Hackathon - fux di nei

Was ist ein Hackathon?

Hackathon setzt sich aus den Worten „Hack“ und „Marathon“ zusammen und stammt ursprünglich aus der Software-Entwicklung. Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, die meist über mehrere Tage geht und deren Ziel es ist, in gemischten Teams neue Produkte herzustellen oder Lösungen für gegebene Probleme zu finden. 

Worum geht es bei unserem Hackathon?

Alle reden über Digitalisierung im Krankenhaus, doch was ist damit gemeint? Was hat Digitalisierung mit meinem – doch eher analogen – Arbeitsalltag zu tun und wie kann sie konkret aussehen? Wichtige Fragen, denen wir beim 1. Hackathon der Bezirkskliniken Mittelfranken nachgehen wollen. Ganz klar ist: Digitalisierung bedeutet mehr als die elektronische Patientenakte. Smarte technologische Lösungen, wie zum Beispiel Apps oder Geräte der virtuellen Realität, können ganz neue Möglichkeiten der Behandlung und Therapie eröffnen oder unseren Arbeitsalltag in der Klinik erleichtern. Wie genau, dazu wollen wir gemeinsam erste Ideen entwickeln – und laden dich dazu ein! Wir, das sind Eckhard Hasse, Matthias Ullmann und Benjamin Fischer vom Zentralen Medizinmanagement.

Wie läuft der Hackathon ab?

Zu Beginn der Veranstaltung lernen wir uns erst einmal kennen. Dann gibt es eine Einführung in das Thema der Veranstaltung. In diesem Rahmen werden wir sogenannte „Challenges“ vorstellen, das sind Problemstellungen oder Themen, an denen wir im Anschluss in gemischten Gruppen arbeiten werden. Ein Hackathon ist ein offenes Format, das heißt, jeder sucht sich das Thema aus, für das er sich am meisten interessiert. Gearbeitet wird daran, solange Ideen fließen und man Spaß daran hat. Wer müde wird oder eine Pause braucht, zieht sich zurück, holt sich etwas zu essen oder schaut mal bei den anderen Gruppen vorbei. Gearbeitet werden kann (nicht muss) bis tief in die Nacht. Wer nach Hause ins Bett will, geht nach Hause. Fix treffen werden wir uns wieder am nächsten Morgen. Dann werden die Ergebnisse nochmal in den Teams besprochen und den anderen Teilnehmern präsentiert. Natürlich könnt ihr auch selbst Vorschläge für „Challenges“ einbringen. Schickt uns diese bitte mit eurer Anmeldung. 

Wer kann mitmachen?

Um teilnehmen zu können, muss man weder technisch begabt sein noch programmieren können. Es sind Interessierte aus allen Berufsgruppen eingeladen, je gemischter die Teams, desto besser. Mitmachen können also alle, die sich gerne auf etwas Neues einlassen, die sich mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen und mehr dazu erfahren möchten. Genauso diejenigen, die richtig Lust haben mit anderen Kolleginnen und Kollegen kreative Ideen zu entwickeln. Hier könnt ihr helfen, die Zukunft unseres digitalen Krankenhauses, die irgendwann Gegenwart und Realität sein wird, mitzugestalten! 

Wann und wo findet der Hackathon statt?

Freitag, den 25.10.2019, ab 16.00 Uhr bis „open end“, Samstag, den 26.10.2019 von 9.00 bis 18.00 Uhr im Therapiezentrum des Bezirksklinikums Ansbach.

Ob durchgehend oder mit Pausen – das bleibt dir überlassen! Für Essen und Trinken ist rund um die Uhr gesorgt.

Wer organisiert den Hackathon?

Die Idee für diesen Hackathon entstand im Zentralen Medizinmanagement. Wir, Eckhard Hasse, Matthias Ullmann und Benjamin Fischer, beschäftigen uns berufsbedingt damit, wie die Digitalisierung bei den Bezirkskliniken Mittelfranken eingeführt und umgesetzt werden soll – insbesondere auch im Zusammenhang mit der neuen Klinik in Fürth. Zum Teil haben wir schon selbst Hackathon-Erfahrung und begeisterten uns zunehmend für die Idee, dieses Format für die Bezirkskliniken zu nutzen. Wir konnten den Vorstand davon überzeugen und erhielten seine Zustimmung zur Durchführung dieser besonderen Veranstaltung. 

Was passiert mit den Ergebnissen?

Wir werden die erarbeiteten Ergebnisse der Geschäftsleitungsrunde vorstellen. Dort wird auch diskutiert, ob und wie eine konkrete Umsetzung möglich ist oder wie die Ideen in Projekte einfließen können. In jedem Fall werden wir alle Teilnehmer über den Stand der Dinge auf dem Laufenden halten.

Zählt meine Teilnahme als Arbeitszeit?

Nein, die Teilnahme am Hackathon findet in deiner Freizeit statt. Vielleicht schreckt dich das jetzt ab, da du ja tatsächlich auch zugunsten der Bezirkskliniken Mittelfranken mitmachst. Doch wir wünschen uns, dass du auch die Vorteile für dich persönlich siehst, zum Beispiel: eine neue Erfahrung mit einem innovativen Veranstaltungsformat machen, durch die intensive Beschäftigung mit einem Thema den eigenen Horizont erweitern, Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen kennenlernen und an der Gestaltung einer zukünftigen, digitalen Arbeitswelt arbeiten.

Neugierig geworden?

Dann melde dich bitte bis zum 10. Oktober 2019 zu unserem Hackathon an.
Dafür hast du folgende Möglichkeiten:
Einfach per Mail an benjamin.fischer@bezirkskliniken-mfr.de oder über den Einladungsflyer, den wir über die Hauspost verteilt und auch hier auf der Seite zum Download hinterlegt haben. Diesen sendest du einfach auch wieder an Benjamin Fischer. Wir freuen uns auf deine Anmeldung! 


Challenges

Gamification in der Psychiatrie

Jutta, 52 Jahre, Psychologin und Musiktherapeutin einer offen geführten Station legt großen Wert auf die soziale Komponente innerhalb des therapeutischen Ansatzes. Gerne möchte sie noch mehr Gruppentherapien anbieten, in denen Patienten gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Hierfür sucht sie nach Möglichkeiten, Patienten während des Aufenthaltes in der Klinik, aber auch in der Nachversorgung für gemeinsame Aktivitäten zu motivieren und zusammen zu bringen. 

Connection mit Gamification - Bring Juttas Patienten zusammen!

Digitales Leitsystem in der Gerontopsychiatrie

Die 78-jährige Erna zeigt sich im häuslichen Umfeld zusehends vergesslicher. Als sie neulich beim Wocheneinkauf den Weg zurück zur eigenen Wohnung nicht wieder auffinden konnte, wurde sie mit Verwirrtheitszuständen auf der beschützt geführten gerontopsychiatrischen Station aufgenommen. Dort wurde eine fortgeschrittene Demenz diagnostiziert. Auf Station ist Erna zu Mitpatienten und Personal freundlich aber zurückhaltend. Erna möchte sich innerhalb der Station, aber auch innerhalb der Klinik besser zurecht finden. Oft vergisst Sie welche Zimmernummer ihr zugewiesen wurde, oder auf welcher Station sie untergebracht ist. Erna fällt es schwer Hilfe anzunehmen bzw. auch Kontakt mit Mitmenschen aufzunehmen. 

Sei Ernas Navigationssystem - leite Sie durch die Klinik!

BM APP

Viele Kliniken arbeiten aktuell bereits mit eigenen Apps, die unter anderem über Informationen zum Aufenthalt und Therapie-Inhalten präsentieren oder auch das Onboarding (digitale Aufnahme) in einer Klinik ermöglichen. Eine Idee wäre es eine eigene App für Mitarbeiter (Dienstplan, Dienste tauschen, Krankmeldung, Mitarbeiterinformationen) und Patienten (Therapie während und nach stat. Aufenthalt, Beratungsstellenfinder, Ämter, etc.) zu entwickeln. 

Vom Content zum Klick-Dummy - Health hack di nei!

Virtual Reality (VR) - Anwendungen in der Suchttherapie

Max K ist Manager im Außendienst bei einem großen Industrieunternehmen. Der 35-jährige getrennt lebende Familienvater ist häufig in Asien für Vertragsverhandlungen unterwegs. Vor 5 Jahren hat er den Betrieb seines Vaters übernommen und musste ein Jahr später sowohl Firmen- als auch Privatinsolvenz anmelden. Die Ehe ging in die Brüche und er zog zu Hause aus. Sein aktueller Job fordert ihn nur gering und seine Freizeit ist oft von großer Langeweile geprägt. In den letzten 10 Monaten hat Max K eine Alkoholsucht entwickelt, die ihn aktuell die 2te Rehabilitation durchlaufen lässt. Nach der 1ten wurde er nach 50 Tagen rückfällig, weil er dachte kontrolliert trinken zu können. 

Virtuality goes reality - Max'(imale) Unterstützung!

 

 


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