Das Team des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation am Klinikum am Europakanal Erlangen
lädt Patientinnen und Patienten, Angehörige und Interessierte zum 9. Patiententag „Morbus Parkinson“ ein:
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Markus, Löhesaal
Sieglitzhofer Str. 2a, 91054 Erlangen
13.00 Uhr
Begrüßung
PD Dr. med. Christine Kiphuth, Chefärztin
13.15 Uhr
Rund um Morbus Parkinson
PD Dr. med. Christine Kiphuth, Chefärztin
14.00 Uhr
Wieder in Gang kommen trotz Freezing: Strategien, Cues und Tipps für Betroffene und Angehörige
Andrea Dill, Niclas Kirchgessner
Physiotherapeuten
14.40 Uhr
Pause, Imbiss
15.10 Uhr
Neuropsychologie und kognitive Therapie
Ann-Kathrin Bruzsa, Neuropsychologin
15.30 Uhr
Bewegte Pause
Andrea Dill, Physiotherapeutin
15.40 Uhr
Mehr Verständlichkeit, mehr Lebensqualität – Logopädie bei Morbus Parkinson
Mechthild Gerisch, Logopädin
16.10 Uhr
Zeit für Fragen
Sie können sich gerne per Telefon unter: 09131 753-2411 oder per E-Mail unter: znr@bezirkskliniken-mfr.de anmelden.
Geben Sie dabei Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre E-Mail-Adresse an.
Anmeldeschluss ist der 23. April 2026.
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Markus - Löhesaal
Sieglitzhofer Str. 2a
91054 Erlangen
Bitte beachten:
Nach ausführlicher Erhebung der Anamnese (Krankengeschichte) und klinischer Untersuchung erfolgt, jeweils in Absprache mit Ihnen, eine Umstellung und Optimierung der medikamentösen Therapie. In täglichen Visiten und Bewegungsprotokollen werden die Effekte der Umstellung bewertet. Je nach Beschwerden kann die Notwendigkeit einer Pumpentherapie (mit Apomorphin oder DuoDopa) besprochen sowie auf Wunsch vorbereitet und durchgeführt werden. Regelmäßige Besprechungen jedes einzelnen Patienten mit dem zuständigen Oberarzt sowie den behandelnden Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Psychologen erlauben es uns, einen ganzheitlichen und individuellen Blick auf die Patientinnen und Patienten wahrzunehmen. Diagnostikangebote bei Schluckstörungen runden unser Angebot ab.
Begleiterkrankungen werden durch unsere im Haus tätigen Kolleginnen und Kollegen der Inneren Medizin und/oder Urologie mitbehandelt.
Zur Verbesserung der Motorik und Erhalt der Selbstständigkeit führen wir aktive und passive Übungen durch. Diese orientieren sich sowohl an den vorhandenen Funktions-, Bewegungs- und Aktivitätseinschränkungen, die durch die Aufnahmeuntersuchung festgestellt werden, als auch an Ihren Wünschen oder Sorgen. Ziel ist der Erhalt oder die Wiederherstellung von Funktionen, die für die Selbstständigkeit nötig sind, aber auch weitere Aspekte wie Schmerzreduktion und Sturzprophylaxe. Durch speziell geschulte und zertifizierte Therapeuten bieten wir Übungseinheiten der LSVT®-BIG-Therapie an, die besonders auf die Schrittlänge, die Bewegungsgeschwindigkeit, das Gleichgewicht sowie die Beweglichkeit und Geschicklichkeit abzielt. Weiterhin bieten wir mit den MOTOmed®-Bein- und Armgeräten ein Bewegungstraining für Parkinson-Patienten an, bei dem vor allem schnelle Bewegungen durchgeführt werden. Wenn die eigene Muskelkraft für das Training zu gering ist, kann durch zuschaltbare Motorunterstützung eine Unterstützung der individuellen Muskelkraft erfolgen.
Um die Kommunikationsfähigkeit und insbesondere die Sprechlautstärke zu erhalten oder zu verbessern, arbeiten unsere speziell ausgebildeten und zertifizierten Logopäden mit unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen. Hierzu zählt beispielsweise die LSVT-LOUD®-Therapie. Dabei wird an der Erhöhung der Sprechlautstärke und der damit einhergehenden Steigerung der Verständlichkeit gearbeitet. Auch die Deutlichkeit der Artikulation wird trainiert. Um die orale Nahrungsaufnahme zu erhalten und Schluckstörungen zu vermeiden beziehungsweise zu reduzieren, werden schlucktherapeutische Verfahren angewandt.
In der Ergotherapie üben wir gezielt Funktionen und Bewegungsabläufe, die Sie im Alltag benötigen und die Ihnen in diesem Rahmen für den Erhalt der Selbstständigkeit nützlich sind. Weitere Behandlungsaspekte sind gezieltes Trainieren feinmotorischer und grafomotorischer Fertigkeiten zur Reintegration in den Alltag.
Im Rahmen der neuropsychologischen Behandlung unterstützen wir Sie bei der Krankheitsverarbeitung und Stimmungsstabilisierung. Bei Bedarf bieten wir neuropsychologische Diagnostik und Hirnleistungstraining an.
Bei Bedarf bietet der Sozialdienst Ihnen oder Ihren Angehörigen Informationen und Beratung.