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 Über zwei Spenden im Wert von insgesamt 1350 € können sich die Bewohnerinnen und Bewohner des soziotherapeutischen Wohnheims Eggenhof in Uttenreuth freuen. Heimleiter Wolfgang Fuchs und Wohnbereichsleiterin Rita Ruff nahmen Anfang Dezember die Spende über 1000€ von der Sparkasse Erlangen-Höchstadt und über 350€ von der Raiffeisenbank Erlangen-Höchstadt stellvertretend für den Freundeskreises des Soziotherapheutischen Wohnheims Eggenhof entgegen.

 

„Von den Spenden können wir nun zum Beispiel ein Dienstfahrrad kaufen, mit dem ein Bewohner zukünftig Einkäufe für das Heim erledigen kann“, freut sich Heimleiter Wolfgang Fuchs. „Außerdem werden wir Sportgeräte für den Garten kaufen, zum Beispiel einen Basketballkorb und eine Tischtennisplatte“, fügt er hinzu.

 

Das soziotherapeutische Wohnheim Eggenhof ist eine Einrichtung der Bezirkskliniken Mittelfranken. In fünf Wohngruppen können insgesamt 45 Bewohnerinnen und Bewohner untergebracht werden, die in der Regel aus psychiatrischen Kliniken des Bezirks Mittelfranken kommen. Durch sozialpraktisches Training, Arbeitstherapie und Entspannungsübungen lernen die Bewohner Alltagssituationen zu bewältigen. Ziel dabei ist es, den Bewohnern ein möglichst selbstständiges Leben zu ermöglichen.

Ansbach, 12.12.2013 – Erstmals hat der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken in dieser Woche vier Bezirksräte als Beauftragte für die Kliniken und Heime der Bezirkskliniken Mittelfranken benannt. Sie wurden für die Dauer der Wahlperiode 2013 bis 2018 gewählt und sollen darauf achten, dass das Kommunalunternehmen den gesetzlichen Vorschriften, den Beschlüssen des Bezirkstages und des Verwaltungsrates nachkommt und gegenseitige Verpflichtungen erfüllt werden.

 

Die Beauftragte für das Bezirksklinikum Ansbach mit der Tagesklinik Weißenburg ist zukünftig Dr. Ute Salzner, für die Frankenalb-Klinik Engelthal sowie das Soziotherapeutische Wohnheim Ansbach und das Soziotherapeutische Wohnheim Eggenhof wurde Armin Kroder gewählt. Zuständig für das Klinikum am Europakanal in Erlangen ist Dr. Max Hubmann und der Beauftragte für die Psychiatrische Klinik und die Tagesklinik Fürth mit Tagesklinik in Neustadt an der Aisch ist zukünftig Dr. Horst Krömker.

Ansbach, 12.12.2013 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken hat in dieser Woche die Patientenfürsprecher der Bezirkskliniken für die beiden kommenden Jahre bestellt.

 

Im Bezirksklinikum Ansbach mit der Psychiatrischen Tagesklinik Weißenburg wird Herbert Matijas sein Engagement weiterführen. Ebenso wurde Rosi Schmitt in ihrem Amt für das Klinikum am Europakanal mit Psychiatrischer Tagesklinik in Fürth und Neustadt bestätigt. Erstmal gewählt wurde Klaus Hähnlein als neuer Patientenfürsprecher für die Frankenal-Klinik Engelthal mit Psychiatrischer Tagesklinik.

 

Die Patientensprecher kümmern sich darum, Anregungen und Beschwerden von Patienten oder deren Angehörigen an das Krankenhaus weiterzugeben, zu vermitteln und - soweit möglich – Abhilfe bei Problemen zu schaffen. Die Patientenfürsprecher sind eigenverantwortlich tätig und arbeiten eng mit dem Beschwerdemanager der jeweiligen Krankenhäuser zusammen.

Neuer Trainingsraum im Klinikum am Europakanal in Erlangen eröffnet

Erlangen - Neurologische Patienten des Klinikums am Europakanal in Erlangen können sich über bessere Therapiemöglichkeiten freuen. Anlässlich des Tags der offenen Tür im Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation wurde ein spezieller Raum zur medizinischen Trainingstherapie mit neuen Geräten eröffnet, in den rund 50.000€ investiert wurden.

 

„Wir freuen uns, dass wir mit unseren neuen medizinischen Trainingsgeräten unser breites Behandlungsspektrum abrunden können. Die Einrichtung steht unseren Patienten abends auch noch nach Ende des normalen Rehaprogrammes unter Anleitung zur Verfügung“, sagt Dr. Detlef Kohl, Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation. 

 

„Bei uns trainieren beispielsweise querschnittsgelähmte Patientinnen oder Patienten nach einem Schlaganfall“, erklärt Physiotherapeut Frank Höppel. Deshalb müssten die Trainingsgeräte auch besondere Anforderungen erfüllen. Im neuen Trainingsraum können Patienten mit Lähmungen nun auf einem speziellen Laufband - bei dem sehr niedrige Geschwindigkeiten möglich sind - das Gehen neu erlernen.

 

Ein Deckenlifter, in dem der Patient wie in einem Bergsteigergurt eingehängt wird, hilft außerdem dabei, die Beine nur mit einem geringen Gewicht zu belasten und dem Patienten die Angst vor einem Sturz zu nehmen. Mit verschiedenen Seilzügen kann zudem die Kraft in Händen und Armen aufgebaut werden. Dabei ist sowohl das eigene Training als auch die Teilnahme an angeleiteten Übungen möglich. „Fünf bis sechs Patienten können dort nun zeitgleich unter Aufsicht üben“, erzählt Höppel.

 

Neu ist auch das gerätegestützte Parkinson-Programm: Patienten trainieren dabei nach festgelegten Schweregraden und Geschwindigkeitsstufen, da diese Art des Trainings nachweislich die beste Behandlungsmöglichkeit für Patienten mit Morbus Parkinson bietet.

Erlangen, 04.12. 2013 – Im Klinikum am Europakanal finden auch in diesem Jahr wieder zwei Adventskonzerte in der Kirche des Klinikums statt. Am Mittwoch, den 11. Dezember 2013, von 14:30 bis 15:30 Uhr spielen die Regnitztaler Saitenmusik und der Posaunenchor Uttenreuth ihr vorweihnachtliches Programm. Eine Woche später, am Mittwoch, den 18. Dezember 2013, ebenfalls von 14:30 bis 15:30 Uhr tritt das Duo Wulli Wullschläger und Sonja Tonn auf. Alle Besucher sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Ansbach / Engelthal, 02.12.2013 – Am heutigen Montag begrüßten Helmut Nawratil, Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, und Matthias Nowack, Leiter des Zentralen Klinikmanagements, Markus Calana als neuen Kaufmännischen Leiter für die Standorte Ansbach und Engelthal. „Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Calana einen im Gesundheitswesen so kompetenten Mitarbeiter mit langjähriger Führungserfahrung gewinnen konnten“, erklärt Helmut Nawratil. Als Kaufmännischer Leiter ist der 48-jährige Calana für die organisatorische, personelle und budgettechnische Leitung und Steuerung des Bezirksklinikums Ansbach und der Frankenalb-Klinik Engelthal verantwortlich und übernimmt darüber hinaus die Finanzplanung und -steuerung für diese Standorte.

Markus Calana ist Diplom-Betriebswirt und arbeitete unter anderem als Direktor und Prokurist der Medical Park Bad Wiessee GmbH und als kaufmännischer Leiter der Isar Kliniken München. Calana stammt ursprünglich aus München, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Ansbach, 29.11.2013 – Am Freitag, 6. Dezember 2013, findet um 16.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein Harfenkonzert mit Claudia Forster statt. Die Harfenistin spielt unter anderem Stücke von Händel, Dussek und Hasselmans.

Claudia Forster studierte in München an der Hochschule für Musik. Weitere Studien und Meisterkurse absolvierte sie in Wien und Paris. Ihre Konzertreisen führten sie in die Musikmetropolen Europas, wie Salzburg, Wien München und Prag. Sie ist Initiatorin und künstlerische Leiterin des Internationalen Musikfestivals in Cham.

Zur besonderen Atmosphäre während des Konzerts in der Kirche des Bezirksklinikums trägt auch die Fränkische Handwerkerkrippe bei, die vom 29. November 2013 bis einschließlich 12. Januar 2014 täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr zu besichtigen ist.

Der Eintritt ist frei.

Das Bezirksklinikum Ansbach arbeitet eng mit soziotherapeutischen Einrichtungen zusammen

 

Ansbach, 27.11.2013 – Was passiert eigentlich mit forensischen Patienten nach ihrer Entlassung? Einige können nicht alleine wohnen und wechseln daher in betreute Wohnheime. Doch viele dieser Einrichtungen haben Bedenken, forensische Patienten aufzunehmen. Erstmals haben die Mitarbeiter der forensischen Klinik am Bezirksklinikum Ansbach deshalb vor kurzem einen Informationstag für soziotherapeutische Einrichtungen organisiert.

„Uns ist es sehr wichtig, schon während des Aufenthalts der Patienten an die Zeit nach ihrer Entlassung zu denken“, erklärt Chefarzt Dr. Joachim Nitschke. Das Ziel sei es, Mitarbeiter soziotherapeutischer Einrichtungen über den Umgang mit forensischen Patienten zu informieren und Vorbehalte auszuräumen. „Nur durch eine enge Kooperation können wir es schaffen, diese bestimmte Patientengruppe zu entlassen, die früher aufgrund mangelnder Nachsorgemöglichkeiten über Jahrzehnte forensisch untergebracht waren, weil sich keine Einrichtung bereit erklärte sie aufzunehmen“, ergänzt Nitschke. Die Organisatorin der Veranstaltung, Bianca Roth, bestätigte: „Die praktischen Erfahrungen zeigen, dass sich die Patienten oft sehr gut in betreuten Wohnheimen einleben“.

Zudem wurde in der Veranstaltung deutlich gemacht, dass sich die im Jahre 2009 neu geschaffene forensische Ambulanz der Forensischen Klinik Ansbach zusätzlich um die Nachsorge dieser Patienten kümmert. So werden regelmäßig Hausbesuche in den Einrichtungen durchgeführt, psychotherapeutische Beratung angeboten und sogar Blutuntersuchungen auf Alkohol und Drogen durchgeführt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Patienten in einer Probewohnphase bei Problemen umgehend wieder in die Forensische Klinik zurückzuverlegen.  

Wie wichtig diese Informationen sind, zeigte der große Andrang bei der Veranstaltung: über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Bayern kamen zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Aufgrund der großen Nachfrage wird eine Wiederholung der Veranstaltung angedacht.  

Ansbach, 22.11.2013 – Am Mittwoch, dem 4. Dezember 2013, findet um 19.00 Uhr das 11. Forum zum Thema Essstörungen statt. Veranstaltet wird es vom Bezirksklinikum Ansbach in Kooperation mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Ansbach. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Öffentlichkeit weiter über die Krankheit aufzuklären und Therapiemöglichkeiten sowie Hilfsangebote aufzuzeigen. Denn Statistiken zeigen, dass die Zahl der Todesfälle steigt: Im Jahr 1998 waren laut Statistischem Bundesamt 33 Todesfälle in Deutschland auf eine Essstörung zurückzuführen, im Jahr 2011 bereits 85. Erschreckend ist außerdem das Ergebnis einer Befragung des Robert Koch Instituts im Jahr 2006 unter 11- bis 17-jährigen Mädchen: Bei 35 Prozent der 16-Jährigen lagen Hinweise auf eine Essstörung vor.

Dr. Uwe Enders, stellvertretender Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, wird mit einem kurzem Vortrag das Thema vorstellen. Im Anschluss führen die beiden Münchner Schauspielerinnen Heidy de Blum und Isabelle Koob das Theaterstück „Food Diaries – Essgeschichten“ auf. In verschiedenen Szenen werden Geschichten von Frauen erzählt, die in ihrem Leben schon einmal mit dem Thema Diät, Hunger und Essstörungen zu kämpfen hatten. Die Schauspielerinnen schlüpfen dabei in unterschiedliche Rollen und zeigen Szenen, die direkt aus dem Leben gegriffen sind. Anschließend haben die Zuschauer die Möglichkeit, sich über das Thema auszutauschen und zu diskutieren. Dabei sind außerdem die Sozialpädagoginnen Ilse Schöll-Mohr und Isolde Imschloss vom Gesundheitsamt des Landkreises Ansbach sowie der Psychologe Andreas Schnebel vom Verein ANAD aus München.

Das Forum zum Thema Essstörungen findet am Mittwoch, dem 4. Dezember 2013, um 19.00 Uhr in den Kammerspielen Ansbach, Maximilianstraße 29, statt. Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind Betroffene, Angehörige und alle, die am Thema interessiert sind. Weitere Informationen gibt es unter www.bezirksklinikum-ansbach.de.

Ansbach, 22.11.2013 – Am Freitag, den 29. November 2013 findet um 16.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach die feierliche Eröffnung der Handwerkerkrippe statt. Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken Helmut Nawratil wird Bezirkstagspräsident Richard Bartsch Margit Böckler, Leiterin des Krippenteams, für ihr Engagement mit dem Ehrenbrief des Bezirks Mittelfranken auszeichnen. Anschließend werden die Klinikseelsorger ein feierliches Innehalten an der Krippe abhalten. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von der Organistin Hildegard Zöller.

Bis einschließlich zum 12. Januar 2014 kann die Handwerkerkrippe täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr besichtigt werden. Führungen finden von 14.00 bis 16.00 Uhr statt.

Über die Handwerkerkrippe

„Bauet eine Krippe zum Lobe des Herrn, aber bauet sie nach eurer Heimat“ – dieser Spruch des Franz von Assisi inspirierte vor über 20 Jahren den Leiter der Berufsschule Rothenburg-Dinkelsbühl, Oberstudiendirektor Günther Heyn, dazu, mit Schülern und Lehrern für das Bezirksklinikum Ansbach eine Wendekrippe zu bauen. Seit dieser Zeit ist die Krippe zu einem ganzen Dorf angewachsen. Neben weihnachtlichen Szenen sind auf gut 50 Quadratmetern fränkische Miniaturgebäude, handgeschnitzte und fränkisch gekleidete Handwerkerfiguren, nachgestellte Alltagsszenen und ein üppig ausgestatteter Wochenmarkt zu bestaunen.

Geschichten, Informationen und Anekdoten rund um die Handwerkerkrippe gibt es in einem 2012 erschienenen Bildband. Das Buch kostet 16,90 Euro und ist im Buchhandel sowie an der Pforte des Bezirksklinikums Ansbach erhältlich.

Vertreter der Medien sind herzlich zur Krippeneröffnung am 29.11.2013 um 16 Uhr in die Kirche des Bezirksklinikums Ansbach eingeladen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Programm.

Engelthal, 21.11.2013 – Ein abwechslungsreiches Programm bietet wieder der Weihnachtsbasar der Frankenalb-Klinik Engelthal am Sonntag, 1. Dezember 2013 zwischen 13.00 und 16.30 Uhr. Auf dem Klinikgelände in der Reschenbergstraße 20 verkaufen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Weihnachtsgestecke, kunsthandwerkliche Geschenke und vorweihnachtliche Leckereien. Kleine Besucher sind herzlich ins Personalcasino eingeladen, wo sie selbst Weihnachtliches gestalten können. Außerdem besucht sie der Nikolaus. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet vom Posaunenchor Engelthal.

Weitere Programmpunkte sind um 14.00 Uhr der Besuch des Hersbrucker Christkinds, um 15.00 Uhr Weihnachtsmärchen und -lieder in der Kapelle und um 15.30 Uhr eine Führung durch die Klinik.

Weitere Informationen gibt es unter www.frankenalbklinik.de.

Ansbach, 20.11.2013 - Am Dienstag, 03. Dezember 2013, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter statt.

Das Dezembertreffen ist zugleich die Weihnachtsfeier und bietet den Interessierten die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit dem Thema „Leben mit psychisch Erkrankten“ auszutauschen und zu diskutieren.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Tagung des Arbeitskreises zur Qualitätsoptimierung der Forensischen Psychiatrie zum Thema „Sicherungsverwahrung, Abstandsgebot und Therapieunterbringung“ im Bezirksklinikum Ansbach.

Ansbach, 13.11.2013 – Am 8. November 2013 sprachen der Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, Privatdozent Dr. Habermeyer, sowie Wolfgang Pfister, Richter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe, vor rund 70 geladenen Teilnehmern am Bezirksklinikum Ansbach über die Neuregelung der Sicherungsverwahrung in Deutschland. Die Veranstaltung wurde vom Arbeitskreis zur Qualitätsoptimierung der Forensischen Psychiatrie organisiert.

Privatdozent Dr. Habermeyer, der sich seit Jahren wissenschaftlich mit der Problematik der Sicherungsverwahrung und möglichen Therapieformen für dieses Klientel beschäftigt, erläuterte den Zuhörern aus forensisch-psychiatrischer Sicht, inwieweit Betroffene therapierbar sind. So beschrieb er, dass sich Personen, die in der Sicherungsverwahrung untergebracht sind, deutlich von forensisch untergebrachten Patienten im Maßregelvollzug, wie zum Beispiel am Bezirksklinikum Ansbach, unterschieden. Demnach zeige sich, dass forensische Patienten deutlich weniger dissozial seien und sie sich somit zu einer Therapie eigneten.

Wolfgang Pfister ist als Mitglied des 3. Strafsenats am Bundesgerichtshof unter anderem für Revisionen in Bezug auf die Anordnung der Sicherungsverwahrung beschäftigt. In seinem Vortrag beleuchtete er die Neuregelungen der Sicherungsverwahrung aus juristischer Sicht. Er machte deutlich, dass – trotz der von Privatdozent Dr. Habermeyer geschilderten Schwierigkeiten – Betroffene, die sich in der Sicherungsverwahrung befinden, einen Anspruch auf Therapie haben. Sollte den Untergebrachten keine Therapie angeboten werden, hat der Gesetzgeber seit dem 1. Juni 2013 beschlossen, dass diese Personen trotz weiter bestehender Gefährlichkeit unmittelbar zu entlassen sind.

Dieser Widerspruch zwischen Therapieanspruch und fraglicher Therapierbarkeit wurde in der Veranstaltung herausgearbeitet und kritisch gewürdigt. Privatdozent Dr. Habermeyer machte auf die Gefahr aufmerksam, dass gefährliche Serientäter zunehmend psychiatrisiert würden, obwohl sie therapieunfähig seien.

Wolfgang Pfister äußerte sich dahingehend, dass sich seit den 90er Jahren die Gesetzeslage dahingehend verschoben habe, dass Straftäter zunehmend nicht wegen Straftaten, die sie begangen haben, zu einer Haftstrafe verurteilt werden, sondern zudem aufgrund ihrer mutmaßlichen Gefährlichkeit präventiv untergebracht werden.

Dr. Nitschke war es ein großes Anliegen zu verdeutlichen, dass sich Sicherungsverwahrte nach wie vor in einem Gefängnis befinden, während Patienten im Maßregelvollzug in einem Krankenhaus untergebracht werden. Patienten in der Forensischen Klinik haben Straftaten aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung begangen, während Sicherungsverwahrte wegen ihrer Gefährlichkeit und nicht aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung ihre Unterbringung nach Verbüßung einer Haftstrafe antreten müssen.

Über den Arbeitskreis

Der Arbeitskreis zur Qualitätsoptimierung der forensischen Psychiatrie, geleitet vom Chefarzt der Forensischen Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach, Dr. Joachim Nitschke, sowie von Dr. Gerhard Karl, Leitender Oberstaatsanwalt des Landgerichts Ansbach, haben eine in Deutschland einzigartige Kooperation geschaffen. Seit einem Jahr finden regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen für Juristen sowie forensische Psychiater und Psychologen statt, in der Experten über aktuelle Entwicklungen und Themen im Bereich der Forensischen Psychiatrie referieren und in der Juristen und Mediziner gemeinsam nach Expertenreferaten über forensische Fragestellungen diskutieren.

„Diese Weiterbildungsreihe hat sich als sehr erfolgreich erwiesen und besitzt mittlerweile Modellcharakter für andere Landgerichte“, sagt Dr. Joachim Nitschke. Das Ziel dieser gemeinsamen Weiterbildungsveranstaltung ist es, die Sichtweisen der jeweils anderen Berufsgruppe zu verstehen und somit eine gemeinsame Sprache zu finden. Darüber hinaus besteht das Ziel darin, die Therapie forensisch untergebrachter Patienten unter Berücksichtigung des berechtigten Sicherheitsinteresses der Allgemeinbevölkerung zu verbessern.

Wir haben uns bewusst entschieden, die geladene Teilnehmerzahl auf maximal 70 Personen zu begrenzen, weil sonst der Diskussionsaspekt dieser Veranstaltung zu kurz kommt.

Das Bezirksklinikum Ansbach arbeitet in Zukunft enger mit dem Bayerischen Roten Kreuz zusammen.

 

Ansbach, 11.11.2013 – Die Werkrettung auf dem Gelände des Bezirksklinikums Ansbach und die Transporte von Patienten vom Bezirksklinikum zu anderen Ärzten und Kliniken werden ab 1. Dezember 2013 offiziell vom Bayerischen Roten Kreuz in Ansbach übernommen. Darauf haben sich der Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil, und der Geschäftsführer des BRK Ansbach, Heinz Bischoff, in dieser Woche geeinigt.

 

„Die Patienten und die Klinik werden von der Vereinbarung profitieren“, kündigt der Ressortleiter Bau/Technik der Bezirkskliniken Mittelfranken, Dr. Jürgen Beckmann-Toussaint, an. Aufgrund der Nähe zwischen dem Bayerischen Roten Kreuz in der Henry-Dunant-Straße und dem Bezirksklinikum Ansbach in der Feuchtwanger Straße würden die Transporte pünktlich und reibungslos verlaufen. „Die Patienten haben geringere Wartezeiten und werden optimal versorgt“, sagt Beckmann-Toussaint.

 

Vom Bezirksklinikum Ansbach aus werden liegende Patienten oder Menschen mit Behinderung regelmäßig zu anderen Ärzten oder Kliniken in das Stadtgebiet Ansbach oder in die Umgebung transportiert. Das Rote Kreuz übernimmt zukünftig auch spontane Transporte, die von den betriebseigenen Fahrdiensten nicht geleistet werden können.

Ansbach, 08.11.2013 – Am Totensonntag, den 24. November 2013 findet um 10.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach ein ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach während der Zeit des Nationalsozialismus statt.

In der Zeit zwischen 1939 und 1945 wurden in Deutschland Gräueltaten an psychisch kranken Menschen begangen, so auch in der Heil- und Pflegeanstalt Ansbach. Über 2.000 Patienten, darunter auch Kinder, wurden in Tötungsanstalten deportiert oder starben an den Folgen unzureichender Ernährung. Schon seit einiger Zeit beschäftigt sich das Unternehmen mit der Rolle der früheren Heil- und Pflegeanstalt beim sogenannten Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten und dem Gedenken an die Opfer. Das im vergangenen Jahr eingeweihte Mahnmal an die Opfer bildet den zentralen Ort des Gedenkens am Bezirksklinikum Ansbach. Weitere Orte auf dem Klinikgelände, die an die Geschehnisse im Dritten Reich erinnern, sind unter anderem ein spezieller Ausstellungsraum des Psychiatriemuseums sowie eine Gedenktafel im Verwaltungsgebäude, die bereits im Jahr 1992 angebracht wurde. Eine kleine Broschüre weist den Weg über das Gelände zu den entsprechenden Gedenkorten.

Weitere Informationen zur Geschichte und zum Mahnmal finden Sie unter www.bezirksklinikum-ansbach.de/geschichte.html.

 

Vertreter der Medien sind herzlich zum Gedenkgottesdienst um 10.00 Uhr in der Kirche des Bezirksklinikums Ansbach eingeladen.

Erlangen, 04.11.2013 – Am Sonntag, 10. November 2013, veranstalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation (ZNR) im Klinikum am Europakanal Erlangen von 13.00 bis 17.00 Uhr einen Tag der offenen Tür für die Öffentlichkeit. Durch eine abwechslungsreiche Mischung aus Vorträgen, Aktionen und Informationen erhalten Interessierte einen Überblick über Diagnosen und Therapien in der Neurologie. So gibt es zum Beispiel eine Einführung in Erste Hilfe, die mit einer Reanimationspuppe geübt wird, einen Rollstuhlparcours sowie Einblicke unter anderem in die Arbeit von Logopäden, Neuropsychologen, Ostheopathen und des Sozialpädagogischen Dienstes.

Ab 14.00 Uhr halten Chefarzt und Oberärzte des ZNR zu jeder vollen und halben Stunde einen Vortrag, unter anderem zu den Themen: Blutdruckselbstmessung, neue Entwicklungen bei der akuten Therapie des Schlaganfalls, Gangstörungen im höheren Lebensalter sowie Schluckstörungen bei neurologischen Erkrankungen.

Das vollständige Programm finden Sie auf www.klinikum-am-europakanal.de.

 

Vertreter der Medien sind um 13.30 Uhr herzlich zur Eröffnung der neuen Medizinischen Trainingstherapie mit Vorstand Helmut Nawratil, Verwaltungsleiterin Kunigunde Meyerhöfer und Chefarzt Dr. Detlef Kohl eingeladen!

Der Förderverein Kunstmuseum Hersbruck e.V. zu Gast in der Frankenalb-Klinik

Engelthal, 31.10.2013 – Am Freitag, dem 8. November 2013, lädt die Frankenalb-Klinik in Engelthal um 19.00 Uhr zu einer Vernissage in die Reschenbergstraße 20 in Engelthal ein. Bei der Ausstellung im Foyer werden Werke von Künstlern und Künstlerinnen des Fördervereins Kunstmuseum Hersbruck e.V. gezeigt.

Musikalisch begleitet wird die Vernissage von Cornelia Effner. Die Besucherinnen und Besucher erwarten dabei Chansons und Moritaten (von Fritz Grasshoff) zum Akkordeon und „Kranverführungen“ – Wortspielereien zur singenden Säge.

Die Ausstellung ist bis zum 21. Dezember 2013 täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr in der Frankenalb-Klinik zu besichtigen.

 

Wir freuen uns, Sie zu Vernissage und Ausstellung begrüßen zu dürfen!

Ansbach, 29.10.2013 - Am Dienstag, 05. November 2013, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Claudia Geißler-Kraft, therapeutische und pflegerische Mitarbeiterin der psychiatrischen Institutsambulanz des Bezirksklinikums Ansbach, spricht über den Themenkomplex Alzheimer und Demenz und wie diese Krankheitsbilder den Betroffenen verändern.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Ansbach, 21.10.2013 – Psychisch erkrankte ältere Menschen sind auf eine engmaschige und individuelle Betreuung angewiesen. Das ist besonders wichtig bei einer Verlegung, beispielsweise vom Altenheim ins Krankenhaus. So sollte die aufnehmende Einrichtung über Eigenheiten des Patienten informiert sein. „In der Vergangenheit hat dies leider nicht in allen Fällen reibungslos funktioniert“, berichtet Dr. Birgit Mößner-Haug, Bereichsleitende Oberärztin am Bezirksklinikum Ansbach und Vorsitzende des Arbeitskreises Gerontopsychiatrie e.V. im Landkreis Ansbach. Der Arbeitskreis hat deswegen einen speziellen Pflegeüberleitungsbogen erarbeitet, der zukünftig die Informationsweitergabe zwischen den Einrichtungen verbessern soll. „Die aufnehmende Einrichtung sollte beispielsweise bei einer Demenz darüber informiert sein, wenn der Patient dazu neigt wegzulaufen“, erklärt Markus Fabi, Leiter der Pflegeüberleitung am Klinikum Ansbach. „Dann kann die Einrichtung gezielt darauf eingehen.“ Diese und andere Besonderheiten eines Patienten können in Zukunft auf dem Pflegeüberleitungsbogen vermerkt werden.

Der neue Bogen hat bereits den ersten Testlauf bestanden. Er kann direkt im Computer bearbeitet werden. So können die Einrichtungen für jeden Patienten oder Bewohner die Grunddaten vorab eintragen. Im Falle einer plötzlichen Verlegung müssen dann nur noch die aktuellen Daten nachgetragen werden und der Überleitungsbogen kann schnell an die aufnehmende Einrichtung weitergeschickt werden.

„Jetzt geht es darum, die Einrichtungen davon zu überzeugen, sich die Zeit zum Ausfüllen des Bogens zu nehmen“, meint Dr. Birgit Mößner-Haug abschließend. „Uns allen ist daran gelegen, die Situation psychisch erkrankter älterer Menschen zu verbessern und unser Überleitungsbogen kann definitiv dazu beitragen.“

Über den Arbeitskreis Gerontopsychiatrie

Ziel des Vereins „Arbeitskreis Gerontopsychiatrie e.V.“ ist die Förderung der Altenhilfe. Er setzt sich zusammen aus Mitarbeitern des Bezirksklinikums Ansbach, des Landratsamtes, des Seniorenbeirats, verschiedener Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenhilfe sowie der Gerontopsychiatrischen Fachkoordination Mittelfranken. Der Verein hat unter anderem den „Seniorenwegweiser für Stadt und Landkreis Ansbach“ erarbeitet.

Ansbach, 18.10.2013 – Die Krankheiten des Alters stehen wieder im Mittelpunkt des jährlichen Geriatrieforums, das in diesem Jahr am Freitag, 8. November 2013, anlässlich des 21. Mittelfränkischen Geriatrietages von dem Bezirksklinikum Ansbach und dem VdK Kreisverband Ansbach veranstaltet wird.

Da das Thema Schmerz bei älteren Menschen oft eine große Rolle spielt, beleuchtet die neue Chefärztin der Neurologie am Bezirksklinikum Ansbach, Dr. Sonja Lisch, die verschiedenen Ursachen und Therapiemöglichkeiten bei Schmerzen. Außerdem wird an diesem Tag das Thema Schlafstörungen behandelt und die Frage beantwortet, was Betroffene für einen besseren Schlaf tun können.

Neben medizinischen Themen geht es auch um Organisatorisches und die Pflege zuhause. Interessierte bekommen dabei Informationen zu Kostenerstattungen, Hilfen und Pflegestufen. Den Abschluss bildet ein Film, der anschaulich zeigt, welche technischen Hilfen es für die Unterstützung im Alltag gibt.

Das Geriatrieforum findet am Freitag, den 8. November 2013 von 14.00 bis 16.30 Uhr im Saal Mittelfranken des Bezirksrathauses Ansbach statt. Weitere Informationen und ein ausführliches Programm gibt es unter www.bezirksklinikum-ansbach.de.

Die Klinik für Forensische Psychiatrie weiht Neubau ein

Ansbach 18.10.2013 – Für 50 Patienten der Klinik für Forensische Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach steht in Kürze ein Umzug an. Am heutigen Freitag wurde der Neubau Haus 16 im Rahmen einer Feier mit geladenen Gästen eingeweiht. Anschließend bekam die Öffentlichkeit die Gelegenheit, das Gebäude zu besichtigen und sich über Abläufe, Therapien und Bedingungen in der Forensik am Bezirksklinikum zu informieren. Nach einem Probebetrieb werden die Patienten der therapeutischen Wohngruppe und des Resozialisierungsbereichs voraussichtlich Ende November umziehen. Bisher wohnen die 50 Patienten in zwei Gebäuden, die noch aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts stammen. Insgesamt hat der Neubau zehn Millionen Euro gekostet und wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration finanziert.

„Die Struktur der bisherigen Gebäude entsprach schon seit einiger Zeit nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Maßregelvollzug“, erklärt Dr. Joachim Nitschke, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie. „Im Neubau sind zum einen die Sicherheitsstandards viel höher, zum anderen haben wir für die Patienten bessere Therapiemöglichkeiten.“ So wurden die Sicher-heitsstandards des neuen Gebäudes unter Beratung der Justizvollzugsanstalten Nürnberg und Ansbach sowie der Polizei erarbeitet. Zudem haben die Patienten leichteren Zugang zu Therapien, da sich die Therapieräume jetzt im selben Gebäude befinden. Bisher mussten die Patienten dafür in ein anderes Gebäude wechseln, was mit Sicherheitsvorkehrungen und höherem Personalaufwand verbunden war.

Auch optisch unterscheidet sich das vom Architekturbüro Haid und Partner in Nürnberg gestaltete neue Gebäude deutlich von der bisherigen Unterbringung. Viel Glas und Licht prägen den Neubau. Davon profitieren die Zimmer der Patienten genauso wie die Räume der Arbeits- oder Ergotherapie sowie die Büros und Pflegestationen. Die Außenfassaden sind hell gestrichen mit farbigen Elementen. Zudem sorgt eine mit viel Grün gestaltete Außenanlage dafür, dass sich das neue Gebäude gut in das Parkgelände des Bezirksklinikums einfügt. Über einen verglasten Durchgang ist der Neubau mit den bereits bestehenden Gebäuden der Forensik (Haus 17 und 18) verbunden, die in ähnlichem Stil gebaut und in den Jahren 2008 und 2001 eröffnet wurden. In diesen Gebäuden befinden sich die gesicherten Bereiche der Klinik für Forensische Psychiatrie. Somit sind die insgesamt rund 180 Patienten der Klinik für Forensische Psychiatrie nun in einem Gebäudekomplex untergebracht.

Die Patienten, die in den Neubau ziehen, werden momentan entweder auf eine betreute Wohngrup-pe außerhalb der Klinik oder auf eine Entlassung in den Alltag vorbereitet. In die Ansbacher Forensik kamen sie aufgrund einer Verurteilung wegen Straftaten, die im Zusammenhang mit ihrer Suchterkrankung stehen, beispielsweise dem Handel mit Betäubungsmitteln oder Beschaffungskriminalität, um den Eigenbedarf zu finanzieren. Die Patienten durchlaufen verschiedene Einzel- und Gruppentherapien, wie Suchtbearbeitung oder ein Anti-Gewalttraining, und werden - abhängig vom therapeutischen Fortschritt - zunehmend gelockert. Außerdem nehmen sie Angebote zu Arbeits- und Ergotherapie wahr.

Bündnis gegen Depression im Nürnberger Land unterstützt Angehörige psychisch kranker Menschen

Engelthal, 7.10.2013 – Erkrankt ein Mensch an Depressionen leidet meist nicht nur er selbst, sondern auch sein direktes Umfeld. Angehörige, die den Patienten betreuen, sind selbst gefährdet an einer Depression zu erkranken, wenn Sie nicht genügend auf ihre eigenen Wünsche und Grenzen achten.

Die „Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige von älteren Menschen mit Depressionen und Demenzen“ organisiert deshalb gemeinsam mit dem „Bündnis gegen Depressionen und Demenzen im Nürnberger Land“ eine Informationsveranstaltung für Angehörige. Die Veranstaltung findet am Samstag, 19. Oktober 2013, um 14.30 Uhr in der Frankenalb-Klinik Engelthal statt und dauert voraussichtlich rund eineinhalb Stunden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen dabei noch mehr über die Erkrankung lernen und erfahren, wie sie selbst als betreuende und pflegende Angehörige einer Depression vorbeugen können.

Bei der Veranstaltung werden die Leiterin der Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige, Diplom-Sozialpädagogin Irmgard Sauerland-Entorf, der Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, Prof. Thomas Kraus, und Diplom-Psychologe Rolf Riedel von der Beratungsstelle für seelische Gesundheit der Caritas und der Diakonie in Hersbruck, als Ansprechpartner vor Ort sein.

Bei Fragen zur Veranstaltung können Sie sich unter der Telefonnummer 09158/9260 an Irmgard Sauerland-Entorf wenden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ansbach, 02.10.2013 – Gut zwei Jahre wurde im Bezirksklinikum Ansbach an einem neuen Gebäude für die Klinik für Forensische Psychiatrie gebaut. Ende Oktober werden die Bewohner einer geschlossenen therapeutischen Wohngruppe und eines Resozialisierungsbereichs den Neubau beziehen. Bisher waren die Patienten in zwei älteren Gebäuden untergebracht, deren Struktur aber nicht mehr einem modernen Maßregelvollzug entspricht. Der Neubau kostete 10 Millionen Euro und wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen finanziert. Er beherbergt zwei Stationen mit jeweils 25 Betten.

Vor dem Bezug lädt das Bezirksklinikum Ansbach die Öffentlichkeit am Freitag, 18. Oktober 2013, zu Führungen durch den Neubau ein. Die Führungen beginnen jeweils um 15.30 Uhr, 16.15 Uhr und 17.00 Uhr. Interessierte müssen sich aus organisatorischen Gründen und aufgrund der Sicherheitsbestimmungen schriftlich bis zum 10. Oktober für ihren Wunschtermin mit Vor- und Nachnamen sowie ihrer Anschrift anmelden: Per E-Mail an bezirksklinikum.ansbach‎@‎bezirkskliniken-mfr.de oder per Post an Bezirksklinikum Ansbach, Verwaltungsleitung, Feuchtwanger Straße 38, 91522 Ansbach.

Ansbach – Das Bezirksklinikum Ansbach bietet im kommenden Jahr erneut eine Weiterbildung für die pflegerische Leitung eines Bereichs im Krankenhaus und in anderen pflegerischen Versorgungseinheiten an.

Der Lehrgang beginnt am 5. Mai 2014 und endet am 22. September 2015. Die insgesamt 730 Unterrichtstunden werden in zweiwöchigen Blöcken im Bezirksklinikum Ansbach sowie in einem vierwöchigen Praktikum auf einer    - für den Teilnehmer fremden - Station absolviert.

Die Weiterbildung richtet sich an ausgebildete Pflegekräfte aus allen Kliniken, ambulanten oder stationären Einrichtungen der Region, die eigenverantwortlich Leitungsaufgaben übernehmen möchten. Sie sollten mindestens zwei Jahre Berufserfahrung mitbringen und möglichst bereits seit sechs Monate in einer Leitungsfunktion tätig sein.

Interessierte können sich bis spätestens 15. Januar 2014 bewerben. Die Weiterbildung kostet 2.500€. Für weitere Fragen steht die Kursleitung Françoise Laass telefonisch zur Verfügung (0981/4653-3052).

Im Oktober Aktionen zum Thema Depression

Engelthal, 30.09.2013 – Das Bündnis gegen Depression im Nürnberger Land hat einen neuen Vorstand. Der bisherige Vorsitzende, Dr. Alfred Schubert, hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Zu seinem Nachfolger wurde Ernst Höfler, Leitender Oberarzt in der Frankenalb-Klinik Engelthal, gewählt.

Michael Schubert, Einrichtungsleiter des Don-Bosco-Hauses der Caritas in Hersbruck, bleibt zweiter Vorsitzender. Zur dritten Vorsitzenden wurde Susanne Jeschke gewählt, die als Psychologische Psychotherapeutin in der Frankenalb-Klinik Engelthal arbeitet. Schatzmeisterin Ursula Schug vom Don-Bosco-Haus wurde im Amt bestätigt. Neu im Vorstand ist Brigitte Bakalov als Schriftführerin, bekannt von ihrer Arbeit bei KISS in Hersbruck.

Aktionen für Angehörige

Das Bündnis gegen Depression wurde im Jahr 2007 gegründet und hat das Ziel, über Depressionen sowie über psychische Erkrankungen im Allgemeinen aufzuklären und so die Situation für Betroffene und deren Angehörige zu verbessern. Für dieses Jahr sind im Herbst anlässlich des Tages der seelischen Gesundheit am 10. Oktober Aktionen für Angehörige depressiver und psychisch kranker Menschen geplant. Thematische Schwerpunkte sind der Umgang mit Überforderung sowie die Prävention von Depression. Die Termine im Einzelnen sind:

10.10.2013: 19.30 Uhr, Austausch und Lachyoga für Angehörige von Menschen mit Depressionen veranstaltet von KISS (Kontakt- und Infostelle für Selbsthilfegruppen) und Sozialpsychiatrischer Dienst. Ort: Räume von Kiss in Hersbruck.

11.10.2013: 16.00 Uhr, Veranstaltung für Angehörige der Bewohner des Don-Bosco-Hauses in Zusammenarbeit mit Dr. Alfred Schubert.

19.10.2013: 14.30 Uhr, Information für die Angehörigen gerontopsychiatrischer Patienten in der Frankenalb-Klinik Engelthal mit Chefarzt Prof. Dr. Kraus und Rolf Riedel, Diplom-Psychologe vom Sozialpsychiatrischem Dienst Hersbruck.

Das Bündnis gegen Depression Nürnberger Land sucht weitere Interessierte und Unterstützer für seine Arbeit, um die Situation von Menschen mit einer Depression stetig verbessern zu können. Auch Spenden sind willkommen. Weitere Informationen bei Ernst Höfler, Frankenalb-Klinik Engelthal, Telefon 09158 926-2212.

Ansbach, 25.09.2013 - Am Dienstag, 01. Oktober 2013, findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Dr. Werner Weidmann, Facharzt für Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach, wird einen Vortrag zum Thema „Bipolare Störung“ halten und dabei auf Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten eingehen.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Positive Resonanz auf das Behandlungsangebot der psychiatrischen Tagesklinik der Frankenalb-Klinik Engelthal.

Engelthal, 10.09.2013 – Mit der Eröffnung einer psychiatrischen Tagesklinik in der Frankenalb-Klinik Engelthal haben die Bezirkskliniken Mittelfranken Anfang August ihr teilstationäres Versorgungsangebot erweitert. Eine erste Bilanz zogen gestern auf einer Pressekonferenz Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, der Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, Helmut Nawratil, und Chefarzt Prof. Dr. Thomas Kraus. „Für die Bewohner im Nürnberger Land ist die neue Tagesklinik ein wichtiger Baustein der professionellen und wohnortnahen psychiatrischen Versorgung“, sagte Bezirkstagspräsident Richard Bartsch. Die Belegungszahlen zeigten, dass die Bevölkerung die Tagesklinik sehr gut annehme. „Schon kurz nach Ankündigung der Neueröffnung haben wir viele Anrufe aus ganz Mittelfranken erhalten“, berichtete Prof. Dr. med. Thomas Kraus. „Alle zehn Plätze der Tagesklinik waren sehr schnell belegt. Täglich führen wir Erstgespräche mit interessierten Patienten und es gibt sogar schon eine Warteliste.“

Auch Klinikvorstand Helmut Nawratil zeigte sich erfreut über die positive Resonanz und ist auch insgesamt mit der Entwicklung der Frankenalb-Klinik Engelthal zufrieden: „Das Behandlungsangebot der Klinik wurde in den letzten zwei Monaten erheblich verbessert. Neben der Tagesklinik gibt es auch ein erweitertes Angebot für Patienten mit einer Depression. Außerdem werden wir im kommenden Jahr die Privatstation für Burnout-Patienten vergrößern. Die bereits bestehenden 16 Betten ziehen Patienten aus dem ganzen Bundesgebiet an“, meinte Helmut Nawratil abschließend.

Über die Tagesklinik

Ziel der Tagesklinik ist es, Menschen mit psychischen Erkrankungen zu einer verbesserten Krankheitsbewältigung und einer sinnvollen Tagesstruktur zu verhelfen. Abends können die Patienten neue Erkenntnisse zu Hause erproben und beim nächsten Termin zusammen mit dem Team reflektieren und aufarbeiten. Der Therapieplan wird mit jedem Patienten speziell abgestimmt. Neben ärztlicher Diagnostik kann dieser Einzel- und Gruppengespräche, Ergotherapie, Entspannungstherapie, Sport- und Bewegungstherapie, Sozialtherapie und Vorbereitung auf den beruflichen Alltag sowie viele weitere Behandlungsleistungen umfassen.

Erlangen, 13.09.2013 – Im Oktober und November 2013 veranstaltet der Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. gemeinsam mit der Klinik für Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik des Klinikums am Europakanal wieder eine kostenfreie Veranstaltungsreihe zum Thema „Psychische Erkrankungen“. An acht Abenden können sich Menschen, die an einem Ehrenamt im Bereich Psychiatrie interessiert sind, Angehörige von psychisch Erkrankten oder einfach am Thema Interessierte informieren.

Der Chefarzt der Klinik, Dr. med. Andreas Ahnert, sowie die stellvertretende Chefärztin und weitere Oberärzte werden Vorträge zu verschiedenen psychischen Krankheitsbildern halten. Des Weiteren gibt es Vorträge und Gespräche zum Thema Gesprächsführung sowie über den Umgang mit psychisch Erkrankten und deren Angehörigen.

Die Veranstaltungsreihe beginnt am Mittwoch, 09. Oktober 2013, und findet bis zum 27. November 2013 jede Woche mittwochs statt. Die zweistündige Veranstaltung beginnt jeweils um 18.30 Uhr, Veranstaltungsort ist das Klinikum am Europakanal, Raum A 147. Um Anmeldung für die gesamte Veranstaltungsreihe bei der Leiterin des Betreuungsdienstes Susanne Gillmann unter „Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. am Klinikum am Europakanal“, wird gebeten.

Weitere Informationen finden Sie auch unter
www.klinikum-am-europakanal.de.

Zeitplan der Vortragsreihe:

09.10.2013: Borderline-Persönlichkeitsstörung

16.10.2013: Suchterkrankungen

23.10.2013: Depression

30.10.2013: Schizophrenie

06.11.2013: Posttraumatische Belastungsstörungen

13.11.2013: Miteinander reden – aufeinander hören! Grundkenntnisse von Gesprächsführung

20.11.2013: „Und dann stehst du da“ – Wie Angehörige diese Krankheitssituation erleben

27.11.2013: Wenn nichts mehr weitergeht. Pandora-Selbsthilfearbeit

Erlangen, 26.07.2013 – Zum 1. August nimmt die Ambulanz der Klinik für Forensische Psychiatrie im Klinikum am Europakanal Erlangen in neuen
Räumlichkeiten ihren Betrieb auf. Dort werden Patienten nach einem Aufenthalt im Maßregelvollzug ambulant nachbetreut.

Die sechs Mitarbeiter der Forensischen Ambulanz in Erlangen, bestehend aus Psychologen, Sozialpädagogen, Suchttherapeuten, Pflegepersonal und einem ärztlichen Mitarbeiter, betreuen momentan 120 Patienten. Ziel ist es, sie nach einem stationären Aufenthalt in der Klinik für Forensische Psychiatrie unter anderem in Einzel-, Gruppen- und Angehörigengesprächen, durch eine sozialpädagogische Beratung und Unterstützung, durch lebenspraktische Hilfen sowie mit Hausbesuchen bei der Alltagsbewältigung zu unterstützen. Dadurch soll auch der Therapieerfolg nachhaltig gesichert werden. Die Forensische Ambulanz führt auch regelmäßige Kontrollmaßnahmen durch, so dass auf Veränderungen in der Lebensführung rasch reagiert werden kann und ungünstige Entwicklungsverläufe verhindert werden können.

Engelthal, 26.07.2013 – Ab dem 5. August erweitern die Bezirkskliniken Mittelfranken ihr teilstationäres Angebot mit der Eröffnung einer Psychiatrischen Tagesklinik an der Frankenalb-Klinik Engelthal. Die neue Tagesklinik verfügt über zehn Plätze und bietet Patienten tagsüber eine intensive und individuelle Betreuung. Abends kehren die Patienten nach Hause zurück. „Mit dem neuen Angebot können wir Betroffenen die komplette psychiatrische Versorgungskette anbieten“, sagt Prof. Dr. med. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik. „Das fängt bei der Aufnahme in der Akutpsychiatrie an, geht über die Verlegung in den stationären Bereich, die Weiterbehandlung in der neuen Tagesklinik, durch die Patienten die Rückkehr in ihr privates Umfeld im geschützten Rahmen erproben können, bis hin zur ambulanten Nachbetreuung zu Hause.“

Das multiprofessionelle Behandlungsteam nutzt die Untersuchungsmöglichkeiten und therapeutischen Angebote der Frankenalb-Klinik und orientiert sich an wissenschaftlichen Leitlinien. Ziel ist es, Menschen mit psychischen Erkrankungen zu einer verbesserten Krankheitsbewältigung und einer sinnvollen Tagesstruktur zu verhelfen. Abends können die Patienten neue Erkenntnisse zu Hause erproben und beim nächsten Termin zusammen mit dem Team reflektieren und aufarbeiten.

Individueller Therapieplan
Der Therapieplan wird mit jedem Patienten speziell abgestimmt. Neben ärztlicher Diagnostik kann dieser Einzel- und Gruppengespräche, Ergotherapie, Entspannungstherapie, Sport- und Bewegungstherapie, Sozialtherapie und Vorbereitung auf den beruflichen Alltag sowie viele weitere Behandlungsleistungen umfassen.

Weitere Informationen zur Psychiatrischen Tagesklinik in Engelthal und anderen Angeboten der Bezirkskliniken Mittelfranken finden sie unter www.bezirkskliniken-mfr.de.

Ansbach, 22.07.2013 –  Am Samstag, den 27. Juli 2013 laden die Bewohner und Mitarbeiter des soziotherapeutischen Wohnheims Ansbach ab 14.00 Uhr ganz herzlich zu ihrem traditionellen Sommerfest ein. Das diesjährige Motto lautet „Gemeinsam sind wir stark“.

Nach einer kurzen Begrüßung und Grußworten ab 14.30 Uhr, wird ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und Mitmachaktionen zum Motto „Gemeinsamkeit erleben“ angeboten. Für die musikalische Umrahmung des Nachmittags sorgen die Bewohner des soziotherapeutischen Wohnheims.

Über das soziotherapeutische Wohnheim
Im soziotherapeutischen Wohnheim der Bezirkskliniken Mittelfranken werden chronisch psychisch kranke Menschen betreut und abhängig von ihren individuellen Bedürfnissen versorgt. Ziel ist die ganzheitliche und bedarfsgerechte Betreuung sowie die Wahrung größtmöglicher Unabhängigkeit jedes einzelnen Bewohners von stationärer Betreuung.

 

Wir freuen uns, Sie auf dem Sommerfest begrüßen zu dürfen!

Die Spitzenkandidatin der ÖDP für den Bezirkstag, Ingrid Malecha, hat sich im Bezirksklinikum Ansbach über Fakten und Probleme informiert. Zusammen mit der ÖDP-Kreisvorsitzenden Maria Hetzel und weiteren Kandidaten und Mitgliedern der ÖDP besuchte sie die Einrichtung.

 

Gideon Oster und Holger Frank vom sozialpädagogischen Dienst gaben zuerst einen Überblick über die verschiedenen Kliniken am Bezirksklinikum und die geschichtliche Entwicklung. Zusammen mit Dr. Ariane Peine, Ressortleiterin Bildung und Kommunikation, führten sie anschließend über das Gelände und gaben den Interessenten Auskunft.

 

In der Gerontopsychiatrie erhielten die Besucher einen Einblick in den Tagesablauf der meist depressiven Patienten. Besonderes Interesse fanden die nicht medikamentösen Therapieformen, wie Lichttherapie oder Schlafentzug. Derzeit werden in der gerontopsychiatrischen Abteilung weitere Zimmer für Privatpatienten eingerichtet.

 

Die ÖDP-Delegation sprach auch das hohe Defizit des Bezirksklinikums an. Dr. Peine äußerte, dass derzeit alle Bereiche daran arbeiten, die Defizite abzubauen und wieder wirtschaftlich zu arbeiten. Ingrid Malecha betonte in diesem Zusammenhang, dass unter dem Abbau des Defizits weder die Qualität der Einrichtung noch die Bezahlung der Mitarbeiter in allen Bereichen darunter leiden dürfte. Erfreut nahmen die Besucher zur Kenntnis, dass die Bezirkskliniken von der Idee, das Essen aus Erlangen anzufahren, Abstand genommen haben. Für die Patienten wird weiterhin in Ansbach gekocht. Die ÖDP hat die geplante Verlegung der Küche nach Erlangen von Anfang an kritisiert, da der weite Transport und das Warmhalten ökologisch nicht vertretbar ist, zu Mitarbeiterabbau in Ansbach führt und nicht flexibel auf Neuzugänge reagiert werden kann.

 

Die Teilnehmer an der Besichtigung erkundigten sich auch nach den Konsequenzen aus dem Wegfall der Wehrpflicht. Der Wegfall des Zivildienstes kann nicht durch den Bundesfreiwilligendienst kompensiert werden, so Dr. Peine. Erfreulich ist aber, dass einige junge Menschen ein freiwilliges soziales Jahr am Bezirksklinikum ableisten. Teilweise wählen diese im Anschluss einen sozialen Beruf und bleiben so dem Bezirksklinikum erhalten.

 

Frau Malecha stellte abschließend fest, dass das Bezirksklinikum eine sehr wichtige Einrichtung des Bezirks ist. „Die psychiatrischen Erkrankungen nehmen laufend zu und das Bezirksklinikum mit seinen verschiedenen Kliniken kann hier professionelle Hilfe bieten“, so Frau Malecha.

Daten und Fakten des aktuellen DAK-Gesundheitsreports 2013 für den Landkreis Ansbach und Umgebung

Ansbach 19.07.2013 – Mit einem Anteil von 11,5 Prozent lagen psychische Erkrankungen im vergangenen Jahr bei Beschäftigten in Stadt und Landkreis Ansbach an vierter Stelle – nach Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, Verletzungen und Atemwegserkrankungen. Das zeigt der aktuelle DAK-Gesundheitsreport, für den die Daten der erwerbstätigen DAK-Versicherten in der Region ausgewertet wurden. Insgesamt stiegen die Fehltage in ganz Bayern aufgrund einer psychischen Erkrankung in den letzten zwölf Jahren um 62 Prozent, während sich beim Krankenstand insgesamt kein vergleichbarer Aufwärtstrend beobachten lässt. „Tatsache ist, dass es immer mehr Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen gibt“, sagt Hermann Zeißner, Leiter Servicezentrum der DAK-Gesundheit in Ansbach. „Gleichzeitig sollten wir aber die Zahlen dahingehend hinterfragen, inwieweit die erhöhte Zahl an Krankschreibungen tatsächlich mit einem Anstieg psychischer Erkrankungen zusammenhängt.“

Dr. med. Hans-Peter Scholl, Chefarzt am Bezirksklinikum Ansbach, rät ebenfalls zur Vorsicht bei der Interpretation der Zahlen: „Die öffentliche Wahrnehmung von psychischen Erkrankungen und der Umgang damit hat sich in den vergangenen Jahren deutlich geändert und ist positiver geworden“, erklärt Dr. Scholl. „Viele Arbeitnehmer werden heute mit einer psychischen Erkrankung krankgeschrieben, während sie früher zum Beispiel mit der Diagnose chronische Rücken- oder Magenschmerzen arbeitsunfähig gewesen wären. Das wirkt sich natürlich auf die Zahlen aus.“ Im Vergleich zu früher wird also anders diagnostiziert und, was Dr. Scholl aus seinem Arbeitsalltag berichten kann, Betroffene begeben sich auch eher in psychiatrische Behandlung als früher. „Psychische Erkrankungen nehmen zwar zu, aber nicht in dem Maße wie der Anstieg an Krankschreibungen wegen psychischer Probleme vermuten lässt“, meint Dr. Scholl zusammenfassend.

Depression ist häufigste Diagnose

Die Depression ist bei den Krankschreibungen aufgrund einer psychischen Erkrankung die häufigste Diagnose. Interessanterweise spielt Burnout eine eher geringe Rolle. Zwar ist ein Anstieg zu erkennen, doch nur etwa jeder 780. Mann und jede 440. Frau war 2012 in Bayern wegen eines Burnouts krankgeschrieben. Gleichzeitig weist der aktuelle DAK-Gesundheitsreport aber einen Zusammenhang zwischen der Arbeitsumgebung der Beschäftigten und der Entwicklung einer Depression nach. So ergab die Datenerhebung zwar, dass mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Bayern nie außerhalb der Arbeitszeiten von ihrem Arbeitgeber angerufen werden. Allerdings wurde gleichzeitig festgestellt, dass auch nur ein geringes Maß an Erreichbarkeit das Risiko erhöht, an einer Depression zu erkranken.

„Das Arbeitsumfeld ist für die Arbeitnehmer schwieriger geworden“, erklärt der Arbeitsmediziner Dr. med. Bernhard Bauer von der BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH in Ansbach. „Arbeitsverdichtung, Konkurrenzdruck und lange Arbeitszeiten, vor allem aber Umstrukturierungen im Betrieb oder unsichere, prekäre und kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse sind die Ursache für zunehmende psychische Erkrankungen. Fehlender sozialer Rückhalt außerhalb der Arbeitswelt führt zu mangelnder Widerstandsfähigkeit gegenüber psychischen Beschwerden.“ Dr. Bauer und seine Kollegen beraten Unternehmen zur Vorsorge, Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Dazu gehören unter anderem die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung der psychomentalen Belastung, organisatorische Maßnahmen zur Verringerung dieser psychomentalen Belastung und Maßnahmen zur Steigerung der individuellen Widerstandskraft. Seiner Erfahrung nach kann mit gezielten und nachhaltigen Maßnahmen das Risiko einer psychischen Erkrankung deutlich gesenkt werden.

Belegungszahlen in Ansbach steigen

Ansbach, 12.07.2013 – Am kommenden Samstag findet im Bezirksklinikum Ansbach das jährliche Ehemaligentreffen der Alkoholentwöhnung im Haus 7 statt. Wie jedes Jahr erwartet das Team um den Leiter, Diplom-Psychologe Gerhard Grohe, über 100 Teilnehmer. „Mit dem Treffen möchten wir die Verbundenheit zwischen dem therapeutischen Team und den Patienten zum Ausdruck bringen“, betont Gerhard Grohe. Nachdem die Suchtrehabilitation im Jahr 1988 gegründet wurde, fand im Jahr darauf das erste Ehemaligentreffen statt. Auch nach mehreren Jahren nutzen Patienten den Anlass zum freudigen Wiedersehen – ein Patient ist seit 24 Jahren dabei. „Es herrscht eine Atmosphäre der Offenheit und Herzlichkeit“, erzählt die Krankenschwester Anita Maurer. „Ehemalige Patienten berichten mit Stolz über ihre Abstinenz, schildern uns Probleme und Rückfälle oder erzählen uns einfach über ihre aktuelle Lebenssituation. Diese Rückmeldungen, Bestätigungen und Erfolgserlebnisse sind für uns sehr motivierend.“

Positive Rückmeldungen

Ziel der Therapie ist, die Bereitschaft zur dauerhaften Abstinenz zu fördern. Das multimodale Therapiekonzept der Suchtrehabilitation bietet verschiedene Behandlungsangebote. Als besonders positiv bewerten die Patienten die Autonomie und Eigenverantwortung, die sie während der Therapie erfahren. Schon früh erhalten sie Ausgang. So werden Erlebnisse, die sonst eigentlich der Therapie folgen, vorweg genommen und können zusammen mit dem Team verarbeitet werden. Auch die Angehörigen werden stark in die Therapie mit einbezogen.

„Das Besondere bei uns ist der nahtlose Übergang zwischen Entgiftung und Alkoholrehabilitation“, schildert Gerhard Grohe. „Normalerweise erfolgt hier eine Zäsur wegen einem Wechsel des Versicherungsträgers. Durch ein Kurzantragsverfahren während der Entgiftung ist ein nahtloser Übergang zur Rehabilitation möglich.“ Vor allem in der Wartezeit ist die Rückfallgefahr der Patienten äußerst hoch. Bei erneutem Alkoholkonsum ist wieder eine Entgiftung notwendig.

Vermehrte Anfragen

Nach Schließung der Alkoholrehabilitation der Frankenalb-Klinik Engelthal und der Suchttagesklinik in Nürnberg, gibt es am Standort Ansbach vermehrt Anfragen von Kliniken und Beratungsstellen aus Nürnberg und der Region. „Die Belegungszahlen sind gestiegen und es gibt sichtbare Konzentrationsprozesse“, so Gerhard Grohe.

Ansbach, 11.07.2013 – 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlossen am 4. Juli 2013 nach dem erfolgreichen Bestehen ihrer schriftlichen und mündlichen Prüfungen den Stationsleitungslehrgang des Bildungszentrums am Bezirksklinikum Ansbach ab. Somit konnten in dem zweijährlich angebotenen Lehrgang an der Weiterbildungseinrichtung des Bezirksklinikums Ansbach zum wiederholten Male Pflegekräfte für Führungsaufgaben geschult werden. Etwa zwei Drittel der Teilnehmer waren Pflegekräften aus den Bezirkskliniken Mittelfranken. Die weiteren Teilnehmer kamen aus Krankenhäusern, ambulanten Diensten und Heimen in der Region. Das Einzugsgebiet reichte in den letzten Jahren von Bad Windsheim bis Feuchtwangen und von Rothenburg ob der Tauber bis Nürnberg.

Der Lehrgang umfasst zirka 18 Unterrichts- und Praktikumswochen in einem Zeitraum von 14 Monaten und richtet sich an Pflegekräfte mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung. Die Inhalte orientieren sich an den Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft für die Weiterbildung zur pflegerischen Leitung. Die Teilnehmer sollen befähigt werden, eine patientenorientierte Pflege sicherzustellen, Mitarbeiter zu führen und zu motivieren sowie betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen und umzusetzen. Ziel der Bezirkskliniken Mittelfranken ist es, dass alle Stationsleitungen und stellvertretenden Stationsleitungen den Lehrgang absolvieren. Dadurch wird ein hoher Standard der Krankenversorgung ermöglicht.

Die nächste Weiterbildung beginnt am 5. Mai 2014. Für Fragen steht Françoise Laass, Leitung der Weiterbildung, unter der Nummer 0981 4653-3052 zur Verfügung.

Uttenreuth, 28.06.2013 – Am Samstag, den 06. Juli laden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des soziotherapeutischen Wohnheims Eggenhof ab 13.30 Uhr zum diesjährigen Sommerfest ein.

Nach dem diesjährigen Motto „Bunt wie das Leben“ werden zahlreiche Aktivitäten angeboten. Die Besucher können ihrer Kreativität bei Wachsmalerei und dem Färben von Seidentüchern freien Lauf lassen. Für diejenigen, die ihren Nachmittag etwas aktiver gestalten möchten, sind bunte Spiele und Experimente geboten. Es werden Lieder gesungen und der Freundeskreis stellt eine Tombola. Außerdem sorgt die Band „Calypso“ für die musikalische Unterhaltung. Speisen und Getränke sind gegen einen Unkostenbeitrag erhältlich.

Über den Eggenhof

Das soziotherapeutische Wohnheim Eggenhof in Uttenreuth bietet einen geschützten Lebensraum für psychisch kranke Menschen, in dem sie Geborgenheit und Sicherheit erfahren. Für die Bewohnerinnen und Bewohner stellt das Wohnheim nicht nur eine Einrichtung mit einem vielfältigen Angebot an therapeutischen Maßnahmen in den Bereichen des Wohnens, Arbeitens und der Freizeitgestaltung dar, sondern auch ein Zuhause.

Wir freuen uns auf einen fröhlichen und bunten Nachmittag mit Ihnen!

Ansbach, 26.06.2013 – Im Rahmen der Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte bieten die Veranstalter am Dienstag, 02.07.2013 um 19.00 Uhr eine Führung durch die Psychiatrie-Dauerausstellung des Bezirksklinikums Ansbach an. Dort wird die Geschichte des Bezirksklinikums Ansbach und damit auch die Entwicklung der Psychiatrie von Anfang des 20. Jahrhunderts über die Zeit des Nationalsozialismus bis heute gezeigt. Treffpunkt ist der Fortbildungsraum des Therapiezentrums.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Ansbach, 28.06.2013 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch hat beschlossen, dass Dr. Sonja Lisch ab dem 1. Juli 2013 Chefärztin der Klinik für Neurologie des Bezirksklinikums Ansbach wird. „Wir freuen uns, dass wir mit Dr. Lisch eine erfahrene und kompetente Ärztin gewinnen konnten“, sagt Richard Bartsch. Auch Vorstand Helmut Nawratil ist sehr zufrieden mit der Entscheidung: „Ich gratuliere Frau Dr. Lisch ganz herzlich und freue mich auf unsere Zusammenarbeit.“

Dr. Sonja Lisch ist Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie und war zuletzt Leitende Oberärztin der Neurologischen Klinik des Isar-Amper-Klinikums in München. Ihr Studium absolvierte sie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg mit Auslandsaufenthalten in Indien und den USA. 1989 hat sie promoviert. Nach Stationen unter anderem an den Universitätskliniken  Frankfurt und Essen sowie am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München kam Dr. Lisch 2004 als Oberärztin an die neurologische Abteilung des Isar-Amper-Klinikums. 2005 übernahm sie Aufbau und Leitung einer stationären multimodalen Schmerztherapie. 2007 wurde sie Leitende Oberärztin.

Die Klinik für Neurologie wird seit Anfang 2011 am Bezirksklinikum Ansbach (Schmerztherapie) sowie am Klinikum Ansbach (Schlaganfalleinheit und Akutneurologie) betrieben. Zum 1. Januar 2014 soll die Klinik auf Beschluss des Verwaltungsrates vom November 2010 komplett ans Klinikum Ansbach übergehen.

Erlangen, 24.06.2013 – Im Rahmen des Wochenendes des Bezirks sind Interessierte am Sonntag, den 30. Juni 2013 um 14.00 Uhr zu einem Informationsnachmittag ins Klinikum am Europakanal Erlangen eingeladen. Treffpunkt ist der Ärztekonferenzraum im Gebäude A. Neben einer Einführung in die bewegte Geschichte des Klinikums können sich Besucher über das aktuelle Behandlungsangebot und die Zukunft des Klinikums am Europakanal informieren. Anschließend gibt es einen Rundgang über das Gelände, mit Stopps beim Bewegungsparcours und dem Sinnesgarten. Des Weiteren ist ein Ausflug in die „Unterwelt“ geplant, den weitläufigen unterirdischen Versorgungsstrukturen des Klinikums.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein!

Ansbach, 24.06.2013 – Im Rahmen des Wochenendes des Bezirks und anlässlich des 111-jährigen Bestehens des Bezirksklinikums Ansbach, laden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Tag der offenen Tür am Freitag, den 28.06.2013 ein. Von 14.00 bis 16.00 findet eine Führung in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik statt. Dabei werden neben der Tagesklinik auch einige Stationen von innen besichtigt. Des Weiteren findet von 15.00 bis 17.00 Uhr eine Führung in der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters statt. Treffpunkt für alle Interessenten ist im Erdgeschoss von Haus 28. Auch die Klinik für Geriatrische Rehabilitation kann besichtigt werden. Diese Führung erfolgt im halbstündlichen Rhythmus zwischen 14.00 und 16.00 Uhr.

Das Thema der Krankenpflegeschule lautet: „Krankenpflege – ist das was für mich?“. Dort zeigen die Auszubildenden im zweiten Jahr zwischen 13.00 und 15.45 Uhr ihr ganzes Repertoire, von Handmassagen und Blutdruckmessung bis zu einem Parcours mit Rauschbrillen, bei dem Interessierte die Wirkung von Alkohol und Drogen nachempfinden können. Außerdem stellen die Schüler den Pflegeberuf vor.

Auch die Psychiatrie-Dauerausstellung kann besucht werden. Auf insgesamt 250 Quadratmetern befinden sich dort Fotos über die Anfänge der „Kreisirrenanstalt“, Isolierungszellen und eine Darstellung über die Beteiligung der „Heil- und Pflegeanstalt“ am Euthanasieprogramm während des Nationalsozialismus. Außerdem sind Gegenstände der Therapie, der Pflege, der Werkstätten und der Verwaltung verschiedener Jahrgänge ausgestellt. So können sich Besucher einen guten Überblick über das Bezirksklinikum im Wandel der Zeit verschaffen. Die Führung beginnt um 16.00 Uhr, Treffpunkt ist der Besuchereingang von Haus 10.

Ein weiteres Highlight ist die Werksfeuerwehr des Bezirksklinikums Ansbach, die sich zwischen 14.00 und 17.00 Uhr vorstellt. So können Interessierte die Löschfahrzeuge aus der Nähe betrachten und eine praktische Übung mit dem Feuerlöscher durchführen.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein!

Engelthal, 20.06.2013 – Am Mittwoch, den 10. Juli 2013 findet ab 17.00 Uhr das Engelthaler Symposium 2013 zum Thema „Molekulare Fortschritte in der Psychiatrie“ in der Frankenalb-Klinik Engelthal statt.

Stress kennt wohl jeder von uns. Aber wo kommt dieser eigentlich her? Entsteht Stress durch äußere Ursachen oder sind unsere Gene daran schuld? In der Psychiatrie und Psychosomatik wird zunehmend nach biologischen Ursachen für Stress, Depression, Angst und Psychoseerkrankungen geforscht. Deshalb geht das diesjährige Engelthaler Symposium der Frage nach, welcher Zusammenhang zwischen den Umwelteinflüssen und den genetischen Wurzeln besteht.

Nach der Eröffnung durch Prof. Dr. med. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal, und Grußworten des Bezirkstagspräsidenten Richard Bartsch und dem Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken Helmut Nawratil führen zwei international anerkannte Spezialisten in die Thematik ein. Sie stellen den Besuchern die neuesten Forschungsansätze der molekularen Medizin vor. Sie versuchen, zeitgemäße Antworten zu finden, die dann auch für die Therapie von Bedeutung sind.

Sowohl Fachleute als auch interessierte Laien sind zum Symposium herzlich eingeladen! Das detaillierte Programm des Engelthaler Symposiums sowie weitere Informationen finden Sie unter www.frankenalbklinik.de.

Vernissage und Ausstellung in der Frankenalb-Klinik Engelthal

Engelthal, 20.06.2013 – Am Freitag, den 28. Juni 2012 lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal um 19.00 Uhr zu einer Vernissage in die Reschenbergstraße 20 in Engelthal ein. Unter dem Motto „Mixtum Compositum“ wird Zweidimensionales in Acryl, Mischtechnik und Metalloxidation & Edelmetall von Wilhelm G. Hadam ausgestellt.

Wilhem G. Hadam aus Ottensoos erkannte nach einem schweren Verkehrsunfall die heilende Wirkung der Kreativarbeit. Deshalb absolvierte er 2007 die Ausbildung zum Kunst- und Kreativitätstherapeuten. Die Arbeiten des gebürtigen Nürnbergers zeichnen sich durch Experimentierfreude und Abstraktion aus. Zurzeit baut er ein Galeriecafe im „Roten Haus“ Ottensoos auf.

Musiker der Musikschule Lauf an der Pegnitz begleiten die Vernissage musikalisch. Die Ausstellung ist bis zum 19. August 2013 täglich zwischen 9.00 und 20.00 Uhr im Eingangsbereich der Frankenalb-Klinik zu besichtigen.

 

Wir freuen uns, Sie zur Vernissage begrüßen zu dürfen!

Erlangen, 07.06.2013 – Der diesjährige Laienhilfetag der Laienhilfe in der Psychiatrie beschäftigt sich am Freitag, den 28. Juni 2013 im Pacelli-Haus in Erlangen mit achtsamkeits- und annahmeorientierten Therapiemethoden. Die Veranstaltung, die vom Betreuungsdienst Psychiatrie Erlangen e.V. gemeinsam mit dem Klinikum am Europakanal organisiert wird, richtet sich an Interessierte und ehrenamtliche Helfer.

Das abwechslungsreiche Programm besteht aus Fachvorträgen und Workshops zu Themen wie „Achtsamer Umgang mit Stress“ und „Achtsamkeit in der helfenden Begegnung“. Ziel des Laienhilfetages ist die Schulung für einen bewussten Umgang mit Gedanken, Haltungen und Gefühlen – sowohl im Bezug auf sich selbst als auch auf Mitmenschen.

Schulung der eigenen Haltung

Gerade für die Ehrenamtlichen der Laienhilfe und die, die es werden möchten, ist das Thema Achtsamkeit von großer Bedeutung. Im Umgang mit psychisch kranken Menschen ist eine sensible Vorgehensweise und Einfühlungsvermögen wichtig. Deshalb müssen karitative Helfer die Fähigkeit trainieren, Gefühle wahrzunehmen und entsprechend darauf zu reagieren. Sie müssen sich von negativen Gedanken distanzieren, um den Patienten mit Respekt gegenüber treten zu können. So werden durch die Schulung der eigenen Haltung Verbesserungen im Verhältnis zu anderen Menschen – egal ob psychisch erkrankt oder nicht – erreicht.

Über die Laienhilfe

Seit fast 30 Jahren besuchen die ehrenamtlichen Mitglieder des Betreuungshilfevereins psychisch kranke Menschen: auf Station und in der Ambulanz im Klinikum am Europakanal in Erlangen, aber auch zu Hause. „Wir verstehen uns als Ergänzung zur professionellen Arbeit“, erklärt Susanne Gillmann, Leiterin des Betreuungsdienstes Psychiatrie Erlangen e. V. „Wir gehen mit den Patienten einkaufen, laden sie zu Kaffeerunden und regelmäßigen Ausflügen ein oder hören einfach zu, wenn sie über ihre Sorgen und Nöte sprechen möchten. Laienhelfer sind für die Kranken die Verbindung zur Normalität.“ Unterstützt und gefördert wird diese Arbeit vom Chefarzt Dr. med. Andreas Ahnert sowie den Mitarbeitern der Klinik für Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik des Klinikums am Europakanal.

 

Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.klinikum-am-europakanal.de.

Ansbach, 24.05.2013 - Am Dienstag, 04.06.2013 findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Die Ärztin Dr. Anja Schlick-Werner vom Bezirksklinikum Ansbach wird einen Vortrag zum Thema „Was ist eine Depression?“ halten. Sie geht dabei auf Symptome, Ursachen und aktuelle Behandlungsangebote ein. Anschließend steht sie für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Ansbach, 14.05.2013 – Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch hat in seiner heutigen Sitzung Helmut Nawratil (43) zum Vorstand des Unternehmens berufen. Sein neuer Vertrag gilt für fünf Jahre bis zum 14. Mai 2018. „Wir freuen uns, dass Herr Nawratil weiterhin als Vorstand zur Verfügung steht“, erklärt Bartsch. „Mit seiner langjährigen Erfahrung und bisher geleisteten Arbeit überzeugte er unter den zahlreichen guten Bewerbern. Nun wünschen wir uns eine kontinuierliche Fortführung des Umstrukturierungsprozesses, den er erfolgreich eingeleitet hat.“

Helmut Nawratil wurde im Mai 2012 als externer Berater für den Finanzbereich der Bezirkskliniken Mittelfranken geholt. Seit dem 15. August 2012 war er Vorstand, sein Interimsmanagement-Vertrag endet am 14. Mai 2013. Der Dipl.-Betriebswirt (FH) und Handelsfachwirt (IHK) verfügt über eine 20-jährige Berufserfahrung im Gesundheits- und Krankenhausbereich in verschiedensten Funktionen und Bereichen und ist seit 2006 als freiberuflicher Interimsmanager in Reha- und Akutkliniken tätig. Helmut Nawratil lebt in Stegaurach bei Bamberg, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Die Frankenalb-Klinik Engelthal gibt ein Fachbuch über Persönlichkeitsstörungen heraus

Engelthal, 08.05.2013 – Im Rahmen des jährlichen Gartenfestes der Frankenalb-Klinik Engelthal stellt die Klinik das in dieser Woche erschienene Fachbuch „Märchen aus dem Leben – Persönlichkeitsstörungen: Entwicklung und Therapie“ vor. Im Zentrum stehen Märchen, die die Psychotherapeuten der inzwischen geschlossenen Drogenrehabilitation individuell für ihre Patienten geschrieben haben, um sich nach erfolgreich abgeschlossener stationärer Therapie von ihnen zu verabschieden. Diese Abschiedsgeschichten schildern auf einfühlsame Art und Weise die Leidensgeschichten und Entwicklungsverläufe von Menschen, die mit Hilfe von Drogen versucht haben, die Folgen einer tiefgreifenden Persönlichkeitsstörung zu kompensieren. Auch machen sie am Ende Mut, den Weg der Veränderung beizubehalten. Darüber hinaus bietet das Buch eine anschauliche und praxisnahe Einführung in die Krankheitsbilder der Persönlichkeitsstörung und deren Behandlung aus psychodynamischer Sicht.

Die Autorin Barbara Windschall ist seit mehr als zehn Jahren als Diplom-Psychologin und psychologische Psychotherapeutin mit tiefenpsychologischer Ausrichtung im stationären und ambulanten Bereich der Frankenalb-Klinik Engelthal tätig.

Das Buch ist im Nürnberger context verlag erschienen, kostet 19,90 Euro und ist beim Gartenfest der Frankenalb-Klinik Engelthal sowie ab kommender Woche über den Buchhandel erhältlich.

Barbara Windschall: Märchen aus dem Leben – Persönlichkeitsstörungen: Entwicklung und Therapie. Nürnberg: Context Verlag, 2013. ISBN: 978-3-939645-67-2. 19,90 Euro.

Ansbach, 03.05.2013 - Am Dienstag, 07.05.2013 findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Die Ärztin Carola Kosch und der Fachkrankenpfleger für Psychiatrie Thomas Gruner, beide vom Bezirksklinikum Ansbach, zeigen einen Film zum Thema Schizophrenie. Anschließend diskutieren sie mit den Besuchern darüber und stehen für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Ansbach, 18.04.2013 – Am Donnerstag, 25. April 2013, findet um 14.00 Uhr beim Krisendienst Mittelfranken, Hessestraße 10 in Nürnberg eine Informationsveranstaltung vor allem für Betroffene, Angehörige und Betreuende zum Behandlungsangebot der Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach statt.

Die Präventionsambulanz soll an Schizophrenie erkrankte Menschen, die zu Gewalttaten neigen, davor bewahren, eine Straftat zu begehen. Nach einer ausführlichen Diagnose, bietet das Team der Präventionsambulanz in Ergänzung zur Behandlung bei einem niedergelassenen Arzt oder Psychologen therapeutische und sozialpsychiatrische Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem regelmäßige Hausbesuche, individuelle Gespräche mit einem Bezugsmitarbeiter und Gruppentherapien.

Weitere Informationen zum Angebot der Präventionsambulanz gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/praeventionsambulanz.html.

Ansbach, 18.04.2013 – Anlässlich des Tages der offenen Gärtnerei hat auch die Gärtnerei des Bezirksklinikums Ansbach am Sonntag, den 21. April 2013 von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Blumenfreunde und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über trendige Sommerpflanzen und -blumen zu informieren und beraten zu lassen. Ein Verkauf findet nicht statt.

Der Tag der offenen Gärtnerei wird vom Bayerischen Gärtnerei-Verband initiiert und findet jedes Jahr statt. An diesem Tag wird auch traditionell die bayerische Pflanze des Jahres präsentiert. In diesem Jahr ist es die gelb-weiße Bella Limoncella, die ab April blüht und den ganzen Sommer über neue Blüten hervorbringt. Auch diese Pflanze wird am kommenden Sonntag in der Gärtnerei des Bezirksklinikums zu sehen sein. Weitere Informationen zur bayerischen Pflanze des Jahres 2013 finden Sie unter www.bella-limoncella.de.

Ansbach, 10.04.2013 – Dr. Michael Wörthmüller, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie im Klinikum am Europakanal in Erlangen, bleibt weiterhin Ärztlicher Koordinator der Bezirkskliniken Mittelfranken. Dies wurde vom Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter Vorsitz des Bezirkstagspräsidenten Richard Bartsch beschlossen. Das Amt wird immer für ein Jahr vergeben.

In seiner Funktion als Ärztlicher Koordinator berät Dr. Wörthmüller den Vorstand in ärztlichen und medizinischen Grundsatzfragen und übernimmt wesentliche koordinierende Aufgaben innerhalb des medizinischen und therapeutischen Bereichs.

Dr. Wörthmüller, Jahrgang 1957, studierte Psychologie und Medizin an der Universität Erlangen. Er trat 1990 als Arzt im Klinikum am Europakanal ein und ist seit 2006 Chefarzt. Im Jahr 2011 wurde Dr. Wörthmüller zum ersten Mal zum ärztlichen Koordinator der Bezirkskliniken Mittelfranken ernannt.

Ansbach, 10.04.2013 – Am Mittwoch, 17. April 2013, findet um 16.30 Uhr in der Wärmestube Ansbach, Karolinenstraße 29 eine Informationsveranstaltung vor allem für Betroffene, Angehörige und Betreuende zum Behandlungsangebot der Präventionsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach statt.

Die Präventionsambulanz soll an Schizophrenie erkrankte Menschen, die zu Gewalttaten neigen, davor bewahren, eine Straftat zu begehen. Nach einer ausführlichen Diagnose, bietet das Team der Präventionsambulanz in Ergänzung zur Behandlung bei einem niedergelassenen Arzt oder Psychologen therapeutische und sozialpsychiatrische Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem regelmäßige Hausbesuche, individuelle Gespräche mit einem Bezugsmitarbeiter und Gruppentherapien.

Weitere Informationen zum Angebot der Präventionsambulanz gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/praeventionsambulanz.html.

Ansbach, 08.04.2013 – Vor gut einem Monat haben 33 mittelfränkische Krankenhäuser – darunter auch die Bezirkskliniken Mittelfranken – in einer Pressekonferenz die völlig unzureichende Refinanzierung ihrer Leistungen durch Politik und Krankenkassen beklagt. Heute fand die zweite öffentlichkeitswirksame Aktion in der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach statt.

Rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik, die Klinikleitung mit Chefarzt und Pflegedienstleitung sowie Vorstand Helmut Nawratil trugen stellvertretend für die 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirkskliniken T-Shirts mit der Aufschrift „ Wir alle sind das Krankenhaus“ oder „24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr für Sie vor Ort“ und informierten über die aktuelle Lage an der Klinik und die Forderungen nach einer fairen Krankenhausfinanzierung. Ähnliche T-Shirt-Aktionen fanden an über 30 weiteren Krankenhäusern in Mittelfranken statt.

Angemessene Vergütung

Die mittelfränkischen Kliniken fordern die Politik auf, für eine Krankenhausfinanzierung zu sorgen, die die erbrachten Leistungen der Kliniken auch angemessen vergütet. Die Politik muss umgehend die wirtschaftliche Stabilität der Kliniken wieder herstellen, um die davon abhängige medizinische und pflegerische Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Allein für das Jahr 2013 ist mit einem weiteren deutlichen Anstieg der Personal- und Sachkosten zu rechnen. Dafür verantwortlich sind maßgeblich die Tariferhöhungen, steigende Energiekosten und Versicherungsprämien sowie der medizinische Fortschritt und neue gesetzlichen Vorgaben. Der durchschnittliche Preis für Krankenhausleistungen kann aufgrund einer gesetzlich vorgegebenen Deckelung in 2013 aber nur um maximal zwei Prozent steigen. Dies führt im Ergebnis zu einer weiteren erheblichen Finanzierungslücke für alle Krankenhäuser in der Region.

Die mittelfränkischen Krankenhäuser fordern deswegen: 1. die Refinanzierung von steigenden Kosten für Personal, Energie oder Versicherungsprämien; 2. die Rücknahme der Abschläge bei Mehrleistungen und 3. die Rücknahme der Kürzungen für die Krankenhäuser in den Jahren 2011, 2012 und 2013 zur „Rettung“ der Krankenkassen.

Weitere Aktionen, um der Politik diese Forderungen zu übermitteln, sind in Planung.

Ansbach, 03.04.2013 - Am Dienstag, 09.04.2013 findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Der Sozialpädagoge Michael Deffner von der Caritas Herrieden gibt nützliche Tipps zu dem Thema „Wie erstelle ich eine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung und welche Kriterien müssen beachtet werden“.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Ansbach, 28.03.2013 – Am Samstag, 06.04.2013, findet im Bezirksklinikum Ansbach ein Fahrradbasar statt. Beschäftigte der Bezirkskliniken, des Bezirks Mittelfranken, des Klinikums Ansbach sowie deren Angehörige und Freunde verkaufen dort gebrauchte Fahrräder. Interessierte Käufer sind herzlich in den Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach, Feuchtwanger Str. 38, eingeladen.

Zu verkaufende Fahrräder können zwischen 10.30 und 12.00 Uhr vorbeigebracht werden, der Verkauf findet von 12.00 bis 13.30 Uhr statt. Gewerbliche Händler sind nicht zugelassen!

Zehn Prozent des erzielten Preises gehen an das Bezirksklinikum Ansbach zur Unterstützung therapeutischer Maßnahmen.

40 Patienten bereits in Behandlung, viele Krisensituationen konnten entschärft werden

Ansbach, 22.03.2013 – Gut ein Jahr ist es her seit am Bezirksklinikum Ansbach in der Klinik für Forensische Psychiatrie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Joachim Nitschke die Präventionsambulanz ihre Arbeit aufgenommen hat. Ziel dieses zunächst auf vier Jahre angelegten Projekts ist es, psychiatrische Risikopatienten davor zu bewahren, Straftaten zu begehen, die mit ihrer psychischen Erkrankung in Zusammenhang stehen.

„Wir sind zufrieden mit dem ersten Jahr unserer Arbeit“, zieht Dr. Martina Weig, Oberärztin und Leiterin der Präventionsambulanz, Zwischenbilanz. „Bei Projektstart sind wir davon ausgegangen, dass im Einzugsgebiet des Bezirksklinikums Ansbach bis zu 120 Menschen leben, die in der Präventionsambulanz behandelt werden sollten. Bisher kommen 40 Patienten zu uns.“ Gewalttätige Zwischenfälle, bei denen etwa Menschen zu Schaden gekommen wären, gab es nicht. Insgesamt konnte das multiprofessionelle Team, bestehend aus Psychologen, Sozialpädagogen, medizinischen Fachangestellten, Fachkrankenpflegekräften und Ärzten viele Krisensituationen entschärfen. Grund dafür ist die engmaschige Betreuung durch regelmäßige Hausbesuche, individuelle Gespräche mit einem Bezugsmitarbeiter, Gruppentherapien sowie Gespräche mit Angehörigen. „Die Rückmeldungen zeigen, dass sich sowohl Patienten als auch deren Angehörige durch unser Angebot aufgefangen fühlen“, sagt Dr. Nitschke.

Primär werden in der Präventionsambulanz Patienten mit einer Diagnose aus dem schizophrenen Formenkreis oder einer sehr schweren Persönlichkeitsstörung therapiert. Ein Großteil der Patienten kommt bisher über die Allgemeinpsychiatrie des Bezirksklinikums. Die Ärzte dort empfehlen entsprechend auffälligen Patienten den Besuch der Präventionsambulanz. Dort schätzen die Mitarbeiter mit Prognoseinstrumentarien aus der Forensik ihr Risikoprofil ein, ermitteln also, wie groß die Gefahr einer Straftat ist. Die Patienten nehmen das Angebot der Präventionsambulanz freiwillig in Anspruch. Dies ist auch ohne Überweisung möglich.

Mehr Patienten erreichen

Für die nächsten drei Jahre, in denen das Projekt noch läuft, hat sich das Team der Präventionsambulanz einiges vorgenommen. So sollen möglichst viele der gefährdeten Patienten in verstärkter Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten erreicht werden. Mit Vorträgen in speziellen Einrichtungen sollen auch Betroffene und Angehörige direkt über dieses niederschwellige Angebot informiert werden. „Wir wollen den potenziellen Patienten die unbegründete Angst davor nehmen, als Straftäter zu gelten, wenn sie zu uns in Behandlung kommen“, erklärt Dr. Weig. Aufgezeigt werde vielmehr die Chance, eine realistische Einschätzung über den Verlauf ihrer Krankheit zu bekommen und ergänzende Behandlungsangebote in Anspruch nehmen zu können.

Das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales unterstützt das Projekt Präventionsambulanz finanziell, außerdem wird es wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Am Ende der Projektphase wird je nach Ergebnis entschieden, ob die Arbeit weitergeführt wird. „Eventuell können wir dann über eine Ausweitung des Personenkreises für unser Angebot entscheiden“, meint Dr. Nitschke abschließend.

Ansbach, 20.03.2013 – Am Donnerstag, 25. April 2013 findet der diesjährige Boys’ Day statt. Auch in diesem Jahr wird das Bezirksklinikum Ansbach daran teilnehmen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege und der Krankenpflegeschule laden Schüler ab 15 Jahren ein, den Pflegeberuf näher kennenzulernen. Die Jungen besuchen die Drogenentzugsstation und werfen auch einen Blick in die Forensische Psychiatrie, in der Patienten untergebracht sind, die aufgrund einer psychischen Erkrankung eine Straftat begangen haben. So können sie hautnah erleben, wie Pflege in der Psychiatrie funktioniert. Auf dem Programm stehen außerdem ein gemeinsames Mittagessen sowie ein Austausch mit Auszubildenden des Bezirksklinikums. Die Veranstaltung beginnt um 9.00 Uhr und endet gegen 14.30 Uhr.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter www.bezirksklinikum-ansbach.de.

Über den Boys’ Day

Seit mehr als zehn Jahren gibt es den Girls’ Day, an dem Mädchen für technische und für Mädchen „untypische“ Berufe begeistert werden sollen. Dazu laden Unternehmen und Institutionen ein. Parallel dazu gibt es nun auch den Boys’ Day. Dabei bekommen Jungen zwischen 10 und 15 Jahren die Möglichkeit, in soziale Berufe hineinzuschnuppern. Diese Berufe werden meist von Mädchen und Frauen gewählt, Jungen und Männer sind eher unterrepräsentiert. Das soll sich mit dieser Aktion ändern.

Erlangen, 20.03.2013 – Am Donnerstag, 25. April 2013 findet der diesjährige Boys’ Day statt. Auch in diesem Jahr wird das Klinikum am Europakanal daran teilnehmen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege und der Krankenpflegeschule laden Schüler ab 15 Jahren ein, den Pflegeberuf näher kennenzulernen. Die Jungen erhalten Einblicke in die Tätigkeitsgebiete und Weiterentwicklungsmöglichkeiten von Gesundheits- und Krankenpflegern und können sich mit Auszubildenden und Lehrkräften über die Ausbildung austauschen. Auf dem Programm steht außerdem ein gemeinsames Mittagessen. Die Veranstaltung beginnt um 9.00 Uhr und endet gegen 14.30 Uhr.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter www.klinikum-am-europakanal.de.

Über den Boys’ Day

Seit mehr als zehn Jahren gibt es den Girls’ Day, an dem Mädchen für technische und für Mädchen „untypische“ Berufe begeistert werden sollen. Dazu laden Unternehmen und Institutionen ein. Parallel dazu gibt es nun auch den Boys’ Day. Dabei bekommen Jungen zwischen 10 und 15 Jahren die Möglichkeit, in soziale Berufe hineinzuschnuppern. Diese Berufe werden meist von Mädchen und Frauen gewählt, Jungen und Männer sind eher unterrepräsentiert. Das soll sich mit dieser Aktion ändern.

Telefonaktion für Leserinnen und Leser der Erlanger Nachrichten zum Thema Depression am 20. März 2013, 17.00 bis 19.00 Uhr

Erlangen, 13.03.2013 – Jeder hat mal so einen Tag: Man liegt morgens im Bett und will nicht aufstehen. Weil das Wetter so trüb ist, unangenehme Aufgaben anstehen oder man einfach keine Lust auf den Alltag hat. Doch für rund vier Millionen Menschen in Deutschland ist der Start in den Tag ein täglicher Kampf und eines der Symptome ihrer Krankheit: Sie sind depressiv.

Wann man von einer Depression spricht, ist genau durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt. „Gedrückte Stimmungslage, Freudlosigkeit, Antriebsmangel und Energielosigkeit: das sind die Hauptsymptome einer Depression“, erklärt Dr. Andreas Ahnert, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik im Klinikum am Europakanal Erlangen. „Bestehen über einen Zeitraum von zwei Wochen mindestens zwei dieser Symptome gleichzeitig mit weiteren Symptomen wie vermindertes Selbstwertgefühl, Schuldgefühle, Appetitlosigkeit oder Schlafstörungen, dann spricht man von einer Depression.“

Die Zahlen sind erschreckend: Zwar bleiben ungefähr 40 Prozent aller diagnostizierten Depressionen einmalig und heilen komplett aus. Bei 30 Prozent tritt die Krankheit jedoch wieder auf und gut 30 Prozent müssen ihr Leben lang mit der Krankheit kämpfen. 70 Prozent aller von Depression Betroffenen sind suizidgefährdet, fünf Prozent töten sich tatsächlich selbst.

Emotionaler Stress ist oft Auslöser

Voraussetzung für das Entstehen einer Depression ist eine Empfänglichkeit. Diese kann genetisch angelegt sein, aber auch durch frühkindliche und kindliche Umwelterfahrungen, durch Trauma- oder Kriegserfahrungen entstehen. Diese „Empfänglichkeit“ allein hat jedoch noch keine Depression zur Folge. Eine Erkrankung wird erst ausgelöst, wenn noch weitere Stressfaktoren hinzukommen, zum Beispiel ein Beziehungskonflikt oder der Tod eines nahestehenden Menschen, aber auch schwere körperliche Erkrankungen können eine depressive Symptomatik bei einem Menschen auslösen.

Treten schwere Symptome einer Depression auf, braucht der Betroffene professionelle Hilfe. Medikamente können diesen Prozess sehr gut unterstützen, helfen jedoch nicht allein, die Krankheit zu überwinden. Ganz wichtig sind auch körperliche Bewegung, eventuell eine Lichttherapie und besonders eine begleitende Psychotherapie: Sie hilft, das Selbstbewusstsein zu stärken und Ängste zu beseitigen. In den Therapiesitzungen geht es einerseits um die Bewältigung von Symptomen, andererseits werden auch Strategien zur Prophylaxe vor einem erneuten Ausbruch der Depression erarbeitet.

Als Krankheit wenig akzeptiert

Zwar haben prominente Fälle von Depression wie die der Fußballer Robert Enke und Sebastian Deisler die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert. Dennoch haben Betroffene mit wenig Verständnis durch ihre Umgebung zu kämpfen. „Das persönliche und berufliche Umfeld des Patienten kann oft nicht verstehen, was mit ihm los ist“, erklärt Dr. Ahnert. „Der Vorwurf lautet dann, die Person sei nicht motiviert oder gar faul und zeige zu wenig Eigeninitiative. Dabei wird oft verkannt, dass der Betroffene einfach krankheitsbedingt nicht kann.“

Erlangen, 11.03.2013 – Am heutigen Montag wird die erweiterte und modernisierte Intensivstation des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation (ZNR) im Klinikum am Europakanal Erlangen offiziell eingeweiht. Gleichzeitig begrüßen Bezirkstagspräsident Richard Bartsch und der Vorstand der Bezirkskliniken, Helmut Nawratil, Dr. Detlef Kohl als neuen Chefarzt des ZNR. Diese Funktion übernimmt Dr. Kohl ab dem 1. April 2013 von Privatdozent Dr. Frank-Michael Reinhardt. Bereits seit Oktober 2012 leitet Dr. Kohl die Klinik als stellvertretender Chefarzt.

Über sieben Millionen Euro hat das Unternehmen in den Umbau des ZNR investiert. Zwei Millionen davon stammen aus staatlichen Fördermitteln. Herzstück der Sanierung ist die Erweiterung und Modernisierung der Intensivstation. „Wir haben nun zwölf Intensivbetten, alle ausgestattet mit Beatmungsgeräten“, erklärt Dr. Kohl. „Damit kann die Rehabilitation des Patienten zum Beispiel nach einem Schlaganfall schon während der Beatmung stattfinden.“ Mit der Erweiterung der Intensivstation hat das ZNR seine Behandlungsmöglichkeiten ausgedehnt und reagiert damit auf eine große Nachfrage: „Hier im Großraum Nürnberg-Erlangen-Fürth bestand ein Mangel an einer wohnortnahen Versorgung von Patienten“, berichtet Dr. Kohl weiter. „Sie mussten für die Rehabilitation nach der Erstversorgung oder Operation in bis zu 100 Kilometer entfernte Kliniken verlegt werden. Unsere Nähe zu den zuverlegenden neurologischen und neurochirurgischen Kliniken garantiert auch eine bessere Abstimmung bei der Übernahme des Patienten.“ Von der Frührehabilitation bis zur weiterführenden Rehabilitation bietet das ZNR eine lückenlose Versorgung. Der Patient muss für verschiedene Rehabilitationsphasen nicht immer wieder verlegt werden. Die medizinische und technische Ausstattung garantiert auch die professionelle Versorgung in Krisensituationen.

In beträchtlichem Umfang wurden auch weitere Stationen des ZNR saniert. Die Zimmer der Station für die Rehabilitationsphase B erhielten eine behindertengerechte Ausstattung. Die Zimmer der Akutstation, auf der sich das Team unter anderem auf eine Parkinson-Komplexbehandlung spezialisiert hat, wurden sogar komplett umgebaut und vergrößert. Auch die physikalische Therapie wurde modernisiert und technische Verbesserungen sowie die Schaffung eines zentralen Bettenlagers und einer Rollstuhlzentrale vor Ort runden die Umbaumaßnahmen ab. Damit ist das ZNR gut für die Zukunft aufgestellt. Dr. Kohl und sein Team, bestehend aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten arbeiten nun an der weiteren medizinischen und wirtschaftlichen Entwicklung, denn das Wachstum des ZNR ist ein wichtiger Baustein des Zukunftskonzepts der Bezirkskliniken Mittelfranken.

Engelthal, 06.03.2013 – Im Rahmen der Reihe „Engelthaler Gespräche“ lädt die Frankenalb-Klinik Engelthal am Mittwoch, 13. März 2013, zu einem Vortrag mit dem Thema „Aktives Stressmanagement in Alltag und Beruf“ ein. Referent ist Privatdozent Dr. med. Thomas Kraus, Chefarzt der Frankenalb-Klinik Engelthal. Die Veranstaltung findet von 18.00 bis 19.30 Uhr in der Turnhalle statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ein ausgewogenes Verhältnis von Beruf, Privatleben und Wohlbefinden ist die Voraussetzung dafür, gesund durch den immer stressiger werdenden Unternehmensalltag zu kommen. Diese Balance zu schaffen, wird jedoch für immer mehr Menschen in Deutschland immer schwieriger, viele erkranken an einem Burn-out. In seinem Vortrag klärt Dr. Kraus über die Symptome einer Burn-out-Erkrankung und über die Möglichkeiten der Früherkennung auf. Er geht außerdem darauf ein, welche Aspekte für die Erhaltung der „Work-Life-Balance“ wichtig sind und wie das richtige Maß zwischen den verschiedenen Lebensbereichen gefunden werden kann.

Im Anschluss an den Vortrag mit Diskussion besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung durch das historische Gebäude der Frankenalb-Klinik. Um telefonische Anmeldung hierzu bei Monika Pöhlmann unter Telefon 09158 926-2900 wird gebeten.

Weitere Informationen unter www.frankenalbklinik.de.

Sanierung der Bezirkskliniken Mittelfranken auf den Weg gebracht

In seiner heutigen Sitzung hat der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch das Zukunftskonzept für die Bezirkskliniken Mittelfranken verabschiedet. Dabei war der Verwaltungsrat der Auffassung, dass eine grundlegende Restrukturierung der Bezirkskliniken Mittelfranken zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation unumgänglich ist.

Unter anderem wurden folgende mittelfristige, strategische Zielvorgaben für das Unternehmen in den nächsten 5 Jahren festgelegt:

·         Ein Wachstum in den abrechenbaren Leistungen von 1,5 % pro Jahr je Standort

·         Verringerung der Personalaufwandsquote (Anteil der Personalkosten am Umsatz) bis 2017

·         Erreichung einer positiven Umsatzrendite in jeder Klinik bis spätestens im Jahr 2017

Die im Zukunftskonzept dargestellten Maßnahmen nahm der Verwaltungsrat zustimmend zur Kenntnis. Grundsätzlich sieht das Zukunftskonzept eine Wachstumsstrategie mit einer strategischen Ausrichtung aller Klinikbereiche sowie eine Senkung der Kosten in den umlagerelevanten Bereichen vor. „Ich bin froh, dass wir ein Konzept verabschieden konnten, bei dem die Krankenversorgung im Fokus steht. Mit der Planung von personellen Einsparungen in der Infrastruktur können wir den Personalstand bei Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten halten oder sogar ausbauen“, so Bezirkstagspräsident Richard Bartsch. Alle klinischen Bereiche sollen erhalten bleiben und für die Zukunft fit gemacht werden. Allein die Alkoholrehabilitation, die seit Jahren rückgängige Patientenzahlen aufweist, soll geschlossen bzw., wenn sinnvoll, verlagert werden. Die betroffenen Mitarbeiter werden in andere Bereiche übernommen.

Für die Personaleinsparungen in den Infrastrukturbereichen verfügte der Verwaltungsrat eine sozialverträgliche Umsetzung. Der Möglichkeit von betriebsbedingten Kündigungen wurde in Einzelfällen zugestimmt. Allerdings wurde der Vorstand beauftragt, Alternativen zu betriebsbedingten Kündigungen vorzulegen.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Bezirkstags, der über Art und Umgang der Beteiligung der Bezirkskliniken Mittelfranken an anderen Unternehmen zu entscheiden hat, stimmte der Verwaltungsrat auch der Umstrukturierung und Erweiterung der Service GmbH grundsätzlich zu. „In einer Service GmbH wird der Dienstleistungscharakter für die patientennahen Bereiche in besonderem Maße herausgearbeitet. Dadurch erwarten wir uns Prozessoptimierungen, effizientere Strukturen und somit auch eine größere Wirtschaftlichkeit“, erläutert Vorstand Helmut Nawratil. Zur Vorbereitung der erforderlichen Entscheidung des Bezirkstages und Verwaltungsrates wurde der Vorstand beauftragt, einen Businessplan für die Umsetzung der Umstrukturierung und Ausweitung mit den erforderlichen Schritten und wirtschaftlichen Auswirkungen vorzulegen. Großen Wert legten Verwaltungsrat und Vorstand darauf, dass in der Service GmbH marktübliche Tarifstrukturen mit einem Mindestlohn von 9 Euro pro Stunde gewährleistet sind und die seitens der Bezirkskliniken Mittelfranken gestellten Mitarbeiter im Besitzstand des TVöD (einschließlich künftiger Tarifsteigerungen) verbleiben.

Ansbach, 22.02.2013 - Am Dienstag, 05.03.2013 findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Inga Müller, Assistenzärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach, wird bei dieser Veranstaltung über Symptome, Ursachen und die Behandlung von Schizophrenie sprechen.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.

Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.

Ansbach, 31.01.2013 - Am Dienstag, 05.02.2013 findet um 19.00 Uhr im Fortbildungsraum des Therapiezentrums am Bezirksklinikum Ansbach wieder ein Treffen der Gruppe für Angehörige psychisch Erkrankter und Interessierte statt.

Dr. med. Gerhard Hege-Scheuing, leitender Oberarzt der Schmerztherapie der Klinik für Neurologie am Bezirksklinikum Ansbach, wird über die Behandlung chronischer Schmerzen sprechen. Das Team des Schmerzzentrums behandelt Menschen mit akuten oder chronischen Schmerzen mit ganzheitlichen Methoden. Dazu gehören neben der medikamentösen Behandlung auch physikalische und manuelle Therapien, Entspannungsmethoden sowie psychologische Behandlungsansätze.

Veranstaltet werden die regelmäßigen Treffen der Angehörigengruppe von der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach. Ziel ist es, Angehörigen von psychisch Erkrankten Hilfestellung und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Weitere Informationen zur Angehörigengruppe erteilt Thomas Gruner, Krankenpfleger für Psychiatrie, unter 0981 4653-1251.