Treuchtlingen - Die neue Psychosomatische Fachklinik Altmühltal in Treuchtlingen verbindet exzellente Patientenversorgung mit universitärer Spitzenmedizin. Dafür setzen die Bezirkskliniken Mittelfranken auf eine chefärztliche Doppelspitze, die zwei Kompetenzfelder vereint: Dr. med. Katharina Grobholz übernimmt die medizinische Leitung der Klinik und verantwortet die klinische Versorgung sowie den Aufbau der therapeutischen Angebote. Prof. Dr. med. Imad Maatouk bringt als Universitätsprofessor und Lehrstuhlinhaber die wissenschaftliche Perspektive ein und gestaltet die strategische sowie akademische Ausrichtung der Klinik. Mit dieser Konstellation werden Praxis und Wissenschaft von Beginn an eng miteinander verzahnt.
„Eine moderne psychosomatische Fachklinik braucht beides: höchste medizinische Qualität in der unmittelbaren Patientenversorgung und den kontinuierlichen Transfer neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Behandlung“, sagt Dr. Matthias Keilen, Vorstand Medizin der Bezirkskliniken Mittelfranken. „Unsere Doppelspitze vereint diese beiden Stärken in idealer Weise. Die enge Zusammenarbeit von klinischer und universitärer Expertise schafft die Grundlage für innovative Therapiekonzepte, hohe Behandlungsqualität und eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der psychosomatischen Medizin.“
Dr. Katharina Grobholz: Klinische Erfahrung aus Psychiatrie, Neurologie und Psychosomatik
Dr. med. Katharina Grobholzwar zuletzt Chefärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in der Oberbergklinik Jägerwinkel am Tegernsee. Davor arbeitete sie als Oberärztin am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Eine weitere wichtige Station ihrer Laufbahn war das kbo-Isar-Amper-Klinikum. Dort leitete sie oberärztlich sowohl psychosomatische als auch neuropsychiatrische Bereiche und etablierte eine der ersten Long-/Post-Covid-Ambulanzen im Münchner Raum.
Katharina Grobholz studierte in München, London und Montpellier und promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Fachärztin für Neurologie. Zu ihren Spezialgebieten zählt die Behandlung psychosomatischer Beschwerden im Zusammenhang mit Long- und Post-Covid-Syndromen. Als Chefärztin der Psychosomatischen Fachklinik Altmühltal verantwortet sie den klinischen Betrieb, die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten sowie die fachliche Weiterentwicklung diagnostischer und therapeutischer Angebote.
Prof. Dr. Imad Maatouk bringt wissenschaftlich-strategische Expertise ein
Prof. Dr. med. Imad Maatouk ist Universitätsprofessor am Universitätsklinikum Würzburg und Inhaber des Lehrstuhls für Integrierte Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Dem Lehrstuhl sind die Professur für Integrative Onkologie und die Psychoonkologie angegliedert. In der Psychosomatischen Fachklinik Altmühltal verantwortet er als Chefarzt die wissenschaftlich-strategische Ausrichtung der Klinik. Dazu gehören insbesondere die Verknüpfung von Forschung und Versorgung, die Förderung von Lehre und Weiterbildung sowie die Einbindung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Behandlungskonzepte.
Imad Maatouk studierte Humanmedizin an der Georg-August-Universität Göttingen, an der er auch promovierte. Seine Habilitation absolvierte er an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Im Jahr 2021 wurde er auf eine Professur an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg berufen. Seit 2024 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Integrierte Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Uni Würzburg. Er ist Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Facharzt für Innere Medizin und verfügt über die Zusatzqualifikation Psychoonkologie nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft.
Kooperation mit Universitätsklinikum Würzburg
Mit der Besetzung der chefärztlichen Doppelspitze durch Prof. Dr. med. Imad Maatouk und Dr. med. Katharina Grobholz schaffen die Bezirkskliniken Mittelfranken die Voraussetzungen für eine enge Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Würzburg. Die Verbindung von patientennaher Versorgung und universitärer Expertise soll Impulse für Forschung, Lehre, Weiterbildung und die psychosomatische Versorgung in Nordbayern setzen. Beide Seiten führen derzeit Gespräche über die konkrete Ausgestaltung der geplanten Kooperation.
Die Psychosomatische Fachklinik Altmühltal eröffnet am 16. November 2026. Mit 143 Behandlungsplätzen auf vier Stationen sowie einer Privatstation richtet sie sich an Patientinnen und Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Burn-out. Besondere Schwerpunkte setzt die Klinik zudem bei psychischen Belastungen im Zusammenhang mit Post-Covid, Adipositas und nach einer Krebserkrankung. Auch Depressionen im höheren Lebensalter gehören zum therapeutischen Profil. Das Konzept der Klinik verbindet medizinische und therapeutische Expertise mit einer wohltuenden Architektur, einem serviceorientierten Umfeld sowie der Natur des Altmühltals als unterstützendem Rahmen für die Behandlung.
