Um Ausbildungsprozesse praxisnah zu gestalten und Lernende optimal zu unterstützen, bedarf es kontinuierlich neuer, evidenzbasierter Ansätze. Der Praxisanleiterbonus setzt hierfür Anreize, innovative Konzepte zu entwickeln und umzusetzen – unabhängig vom jeweiligen finanziellen Aufwand.
Das Bayerische Landesamt für Pflege hat nun insgesamt sechs herausragende Konzepte von Mitarbeitenden der Bezirkskliniken Mittelfranken ausgezeichnet und mit einer Einmalzahlung in Höhe von jeweils 10.000 Euro prämiert.
Der Praxisanleiterbonus wird vom Bayerischen Landesamt für Pflege im Rahmen der Fraktionsinitiativen zur Förderung innovativer Praxisanleitungskonzepte vergeben und zielt darauf ab, die Praxisanleitung in der praktischen Ausbildung weiter zu stärken. Gefördert werden didaktische Konzepte für Praxisanleitungssequenzen in allen Versorgungssettings der ambulanten Akut- und Langzeitpflege, Pädiatrie, stationären Akutpflege, stationären Langzeitpflege und Psychiatrie. Die Konzepte sollen als Best-Practice-Beispiele dienen und die flächendeckende Sicherstellung qualitativ hochwertiger Praxisanleitung in Bayern voranbringen.
Mit dem Praxisanleiterbonus wird die Entwicklung innovativer, didaktisch hochwertiger Praxisanleitungsformate gefördert, um Auszubildenden einen effektiven Theorie-Praxis-Transfer zu ermöglichen, Vorbehalte abzubauen und die Kommunikation im psychiatrischen Kontext zu stärken. Die Konzepte sollen die Generalistische Pflegeausbildung stärken und als Vorbild für weitere Einrichtungen in Bayern dienen.
Die ausgezeichneten Konzepte sollen als Grundlage für eine breitere Implementierung dienen und die Ausbildungsqualität landesweit verbessern. Die Bezirkskliniken Mittelfranken verpflichten sich, die Umsetzungsergebnisse transparent zu dokumentieren und regelmäßig zu evaluieren.