten die Stellvertreter des Vorstandes. Momentan erarbeitet eine interne Arbeitsgruppe eine neue Vorstands- und Führungsstruktur, mit der die Medizin und die Pflege in der Führungsetage gestärkt werden soll. Der Vorschlag wird dem Verwaltungsrat Anfang des Jahres vorgestellt.

Zu den Personen
Dr. Matthias Keilen
kam im August 2014 als Leiter des Bereichs Zentrales Medizinmanagement zu den Bezirkskliniken Mittelfranken. Davor war er als Chefarzt für Anästhesie bei den Schön-Kliniken in Nürnberg-Fürth tätig. Im Dezember 2015 hat ihn der Verwaltungsrat zum ersten Stellvertreter des Vorstandes ernannt.

Prof. Dr. Thomas Kraus ist seit April 2006 Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Frankenalb-Klinik Engelthal. Seit Februar 2013 ist er darüber hinaus außerplanmäßiger Professor für Medizin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Kai Schadow kam im Juli 2014 als Leiter Unternehmenssteuerung/Controlling zu den Bezirkskliniken Mittelfranken. Im Oktober 2015 übernahm er zusätzlich die Leitung des Bereichs Zentrales Klinikmanagement. Im Dezember 2017 wurde er zum zweiten Stellvertreter des Vorstandes berufen. Vor seinem Eintritt bei den Bezirkskliniken leitete Kai Schadow das Konzerncontrolling bei der Sana Kliniken AG.

Im September 2014 hat Angelika Meier die Funktion des Zentralen Pflegemanagements bei den Bezirkskliniken Mittelfranken übernommen und ist Mitglied der Geschäftsleitungsrunde. Die gelernte Krankenpflegerin studierte Pflegemanagement und war unter anderem Pflegedienstleiterin und Qualitätsmanagementbeauftragte bei den Schön-Kliniken in Nürnberg-Fürth.

Darüber hinaus hat der Verwaltungsrat den Vorstand beauftragt ein Konzept für die mögliche Auflösung der Service GmbH und für die Wiedereingliederung der Aufgaben und des Personals in das Kommunalunternehmen zu erstellen und dem Verwaltungsrat zur Beschlussfassung vorzulegen. Dabei ist eine Chancen-Risiko-Analyse zu erstellen.

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news-1057 Mon, 10 Dec 2018 09:38:43 +0000 Adventskonzert im Bezirksklinikum Ansbach https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/adventskonzert-im-bezirksklinikum-ansbach-4/ Junge Musiker aus Dinkelsbühl gestalten den Abend Ansbach, 10.12.2018 – Ein abwechslungsreiches Programm bieten die Studierenden der Berufsfachschule für Musik des Bezirks Mittelfranken aus Dinkelsbühl beim Adventskonzert am Dienstag, 18. Dezember 2018, um 19.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach. Vokal- und Instrumentalensembles treten mit festlicher Musik aus verschiedenen Jahrhunderten auf. Der Eintritt ist frei, eine Sitzplatzreservierung ist leider nicht möglich.

Zur besonderen Atmosphäre während des Konzerts in der Kirche des Bezirksklinikums trägt auch die fränkische Handwerkerkrippe bei, die noch bis einschließlich 06. Januar 2019 von Dienstag bis Sonntag, zwischen 11.00 und 16.00 Uhr zu besichtigen ist. Führungen finden dienstags bis sonntags zwischen 14.00 und 16.00 Uhr statt.

Plakat zum Download 

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news-965 Wed, 05 Dec 2018 08:09:00 +0000 Patientenrechte und Patientenautonomie https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/patientenrechte-und-patientenautonomie/ Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 05.12.2018 - Am Mittwoch, dem 12. Dezember 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. med. Thomas Pollmächer hält dabei einen Vortrag zum Thema "Patientenrechte und Patientenautonomie". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. med. Thomas Pollmächer ist Direktor des Zentrums für psychische Gesundheit und Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I, Klinikum Ingolstadt.

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news-1056 Fri, 23 Nov 2018 11:18:18 +0000 Eröffnung der fränkischen Handwerkerkrippe https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/eroeffnung-der-fraenkischen-handwerkerkrippe-5/ Start der Krippensaison Ansbach, 23.11.2018 – Am Freitag, den 30. November 2018 findet um 16.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach die feierliche Eröffnung der alljährlichen Handwerkerkrippe statt. Nach der Begrüßung durch Dr. Matthias Keilen, 1. Vertreter des Vorstands der Bezirkskliniken Mittelfranken, stellt die Leiterin des Krippenteams, Margit Böckler, Geschichte und Besonderheiten der fränkischen Handwerkerkrippe vor. Die offizielle Eröffnung endet mit einem feierlichen Innehalten an der Krippe, geleitet von der Klinikseelsorgerin Margit Böhmer-Böckeler.

Seit mehr als 30 Jahren präsentiert sich die weit über den Landkreis Ansbach hinaus bekannte Krippe in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach. Was mit einem verstaubten, vom Dachboden geretteten Krippenhaus und einfachen Plastikfiguren begann, ist heute eine Krippenlandschaft auf 50 Quadratmetern. Den Besuchern zeigen sich Miniaturbauernhäusern und -scheunen, vor handgeschnitzten, fränkisch gekleideten Figuren, die einer handwerklichen oder alltäglichen Beschäftigung nachgehen.

Doch die fränkische Handwerkerkrippe ist mehr als ein Nachbau oder ein Modell-Krippendorf. Sie steckt voller Geschichten, Humor und Weisheit. Sie erzählt den Besucherinnen und Besuchern nicht nur davon, wie es früher in einem fränkischen Dorf war, sondern lässt Geschichte lebendig werden. Jede Woche verändern sich die gezeigten Szenen und Figuren und offenbaren den Betrachtern die Weihnachtsgeschichte – angefangen von Maria Verkündigung über den Weg nach Bethlehem bis zum Einzug der Heiligen drei Könige. Die fränkische Handwerkerkrippe ist materialisierte Freude an handwerklicher Arbeit und fränkischer Tradition.

Die Krippe ist bis einschließlich 6. Januar 2019 von Dienstag bis Sonntag, zwischen 11.00 und 16.00 Uhr zu besichtigen. Führungen finden dienstags bis sonntags zwischen 14.00 und 16.00 Uhr statt.

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news-1054 Mon, 12 Nov 2018 13:47:13 +0000 Erfolgsmodell Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/erfolgsmodell-praeventionsambulanz-am-bezirksklinikum-ansbach/ Ansbacher Pilotprojekt findet Eingang in das Bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (BayPsychKHG) – Studie bestätigt die Wirksamkeit des Präventionsangebots Ansbach, 12.11.2018 – 2014 hat die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach als ein in Deutschland und sogar weltweit einzigartiges Pilotprojekt ihre Arbeit aufgenommen. Dieses ursprünglich auf vier Jahre angelegte Modellprojekt fand im Juli 2018 als Artikel 51 Eingang in das Bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (BayPsychKHG).

Ziel der Präventionsambulanz ist es, psychiatrische Risikopatienten davor zu bewahren, Straftaten zu begehen, die mit ihrer psychischen Erkrankung in Zusammenhang stehen. Die Bilanz nach vier Jahren Modellphase überzeugt durchgängig: Die Finanzierung der Präventionsambulanz im Bezirksklinikum Ansbach durch das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales ist langfristig gesichert. 2017 zeichnete Staatsministerin Melanie Huml das Modell mit dem Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis, der höchsten bayerischen Auszeichnung im Bereich Gesundheit, aus. Im Sommer dieses Jahres wurde im Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz festgeschrieben, dass weitere Präventionsambulanzen nach dem Ansbacher Vorbild in Bayern flächendeckend entstehen sollen.

Eine begleitend geführte Evaluationsstudie mit einer Vergleichsgruppe aus dem Einzugsgebiet des Bezirksklinikums Erlangen belegt die Wirksamkeit des Präventionsangebots zudem empirisch.

Dabei wurde überprüft, ob sich die gewaltspezifischen Risikowerte und die psychischen, sozialen und beruflichen Funktionen der Patienten der Präventionsambulanz im Beobachtungszeitraum veränderten. Verglichen wurden diese Daten mit unbehandelten, aber hinsichtlich des Gewaltrisikos vergleichbaren Probanden aus dem Einzugsgebiet des Bezirksklinikums Erlangen am Europakanal. Insgesamt nahmen 70 Patienten aus der Präventionsambulanz und 51 Vergleichsprobanden an der Studie teil.

Die Studie zeigt, dass über die Zeit das Risikoprofil für Gewaltstraftaten der Patienten der Präventionsambulanz verglichen mit den Vergleichsprobanden um ein Drittel sank. Zudem stiegen die psychischen, sozialen und beruflichen Funktionen stärker an. Die Studie endet zum 31. Dezember 2018.

„Es ist nur ein kleiner Prozentsatz psychisch kranker Menschen, die tatsächlich gewalttätig werden“, betont Dr. Joachim Nitschke, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie, zu der die Präventionsambulanz gehört. „Doch jede verhinderte Gewalttat vermeidet großes Leid – sowohl für die Täter als auch für die Opfer. Die Ergebnisse der Vergleichsstudie zeigen, dass Prävention möglich ist.“ Mit der Entwicklung der Präventionsambulanz vom Modellprojekt zu einem kontinuierlichen Angebot ist er sehr zufrieden: „Seit dem Start der Präventionsambulanz konnten wir 160 Patienten behandeln, aktuell sind 60 Patienten bei uns in Behandlung. Aufgrund der erfolgreichen Evaluation des Projektes sollen ab dem 01.01.2019 bayernweit Präventionsambulanzen angeboten werden.“ Ziel ist es zukünftig auch Patienten mit einer Minderbegabung behandeln zu können.

Das Team der Präventionsambulanz besteht aus Psychologen, Sozialpädagogen, medizinischen Fachangestellten, Fachkrankenpflegekräften und Ärzten. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind eine engmaschige Betreuung durch regelmäßige Hausbesuche, individuelle Gespräche, Gruppentherapien sowie Gespräche mit Angehörigen. „Wer zu uns kommt, muss keine Angst haben, als Straftäter zu gelten“, betont Dr. Martina Weig, Oberärztin und Leiterin der Präventionsambulanz. „Vielmehr geht es darum, dass die Betroffenen eine realistische Einschätzung über den Verlauf ihrer Krankheit bekommen und ergänzende Behandlungsangebote in Anspruch nehmen können. Selbstverständlich gilt bei uns die ärztliche Schweigepflicht.“

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news-1053 Wed, 07 Nov 2018 11:31:03 +0000 „Platz für Lebensmutige“ https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/platz-fuer-lebensmutige/ Bezirkskliniken Mittelfranken sind Teil der Kampagne „Platz für…“ der Metropolregion Nürnberg Ansbach, 07.11.2018 – Ein gewinnendes Lächeln, ein selbstbewusster Blick in die Kamera, Dienstfahrrad und Notfallset in Reichweite vor dem Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach: So blickt seit 2. November 2018 Ceren Şen, Stationsärztin im Bezirksklinikum Ansbach, von zahlreichen Plakatwänden in Ansbach und Nürnberg.

Ceren Şen, Assistenzärztin im Bezirksklinikum Ansbach, ist das Gesicht der Bezirkskliniken Mittelfranken im Rahmen der Kampagne „Platz für…“ der Metropolregion Nürnberg, bei der Menschen aus dem Großraum Nürnberg ihre berufliche und private Geschichte erzählen. So soll Nürnberg und das Umland als attraktiver, sympathischer Platz für talentierte und engagierte Menschen aus aller Welt vorgestellt werden, der Platz für unterschiedlichste Lebensmodelle bietet.

„In Deutschland haben wir jedes Jahr einen Bedarf an 400.000 Fachkräften, der nur über Immigration und Integration gelöst werden kann“, sagt Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg. „Mit unserer Imagekampagne werben wir seit 2016 erfolgreich für die Metropolregion Nürnberg, mit dem Ziel, dass Fachkräfte wie Ceren Şen hier eine neue Heimat finden.“

Von der Mittelmeermetropole Izmir ins fränkische Ansbach

Als Ärztin Menschen in Not zu helfen - dieses Ziel hat sich Ceren Şen, die in Izmir in der Türkei geboren wurde, bereits als Schülerin gesetzt. Jetzt lebt die 28-Jährige ihren Berufstraum in der Metropolregion. Seit 2016 arbeitet sie als Stationsärztin in den Bezirkskliniken Mittelfranken.

Die Zeit ihrer Hospitation in Ansbach hat Şen noch gut in Erinnerung. „Man lernt viele Arbeitsfelder kennen - von der Gerontopsychiatrie bis zur Suchttherapie.“ Ebenso angetan ist die junge Ärztin von der Atmosphäre: „Ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Ein paar Kollegen schickten mir gleich WhatsApp-Nachrichten und haben mich ermutigt, hier anzufangen.“

Heute ist die 28-Jährige als Stationsärztin am Standort Ansbach auf der Drogenentgiftungsstation tätig und befindet sich im zweiten Jahr ihrer Qualifizierung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psy-chotherapie. Sie will ihren Teil dazu beitragen, die Psychiatrie von ihrem Stigma zu befreien: „Eine offene Herangehensweise kann die Haltung der Gesellschaft gegenüber psychisch Kranken verän-dern.“

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir Frau Şen für diese Kampagne gewinnen konnten,“ betont Dr. Matthias Keilen, 1. Vertreter des Vorstands. „Frau Şen steht für die zahlreichen ausländischen Ärzte, die wir mittlerweile in den Bezirkskliniken beschäftigen. Ohne diese Frauen und Männer, die ihren beruflichen Traum in Deutschland verwirklichen wollen, wäre die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten aufgrund des Ärztemangels deutlich schwieriger,“ führt Matthias Keilen weiter aus. „Es freut mich sehr, wenn die Integration dieser engagierten Ärztinnen und Ärzte dann so toll klappt wie bei Frau Şen und beide Seiten davon profitieren.“

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news-964 Wed, 07 Nov 2018 08:09:00 +0000 Schlaf: Win or waste? https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/schlaf-win-or-waste/ Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 07.11.2018 - Am Mittwoch, dem 14. November 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. med. Göran Hajak, MBA, hält dabei einen Vortrag zum Thema "Schlaf: Win or waste?". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. med. Göran Hajak, MBA, ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Sozialstiftung Bamberg.

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news-1052 Mon, 05 Nov 2018 09:34:03 +0000 Ansbacher Geriatrieforum https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/ansbacher-geriatrieforum-6/ Austausch und Informationen für Fachkräfte und Interessierte Ansbach, 05.11.2018 – Informationen rund um das Thema Alter stehen wieder im Mittelpunkt des Ansbacher Geriatrieforums, das am Freitag, 16. November 2018 ab 13.00 Uhr im Bezirksrathaus in Ansbach stattfindet. Veranstaltet wird das Forum vom Bezirksklinikum Ansbach und dem VdK Kreis-verband Ansbach. Dr. Reiner Weisenseel, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach und Leitender Arzt der Sektion Akutgeriatrie am Klinikum Ansbach, wird als Moderator durch die Veranstaltung führen.

Im ersten Vortrag des Nachmittags sprechen Prof. Dr.-Ing. Helmut Roderus, Dekan der Fakultät Medien an der Hochschule Ansbach und Prof. Renate Hermann, M.A., Studiengangsleitung der Fakultät Medien an der Hochschule Ansbach, über den Nutzen neuer Medien und digitaler Hilfsmittel für ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Im Anschluss daran referiert Dr. med. Bruno Fleischmann, Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik 2 am Klinikum Ansbach, über die Wohlstandserkrankungen Diabetes mellitus und Bluthochdruck.

Darüber hinaus bietet das Forum für Ärzte und Fachkräfte im Bereich Pflege und Sozialarbeit sowie für Angehörige und Betroffene die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und an den In-formationsständen mit Experten ins Gespräch zu kommen.

Anmeldung zum Geriatrieforum: Per Telefon unter 0981 4653-1601 oder per Fax unter 0981 4653-1605. Weitere Informationen und ein ausführliches Programm gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/Veranstaltungen.

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news-1051 Fri, 02 Nov 2018 11:05:15 +0000 Forum zum Thema Essstörungen https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/forum-zum-thema-essstoerungen-2/ Sonja Vukovic liest aus ihrer Autobiographie "Gegessen: Wer schön sein will, muss leiden, sagt der Schmerz…" Ansbach, 02.11.2018 – „Mit 31 Jahren, nach 13 Jahren Magersucht und Bulimie, kann ich sagen, ich bin mit der Krankheit durch. Was war, ist jetzt gegessen.“ Das ist die Quintessenz der Autobiographie von Sonja Vukovic, die mit ihrer eigenen Geschichte schonungslos die Schrecken einer Essstörung offenbart.

Am Mittwoch, den 14. November 2018, ist die Autorin, Journalistin und Rednerin mit der Lesung aus ihrer Biographie zu Gast beim Forum Essstörungen in den Kammerspielen Ansbach und gibt einen Einblick in ihre Krankheitsgeschichte, ihre Erfahrungen, und den Weg aus der Sucht. „Rückblickend hätte es mir wahnsinnig geholfen, zu sehen, dass man es schaffen kann. Dass ein Leben möglich ist, in dem nicht die Gedanken andauernd um den Körper und das Essen kreisen, in dem man sich selbst nicht so sehr hasst, dass man immer weniger werden will. Darum erzähle ich meine Kranken- und meine Heilungsgeschichte, um anderen Mut zu machen“, sagt die Autorin, die in Berlin lebt. Seit ihrem 13. Lebensjahr litt Sonja Vukovic unter Essstörungen, erst Bulimie, dann Anorexie, später einer Mischform aus beidem.

„Ich habe als junges Mädchen geglaubt, dass ich nur geliebt werde, wenn man mich schön findet. Ich wurde gemobbt, war eine Außenseiterin, und weil ich es mir nicht anders erklären konnte, dachte ich, es liege an meinem damaligen Übergewicht“, so Vukovic. „Heute weiß ich, dass es eigentlich meine Unsicherheit war. Mein Vater ist Alkoholiker, meine Mutter lebte lange in leidvoller Co-Abhängigkeit. Ich hatte lange ein instabiles Elternhaus und konnte nie das ausbauen, was man Urvertrauen nennt – ein Vertrauen in mich und die Welt. Das habe ich mit der Magersucht versucht zu kompensieren. Etwas zu kontrollieren, während ich innerlich immer wieder die Kontrolle über Gedanken und Gefühle verlor, das ließ mich lange stark fühlen, obwohl ich es nicht war.“

Erst nach drei Jahren, als ihr während eines Schüleraustauschs in den USA bei einer Brechattacke die Toilette verstopft und so buchstäblich ihr Problem aus dem Geheimen an die Oberfläche kommt, wird die Erkrankung von Vukovics Umfeld und Familie erkannt. Es folgen eine ambulante Therapie, fast drei Monate stationäre Behandlung, in der Sonja Vukovic zum Teil zwangsernährt wurde, zwei Jahre in einer Wohngemeinschaft für essgestörte Mädchen.

„Raus aus der Sucht, das muss man selbst wollen, man muss selbst kämpfen, das kann einem niemand abnehmen, das ist richtig. Das Problem ist: Gerade in den schweren Anfängen, in denen man sich seiner Krankheit stellt, kann man es nicht immer wollen. Um gesund werden zu wollen, braucht man ein Gefühl des Selbstwertes. Der Selbstliebe. Des Selbstvertrauens. Und genau daran mangelt es ja. Darum tut man sich so etwas ja überhaupt an. Alleine schafft man das nicht aus dieser Zwickmühle. Man braucht Begleiter, die da sind, wenn man es gerade alleine nicht kann, die aber auch eigene Grenzen ziehen, wenn ihnen alles zu viel wird. Das ist komplex, aber es ist sehr wichtig“, erläutert die heute 33-Jährige.

„Lesungen und Diskussionsrunden wie die Veranstaltungsreihe ‚Forum Essstörungen‘ sind deshalb sehr wichtig, um Betroffenen und auch Angehörigen Gehör zu schenken und zu zeigen: es geht“, führt die Autorin weiter aus. Gleichzeitig betont sie: „Ich kann kein Pauschalrezept dafür liefern, wie man wieder gesund wird. Meine Geschichte ist eine von vielen, die keinen Anspruch auf Gemeingültigkeit erhebt. Aber sie trägt hoffentlich dazu bei, das Tabu mit dem Essstörungen nach wie vor belastet sind, aufzubrechen.“

Veranstaltet wird das Forum Essstörungen vom Bezirksklinikum Ansbach und dem Gesundheitsamt des Landkreises Ansbach. Die Lesung findet am Mittwoch, den 14. November, um 19.00 Uhr in den Kammerspielen Ansbach statt. Anschließend stehen neben der Autorin Sonja Vukovic auch Dr. Hans-Jürgen Schulz, Oberarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach und Isolde Imschloss von der Kontaktgruppe „Strohhalm“ des Gesundheitsamts für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, Sitzplatzreservierungen sind nicht möglich.

Die Zahl der Betroffenen steigt

Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik wurden im Jahr 2014 in den bayerischen Krankenhäusern 3.177 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit psychisch bedingten Essstörungen durchgeführt, rund 2,3 Prozent mehr als 2013 und 44 Prozent mehr als im Jahr 2000. Betroffen waren dabei nahezu ausschließlich Mädchen und junge Frauen (93,8 Prozent).

Je früher Betroffene und Angehörige Hilfe suchen, desto besser stehen die Chancen für eine Bewältigung der Erkrankung. Die Kontaktgruppe „Strohhalm“ sowie die Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach stehen als erste Ansprechpartner zur Verfügung.

So lädt die Kontaktgruppe „Strohhalm“ regelmäßig zu Gruppenabenden ein, an denen sich Betroffene im geschützten Rahmen untereinander austauschen können. Eine speziell für Angehörige eingerichtete Gruppe, bietet auch Familienangehörigen von Betroffenen Unterstützung an.

Auf der psychosomatischen Station des Bezirksklinikums Ansbach bekommen Patientinnen eine mehrwöchige stationäre Therapie, die im Anschluss daran in der Tagesklinik fortgesetzt werden kann, um die Betroffenen weiter zu stabilisieren.

Über die Autorin Sonja Vukovic

Sonja Vukovic hat als Journalistin mit Schwerpunkt Biografie, Gesellschaftskritik und Sozialpolitik bereits für "Die Welt", "stern.de" und "Spiegel" geschrieben. Sie wurde mit dem "Grimme Online Award" und dem "Axel-Springer-Preis" ausgezeichnet. 2013 erschien ihr internationaler Bestseller "Christiane F. - Mein zweites Leben", anschließend „Gegessen“ und „Außer Kontrolle – unsere Kinder, ihre Süchte und was wir dagegen tun können“ bei Bastei Lübbe. Nach dem Aufbau der "F. Foundation für Suchtprävention und -aufklärung“ schreibt sie nun an weiteren Büchern und unterrichtet an Grundschulen Medien- und Computerkompetenz. Heute lebt Sonja Vukovic in Berlin und ist Mutter einer 3-jährigen Tochter.

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news-1049 Fri, 26 Oct 2018 12:17:38 +0000 Treffen der Angehörigengruppe psychisch Erkrankter https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/treffen-der-angehoerigengruppe-psychisch-erkrankter-3/ Vortrag zum Thema Depressionen Ansbach, 26.10.2018 – Am Dienstag, 6. November 2018, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Dr. Hans-Jürgen Schulz, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hält einen Vortrag zum Thema „Depressionen: Ursachen – Symptome – Therapie“. Anschließend steht der Referent für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

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news-1047 Wed, 24 Oct 2018 13:19:31 +0000 Vielfältiges Programm auf der Consumenta https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/vielfaeltiges-programm-auf-der-consumenta/ Bezirkskliniken Mittelfränken präsentieren sich auf Messe Nürnberg, 24.10.2018 – „Aus der Region für die Region“ unter diesem Motto steht nicht nur die Halle 1, in welcher sich der diesjährige Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken befindet, sondern auch das täglich wechselnde Programm. Mit acht Kliniken und zwei Heimen sind die Bezirkskliniken Mittelfranken eins der größten Klinikunternehmen der Region. Vom 27. Oktober bis 4. November erhalten Besucherinnen und Besucher vielfältige Informationen über das Behandlungsangebot, die Anti-Stigma-Kampagne und die verschiedenen ambulanten und stationären, wohnortnahen Anlaufstellen. Zudem erwartet Interessierte ein täglich wechselndes Angebot:

Samstag, 27. Oktober
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums am Europakanal zeigen am Eröffnungstag verschiedene Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen. Außerdem können die Messebesucher sich über Progressive Muskelrelaxion sowie Schlafhygiene informieren oder beim Gehirnjogging und dem „Rush Hour Spiel“ aktiv mitmachen. Darüber hinaus ist die Trainerin für Deeskalationsmanagement vor Ort und gibt Tipps im Umgang mit Aggression in Zusammenhang mit verschiedenen Krankheitsbildern.

Sonntag, 28. Oktober
Klangschalentherapie erleben oder Qi Gong-Übungen ausprobieren: das können Besucherinnen und Besucher am zweiten Messetag. Ein Team der Frankenalb-Klinik Engelthal bereitet Geschicklichkeitsspiele und Konzentrationsübungen vor und informiert beispielweise über Burn-Out und das Behandlungsangebot vor Ort. Zudem besteht die Möglichkeit eine Bio-Feedback-Analyse machen zu lassen oder das „Gehörmemory“ zu testen.

Montag, 29. Oktober
„Fit im Alter“ – unter diesem Motto steht der Montag am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Ansbach klären über Behandlungsmöglichkeiten, beispielsweise nach einem Sturz oder einem Schlaganfall, auf. Mit Hilfe eines Balance-Sensors können Interessierte ihren Gleichgewichtssinn oder das Sturzrisiko testen. Das Team teste zudem die Vitalzeichen und zeigt Übungen zur Feinmotorik.

Dienstag, 30. Oktober
Die Medienkompetenz- und Achtsamkeitsgruppe der Kinder-und Jugendpsychiatrie aus Ansbach steht am Vormittag des vierten Messetags für Mitmachübungen und Informationen bereit. Am Nachmittag wird es tierisch: die Therapiehunde Kira und Spitha sind am Stand. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erklären, wie die Vierbeiner im Rahmen der Therapie eingesetzt werden. Ganztägig beantwortet Chefarzt Dr. Andreas Meyer die Fragen der Besucherinnen und Besucher.

Mittwoch, 31. Oktober
An diesem Tag informieren Lehrkräfte der Berufsfachschule für Krankenpflege in Erlangen über die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Zwei Auszubildende führen die Besucherinnen und Besucher zudem durch einen „Rauschbrillen-Parcours“ oder zeigen, wie richtige Handhygiene funktioniert. Am Übungstorso können die Messegäste ihr Wissen über Anatomie bei einem Quiz unter Beweis stellen.

Donnerstag, 1. November
Um Konzentrations- und Gedächtnisstörungen geht es am Feiertag. Wie kann ich als Angehöriger unterstützen? Darüber informiert das Team des Bezirksklinikums Ansbach. Darüber hinaus stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Haus 7, Alkoholentwöhnung, führen einen Alkoholtest durch oder zeigen mit Hilfe der Rauschbrille, wie es sich anfühlt betrunken zu sein. Zudem informieren sie über das Behandlungsangebot.

Freitag, 2. November
Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung können Interessierte durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berufsfachschule für Krankenpflege Ansbach messen lassen. Zudem erhalten Interessierte Infos über das Ausbildungsangebot und die Schule.

Samstag, 3. November
Aktiv mitmachen können die Besucherinnen und Besucher beim „Neurologie-Parcours“: an vier Stationen geht es um Balance, Kognition, Geruchssinn und Stabilität. Das Team des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation aus Erlangen informiert über das Behandlungsangebot, Chefarzt Dr. Friedrich von Rosen beantwortet hierzu Fragen.

Sonntag, 4. November
Am letzten Messetag wird es kulinarisch. Die Küchenteams der Bezirkskliniken Mittelfranken zaubern für die Messebesucher hausgemachte Kürbissuppe sowie einen marinierten Rohkost-Gemüsestroh-Salat. Des Weiteren informieren Diätberater über saisonale Gemüse und gesunde Ernährung.

 

 

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news-1046 Thu, 11 Oct 2018 09:58:29 +0000 Psychose und Gewalt https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/psychose-und-gewalt/ Chefarzt spricht über Zusammenhänge zwischen psychischen Erkrankungen und Gewaltbereitschaft Nürnberg, 11.10.2018 – „Sind schizophrene Patienten gefährlicher als die Normalbevölkerung?“, eine provokante Frage, die nicht nur die Allgemeinheit, sondern auch die Stigmaforschung im Rahmen der forensischen Psychiatrie beschäftigt. Dr. Joachim Nitschke, Chefarzt der forensischen Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach, erklärt: „Nur eine extrem kleine Untergruppe schizophrener Patienten neigt zu Gewalt. Es ist daher ganz wichtig, nicht alle Betroffenen zu verallgemeinern, sondern klar zu differenzieren.“ Wie verhalte ich mich, wenn ein schizophrener Patient in meine WG einzieht? Welche Risikofaktoren in Bezug auf Gewaltbereitschaft gibt es und wie sieht eine Behandlung aus? Hierüber spricht Dr. Joachim Nitschke in seinem Vortrag am Dienstag, 16. Oktober 2018, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 bis 20 Uhr (Einlass um 18 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

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news-963 Wed, 10 Oct 2018 08:09:00 +0000 State-of-the-art der Therapie der Alkoholabhängigkeit https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/state-of-the-art-der-therapie-der-alkoholabhaengigkeit/ Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 10.10.2018 - Am Mittwoch, dem 17. Oktober 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt.Prof. Dr. med. Norbert Wodarz hält dabei einen Vortrag zum Thema "State-of-the-art der Therapie der Alkoholabhängigkeit". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. med. Norbert Wodarz ist Chefarzt des Zentrums für Suchtmedizin, medbo Bezirksklinikum Regensburg.

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news-1045 Wed, 10 Oct 2018 06:42:37 +0000 Tag der seelischen Gesundheit https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/tag-der-seelischen-gesundheit/ Anti-Stigma-Kampagne der Bezirkskliniken Mittelfranken wird fortgesetzt Ansbach 10.10.2018 – Heute ist Tag der seelischen Gesundheit. Nicht nur unser Körper kann krank werden, sondern auch unsere Psyche. Daher sehen die Bezirkskliniken Mittelfranken es nicht nur als ihre Aufgabe an, Menschen in Notlagen zu helfen, sondern auch aktiv auf das Thema aufmerksam zu machen. Die 2016 gestartete Anti-Stigma-Kampagne ist ein wichtiger Bestandteil der Aufklärungsarbeit und wurde nun um ein neues Erklärvideo erweitert. Während sich viele Menschen unter Alkoholabhängigkeit oder einer Depression etwas vorstellen können, sieht es bei Psychosen anders aus. Im Allgemeinen ist über die psychische Erkrankung wenig bekannt, was zu Unsicherheiten und Ängsten gegenüber Betroffenen führt. Nun ist der informativer Kurzfilm erschienen, der nicht nur über das Krankheitsbild aufklärt, sondern Menschen, die bisher keinerlei Berührungspunkte hatten, einen Einstieg in die Thematik ermöglicht.

Gleichzeitig erhalten Hilfesuchende Informationen über Anlaufstellen und mögliche Behandlungen. Der neue Erklärfilm ist auf der Website der Anti-Stigma-Kampagne unter www.wo-ist-die-grenze.de sowie auf den Social-Media-Kanälen der Bezirkskliniken Mittelfranken verfügbar. Des Weiteren läuft der Clip in verschiedenen mittelfränkischen Kinos im Vorprogramm. Parallel hierzu finden Besucherinnen und Besucher des Cinecitta in Nürnberg die Plakatmotive der Kampagne auf der Rückseite ihrer Kinokarte. Auf der Website finden Interessierte neben den Filmen weitere Informationen zu Diagnosen, ein Suchtquiz sowie einen Depressionstest. Zusätzlich zum digitalen Angebot finden regelmäßig kostenlose Vorträge und Aktionen im Rahmen der Anti-Stigma-Kampagne statt. Derzeit läuft die Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, bei der Ärztinnen und Ärzte der Bezirkskliniken über verschiedene Themen der psychischen Gesundheit informieren und danach für Fragen aus dem Publikum bereit stehen. Die erfolgreiche Reihe findet zwei Mal im Jahr statt und ist fester Bestandteil des Terminkalenders. Ebenso gehören die „Irren Nächte in Mittelfranken“, bei welchen ein thematisch passender Kinofilm gezeigt und im Anschluss mit Ärzten, Pflegern und Sozialpädagogen diskutiert wird, zum Angebot.

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news-1044 Thu, 04 Oct 2018 12:22:48 +0000 Ausbildung erfolgreich beendet https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/ausbildung-erfolgreich-beendet-2/ Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege feierten ihr Examen Ansbach, 04.10.2018 – 29 Auszubildende der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach (10 Absolventen) und am Klinikum am Europakanal (19 Absolventen) haben ihr Examen zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft bestanden und konnten ihren Abschied von der Ausbildung feiern. Drei Absolventen wurden mit dem Sonderpreis der Bezirkskliniken Mittelfranken für herausragende und beste Leistungen während der Ausbildung geehrt.

Über die Ausbildung

Die Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem Unterricht und praktischen Einsätzen auf verschiedenen Stationen. 28 neue Schülerinnen und Schüler haben gerade ihre Ausbildung in der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach begonnen. Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart im Jahr 2019 läuft bereits.

Weitere Informationen unter www.bezirkskliniken-mfr.de/fuer-bewerber.

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news-1042 Thu, 04 Oct 2018 09:50:20 +0000 Bewegung und Psyche https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/bewegung-und-psyche/ Chefarzt spricht über Sport, Motivation und den Einfluss auf unser Wohlbefinden Nürnberg, 04.10.2018 – Sofa oder Zumba? Nach Dienstende noch eine Runde Joggen oder doch lieber gleich vor den Fernseher? Sport und Bewegung wirken sich nicht nur positiv auf unsere körperliche, sondern auch auf unsere psychische Gesundheit aus. Häufig hapert es jedoch an unserer Motivation.

 Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, erklärt: „Die Überzeugung Sport zu machen ist häufig da, aber wir können uns nicht überwinden“. Dabei hilft körperliche Betätigung auch und gerade bei psychischen Erkrankungen, wie etwa einer leichten bis mittelgradigen Depression. „Sport kann ein wichtiges Element der Behandlung im Rahmen der Bewegungstherapie sein“, so Prof. Dr. Kraus.

Wie Bewegung bei psychischen Erkrankungen helfen kann und wie man sich selbst motiviert, darüber spricht Prof. Thomas Kraus in seinem Vortrag am Dienstag, 09. Oktober 2018, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 bis 20 Uhr (Einlass um 18 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

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news-1041 Mon, 24 Sep 2018 07:43:43 +0000 Ursachen und Behandlung von Suchterkrankungen https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/ursachen-und-behandlung-von-suchterkrankungen/ Oberärztin spricht über Suchterkrankungen Nürnberg, 24.09.2018 – Ein Glas Sekt um auf den Geburtstag des Freundes anzustoßen, eine Flasche Bier nach der Arbeit oder ein Schnaps beim Griechen um die Ecke: Alkohol ist in unserer Gesellschaft akzeptiert und gehört, gerade auf Partys, für viele einfach dazu. Doch was geschieht, wenn aus einer Flasche ein ganzer Kasten wird und das Verlangen nach Alkohol nicht mehr kontrollierbar ist?

Warum Menschen regelmäßig Alkohol trinken oder andere Suchtmittel konsumieren, kann viele individuelle Ursachen haben. Meist entwickelt sich eine Sucht über viele Jahre, vielen Betroffenen wird erst im Verlauf der Erkrankung bewusst, dass überhaupt eine Abhängigkeit besteht.

Darüber wie Abhängigkeiten entstehen und wie sie behandelt werden können, spricht Ute Hamers, Oberärztin und Leiterin des Bereichs Suchtmedizin am Klinikum am Europakanal in Erlangen in ihrem Vortrag am Dienstag, 2. Oktober 2018, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 bis 20 Uhr (Einlass um 18 Uhr).

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

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news-1040 Fri, 21 Sep 2018 07:43:27 +0000 Treffen der Angehörigengruppe psychisch Erkrankter https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/treffen-der-angehoerigengruppe-psychisch-erkrankter-2/ Vortrag zum Thema Schlaf und Schlafstörungen Ansbach, 21.09.2018 – Am Dienstag, 2. Oktober 2018, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Rossitza Lang, Krankenschwester für Psychiatrie, hält einen Vortrag zum Thema „Die innere Uhr des Menschen, Schlaf und Schlafstörungen.“ Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

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news-1039 Fri, 21 Sep 2018 07:40:00 +0000 30 Jahre Fachweiterbildung Psychiatrie in den Bezirkskliniken Mittelfranken https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/30-jahre-fachweiterbildung-psychiatrie-in-den-bezirkskliniken-mittelfranken/ Diesjährige Absolventen werden im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung verabschiedet Ansbach, 21.09.2018 -  16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildung Fachpflege für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie erhielten gestern im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach ihre Zeugnisse. Neben dem erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs wurde gleichzeitig der runde Geburtstag der Weiterbildung gefeiert. Seit 30 Jahren bieten die Bezirkskliniken Mittelfranken bereits diese Fachweiterbildung an.

„Unser Ziel ist es, die psychiatrische Pflege kontinuierlich zu professionalisieren“, betonte Sabine Schuhmann-Haudeck, Leiterin der P3-Akademie, die als Bildungseinrichtung der Bezirkskliniken Mittelfranken, die Fachweiterbildung anbietet und durchführt. „Wir sind stolz darauf, dass seit dem Start des Weiterbildungsangebotes im Mai 1988 rund 240 Pflegekräfte diesen Lehrgang erfolgreich abgeschlossen haben. Davon sind aktuell ca. 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bezirkskliniken Mittelfranken.“

Die Weiterbildung richtet sich an examinierte Pflegekräfte der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege oder Heilerziehungspflege und hat zum Ziel, Pflegenden eine vertiefte psychiatrische Pflegekompetenz zu vermitteln. Der berufsbegleitende Lehrgang ist über zwei Jahre konzipiert und umfasst sowohl theoretische als auch praktische Lehr- und Lerneinheiten.

Die Teilnehmenden werden mit ihren vielfältigen Aufgaben in der psychiatrischen Pflege vertraut machen. Sie sollen dazu befähigt werden, die immer anspruchsvolleren und komplexeren Aufgaben der psychiatrischen Pflege im ambulanten und teilstationären sowie im stationären Bereich professionell und handlungskompetent erfüllen zu können.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachweiterbildung sind die Teilnehmenden zur Führung der Berufsbezeichnung Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger/in bzw. Altenpfleger/in für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DKG) berechtigt. Gleichzeitig ermöglicht der Abschluss den Zugang zu bayerischen Hochschulen.

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news-1038 Wed, 19 Sep 2018 08:47:00 +0000 Seelische Gesundheit im Gespräch https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/seelische-gesundheit-im-gespraech-6/ Ärzte der Bezirkskliniken informieren über psychische Erkrankungen Nürnberg, 19.09.2018 – Zum Feierabend ein Glas Bier trinkt jeder von uns gerne ab und zu. Und auch einen schlechten Tag haben wir gelegentlich. Doch was ist, wenn aus einem Bier mehrere werden oder Sie sich antriebslos und ohne Kraft fühlen? Psychische Erkrankungen entwickeln sich schleichend und können jeden treffen.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken möchten über Krankheitsbilder sowie deren Behandlungsmöglichkeiten aufklären. Bereits zum neunten Mal findet daher die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit in Nürnberg statt.

Ärztinnen und Ärzte aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen über psychische Krankheiten und wie Körper und Seele zusammengehören. Gleichzeitig ist die Vortragsreihe ein wichtiger Teil der Anti-Stigma-Arbeit, bei welcher sich die Bezirkskliniken mit der Kampagne „Wo ist die Grenze?“ aktiv gegen Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen einsetzen.

Viele hundert Besucherinnen und Besucher nutzten in den letzten Jahren die Möglichkeit, sich zu informieren und mit den Experten vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Die Reihe im Herbst findet an vier Dienstagen im Oktober jeweils von 18:30 Uhr bis 20 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) statt. Veranstaltungsort ist das Caritas-Pirckheimer-Haus, Großer Saal, Königstraße 64 in 90402 Nürnberg.

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen.

 

Die einzelnen Vorträge im Überblick:

Zeit: immer dienstags von 18:30 bis 20 Uhr                                                

Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg

Dienstag, 02. Oktober 2018: „Ursachen und Behandlung von Suchterkrankungen – Schwerpunkt Alkoholabhängigkeit“, Ute Hamers, Oberärztin am Klinikum am Europakanal

Dienstag, 09. Oktober 2018: „Bewegung und Psyche“, Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal

Dienstag, 16. Oktober 2018: „Psychose und Gewalt – Sind psychisch Kranke gefährlich?“, Dr. Joachim Nitschke, Chefarzt Klinik für forensische Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach 

Dienstag, 23. Oktober 2018: „Wenn die Seele Trauer trägt: Ursachen, Symptome, Therapie von Depressionen“, Dr. Hans-Jürgen Schulz, Oberarzt am  Bezirksklinikum Ansbach

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news-962 Wed, 12 Sep 2018 08:09:00 +0000 Früherkennung und Frühintervention bei Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/frueherkennung-und-fruehintervention-bei-psychosen-aus-dem-schizophrenen-formenkreis/ Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 12.09.2018 - Am Mittwoch, dem 19. September 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. med. Andreas Bechdolf, M. Sc. hält dabei einen Vortrag zum Thema "Früherkennung und Frühintervention bei Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. med. Andreas Bechdolf, M. Sc. ist Chefarzt der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Vivantes Klinik Am Urban, Berlin.

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news-961 Wed, 11 Jul 2018 08:09:00 +0000 Psychoedukative Patienten- und Angehörigengruppen bei Psychosen https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/psychoedukative-patienten-und-angehoerigengruppen-bei-psychosen/ Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 11.07.2018 - Am Mittwoch, dem 18. Juli 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Priv.-Doz. Dr. rer. biol. hum. Dipl.-Psych. Gabi Pitschel-Walz hält dabei einen Vortrag zum Thema "Psychoedukative Patienten- und Angehörigengruppen bei Psychosen - ein Update". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Priv.-Doz. Dr. rer. biol. hum. Dipl.-Psych. Gabi Pitschel-Walz ist Leiterin Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, TU München.

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news-1033 Thu, 05 Jul 2018 12:12:48 +0000 Neue Ausgabe der KOM https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/neue-ausgabe-der-kom/ Die neue Ausgabe der Mitarbeiterzeitung KOM steht ab sofort als PDF zum Download bereit.  

- Ausgabe Nr. 43

Unter anderem geht es dieses Mal um:

  • Klinikum am Europakanal feiert 40-jähriges Jubiläum
  • großer Erfolg der Vortragsreihe "Seelische Gesundheit im Gespräch"
  • neue Aktion " Gib Deiner Arbeit Sinn"
  • Herausforderung Händehygiene: Neue Desinfektionsmittelspender für mehr Hygiene

 

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

Hinweis:

Im Veranstaltungskalender schlug der Fehlerteufel zu. Die Mitarbeiterversammlung in Erlangen findet im zweiten Halbjahr am Dienstag, 25. September, 14.30 Uhr, Festsaal und in Engelthal am Dienstag, 18. September, 10 Uhr, ehemalige Arbeitstherapie statt.

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news-1032 Mon, 02 Jul 2018 09:32:33 +0000 Ehemaligentreffen der Suchtreha am Bezirksklinikum Ansbach https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/ehemaligentreffen-der-suchtreha-am-bezirksklinikum-ansbach/ Schnelle und dauerhafte Behandlung sind wichtig Ansbach, 02.07.2018 – Laut dem Bundesministerium für Gesundheit konsumieren rund 9,5 Millionen Menschen in Deutschland Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Etwa 1,8 Millionen Menschen gelten dabei als alkoholabhängig.

Diese Zahlen zeigen wie groß der Bedarf und die Notwendigkeit von Maßnahmen im Rahmen der Suchtrehabilitation sind. Die Suchtreha, auch Alkoholentwöhnung genannt, greift nach der körperlichen Entgiftung und hat zum Ziel, Betroffene dauerhaft zu stabilisieren und deren Leistungsfähigkeit im Alltag wiederherzustellen.

Am 30. Juni 2018 trafen sich wie in jedem Jahr in der Suchtrehabilitation des Bezirksklinikums Ansbach Menschen, die den Weg aus dieser Sucht geschafft haben. Ehemalige Patienten und ihre Angehörigen waren eingeladen zusammen mit ihrem Behandlungsteam, bestehend aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften und Sozialpädagogen, sich untereinander auszutauschen und das bereits Erreichte gemeinsam zu feiern.

Ekaterina Kreslina, die die Suchtentwöhnung am Bezirksklinikum Ansbach als Oberärztin leitet, betont die Wichtigkeit dieser regelmäßigen Veranstaltung: „Die Ehemaligentreffen sind für die Betroffenen und deren Angehörige ein wichtiges Datum im Kalender. Hier haben sie die Möglichkeit, in einer entspannten Atmosphäre mit anderen Suchtkranken sowie dem Behandlungsteam zu sprechen – wie es ihnen im Moment geht, vor welchen Schwierigkeiten sie stehen, aber natürlich auch, was sie schon erreicht haben.

Neben dem regelmäßigen Austausch ist ein wichtiger Faktor bei der erfolgreichen Behandlung einer Alkoholkrankheit die Zeit. „Natürlich sollte eine Alkoholsucht so schnell wie möglich behandelt werden, um körperliche Begleiterkrankungen zu verhindern“, so die Oberärztin. „Dabei gilt es nach der Entgiftung nach Möglichkeit ohne Wartezeit mit der Entwöhnung zu beginnen. Für die Suchtrehabilitation hier im Bezirksklinikum ist das kein Problem: Wir können in der Regel innerhalb einer Woche einen Behandlungsplatz anbieten.“

Bei der Therapie setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Station auf das sogenannte S.T.A.R.-Programm, ein strukturiertes Alkohol-Rückfallpräventionsprogramm. Entwickelt wurde es von der Psychologin Christine Schindler, die ebenfalls in der Suchtrehabilitation des Bezirksklinikums arbeitet, und Prof. Dr. Joachim Körkel von der Evangelischen Hochschule in Nürnberg. Das etablierte Programm wird mittlerweile in vielen Kliniken und Fachgruppen eingesetzt und vermittelt den Patienten Kompetenzen, um einem erneuten Alkoholkonsum gezielt vorzubeugen.

Die ehemaligen Patienten, die am vergangenen Samstag wieder einmal ihre Therapeuten getroffen haben, haben dieses Programm schon erfolgreich durchlaufen. Und das muss natürlich gefeiert werden.

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news-1029 Thu, 14 Jun 2018 10:18:52 +0000 "Unter die Lupe genommen" https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/unter-die-lupe-genommen/ Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach Ansbach, 14.06.2018 – Ab dem 22. Juni 2018 kann in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach das gemeinsame Ausstellungsprojekt von Siliane Gläsmann und Jens Wiemann besichtigt werden.

Wohin geht der Fokus? Wieviel Raum darf das Detail einnehmen? Anhand dieser Fragen nimmt Siliane Gläsmann in Form von digitaler Fotografie Acryl - und Kreidebilder von Jens Wiemann "unter die Lupe".

Zusätzlich bietet die Ausstellung einen kleinen Einblick in die Digitalfotografie von Siliane Gläsmann und zeigt weitere Werke von Jens Wiemann.

Die Ausstellung läuft bis zum 25. Oktober 2018 und kann täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr besucht werden. Die Vernissage findet am 22. Juni 2018 um 16 Uhr mit einem meditativen Impuls von Margit Böhmer-Böckeler, Pastoralreferentin, statt.

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news-1028 Thu, 14 Jun 2018 06:29:08 +0000 Vielfalt leben und bunt gestalten https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/vielfalt-leben-und-bunt-gestalten/ Sommerfest im Soziotherapeutischen Wohnheim Ansbach Ansbach, 14.06.2018 – Am Samstag, den 23. Juni 2018, laden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Soziotherapeutischen Wohnheims unter dem Motto „Vielfalt leben und bunt gestalten“ von 14.00 bis 17:00 Uhr zu einem Sommerfest ein, bei dem neben Angehörigen, Freunden, Betreuern und Unterstützern auch die Öffentlichkeit herzlich willkommen ist.

Nach einer Begrüßung und Grußworten von Vertretern der Unternehmensleitung, des Bezirks und der Stadt Ansbach erwartet die Gäste ein buntes Programm mit Live-Musik. Darüber hinaus können sich Interessierte mit Bewohnern und Mitarbeitern austauschen und ins Gespräch kommen. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt.

 

Über das Soziotherapeutische Wohnheim

Im Soziotherapeutischen Wohnheim der Bezirkskliniken Mittelfranken werden 50 chronisch psychisch kranke Menschen betreut und abhängig von ihren individuellen Bedürfnissen versorgt. Ziel ist die ganzheitliche und bedarfsgerechte Betreuung im Sinne der Wiedereingliederung sowie die Wahrung größtmöglicher Selbstständigkeit und Unabhängigkeit.

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news-1025 Wed, 06 Jun 2018 12:15:38 +0000 Baugenehmigung für Klinikneubau in Fürth erteilt https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/baugenehmigung-fuer-klinikneubau-in-fuerth-erteilt/ Bohrungen bestätigen: Keine Keller auf dem Baugelände Ansbach/Fürth, 06.06.2018 – Vor etwa zwei Jahren wurde mit dem anstehenden Abriss des achtstöckigen Gebäudes der alten Kinderklinik bereits mit den Bauarbeiten begonnen. Nun hat die Stadt Fürth den Bezirkskliniken Mittelfranken die Baugenehmigung für die Psychiatrische Klinik mit 100 Betten auf dem Gelände des Klinikums Fürth erteilen können.

Die Verzögerung war entstanden, weil Mitte 2016 der Verdacht aufgekommen war, dass sich ein alter Bierkeller, der sich unter der Zufahrtstrasse befindet, auf das Baugelände erstrecken und die Statik des zweistöckigen Gebäudes gefährden könnten. Die Bezirkskliniken Mittelfranken hatten zwar schon vor Beginn der Bauarbeiten ausreichend Sondierungsbohrungen und Baugrunduntersuchungen auf dem Baufeld durchgeführt, die die Eignung des Baugeländes bestätigt hatten. Dennoch musste der Verdacht der Stadt Fürth überprüft werden. Da nur wenige Fachfirmen Deutschlandweit entsprechende Tunnel begehen können, war die Terminierung entsprechend schwierig. Nachdem die entsprechenden Untersuchungen seitens der Stadt Fürth schließlich stattgefunden haben, wurden auf Initiative und Kosten der Bezirkskliniken Mittelfranken in Absprache mit der Stadt Fürth noch Probebohrungen zwischen der Straße und dem Baufeld durchgeführt. Diese haben bestätigt, dass sich der Keller unterhalb der Straße nicht auf das Baugelände erstreckt.

Mit der Erteilung der Baugenehmigung durch die Stadt Fürth wird die Bauabteilung der Bezirkskliniken Mittelfranken nun alles Weitere veranlassen, um nach den entsprechenden Ausschreibungen die Bauarbeiten zu beginnen. Mögliche Mehrkosten durch Baupreiserhöhungen auf Grund der guten Baukonjunktur werden hinsichtlich der Förderung mit den zuständigen Behörden abgestimmt.

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news-960 Wed, 06 Jun 2018 08:09:00 +0000 Wie Psychotherapie und Neurobiologie voneinander lernen https://www.bezirkskliniken-mfr.de/utilities/presse/artikel/news/wie-psychotherapie-und-neurobiologie-voneinander-lernen/ Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 06.06.2018 - Am Mittwoch, dem 13. Juni 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. med. Christian Schmahl hält dabei einen Vortrag zum Thema "Wie Psychotherapie und Neurobiologie voneinander lernen – am Beispiel der Borderline-Störung". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. med. Christian Schmahl ist Ärztlicher Direktor Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, ZI Mannheim.

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