Aktuelles

Junge Musiker aus Dinkelsbühl gestalten den Abend

Ansbach, 10.12.2018 – Ein abwechslungsreiches Programm bieten die Studierenden der Berufsfachschule für Musik des Bezirks Mittelfranken aus Dinkelsbühl beim Adventskonzert am Dienstag, 18. Dezember 2018, um 19.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach. Vokal- und Instrumentalensembles treten mit festlicher Musik aus verschiedenen Jahrhunderten auf. Der Eintritt ist frei, eine Sitzplatzreservierung ist leider nicht möglich.

Zur besonderen Atmosphäre während des Konzerts in der Kirche des Bezirksklinikums trägt auch die fränkische Handwerkerkrippe bei, die noch bis einschließlich 06. Januar 2019 von Dienstag bis Sonntag, zwischen 11.00 und 16.00 Uhr zu besichtigen ist. Führungen finden dienstags bis sonntags zwischen 14.00 und 16.00 Uhr statt.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 05.12.2018 - Am Mittwoch, dem 12. Dezember 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. med. Thomas Pollmächer hält dabei einen Vortrag zum Thema "Patientenrechte und Patientenautonomie". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. med. Thomas Pollmächer ist Direktor des Zentrums für psychische Gesundheit und Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I, Klinikum Ingolstadt.

Start der Krippensaison

Ansbach, 23.11.2018 – Am Freitag, den 30. November 2018 findet um 16.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach die feierliche Eröffnung der alljährlichen Handwerkerkrippe statt. Nach der Begrüßung durch Dr. Matthias Keilen, 1. Vertreter des Vorstands der Bezirkskliniken Mittelfranken, stellt die Leiterin des Krippenteams, Margit Böckler, Geschichte und Besonderheiten der fränkischen Handwerkerkrippe vor. Die offizielle Eröffnung endet mit einem feierlichen Innehalten an der Krippe, geleitet von der Klinikseelsorgerin Margit Böhmer-Böckeler.

Seit mehr als 30 Jahren präsentiert sich die weit über den Landkreis Ansbach hinaus bekannte Krippe in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach. Was mit einem verstaubten, vom Dachboden geretteten Krippenhaus und einfachen Plastikfiguren begann, ist heute eine Krippenlandschaft auf 50 Quadratmetern. Den Besuchern zeigen sich Miniaturbauernhäusern und -scheunen, vor handgeschnitzten, fränkisch gekleideten Figuren, die einer handwerklichen oder alltäglichen Beschäftigung nachgehen.

Doch die fränkische Handwerkerkrippe ist mehr als ein Nachbau oder ein Modell-Krippendorf. Sie steckt voller Geschichten, Humor und Weisheit. Sie erzählt den Besucherinnen und Besuchern nicht nur davon, wie es früher in einem fränkischen Dorf war, sondern lässt Geschichte lebendig werden. Jede Woche verändern sich die gezeigten Szenen und Figuren und offenbaren den Betrachtern die Weihnachtsgeschichte – angefangen von Maria Verkündigung über den Weg nach Bethlehem bis zum Einzug der Heiligen drei Könige. Die fränkische Handwerkerkrippe ist materialisierte Freude an handwerklicher Arbeit und fränkischer Tradition.

Die Krippe ist bis einschließlich 6. Januar 2019 von Dienstag bis Sonntag, zwischen 11.00 und 16.00 Uhr zu besichtigen. Führungen finden dienstags bis sonntags zwischen 14.00 und 16.00 Uhr statt.

Ansbacher Pilotprojekt findet Eingang in das Bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (BayPsychKHG) – Studie bestätigt die Wirksamkeit des Präventionsangebots

Ansbach, 12.11.2018 – 2014 hat die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach als ein in Deutschland und sogar weltweit einzigartiges Pilotprojekt ihre Arbeit aufgenommen. Dieses ursprünglich auf vier Jahre angelegte Modellprojekt fand im Juli 2018 als Artikel 51 Eingang in das Bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (BayPsychKHG).

Ziel der Präventionsambulanz ist es, psychiatrische Risikopatienten davor zu bewahren, Straftaten zu begehen, die mit ihrer psychischen Erkrankung in Zusammenhang stehen. Die Bilanz nach vier Jahren Modellphase überzeugt durchgängig: Die Finanzierung der Präventionsambulanz im Bezirksklinikum Ansbach durch das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales ist langfristig gesichert. 2017 zeichnete Staatsministerin Melanie Huml das Modell mit dem Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis, der höchsten bayerischen Auszeichnung im Bereich Gesundheit, aus. Im Sommer dieses Jahres wurde im Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz festgeschrieben, dass weitere Präventionsambulanzen nach dem Ansbacher Vorbild in Bayern flächendeckend entstehen sollen.

Eine begleitend geführte Evaluationsstudie mit einer Vergleichsgruppe aus dem Einzugsgebiet des Bezirksklinikums Erlangen belegt die Wirksamkeit des Präventionsangebots zudem empirisch.

Dabei wurde überprüft, ob sich die gewaltspezifischen Risikowerte und die psychischen, sozialen und beruflichen Funktionen der Patienten der Präventionsambulanz im Beobachtungszeitraum veränderten. Verglichen wurden diese Daten mit unbehandelten, aber hinsichtlich des Gewaltrisikos vergleichbaren Probanden aus dem Einzugsgebiet des Bezirksklinikums Erlangen am Europakanal. Insgesamt nahmen 70 Patienten aus der Präventionsambulanz und 51 Vergleichsprobanden an der Studie teil.

Die Studie zeigt, dass über die Zeit das Risikoprofil für Gewaltstraftaten der Patienten der Präventionsambulanz verglichen mit den Vergleichsprobanden um ein Drittel sank. Zudem stiegen die psychischen, sozialen und beruflichen Funktionen stärker an. Die Studie endet zum 31. Dezember 2018.

„Es ist nur ein kleiner Prozentsatz psychisch kranker Menschen, die tatsächlich gewalttätig werden“, betont Dr. Joachim Nitschke, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie, zu der die Präventionsambulanz gehört. „Doch jede verhinderte Gewalttat vermeidet großes Leid – sowohl für die Täter als auch für die Opfer. Die Ergebnisse der Vergleichsstudie zeigen, dass Prävention möglich ist.“ Mit der Entwicklung der Präventionsambulanz vom Modellprojekt zu einem kontinuierlichen Angebot ist er sehr zufrieden: „Seit dem Start der Präventionsambulanz konnten wir 160 Patienten behandeln, aktuell sind 60 Patienten bei uns in Behandlung. Aufgrund der erfolgreichen Evaluation des Projektes sollen ab dem 01.01.2019 bayernweit Präventionsambulanzen angeboten werden.“ Ziel ist es zukünftig auch Patienten mit einer Minderbegabung behandeln zu können.

Das Team der Präventionsambulanz besteht aus Psychologen, Sozialpädagogen, medizinischen Fachangestellten, Fachkrankenpflegekräften und Ärzten. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind eine engmaschige Betreuung durch regelmäßige Hausbesuche, individuelle Gespräche, Gruppentherapien sowie Gespräche mit Angehörigen. „Wer zu uns kommt, muss keine Angst haben, als Straftäter zu gelten“, betont Dr. Martina Weig, Oberärztin und Leiterin der Präventionsambulanz. „Vielmehr geht es darum, dass die Betroffenen eine realistische Einschätzung über den Verlauf ihrer Krankheit bekommen und ergänzende Behandlungsangebote in Anspruch nehmen können. Selbstverständlich gilt bei uns die ärztliche Schweigepflicht.“

Bezirkskliniken Mittelfranken sind Teil der Kampagne „Platz für…“ der Metropolregion Nürnberg

Ansbach, 07.11.2018 – Ein gewinnendes Lächeln, ein selbstbewusster Blick in die Kamera, Dienstfahrrad und Notfallset in Reichweite vor dem Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach: So blickt seit 2. November 2018 Ceren Şen, Stationsärztin im Bezirksklinikum Ansbach, von zahlreichen Plakatwänden in Ansbach und Nürnberg.

Ceren Şen, Assistenzärztin im Bezirksklinikum Ansbach, ist das Gesicht der Bezirkskliniken Mittelfranken im Rahmen der Kampagne „Platz für…“ der Metropolregion Nürnberg, bei der Menschen aus dem Großraum Nürnberg ihre berufliche und private Geschichte erzählen. So soll Nürnberg und das Umland als attraktiver, sympathischer Platz für talentierte und engagierte Menschen aus aller Welt vorgestellt werden, der Platz für unterschiedlichste Lebensmodelle bietet.

„In Deutschland haben wir jedes Jahr einen Bedarf an 400.000 Fachkräften, der nur über Immigration und Integration gelöst werden kann“, sagt Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg. „Mit unserer Imagekampagne werben wir seit 2016 erfolgreich für die Metropolregion Nürnberg, mit dem Ziel, dass Fachkräfte wie Ceren Şen hier eine neue Heimat finden.“

Von der Mittelmeermetropole Izmir ins fränkische Ansbach

Als Ärztin Menschen in Not zu helfen - dieses Ziel hat sich Ceren Şen, die in Izmir in der Türkei geboren wurde, bereits als Schülerin gesetzt. Jetzt lebt die 28-Jährige ihren Berufstraum in der Metropolregion. Seit 2016 arbeitet sie als Stationsärztin in den Bezirkskliniken Mittelfranken.

Die Zeit ihrer Hospitation in Ansbach hat Şen noch gut in Erinnerung. „Man lernt viele Arbeitsfelder kennen - von der Gerontopsychiatrie bis zur Suchttherapie.“ Ebenso angetan ist die junge Ärztin von der Atmosphäre: „Ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Ein paar Kollegen schickten mir gleich WhatsApp-Nachrichten und haben mich ermutigt, hier anzufangen.“

Heute ist die 28-Jährige als Stationsärztin am Standort Ansbach auf der Drogenentgiftungsstation tätig und befindet sich im zweiten Jahr ihrer Qualifizierung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psy-chotherapie. Sie will ihren Teil dazu beitragen, die Psychiatrie von ihrem Stigma zu befreien: „Eine offene Herangehensweise kann die Haltung der Gesellschaft gegenüber psychisch Kranken verän-dern.“

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir Frau Şen für diese Kampagne gewinnen konnten,“ betont Dr. Matthias Keilen, 1. Vertreter des Vorstands. „Frau Şen steht für die zahlreichen ausländischen Ärzte, die wir mittlerweile in den Bezirkskliniken beschäftigen. Ohne diese Frauen und Männer, die ihren beruflichen Traum in Deutschland verwirklichen wollen, wäre die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten aufgrund des Ärztemangels deutlich schwieriger,“ führt Matthias Keilen weiter aus. „Es freut mich sehr, wenn die Integration dieser engagierten Ärztinnen und Ärzte dann so toll klappt wie bei Frau Şen und beide Seiten davon profitieren.“

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 07.11.2018 - Am Mittwoch, dem 14. November 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. med. Göran Hajak, MBA, hält dabei einen Vortrag zum Thema "Schlaf: Win or waste?". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. med. Göran Hajak, MBA, ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Sozialstiftung Bamberg.

Austausch und Informationen für Fachkräfte und Interessierte

Ansbach, 05.11.2018 – Informationen rund um das Thema Alter stehen wieder im Mittelpunkt des Ansbacher Geriatrieforums, das am Freitag, 16. November 2018 ab 13.00 Uhr im Bezirksrathaus in Ansbach stattfindet. Veranstaltet wird das Forum vom Bezirksklinikum Ansbach und dem VdK Kreis-verband Ansbach. Dr. Reiner Weisenseel, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach und Leitender Arzt der Sektion Akutgeriatrie am Klinikum Ansbach, wird als Moderator durch die Veranstaltung führen.

Im ersten Vortrag des Nachmittags sprechen Prof. Dr.-Ing. Helmut Roderus, Dekan der Fakultät Medien an der Hochschule Ansbach und Prof. Renate Hermann, M.A., Studiengangsleitung der Fakultät Medien an der Hochschule Ansbach, über den Nutzen neuer Medien und digitaler Hilfsmittel für ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Im Anschluss daran referiert Dr. med. Bruno Fleischmann, Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik 2 am Klinikum Ansbach, über die Wohlstandserkrankungen Diabetes mellitus und Bluthochdruck.

Darüber hinaus bietet das Forum für Ärzte und Fachkräfte im Bereich Pflege und Sozialarbeit sowie für Angehörige und Betroffene die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und an den In-formationsständen mit Experten ins Gespräch zu kommen.

Anmeldung zum Geriatrieforum: Per Telefon unter 0981 4653-1601 oder per Fax unter 0981 4653-1605. Weitere Informationen und ein ausführliches Programm gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/Veranstaltungen.

Sonja Vukovic liest aus ihrer Autobiographie "Gegessen: Wer schön sein will, muss leiden, sagt der Schmerz…"

Ansbach, 02.11.2018 – „Mit 31 Jahren, nach 13 Jahren Magersucht und Bulimie, kann ich sagen, ich bin mit der Krankheit durch. Was war, ist jetzt gegessen.“ Das ist die Quintessenz der Autobiographie von Sonja Vukovic, die mit ihrer eigenen Geschichte schonungslos die Schrecken einer Essstörung offenbart.

Am Mittwoch, den 14. November 2018, ist die Autorin, Journalistin und Rednerin mit der Lesung aus ihrer Biographie zu Gast beim Forum Essstörungen in den Kammerspielen Ansbach und gibt einen Einblick in ihre Krankheitsgeschichte, ihre Erfahrungen, und den Weg aus der Sucht. „Rückblickend hätte es mir wahnsinnig geholfen, zu sehen, dass man es schaffen kann. Dass ein Leben möglich ist, in dem nicht die Gedanken andauernd um den Körper und das Essen kreisen, in dem man sich selbst nicht so sehr hasst, dass man immer weniger werden will. Darum erzähle ich meine Kranken- und meine Heilungsgeschichte, um anderen Mut zu machen“, sagt die Autorin, die in Berlin lebt. Seit ihrem 13. Lebensjahr litt Sonja Vukovic unter Essstörungen, erst Bulimie, dann Anorexie, später einer Mischform aus beidem.

„Ich habe als junges Mädchen geglaubt, dass ich nur geliebt werde, wenn man mich schön findet. Ich wurde gemobbt, war eine Außenseiterin, und weil ich es mir nicht anders erklären konnte, dachte ich, es liege an meinem damaligen Übergewicht“, so Vukovic. „Heute weiß ich, dass es eigentlich meine Unsicherheit war. Mein Vater ist Alkoholiker, meine Mutter lebte lange in leidvoller Co-Abhängigkeit. Ich hatte lange ein instabiles Elternhaus und konnte nie das ausbauen, was man Urvertrauen nennt – ein Vertrauen in mich und die Welt. Das habe ich mit der Magersucht versucht zu kompensieren. Etwas zu kontrollieren, während ich innerlich immer wieder die Kontrolle über Gedanken und Gefühle verlor, das ließ mich lange stark fühlen, obwohl ich es nicht war.“

Erst nach drei Jahren, als ihr während eines Schüleraustauschs in den USA bei einer Brechattacke die Toilette verstopft und so buchstäblich ihr Problem aus dem Geheimen an die Oberfläche kommt, wird die Erkrankung von Vukovics Umfeld und Familie erkannt. Es folgen eine ambulante Therapie, fast drei Monate stationäre Behandlung, in der Sonja Vukovic zum Teil zwangsernährt wurde, zwei Jahre in einer Wohngemeinschaft für essgestörte Mädchen.

„Raus aus der Sucht, das muss man selbst wollen, man muss selbst kämpfen, das kann einem niemand abnehmen, das ist richtig. Das Problem ist: Gerade in den schweren Anfängen, in denen man sich seiner Krankheit stellt, kann man es nicht immer wollen. Um gesund werden zu wollen, braucht man ein Gefühl des Selbstwertes. Der Selbstliebe. Des Selbstvertrauens. Und genau daran mangelt es ja. Darum tut man sich so etwas ja überhaupt an. Alleine schafft man das nicht aus dieser Zwickmühle. Man braucht Begleiter, die da sind, wenn man es gerade alleine nicht kann, die aber auch eigene Grenzen ziehen, wenn ihnen alles zu viel wird. Das ist komplex, aber es ist sehr wichtig“, erläutert die heute 33-Jährige.

„Lesungen und Diskussionsrunden wie die Veranstaltungsreihe ‚Forum Essstörungen‘ sind deshalb sehr wichtig, um Betroffenen und auch Angehörigen Gehör zu schenken und zu zeigen: es geht“, führt die Autorin weiter aus. Gleichzeitig betont sie: „Ich kann kein Pauschalrezept dafür liefern, wie man wieder gesund wird. Meine Geschichte ist eine von vielen, die keinen Anspruch auf Gemeingültigkeit erhebt. Aber sie trägt hoffentlich dazu bei, das Tabu mit dem Essstörungen nach wie vor belastet sind, aufzubrechen.“

Veranstaltet wird das Forum Essstörungen vom Bezirksklinikum Ansbach und dem Gesundheitsamt des Landkreises Ansbach. Die Lesung findet am Mittwoch, den 14. November, um 19.00 Uhr in den Kammerspielen Ansbach statt. Anschließend stehen neben der Autorin Sonja Vukovic auch Dr. Hans-Jürgen Schulz, Oberarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach und Isolde Imschloss von der Kontaktgruppe „Strohhalm“ des Gesundheitsamts für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, Sitzplatzreservierungen sind nicht möglich.

Die Zahl der Betroffenen steigt

Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik wurden im Jahr 2014 in den bayerischen Krankenhäusern 3.177 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit psychisch bedingten Essstörungen durchgeführt, rund 2,3 Prozent mehr als 2013 und 44 Prozent mehr als im Jahr 2000. Betroffen waren dabei nahezu ausschließlich Mädchen und junge Frauen (93,8 Prozent).

Je früher Betroffene und Angehörige Hilfe suchen, desto besser stehen die Chancen für eine Bewältigung der Erkrankung. Die Kontaktgruppe „Strohhalm“ sowie die Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach stehen als erste Ansprechpartner zur Verfügung.

So lädt die Kontaktgruppe „Strohhalm“ regelmäßig zu Gruppenabenden ein, an denen sich Betroffene im geschützten Rahmen untereinander austauschen können. Eine speziell für Angehörige eingerichtete Gruppe, bietet auch Familienangehörigen von Betroffenen Unterstützung an.

Auf der psychosomatischen Station des Bezirksklinikums Ansbach bekommen Patientinnen eine mehrwöchige stationäre Therapie, die im Anschluss daran in der Tagesklinik fortgesetzt werden kann, um die Betroffenen weiter zu stabilisieren.

Über die Autorin Sonja Vukovic

Sonja Vukovic hat als Journalistin mit Schwerpunkt Biografie, Gesellschaftskritik und Sozialpolitik bereits für "Die Welt", "stern.de" und "Spiegel" geschrieben. Sie wurde mit dem "Grimme Online Award" und dem "Axel-Springer-Preis" ausgezeichnet. 2013 erschien ihr internationaler Bestseller "Christiane F. - Mein zweites Leben", anschließend „Gegessen“ und „Außer Kontrolle – unsere Kinder, ihre Süchte und was wir dagegen tun können“ bei Bastei Lübbe. Nach dem Aufbau der "F. Foundation für Suchtprävention und -aufklärung“ schreibt sie nun an weiteren Büchern und unterrichtet an Grundschulen Medien- und Computerkompetenz. Heute lebt Sonja Vukovic in Berlin und ist Mutter einer 3-jährigen Tochter.

Vortrag zum Thema Depressionen

Ansbach, 26.10.2018 – Am Dienstag, 6. November 2018, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Dr. Hans-Jürgen Schulz, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hält einen Vortrag zum Thema „Depressionen: Ursachen – Symptome – Therapie“. Anschließend steht der Referent für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Bezirkskliniken Mittelfränken präsentieren sich auf Messe

Nürnberg, 24.10.2018 – „Aus der Region für die Region“ unter diesem Motto steht nicht nur die Halle 1, in welcher sich der diesjährige Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken befindet, sondern auch das täglich wechselnde Programm. Mit acht Kliniken und zwei Heimen sind die Bezirkskliniken Mittelfranken eins der größten Klinikunternehmen der Region. Vom 27. Oktober bis 4. November erhalten Besucherinnen und Besucher vielfältige Informationen über das Behandlungsangebot, die Anti-Stigma-Kampagne und die verschiedenen ambulanten und stationären, wohnortnahen Anlaufstellen. Zudem erwartet Interessierte ein täglich wechselndes Angebot:

Samstag, 27. Oktober
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums am Europakanal zeigen am Eröffnungstag verschiedene Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen. Außerdem können die Messebesucher sich über Progressive Muskelrelaxion sowie Schlafhygiene informieren oder beim Gehirnjogging und dem „Rush Hour Spiel“ aktiv mitmachen. Darüber hinaus ist die Trainerin für Deeskalationsmanagement vor Ort und gibt Tipps im Umgang mit Aggression in Zusammenhang mit verschiedenen Krankheitsbildern.

Sonntag, 28. Oktober
Klangschalentherapie erleben oder Qi Gong-Übungen ausprobieren: das können Besucherinnen und Besucher am zweiten Messetag. Ein Team der Frankenalb-Klinik Engelthal bereitet Geschicklichkeitsspiele und Konzentrationsübungen vor und informiert beispielweise über Burn-Out und das Behandlungsangebot vor Ort. Zudem besteht die Möglichkeit eine Bio-Feedback-Analyse machen zu lassen oder das „Gehörmemory“ zu testen.

Montag, 29. Oktober
„Fit im Alter“ – unter diesem Motto steht der Montag am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Ansbach klären über Behandlungsmöglichkeiten, beispielsweise nach einem Sturz oder einem Schlaganfall, auf. Mit Hilfe eines Balance-Sensors können Interessierte ihren Gleichgewichtssinn oder das Sturzrisiko testen. Das Team teste zudem die Vitalzeichen und zeigt Übungen zur Feinmotorik.

Dienstag, 30. Oktober
Die Medienkompetenz- und Achtsamkeitsgruppe der Kinder-und Jugendpsychiatrie aus Ansbach steht am Vormittag des vierten Messetags für Mitmachübungen und Informationen bereit. Am Nachmittag wird es tierisch: die Therapiehunde Kira und Spitha sind am Stand. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erklären, wie die Vierbeiner im Rahmen der Therapie eingesetzt werden. Ganztägig beantwortet Chefarzt Dr. Andreas Meyer die Fragen der Besucherinnen und Besucher.

Mittwoch, 31. Oktober
An diesem Tag informieren Lehrkräfte der Berufsfachschule für Krankenpflege in Erlangen über die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Zwei Auszubildende führen die Besucherinnen und Besucher zudem durch einen „Rauschbrillen-Parcours“ oder zeigen, wie richtige Handhygiene funktioniert. Am Übungstorso können die Messegäste ihr Wissen über Anatomie bei einem Quiz unter Beweis stellen.

Donnerstag, 1. November
Um Konzentrations- und Gedächtnisstörungen geht es am Feiertag. Wie kann ich als Angehöriger unterstützen? Darüber informiert das Team des Bezirksklinikums Ansbach. Darüber hinaus stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Haus 7, Alkoholentwöhnung, führen einen Alkoholtest durch oder zeigen mit Hilfe der Rauschbrille, wie es sich anfühlt betrunken zu sein. Zudem informieren sie über das Behandlungsangebot.

Freitag, 2. November
Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung können Interessierte durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berufsfachschule für Krankenpflege Ansbach messen lassen. Zudem erhalten Interessierte Infos über das Ausbildungsangebot und die Schule.

Samstag, 3. November
Aktiv mitmachen können die Besucherinnen und Besucher beim „Neurologie-Parcours“: an vier Stationen geht es um Balance, Kognition, Geruchssinn und Stabilität. Das Team des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation aus Erlangen informiert über das Behandlungsangebot, Chefarzt Dr. Friedrich von Rosen beantwortet hierzu Fragen.

Sonntag, 4. November
Am letzten Messetag wird es kulinarisch. Die Küchenteams der Bezirkskliniken Mittelfranken zaubern für die Messebesucher hausgemachte Kürbissuppe sowie einen marinierten Rohkost-Gemüsestroh-Salat. Des Weiteren informieren Diätberater über saisonale Gemüse und gesunde Ernährung.

 

 

Chefarzt spricht über Zusammenhänge zwischen psychischen Erkrankungen und Gewaltbereitschaft

Nürnberg, 11.10.2018 – „Sind schizophrene Patienten gefährlicher als die Normalbevölkerung?“, eine provokante Frage, die nicht nur die Allgemeinheit, sondern auch die Stigmaforschung im Rahmen der forensischen Psychiatrie beschäftigt. Dr. Joachim Nitschke, Chefarzt der forensischen Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach, erklärt: „Nur eine extrem kleine Untergruppe schizophrener Patienten neigt zu Gewalt. Es ist daher ganz wichtig, nicht alle Betroffenen zu verallgemeinern, sondern klar zu differenzieren.“ Wie verhalte ich mich, wenn ein schizophrener Patient in meine WG einzieht? Welche Risikofaktoren in Bezug auf Gewaltbereitschaft gibt es und wie sieht eine Behandlung aus? Hierüber spricht Dr. Joachim Nitschke in seinem Vortrag am Dienstag, 16. Oktober 2018, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 bis 20 Uhr (Einlass um 18 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 10.10.2018 - Am Mittwoch, dem 17. Oktober 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt.Prof. Dr. med. Norbert Wodarz hält dabei einen Vortrag zum Thema "State-of-the-art der Therapie der Alkoholabhängigkeit". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. med. Norbert Wodarz ist Chefarzt des Zentrums für Suchtmedizin, medbo Bezirksklinikum Regensburg.

Anti-Stigma-Kampagne der Bezirkskliniken Mittelfranken wird fortgesetzt

Ansbach 10.10.2018 – Heute ist Tag der seelischen Gesundheit. Nicht nur unser Körper kann krank werden, sondern auch unsere Psyche. Daher sehen die Bezirkskliniken Mittelfranken es nicht nur als ihre Aufgabe an, Menschen in Notlagen zu helfen, sondern auch aktiv auf das Thema aufmerksam zu machen. Die 2016 gestartete Anti-Stigma-Kampagne ist ein wichtiger Bestandteil der Aufklärungsarbeit und wurde nun um ein neues Erklärvideo erweitert. Während sich viele Menschen unter Alkoholabhängigkeit oder einer Depression etwas vorstellen können, sieht es bei Psychosen anders aus. Im Allgemeinen ist über die psychische Erkrankung wenig bekannt, was zu Unsicherheiten und Ängsten gegenüber Betroffenen führt. Nun ist der informativer Kurzfilm erschienen, der nicht nur über das Krankheitsbild aufklärt, sondern Menschen, die bisher keinerlei Berührungspunkte hatten, einen Einstieg in die Thematik ermöglicht.

Gleichzeitig erhalten Hilfesuchende Informationen über Anlaufstellen und mögliche Behandlungen. Der neue Erklärfilm ist auf der Website der Anti-Stigma-Kampagne unter www.wo-ist-die-grenze.de sowie auf den Social-Media-Kanälen der Bezirkskliniken Mittelfranken verfügbar. Des Weiteren läuft der Clip in verschiedenen mittelfränkischen Kinos im Vorprogramm. Parallel hierzu finden Besucherinnen und Besucher des Cinecitta in Nürnberg die Plakatmotive der Kampagne auf der Rückseite ihrer Kinokarte. Auf der Website finden Interessierte neben den Filmen weitere Informationen zu Diagnosen, ein Suchtquiz sowie einen Depressionstest. Zusätzlich zum digitalen Angebot finden regelmäßig kostenlose Vorträge und Aktionen im Rahmen der Anti-Stigma-Kampagne statt. Derzeit läuft die Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, bei der Ärztinnen und Ärzte der Bezirkskliniken über verschiedene Themen der psychischen Gesundheit informieren und danach für Fragen aus dem Publikum bereit stehen. Die erfolgreiche Reihe findet zwei Mal im Jahr statt und ist fester Bestandteil des Terminkalenders. Ebenso gehören die „Irren Nächte in Mittelfranken“, bei welchen ein thematisch passender Kinofilm gezeigt und im Anschluss mit Ärzten, Pflegern und Sozialpädagogen diskutiert wird, zum Angebot.

Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege feierten ihr Examen

Ansbach, 04.10.2018 – 29 Auszubildende der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach (10 Absolventen) und am Klinikum am Europakanal (19 Absolventen) haben ihr Examen zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft bestanden und konnten ihren Abschied von der Ausbildung feiern. Drei Absolventen wurden mit dem Sonderpreis der Bezirkskliniken Mittelfranken für herausragende und beste Leistungen während der Ausbildung geehrt.

Über die Ausbildung

Die Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem Unterricht und praktischen Einsätzen auf verschiedenen Stationen. 28 neue Schülerinnen und Schüler haben gerade ihre Ausbildung in der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach begonnen. Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart im Jahr 2019 läuft bereits.

Weitere Informationen unter www.bezirkskliniken-mfr.de/fuer-bewerber.

Chefarzt spricht über Sport, Motivation und den Einfluss auf unser Wohlbefinden

Nürnberg, 04.10.2018 – Sofa oder Zumba? Nach Dienstende noch eine Runde Joggen oder doch lieber gleich vor den Fernseher? Sport und Bewegung wirken sich nicht nur positiv auf unsere körperliche, sondern auch auf unsere psychische Gesundheit aus. Häufig hapert es jedoch an unserer Motivation.

 Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, erklärt: „Die Überzeugung Sport zu machen ist häufig da, aber wir können uns nicht überwinden“. Dabei hilft körperliche Betätigung auch und gerade bei psychischen Erkrankungen, wie etwa einer leichten bis mittelgradigen Depression. „Sport kann ein wichtiges Element der Behandlung im Rahmen der Bewegungstherapie sein“, so Prof. Dr. Kraus.

Wie Bewegung bei psychischen Erkrankungen helfen kann und wie man sich selbst motiviert, darüber spricht Prof. Thomas Kraus in seinem Vortrag am Dienstag, 09. Oktober 2018, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 bis 20 Uhr (Einlass um 18 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Oberärztin spricht über Suchterkrankungen

Nürnberg, 24.09.2018 – Ein Glas Sekt um auf den Geburtstag des Freundes anzustoßen, eine Flasche Bier nach der Arbeit oder ein Schnaps beim Griechen um die Ecke: Alkohol ist in unserer Gesellschaft akzeptiert und gehört, gerade auf Partys, für viele einfach dazu. Doch was geschieht, wenn aus einer Flasche ein ganzer Kasten wird und das Verlangen nach Alkohol nicht mehr kontrollierbar ist?

Warum Menschen regelmäßig Alkohol trinken oder andere Suchtmittel konsumieren, kann viele individuelle Ursachen haben. Meist entwickelt sich eine Sucht über viele Jahre, vielen Betroffenen wird erst im Verlauf der Erkrankung bewusst, dass überhaupt eine Abhängigkeit besteht.

Darüber wie Abhängigkeiten entstehen und wie sie behandelt werden können, spricht Ute Hamers, Oberärztin und Leiterin des Bereichs Suchtmedizin am Klinikum am Europakanal in Erlangen in ihrem Vortrag am Dienstag, 2. Oktober 2018, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 bis 20 Uhr (Einlass um 18 Uhr).

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Vortrag zum Thema Schlaf und Schlafstörungen

Ansbach, 21.09.2018 – Am Dienstag, 2. Oktober 2018, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Rossitza Lang, Krankenschwester für Psychiatrie, hält einen Vortrag zum Thema „Die innere Uhr des Menschen, Schlaf und Schlafstörungen.“ Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Diesjährige Absolventen werden im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung verabschiedet

Ansbach, 21.09.2018 -  16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildung Fachpflege für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie erhielten gestern im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach ihre Zeugnisse. Neben dem erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs wurde gleichzeitig der runde Geburtstag der Weiterbildung gefeiert. Seit 30 Jahren bieten die Bezirkskliniken Mittelfranken bereits diese Fachweiterbildung an.

„Unser Ziel ist es, die psychiatrische Pflege kontinuierlich zu professionalisieren“, betonte Sabine Schuhmann-Haudeck, Leiterin der P3-Akademie, die als Bildungseinrichtung der Bezirkskliniken Mittelfranken, die Fachweiterbildung anbietet und durchführt. „Wir sind stolz darauf, dass seit dem Start des Weiterbildungsangebotes im Mai 1988 rund 240 Pflegekräfte diesen Lehrgang erfolgreich abgeschlossen haben. Davon sind aktuell ca. 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bezirkskliniken Mittelfranken.“

Die Weiterbildung richtet sich an examinierte Pflegekräfte der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege oder Heilerziehungspflege und hat zum Ziel, Pflegenden eine vertiefte psychiatrische Pflegekompetenz zu vermitteln. Der berufsbegleitende Lehrgang ist über zwei Jahre konzipiert und umfasst sowohl theoretische als auch praktische Lehr- und Lerneinheiten.

Die Teilnehmenden werden mit ihren vielfältigen Aufgaben in der psychiatrischen Pflege vertraut machen. Sie sollen dazu befähigt werden, die immer anspruchsvolleren und komplexeren Aufgaben der psychiatrischen Pflege im ambulanten und teilstationären sowie im stationären Bereich professionell und handlungskompetent erfüllen zu können.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachweiterbildung sind die Teilnehmenden zur Führung der Berufsbezeichnung Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger/in bzw. Altenpfleger/in für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DKG) berechtigt. Gleichzeitig ermöglicht der Abschluss den Zugang zu bayerischen Hochschulen.

Ärzte der Bezirkskliniken informieren über psychische Erkrankungen

Nürnberg, 19.09.2018 – Zum Feierabend ein Glas Bier trinkt jeder von uns gerne ab und zu. Und auch einen schlechten Tag haben wir gelegentlich. Doch was ist, wenn aus einem Bier mehrere werden oder Sie sich antriebslos und ohne Kraft fühlen? Psychische Erkrankungen entwickeln sich schleichend und können jeden treffen.

Die Bezirkskliniken Mittelfranken möchten über Krankheitsbilder sowie deren Behandlungsmöglichkeiten aufklären. Bereits zum neunten Mal findet daher die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit in Nürnberg statt.

Ärztinnen und Ärzte aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen über psychische Krankheiten und wie Körper und Seele zusammengehören. Gleichzeitig ist die Vortragsreihe ein wichtiger Teil der Anti-Stigma-Arbeit, bei welcher sich die Bezirkskliniken mit der Kampagne „Wo ist die Grenze?“ aktiv gegen Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen einsetzen.

Viele hundert Besucherinnen und Besucher nutzten in den letzten Jahren die Möglichkeit, sich zu informieren und mit den Experten vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Die Reihe im Herbst findet an vier Dienstagen im Oktober jeweils von 18:30 Uhr bis 20 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) statt. Veranstaltungsort ist das Caritas-Pirckheimer-Haus, Großer Saal, Königstraße 64 in 90402 Nürnberg.

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen.

 

Die einzelnen Vorträge im Überblick:

Zeit: immer dienstags von 18:30 bis 20 Uhr                                                

Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg

Dienstag, 02. Oktober 2018: „Ursachen und Behandlung von Suchterkrankungen – Schwerpunkt Alkoholabhängigkeit“, Ute Hamers, Oberärztin am Klinikum am Europakanal

Dienstag, 09. Oktober 2018: „Bewegung und Psyche“, Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal

Dienstag, 16. Oktober 2018: „Psychose und Gewalt – Sind psychisch Kranke gefährlich?“, Dr. Joachim Nitschke, Chefarzt Klinik für forensische Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach 

Dienstag, 23. Oktober 2018: „Wenn die Seele Trauer trägt: Ursachen, Symptome, Therapie von Depressionen“, Dr. Hans-Jürgen Schulz, Oberarzt am  Bezirksklinikum Ansbach

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 12.09.2018 - Am Mittwoch, dem 19. September 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Prof. Dr. med. Andreas Bechdolf, M. Sc. hält dabei einen Vortrag zum Thema "Früherkennung und Frühintervention bei Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Prof. Dr. med. Andreas Bechdolf, M. Sc. ist Chefarzt der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Vivantes Klinik Am Urban, Berlin.

Fachvortrag bei den Ansbacher Perspektiven

Ansbach, 11.07.2018 - Am Mittwoch, dem 18. Juli 2018, findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe für Ärzte "Ansbacher Perspektiven" statt. Priv.-Doz. Dr. rer. biol. hum. Dipl.-Psych. Gabi Pitschel-Walz hält dabei einen Vortrag zum Thema "Psychoedukative Patienten- und Angehörigengruppen bei Psychosen - ein Update". 

Fachpublikum ist herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei! Um Anmeldung per Mail an martina.abelein‎@‎bezirkskliniken-mfr.de wird gebeten.

Priv.-Doz. Dr. rer. biol. hum. Dipl.-Psych. Gabi Pitschel-Walz ist Leiterin Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, TU München.

Schnelle und dauerhafte Behandlung sind wichtig

Ansbach, 02.07.2018 – Laut dem Bundesministerium für Gesundheit konsumieren rund 9,5 Millionen Menschen in Deutschland Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Etwa 1,8 Millionen Menschen gelten dabei als alkoholabhängig.

Diese Zahlen zeigen wie groß der Bedarf und die Notwendigkeit von Maßnahmen im Rahmen der Suchtrehabilitation sind. Die Suchtreha, auch Alkoholentwöhnung genannt, greift nach der körperlichen Entgiftung und hat zum Ziel, Betroffene dauerhaft zu stabilisieren und deren Leistungsfähigkeit im Alltag wiederherzustellen.

Am 30. Juni 2018 trafen sich wie in jedem Jahr in der Suchtrehabilitation des Bezirksklinikums Ansbach Menschen, die den Weg aus dieser Sucht geschafft haben. Ehemalige Patienten und ihre Angehörigen waren eingeladen zusammen mit ihrem Behandlungsteam, bestehend aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften und Sozialpädagogen, sich untereinander auszutauschen und das bereits Erreichte gemeinsam zu feiern.

Ekaterina Kreslina, die die Suchtentwöhnung am Bezirksklinikum Ansbach als Oberärztin leitet, betont die Wichtigkeit dieser regelmäßigen Veranstaltung: „Die Ehemaligentreffen sind für die Betroffenen und deren Angehörige ein wichtiges Datum im Kalender. Hier haben sie die Möglichkeit, in einer entspannten Atmosphäre mit anderen Suchtkranken sowie dem Behandlungsteam zu sprechen – wie es ihnen im Moment geht, vor welchen Schwierigkeiten sie stehen, aber natürlich auch, was sie schon erreicht haben.

Neben dem regelmäßigen Austausch ist ein wichtiger Faktor bei der erfolgreichen Behandlung einer Alkoholkrankheit die Zeit. „Natürlich sollte eine Alkoholsucht so schnell wie möglich behandelt werden, um körperliche Begleiterkrankungen zu verhindern“, so die Oberärztin. „Dabei gilt es nach der Entgiftung nach Möglichkeit ohne Wartezeit mit der Entwöhnung zu beginnen. Für die Suchtrehabilitation hier im Bezirksklinikum ist das kein Problem: Wir können in der Regel innerhalb einer Woche einen Behandlungsplatz anbieten.“

Bei der Therapie setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Station auf das sogenannte S.T.A.R.-Programm, ein strukturiertes Alkohol-Rückfallpräventionsprogramm. Entwickelt wurde es von der Psychologin Christine Schindler, die ebenfalls in der Suchtrehabilitation des Bezirksklinikums arbeitet, und Prof. Dr. Joachim Körkel von der Evangelischen Hochschule in Nürnberg. Das etablierte Programm wird mittlerweile in vielen Kliniken und Fachgruppen eingesetzt und vermittelt den Patienten Kompetenzen, um einem erneuten Alkoholkonsum gezielt vorzubeugen.

Die ehemaligen Patienten, die am vergangenen Samstag wieder einmal ihre Therapeuten getroffen haben, haben dieses Programm schon erfolgreich durchlaufen. Und das muss natürlich gefeiert werden.

Ausstellung in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach

Ansbach, 14.06.2018 – Ab dem 22. Juni 2018 kann in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach das gemeinsame Ausstellungsprojekt von Siliane Gläsmann und Jens Wiemann besichtigt werden.

Wohin geht der Fokus? Wieviel Raum darf das Detail einnehmen? Anhand dieser Fragen nimmt Siliane Gläsmann in Form von digitaler Fotografie Acryl - und Kreidebilder von Jens Wiemann "unter die Lupe".

Zusätzlich bietet die Ausstellung einen kleinen Einblick in die Digitalfotografie von Siliane Gläsmann und zeigt weitere Werke von Jens Wiemann.

Die Ausstellung läuft bis zum 25. Oktober 2018 und kann täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr besucht werden. Die Vernissage findet am 22. Juni 2018 um 16 Uhr mit einem meditativen Impuls von Margit Böhmer-Böckeler, Pastoralreferentin, statt.

Sommerfest im Soziotherapeutischen Wohnheim Ansbach

Ansbach, 14.06.2018 – Am Samstag, den 23. Juni 2018, laden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Soziotherapeutischen Wohnheims unter dem Motto „Vielfalt leben und bunt gestalten“ von 14.00 bis 17:00 Uhr zu einem Sommerfest ein, bei dem neben Angehörigen, Freunden, Betreuern und Unterstützern auch die Öffentlichkeit herzlich willkommen ist.

Nach einer Begrüßung und Grußworten von Vertretern der Unternehmensleitung, des Bezirks und der Stadt Ansbach erwartet die Gäste ein buntes Programm mit Live-Musik. Darüber hinaus können sich Interessierte mit Bewohnern und Mitarbeitern austauschen und ins Gespräch kommen. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt.

 

Über das Soziotherapeutische Wohnheim

Im Soziotherapeutischen Wohnheim der Bezirkskliniken Mittelfranken werden 50 chronisch psychisch kranke Menschen betreut und abhängig von ihren individuellen Bedürfnissen versorgt. Ziel ist die ganzheitliche und bedarfsgerechte Betreuung im Sinne der Wiedereingliederung sowie die Wahrung größtmöglicher Selbstständigkeit und Unabhängigkeit.

Vortragsreihe Seelische Gesundheit im Gespräch

Nürnberg, 22.03.2017 –  Der Mensch ist ein soziales Wesen und daher nicht gerne auf Dauer alleine. Beziehungen sind wichtig für uns, da sie uns Sicherheit geben. Wir brauchen andere Menschen, denen wir vertrauen können und mit denen wir Krisen meistern und gemeinsame Momente erleben können. 

„Bei der Geburt entsteht die erste Bindung, nämlich zur Mutter. Diese ist entscheidend dafür, wie wir unsere späteren Beziehungen und Bindungen gestalten“, erklärt Dr. Christina Stößel. Die Menschen sind jedoch verschieden, es gibt unterschiedliche Bindungstypen. Außerdem haben sowohl bestimmte Hormonkonstellationen als auch Persönlichkeitsfaktoren Einfluss auf sozialen Bindungen. „Menschen unterscheiden sich auch darin, welchen Einfluss beispielsweise Trennungen auf das psychische Wohlbefinden haben – von der normalen Trauerreaktion bin hin zur Entwicklung einer Depression ist alles möglich“, erklärt Dr. Christina Stößel. 

Wie die verschiedenen Phasen von Beziehungen verlaufen und wie diese sozialen Bindungen die Psyche beeinflussen können, darüber spricht Dr. Christina Stößel in ihrem Vortrag am Montag, 27. März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). 

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Vortragsreihe Seelische Gesundheit

Nürnberg, 14.03.2017 –  Computerspiele sind ein Wachstumsmarkt in der Unterhaltungsindustrie. In Online-Rollenspielen wie „World of Warcraft“ tauchen die Spieler in eine virtuelle Welt ein, bei Spielen wie Pokémon-Go verschwimmen sogar die Grenzen zwischen der echten und der virtuellen Welt. Durch die technische Weiterentwicklung können diese Spiele mittlerweile nicht mehr nur vom heimischen Computer sondern mithilfe des Smartphones von überall aus gespielt werden. 

„Computerspiele werden häufig so konzipiert, dass sie bestimmte psychologische Mechanismen ansprechen“, erklärt Dr. Maximilian Krinninger, Oberarzt im Klinikum am Europakanal in Erlangen. „Experten gehen davon aus, dass beim Konsum dieser Spiele im Gehirn Stoffe freigesetzt werden, die ähnlich stark abhängig machen können wie Kokain oder Heroin“, fügt Dr. Krinninger hinzu. Diese Abhängigkeit hat soziale Folgen: Die Schulnoten leiden oder die Leistungen am Arbeitsplatz werden schlechter. Häufig leiden Angehörige und Freunde unter dem sozialen Rückzug der Betroffenen. Doch Computerspielsucht ist eine anerkannte Krankheit, die behandelt werden kann. 

Wie es dazu kommt, dass Computerspiele abhängig machen und was man dagegen tun kann, darüber spricht Dr. Maximilian Krinninger in seinem Vortrag am Montag, 20. März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum siebten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinander-folgenden Montagen (06. – 27. März 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei dem letzten Vortrag geht es um die Frage, wie Beziehungen auf die Psyche wirken. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Dr. Krinninger in diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=88JkqL6k4sg

Vortragsreihe Seelische Gesundheit

Nürnberg, 07.03.2017 – Bei Schmerzen mal schnell eine Tablette einwerfen - Medikamente scheinen oft eine schnelle und unkomplizierte Lösung zu sein. Viele von uns greifen bei Schmerzen oder Unwohlsein zu Tabletten, Tropfen oder ähnlichem. Bei psychischen Krankheiten wie beispielsweise Depression oder Angst geht es jedoch um mehr als eine kurzfristige Besserung der Beschwerden. 

„Eine medikamentöse Behandlung sollte bei psychischen Krankheiten immer mit einer engmaschigen ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung kombiniert werden“, rät Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. Denn der regelmäßige Gebrauch von Medikamenten kann auch zu einer Abhängigkeit und damit zu weiteren psychischen Problemen füh-ren. 

Bei schweren Erkrankungen sind Medikamente jedoch oftmals notwendig, um eine tiefergehende Psychotherapie überhaupt beginnen zu können. „Wichtig ist, dass der Patient selbst von der Medikamenteneinnahme überzeugt ist und sich im Hinblick auf die Wirkung und mögliche Nebenwirkungen gut mit seinem behandelnden Arzt bespricht“, betont Prof. Kraus.  

Wie eine medikamentöse Behandlung bei psychischen Erkrankungen am besten aussehen soll, darüber spricht Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal in seinem Vortrag am Montag, 13. März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Inte-ressierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum siebten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinander-folgenden Montagen (06. – 27. März 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei den nachfolgenden Vorträgen geht es um Computer-Sucht sowie um die Frage, wie Beziehungen auf die Psyche wirken. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Kraus in diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=2dwHxbrReiY

Vortragsreihe Seelische Gesundheit

Nürnberg, 28.02.2017 – Mindestens eine von hundert Personen der Allgemeinbevölkerung erkrankt einmal im Leben an einer Psychose. Charakteristisch für diese seelische Erkrankung sind Veränderungen im Denken und Wahrnehmen, der Stimmung, der Leistungsfähigkeit und des Verhaltens gegenüber anderen Menschen. 

„Frühe Anzeichen einer Psychose können eine verminderte Leistungsfähigkeit, eine labile Stimmung und Probleme im Gespräch und Zusammenleben mit anderen Menschen sein“, erklärt Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Bezirksklinikum Ansbach. Später können dann Angst, Misstrauen, Wahnvorstellungen oder Wahrnehmungstäuschungen (wie Stimmenhören) hinzukommen. 

„Genetische Eigenschaften und Prozesse der frühen Gehirnentwicklung können das Risiko für eine Psychose erhöhen. Zur vollen Ausprägung der Erkrankung kommt es dann meist im späten Jugend- und frühen Erwachsenenalter, wenn die Hirnentwicklung abgeschlossen wird und besondere Stressfaktoren einwirken“, erläutert Prof. Zink. Behandelt werden kann die psychische Störung mithilfe von Medikamenten und einer Verhaltenstherapie, die dabei hilft, das eigene Denken, die Stimmung und das Verhalten wieder mehr in die eigene Kontrolle zu bringen. 

Wie das Gehirn in einer Psychose tickt, darüber spricht Prof. Dr. Mathias Zink in seinem Vortrag am Montag, 06.März 2017, mit anschließender Fragerunde im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg, Großer Saal, von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum siebten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinander-folgenden Montagen (06. – 27. März 2017) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Bei den nachfolgenden Vorträgen geht es um den Nutzen von Medikamen-ten bei psychischen Erkrankungen, um Computer-Sucht sowie um die Frage, wie Beziehungen auf die Psyche wirken. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Zink in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=XvQmURp7HzM

Ausstellung im Klinikum am Europakanal

Erlangen, 27.02.2017– „Selbsthilfe zeigt Gesicht“ lautet der Titel der Ausstellung, die ab Montag, 6. März 2017, im Foyer des Klinikums am Europakanal in Erlangen zu sehen sein wird. Die Ausstellung zeigt Porträts von Menschen, die sich in Selbsthilfegruppen engagieren und ist ein Gemeinschaftsprojekt von KISS Mittelfranken und Studentinnen der Evangelischen Hochschule Nürnberg. 

Zu sehen sind beispielsweise Vertreter von Selbsthilfegruppen, die sich mit den Themen Burn-Out, Depression, Angst, oder Sucht beschäftigen. Außerdem gibt die Ausstellung einen Überblick über die Arbeit der Selbsthilfegruppen und Kontaktmöglichkeiten für Interessierte.

„Neben ärztlicher Hilfe ist es oft die Hilfe zur Selbsthilfe und der Austausch mit Gleichgesinnten der Betroffenen in schwierigen Lebensphasen hilft“, sagt Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Uns ist es deshalb wichtig, öffentlich auf psychische Krankheiten aufmerksam zu machen und gleichzeitig auf das große Engagement der Selbsthilfegruppen hinzuweisen“, so Nawratil. 

Die Ausstellung ist Teil einer Anti-Stigma-Kampagne der Bezirkskliniken Mittelfranken. Dabei weisen auffällige Plakatmotive auf psychische Erkrankungen hin und werfen die Frage auf: Wo ist die Grenze zwischen „normal“ und psychisch krank (www.wo-ist-die-grenze.de)? Ziel ist es, klarzumachen, dass psychische Erkrankungen „normal“ sind und jeden treffen können. Menschen sollen sich mit psychischen Erkrankungen auseinandersetzen und dadurch Vorurteile und Vorbehalte gegenüber psychisch Kranken, deren Angehörigen oder Mitarbeitern der Psychiatrie abbauen. 

Die Ausstellung wird drei Wochen lang im Klinikum am Europakanal in Erlangen und anschließend vom 27. März – 21. April in der Frankenalb-Klinik in Engelthal zu sehen sein. 

Ärzte informieren über psychische Erkrankungen

Nürnberg, 23.02.2017 –  Ein gesunder Körper ist wichtig – ein gesunder Geist jedoch mindestens genauso. Viel mehr Menschen, als man landläufig meint, leiden an psychischen Erkrankungen. Aktuellen Studien zufolge erkrankt jeder fünfte Mensch im Laufe seines Lebens an einer Depression. Psychische Erkrankungen beeinflussen das Leben der Betroffenen stark. Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Partnerschaft können folgen. Häufig kommen auch körperliche – sogenannte psychosomatische Beschwerden – hinzu. Auch die Angehörigen leiden sehr, wenn ein geliebter Mensch psychisch krank wird. Häufig werden sie dann zusätzlich mit Vorur-teilen und Vorbehalten gegenüber psychisch Kranken konfrontiert. Doch psychische Krankheiten sind „normal“, sie gehören ebenso zum Alltag wie körperliche Krankheiten und können jeden treffen. 

Die Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb bereits zum siebten Mal die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit in Nürnberg. Ärztinnen und Ärzte aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen darüber, wie psychische Krankheiten erkannt und behandelt werden können. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher nutzten bei den vergangenen Veranstaltungen bereits die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. 

Die Reihe im Frühjahr findet an vier aufeinanderfolgenden Montagen jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr) statt. Veranstaltungsort ist erstmalig das Caritas-Pirckheimer-Haus in der Innenstadt in Nürnberg (Königstraße 64, 90402 Nürnberg). 

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. 

Die einzelnen Vorträge im Überblick: 

Zeit: immer montags von 18:30 – 20:00Uhr
Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg

Montag, 06. März 2017: „Wie tickt das Gehirn in der Psychose?“, Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach 

Montag, 13. März 2017: „Psychische Krankheiten – wie können Medikamente helfen?“, Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal 

Montag, 20. März 2017: „ Warum machen Computerspiele süchtig?“, Dr. Maximilian Krinninger, Oberarzt im Klinikum am Europakanal Erlangen 

Montag, 27. März 2017: „Wie wirken Beziehungen auf die Psyche?“, Dr. Christina Stößel, Oberärztin in der Frankenalb-Klinik Engelthal 

Der Film „Mängelexemplar“ soll über psychische Krankheiten aufklären

Wann ist man eigentlich „normal“? Ab wann gilt man als irre oder verrückt? Jeder Mensch geht mit Krisen in seinem Leben anders um – nicht immer ist klar zu beurteilen, welche Reaktionen gesund und welche krankhaft sind. Und gehört ein bisschen Verrücktheit nicht auch zum Leben dazu? 

Diese und andere Fragen wirft der Film „Mängelexemplar“ auf, den die Bezirkskliniken Mittelfranken und der Krisendienst Mittelfranken, zusammen mit den sozialpsychiatrischen Diensten, in insgesamt acht mittelfränkischen Orten zeigen. 

Der 2016 erschienen Film „Mängelexemplar“ beruht auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Sarah Kuttner. Hauptperson im Film ist eine junge Frau, die sehr emotional ist und sich selbst nicht unter Kontrolle hat. Als sie deshalb ihren Job verliert und auch die besten Freunde nichts mehr von ihr wissen wollen stürzt sie sich voll Übereifer in eine Therapie – und macht gerade dann alles falsch. Zwischen Lebenskrisen, Panikattacken, Borderline und Depression muss sie feststellen, dass es nicht leicht ist ein Problem zu lösen, wenn man es selbst ist. 

Wenn Menschen psychisch krank werden, haben sowohl die Betroffenen selbst als auch die Angehörigen neben der Belastung durch die Krankheit oft zusätzlich mit Vorurteilen und falschen Klischees zu kämpfen. Die Filmreihe „Irre Nächte“ soll die Zuschauer darauf aufmerksam machen, dass psychische Erkrankungen „normal“ sind und jeden treffen können und damit einen Beitrag gegen die Stigmatisierung psychisch kranker Menschen leisten. 

Im Anschluss an die Filmvorführungen diskutieren deshalb Mediziner, Psychologen und Sozialpädagogen mit dem Publikum über den Film und beleuchten dabei verschiedene Aspekte psychischer Erkrankungen. 

Die Veranstaltungsorte und-zeiten im Überblick: 

Nürnberg, 6. März, 18:00 Uhr, Casablanca

Bad Windsheim, 8. März, 19:00 Uhr, Central Lichtspiele 

Nürnberg, 14. März, 18:00 Uhr, Filmhauskino 

Altdorf, 14. März, 19:00 Uhr, Wichernhaus

Hersbruck, 15. März, 19:00 Uhr, Citykino 

Erlangen, 15. März, 19:00 Uhr, E-Werk 

Fürth, 21. März, 19:00 Uhr, Uferpalast 

Weißenburg, 22. März, 18:00 Uhr, Kinocenter 

Ansbach, 27. März, 19:30 Uhr, Theater Ansbach – Kino 

Erlangen, 6. April, 18:00 Uhr, Lamm-Lichtspiele 

Der Eintritt ist frei, Reservierungen sind nicht möglich. 

Kunstaustellung natural.digital

Erlangen, 17.01.2017 - Das neue Jahr startet mit Kunst in der Klinik. Von Sonntag, 22. Januar 2017 bis Sonntag, 26. Februar 2017 wird im Foyer des A-Gebäudes im Klinikum am Europakanal Erlangen täglich von 10 bis 17 Uhr die Kunstausstellung „natural.digital“ gezeigt. 

Die Ausstellung „natural.digital“ zeigt zeitgenössische Interpretationen des Themas Landschaft als Gegenüberstellung zweier unterschiedlicher künstlerischer Standpunkte. Naturalistische Landschaftsfotografie steht dabei im Kontrast zu künstlerischen Interpretationen von Landschaften im digitalen Kontext.

Für „natural“ steht die Landschaftsfotografin Anna Franke. Die studierte Geografin ist seit 2014 freiberuflich als Fotografin und Autorin tätig. Mit Ihren Bildern will sie einzigartigen Naturschauplätzen eine Bühne geben und den Blick für den Facettenreichtum der Erde weiten. Gezeigt werden Dokumentar- und Naturfotografien. 

Für „digital“ steht der gelernte Holzbildhauer und Diplom BAUHAUS Künstler Sebastian Hertrich. Im Zeitalter der digitalen Durchdringung sämtlicher Lebensbereiche steht die Frage nach der Position des Menschen und der Natur im Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Gezeigt werden Skulpturen und Platinen-Intarsienarbeiten. 

Unterstützt wird die Ausstellung vom Förderverein Kunstzeit Erlangen-Büchenbach. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Kunststudenten und Absolventen von Kunsthochschulen bei Ihren freiberuflichen Tätigkeiten zu fördern. 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. 

Chefarzt erklärt, wie Depressionen bei Kindern entstehen

Nürnberg, 11.10.2016 – Depression bei Erwachsenen ist inzwischen ein vieldiskutiertes Thema, doch auch Kinder und Jugendliche können von dieser schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankung betroffen sein. Die Krankheit wird jedoch nicht immer erkannt. 

„Im Durchschnitt liegen bei Kindern und Jugendlichen neun Monate zwischen dem Auftreten der ersten Symptome und einer Krankheitsdiagnose. Schätzungen zufolge wird die Krankheit überhaupt nur in der Hälfte  der Fälle erkannt“, beklagt Dr. Andreas Meyer, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Bezirksklinikum Ansbach. Eine Depression zeigt sich bei Kindern - anders als bei Erwachsenen – meist nur im Verhalten, da Kinder Ihre Gefühle noch nicht so gut in Worte fassen können. Die Ursachen sind vielfältig, es können beispielsweise der Tod eines Elternteils, die Schei-dung der Eltern oder eine körperliche Erkrankung sein. 

„Tatsächlich tritt bei Kindern in vielen Fällen auch eine spontane Heilung ohne Behandlung auf – allerdings ist Gefahr, innerhalb weniger Jahre wieder an einer Depression zu erkranken dann besonders hoch“, erklärt Dr. Meyer. Eine Therapie muss dabei nicht immer mit einer Gabe von Medikamenten verbunden sein. „Wenn überhaupt Medikamente gegeben werden, dann immer nur in Verbindung mit einer Psychotherapie“, so Dr. Meyer.  

Über Depressionen bei Kindern spricht Dr. Andreas Meyer in seinem Vortrag am Dienstag, 18. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Dr. Meyer in diesem Video: www.youtube.com/watch?v=rHiXHyWGReQ

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe "Seelische Gesundheit im Gespräch", die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen (4.-25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 - 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Bei dem noch folgenden Vortrag geht es um Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Chefarzt erklärt, was eine Psychose ist

Nürnberg, 06.10.2016 – Mindestens eine von hundert Personen der Allgemeinbevölkerung erkrankt einmal im Leben an einer Psychose. Charakteristisch für diese seelische Erkrankung sind Veränderungen im Denken und Wahrnehmen, der Stimmung, der Leistungsfähigkeit und des Verhaltens gegenüber anderen Menschen. 

„Frühe Anzeichen einer Psychose können eine verminderte Leistungsfähigkeit, eine labile Stimmung und Probleme im Gespräch und Zusammenleben mit anderen Menschen sein“, erklärt Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Bezirksklinikum Ansbach. Später können dann Angst, Misstrauen, Wahnvorstellungen oder Wahrnehmungstäuschungen (wie Stimmenhören) hinzukommen. 

„Genetische Eigenschaften und Prozesse der frühen Gehirnentwicklung können das Risiko für eine Psychose erhöhen. Zur vollen Ausprägung der Erkrankung kommt es dann meist im späten Jugend- und frühen Erwachsenenalter, wenn die Hirnentwicklung abgeschlossen wird und besondere Stressfaktoren einwirken“, erläutert Prof. Zink. 

Behandelt werden kann die psychische Störung mithilfe von Medikamenten und einer Verhaltenstherapie, die dabei hilft, das eigene Denken, die Stimmung und das Verhalten wieder mehr in die eigene Kontrolle zu bringen. 

Wie das Gehirn in einer Psychose tickt, darüber spricht Prof. Dr. Mathias Zink in seinem Vortrag am Dienstag, 11. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinan-derfolgenden Dienstagen (4. – 25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Die zwei nachfolgenden Themen sind Depression bei Kindern sowie Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen. 

Einen kurzen Einblick in das Thema bietet Prof. Zink in diesem Video: www.youtube.com/watch?v=XvQmURp7HzM

Chefarzt erklärt, wie die Ernährung unsere psychische Gesundheit beeinflusst

Nürnberg, 27.09.2016 – Ob das ausgiebige Sonntagsfrühstück, die schnelle Mittagspause im Büro oder ein Restaurantbesuch am Abend – unsere Nahrungsaufnahme bestimmt unseren Tagesablauf. Wir essen, um satt zu werden, aber auch aus Langeweile, Frust oder um soziale Beziehungen zu pflegen. 

„Ohne es zu wissen, beeinflussen wir unsere Seele ständig mit Hilfe der Nahrung“, erklärt Prof. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. Die Nahrungsmittel- und Vitaminindustrie gibt uns große Versprechen, wie wir unser Aussehen verbessern oder unsere Leistung steigern können. Doch welche Erkenntnisse sind wissenschaftlich bewiesen? Helfen Vitamine gegen Depressionen und wirkt Ginko wirklich gegen Demenz?

Wie wir mit einer guten Ernährung unsere psychische Gesundheit fördern und im Falle einer Krankheit den Heilungsvorgang unterstützen können, darüber spricht Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal in seinem Vortrag am Dienstag, 04. Oktober 2016, mit anschließender Fragerunde im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum E.01, von 18:30 bis 20:00 Uhr (Einlass ist um 18:00 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservie-rungen nicht möglich.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Gespräch“, die bereits zum sechsten Mal von den Bezirkskliniken Mittelfranken organisiert wird. Die Vorträge finden an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen (4. – 25. Oktober 2016) jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein in Nürnberg statt. Die drei nachfolgenden Themen sind Psychose, Depression bei Kindern sowie Angst, Panik und Phobie. 

Mehr Informationen zu den Themen und Referenten finden Sie auf der Internetseite www.bezirkskliniken-mfr.de/veranstaltungen

Am Wochenende bieten die Bezirkskliniken ein abwechslungsreiches Programm zum Thema Älter werden

Ansbach, den 09.09.2016 - Auch am Wochenende ist am Stand des Bezirksklinikums Ansbach auf der Kontakta ein abwechslungsreiches Programm geboten. Der Samstag steht unter dem Thema „Fit im Alter“.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation informieren zum Behandlungsangebot, mit dem ältere Menschen zum Beispiel nach einem Sturz oder einem Schlaganfall wieder fit für ein Leben zu Hause gemacht werden sollen. Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, ihr Gleichgewicht und Sturzrisiko zu testen oder ihre Vitalzeichen kontrollieren zu lassen.

Am Sonntag stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Gerontopsychiatrie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ihre Station vor. Auch hier können Besucher ganz praktischen Nutzen daraus ziehen, indem sie zum Beispiel an einem computergestützten Konzentrations- und Gedächtnistest teilnehmen. Besonders Mutige sind eingeladen, am Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ teilzunehmen.

Ebenfalls dabei ist der Zauberer Helmuto, der große und kleine Besucher mit seinen Tricks in den Bann zieht.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Ausstellung in der Kirche des Klinikums am Europakanal Erlangen

Erlangen, 08.09.2016  - Am Sonntag, 18. September 2016 findet um 10 Uhr ein Gottesdienst in der Kirche im Klinikum am Europakanal statt, bei dem die Ausstellung „Über-Wunden“ von Herbert Küfner eröffnet wird.

Die Ausstellung  zeigt drei zusammenhängende Zyklen zum Mensch-Sein. Es geht um menschliches Leid, menschliche Tugend und die heilenden Geistesgaben Gottes. „Es gibt im Glaube die Zuversicht, dass auch das Schlimmste, was es auf Erden geben mag, heute schon ansatzweise und einmal ganz überwunden sein wird“, erklärt der Künstler sein Ausstellungskonzept. In der Ausstellung sind wie bei einem Webstück die vier philosophischen Kardinal-Tugenden verwoben mit Andeutungen heutigen Leids, die persönlich und fast unendlich erweitert werden könnten und Geistesgaben Gottes, die dazu anregen in neuer Weise mit den Wunden umzugehen.

Am Freitag, den 23. September lädt Küfner außerdem von 16:00 – 17:00 Uhr zur gemeinsamen Begegnung und zum Austausch über die Bilder.

Herbert Küfner war von 2000 bis 2014 Pfarrer an der Martin-Luther-Kirche in Erlangen-Büchenbach. Zum Malen kam er über ein Austellungsprojekt der Kunsttherapie des Klinikums am Europakanal in seiner Kirche. Die sprechenden, spontanen Bilder psychisch kranker Menschen zeigten für ihn, dass jeder und jede kreative Begabungen hat, die es nur zu entdecken gilt. Seitdem malt er in unterschiedlichen Techniken, meist in einem assoziierenden Stil, der dem unbewussten Prozess bei der Bildentstehung Raum lässt. Eine starke, kreative Kraftquelle wurde das Malen für ihn, als vor mehr als zehn Jahren die Parkinson-Krankheit bei ihm diagnostiziert wurde. „Es hilft mir, meine Krankheit gut anzunehmen, manches im Malen zu verarbeiten, insgesamt kreativ zu bleiben, immer noch positiv mit neuen Erfahrungen im Leben zu rechnen“, beschreibt Küfner. 

Die Ausstellung ist vom 18. September bis 27. November 2016 täglich von 8:00 – 19:00 Uhr in der Kirche im Klinikum am Europakanal Erlangen zu besichtigen. 

Am dritten Messetag informiert die Kinder- und Jugendpsychiatrie über ihr Angebot

Ansbach, 08.09.2016 - Am dritten Messetag der Kontakta, Freitag, den 9. September 2016, stellt sich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vor. Der Chefarzt der Klinik, Dr. Andreas Meyer, beantwortet direkt am Stand die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen seiner Klinik erklärt er das umfassende Behandlungsangebot.

Begleitet werden sie dabei am Vormittag von zwei Therapiehunden aus der Klinik. Die Mitarbeiter erklären, wie Therapie mit Tieren funktioniert und wie mithilfe der Hunde die Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann.

Nachmittags können die Besucher dann Wissenswertes zum Thema Medienkompetenz erfahren.

Große und kleine Besucher können sich nachmittags außerdem wieder von den spannenden Tricks des Zauberers Helmuto „verzaubern“ lassen.

 

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Die Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach informiert auf der Kontakta

Ansbach, 07.09.2016 – Gewalt verhindern bevor es zu einer Straftat kommt: Dieses Ziel hat die Präventionsambulanz der Klinik für Forensische Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren am zweiten Messetag, Donnerstag, den 8. September, am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken über ihr Behandlungsangebot und wollen mit einem informativen Quiz Vorurteile und Missverständnisse rund um das Thema Psychiatrie und psychische Erkrankungen aufklären.

Auch an diesem Tag wird der Zauberer Helmuto am Stand sein und Groß und Klein verzaubern.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Morgen startet die Kontakta – Bezirksklinikum Ansbach informiert über Alkoholentwöhnung

Ansbach, 06.09.2016 – Wissenswertes rund um das Thema Alkohol erfahren Besucherinnen und Besucher am ersten Tag der Kontakta am Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken. Interessierte können an einem Alkoholquiz teilnehmen und mit sogenannten „Rauschbrillen“ einen Alkoholrausch simulieren, um zu erkennen, wie sich die eigene Wahrnehmung dabei verändert. Darüber hinaus informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchtrehabilitation über die Behandlungsangebote ihrer Station.

Zauberer Helmuto wird außerdem die kleinen und großen Messebesucher mit seiner Fingerfertigkeit zum Staunen bringen.

Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Beziehungen aus medizinischer Sicht

Engelthal, 01.09.2016 – Der Mensch ist ein soziales Wesen und daher nicht gerne auf Dauer alleine. Beziehungen sind wichtig für uns, da sie uns Sicherheit geben. Wir brauchen andere Menschen, denen wir vertrauen können und mit denen wir Krisen meistern und gemeinsame Momente erleben können.

„Bei der Geburt entsteht die erste Bindung, nämlich zur Mutter. Diese ist entscheidend dafür, wie wir unsere späteren Beziehungen und Bindungen gestalten“, erklärt Dr. Christina Stößel. Am Dienstag, den 13. September 2016, von 18:00 – 19:30 Uhr hält die Oberärztin in der Frankenalb-Klinik Engelthal einen Vortrag zu „Beziehungen aus medizinischer Sicht“. Im Vortrag geht es darum, welche verschiedenen Bindungstypen es aus psychologischer Sicht gibt, welchen Einfluss Persönlichkeitsfaktoren und Hormone auf Bindungen haben und wie die Phasen einer Beziehung verlaufen. Außerdem wird diskutiert, an welchen Stellen sich Schwierigkeiten oder Probleme in einer Beziehung entwickeln können und welchen Einfluss eine Trennung auf das psychische Wohlbefinden haben kann – von der normalen Trauerreaktion bis hin zur Entwicklung von Depressionen.

Der Vortrag mit anschließender Diskussion richtet sich an alle Interessierten und findet im Multifunktionsgebäude (am Veranstaltungstag ausgeschildert) in der Frankenalb-Klinik Engelthal statt. Der Eintritt ist frei. 

Medizinische Vortragsreihe startet im Herbst

Nürnberg, 30.08.2016 – „Burn-Out“ bekommen nur Manager, hyperaktive Kinder sind schlecht erzogen und Menschen mit einem Suchtproblem haben einfach keine Disziplin. So oder ähnlich können Vorurteile lauten, die sich bei psychischen Erkrankungen hartnäckig halten. Auch bei Anschlägen oder Amokläufen machen schnell Mutmaßungen über die psychische Verfassung der Täter die Runde.

Ein wichtiger Schritt zum Abbau von Vorurteilen sind fundierte Informationen zu den Krankheitsbildern. Psychische Erkrankungen gehören ebenso zum Alltag wie körperliche Krankheiten und können jeden treffen. Die Bezirkskliniken Mittelfranken veranstalten deshalb bereits zum sechsten Mal die kostenlose Vortragsreihe zur Seelischen Gesundheit im Haus Eckstein in Nürnberg. Chefärzte aus den Kliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal sprechen darüber, wie psychische Krankheiten erkannt und behandelt werden können. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher nutzten bei den vergangenen Veranstaltungen bereits die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. 

Die Reihe im Herbst findet an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen, jeweils von 18:30 – 20:00 Uhr im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3 in Nürnberg statt.Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, Sitzplatzreservierungen nicht möglich.

 

Die einzelnen Vorträge im Überblick: 

Zeit: immer dienstags, zwischen 18:30 -20:00 Uhr 
Ort: Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg 


Dienstag, 4. Oktober 2016: "Macht Essen glücklich?"
Prof. Dr. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal

Dienstag, 11. Oktober 2016: "Wie tickt das Gehirn in der Psychose?"
Prof. Dr. Mathias Zink, Chefarzt im Bezirksklinikum Ansbach

Dienstag, 18. Oktober 2016: "Können Kinder depressiv sein?"
Dr. Andreas Meyer, Chefarzt Kinder- und Jugendpsychiatrie im Bezirksklinikum Ansbach
Dienstag, 25. Oktober 2016: "Was tun gegen Angst, Panik und Phobie?"
Dr. Andreas Ahnert, Chefarzt im Klinikum am Europakanal 

Das Bezirksklinikum Ansbach präsentiert sich auch in diesem Jahr auf der Kontakta

Ansbach, 25.08.2016 - Psychische Erkrankungen gehören zum Alltag. Das zeigen die vielfältigen Themen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksklinikums Ansbach auf der diesjährigen Kontakta vorstellen werden. An den fünf Messetagen können interessierte Messebesucherinnen und -besucher unter anderem ihr Wissen zum Thema Alkohol auffrischen, etwas über Forensik und Psychiatrie erfahren, zwei Therapiehunde der Kinder- und Jugendpsychiatrie kennenlernen und an einem computergestützten Gedächtnistraining teilnehmen. Darüber hinaus informiert die Klinik für Geriatrische Rehabilitation darüber, wie man Pflegebedürftigkeit vermeidet und testet das Gleichgewicht sowie das Sturzrisiko.

Zusätzlich wird an allen Tagen der Ansbacher Zauberer Helmuto die Besucher am Stand mit seinen Tricks und Kunststücken begeistern. Zu finden ist der Stand der Bezirkskliniken Mittelfranken in der Halle G, er ist vom 7. bis 11. September von 10 bis18 Uhr besetzt. 

Im Folgenden finden Sie das komplette Programm:

Mittwoch, 07.09.2016
Alkoholentwöhnung: Test mit Rauschbrillen, Alkoholquiz
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Donnerstag, 08.09.2016
Präventionsambulanz: Quiz rund um Psychiatrie und Prävention
Klinik für Forensische Psychiatrie

Freitag, 09.09.2016
Gedächtnistraining am Computer, Medienkompetenz, Fragen an den Chefarzt Dr. Meyer, Vorstellung der Therapiehunde Kira und Spitha
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Samstag, 10.09.2016
Informationen und Tipps zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit, Test des Gleichgewichts und Sturzrisikos, Vitalzeichenkontrolle, Vorstellung der Behandlungsangebote der Klinik
Klinik für Geriatrische Rehabilitation

Sonntag, 11.09.2016
Gerontopsychiatrie: Vorstellung der Stationsangebote, computergestützter Gedächtnis- und Konzentrationstest, Parcours „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ 
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik